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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen100
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Im Dezember 1979 sind die Russen in Afghanistan einmarschiert, 1982 sind die Städte zerbombt, die Felder vermint, das Land scheint verloren. Doch die Bevölkerung gibt nicht auf. Unter widrigsten Umständen leben die Menschen in den Bergen, die Mudjahedin organisieren den Widerstand, schmuggeln und kämpfen wirkungsvoll per Guerilla-Taktik. Mit allen Mitteln versuchen KGB und CIA mit konträren Zielen, die Widerstandskämpfer zu unterwandern. Follett erzählt von einem Pariser Ärzte-Paar, dass in ein afghanisches Dorf geht um zu helfen, und zwar im "Tal der fünf Löwen" (Panischer Tal) zwischen Kabul und Pakistan. Im Verlauf kristallisiert sich als die eigentliche Heldin des Buches die Frau heraus, Jane Lambert hilft, wo sie kann, leidet unter den Mängeln, Unterdrückung und Angriffen, bekommt unter den widrigsten Umständen ein Baby, und sie gerät zunehmend zwischen die Machtspielereien der verschiedenen Agenten, bis die Ereignisse schließlich drastisch eskalieren. Als einzige wirkliche Freude zwischendurch gibt es einige wenige, aber dafür explizit beschriebene Liebesszenen.
Details darf man wegen der vielen Überraschungseffekte und Wendungen nicht verraten, doch man kann mit Sicherheit sagen, dass es unglaublich realistisch und spannend geschrieben ist. Bereits das Alltagsleben in den Bergen ist abenteuerlich, der Krieg bringt weitere Spannung mit sich - man leidet mit den Mudjahedin, Hinterhalte werden gelegt, man wartet auf den russischen Angriff, fürchtet Verrat. Der Anführer, Ahmed Schah Massud, existiert übrigens tatsächlich, und seine spätere Nord-Allianz hat sich nicht nur gegen die Russen, sondern auch gegen die Taliban durchgesetzt.
"Die Löwen" ist ein genial konstruierter Thriller mit viel Spannung und vielen Überraschungen, ohne utopisch zu werden. Ein Meisterwerk, das auch heute traurige Aktualität hat. Eine vollständige Ken-Follett-Übersicht habe ich übrigens als Lieblingsliste No.18 zusammengestellt. Viel Spaß!
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am 10. September 2001
Leider diesmal ziemlich klischeehaft und überhaupt nicht mehr mit Büchern wie der Nadel zu vergleichen. Absolut vorhersehbar, somit geht die Spannung verloren. Ich fühlte mich ein bisschen wie beim lesen von Jurassic Park 2: man fragt sich, ob die einem ein Drehbuch in die Hand gegeben haben und wann der Kinofilm läuft. Fehlt bloß noch, daß zwei pfiffige Kinder eine Hauptrolle kriegen. Was allerdings wieder brillannt ist, ist die ausgezeichnete politische Recherche. Da ist Ken Follett ungeschlagen. Wer sich für den Afghanistankrieg interessiert, sollte das Buch daher lesen. Deshalb: noch 3 Sterne.
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am 5. November 2001
Nach den aktuellen Ereignissen habe ich als Ken Follet Fan mir das Buch wieder hergenommen und mußte feststellen wie spannent dieses auch beim 2. Mal Lesen ist. Umso realistischer erscheint mir das Land und die Menschen in Afganistan, da erst vor kurzem im Fersehen ein Bericht über Masud und seine Kämpfer der Nordalianz zu sehen war. Gepackt in eine spannende Liebesbeziehung bleit mir als westlicher Europäer nur eine Schlußfolgerung: Wir werden diese Menschen, die seit mehr als 20 Jahren im Krieg leben wohl nie verstehen. Leider
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am 25. September 2001
Eigentlich ist es ja "nur" Belleristik (übrigens: spannend gar fesselnd; Follet eben), aber:
Nach dem Horror des 11. September lese ich dieses Buch mit ganz anderen Augen; die Handlung spielt in Afghanistan!
Der Roman spielt zur Zeit des Krieges der Afghanen (die es so gar nicht gibt; vielmehr Paschtunen [Bevölkerungsmehrheit im Süden, gehören die Talliban zu], Tadschicken [zweitgrösste Bevölkerungsgruppe; stellen die "Nordallianz"] und viele Bevölkerungsgruppen mehr) gegen die Sowjetunion.
Ein Protagonist des Romans ist Masud, ein Anführer der heutigen "Nord-Allianz", der kurz vor dem 11. September einem Attentat der Talliban (wahrscheinlich) zum Opfer viel.
Der Roman beschreibt genau geographische Details Afghanistans. Hand auf's Herz; bevor ich den Roman gelesen habe, waren mir z.B. Jalalabad (Grenzstadt zu Pakistan) und Khaiber-Paß (wichtigster Übergang nach Pakistan) gänzlich unbekannt.
Darüber hinaus gibt der Roman auch einen tiefen Einblick in das Wesen der Afghanen (genauer: Tadschicken) aus der Sicht einer Europäerin. Das lässt mich nur hoffen, daß die politische Führung der USA genau überlegt, was sie tun wird!
Nebenbei ist der Roman ein typischer Follet. Die Story ist sehr gut arrangiert, äußerst spannend und an Details des Liebeslebens der Hauptprotaginstin und des Hauptprotagonisten wird auch nicht gespart.
Der Roman wäre eigentlich daher schon empfehlenswert; aufgrund der aktuellen weltpolitischen Lage ist er ein "Muß"
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am 21. Mai 2009
Die Hintergrundgeschichte über Afghanistan ist ganz gut. Der Hauptplot - eine Liebesgeschichte - ist totlangweilig, vorhersehbar und vor allem nervig. Eine Frau, die in jedem Kapitel gefühlte zehnmal ihr Kind stillt, kann man auf Dauer einfach nicht ertragen. Die sehr ausführlich beschriebene Liebesszene hat mich mindestens genauso genervt: ein Mann, der gerade in den Allerwertesten geschossen wurde, erlebt die aufregendste Liebesnacht seines Lebens...sehr unglaubwürdig... Das Ganze erinnerte mich sehr stark an einen Groschenroman. Schade, aber die Zeit hätte man sinnvoller nutzen können, als mit dem Lesen dieses Romans.
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am 17. Mai 2011
Die Hintergrundgeschichte ist ja wirklich gut, da kann ich anderen nur beipflichten. Das Buch beginnt auch sehr spannend, wird aber dann zeitweise langatmig und abschweifend, dass man fast den Faden verliert und versucht ist, Absätze zu überspringen. Das Buch wird zunehmend unglaubwürdig - gestillt wird bis zum geht nicht mehr. Und dann flüchten auch noch die beiden Akteure mit einem 2-monatigem Baby über das Gebirge durch den Schnee, Berge von bis zu 6.000 m hoch.
Und dann ist da noch seitenweise - direkt pornomäßig - eine Liebesnacht der beiden Akteure beschrieben. Das hätte das Buch nicht nötig, da sackt es massiv ab.
Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, ich habe "Die Säulen der Erde" gelesen - und nun bin ich sehr enttäuscht.
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am 4. Januar 2004
Die Nachrichten führen uns Afghanistan oft vor Augen: ein gesetzloses, von Bürgerkriegen zerrüttetes Land. Die Heimat von Terroristen. Wie alles seinen Anfang nahm, zeigt Ken Follett in seinem Spionage-Thriller „Die Löwen", der 1982 mitten im afghanisch-sowjetischen Krieg spielt. Das karge Land am Hindukusch wird zum Schauplatz eines erbitterten Kampfes: Während CIA-Agent Ellis versucht, die Widerstandsbewegung gegen die Sowjets zu vereinen, hat sich der französische KGB-Mann Jean-Pièrre als angeblicher Arzt bei den Rebellen eingeschlichen. Zwischen erbitterten Helikopter-Kämpfen, Stammesfehden und nächtlichen Touren durch die vereisten Berge mischt auch die junge, idealistische Krankenschwester Jane mit, die neben Jean-Piérres Ehefrau „zufällig" Ellis Ex-Freundin ist.
Mit präziser Landeskenntnis und aufreibender Erzählkunst nimmt Follett den Leser mit in eine Welt am Rande der Welt. Nicht umsonst nennt der Autor sein Werk auch eine „Liebesgeschichte": Wann immer es möglich ist, prallen die Leidenschaften der Charaktere aufeinander, was allerdings enorm strapaziert wird und irgendwann gestellt wirkt. So findet Jane afghanische Frauen „prüde wie Nonnen" und sonnt sich erst mal eine Stunde nackt auf den Felsen. Als Jean-Piérre als Verräter enttarnt wird, gibt sie sich sofort einem Schäferstündchen mit Ellis hin (auf mehreren Seiten, nicht ganz jugendfrei!) und wird zu allem Übel noch schwanger. Doch neben Spannung und Erotik bietet Follett auch einen haarscharfen Einblick in die politischen Verhältnisse einer uns fremden Kultur. Man merkt schnell, wie die „Löwen" (gemeint sind die langbärtigen afghanischen Männer) zum Spielball der Großmachtinteressen werden. Die Auswirkungen sehen wir heute wieder in den Nachrichten. Schließlich ist es kein Geheimnis, dass viele Al-Quaida-Kämpfer damals vom CIA ausgebildet wurden, um gegen die Russen zu kämpfen. Obwohl die Handlung natürlich frei erfunden ist, wirkt sie erschreckend realistisch. Vor allem wegen Folletts genialer Kenntnisse gerät man immer wieder in Versuchung zu sagen: „So könnte es damals gewesen sein."
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am 24. November 1999
Mit seinem Buch " Die Löwen" hat Ken Follett einen packenden Roman über die Wirren des Krieges in Afghanistan geschrieben, dies aus der Sich von aus verschiedenen Gründen am Krieg beteiligten Ausländern. Gewürzt wird die Geschichte wie immer bei Follett mit einer gehörigen Portion Liebes- und Sexwirren. Drei Menschen treffen sich durch Zufall im Krieg zwischen Afghanistan und der UDSSR wieder: ein kommunistisch orientierter Arzt aus Paris, dessen amerikanische Frau und ein Amerikaner, der mit der Frau des Arztes vor Jahren ein Liebesverhältnis hatte. Der Arzt und seine Frau sind aus ideologischen Gründen in Afghanistan, der Amerikaner im Auftrag der CIA, um die afghanischen Kämpfer auszubilden. Die drei werden in allerlei Kriegsgetümmel verwickelt und zwischen dem Amerikaner und der Frau des Arztes blüht die alte Liebe erneut auf. Ken Follett ist es hier erneut gelungen, ein Buch zu schreiben, das so viel Tempo und Momentum hat, daß es dem Leser kaum gelingt, es aus der Hand zu legen. Es ist zudem blendend recherchiert und geschichtlich lehrreich. Ein rundum gelungenes Buch!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 15. September 2000
Mit diesem Buch hat Ken Follett ein weiteres Buch geschrieben, das es zu lesen lohnt. Was der Klappentext verspricht, nämlich eine "mitreißende Liebesgeschichte und zugleich ein brillanter Thriller", erfüllt das Buch in allen Formen. Zur Zeit des Afghanistankrieges schildert Follett, wie immer mit "fundierter Sachkenntnis" die historischen Ereignisse, die seine eigene Handlung einbetten. Charaktere kommen, genauso wie die Schön- aber auch Fremdheit Afghanistans ebenso zur Geltung, wie die zwar einfach, aber dennoch spannend geschriebene Story um Agenten, Rebellen und Krieger. Ein Buch für jeden, der sich einen Agenten nicht immer wie James Bond vorstellt, oder einfach an den Handlungen des "Kalten Krieges" interessiert ist.
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am 31. Januar 2009
Ganz tolles Hörbuch, hervorragender Sprecher, spannende Geschichte. Ich höre meine Hörbücher immer während der Autofahrt, bei diesem mußte ich desöfteren am Ziel noch etwas sitzenbleiben!
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