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4.0 von 5 Sternen Grangé hat sich wieder gefangen
Zugegebnermaßen- die Story ist schon etwas abgedreht und teilweise erscheint sie an den Haaren herbeigezogen...aber wer Grangé kennt und sich seine (Hör-)Bücher zu Gemüte führt, weiß worauf er sich einlässt. Eine Reise an die Abgründe der menschlichen Seele und immer ein Trip zum Wesen des Bösen...und meistens extrem...
Veröffentlicht am 21. März 2008 von Ulrich Hagn

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Teufel in uns
Grangé dürfte dem ein oder anderen noch durch seinen bekanntesten verfilmten Roman 'Die purpurnen Flüsse' geläufig sein. 'Das Herz der Hölle' ist mit seinen 787 Seiten sein bislang sechster Roman, eindeutig in die Sparte Thriller einzuordnen.

Der Leser folgt der Handlung aus der Sicht Mathieu Dureys, einem streng katholischen...
Veröffentlicht am 25. August 2009 von Stoffi


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grangé hat sich wieder gefangen, 21. März 2008
Von 
Ulrich Hagn (Forsbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman. Lesung (Audio CD)
Zugegebnermaßen- die Story ist schon etwas abgedreht und teilweise erscheint sie an den Haaren herbeigezogen...aber wer Grangé kennt und sich seine (Hör-)Bücher zu Gemüte führt, weiß worauf er sich einlässt. Eine Reise an die Abgründe der menschlichen Seele und immer ein Trip zum Wesen des Bösen...und meistens extrem spannend. Daß dabei die Logik/Realität manchmal ein bißchen auf der Strecke bleibt, stört angesichts der Faszination seiner Protagonisten und deren Plastizität nicht wirklich.
Und jetzt hat Grangé in meinen Augen endlich mal wieder einen Roman geschrieben, der sich fast mit "Der Flug der Störche" und "Die purpurnen Flüsse" messen kann. Nicht mehr so total abgehoben und auf das Metaphysische zielend, dafür von Anfang an mitreißend und faszinierend. Teilweise mochte ich gar nicht mehr aus dem Autp aussteigen und es gab einige Abende, an denen ich noch im Auto vor meiner eigenen Haustüre saß, weil ich mich nicht losreißen konnte.
Zum Inhalt wurde von den Vorrezensenten schon fast alles gesagt, daher von mir nur noch die Empfehlung: Lesen bzw. Hören.
Wer Grangé mag wird nicht enttäuscht sein, Neueinsteiger haben eines seiner besten Werke erwischt. 4 Sterne
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuflisch gut!!, 22. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman. Lesung (Audio CD)
Inhalt:

Mathieu und Luc sind Freunde. Beide sind Priester und kämpfen als Polizisten gegen das Böse. Als Mathieu eines Tages erfährt, dass Luc versucht haben soll, sich umzubringen, kann er es nicht glauben und versucht seine Beweggründe für diesen verzweifelten Schritt herauszufinden.

Nahtoderlebnisse, Teufelsbegegnungen, bestialische Morde und Täter, die angeblich von Teufel selbst geleitet werden.

Während seinen Ermittlungen wird Mathieu mit den Tiefen der menschlichen Seele konfrontiert. Er begegnet so genannten Lichtlosen. Menschen, die bereits klinisch tot waren jedoch wie durch ein Wunder wieder zum Leben erwachen. Und alle berichten sie von dem selben Erlebnis. Der Teufel selbst ist ihnen erschienen.
Mathieu gerät immer Tiefer in den Strudel des Satans. Immer mehr Leichen tauchen auf. Jede Leiche scheint sich der Teufel selbst geholt zu haben. Ein und der selbe Körper befindet sich in verschiedenen Verwesungsstadien, was natürlich nicht möglich ist. Es muss also ein „irdischer Teufel“ dahinter stecken.

Mathieu kommt diesem menschlichen Satan immer näher. Doch muss auf diesem Weg auch viele Verluste hinnehmen. Sein Glaube an Gott verlässt ihn, er verliert Menschen, die für ihn alles bedeuten und Luc spielt eine entscheidende Rolle in diesem Spiel um das Leben der Menschen.

Meinung:

Inhaltlich wird hier etwas geboten, was es in dieser Art noch nicht gab. Man wird vom ersten Wort in den Bann der Geschichte gezogen und mit den menschlichen Abgründen und der perfiden Planung kranker Vorstellungen.
Auch sprechertechnisch ist man kein Risiko eingegangen. Joachim Kerzel ist inzwischen der Stammsprecher der Romanvorlagen von Jean-Christophe Grangé. Dies ist auch gut so. Mit seiner düsteren und dunklen Stimme schafft er es immer wieder, dem Zuhörer die Stimmung und Atmosphäre perfekt zu vermitteln. So auch in diesem Hörbuch. Gerade hier, wo es um Satan, die Abgründe der menschlichen Seele und Verschwörungen geht, ist Joachim Kerzel wie geschaffen.

Fazit:

Für mich seit langem wieder ein super Hörbuch. Auszusetzen gibt es eigentlich nichts. Sprecher und Story harmonieren, die Geschichte zieht einen von Anfang an in Ihren Bann und ist mal etwas anderes. Nicht der normale 08/15 Krimi, sondern wirklich tiefgründig. Absoluter Hörtipp!!
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Thriller-Meisterwerk, 1. Januar 2008
Als passionierter Thriller-Leser genieße ich es, wenn ein Roman derart mitreißen und überraschen kann. Jean-Christophe Grangé ist seit seinem Debut "Der Flug der Störche" eine sichere Bank für spannende, ungewöhnliche, sakral angehauchte Thriller. Mit diesem Roman hat er seinen bisherigen Höhepunkt erreicht. "Das Herz der Hölle" schafft es, den Leser auf immerhin knapp 800 Seiten bei der Stange zu halten. Das Buch ist spannend ohne Durchhänger! Man folgt dem Protagonisten Mathieu Durey von der ersten bis zur letzten Seite. Er versucht die Hintergründe aufzuklären, die zum Selbstmordversuch seines besten Freundes und Kollegen Luc geführt haben. Dass es dabei nicht bleiben wird, kann man sich denken. Die Handlung ist "starker Tobak": Gegen die beschriebenen Morde wirkt Hannibal Lecter wie ein Chorknabe. Also nichts für zarte Gemüter.
Wer sich nicht abschrecken läßt, liest einen gut durchdachten Thriller, der keine Fragen offen läßt. Die Mischung stimmt zwischen Action, Dialogen und den Gedanken des ermittelnden Polizisten und Ich-Erzählers.
Für mich als Viel-Leser das beste Buch 2007 im Thriller-Genre! Ich freue mich auf die Verfilmung (die mit Sicherheit kommen wird) und auf das nächste Buch von Jean-Christophe Grangé.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Teufel in uns, 25. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman (Taschenbuch)
Grangé dürfte dem ein oder anderen noch durch seinen bekanntesten verfilmten Roman 'Die purpurnen Flüsse' geläufig sein. 'Das Herz der Hölle' ist mit seinen 787 Seiten sein bislang sechster Roman, eindeutig in die Sparte Thriller einzuordnen.

Der Leser folgt der Handlung aus der Sicht Mathieu Dureys, einem streng katholischen Ermittler der Mordkommission von Paris, der das Motiv des vermeintlichen Selbstmordversuchs seines Kollegen und besten Freundes seit Jugendtagen Luc Soubeyras anzweifelt und auf eigene Faust zu ermitteln beginnt. Seine Frage nach dem Warum für die rätselhafte, aber gescheiterte Tat kann von Luc, der im Koma liegt, nicht beantwortet werden. Durey beginnt Lucs jüngste Fälle nachzuvollziehen, weil er darin einen Beweggrund für den Suizidversuch vermutet. Seine Ermittlungen führen ihn bald auf die Spur einer ungewöhnlichen und grausamen Mordserie, deren putative Täter allesamt Nahtoderfahrungen durchlebt haben. Als ihm Anhänger einer satanistischen Sekte auf den Fersen sind und sein Leben bedrohen, gerät Durey automatisch in den äußersten Kreis der Hölle, und droht immer tiefer darin zu versinken...

Grangés Roman besticht durch einen immensen, breit gefächerten Wortschatz und stilistische Reife. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass er weiß, was er tut, und sattelfest im Metier des Schreibens ist. Streckenweise droht sein minutiöser, von teils als Sätze getarnten Stichworten durchzogener Stil auszuufern und ein wenig langatmig zu sein, besonders die geografische Vielfalt seiner Schauplätze und die Üppigkeit an fremden Namen ist des Öfteren verwirrend. Scheinbar wahllos streut er Hinweise und falsche Fährten aus, denen man zwangsläufig aus Dureys Sicht folgen muss, wenngleich ich relativ selten absolut überraschende 'Aha-Momente' beim Lesen hatte.

Wenn Grangé etwas versteht, dann ist es Charakterisierung. Fast 90% seines Ensembles besteht aus zwielichtigen Gestalten, aus komplexen Personen mit traumatischer Vergangenheit, die trotz der teils erdrückenden Fülle biografischer Details lebendig und glaubwürdig wirken. Er inszeniert sie mit filmischer Präzision, haucht ihnen Leben ein. Natürlich kommt er um stereotype Ansätze seiner Hauptfigur nicht herum, der leidgeprüfte Bulle, der nur für seinen Job lebt und diesen nahezu manisch betreibt. Dennoch ist der Umstand, dass Durey ursprünglich Priester werden wollte, ein interessantes Novum, ebenso das Motiv für diesen Sinneswandel: das Böse, das Teuflische nicht nur in der geistlichen Welt eigenhändig bekämpfen.

Demnach zieht sich ein permanenter religiöser Subtext durch die Handlung, der gewöhnungsbedürftig für atheistische Weltanschauungen sein dürfte und für meinen Geschmack stellenweise zu sehr ins Mystische abrutscht. Trotz seiner christlichen Überzeugung versucht Durey den Fall mithilfe seiner Ratio zu lösen, lässt sich aber gern das ein ums andere Mal ein wenig zu tief in das Übersinnliche hineinziehen.
Alles läuft grundlegend auf die monumentale Schlacht von Gut gegen Böse, Gott gegen Teufel hinaus, die Auflösung ist bizarr, aber nicht wirklich unerwartet, da Grangé systematisch alle möglichen Verdächtigen nacheinander ausknipst, bis nur noch ein potentieller Killer übrig bleibt. Hätte er sich eines nie zuvor aufgetauchten Charakters bedient, wäre die Glaubwürdigkeit des Textes wohl dahin gewesen.

Der 'Showdown' gleicht dann mehr einer filmischen Posse, erinnert stark an das Hollywood-Schema: Der Bösewicht bedroht das Leben des Helden, aber nimmt sich noch die Zeit für einen alles erklärenden Monolog, um seine Brillanz zu unterstreichen. Sowohl das letzte Setting als auch das Ende des Romans haben mich nicht wirklich überzeugt, hatte etwas von unangebrachter Hast. Ebenso bleiben einige Dinge ungeklärt, die Grangé aus Bequemlichkeit nicht weiter aufgreift, bzw. recht unrealistisch löst. Bei seinen Ermittlungen tötet Durey mehrere Menschen oder wird Zeuge derer Ermordung, meldet deren Dahinscheiden aber stets später anonym von einer Telefonzelle aus. Und keiner stellt Fragen. Es ist teilweise in den Ortschaften, in denen er schnüffelt, bekannt, dass Durey sich dort aufhält, aber nie kommt einer auf die Idee, einen sich gegen seine Vorgesetzte widersetzenden Kripo-Beamten aus Paris als Verdächtigen in die Mangel zu nehmen. Das hat mich öfter die Stirn runzeln lassen, zumal er öfters die gleichen Orte aufsucht. Ebenso wirken die 'Zufälle', die Grangé einstreut, sehr konstruiert.

Alles in allem wirklich gute und solide Unterhaltung, aber ich glaube, das Potential der Handlung hätte wesentlich besser ausgeschöpft werden können.

Würde es noch halbe Sterne geben, würde ich 3,5 spendieren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend konstruiert, 23. Februar 2008
Damit ist natürlich nicht das letzte Wort gesprochen. So grotesk und sensationell die Geschichte daherkommt, Grangé kann sie auflösen. All der Zauber und all das Entsetzen, die groß angelegte Verschwörung und der Kampf ums Ende der Welt; nichts von dem wird übrig bleiben. Und trotzdem (oder gerade deswegen) entspinnt der Autor eine Geschichte, die hervorragend konstruiert ist, die in ruhigem Atem erzählt wird und doch ein echter Page-Turner ist. Die LeMonde nannte Grangé einen Alchemisten der Angst". Das ist er. Und einer, der zu schreiben weiß. An diesem Buch darf kein Thriller-Fan vorbeigehen. Auch allen anderen Lesern ist dieser außerordentliche Roman empfohlen, sofern sie nicht zu dünnhäutig sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solider Thriller, 20. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman (Taschenbuch)
Ein typischer Grangé; Solide Handlung, starke Charaktere, immer eine Empfehlung wert.
Grangé thematisiert in "Das Herz der Hölle" in erster Linie Freundschaft, Täuschung und Verrat, sowie Liebe und das Böse, das so grausam ist, dass es unmenschlich scheint, letztendlich aber von Menschenhand gemacht ist.
Wir begleiten Mathieu in seinen schwersten Stunden; Aus heiterem Himmel hat sein bester Freund und Kollege versucht sich selbst zu ertränken.
Die Handlung führt uns von Lucs vermeintlichem Suizidversuch zum grausamen Mord an Yvonne, die von Chemikalien und Insekten zerfressen, mit einem Kruzifix geschändet aufgefunden worden war. Mathieu, ebenfalls Polizist wie auch Luc, vermutet, dass dieser letzte Fall seinen Freund und Kollegen in den Wahnsinn getrieben haben könnte. Mathieu ermittelt - und mit ihm der Leser, der genauso lange im Dunkeln tappt, wie auch Mathieu selbst.
Der Täter könnte jeder sein, zeitweise vermutet Mathieu sogar, dass der Teufel selbst hinter den Morden steckt und der Grad der Grausamkeit der Taten würde diesen Schluss sogar zulassen.
Es bleibt nicht bei einem Opfer - Grangé ("Die Purpurnen Flüsse", "Das Imperium der Wölfe") ist schließlich dafür bekannt nicht zimperlich zu sein - und die detaillierten Beschreibungen, sowie die perfide und grausame Art des Mörders zu töten, lässt selbst hartgesottene Thrillerleser zeitweise erschaudern. Das Puzzle, das Mathieu und die Leser zu lösen haben ist durchdacht und zeigt zum Schluss, wenn sich das Bild fügt, weshalb Grangé als einer der Großen im Thrillerbereich gefeiert wird; Der Mörder treibt ein perfides Spiel mit Mathieu und Grangé spielt ebenso mit den Ängsten der Leser, mit Illusionen und einem Geflecht aus Lügen und Halbwahrheiten, um den Leser auf die falsche Spur zu bringen und am Ende zu zeigen, dass manchmal das Böse in seiner Reinform direkt vor uns steht - und wir es trotzdem nicht sehen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen HÖLLISCH böse. KERZlichst empfohlen. >:-], 2. April 2008
Von 
Apicula "Biene" (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman. Lesung (Audio CD)
Nach DAS SCHWARZE BLUT und "DER FLUG DER STÖRCHE ist DAS HERZ DER HÖLLE gewissermaßen ein Pflichtkauf (für mich als Hörbuch-Fresser ;o) - doch ich muss zerknirscht gestehen, dass mich diese aktuelle Grange+Kerzel-Kombination nicht über die gesamte Länge zu fesseln vermochte. Mehrmals habe ich den Faden verloren und kam so in den Genuss einige Stellen mehrfach zu hören. Manche Wendungen sind indes so (höllisch) abstrakt, dass ich sie mir noch einmal anhören musste, weil ich sie nicht so recht nachvollziehen konnte.
Jean-Christophe Grange ist als Konstrukteur teuflischer Geschichten ganz schön fleißig - zuweilen sogar etwas zu fleischig. Das beweist er auch in DAS HERZ DER HÖLLE eindrücklich; wenn auch das Hörbuch insgesamt im Nachklang eindruckslos bleibt. (Das ist allerdings nicht schlimm. ;-)
Wie erwartet ist der Anfang von Granges ausgeklügeltem Gruselstück wieder um Längen spannender, als die zuweilen quälende Auflösung um den Selbstmordversuch des im Koma liegenden Luc.

Kurzweilige Unterhaltung alle Male! Wieder einmal eindrücklich und in dramatisch angemessener Eile der teuflisch perfiden Handlung ordentlich angemessen vorgelesen von Joachim Kerzel. Beeindruckend bei diesem Hörbuch übrigens auch wieder die musikalische Untermalung, - sprich, die Bearbeitung insgesamt. (Die Musikstücke haben einen hohen Wiedererkennungswert (das meine ich im Bezug auf die bisherigen Produktionen von LÜBBE AUDIO). So dass man beinahe den Eindruck einer "Serie" erhält. Davon - also von der musikalischen Untermalung und den zwischen den Kapiteln eingelegten Pausen sowie den Sound-Effekten - können sich andere Hörbuch-Produktionen ein Stück abschneiden. Das macht diese "Grange+Kerzel"-Kombination zu etwas Besonderem. Diese Kombination rettet das Hörbuch gemessen an meiner selbst angelegten Hörbuch-Latte von einem "eintönig" in ein "hörenswert".

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auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahtoderfahrung als Abstieg in die Hölle, 19. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman (Taschenbuch)
Jean-Christophe Grangé legt mit "Das Herz der Hölle" einen Thriller mit Tiefgang vor. Im Mittelpunkt stehen der Erzähler Mathieu Durey und sein Freund Luc Soubeyras, beide ehemalige Seminaristen und heute Polizisten in der Pariser Mordkommission: Luc liegt nach einem Selbstmordversuch im Koma, und Mathieu versucht herauszufinden, was seinen Freund dazu getrieben hat.

Seine Suche führt ihn auf die Spur grausamster satanistischer Morde. Bei gefährlichen Recherchen im französischen Jura, in der Schweiz, auf Sizilien und im Vatikan findet Mathieu Hinweise auf eine seltene, schaurige Variante der Nahtoderfahrung: Der klinisch Tote begegnet dabei in einem dunklen Tunnel mit rotem Licht dem Teufel - und verschreibt sich ihm. Steckt der Teufel persönlich hinter den Verbrechen?

Schließlich gelingt Mathieu Durey die Aufklärung der Verbrechen, die um ihn herum geschehen sind, und den abgrundtief bösen und durchaus menschlichen Hauptverbrecher ereilt seine gerechte Strafe. Ob der Teufel, dem der Verbrecher nach seiner eigenen Nahtoderfahrung dient, real ist oder eine Illusion, das bleibt am Ende offen.

Grangés Darstellung von Mathieu Durey als verhindertem Priester und asketischem Kriminologen ist glaubwürdig. Es ist auch erfrischend, zur Abwechslung einmal die katholische Kirche NICHT als Hort einer mörderischen Verschwörung sondern als Agentur des Guten geschildert zu sehen. Die einzige leichte Enttäuschung ist Grangés Behandlung der weiblichen Hauptfigur Manon Simonis, deren Verhalten nicht vollständig einleuchtet. Aber das ist eine sehr kleine Schwäche.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ein guter grange, 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman. Lesung (Audio CD)
das herz der hölle ist über weite strecken sehr spannend und fesselnd. nur die passagen vor dem eigentlichem showdown sind teilweise schon sehr vorhersehbar und auch das ende konnte man leicht erahnen. aber gerade die ersten zwei drittel des hörbuches sind wirklich extrem gut. joachim kerzel verleiht dem ganzen noch genau die richtige würze, teilweise wirklich sehr gruselig.
alles in allem sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fast Perfekt, 16. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Herz der Hölle: Roman (Taschenbuch)
Seit langer Zeit endlich mal ein Buch,das es sich wirklich lohnte zu lesen.
Bereits nach wenigen Seiten ist man gefesselt und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Monsieur Grange hat einen angenehmen Stil, der nicht zu schlicht ist wie bei den meisten Autoren unserer Zeit. Ich habe noch nichts gelesen,was auf diese Art und Weise verarbeitet wurde.
Der Satan höchstpersönlich soll die Morde begehen?!
Einen Stern Abzug gibts wegen drei Gründen:
Der dümmliche ermittelnde Polizist, der die offensichtlichsten Sachen nicht bemerkt (sucht erst am Ende nach der Person,die in allen Mordfällen in Erscheinung trat), die Liebesgeschichte (die absolut unnötig war,meiner Meinung nach und dazu auch noch total unausgegoren war)und, dass sich der Mörder leider viel zu schnell zu erkennen gab und damit das Ende vorhersehbar wurde.
Trotzdem, ein sehr spannendes Buch, das in manchen Teilen tatsächlich an "Sakrileg" von Dan Brown erinnert.
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Das Herz der Hölle: Roman.  Lesung
Das Herz der Hölle: Roman. Lesung von Jean-Christophe Grangé (Audio CD - 13. November 2007)
EUR 10,99
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