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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Tobak
Dan Brown ist mit "Illuminati" ein spannender Thriller vor einer eindrucksvollen und geheimnsivollen Kulisse gelungen; Robert Langdon, der spätere Held des "Da Vici Codes" agiert diesmal in Rom, im Innersten des Vatikan. Die Zutaten sind wieder einmal entlehnt aus dunklen Verschwörungstheorien und geheimen Bruderschaften aus längst vergangenen Zeiten; auch...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2006 von C. Stotz

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen James Bond vs. Illuminaten
Wenn ich schon mal ein Buch lese dann in einem Zug. So auch hier. Allein der Titel der auf die Illuminaten verweist lässt spätestens seit '23' Spannung oder mindestens gute Unterhaltung vermuten. So ist es denn auch. Auf eine Wiedergabe des Inhalts kann ich wohl verzichten.
Der Spannungsbogen wird clever gespannt und wer eine Kreuzung aus 007, Indiana Jones...
Veröffentlicht am 3. Mai 2005 von hetfield2002


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starker Tobak, 6. Dezember 2006
Von 
C. Stotz (Esslingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Hörkassette)
Dan Brown ist mit "Illuminati" ein spannender Thriller vor einer eindrucksvollen und geheimnsivollen Kulisse gelungen; Robert Langdon, der spätere Held des "Da Vici Codes" agiert diesmal in Rom, im Innersten des Vatikan. Die Zutaten sind wieder einmal entlehnt aus dunklen Verschwörungstheorien und geheimen Bruderschaften aus längst vergangenen Zeiten; auch wenn die Handlung mit dem Geheimbund der Illuminaten aus der deutschen Aufklärung überhaupt nichts zu tun hat. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch.

Schade, dass den Autor seine Fabulierlust einige Male ein wenig weit weg von dem führt, was glaubwürdig und nachvollziehbar ist; etwas weniger wäre hier mehr gewesen. Vor allem gegen Ende des Hörbuchs nehmen diese Stellen unvorteilhaft zu.

Das Hörbuch selbst ist sehr sparsam inszeniert, ohne große Effekte und mit einer kühlen Distanz vorgetragen, was sehr gut zu der Kälte und Emotionslosigkeit der Handlung passt, in der im Dienst des großen Planes ein Menschenleben häufig nur wenig zählt.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn bei Robert Langdon nachts das Telefon läutet ..., 15. Juni 2008
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Illuminati (Hörkassette)
Wenn's um die Thriller von Dan Brown geht, ist ILLUMINATI immer noch mein Favorit. Das Buch las sich spannend wie nix Gutes und steht bei mir in Form der "Illustrierten Ausgabe" noch immer hoch im Kurs, denn als Rom-Fan habe ich versucht alle Schauplätze der Handlung in echt anzusehen. Mittlerweile verstehe ich etwas besser, warum so viele Leute so "sauer" auf Dan Brown sind. Der Kerl denkt sich nicht nur eine unglaubliche Handlung aus - der Kram lässt sich "in echt" noch nicht einmal umsetzen. Oder hat jemand von Ihnen schon einmal versucht einfach so in die Krypta - oder gar die Katakomben! - des Petersdoms zu kommen? Oder in die gut bewachte Engelsburg?!
Also reden wir nicht über Glaubhaftigkeit, oder Machbarkeit oder Durchführbarkeit der Verbrechen, reden wir einfach darüber, dass Dan Brown den Leser zu fesseln vermag. Wer solcher Art Unterhaltung erwartet, wird nicht enttäuscht. Nur über das Ende dieses Thrillers -- -- -- also darüber kommt man wohl nicht so einfach hinweg. Das kann man nur unter mit einem fetten Grinsen abtun und sich damit trösten, dass der Held der Handlung auch noch für weitere Thriller aus Browns Feder zur Verfügung stehen wird. (Stand er ja bereits - in SKRILEG! Man stelle sich nur vor er hätt's in ILLUMINATI nicht gepackt ... ;-)

Wenn ich nun - etliche zig Hörbücher weiter, die ich nach ILLUMINATI gehört habe - eines über das Hörbuch sagen kann dann Folgendes: Es ist in seiner kompakten und leicht verdaulichen Form ein unbedingter Tipp für Leute, die stets auf der Suche nach Hörbuchfresserfutter sind. Wolfgang Pampel (man kennt seine Stimme vielleicht, weil er sie dem Schauspieler Harrison Ford als "Synchronstimme" leiht) liest in genau dem rasanten Tempo, in dem ILLUMINATI verfasst ist. Man kann beinahe nicht aufhören zuzuhören. - Ich fand ILLUMINATI auch beim Wiederhören noch ordentlich mitreißend und unterhaltsam alle Male.

Als bekennender Dan Brown Fan bin ich schon wahnsinnig gespannt, wann bei seinem Allround-Symbologen, Robert Langdon wieder mitten in der Nacht das Telefon läuten wird ...
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Spannung, aber schwaches Ende, 3. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Keine Frage: Das Buch ist spannend! Dan Brown erzählt vor allem mit seiner "Schnitzeljagd" quer durch Rom und durch die alten Kirchen eine ungemein fesselnde Geschichte. Man kann das Buch zeitweise kaum aus der Hand legen, weil man mit der Hauptfigur versucht, das Rätsel zu knacken.
Das Buch hätte von mir fünf Sterne erhalten, wenn es nach 600 Seiten zu Ende gewesen wäre. Auf den letzten hundert Seiten aber nimmt das Geschehen jedoch noch einmal eine überraschende Wende, die im Grunde überflüssig ist und den bis dahin gut durchdachten Plot ins Wanken bringt. Die Geschichte wird immer verzwickter und letztlich beinahe unglaubwürdig.
Dan Brown will am Ende zu viel - und schießt sich damit selbst ins Bein. Schade, aber das Buch ist dennoch sehr empfehlenswert.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewertung hängt von Erwartungshaltung ab, 23. Juni 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Dan Brown hat mit "Illuminati" einen großen Erfolg erzielt. In Genf wird ein Kernforscher grausam ermordet, der eine neue Form von Energie, Antimaterie, entdeckt hat. Der hochexplosive, gefährliche Behälter wird von Mitgliedern des Geheimbundes Illuminati im Vatikan versteckt. Dieser soll gesprengt werden. Gleichzeitig entführen diese Mitglieder 4 Mitglieder des gerade einberufenen Konklaves, das einen neuen Papst wählen soll. Es handelt sich ausgerechnet um die 4 "Preferiti", also die Kardinäle mit den meisten Aussichten, die Nachfolge des verstorbenen Papstes anzutreten. Der Vatikan und das Konklave sind also in höchster Gefahr. Da machen sich die Tochter des ermordeten Genfer Wissenschaftlers und ein amerikanischer Illuminati-Experte nach Rom auf, um den Vatikan vor der bevorstehenden Gefahr zu warnen und die Antimaterie zu finden, bevor es zu spät ist...
Das Buch ist ausgesprochen spannend und erfüllt aus meiner Sicht daher voll und ganz die Ansprüche eines Thrillers. Denn dieses Wort kommt von "to thrill" (=zittern). Der Thriller lebt von der Spannung. Dafür vernachlässigt er andere Aspekte "guter" Literatur: differenzierte Charaktere gibt es kaum, dualistische Schwarz-Weiß-Zeichnung herrscht vor, Action-Szenen erfolgen zuhauf, um die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten.
Genau diese "literarischen Rezepte" wendet auch Dan Brown in seinem Werk an. Es ist - von einem zu unwahrscheinlichen Ende abgesehen, durchaus spannend. Er ist aber nicht "real" - was gerade das Ende verdeutlicht. Der Zweck, atemberaubende Spannung, die sich immer mehr steigert, aufzubauen, ist voll erfüllt. Auch die einzelnen Kapitel sind recht kurz. Die Charaktere sind dualistisch. Von "suspense" - um mit Hitchcock zu sprechen - versteht Dan Brown viel. Daher wird das Buch sicherlich auch bald verfilmt werden.
Das Buch wird sicherlich all jene enttäuschen, die über die Spannung literarische Qualität, also ausgefeilte Charaktere und eine bis ins Detail durchdachte, ausgefeilte Handlung erwarten. Dies bietet dieses Buch nicht. Es unterscheidet sich aus meiner Sicht damit von Klassikern wie Frederik Forsyth und anderen Thriller-Autoren, die - zumindest in besseren Büchern - absolute Glaubwürdigkeit in allen Details angestrebt haben.
Dies bietet das Buch nicht; es ist stellenweise oberflächlich und platt. Als reiner Thriller, der Erstinformationen über den Bund der Illuminati gibt, überzeugt er aber aufgrund seiner ungewöhnlichen Spannung. Unter diesem Aspekt ist das Werk zu empfehlen, literarisch "gut" ist es aufgrund der oben genannten Schwächen jedoch nicht. Wer diesen Anspruch erhebt, wird von dem Buch enttäuscht sein. Wer aber - etwa für den Urlaub - einen rein spannenden Thriller lesen möchte, der wird von diesem Buch begeistert sein. Eine Bewertung hängt meines Erachtens daher von der Erwartungshaltung des Lesers ab.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mal Thriller der anderen Art, 3. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Dieses Buch besticht durch seine relativ einfache, aber reißerische Erzählweise, die einen nicht mehr loslässt. Sicher beginnt man sich darüber zu wundern, dass der Protagonist die Hinweise der Illuminati immer rechtzeitig und sehr schnell entschlüsselt und auch sonst gibt es ein paar unglaubwürdige Szenen. Aber dennoch möchte man, nachdem man dieses Buch gelesen hat, sofort nach Rom fahren, die beschriebenen Orte aufsuchen und nachsehen, ob das alles wahr ist. Zusätzlich vermittelt dieses Buch auch einiges "geschichtliches Wissen" und stellt fast einen Reiseführer durch Rom dar.
Das ungewöhnliche, nicht voraussehbare Ende hat mich auch sehr fasziniert.
Ein Buch für alle, die spannende Geschichten um Verschwörungen, Geheimbünde und den Vatikan interessiert.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich spannend!, 13. April 2006
Nach "Sakrileg" habe ich direkt die illustrierte Ausgabe von "Illuminati" gelesen und war beinahe noch begeisterter als bei Sakrileg. Dieses Mal gerät der Symbologe Langdon in Rom in eine tödliche Schnitzeljagd von einem Handlungsort zum nächsten, und wieder einmal ist die Handlung auf vielleicht gerade mal 20 Stunden begrenzt, aber diese Zeit hat es so in sich, dass es nicht mehr möglich ist, das Buch aus der Hand zu legen. Wenn ich noch einmal nach Rom komme, nehme ich "Illuminati" mit und mache einen Dan-Brown-Rundgang. Ich bin so begeistert, dass 5 Sterne als Bewertungsmassstab nicht ausreichen.
Die illustrierte Ausgabe zeigt Fotos von den Handlungsorten und vor allem auch Details, auf die es ankommt und die selbst kaum ein Romkenner alle kennt und sich sofort vor Augen führen kann.
Das Buch ist zwar im Bett schwerer zu lesen, da ist sicherlich die Taschenbuchausgabe besser, aber wie gesagt, es lohnt sich, diese Ausgabe zu kaufen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen James Bond vs. Illuminaten, 3. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Wenn ich schon mal ein Buch lese dann in einem Zug. So auch hier. Allein der Titel der auf die Illuminaten verweist lässt spätestens seit '23' Spannung oder mindestens gute Unterhaltung vermuten. So ist es denn auch. Auf eine Wiedergabe des Inhalts kann ich wohl verzichten.
Der Spannungsbogen wird clever gespannt und wer eine Kreuzung aus 007, Indiana Jones und Bruce 'Mclane'Willis mag wird von der ersten Seite an begeistert sein. Problematisch wird es als die 'Bombe' vernichtet, nichts passiert ist und der Leser noch immer 80 Seiten vor sich hat. Was kommt denn jetzt noch? Klar, 007 Fans wissen, dass der Held nicht stirbt, aber der Drang die letzten zwei Seiten einzusehen wird schon gross!
Was dann kommt ist mehr als albern und so zwanghaft konstruiert, dass sofort der Eindruck entsteht, der Autor habe zu Beginn der Geschichte noch keinerlei Vorstellung über das Ende gehabt.
James Bond Fans werden erstmal begeistert weiterlesen, der anspruchsvolle Leser liest es fertig weil sichs so gehört, der Kirchengegner hat seinen Spass und der Rest langweilt sich einfach aufgrund der obskuren Konstruktionen. Diese findet man vermutlich noch in 1000 anderen Büchern dieser Art, aber irgendwie wird die bis dahin gute Spannung ins Lächerliche verkehrt. Der Höhepunkt ist der Schlussatz, der das schwache Ende perfekt abrundet.
In einem Satz: Ausleihen, lesen und sich nicht schämen wenn mans nicht zuende schafft und sofort zurückgeben.
Drei Sterne, weil das Buch über weite Strecken sehr spannend und unterhaltsam ist.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Indiana Jones kämpft im Vatikan :-), 27. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Im Grunde ist schon alles über das Buch gesagt. *g*
Ich selber habe es kaum aus der Hand legen können, obwohl es vor Unlogik strotzt und allein die Unerschöpfbarkeit des Symbolologen Robert einen auflachen läßt.
Illuminati ist wie eine Buchversion von Indiana Jones, der im Vatikan kämpft und als kurzweilige Sommerlektüre ist es durchaus zu empfehlen.
Allerdings ist die Handlung im letzten Fünftel des Buches derart überzogen konstruiert und unglaubwürdig, das es das Lesevergnügen doch sehr schmälert.
Trotzdem vier Sterne für das Tempo und die interessanten Handlungsorte.
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43 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Assassini, die zweite, 13. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Es gibt Autoren, die auf 200 Seiten eine todlangweilige Lebensgeschichte erzählen. Dan Brown gehört zum Glück nicht zu dieser Gattung. Auf 700 Seiten werden dem Leser in diesem Buch hochgradig spannend die Geschehnisse eines Zeitraums von 24 Stunden vermittelt.
Anfänglich klingt es zeitweise nach Science Fiction (Antimaterie? Ja sind wir denn bei Star Trek?) und um den Anfang konzentriert zu überstehen, sollte man an Physik schon ein wenig interessiert sein. Aber hier wird nur der Spannungsbogen zwischen Wissenschaft und Kirche hergestellt.
Eigentlich dreht sich doch alles nur um zwei Fragen:
Wo kommen auf ein Mal die Illuminati (ein uralter Antikirchen-Geheimbund) wieder her, die doch schon seit Jahrhunderten als "ausgestorben" gelten?
Und wer ist der geheimnisvolle Janus, der alle Fäden in der Hand hält?
Dan Brown verquickt in seinem Buch auf äußerst spannende Weise Wissenschaft, Kirchengeschichte und ein mit Rätseln gespicktes Katz-und-Maus-Spiel. Mit häufigen Szenenwechseln wird der Leser mitgenommen auf die atemberaubende Suche und den Kampf gegen die Uhr. Ein furioses und überraschendes Ende krönt einen der besten Thriller der letzten Jahre. Seit Giffords Assassini hat mich kein Buch ähnlich gefesselt - ein absolutes Muss!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ultimative Verschwörungstheorien., 29. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Illuminati. Thriller (Taschenbuch)
Bei CERN in der Schweiz, einem hochwissenschaftlichen Forschungsinstitut von enormer Bedeutung, ist ein Mord geschehen. Dem Ermordeten Priester und Wissenschaftler wurde das Ambigramm der Illuminati eingebrannt. Anstatt nun die Polizei zu rufen, sucht der Generaldirektor Maximilian Kohler im Internet nach dem Suchbegriff "Illuminati" und stößt dabei auf Robert Langdon, einen Professor für religiöse Symbolologie an der Harvard Universität. Diesen lässt er dann mit einem Prototyp des neuen Mach-15 Passagierflugzeuges innerhalb einer Stunde in die Schweiz bringen um ihn nicht nur zum Berater, sondern auch gleich zum Ermittler zu machen, denn nachdem Vittoria Vetra, die Tochter des Ermordeten, angekommen ist, stellt sich heraus, dass eine große Menge Antimaterie gestohlen wurde. Die Antimaterie ist, wie sich schnell herausstellt, im Vatikan gelandet, wo der Counter der Batterien für die Elektromagneten, die die Antimaterie in Position halten, um Mitternacht auf Null stehen wird.

Vittoria und Robert Langdon machen sich also auf in den Vatikan um auf den Spuren der Illuminati das schlimmste, nämlich die völlige Vernichtung des ganzen Vatikan, zu verhindern. Dabei finden sie sich in einer Jagd wieder, die spannender kaum sein könnte, denn der "Hashishin", den die Illuminaten beauftragt haben, hat wichtige Personen als Geiseln genommen, die er bis Mitternacht in stündlichem Rhythmus töten will...

Dan Brown vereint in diesem Buch wirklich alles, was man sich für einen Thriller nur wünschen könnte. Hightech und die alte, sagenumwobene Bruderschaft der Illuminatus, den Vatikan und seine enorme Kulisse, Mythologie, Symbolologie und zukunftsweisende Wissenschaft und schafft es am Ende sogar, einen halbwegs bodenständigen Schluss zu erfinden. Natürlich ist die ganze Geschichte offensichtlich Fiktion und hat nie und kann nie so stattfinden, aber sie hat Tempo und ist intelligent geschrieben. Die etwas mehr als 700 Seiten lesen sich sehr schnell, was auch an der einfachen Sprachwahl des Autors liegen dürfte und der relativ großen Schrift. Besonders gefallen haben mir die Ambigramme, die ebenfalls im Buch abgedruckt sind und einige kleine anschauliche Höhepunkte bilden.

Man übersteht das Buch allerdings nur, mit entsprechender technischer Ignoranz und einem leichten Glauben an Wunder. Technische Ignoranz, weil man z. B. das Kamerasignal, welches die Bilder von dem Counter überträgt in Windeseile hätte orten können und leichten Glauben an Wunder braucht man schon, wenn jemand aus einem kilometerhoch gestiegenen Hubschrauber mit einer Plane abspringt und in einem Fluss landet, ohne ernsthafte Verletzungen davonzutragen. Dazu erscheinen dann noch die meisten Charaktere etwas platt gezeichnet, aber in einer so atemberaubend schnellen Geschichte, die innerhalb von weniger als 24 Stunden spielt, bleibt wohl keine Zeit um umfangreichere Charakterzeichnungen einzubauen.

Bei diesem Buch siegt aber ganz deutlich die Spannung über die Mängel. Wenn man ein Buch sucht, das sich schnell liest, eine tolle Kulisse bietet und bei dem man sich gut unterhalten fühlt, ist Illuminati genau richtig. Wenn man aber lieber etwas über Technik, Vatikan und Illuminaten erfahren möchte, wäre ein entsprechendes Sachbuch besser, denn dieser Roman ist reine Fiktion.
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Illuminati: ungekürzt.
Illuminati: ungekürzt. von Dan Brown (Audio CD - 14. April 2009)
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