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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dreidimensional
Es ist unglaublich, wie gut der Autor Situationen beschreibt, quasi dreidimensional. Ich bin nicht belesen, was die Klassiker betrifft, aber ich habe noch niemals eine derart intensive Beschreibung der Liebe gehört/gelesen. An einer Stelle, ich verrate jetzt natürlich nicht, was da gerade passiert, habe ich tatsächlich Rotz und Wasser geheult. Es ging...
Veröffentlicht am 10. April 2009 von Wichtel

versus
5 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Hält leider nicht, was der erste Band verspricht
Leider hält dieser zweite Band nicht, was der erste verspricht: er ist streckenweise -leider- langweilig und hat mich nicht besonders zum Weiterlesen gereizt.
Außerdem fand ich den Kommissar - trotz allen verständlichen privaten Kummers - doch ein wenig zu wehleidig.
Vielleicht kommt ja ein dritter ( oder vierter oder fünfter) Band, der dann...
Veröffentlicht am 8. März 2008 von Bookoholic


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dreidimensional, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Und verführe uns nicht zum Bösen: Commissaris van Leeuwens zweiter Fall. (Audio CD)
Es ist unglaublich, wie gut der Autor Situationen beschreibt, quasi dreidimensional. Ich bin nicht belesen, was die Klassiker betrifft, aber ich habe noch niemals eine derart intensive Beschreibung der Liebe gehört/gelesen. An einer Stelle, ich verrate jetzt natürlich nicht, was da gerade passiert, habe ich tatsächlich Rotz und Wasser geheult. Es ging einfach unter die Haut bis zur Seele. Abgesehen von der Erzählkunst ist die Geschichte auch noch sehr spannend. Man weiss, wer der Täter ist, dann doch wieder nicht, oder doch ein anderer? Aber nein... usw. Ein geniales Hörbuch, das man gehört haben muss. Der Sprecher tut das Seinige dazu. Er hat eine angenehme Stimme, liest lebendig und spricht vor allem die holländischen Worte richtig aus.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Krimi-Highlight abseits des Mainstreams, 6. Mai 2008
Die mit Spannung erwartete Fortsetzung der Reihe um den niederländischen Commissaris Bruno van Leeuwen erfüllt die hochgesteckten Erwartungen in allen Bereichen und überzeugt wie schon der Vorgänger durch seine sensiblen Beschreibungen und authentischen Charakterisierungen der Figuren. Poesie und ein tiefes Empfinden treffen hier auf Skrupellosigkeit, Macht und nackte Angst und verweben sich zu einem dichten Bild mit beeindruckend intensiver Atmosphäre.

Während Bruno van Leeuwen privat um das Leben seiner Frau und ihre gemeinsamen Erinnerungen kämpft, verlangt ihm der neue Fall, den er übernommen hat, den Mord an einem jungen Inder, seine Menschenkenntnis und Kombinationsgabe ab. Mithilfe seines kompetenten Teams, von dem jeder Einzelne in seiner Komplexität sehr realistisch gezeichnet ist, sucht er den Täter in einem exotischen Umfeld und taucht ein in die Welt der Gewürze und der indischen Familienehre. Doch nicht nur dort trifft er auf ein Gespinst von Schweigen und Lügen, das er langsam entwirren muss, um der Wahrheit näher zu kommen.

Mit viel Liebe zum Detail und seinen Figuren ist Claus C. Fischer seinem Stil treu geblieben und den Leser mitgenommen auf eine Reise in das multikulturelle Amsterdam, aber auch mitten hinein in die Hilflosigkeit, Ängste, Sorgen und Sehnsüchte eines Mannes, der seine über alles geliebte Frau verabschieden muss. Ein leises und doch kraftvolles Krimi-Highlight abseits des Mainstreams, das auch nach der letzten Seite noch lange nachhallt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen The Lion never sleeps, 13. März 2008
Nach Bruno van Leeuwens erstem Fall war ich auf das zweite Buch mit dem kantigen Commissaris schon sehr gespannt, und nun, da ich es endlich in der Hand habe, muss ich sagen, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Die Geschichte entfaltet sich spannend und atmosphärisch, und das Milieu der indischen Gewürzhändlerdynastie im Melting Pot Amsterdam ist packend und zutiefst einfühlsam beschrieben. Wie die Ermittlungen des Kommissars nach und nach die Abgründe einer menschlichen Tragödie aufdecken, die wieder einmal übezeugend mit seiner ganz persönlichen Tragödie verzahnt ist, kann man nur meisterhaft nennen. Weiter so! Ich warte!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Fortsetzung mit kleinen Schwächen, 2. Mai 2008
Von 
Bouquineur "AnkeH" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der zweite Fall um Commissaris van Leeuwen entführt uns in die Welt der indischen Einwanderer Amsterdams, mitten in eine Welt der Gewürze, der Traditionen und der Religion.

Die Ermittlungen im Mord an dem jungen Inder gestalten sich schwierig, da den Comissaris eine Mauer aus Schweigen empfängt, Motiv und Täter sind über lange Strecken des Buches völlig unklar, so dass die Ermittlungen zunächst in alle möglichen Richtungen verlaufen, bis sich gegen Ende das wahre Tatmotiv herauskristallisiert und der Täter gefunden wird. Man glaubt zwar nach der Hälfte des Buches, den Täter zu kennen, muss jedoch am Ende feststellen, dass der Autor einen geschickt auf eine falsche Fährte gelockt hat.

Genauso langwierig, wie die Ermittlungen verlaufen, habe ich auch die ersten 100 Seiten empfunden, auf denen die Geschichte eher vor sich hin dümpelt. Erst als sich das Netz um die Verdächtigen langsam zuzieht, nimmt auch die Geschichte an Fahrt auf, bis am Ende dann doch eine so starke Spannung vorherrscht, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte, bis man die letzte Seite gelesen hat. Entschädigt für die teilweisen Hänger im Buch hat mich der Teil der Geschichte, der sich nicht mit dem Mord sondern mit Commissaris van Leeuwen und seiner inneren Zerrissenheit und Qual über die Krankheit seiner Frau beschäftigt, die auch in diesem Buch nicht zu kurz kommt, aber doch weniger Raum einnimmt als im ersten Buch des Autors, da Simone mittlerweile im Pflegeheim lebt und damit etwas aus dem Blickfeld des Lesers rückt.

Auch der zweite Roman um Commissaris van Leeuwen ist wieder ein Krimi für Leser, die Figuren mit psychologischem Tiefgang und eine Story ohne große Effekthascherei und Gemetzel bevorzugen. Soweit mir bekannt ist, arbeitet der Autor gerade an einem dritten Teil, den ich mit Sicherheit auch wieder lesen werde
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein grandioser, tief bewegender Roman, 26. März 2008
Von 
H. May (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Mit seinem zweiten Amsterdam-Krimi um Commissaris van Leeuwen hat sich Claus C. Fischer nicht nur in die vorderste Riege des deutschen, sondern auch in die des europäischen Kriminalromans geschrieben. Die spannende Krimihandlung vor intensiv geschildertem sozialen und politischen Hintergrund trägt teils schon apokalyptisch wirkende Züge. Sie wird gekonnt verwoben mit dem privaten Schicksal des Commissaris um seine an Alzheimer erkrankte Frau Simone - dies ist so eindrücklich geschildert, dass es bisweilen richtig weh tut. Laut Verlag arbeitet der Autor zur Zeit an seinem dritten Amsterdam-Krimi - man kann sich nur darauf freuen, da es nur wenigen in diesem Genre gelingt, sprachlich und stilistisch so brilliant zu formulieren wie Fischer.
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4.0 von 5 Sternen Der Autor beschreibt viel und anschaulich, was durchaus sehr schön ist, 28. Dezember 2011
In dem Roman 'Und verführe uns nicht zum Bösen' von Claus Cornelius Fischer geht es um den Mord an einem jungen Inder im Amsterdamer Hafen.

Amir Singh wird erstochen in einem Blutbad auf einem Hausboot aufgefunden. Das Sonderbare ist, dass der Tote zweimal mit derselben Waffe, einem Messer zum Schälen von Zimt, ermordet worden ist. Commissaris Bruno Van Leeuwen und sein Team übernehmen den Fall und stoßen dabei auf die Familie Sharma, der die Firma 'Palast der 1000 Gewürze' gehört, in der der Tote zuletzt gearbeitet hat. Allem Anschein nach, eine unschuldige Immigrantenfamilie, aber wie heißt es nicht so schön ' der Schein trügt.

Amir Singh ist der Polizei mitnichten ein Unbekannter und arbeitete sogar vor seinem Tod mit dem Zoll zusammen. Als V-Mann wurde er in die Gewürzfirma eingeschleust, denn dort sollen angeblich Drogen geschmuggelt werden. Aber Amir stimmte offenbar nicht ganz freiwillig dieser gefährlichen Operation zu...

Und dann ist da noch Carien, die schwangere Freundin von Amir. Sie fühlt sich seit der Sache mit Amir nicht mehr sicher und das aus gutem Grund. Als auch sie ermordet wird, gerät nun auch der Commissaris mehr und mehr in Gefahr.

Ich kann mit der schillernden Welt Indiens und Bollywoods nicht wirklich etwas anfangen, weshalb ich dem Buch zuerst etwas skeptisch gegenüber trat, aber ich muss sagen, dass Lesen hat sich durchaus gelohnt.

Die Geschichte läuft auf ein fulminantes Finale hin, in dem mehr passiert als in dem ganzen Buch. Mit den Mordermittlungen bei der Familie Sharma trifft Bruno Van Leeuwen direkt in ein Wespennest und in der bunten Glitzerwelt beginnt es zu brodeln und sie fällt Stück für Stück in sich zusammen.

Dazu kommt noch das Privatleben des Commissaris, das total aus den Fugen geraten ist. Man bekommt viele Einblicke in sein Seelenleben und seine Gefühle zu seiner Frau Simone, die an Alzheimer erkrankt ist, eine Affäre hatte und zudem im Sterben liegt.

Nach und nach ahnt man, dass sich etwas Großes, Gewaltiges hinter den zwei Morden verbergen muss, mehr als man sich vorstellen kann. Bis zum Schluss fehlt einem der Durchblick im Mordfall und man fragt sich, wer letztendlich die Wahrheit sagt? Wem kann man mehr trauen, ein paar eingewanderten Indern oder der Polizei?

Der Autor beschreibt viel und anschaulich, was durchaus sehr schön ist, aber auch von der eigentlichen Geschichte oft ablenkt. Zurückblickende Ereignisse werden in die laufende Geschichte eingewebt, nicht wie die Erzählung von jemandem, sondern als Teil der Geschichte. Das hat mir sehr gut gefallen.

Ich habe den vorherigen Titel nicht gelesen, aber ich denke, ich werde ihn mir noch zu Gemüte führen, da mir dieses Buch gut gefallen hat.

Rezension © 2009 by Karen Bartel für BookOla.de
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4.0 von 5 Sternen Tragödie in Shakespeare'schem Ausmaß, 6. April 2011
Von 
Pixie (Dortmund, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Und verführe uns nicht zum Bösen: Commissaris van Leeuwens zweiter Fall. (Audio CD)
Dies ist vordergründig ein Kriminalroman. Kein Thriller, aber ein packender Krimi, der in Amsterdam spielt und den der Autor nach und nach entblättert.

Was hier über die Maßen beeindruckt, ist die Tiefe der Charaktere und deren Authentizität. Hier hat der Autor sich nicht geschont und schont auch den Hörer nicht. Der Commissar hadert mit dem Schicksal seiner an Alzheimer erkrankten Frau, der Liebe seines Lebens, und wie das langsame, qualvolle Abschiednehmen beschrieben wird, mit welcher Intensität und Offenheit, das beeindruckt zutiefst und macht demütig.

Gleichzeitig haben alle Protagonisten ihr Päckchen zu tragen: Liebe, Leidenschaft, Vertrauen, Verrat und abgrundtiefe Bosheit: All das findet sich wieder und reißt einen auch als Zuhörer in einen Strudel mit hinein, aus dem es kein Entkommen, aber auch keine Gewinner gibt.

Zum Abschluss ist die Schuldfrage mehr als sekundär, und nicht alle Strafen werden von der weltlichen Macht ersonnen und verhängt.

Sehr beeindruckend umd empfehlenswert für Menschen, die nicht auf einen Reißer aus sind, aber dennoch berührt und mitgerissen werden möchten. Und das kann man hier, versprochen.
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4.0 von 5 Sternen Schade, daß es die Folgebände nicht als Hörbücher gibt..., 6. Dezember 2010
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Und verführe uns nicht zum Bösen: Commissaris van Leeuwens zweiter Fall. (Audio CD)
Text:

Auch in diesem zweiten Fall von Bruno van Leeuwen geht es wieder hoch her, die Spannung ist durchweg vorhanden, die Charaktere fein und gefühlvoll gezeichnet. Die Handlung eine anspruchsvolle und keineswegs handelt es sich hier um einen 08/15 Krimi. Trotzdem kommt er hier nicht ganz an den Vorgänger heran, da es sich bei der Aufklärung um ein ähnliches Schema, wie im ersten Teil handelt und ich somit bereits ab dem ersten Auftritt des (Haupt-)Täters ahnte, wie das alles gelaufen ist. Trotzdem nahm das dem Hörbuch keineswegs die Spannung, sondern verstimmte lediglich mich ein wenig, da ich mir da doch ein wenig mehr Kreativität gewünscht hätte.

Sprecher:

Wow, wie schon im ersten Band spricht Stephan Benson diesen Krimi ganz großartig, seine Stimme ist immer passend, immer angenehm und ich habe nicht einen einzigen Versprecher wahrgenommen. Ruhig und an das Geschehen angepaßt, trägt er den Text vor und spricht dabei die niederländischen Begriffe und Namen für mein Ohr sehr richtig und gut aus.

Bin begeistert und traurig, weil die nächsten Beände augenscheinlich nicht als Hörbuch erhältlich sind.

Schade!
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5.0 von 5 Sternen Keine leichte Kost, 12. September 2010
Der zweite Band um Commissaris Bruno van Leeuwen hat mich noch mehr beeindruckt als der Vorgänger.

Der Fall des toten Inders und die Verwicklungen einer indischen Gewürzhändler-Familie in dessen Tod wurden spannend dargestellt, aber trotzdem war der eigentliche Fall fast Nebensache.

Wieder wurden alle beteiligten Personen sehr detailliert geschildert, Ausflüge in Kunst und Geschichte inklusive.

Das persönliche Schicksal von van Leeuwen und seiner an Alzheimer erkrankten Frau Simone nehmen nicht ganz so viel Platz ein wie im ersten Band, sind aber trotzdem ein wichtiger Teil des Buches.

Ich bin absolut gespannt, wie sich dieses Ermittler-Team im nächsten Band weiterentwickelt!
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4.0 von 5 Sternen Hervorragender Krimi, könnte mein neuer Lieblingsautor werden, 28. April 2008
mir ist an Kriminalromanen selbstverständlich neben der Spannung auch wesentlich, wie die handelnden Personen moralisch "strukturiert" sind.

Der Autor dieses Romans gibt den handelnden Personen eine innere Struktur, die deren Handlungen und Intentionen durchaus symphatisch erscheinen lässt.

Der Schluss erscheint allerdings "an den Haaren herbeigezogen", fast so, als ob für ein ordentliches Ende der Roman noch 70 Seiten mehr gebraucht hätte, das aber nicht mehr möglich war (vielleicht Probleme mit Fertigstellungstermin, Grösse...?)

Daher 1 Stern Abzug, aber was ist schon "perfekt"?
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Und verführe uns nicht zum Bösen: Commissaris van Leeuwens zweiter Fall.
Und verführe uns nicht zum Bösen: Commissaris van Leeuwens zweiter Fall. von Claus Cornelius Fischer (Audio CD - 11. März 2008)
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