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112 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielschichtiger, spannender Thriller mit unspektakulärem Ende
Ich habe mit Spannung auf den dritten Thriller von Cody McFadyen gewartet. Mit "Blutlinie" und "Der Todeskünstler" hat McFadyen zwei spektakuläre und nervenzerfetzende Psychothriller vorgelegt, die aufgrund der extremen Gewalt, die McFadyen beschreibt, nicht ganz unumstritten sind und manchen Lesern trotz des tollen Spannungsaufbaus und des exzellenten...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2008 von Lesezeichen

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die gähnende Langeweile ins uns
"Je kranker, je besser". Ja, ich gehöre auch zu dem Personenkreis, der sich seine Thriller nach diesem Motto aussucht. Nachdem ich "Die Blutlinie" und "Der Todeskünstler" gelesen hatte, fühlte ich mich bei McFadyen bislang auch gut aufgehoben. Ja ok, der Herr schweifte bereits bei seinem zweiten Buch in peinliche uninteressante Gefühlsduseleien ab und...
Veröffentlicht am 7. Februar 2012 von Bungee


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112 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vielschichtiger, spannender Thriller mit unspektakulärem Ende, 13. Oktober 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mit Spannung auf den dritten Thriller von Cody McFadyen gewartet. Mit "Blutlinie" und "Der Todeskünstler" hat McFadyen zwei spektakuläre und nervenzerfetzende Psychothriller vorgelegt, die aufgrund der extremen Gewalt, die McFadyen beschreibt, nicht ganz unumstritten sind und manchen Lesern trotz des tollen Spannungsaufbaus und des exzellenten Schreibstils eher abgestossen haben.

Mit "Das Böse in uns" bleibt McFadyen zwar auf dem Gebiet der psychopatischen Serienkiller, aber er verzichtet weitestgehend auf die Beschreibung brutaler Morde. Wieder steht seine Ermittlerin Smoky Barret und ihr Team im Mittelpunkt. Dieses mal werden sie von höchster Stelle zu einem mysteriösen Mord hinzugezogen. Eine junge Frau wurde unbeobachtet von allen anderen Passagieren während eines Fluges erstochen. Bei der Obduktion findet sich in der Wunde ein kleines silbernes Kreuz und die Ziffer 143. Zudem müssen die Ermittler feststellen, dass Lisa, die Tote, zum einen das Kind eines hochrangigen Politikers ist und zudem gerade eine Geschlechtumwandlung zur Frau durchmacht.

Als dann ein weiterer Mord nach dem gleichen Schema passiert, wo ebenfalls ein Kreuz in der Wunde mit dem Aufdruck 142 gefunden wird, wird Smoky Barret und ihrem Team klar, dass ein Serientäter dahintersteckt und die Ziffern auf dem Kreuz für die Anzahl seiner Todesopfer steht.

Noch während sich Smoky auf die Suche nach weiteren Opfern macht, wendet sich der Täter überraschend an die Öffentlichkeit, präsentiert alle seinen bisherigen Opfer und erklärt, dass alle diese Opfer ein schwerwiegendes Geheimnis mit sich rumgetragen haben und er als Vollstrecker Gottes sie für ihre Sünde bezahlen lässt.

Nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der "Prediger", wie er sich selbst nennt, kündigt weitere Morde an. Und lange Zeit tappt Smoky im Dunkeln, denn sie rätselt vor allen Dingen, wie der Prediger von den Geheimnissen seiner Opfer erfahren konnte und wie er es schafft, sie zu ermorden. Und Smoky hat ebenfalls ein Geheimnis, von dem niemand etwas weiß....niemand???

Cody McFadyen legt in "Das Böse in uns" deutlich mehr Wert auf die beschreibung seiner Protagonisten, als in den beiden Vorgängerromanen. Die Folge ist mehr Tiefgang, aber auch ein etwas gemächlicheres Tempo in der Handlung. Mir persönlich hat auch dieser Schreibstil gut gefallen und er tat meiner Meinung nach der hohen Spannung keinen großen Abbruch. Vor allem nimmt sich McFadyen noch mehr Zeit für seine Protagonistin Smoky Barret und ihre Beziehung zu ihrer Pflegetochter Bonnie. Aber auch die anderen Mitstreiter ihres Teams werden tiefgründiger beschrieben und enthüllen das eine oder andere überraschende Geheimnis.
MyFadyen zieht den Leser schnell ins Geschehen hinein, hält ihn fest gefangen und schafft es, eine enorme Spannung aufzubauen und bis zum Ende zu halten. "Das Böse in uns" ist wie seine Vorgänger ein echter Pageturner, der es locker mit den Werken vergleichbaren Autoren (zum Beispiel James Pattersons Alex-Cross-Reihe) aufnehmen kann. Lediglich das Ende ist überraschend unspektakulär und lässt ein wenig Enttäuschung nachhängen - daher auch nur 4 statt 5 Sterne.

Ansonsten kann ich "Das Böse in uns" jedem Thrillerfan nur wärmstens empfehlen.

Übrigens: Etwas ärgerlich finde ich die Umschlagbeschreibung seitens des Verlages in der Lisa's Tod beschrieben wird. Diese Sequenz kommt im Roman überhaupt nicht vor. Sorry, aber bei einem solch guten Autor verstehe ich die Effekthascherei und das Vorgaukeln bestimmter Inhalte seitens des verlages nicht.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die gähnende Langeweile ins uns, 7. Februar 2012
"Je kranker, je besser". Ja, ich gehöre auch zu dem Personenkreis, der sich seine Thriller nach diesem Motto aussucht. Nachdem ich "Die Blutlinie" und "Der Todeskünstler" gelesen hatte, fühlte ich mich bei McFadyen bislang auch gut aufgehoben. Ja ok, der Herr schweifte bereits bei seinem zweiten Buch in peinliche uninteressante Gefühlsduseleien ab und ließ uns an unfassbar unwichtigen Gedankengängen von Smoky teilhaben (halloooohooo! Lady, Du bist NICHT der Mittelpunkt der Erde!). Aber bei diesem Buch übertreibt er es wirklich! Ich habe das Buch in 2 Tagen gelesen (ja, ich weiß auch nicht, wieso) und es ist von Anfang bis Ende langweilig und ein gnadenlos enttäuschender McFadyen. Wieso?

1. Smoky ist wehleidig. Und jammert. Ständig. Überall. Natürlich nicht laut, sondern in ihren Gedanken. Diese Gedanken bekommen die Leute aus ihrem Team glücklicherweise nicht mit, sonst wäre sie garantiert längst von einem übelst genervten Mitglied (James??) erschossen worden. Ich könnte es nachvollziehen, denn Smoky tut in diesem Buch im Grunde nichts anderes als gefühlte 23 Mal über ihre Vergewaltigung, ihre Kindheit und ihre erste Ehe zu lamentieren. Das langweilt, das nervt! Ich habe teilweise ganze Seiten hintereinander übersprungen und ich kann nicht behaupten, den Faden verloren zu haben.
Mr. McFadyen, ja, wir Frauen sind manchmal Jammerlappen und es ist gut, dass Sie das verstehen. Aber dann schreiben Sie doch bitte diese Art von Romanen, in denen auf dem Cover ein Mann mit wehenden langen Haaren und offenem Hemd eine blonde langhaarige Frau im Kleid in den Armen hält und ihn anschmachtet.

2. Die Story ist nicht spannend. Zugegeben, anfangs hielt ich sie noch für vielversprechend. Aber letztendlich entpuppte sie sich als ziemlich lahm. Kein Nervenkitzel, kein fiebriges hastiges Umblättern, kein Höhepunkt (außer die zahlreichen eigenen der Charaktere...). Die Story, die Jagd, alles plätschert und dümpelt vor sich hin. Es zeigt sich nichts wirklich Erschütterndes, keine menschlichen Abgründe, nichts. Ja ok, natürlich hat der Täter einen an der Klatsche, aber ganz im Ernst: Das war nun auch nichts weltbewegend-verstörendes.

3. Die Charaktere nerven. Nun ja, eher nervt, wie Smoky alle haarklein beschreibt. Sorry, aber ich habe die ersten beiden Bände gelesen, ich kennen die Leute mittlerweile! Ich muss nicht zum 37. Mal erklärt bekommen, wie tough derjenige ist, wie schön diejenige ist oder wie humorvoll sonstwer! Wissen Sie, Mr. McFadyen, das ist der Sinn an einer Buchreihe: Man erklärt nicht durchgehend in jedem Band jeden Charakter in all seiner Ausführlichkeit. Dafür war das erste Buch bereits da und in den kommenden wird nicht mehr so detailliert darauf eingegangen! Callie bidlschön, Smoky anscheinend hässlich wie die Nacht und James ist Brummbärchi. Ist klar, wir haben es verstanden! Ersparen sie uns diese Lobgesänge bitte!

Also alle, die dennoch das Buch lesen wollen (ich kenne das! ich gehe auch immer am liebsten in die Kinofilme, die zerissen wurden. Macht voll Bock ;)): Leiht es euch aus! Kauft es nicht! Spart euch das Geld lieber für "Ausgelöscht". Das habe ich gestern fertig gelesen und -er kann es noch!!!- es ist lesenswert!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gnadenlos...., 30. Dezember 2011
...vor die Wand gefahren. Ich empfand "Die Blutlinie" als genial und den "Todeskünstler" als gelungene Fortsetzung. Nach diesem Buch überlege ich jedoch diese zwei Bücher erneut zu lesen. Nur um sicher zu gehen, dass ich mich bei den Werken 1 und 2 nicht "verlesen" habe.

Ich muss zugeben, dass ich bereits bei "Die Blutlinie" keine sonderlich große Sympathie für "Smoky Barrett" empfand. Diese steigerte sich auch nicht beim "Todeskünstler". Ich kann nicht mal genau erklären warum ich diese Figur nicht mag, eventuell wegen der Überzeichnung des Autors, aber ich denke hätte McFadyen einen Charakter wie Clarice Starling (Schweigen der Lämmer)genommen sähe die Sache anders aus. Wie dem auch sei, bei den erstgenannten Werken überlagerte die Story, Smoky Barrett konnte ich irgendwie beiseite schieben. Und genau DAS geht bei "Das Böse in uns" nicht mehr. Barrett rückt hier mit ihrem Team dermaßen in der Vordergrund, dass die Geschichte (...um was ging es noch mal...ach ja, um den Prediger und irgendwelche Beichtstühle)fast untergeht.

Aber genug geredet, ich versuch mal zusammenzufassen um was es geht:

Da wäre also die zierliche FBI-Agentin Smoky Barrett, deren Gesicht nach einem unglücklichen Treffen mit einem Serienmörder (Joseph Sands) aussieht als wäre jemand mit dem Mähdrescher über ihr Gesicht gefahren. Diese Agentin ist nun, nachdem der Serienmörder auch verantwortlich für den Tod ihres Mannes ist (ihre Tochter Alexa hat sie bei dem zusammentreffen mit dem Killer aus Versehen selber erschossen) mit einem Super-Tollen-Latinohecht zusammen. Die beiden haben immer guten Sex und alles ist super. Dann gibt es noch Callie, die rothaarige Hippe. Ende 40, großen Klappe und tablettenabhängig. Callie trifft aber ebenfalls ihren Märchenprinzen(natürlich der Oberbefehlshaber des SWAT-Teams) und auch hier ist alles rosa bis zum geht nicht mehr. Dann gibt es noch Alan, ein Zweimeter-Hüne, der natürlich furchteinflößend und total sensibel zugleich ist. Ach ja, Kirly eine Auftragskillerin -blond und baywatchlike ohne Furcht und Verstand- gibt es auch noch. Jemanden vergessen? Ach ja,James der Menschenfeind - brilliant in seiner Logik und schwul. So da hätten wir alles abgedeckt.

Fast vergessen - Es gibt auch noch Videos von Morden im Internet von jemandem der sich "Der Prediger" nennt, ist aber nicht soooo wichtig.

Ich habe jetzt angefangen "Ausgelöscht" zu lesen (ja ich bin unbelehrbar und ignorant). Aber ich schwöre bei Gott, sollte ich nach 100 Seiten keine Besserung bemerken, schenke ich ALLE Bücher dem erstbesten Sozio-, Psycho-, oder sonst einem Phaten der mir über den Weg läuft.

Guten Rutsch in Jahr 2012 - es kann nur besser werden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krimi-Billigfutter, brauchbar z.B. als Tischbeinunterlage oder damit irgendein Feuer nicht ausgeht, 7. Juli 2013
Das ist das 2. Buch, dass ich von C. McFadyen gelesen habe, nach die "Die Blutlinie", wegen einer konkreten und lobenden Empfehlungaus aus meinem Bekanntenkreis.

Nach dem schlechten Erstling mit der bemittleidenswerten Grundidee als Marketingaufreisser wollte ich nicht vorschnell aufgeben und habe allerdings wieder meine Zeit verschwendet...
Die Schlagwörter Wahrheit, Sünde, Buße usw. werden dem Leser zusammen mit sexuellen Zusatzgewürzen nur als Reizwortkompott vorgeworfen, von einem verrückten Mörder vorgelegt und halbverstanden wieder durchgekaut von einem mittelmäßigen Ermittlerteam. Auf diese Weise befreit der Autor sich und das Werk vom logischer Struktur und einer klaren Denkweise, weil einfach Nichts übrig bleibt, ausser den nicht beseitigten Leichen inhaltlich betrachtet. Spannung gibts gar keine und es scheint fast so, als sich das Werk selbst dagegen wehrt.^^ Das von Anfang an aufgebaute Gespenst der Hatz seitens der Medien und Unruhe der öffentlichen Ordnung verschwindet mehr oder weniger ohne grosse Spuren zu hinterlassen, ebenso die angedachte Möglichkeit eine Politikums - sollte wohl Dramatik erzeugen.
Was mich aber am meisten stört, ist die äußerst schlechte Sprache und Schilderung der Figuren, zu Charakteren reichts definitiv nicht. Die Ermittler werden hochstilisiert zu hochintelligenten Polizisten und haben einen Ausdrucksweise vergleichbar einer schlechten Fernsehserie, wo Menschen verbal aufeinander einschlagen wie z.B. "Frauentausch", und die Figur Smokey lebt nur aus Erinnerungsfetzen ihrer Erlebnisse, wie sie ihr Leben in keinerweise überdenkt und mit jedem Gespräch aus der Bahn geworfen wird - das soll Tiefe, Nähe, Verständnis und Charakter vermitteln bzw. erzeugen; die Betonung liegt auf soll. Ein nicht so ungeschickter Trick des Autors, eine solche Ermittlerin mit diesem Hintergrund zu erstellen, nur so unglaublich schlecht gemacht und soweit realitätsfern, dass es gar kein Wort dafür gibt. Um Authentizität der Polizeiarbeit zu erreichen, werden einfache Details geschildert, die jeder Polizeidokumentation entnommen werden können; lieblos und uninteressant, aber zumindest passend eingestreut.
Das Ganze ist ein erbärmlicher Versuch, wieder ein neues verkaufskräftiges Buch zumachen, mit einer noch abgedrehteren Idee, begleitet von leicht nachvollziehbaren Polizisten, da ihnen jeder Tiefgang und Persönlichkeit fehlt bzw. bestenfalls angedeutet wird, einer schrägen Motivation, die man einfach als verrückt abtut und nicht weiter verstehen braucht und alles mit einer Sprache, die allgemein als schlecht, die Figuren selber gossenhaft, zu bezeichen ist.

Ich werde bestimmt kein weiteres Buch dieser Reihe und diletantischen Schreiberlings lesen, und dieses hätte ich bereits meiner ersten Intention nach 20 Seiten in den Abfall geworfen, es strotz nur so von Klischees und Unsinn, aber es wurde mir leider empfohlen und nur deshalb habe ich es durchgelesen, weil wir darüber gesprochen haben und es sich eben so gehört.
Anmerkung:
Vermutlich lesen die Autorn der lobenden Bewertungen ihre Bücher in öffentlich Verkehsmitteln auf dem Weg zur Arbeit o.ä., mit einem Ohr dem Aufruf der Stationen folgenden und mit halber Aufmerksamkeit bei den Sitznachbarn und deren Handyspielereien. Mit wirklicher Aufmerksamkeit, Konzentraion und eigenen Mitdenken ist so ein Buch aber kaum lesbar - vielleicht sehe ich deswegen nie jemand Stefan Zweig oder Dostojewski in der U-Bahn lesen^^. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, aber schlecht bleibt auch bei Gefallen schlecht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer Fall für Smoky Barrett und ihr Team, 28. November 2009
Diesmal haben es Smoky, Callie, Alan und James mit einem besonders brisanten Fall zu tun, der in die höchsten politischen Kreise reicht. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die wahren Dimensionen einer perfiden Mordserie offenbaren sich den Ermittlern erst nach und nach.

Da es länger her ist, dass ich die vorherigen Bücher Die Blutlinie: Thriller und Der Todeskünstler mit Smoky und ihrem Team gelesen habe, war ich dankbar für die Rückblenden zu Beginn.
Cody McFadyen gelingt es dennoch gleich Spannung aufzubauen und diese im Verlauf eines intelligent aufgebauten Plots noch zu steigern. Dass sich das Team einen Wettlauf gegen die Zeit liefern muss, wird temporeich vermittelt.

Jedoch hat Cody McFadyen den Schwerpunkt diesmal anders gelagert. War er durch die beiden Vorgängerbücher für besonders brutale, blutrünstige und detailliert beschriebene Tathergänge bekannt, so liegt diesmal das Gewicht mehr auf den psychischen Abgründen der Figuren. Dies liest sich jedoch ebenfalls mit viel Grauen.
Die Sprache ist derb, passt aber meiner Meinung nach gut zu den Protagonisten und macht die Story glaubwürdig.
Gut gelungen ist die Weiterentwicklung der Charaktere. Insbesondere dem Privatleben von Smoky und ihrer Adoptivtochter Bonnie räumt der Autor viel Platz ein.

Für mich ein gelungener Psychothriller von Cody McFadyen, der mich gespannt auf Ausgelöscht: Thriller warten lässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kann nicht mit den Vorgängern mithalten, 24. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
"Das Böse in uns" ist der dritte Teil über die FBI- Agentin Smoky Barrett. Da ich die beiden Vorgänger "Blutlinie" und "Todeskünstler" regelrecht verschlungen habe, musste ich natürlich auch den 3. Teil haben.

Leider kann dieses Buch nicht wirklich mit den Vorgängern mithalten. Mit vulkärer Sprache und einigen ekelhaften Schilderungen wird Effekthascherei versucht, mehr aber auch nicht. Das Buch ist definitiv nicht so spannend wie die Vorgänger. Man bleibt zwar bei der Stange, weil man hofft, dass vielleicht doch noch was mit Smoky passiert, leider Fehlanzeige. Habe nur durchgehalten, weil ich wissen wollte, wie es mit Smoky weiter geht. Zumindest erfährt man über Smoky das ein oder andere Neue. Sie und ihr Team gerät jedenfalls nie in Gefahr wie in den Teilen zuvor. Außer Kirby, die Superkillerin, aber die ist eh einer der unsympatischen Charaktere und wird auch ruckzuck gerettet.

Sicher hab ich schon schlechtere Bücher gelesen als dieses und wer Smoky ihren Werdegang weiter verfolgen will, der sollte dieses Buch auch lesen, aber wer dieses Buch als das Erste von Mc Fadyen liest, der wird wohl kein weiteres von ihm lesen.

Hoffe nur, dass "Ausgelöscht" dann wieder besser wird.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen und wenn er nicht gestorben ist, dann schwallt er immer noch..., 8. Juli 2012
da ich das buch (ungebetenererweise/leider) von jemandem geliehen bekommen habe, fühlte ich mich aus purer höflichkeit genötigt, es zu ende gelesen. vielleicht auch in der völlig naiven hoffnung, doch einen thriller in den händen zu halten und keinen groschenroman.
die geschichte (zuviel verrate ich nicht, keine sorge) ist kurz erzählt, was anhand der wirklich minimalen handlung kein kunststück ist.
also: die arme smoky hatte es leider supischwer und ist hässlich wie sonst noch was, hat aber trotzdem nen tollen typen abbekommen (man fragt sich, in welchem der zukünftigen werke rauskommt, dass er doch böse ist?), der nicht nur supi kochen kann, nein, die haben natürlich klasse sex. überhaupt hat da jeder klasse sex, und der autor selbst scheint ein großer fan bestimmter praktiken zu sein... aber sei's drum.

blöderweise taucht da nun ein sehr fleißiger serienkiller auf, der die usa in angst und schrecken versetzt. da haben es die amis aber gut, denn ich konnte mir beim besten willen nicht das leiseste frösteln entlocken. noch nie, wirklich noch nie, habe ich beim lesen eines thrillers so wenig "thrill" verspürt.
zwar werden hier einige superlative verbraten, denn es wurde hier wirklich viel gekillt, jedoch will der autor uns damit nicht lange belästigen. dafür wird uns eher vom "freudigsten lächeln", den "kältesten augen" und dergleichen berichtet, und wir dürfen uns auf die privaten problemchen der "ermittler" freuen - alle vom leben gezeichnet und doch so starke persönlichkeiten.

auch sprachlich kann der autor keinen blumentopf gewinnen. langweilig, langatmig und doch mit soviel theatralik gespickt, dass mir schlecht wurde. die dialoge wirken gestälzt, die gedankenwelt der armen smoky eher so, als wäre auf dem cover ein langhaariger latino mit offenem hemd abgebildet, der eine rothaarige schönheit im zerrissenen korsett in seinen starken armen hält.

fazit: sogar bei schlechten thrillern hatte ich immer mal das bedürfnis, mich zu vergewissern, dass die türe wirklich abgeschlossen ist. doch hier gibt's nur gähnende langeweile...
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Serienmörder Plage, 26. Juni 2010
Das war das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe.
Was ist so schlecht an dem Buch "Das Böse in uns"?
Die Charaktere sind unglaubwürdig. Sehr viele Leute in dem Buch sind in der Vergangenheit Serienmördern davongekommen. Die Hauptermittlerin hat ein schlimmes Trauma erlitten: sie ist einem Serienmörder davongekommen. Aber der Serienmörder tötete ihren geliebten Mann und sie selbst aus Versehen ihre eigene Tochter. Ein anderer Serienmörder hat ihre beste Freundin getötet. Die Tochter der Freundin wurde ebenfalls von einem Serienmörder stark mißhandelt. Ja, diese Serienmörder scheinen dort, wo der Roman spielt eine richtige Plage zu sein. Man fragt sich, wie diese ganzen gebrochenen Hauptpersonen mit so einem Trauma weiterleben können. Aber sie müssen, denn weitere Serienmörder gilt es auszuschalten, denn die Monster müssen gestoppt werden! Alle Figuren dieses Buches sind platt. Alle Frauen sind wunderschön und stark. Eine Frau namens Kirby wird am Ende des Buches von einem Serienmörder (Überraschung!!!) gefangen und so böse gequält, dass man es nicht aushält. Doch Kirby lächelt und schafft es dem Serienmörder und der Angst ins Gesicht zu lachen. Wie geht das denn bitte?
Der Plot ist nicht spannend. Der Autor schmeißt mit Superlativen und Serienmörderklischees um sich. Der Serienmörder läßt eine Trophäe zurück. Über 100 Opfer gibt es. Aber Details, die Kenntnisse der Polizeiarbeit oder der Forensik zeigen, gibts nicht. Es scheint, als hätte der Schreiberling ( das Wort Autor kommt mir falsch vor ) nicht recherchiert sondern vorher ein paar Serienmörderbücher gelesen. Hier finden sich alle perversen Details, auch Inzest und eine verquaste Moral.
Alles das wäre noch zu ertragen, wenn das Buch wenigstens spannend wäre! Aber nö.
Auch Grusel stellt sich nur ein, wenn man das Autorenphoto betrachtet!!!
Besonders schlimm finde ich die Übersexualisierung. Durch diese Benennung jeglicher Perversität, wird nichts mehr zum Schock.
Die Hauptfigur bleibt mir ein Rätsel. Man erfährt zwar einiges über sie, aber wo ihre Zweifel sind, wer sie ist, erfährt man nicht. Aber wie sie gern Geschlechtsvekehr hat, das muß ich lesen. So schlecht wie dieses Buch ist nichtmal Patricia Cornwell in ihren immer schlechter werdenden Scarpetta Büchern!

Dieses Buch habe ich gekauft, weil es in den Bestsellerlisten stand und mir Psychothriller gut gefallen. Zum Beispiel von Tess Gerritsen oder Mo Hayder.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tod den Sündern - der bislang schwächste McFadyen - aber immer noch stark!, 19. April 2010
Smoky Barrett ermittelt wieder: Als die Tochter eines Präsidentschaftsanwärters in einem Flugzeug ermordet wird, wenden sich die Hinterbliebenen direkt an den FBI-Chef und verlangen Smoky Barrett und ihr Team. Die Ermittlertruppe um die gebrochene Agentin fördern Erschreckendes zu Tage: Die Tochter des Kandidaten ist eigentlich ein Sohn - und vor allem noch lange nicht das letzte Mordopfer!

Auch im dritten Thriller mit Smoky Barrett weiß CodyMcFadyen wieder ganz genau, wie er die Klaviatur des Schreckens spielen muss, um uns tief in die menschlichsten Abgründe schauen zu lassen. "Das Böse in uns" ist ein spannender Thriller mit einer tollen Heldin, die dadurch glänzt, dass sie alles andere als glänzt. Auch wenn das Buch nicht ganz an die beiden Vorgänger ("Die Blutlinie" und "Der Todeskünstler") rankommt, ist es spannende Unterhaltung und gutes Futter für die Fans der Reihe. Auch für Leseratten, die noch keinen Smoky-Barrett-Roman gelesen haben!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Phantastisch ist nur die Sprecherin, 24. August 2010
Von 
Gerda - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Böse in uns (Audio CD)
Ich schließe mich den zahlreichen Vorrezensenten an, die` Das Böse in uns ` für das schwächste Buch von McFadyen halten. Zu viele langweilige Passagen, die dem Leser Smoky näher bringen sollen, aber eher öde sind. Keine spannende Killerjagd, das Team wird mit der Nase auf die Spur gestoßen. Religion als Motiv, das Internet als Katalysator-gut und schön, doch die Story bleibt konstruiert und schlecht aufgebaut. Trotzdem flüssig geschrieben und ein gut für eine langweilige Autofahrt.
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Das Böse in uns
Das Böse in uns von Cody McFadyen (Audio CD - 14. Oktober 2008)
EUR 7,99
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