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am 12. Januar 2007
Dieses Hoerspiel ist (zusammen mit Teil 2) das beste Serienhoerspiel des Jahres 2006. Es geht kaum besser. Titania Medien ist ja schon bekannt dafuer, dass sie mit ihrem Gruselkabinett konstant Produkte hoechster Qualitaet liefern. Was sie jedoch mit Frankenstein geliefert haben ist schon atemberaubend.

Jedoch eine kleine Warnung. Wer einen Splatter-Horror-Grusel Hoerspiel erwartet, wird vielleicht enttaeuscht werden. Dieses ist ein anspruchsvolles Hoerspiel welches der genialen Buchvorlage gerecht wird (im Gegensatz zu den meisten Trivialverfilmungen).

Die Sprecher sind exzellent. Besonders Klaus-Dieter Klebsch als das "Monster".

Fuer mich ist der Teil, wenn das "Monster" anfaengt seine Version der Geschichte zu erzaehlen, ein absoluter Hoehepunkt der bisherigen Hoerspielgeschichte. Mitreissend und einfach genial.

Wenn man nur Geld fuer 2 Hoerspiele hat, empfehle ich Frankenstein Teil I und II.

Ich hoffe, dass die Dracula Produktion von Titania Mediens Gruselkabinett (Maerz 2007) auch so gut wird wie Frankenstein.
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Oktober 2006
Es macht schon keinen richtigen Spaß mehr, die Hörspiele von Titania Medien zu bewerten. Sie sind einfach zu gut. Früher konnte man sich wenigstens über die Cover lustig machen. Auch diese Zeiten sind nach der Umgestaltung ab Folge 10 vorbei. Die hier vorliegende Vertonung von Mary Shelleys Meisterwerk ist schlichtweg genial. Die Sprecher überzeugen bis in die letzte Nebenrolle ohne Ausnahme, Musik und Geräusche erzeugen eine Atmosphäre, die als wohlig schaurig zu bezeichnen ist. Nichts für Splatter-Freunde, sondern für Anhänger des klassischen Grusels. 5 Sterne Deluxe!!!
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am 7. November 2006
Soeben habe ich das 132 Minuten Hörspiel an einen Stück wie gebannt und fasziniert angehört. Zuvor hatte ich noch nie einen Frankenstein Film oder das Buch gelesen, und so assoziierte ich Frankenstein immer mit einer schnöden Horrorgeschichte. Doch weit gefehlt. Ich bin vollkommen beeindruckt von der moralischen und Philosophischen Tiefe des Werkes.

Nun zum Hörspiel. Es ist fabulös. Was natürlich an der literarischen Vorlage, als auch erstklassigen Hörspielbearbeitung liegt. Ich gehe davon aus, dass es sich um die weltweit beste Frankensteinvertonung handelt. Alle Sprecher wissen in ihren Rollen zu überzeugen, sogar der von mir weniger bevorzugte Christan Rode. Die Musik ist immer stimmig und mittels der passenden Geräusche fühlt man sich förmlich an den Ort des Geschehens versetzt. Ich wünschte das Hörspiel wäre doppelt so lang geworden.

Fazit: Kann ich nur empfehlen.
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TOP 500 REZENSENTam 22. Januar 2010
In dieser Doppelfolge widmet sich Titania Medien dem Klassiker "Frankenstein" von Mary Shelley, der 1818 erschien. Das Buch erzählt die Geschichte des jungen schweizer Mediziners bzw. Wissenschaftlers Viktor Frankenstein, der an der Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen aus Leichenteilen erschafft. Entsetzt von seiner Tat vertreibt er das erschaffene Wesen und verfällt in ein Nervenfieber. Aber der Unhold, der sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlt, sinnt auf Rache an seinem Schöpfer für dieses ungewollte Leben.

Diese Geschichte ist eine Warnung vor der Hybris des Menschen. Der Mensch/Wissenschaftler darf nicht Gott spielen und wenn er es trotzdem tut, dann bedeutet das, dass er Verantwortung für seine Tat und auch für das erschaffene Wesen tragen muss. Frankenstein erschafft den Unhold, aber er verstößt ihn, statt sich um ihn zu kümmern und ihm einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.
Was ich nie verstanden habe war, warum Frankenstein sein Wesen aus verschiedenen Leichenteilen zusammensetzt und nicht einfach eine ganze Leiche nimmt. Auch wie der Unhold so groß sein kann, anatomisch kann er nicht größer sein, als die Leichen es waren aus denen er zusammengesetzt wurde. Naja künstlerische Freiheit und mangelnde anatomische und biologische Kenntnisse von Seiten der Autorin würde ich sagen.

Ich hatte ein wenig Probleme mit Klaus-Dieter Klebsch als Frankenstein, weil ich diese Stimme hauptsächlich als Dr. House oder in anderen bissig ironischen Rollen kenne. Als tragischen Unhold passte er für mich nicht wirklich obwohl er Frankenstein topp gibt. Es ist einfach die für mich ungewohnte Rolle mit welcher er besetzt wurde in zu internen Konflikten meinerseits führte.
Einige Tracks sind mit über 15 min einfach zu lang und hätten gesplittet werden sollen, das hätte das Pausieren und wieder finden der Stellen einfacher gemacht.

Insgesamt jedoch ein dem Gruselkabinett absolut würdiges Hörspiel mit stimmigem akustischen Hintergrund und tollen Sprechern.
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am 11. Dezember 2006
das Label Titania ist mittlerweile unter Kennern ein Begriff. Und mit Frankenstein ist dem Team mal wieder ein glänzendes Hörspiel gelungen, dass sich sehr nahe an die Romanvorlage anlehnt. Super Sprecher, Super Szenerie, wie man es von Titania gewohnt ist. Das einzige, das ich kritisieren muss, ist, dass "Frankenstein" ist Gruselkabinett Teil 12 und 13 aufgeteilt wurde. Eine Doppel-CD hätte mir besser gefallen. aber dem Hörgenuss tut das ja keine Abbruch. Fazit: Kaufen, es lohnt sich.
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am 22. Oktober 2006
Mary W. Shelleys weltbekannter Roman "Frankenstein" wurde schon in unzähligen Filmen, Vertonungen und Romanen umgesetzt.
War diese weitere Hörspielversion nötig?
Oh ja, sie war es. Denn vor allem die grandiosen Sprecher vermitteln eine Frische und Aktualität, die das fast 200 Jahre alte Werk neu aufblühen lassen. Hier seien vor allem Peter Flechtner, der den von Forschungsdrang zerfressenen Frankenstein spricht, und vor allem Klaus-Dieter Klebsch erwähnt, der dem Geschöpf des Frankenstein auf unnachahmliche Weise seine Stimme gibt. Doch auch die vielen anderen Sprecher können überzeugen und hauchen ihren Charakteren Leben ein, dass man meint, sie neben sich im Zimmer stehen zu sehen.
Dazu kommt ein gutes Skript, das Shelleys Roman genau an den richtigen Stellen kürzt und auch vertieft, die nie zu aufdringlichen Effekte und die gut ausgewählte Musik, die mal bombastisch, mal leise melancholisch die Stimmung des Hörspiels genau trifft.
Alles in allem ein großartiger Zweiteiler, den sich Gruselfans sowie Hörspielfans allgemein nicht entgehen lassen sollten. (Dies gilt auch für die gesamte Reihe "Gruselkabinett" aus der dieses Hörspiel stammt.)
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am 9. Oktober 2006
Mary Shelleys Klassiker in Hörspielform - das gab es schon ein paar Mal, und immer fand ich das Ergebnis gut bis sehr gut. Es konnte nur eine Zeitfrage sein, bis auch Titania Medien den Frankenstein-Stoff ins Grusel-Kabinett aufnehmen würde. Und das ist jetzt geschehen. Sprecher, deren Stimmen die damalige Zeit gekonnt widerspiegeln, behutsam eingesetzte Effekte, elegante Klaviermusik und ein Handlungsablauf, der sich dicht an die Romanvorlage hält. FAZIT: rundum gelungen! Die gesamte Reihe ist hörenswert, besonders die Folgen "Die Familie des Vampirs", "Carmilla der Vermpir", "Die Totenbraut" und natürlich "Frankenstein". Ich bin auf die nächsten Folgen der Reihe schon mehr als gespannt!
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TOP 1000 REZENSENTam 17. August 2015
Irren ist menschlich.

Und es gibt so viele Irrtümer. Ja, man irrt oft. Was ist beispielsweise "Big Ben" ? Der große Londoner Palast ? Der bekannte schlanke Uhrturm ? Die Uhr selbst oder nur ihr Ziffernblatt ? Wir kommen der Sache schon näher : Es ist die Glocke ! Bzw. eine von insgesamt fünf Glocken an dem besagten Uhrturm.

Erstaunlicherweise irren auch sehr viele Leute, wenn es um den Namen FRANKENSTEIN geht. Sie denken an das Monster, nicht an den Wissenschaftler.

Auch ich habe mich geirrt : Tatsächlich habe ich bis gestern noch geglaubt, "Frankenstein" wäre in der Hauptsache eine waschechte Horror- Geschichte mit vergleichsweise wenig sozialem Hintergrund.

Und noch jemand hat sich geirrt : Frankenstein selbst ! Er hatte angenommen, etwas Gutes zu bewirken, wenn er aus bereits Totem neues Leben erschaffe .......

Nun zum Hörspiel : Zunächst verkündet ein Chronist (Jochen Schröder), dass das Jahr 1816 als das "Jahr ohne Sommer" in die Menschheitsgeschichte eingegangen wäre. Dies entspricht den Tatsachen. Ein gewaltiger Vulkanausbruch hatte durch Asche und Schwefelgase das Erdklima abklingen lassen.

Alsbald folgt die nächste Überraschung : Mary Shelby, keine Geringere als die Autorin (!), meldet sich zu Wort. Natürlich nicht als wahre Person, sondern von Monica Bielenstein gesprochen. Sehr gefühlvoll trägt sie vor. Ist dies ein Vorzeichen für die nun folgende Geschichte ? Sie erzählt dem Hörer, wie es dazu kam, dass sie den vorliegenden Roman erfand. Einen nicht alltäglichen Roman ......

Ein Expeditions- Schiff wird durch langgezogene umhertreibende Eisschollen in seiner Weiterfahrt behindert. Robert Walton, Expeditionsleiter und Schiffseigner, bemerkt auf einer Eisscholle eine unheimliche hünenhafte Gestalt, die einen Hundeschlitten steuert. Eine weitere Person wird sehr rasch nachfolgen. Dessen Name : Victor Frankenstein !

Robert Walton und der erschöpfte Frankenstein kommen ins Gespräch. Sie freunden sich an. Frankenstein, noch immer sehr geschwächt, erzählt seine Geschichte -- SEINE Geschichte wie auch die des GESCHAFFENEN. Der Hörer darf sich freuen. Er erfährt alles aus erster Hand.

Bei einem Spaziergang (Track 6) wird Frankenstein Zeuge, wie ein Blitz aufgrund seiner elektrischen Entladung einen mächtigen Baum zerschmettert. Nicht nur das : Eine zündende Idee entsteht ! Eine kurze Zeit lang wird Frankenstein es noch mit verschiedenen Gedankenströmungen zu tun haben. Er wird von dem warnenden Schicksal Prometheus erfahren, der lt. Legende ohne Wissen des Gottes Zeus Menschen aus Ton erschaffen hatte und ihnen bestimmte Gaben von verschiedenen Tieren (Beispiel : Fleiß und Stärke des Pferdes) zukommen ließ. Auch wird er, Frankenstein, Worte eines Professors missdeuten, der in einer Vorlesung über ein wissenschaftliches Grundwissen berichtet, welches befähigen soll, Macht über Leben und Tod zu verleihen.

Letztlich unbeirrt, wird Victor Frankenstein in einer düsteren Novembernacht sein Ziel erreichen : Gewitterblitz, surrende Stromleitung, ein erstes Stöhnen ....... ES IST VOLLBRACHT !

Ich bin von diesem Hörspiel überrascht ! Die Geschichte verläuft anders, als ich sie mir in meiner Erinnerung an frühere Filme oder auch sonstwie vorgestellt hatte. Hinsichtlich der (weitgehend) roman- und werksgetreuen Wiedergabe kann man sicherlich kaum genug Sterne vergeben. Einen Stern Abzug gibt es von mir dennoch, weil mir speziell die erste Hälfte des 56 minütigen Hörspiels -- vom Roman übernommen -- zu abschweifend biographie- lastig ausgefallen ist (Track 4, 5 und 7).

Doch warum wird Victor Frankenstein, der sein Ziel gerade erreichte, fast im selben Moment in seinem Tagebuch vermerken :
"Ich zitterte vor der Bestie, deren Schöpfer ich war !"

Wahrer Erfolg sieht anders aus !

Das Hörspiel endet, nachdem die opernhaften Töne verklungen sind, mit einem kleinen sprachlichen Gag.

------------------------------------- FORTSETZUNG FOLGT (s. Folge 13, "Frankenstein 2") ------------------------------

Nun eine Anmerkung : Es ist technisch nicht möglich, beide Hörspiele getrennt zu bewerten. Deshalb erfolgt der zweite Teil meiner Rezension im selben Aufguss.

Also, herzlich willkommen zu "Frankenstein 2" mit dem Betreff : "Kein weiteres Experiment !"

Victor Frankenstein ist krank. Das Monster hat er fortgejagt. Er versucht, das Geschehene zu verarbeiten. Da erhält er einen Brief von seinem Vater ..........

Eine Ereigniskette ist entstanden. Auf einen Todesfall wird bald der nächste folgen !

Der Hörer lernt auch das Monster, das Geschaffene, näher kennen. Es wird sagen : "Auch wenn mir das Leben nur eine Anhäufung von Qualen ist, so werde ich es doch verteidigen !" Ungewöhnlich wie auch rührend ist es, wenn das Wesen im Folgenden sogar erheblich länger am Erzählen ist und dabei auch die Frage nach seiner Identität stellt.

Stilistisch ist dies ein gefundenes Fressen für Marc Gruppe und Stephan Bosenius, die Produzenten -- ich sage hier bewusst nicht "Schöpfer" -- des "Gruselkabinetts". Zunächst war es ein Chronist (Jochen Schröder), dann die Autorin Mary Shelby (Monica Bielenstein), die die gesamte Geschichte vorgeben. Danach übernehmen der Expeditionsleiter (Norman Matt) und wenig später Frankenstein (Peter Flechtner) die Erzählebene. Und innerhalb dieses Rahmens öffnet sich ein neues Fenster : Der oder das Geschaffene selbst (Klaus- Dieter Klebsch) zeigt seine wahrhaft interessante Perspektive auf !

"Ich bin bösartig, weil ich unglücklich bin !" wird das Monster noch erklären. Später wird es noch hinzufügen : "So missgestaltet ich auch bin, ich besitze eine Seele !" Außerdem hat es eine ganz besondere Bitte an den Meister .......

Sollte es sich hier wirklich um ein Monster handeln, das da erschaffen wurde, so ist es sicherlich das ungewöhnlichste Monster aller Zeiten !!! Ein Monster, das weint, das bittet, das lange Monologe hält, das sogar mordet und welches außerdem "Die Leiden des jungen Werther" gelesen haben will und über sich selber reflektiert.

Bemerkenswert ist außerdem : Robert Walton, der Expeditionsleiter, und Frankenstein sind sich vom Typ her ähnlich. Es besteht eine Art Seelenverwandtschaft zwischen beiden. Und dennoch wird Robert Walton aus Frankensteins Erzählung lernen. Er wird nicht den selben Fehler machen, an seiner Sturheit, an seinem Eigensinn, an seinem Forschungsdrang und damit an der weiteren Expeditionsfahrt festhalten, um andere wie sich selbst in höchste Gefahr zu bringen.

Doch selbst dies ist nicht die letzte Szene dieses Hörspiels ........

Sehr gute Sprecher, eine ausgefeilte Produktion, passende Musik, ein klar gezeichnetes Portrait einer außergewöhnlichen, einzigartigen Gestalt inklusive aufhorchen lassender philosophischer Leitsätze, dazu ein mir bis dahin nicht bekannter, aber ergreifender Schluss -- dies bei 76 Minuten Spielzeit -- das muss 5 Sterne geben !

Trotz einiger vermeidbarer Längen im ersten Teil (s.o.) bleibt es insgesamt bei der 5 Sterne- Wertung.

Und wer es sonst noch wissen oder sich auch gern erinnern möchte :
Der Roman "Frankenstein" wurde 1818 veröffentlicht und bereits 1910 erstmals verfilmt.
Die ersten (wohl bis heute !) sehr bekannten Schwarzweiß- Tonverfilmungen stammen aus den Jahren 1931 ("Frankenstein"), 1935 ("Frankensteins Braut") und 1939 ("Frankensteins Sohn").
Boris Karloff (1887- 1969) wurde durch seine drei Auftritte als "Monster" weltberühmt.
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am 20. Oktober 2008
Familie Frankenstein lebt glücklich und zufrieden in Genf. Alphonse und Caroline Frankenstein nehmen nach der Geburt ihres Sohnes Viktor noch das Mädchen Elisabeth bei sich auf, da deren Pflegeeltern nicht mehr genügend Geld haben, um das Kind vernünftig zu versorgen. So wachsen die zwei wohlbehütet auf, sie verbringen jede freie Minute miteinander und freuen sich sehr, als sie noch ein kleines Brüderchen, William, bekommen. Aber auch Justine Moritz, Tochter einer Hausangestellten, wird in die gemeinsame Zeit eingebunden, sie darf an Ausflügen teilnehmen und so haben die vier immer viel Spaß. Als die Mutter stirbt, bricht eine Welt zusammen, von nun an kümmert sich Elisabeth rührend um den kleinen William. Viktor will unbedingt nach Ingolstadt um zu studieren, die Medizin ist seine große Leidenschaft und seit dem Tod der geliebten Mutter arbeitet er einen Plan aus. In Ingolstadt angekommen, fühlt er sich schnell an der Universität wohl und die Professoren halten viel von seinen Fähigkeiten, doch als er von seiner Idee berichtet, wendet sich sein Mentor von ihm ab. Viktor arbeitet von nun an allein in seinem Laboratorium und schafft aus Leichenteilen eine Gestalt, die niemals jemand für möglich gehalten hätte. Durch einen Blitz erweckt Viktor diese Kreatur zum Leben, doch Viktor ist schockiert über seine Schöpfung und verstößt das Monster. Dieser rächt sich auf seine ganz eigene Weise...

Der Klassiker 'Frankenstein' ist wohl jedem bekannt und so stellt man sich schnell die Frage, wieviele Versionen es noch geben wird ' doch diese Hörspielversion lohnt sich allemal. Titania Medien steht mit seiner Reihe 'Gruselkabinett' für brilliante atmosphärische Hörspiele der Extraklasse und so steht auch 'Frankenstein' diesem in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Das Hörspiel "Frankenstein" wurde ausgezeichnet mit dem Hörspiel-Award 2006 in Gold als "Beste Serienfolge". Die Inszenierung mit zahlreichen deutschen Synchronstimmen besticht durch Atmosphäre, der nötigen Portion Grusel und der Liebesgeschichte zwischen Viktor und Elisabeth. Die Effekte mit Musik und Hintergrundgeräuschen sind behutsam, aber perfekt, platziert. 130 Minuten Spannung und Ohrenkino, wie man es lange nicht mehr hatte...eine absolute Empfehlung!!!

Mit Peter Flechtner (u.a. dt. Stimme von Ben Affleck), Klaus-Dieter Klebsch (Gary Oldman und Marlon Brando), Melanie Pukaß (Helena Bonham Carter), Petra Barthel (Nicole Kidman), Hartmut Neugebauer (Gene Hackman), Nicola Devico Mamone (Jake Gyllenhall), Norman Matt (Jonathan Rhys-Meyers), sowie Lutz Mackensy, Jochen Schröder, Rita Engelmann, Monica Bielenstein, Andreas Mannkopff u.v.a.

'Frankenstein' ist ein atmosphärisches Hörspiel auf zwei CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 130 Minuten. Es besteht aus zwei Teilen, die einzeln zu erwerben sind.
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am 26. April 2007
Mary W. Shelley würde sich freuen, wenn sie dieses Hörspiel hören könnte. - Mir ist keine Adaption für Film oder Hörspiel bekannt, die jemals so nah an den Original-Roman rankam. - Dieses Hörspiel ist so packend, aufwühlend und rührend, dass man es unbedingt gehört haben muss, wenn man Shelleys Roman FRANKENSTEIN liebt.
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