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am 15. Oktober 2007
Gruselkabinett 20
Der Werwolf

Meinung :

Mit dem Namen Alexandre Dumas verbindet man "Die drei Musketiere". Er schrieb jedoch auch zum Thema "Wolfsmenschen" die Novelle "Der Werwolf", welche hier in einer Hörspielbearbeitung von Titania Medien vorliegt.

Erzählt wird die Geschichte des jungen Holzschuhmachers Thibaut, der sich im absolutistischen Frankreich danach sehnt, zu den Edelleuten zu gehören.
Durch einen Pakt mit dem Bösen / Teufel erhält er die Möglichkeit, Wünsche mit negativen Einflüssen für andere Menschen real werden zu lassen.
Immer wieder gibt es Abkommen mit dem Teufel in der Literatur und es gibt nur einen Gewinner. Thibaut zahlt einen hohen Preis für seinen Pakt.

Eine eher ungewöhnliche Werwolf-Geschichte, die sich nicht damit beschäftigt, dass der Werwolf eine grausame Bestie ist und der Wolfsmensch versucht, seinen Fluch loszuwerden. Hier handelt es sich eher um eine Gothic - Novelle, bei welcher die Tragik des Protagonisten und seinem Streben nach Glück und seines Versagens im Vordergrund steht.
Auf die Zeit in Frankreich reflektierend kann ich nur vermuten, dass es auch symbolisch zu verstehen ist, dass viele Leute zum Adel gehören wollten und für ihre Bemühungen und ihrem Streben einen hohen Tribut zollten ohne ihr Ziel zu erreichen.

Die Sprecher- bzw. Darstellerliste ist einmal mehr absolut erstklassig besetzt.
Thomas Nero Wollf (passend, dass er auch der Comic-Figur Wolverine von den X-Men seine Stimme verleiht) ist besonders hervorzuheben.

Typisch für Titania ist die Harmonie zwischen Sprache, Musik und Effekten, welche zu einer enormen atmosphärischen Dichte führt.

Fazit:

Ungewöhnliche Werwolf-Geschichte, welche für den Hörer sehr unterhaltsam und kurzweilig ist. Bestechend die Leistung von Titania gerade in der Verarbeitung der Vorlagen in Einklang mit Sprache und Musik.
Empfehlung !
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am 3. September 2012
Der Handwerker Thibaut wünscht sich über seinen gesellschaftlichen Stand hinaus zu wachsen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, auch ein Pakt mit einer finsteren Macht...

Wieder hat Titania Medien eine Perle innerhalb des Gruselkabinetts geschaffen. Diese etwas andere Werwolf-Geschichte erinnert in ihren Zügen durchaus an "Der Freischütz", der ja ebenfalls in dieser Reihe großartig vertont wurde. Die Handlung beginnt schon recht rasant, und obgleich das sich steigernde Unheil vorhersehbar ist, bleibt die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Hier ist sanfter Grusel etabliert, der beim Hören durchaus überzeugen kann.

Die SprecherInnen sind durch die Bank spitze! Thomas Nero Wolff spricht den Protagonisten hervorragend. Besonders Wilfried Herbst sticht unter den SprecherInnen hervor. Seine prägnante Stimme ist hier wirklich eine Bereichrung!

Fazit: Mal rasant, mal ruhig, mal tragisch und zeitweise durchaus unheimlich präsentiert sich dieses Hörspiel. 5 Sterne dafür!
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am 21. April 2010
Die Geschichte des naiven Holzschuhmachers ist mit Sicherheit eines der fesselndsten Hörspiele aus der ohnehin grandiosen Gruselkabinett-Reihe, die mir bekannt sind. Von der ersten Minute an taucht man in eine Geschichte ein, die einen auf ihre eigene Weise in ihren Bann zieht. Durch die hervorragende Leistung der Sprecher und der gut abgestimmten Geräusch- und Musikuntermalung wird dabei eine Atmosphäre aufgebaut, die so so dicht ist, dass man sich danach schon kurz besinnen muss, wo man eigentlich gerade ist. Dafür 5 von 5 Sternen!
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am 26. September 2015
In Frankreich kam es immer wieder im Mittelalter neben Hexenverbrennung auch zu Jagden auf vermeintliche Werwölfe. Diese Historische Gegebenheit hat Alexander Dumas zu einem Roman verwendet, welcher von Titania zu einen Hörspiel verarbeitet wurde.
Anders als in den meisten klassischen Werwolfgeschichten geht es hierbei jedoch nicht um eine reisende Bestie, der irgendwann in einer finsteren Vollmondnacht der Garaus gemacht wird, sondern vielmehr um die Frage was ein Mensch braucht um Glücklich zu sein, und was Unzufriedenheit und Gier aus einem Menschen machen kann. Der Hauptcharakter der Geschichte ein gewisser Schumacher namens Thibaut vergleicht seinen Persönlichen Wert als Mensch mit seinem Stand, und neidet daher den reichen Edelmännern nach. Die Geschichte selbst spielt in der Zeit des Absolutismus in Frankreich in der das Leben eines Adligen zehn mal mehr Wert ist als das eines einfachen Mannes aus dem dritten Stand.
Die Geschichte selbst nimmt seinen Anfang damit das er einen Pakt mit dem Teufel welcher ihm einerseits Macht über Wölfe gibt und andererseits die Gabe verleiht schlechte Wünsche für andere in Erfüllung gehen zu lassen. Der Haken am Packt ist das ihm pro Wunsch ein Haar wächst, und er sich Stück für Stück nur sehr langsam in einen Wehrwolf verwandelt.
An sich klingt das wie eine klassische "Du sollst nicht mit dem Teufel paktieren" Geschichte. Doch nimmt das Hörspiel den Wehrwolf nur als Parabel für die Habgier eines Menschen, und konfrontiert den Hörer dabei mit der Frage ob Macht und Reichtum wirklich Glücklich machen.
Denn Auch wenn der Pakt abgesehen davon das sich des Paktierenden Äußeres verändert hat der Pakt keinen Haken, er muss seine Seele nicht der Hölle nach seinem Tod verpfänden.
Und zurück zu der Frage ob plötzlicher Reichtum Glücklich macht. Im Hörspiel muss der Protagonist erkennen das er trotz seines Teufelspakt ein eher Gutherziger Mensch ist und sich trotz seiner übermenschlichen Kräfte in der Welt der Mächtigen, wo man sich mit Lüge und Falschheit und Skrupellosigkeit am besten durchsetzt, nicht behaupten kann.
Ihm fehlt die nötige Kaltherzigkeit um seine Kräfte, die er durch den Pakt erlangt hat, gegen seine Feinde tödlich einzusetzen.
Statt dessen leiden die Unschuldigen unter seinem Pakt. Er verliebt sich in eine völlig Arglose Frau die ihm zur Umkehr bringen will und der Überzeugung ist das Liebe ein größerer Reichtum als Materieller Wert ist.
Über das Ende selbst will ich nichts sagen.
Es ist ein sich lohnendes Hörerlebnis mit literarischem Wert. Aus meiner Sicht eines der besten Werke jeder Reihe.
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Erster Eindruck: Aaaaaauuuuuhhhhh

Thibaut ist ein junger Holzschuhmacher in einem Ort in Frankreich, er wäre aber lieber ein reicher Edelmann, der sich alles leisten kann! In einer Winternacht rettet er den großen Wolf vor den Jägern des Barons de Vez! Kaum gerettet verwandelt sich der Werwolf in einen Menschen und macht dem Holzschuhmacher ein Angebot, welches Thibaut in große Versuchung lockt! Wird er der Macht des Wolfes verfallen?

Endlich gibt es wieder Neues vom Gruselkabinett. Mit dem Werwolf veröffentlicht Titania-Medien die nunmehr 20 Folge aus ihrer Erfolgsreihe, die auch hier wieder nahtlos an die hohe Qualität der Vörgängerfolgen anschließt und ihnen in nichts nachsteht. Die Story ist sicherlich nicht so stark wie einige andere Folgen der Reihe aber dennoch recht kurzweilig!

In der Hauptrolle können wir Thomas Nero Wolff (Nomen est Omen?) als Thibaut und Uschi Hugo als Angnelette erleben! Die beiden Stimmen harmonieren ganz hervorragend miteinander. Als Baron ist Marco Kröger im Einsatz und als Nepomuk Magloire ist Wilfried "Sekretär Pichler" Herbst zu hören. Die Protagonisten sind wie üblich beim Gruselkabinett aller erste Wahl und passend gewählt.

Die musikalische Untermalung ist das Aushängeschild der gesamten Serie und schafft auch hier wieder die bekannt düstere Atmosphäre. Die Geräusche, sei es das leise Windsäuseln oder das Rauschen der Bäume im Wald, sind so perfekt in die Handlung eingebettet dass man meint man stünde selber im dichten Dickicht.

Das Cover ist beim Gruselkabinett immer eine Augenweide, die Zeichnungen sind so detailliert dass sie in ganz besonderer Art hervorstechen. Auf dem Cover sieht man einen heulenden Werwolf im verschneiten Wald.

Fazit: Wenn auch nicht die stärkste Folge aus dem Gruselkabinett dennoch eine hörenswerte Folge, die qualitativ den Standart halten kann.
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TOP 500 REZENSENTam 18. November 2009
"Der Werwolf" ist eine Fantasy Novelle von Alexandre Dumas dem Älteren, welche 1857 unter dem Namen "Meneur de loups" erschien. Eigentlich ist Alexandre Dumas der Ältere für seine historischen Romane wir die 3 Musketiere berühmt, jedoch machte er auch ab und an Ausflüge in das Fantasy Genre. Die deutsche Übersetzung "Der Werwolf" erschien etwa 1926.

"Der Werwolf" spielt um 1780 in einem kleinen Dorf und basiert angeblich auf einer alten Sage, die Dumas als Kind hörte. "Der Werwolf" erzählt die Geschichte des Schumachers Thibault, der einen Pakt mit einem Werwolf eingeht. Jeder Wunsch Thiblaults soll in Erfüllung gehen, aber für jeden Wunsch wächst im zunächst ein Haar, danach 2, danach 4 (also 2x2x2x2...). Thibault ist nicht besonders gut in Mathematik oder so von Hass und Rachsucht geblendet, dass er die Konsequenzen nicht sieht, nämlich dass er dadurch sehr bald selber zum Werwolf werden wird. Thibault wird so zunächst der Anführer der vor Ort lebenden Wölfe, die ihm bald aufs Wort gehorchen.
Schon bald findet der arme Schuhmacher Geschmack an seiner Wunschmacht und beginnt sich an allen zu rächen, die ihm seiner Meinung nach Übel wollten und riskiert dafür seine Liebe zu Angnelette, die ihn zur Umkehr zu bewegen versucht.

Alexandre Dumas Werwolf ist ein Symbol für das Ausleben von Rachedurst und Gewaltphantasien. Je böser und rachsüchtiger der Mensch wird, umso mehr wird er zum Wolf, bleibt dabei jedoch äußerlich immer noch ein Mensch.

Die Umsetzung des Hörspiels ist gewohnt gelungen. Die Geräuschkulisse schafft eine dichte, düstere Atmosphäre und die Sprecher sind wie man es von dieser Reihe erwarten kann, durchweg ausgezeichnet besetzt. Besonders die Besetzung von Thiblauld, der von Thomas Nero Wolff der deutschen Stimme von Hugh Jackman und somit von Wolverine (X-Men) ist, ist genial, denn diese Stimme weckt dadurch schon von Anfang an die Werwolf Assoziationen.
Hier wurde eine recht unbekannte und sehr ungewöhnliche Werwolf Geschichte vertont, ein Klassiker der Werwolfgeschichten, der zu Unrecht so unbekannt ist und die ich zuvor nicht einmal dem Namen nach kannte.
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am 6. September 2012
Ich will nicht den Inhalt erzählen oder beschreiben, nur soviel: es ist hervorragend gemacht, die Sprecher, die Athmosphäre, es passt einfach alles. Wer Gruselhörspiele liebt, der sollte gerade beim Werwolf zuschlagen.
Es hat Stil und ist spannend.
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am 26. Oktober 2007
Nach dem Ausflug zu einer bekannteren Vorlage wendet sich Titania nunmehr wieder einer Geschichte zu, die trotz gängigem Thema und prominentem Autoren eher ein eher unbeackertes Feld im Hörspielbereich darstellt.

Das Werwolfthema wird hier sehr unüblich präsentiert, insofern stellt sich die Frage des "zu oft gehört" zum Glück nicht. Im Gegenteil, die Story ähnelt eher dem "Freischütz" - was sich nicht nur auf Inhalt, sondern auch auf die Darstellung bezieht.

Wiederum gelingt es den Jungs von Titania eine sehr atmosphärische Kulisse zu zaubern, die einen problemlos ins Frankreich des 18. Jahrhunderts entführt. Mit viel orchestraler Untermalung schafft man hier eine sehr hörenswerte Untermalung, die der Geschichte viel Farbe verleiht.

Auch die Sprecher sind - wie nicht anders zu erwarten - großartig. Auch hier wird geklotzt und nicht gekleckert und so finden sich viele große Namen. Aber nicht nur das: Von der Haupt- bis zur kleinsten Nebenrolle werden hier nur erstklassige Leistungen abgeliefert. Insbesondere Thomas Nero Wolff darf man als Thibaut nochmals besonders würdigen. Er gibt dieser Figur in allen Facetten, vom arroganten Schnösel bis zum gebrochenen Mann, unglaublich viel Leben, und so gelingt es ihm, diesen Charakter stets glaubwürdig zu interpretieren.

Alles in Allem kann Titania Medien nunmehr auf zwanzig Folgen Gruselkabinett ohne wirkliche Schwachstellen zurückblicken - eine schon fast unheimliche Bilanz. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen.
Diese Geste hat aber auch allein schon diese Produktion verdient. Denn wenn es gelingt, ein Thema über 80 Minuten so ansprechend zu präsentieren, sollte dies das Mindestmaß an Ehre sein, was den Machern zu Teil wird.

Eine absolute Kaufempfehlung!
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am 15. Oktober 2014
Hat mir sehr sehr gut gefallen...

Gruselige Momente gibt es zwar wenige bis gar keine, hier ist der Grusel eher die Entscheidungen und Erlebnisse von Thibaut.
Genial gespielt von Thomas Nero Wolff, der hier den Löwenanteil problemlos bewältigt. Toller Sprecher ;)

Die Folge regt zum Nachdenken an und ist einer der besonderen Perlen in der Gruselkabinett Reihe.
Ich will nicht viel verraten :) Es ist einfach nur Klasse ;)

Sprecher sind Klasse, allen voran Thomas Nero Wolff.
Soundmix ist völlig Ok. Man kann sich insbesondere den Wald sehr gut vorstellen :)
Musik wie immer sehr gut ausgewählt und passend platziert :)

Eine klare Empfehlung ;)
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am 1. Februar 2015
Eines vorab, wer eine wirkliche gruselige Vertonung von Werwolf-Geschichten erleben möchte, sollte zu den alten Europa-Klassikern aus der "Gruselserie" greifen ("Tödliche Begegnung mit dem Werwolf" & "Duell mit dem Vampir"). Der Beitrag aus dem Hause Titania glänzt dagegen mit wunderbaren Dialogen und einer klassisch, tragisch romantischen Schauermär aus dem viktorianischen Frankreich. Wem es um perfekten Ton, sehr schöne Musik, eine liebevolle Erzählweise, brilliante Sprecher und Unterhaltung in Kinoqualität geht, ist hier an der richtigen Adresse! Hoffentlich unterhält uns Hörspielfans diese grandiose "Gruselkabinett"-Serie noch viele, viele weitere Jahre!
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