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131 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörend, brutal, grausam, nicht aus der Hand zu legen
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die...
Veröffentlicht am 8. Juli 2008 von Ben M

versus
204 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bitte war das denn?! Fastfood-Pseudothriller der trivialsten Art
Darf sich so etwas überhaupt Thriller nennen??

Jeden Abend direkt nach der Arbeit zog mich hin zu diesem Buch. Aber nicht etwa, weil es toll oder spannend war, sondern weil ich mit hämischer Neugierde gespannt war, welch stumpfsinnige Handlungsstränge und an den Haaren herbeigezogenen Dialoge mich noch erwarten. Ja, auch das kann...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Ida Lynn


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131 von 164 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verstörend, brutal, grausam, nicht aus der Hand zu legen, 8. Juli 2008
Ich fühle mich hin- und hergerissen - es ist lange her, dass ich einen Thriller gelesen habe, den ich nicht zur Seite lesen mochte, weil er mich so in seine Welt gesogen hat. Der Roman ist toll erzählt, verschont niemanden und - was ich besonders mochte - die Ermittlerarbeit verläuft sehr linear und wird nicht hektisch von einer unerwarteten Wendung in die nächste geworfen.

Die Figuren selbst sind natürlich maßlos übertrieben - nicht nur Smoky Barretts eigenes, unfassbar grausames Schicksal übersteigt jegliche Vorstellungskraft, nein, auch jeder Teamkollege von ihr ist vom Schicksal mit eigenen Problemen und tragischen Prüfungen gebeutelt, die leider schon ins Klischeehafte übergehen. Vielleicht war dies aber notwendig, damit der Leser ein wenig Distanz zum Geschehen aufbauen kann, denn sich vorzustellen, einem selbst widerfahre derart Übles, ließe wohl kaum noch jemanden ruhig schlafen.

Die heftige Fäkalsprache sollte dem Ganzen wohl auch noch einen authentischen Schliff geben, etwas weniger wäre aber mehr gewesen - und die eine Sexszene hätte sich McFadyen wirklich sparen können, völlig überflüssig.

Die große "Enthüllung" über den Killer war auch nicht wirklich eine Überraschung, aber das störte mich nicht - wie Barrett und ihr Team langsam in das Bewusstsein des Mörders eindringen und dahinter kommen, was ihn zum Morden bewegt, ist unglaublich spannend und packend geschildert.

Definitiv nichts für Zartbesaitete, Folter und Mord werden detailliert beschrieben, die Sprache ist schonungslos, aber wenn man sich auf "Die Blutlinie" einlässt, lässt einen der Roman von Anfang bis Ende auch nicht mehr los.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit blutrünstigen Details, 11. Februar 2007
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Die FBI-Agentin Smoky wurde selbst Opfer eines von ihr gejagten Serienkillers, der ihren Mann vor ihren Augen getötet hat und für den Tod ihrer kleinen Tochter verantwortlich ist. Smoky selbst konnte nur knapp und an Leib und Seele verstümmelt entkommen. Nach einer halbjährigen Therapie kehrt sie schließlich zu ihrem Team zurück, als ihre beste Freundin bestialisch ermordet wird und sie auch die Verantwortung für deren kleine Tochter übernehmen soll. Es stellt sich heraus, dass der Mörder, der sich für einen Nachfahren von Jack the Ripper hält, ein Faible für Smoky hat, die er als seinen Inspektor Abberline auserkoren hat. Der Mörder scheint immer bestens informiert über alles und jeden zu sein, und schafft es, jeden einzelnen aus dem Team mit einer grausamen Überraschung zu schockieren.

Ein spannender und gut lesbarer Thriller, der aber auch ziemlich blutrünstig ist. Mir persönlich war das ein bisschen viel Gemetzel, schneiden und verstümmeln.
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204 von 264 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was bitte war das denn?! Fastfood-Pseudothriller der trivialsten Art, 18. Februar 2010
Darf sich so etwas überhaupt Thriller nennen??

Jeden Abend direkt nach der Arbeit zog mich hin zu diesem Buch. Aber nicht etwa, weil es toll oder spannend war, sondern weil ich mit hämischer Neugierde gespannt war, welch stumpfsinnige Handlungsstränge und an den Haaren herbeigezogenen Dialoge mich noch erwarten. Ja, auch das kann unterhalten!!

Ähnlich wie im "Dschungelcamp" sollen hier diverse Szenen beim Konsumenten wohl Wut, Trauer, Ekel oder Mitgefühl auslösen. Dabei sind die Charaktere allerdings so unrealistisch und platt konstruiert, dass keinerlei Gefühle aufkommen können. Die Protagonistin blieb mir bis zum Schluss unsympathisch. Durch Einzelschicksale, die allesamt auch unrealistisch dargestellt werden, soll den Charakteren eine gewisse Tiefe gegeben werden. Aber das funktioniert nicht. Auch das ständige Reflektieren der Protagonistin, sei es über ihre traurige Vergangenheit oder gewisse Eigenheiten der menschlichen Spezies, sorgt bloß für eine Pseudo-Tiefgründigkeit. Berührt hat mich das nicht. Bis zu den Mordszenen hat man bereits so viel Triviales konsumiert, dass man diese Szenen ohne weiteres bei gleichzeitigem Genuss eines leckeren Schinkenbrotes herunterlesen kann.

Der Schreibstil ist lähmend und überhaupt nicht flüssig. Der Autor hat keinerlei Gefühl für geschickte Übergänge.
Hier ein paar Bespiele für Absatz- oder Kapitel-Endungen:
"Dann los!"
"Nichts wie los!"
"Zeit, weitere Morde anzusehen."
"Zeit, dem Mistkerl eines in die Fresse zu geben"
"Zeit, zur Arbeit zu fahren"
"Es ist Zeit, ein weiteres Netz auszuwerfen"
Wie man sieht, werden manche Ausdrucksweisen oder Begriffe bis zum Erbrechen wiederholt.
Oft erwähnte Worte sind außerdem "zerbrechen" und "gebrochen" ("Er biegt sich, aber er bricht nicht." oder "Sie hat Todesangst, aber sie ist noch immer trotzig (...) er hat Elaina noch nicht gebrochen"). Nach einiger Zeit rollt
man bei allem was mit "brechen" zu tun hat genervt die Augen.
Das Schlimme ist: Wiederholungen sind in diesem Buch kein Stilmittel. Sie sind ein Zeichen für Stümperei.

Der Autor spürt außerdem nicht, dass nicht immer alles ausgesprochen oder beschrieben werden muss.
(Ein Beispiel: "Ich bemerke einen Lichtschalter und betätige ihn. Wir öffnen die Tür und alle gehen hindurch.").
Auch die Dialoge sind billig und schlecht konstruiert. Mich wundert, dass ein erwachsener Mann meint, dass Unterhaltungen
so ablaufen. Des Weiteren hält das Ermittler-Team sich permanent selbstgefällig mit nervenden Bob der Baumeister-Mantras
a la "Schnappen wir den Mistkerl" bei Laune.
Und wenn man meint, es könne nicht mehr Schlimmer kommen, dann belehrt einen der Fremd-Scham bei einer grottenschlechten Sex-Szene, der überdramatische Monolog der Protagonistin zu einem Gott an den sie eigentlich nicht glaubt, oder ein an den Haaren herbeigezogener Wut-Ausbruch eines Besseren!

Sämtlichen Fantasien der Feministinnen rund um die Eigenschaften einer Frau hat der Autor wohl gerne und blind Glauben geschenkt: Seine weiblichen Figuren sind tough, sportlich, sexbegeistert, selbstbewusst - und im Job sowas von Alpha!! Die Momente der Pseudo-Betroffenheit und aufkommenden Gefühlswallungen machen die Damen dann auch nicht mehr weicher und weiblicher.

Des Weiteren scheint es, als habe der Autor die Bücher des Profilers John Douglas genau studiert und den Plan gefasst, rund um die wichtigsten Begriffe einen Plot zu kreieren:
Verhörmethoden....o.k., eingebaut. Mordtriade...o.k., ist drin. Opfertypus....eingebaut, weiter im Plot.
Modus operandi....am besten ausgiebig und immer wieder erwähnen.

Grundsätzlich stehe ich ehrfürchtig vor jedem, der die Fantasie besitzt, sich eine Geschichte auszudenken und das strategische Geschick, eine Handlung zu konstruieren. Bravo, wenn sich jemand hinsetzt, die Zeit nimmt zu schreiben, eine Idee verwirklicht. Aber dieses Buch dermaßen hochzuhypen entbehrt jeglichen Verstandes!
Um es mit einigen Lieblingsworten des Autors zu sagen:
Die Handlung war stinkend langweilig, ABER SIE HAT MICH NICHT GEBROCHEN.
MEIN INNERER DRACHE hat mich angetrieben: Mach weiter, ZERSCHMETTERE den
inneren Schweinehund! Ich habe an vielen haarsträubenden Passagen EIN "O" GEFORMT und mich
dann ins Bett verzogen, um mir ungläubig DIE HAARE AUSZUREISSEN. Bevor ich ins Reich des Schlafes abgedriftet bin, habe ich ihn gehört: Den SCHWARZEN ZUG. TSCHUA TSCHUA TSCHUA und er flüsterte mir: Nie wieder ein Buch von Cody McFadyen!!
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54 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Schlimmer gehts nimmer"...., 20. Januar 2009
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
... dachte ich oft in diesem Buch, wenn eine sehr schlimme Situation geschildert wurde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn es geht auch noch schlimmer als schlimmer.

In diesem Buch lernen wir die FBI-Agentin Smoky Barrett kennen, die ein paar Monate zuvor ihren Mann Matt und ihre kleine Tochter Alexa bei einem Mord verloren hat. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Smoky erfährt, dass auch ihre Freundin Annie einem brutalen Mord zum Opfer gefallen ist, wollte sie eigentlich noch nicht in ihren Beruf zurückkehren. Doch die Wut und der Hass auf Annies Mörder bringt sie dazu, an der Aufklärung des Mordes mitzuarbeiten.

Noch während Smoky mit ihrem Team dabei ist, den Mörder zu verfolgen, passieren weitere Morde, die alle im Zusammenhang mit ihr zu stehen scheinen. Der Mörder nimmt Kontakt zu ihr auf. Per Mail, per Post, per Telefon, per Video. Es geschehen grausame Dinge, die Mcfadyen wunderbar in Szene gesetzt hat. Sicher sind viele Situationen blutig, aber es gibt auch andere Szenen, die es einfach 'nur' auf die Psyche des Lesers abgesehen haben. Und jedes Mal wenn ich dachte 'NOCH schlimmer kann es ja nicht werden' KAM es noch schlimmer. Mcfadyen weiß es zu verstehen, einen thrilligen Höhepunkt mit einem noch größeren zu toppen.

Ich bin froh, dass eine Freundin das Buch zeitgleich las und ich sie zwischendurch anrufen konnte, um mit ihr darüber zu reden, denn besonders eine Szene in diesem Buch hat mich wirklich 'fertig gemacht' und das, obowhl ich, was Thriller angeht, schon zu der hartgesotteren Sorte von Lesern gehöre.

Von der ersten Seite an zieht der Autor uns in den Bann dieser Blutlinie und der Geschichte des Mörders, der angibt, ein Nachfahre von Jack the Ripper zu sein. Zu keiner Zeit wird die Geschichte holperig oder langatmig. Von Seite zu Seite wird man mehr in diese Geschichte hineingezogen und wie es bei einem anständigen Thriller sein sollte, schlägt man die 476 Seiten um, als wären es gerade mal 200.

Ich weiß nicht, warum ich erst jetzt (2009) auf dieses Buch gestoßen bin, denn es erschien bereits im Jahre 2006. Was mich aber glücklich macht, ist die Tatsache, dass ich direkt weiterlesen kann in den Thrillern von Mcfadyen, denn 'Der Todeskünstler' und 'Das Böse in uns' warten bereits in meinem Bücherregal auf mich.

Ich bin froh über dieses 'Fundstück' und kann es jedem Leser ans Herz legen, der Thriller mag, die zwar blutig, aber auch psychisch sehr mitziehend sind. Ein wundervolles Debüt dieses Autors!
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30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wengier wäre mehr gewesen..., 25. April 2009
Ich wollte mal einen neuen Autor probieren und bin bei Cody McFadden gelandet. Wie gesagt, ist nicht meine erste Wahl. An dem Buch scheiden sich die Geister, die einen finden es gut, die andren grottenschlecht. Woran liegt das? An der Erwartung der Leser.
in diesem Buch geht es um eine FBI-Ermittlerin mit persönlicher Tragik. Das ganze Buch scheint eher eine Verarbeitungstherapie zu sein. Wie kriege ich einen seelisch und körperlichen geschädigten Menschen wieder dazu, ins Leben und Beruf zurückzukehren. Ganz einfach - man stachele seinen persönlchen Ehrgeiz an. Einigen Leser ist diese Aufmachung zu kitschig - und das Buch fällt straff in Ungnade. Eine FBI-Agentin wird durch einen Psychopathen dazu bewegt, wieder zu sich selbst zu finden. Um ihn zu jagen. Dafür ist dem Herren jedes Mittel recht. Der Agentin selbst kann er nicht mehr schaden, also wird das Umfeld entsprechend terrorisiert und eingeschüchtert. Der Beschützerinstinkt der selbstmordgefährdeten Ermittlerin ist geweckt und schon geht die Show los. Skeptikern kommt das komisch vor. Nicht ganz unbegründet. Allerdings übertreibt der Autor mit dem Anstacheln - es ist wirklich jeder dran. Frei nach dem Motto: Wenn's dick kommt, dann setz' noch eins drauf.Und genau diese Übertreibung verreißt das Buch. Man denkt, das war's jetzt an Gejammere, Selbstbeweihräucherung und übermenschliche Natur der Hauptfigur, nein, es geht noch was. Anstrengend. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Die Story an und für sich ist interessant, eben nur von der Tragik der Hauptfigur überlagert. Ein Jack the Ripper der Neuzeit will die Vergangenheit fortsetzen. Er braucht wie sein Vorbild einen ebenbürtigen Gegner - eben diese zerrüttete Agentin. Der Autor spielt immer wieder ein Puzzelteil bezüglich der Vergangeheit der Agentin ein und sie begreift, dass sie von Jack regelrecht gezüchtet wurde. Am Ende fügen sich die Puzzelteile zusammen - für jeden.
Der Weg bis zu Auflösung gestaltet sich mitunter etwas wirr - ein Teil der Polizei wird als unfähig hingestellt und nur der Agentin und ihrer Gruppe gelingt die vollständige Spurensuche. Die Verlagerung der Komptenzen findet IMMER zugunsten des FBI statt.
Am Ende ist der Mörder, der Psychopath eigentlich der Held, denn ohne seine Initiative wäre die Agentin im Selbstmitleid und ihrer Trauer untergegangen. So gesehen - völlig überzogen. Schade eigentlich.
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44 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung mit genialer Vorleserin, 6. Oktober 2006
Von 
Ulrich B. Boddenberg (Dortmund, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Es gibt Hörbücher, die sich langatmig hinziehen. Und es gibt solche, bei denen ich es kaum erwarten kann, bis ich wieder im Auto sitze und mich auch freue, wenn die Fahrt ein bißchen länger dauert. "Blutlinie" gehört nicht nur zur zweiten Kategorie, ich bin sogar einen Umweg gefahren, weil es teilweise so spannend war (ehrlich).

Der Plot ist teilweise nicht unbedingt das originellste, was wir je gesehen/gehört haben, teilweise trägt der Autor in einigen Situationen etwas zu dick auf. Das ist aber beides nicht störend. Ein gradliniger (und vielleicht etwas unorigineller) Plot ist mir lieber, als wenn der Autor krampfhaft originell sein will und sich sozusagen in den Schlingen der Originalität verfängt.

Inhaltlich würde ich dem Hörbuch also durchaus 5 Sterne geben.

Franziska Pigulla ist meine Lieblingsvorleserin. Ich habe das Hörbuch auch in erster Linie gekauft, weil sie es vorliest, in zweiter Linie weil ich auch die Inhaltsangabe spannend fand. Auch in diesem Fall gibt es für die Performance ein ganz großes Lob: 5 Sterne!

Vielleicht noch eine Anmerkung:

Die Beschreibung der Handlung ist einerseits recht blutrünstig, die Sprache der "bösen Buben" ist außerordentlich vulgär. Mich störts nicht. Das Hörbuch ist aber sicherlich nicht für einen zart besaiteten Ästheten zur Untermalung des Frühstücks geeignet.
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53 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Spitzenklasse!, 4. Juni 2006
Von 
Vivian Ryck "vivianryck" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Schon lange habe ich nicht mehr einen so spannenden Thriller gelesen. Zum Glück war ekliges Wetter und ich konnte mich den ganzen Tag ohne schlechtes Gewissen mit diesem Buch ins Bett legen. Es kann sich jeder Thriller-Fan auf Oktober freuen, wenn "Die Blutlinie" erscheint, der Autor wird es mit seinem Debüt auf jeden Fall in die Oberliga der Thrillerautoren schaffen. Die Story hat ein unheimliches Tempo und bietet viele Überraschungen, ohne dabei Fragen offen und Lücken zu lassen. Alles ist stimmig und sehr gut erzählt - allerdings auch sehr schockierend und krank. Manchmal habe ich mich gefragt, wie der Autor sich so etwas ausdenken konnte. "Die Blutlinie" ist also nichts für schwache Nerven und man muss manchmal schon etwas abgebrüht und einiges gewohnt sein, um bestimmte Sachen zu ertragen.

Ich freue mich auf einen neuen Fall!
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46 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaubwürdig, unnötig, langweilig!!!, 13. Dezember 2010
Ich lese wirklich sehr viel vor allem Krimis und Thriller und habe das Buch aufgrund der vornehmlich guten Bewertungen gekauft. Auch wenn jeder Menschen einen anderen Geschmack hat, frage ich mich wirklich wie man dieses Buch so in den Himmel loben kann?!?

1. Ist die sprachliche Ausgestaltung unterstes Niveau und lässt sich stellenweise nur sehr holprig lesen. Die Dialoge sind einfach nur billig und erinnern an Kinderserien wie die Power Rangers so nach dem Motto:'los lasst und die Bösewichte schnappen' 'Auf geht's zum nächsten Mord'.

2. Sind die Figuren MASSLOS übertrieben. Nicht nur in einem gesunden Maße wie es für einen guten Thriller nötig ist, sondern so sehr, dass man teilweise nur noch den Kopf schütteln kann. Neben den unglaubwürdigen übertriebenen Lebensgeschichten sind alle Figuren natürlich auch noch die Besten in ihrem Fachgebiet und haben teilweise 'superheldenähnlich' Fähigkeiten. Allen voran die Protagonistin Smoky Barrett, deren Schicksal so unfassbar grausam ist dass es jegliche Vorstellungskraft übersteigt. Obwohl es verständlich ist das eine Frau mit solch einer Vergangenheit starke psychische Probleme haben muss, sind die SEITENLANGEN inneren Monologe darüber ob sie sich nun erschießen soll oder nicht, sowie die ganzen Traumszenen für den Leser schwerlich zu ertragen und richtig depressiv. Ich gehöre eigentlich zu der Sorte Leser, die sehr schnell mit den Protagonisten mitleidet und fühlt, aber Somkys Lebensgeschichte ist so weit hergeholt und diese ganze 'Küchenpsychologie' die der Autor auspackt um seiner Protagonistin eine gewisse Tiefe zu verleihen, ist einfach nur total oberflächlich.

3. Fehlt der Handlung eine gewissen Logik: Jedes Mal wenn die Story Tendenzen zeigt spannend zu werden passiert ein Mord dend er Autor unnötigerweise viel zu brutal schildert und da es immer wieder das Gleiche ist, ist der gewollte Schockeffekt irgendwann dann auch mal weg und man liest einfach so drüber. Desweiteren spielt der Zufall eine viel zu große Rolle in der Gesamthandlung: die entscheidenden Entwicklungen geschehen alle durch Zufall (plötzlich liegt ein wichtiges Beweisstück einfach so rum, die Mutter des Mörders ist zu Hause und gibt freundlich Auskunft, usw.)und nicht, wie in einem GUTEN THRLLER, als handlungslogische Folge.

4. Sind die ganzen Klischees, derer sich der Autor bedient sowas von abgedroschen, dass ich es teilweise kaum fassen konnte. Es wirkt beinahe so als hätte der Autor alle Dinge die er so aus Krimis und Thrillern kennt versucht in einen zu packen. Frei nach dem Motto, man nehme: möglichst viele grausame Morde, Superheldenfiguren die alles überleben und tolle Fähigkeiten haben, eine Prise Pseudopsychologie, eine Sexszene, einen Opfertypus und den modus operandi (den wiederholen wir sooo oft bis auch der letzte Idiot es verstanden hat)'hmmm was brauchen wir noch???? Ahhh ja eine Story'ach die ist nicht so wichtig, legen wir einfach noch ein paar grausame Morde drauf dann passt das schon!

Fazit: Ich konnte das Buch jederzeit aus der Hand legen, da es keinen richtigen Spannungsbogen gibt. Der Autor versucht schwächen der Geschichte durch brutale Schilderungen von Morden auszugleichen. Ich bin wirklich nicht zart besaitet ABER ich habe auch nichts an unnötig langen Schilderungen von Folter und Mord, die für die Weiterentwicklung der Geschichte entbehrlich wären. Zudem besitzt das Buch obwohl es relativ wenige Seiten hat immer wieder seine Längen, wie Passagen die absolut nichts mit der Story zu tun haben, wie die Sexszene die so plötzlich und UNPASSEND auftaucht, dass ich zunächst dachte es wäre auch nur eine Traumszene. Das Ende ist dann auch nicht gerade 'die große Enthüllung' und es ist einem die letzten 50 Seiten eigentlich schon absolut klar wie es ausgehen muss.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen viel zu übertrieben, 11. September 2011
Von 
vierviergarten - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die Personen in den Büchern sind allesamt scheinbar "unkaputtbar", egal, welche schweren Schicksalsschläge ihnen widerfahren: sie gehen binnen kürzester Zeit scheinbar noch stärker wieder ins Leben zurück. Nach dem brutalen Mord am Ehemann, der eigenen Vergewaltigung und ihrer teilweise Verstümmelung, der Tatsache, dass sie versehentlich ihre eigene Tochter erschossen hat,ermittelt die Hauptperson des Buches schon 6 Monate nach der Greueltat, die ihr eigenes Leben aus den Fugen gerissen hat....und hat auch schon wieder interesse an sexuellen Aktivitäten - was für ein Übermensch.......nee, abgesehen von diesem, wie ich finde sehr unsensiblen Teil der Story, ist der Rest auf geradezu erschreckende Weise mit soviel psychopathischem Tun bestückt, dass man sich ernsthaft um die Psyche des Autors sorgen muss. Mir sind Thriller lieber, deren Ende nicht schon im ersten Drittel vorhersehbar ist. Weniger wäre mehr gewesen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen FBI-Agentin Smoky Barrett erhält Nachrichten "From Hell!", 7. Februar 2010
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Blutlinie (Audio CD)
Hörbuch-Rezension: DIE BLUTLINIE von Cody McFayden, gelesen von Franziska Pigulla. Gekürzte Fassung, 6CDs, erschienen bei Lübbe Audio

Dieses Hörbuch zu bewerten fällt wahnsinnig schwer, denn hier wird der Titel zum Programm. Es geht blutig zu - sehr blutig! Von Blümchenpflücken am Baggersee in ländlicher Idylle keine Spur! Dieses Hörbuch ist sicher nicht jedermanns Geschmack und überhaupt nur für Erwachsenenohren bestimmt. Das sollte auf jeden Fall klargestellt werden, ohne dass man moralische Grundsätze hervorkehren müsste.

Interessiert hat mich dieser Thriller vor allen Dingen, weil der Serienkiller um dessen krankhaft grausame Psychospielchen sich die Handlung von DIE BLUTLINIE rankt, ein direkter Abkomme von "Jack The Ripper" sein soll. Soweit so... Ja was!? Gut? Schlecht? - Von beidem ein bisschen.
Vor allen Dingen wird die Protagonistin, die FBI-Agentin Smoky Barret vom Autor dramatisch ins Geschehen eingebunden. Nicht nur, dass ihr Mann und ihre kleine Tochter erst kürzlich - in ihrer Anwesenheit - einem psychopathischen Mörder zum Opfer fielen, nun erhält sie auch noch diese abartigen Briefe, die der Absender mit "From Hell. Jack Junior", unterzeichnet! Offensichtlich hat dieser Gestörte es auf sie abgesehen und fordert sie zu einem blutigen Duell. - Freilich darf Smoky, obwohl persönlich in die Ermittlungen involviert, die Ermittlungen leiten. Doch schnell stellt sich heraus, dass außer ihr auch sämtliche Ermittlungs-Kollegen und -innen von "Jack Junior" mehr oder weniger bedroht werden. - Eine dramatische Schnitzeljagd nach Indizien und verräterischen Spuren beginnt...

Aberwitzig überzogen --- oder faszinierende Thrillerkonstruktion?? - Beides!! Wer nach einem realistischen Krimi, oder Thriller sucht wird hier enttäuscht. Der Autor hält die Spannung lange aufrecht, erst die Auflösung hat mir ein wenig missfallen --- doch ergeht mir das bei vielen Thrillern so. Schließlich ist der Weg das Ziel (erst recht bei einem Hörbuch, finde ich) und ich will gar nicht erst meine Faszination an derart kranken Thrillern ergründen, trotzdem ich an einigen Stellen das Gehörte ganz schnell wieder vergessen hätte wollen.

Ganz großes Lob gebührt an der Stelle Franziska Pigulla, die Smoky Barrett und ihrem kranken Gegner charakteristische Stimmen verpasst. Franziska Pigulla - falls Ihnen der Name nicht viel sagt - leiht der AKTE X-Ermittlerin Dana Scully (Gillian Anderson) ihre Stimme, was bei mir immer ein wenig die Assoziation vermittelt hat, dass Smoky Barrett so eine kühne Schönheit ausstrahlt wie eben Gillian Anderson in der Fernsehserie.
Cody McFadyens Stil ist nicht besonders bemerkenswerte, doch immerhin ist sein Stil nicht so ungelenk wie der von Karin Slaughter, über deren VERGISS MEIN NICHT ich mich jetzt noch ärgere. Das Hörbuch ist prima "autofahrtauglich" und gegen die Aufmachung, Aufteilung in Tracks und Gesamtlänge, spricht gar nichts.

Wenn Sie neugierig genug sind, oder Interesse an neuen Mythen um "Jack The Ripper" haben, dann sollten Sie hier zuschlagen!

auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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Apiculas Horchlatte: * - unerhört, ** - überhörbar, *** - eintönig, **** - hörenswert, ***** - hörrlich!

Hier die Reihenfolge der Smokey-Barrett-Reihe von Cody McFadyen:
#1: Die Blutlinie. 6 CDs . Thriller / Die Blutlinie / Die Blutlinie (unterschiedliche Ausgaben, selber Inhalt der Hörbuches ;-)
#2: Der Todeskünstler / Der Todeskünstler
#3: Das Böse in uns, 6 CDs (VOX Crime Edition) / Das Böse in Uns /
#4: Ausgelöscht /
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Die Blutlinie: . Aktion 12 für 12.
Die Blutlinie: . Aktion 12 für 12. von Cody McFadyen (Audio CD - 16. September 2008)
EUR 5,99
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