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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unbeschreibliches Grauen aus dem All,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
"Zugegeben, ich habe bis zum Schluß nichts unmittelbar Schreckliches gesehen." Mit diesen Worten beginnt der Bericht des Mr. Wilmarth. Nachdem sich in den dichten Wäldern und Bergen Neuenglands nach starken Regenfällen Berichte häufen über Kadaver schauderhafter Kreaturen, die in den reißenden Flüssen davongeschwemmt wurden, wird in den Zeitungen ein Bericht Wilmarths veröffentlicht, in dem er all diese Erscheinungen mit den ortsüblichen Sagen und Mythen erklärt. Daraufhin beginnt er eine umfassende Korrespondenz mit einem Mr Akeley, der in keinster Weise seiner Meinung ist. Akeley sendet ihm eine Reihe von Manuskripten, Phonographenwalzen und Fragmenten, um ihn davon zu überzeugen, daß die grauenerregenden Kreaturen tatsächlich existieren. Schließlich lädt er Wilmarth in sein Landhaus in den undurchdringlichen Bergen Neuenglands ein, um mit ihm die Angelegenheit genauer zu besprechen. Dabei setzt er ihm auseinander, daß diese Kreaturen Wesen aus dem interstellaren Raum seien, die in dieser abgelegenen Gegend einen Stützpunkt hätten.Lovecraft liefert auch mit diesem Buch wieder eine schauerliche Science-Fiction-Erzählung. In seiner unnachahmlichen Art des subtilen Horrors schafft er es, ohne tatsächlich Tatsachen zu behaupten beim Leser durch dessen eigene Schlußfolgerungen das Grauen zu erzeugen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Meister des Grauens,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Ungekürzte Lesung: Eine Geschichte aus dem klassischen Cthulhu Mythos (Audio CD)
Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.So beginnt die 1930 geschriebene Kurzgeschichte „Der Flüsterer im Dunkeln“ von H. P. Lovecraft, die jetzt als vollständige Lesung bei LPL-Records in schöner Aufmachung erschienen ist. Wie von Lovecraft gewohnt, haben seine Charaktere eine für das Genre ungewöhnliche Tiefe und Komplexität. Im Verlauf des Plots machen beide eine Entwicklung durch, die glaubwürdig, nachvollziehbar und logisch erscheint und mit dazu beiträgt, die Spannung ungebrochen bis zum Schluss aufrecht zu erhalten. Einen großen Anteil am erzeugten Horror haben, neben der gelungenen Musikuntermalung, die beiden Sprecher David Nathan und Torsten Michaelis. David Nathan, Synchronsprecher von Christian Bale, verkörpert den jugendlichen, realistischen Wissenschaftler Mr. Wilmarth, sein Gegenpart Mr. Akeley wird von Torsten Michaelis gesprochen, Synchronsprecher von Wesley Snipes. Zu Beginn klingt Wilmarth jung, enthusiastisch, sachlich aber bereits bei den ersten Sätzen schwingt ein undefinierbarer Unterton mit, glaubt man die Stimme zittern zu hören, so als ob sich der Erzähler selber beruhigen oder das, was nun folgt, als Mythos oder Alptraum abtun will. Nathan passt seine Stimme geschickt jeder Situation an und deutet mittels ungewöhnlicher Betonung an, dass er noch nicht alles erzählt hat, was wirklich passiert ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Aus den schwärzesten Tiefen einer paranoiden Seele ...,
Von mdd42 (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Ungekürzte Lesung: Eine Geschichte aus dem klassischen Cthulhu Mythos (Audio CD)
Die sonderbaren Ereignisse, von denen im „Flüsterer im Dunkeln“ berichtet werden, beginnen mit einem Unwetter in Vermont. Gewaltige Regengüsse lassen die Flüsse über die Ufer treten und verwandeln sie in reißende Ströme, in denen, Zeitungsberichten zufolge, seltsame Kadaver zu sehen sind, eindeutig nicht menschlich und doch in ihrer Physiognomie ebenso eindeutig nicht tierisch. Natürlich müssen diese Monstrensichtungen in reißerischen Artikeln ausgiebig von Fachleuten diskutiert werden, doch kann sich kein noch so bemühter Beitrag dem strengen Rationalismus und der geradezu schneiden Logik des Volkskundlers & Ich Erzählers widersetzen. Selbstverständlich handelt es sich bei den im Wasser treibenden vermeintlichen „Wesen“ um nichts anderes, als besonders entstellte Tierkadaver oder unglücklich zerfetzte Menschen!Dies ändert sich, als sich eines Tages in die wirren Stimmen der Phantasten, Romantiker und Spinner Mr. Akeley einreiht. Was Mr. Akeley zu den mysteriösen Sichtungen zu sagen hat, unterscheidet sich zunächst kaum von dem all der anderen Widersacher, es ist vor allem dessen Vernunft und Rationalität, in der der Volkskundler einen Geistesverwandten erkennt. Es entsteht ein reger Briefverkehr zwischen den beiden Gelehrten und im Gegensatz zu allen anderen kann Akeley schnell so etwa wie einen Beweis für die absonderlichen Umtriebe anbieten, neben einer Fotografie eines merkwürdigen Fußabdrucks und einige mehr als rätselhafte Tonaufnahmen. „Zugegeben, ich habe bis zum Schluss nichts unmittelbar Schreckliches gesehen.“ Mit diesen Worten beginnt Lovecrafts wohl paranoideste Geschichte und zugleich bietet dieser einleitende Satz eine Interpretationsmöglichkeit, die den „Flüster im Dunkeln“ vor allzu lapidaren Bewertungen rettet. Die 1930 entstandene Geschichte befindet sich in einer seltsamen Schwebe zwischen Lovecrafts üblicher wissenschaftlicher Präzision und der z.T. völligen Abwesenheit logischen Handels der beiden Hauptakteure, dem Ich-Erzähler und eben Akeley. Warum die beiden Männer der Wissenschaft sich ständig derart verhalten, dass man ihnen „Warum?“ an den Kopf schmeißen möchte, lässt sich nicht unbedingt auf Anhieb verstehen, doch Lovecrafts Stück ist viel subtiler, als man zunächst meinen könnte, denn was wie eine Nachlässigkeit aussieht, ist in Wahrheit nichts anderes als eben der Geisteszustand eines Mannes, der unter schwerem Verfolgungswahn leidet. So ist es ganz natürlich, dass er sich nicht logisch handelt, hinter jedem und allem eine Verschwörung vermutet, in der natürlich auch seine Mitmenschen verstrickt sind. Wertvolle Beweise, die Akeley aus Vermont schickt, tauchen beim Volkskundler nie auf – natürlich wurden sie abgefangen. Und was bleibt eigentlich an Grauenhaftem, an Beweisen für die Existenz außerirdischen Lebens in den Wäldern Vermonts außer den Briefen eines einsamen und verschrobenen Mannes (der ja auch über sich selbst sagt, dass er als Sonderling betrachtet wird) – nichts außer einem Foto von einem Fußabdruck. Natürlich beeilt sich der Ich-Erzähler zu versichern, dass er gleich erkenne, dass es sich nicht um eine Fälschung handeln kann, doch was ihn zu diesem Schluß qualifiziert bleibt letztlich sein Geheimnis. Ähnlich verhält es sich mit der Tonaufnahme und das von seinem Besuch bei Akeley auch nichts greifbares übrig bleibt, räumt er in dem ersten Satz der Erzählung sofort ein. „Der Flüsterer im Dunkeln“ ist eine brillante Innenaufnahme eines neurotischen Mannes, die ihre Leser und Hörer mit auf einen fiebrig intensiven Trip nimmt. Geschickt bewegt sie sich auf ihren schaurigen Höhepunkt zu, der als Abschluss zwar verstörend, unter dem Gesichtspunkt des Wahnsinns aber letztlich eine logische Konsequenz ist. Letztlich kann die Geschichte nicht einmal einen handfesten Beweis für die Existenz Akeleys anbieten und so bekommt auch der Titel der Geschichte eine neue, gruselige Bedeutung, in der das Flüstern aus dem Dunkel der Seele des Volkskundlers kommt. Mit David Nathan und Thorsten Michaelis präsentiert LPL zwei ihrer „Stammstimmen“, die HPLs „Flüsterer im Dunkeln“ in eine Horrorgeschichte verwandeln, die noch lange im Gedächtnis nachhallt. Beide Sprecher bringen die ganze Getriebenheit und Abgründigkeit der beiden Figuren perfekt herüber. Eine echte Perle für alle Fans des Einsiedlers aus Providence sind die Erinnerungen von Muriel Eddy, eine Freundin Lovecrafts, die ihre Beziehung zum Großmeister des Grauens schildert, vorgetragen von keiner geringeren als Dagmar Berghoff! Mit „Der Flüsterer im Dunkeln“ legt LPL eine der verstörensten Geschichten des Altmeisters vor, mit beängstigend guten Sprechern & einem Soundtrack, der für eine solche Produktion seinsgleichen sucht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Lesenswert bis zum Schluss!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
H.P.Lovecraft schafft es kontinuierlich die Spannung durch den geschilderten Briefverkehr zwischen den beiden Hauptpersonen aufzubauen. Wie immer setzt er das Grauen gekonnt in Szene und schafft es, einem Angst zu ermitteln ohne jeglichen Splatter. Ein guter Einsteigertitel für HPL-Neulinge.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
In bewährter Lovecraft-Tradition geschriebener Kurzroman,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein wenig über dem erzählerischen Level von "Der Schatten aus der Zeit" liegt "Der Flüsterer im Dunkeln", einer der berüchtigsten Kurzromane von Lovecraft, der ja immer mehr für seine Kurzgeschichten berühmt war, als für seine längeren Texte.Seine gängigen Stärken und Schwächen treten auch hier wieder zu Tage, denn einem starken Beginn steht ein mittelprächtiger Mittelteil und dann wieder ein typisch "grauenerregendes" Finale hinten an. Die nüchternen Beschreibungen über seltsame Kadaver von unbekannten Wesen in einer unzugänglichen Region New Englands sind wie immer vielversprechend, doch sobald der Protagonist auf die Korrespondenz mit dem geheimnisvollen Akeley beginnt, wird die Prosa arg trocken, vor allem, weil sich besagter Akeley nicht selten wider jegliche Logik verhält. Das Finale ist ein atmosphärisches Meisterwerk mit der üblichen Pointe des Grauens im letzten Absatz, womit Lovecraft wieder mal entgegen "Harry-und-Sally"-Masche nicht mit einem Blick auf die letzte Seite gelesen werden sollte. Ansonsten ist dieser Ausflug in die finsteren Wälder mit seinen degenerierten Bewohnern aber hinreichend beunruhigend und atmosphärisch trefflich. Wer HPLs Oeuvre kennt, darf den "Flüsterer" nicht auslassen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spannung ohne Entspannung,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Protagonist erzählt von einem zurückliegenden schrecklichen Erlebnis. Es begann alles mit einer Flutkatastrophe. Doch die war nicht das eigentliche Übel, sondern das Wasser hatte anscheinend etwas zutage gespült was lange Zeit verschüttet und vergessen war. Der Protagonist, ein Lehrbeauftragter für Volkskunde nimmt sich dieser Sache an und beginnt mit seinen Nachforschungen. Sehr um wissenschaftliche Sachlichkeit bemüht berichtet er von seinen Befragungen in der Bevölkerung und von den vorgefundenen Spuren. Er sammelt Indizien und Beweise auf der Suche nach etwas was es eigentlich nicht geben darf. Der Leser als imaginärer Begleiter wird zunehmend von den neuen Funden und Erkenntnissen in die Geschichte hineingezogen. Die Spannung steigt mit den erkennbaren Konturen eines stückweise sichtbar werdenden Bildes. Eine fremde Macht scheint neu entfesselt zu sein und versucht finstere eigene Ziele zu verfolgen, in denen die Menschheit nicht gut weg kommt. Der Erzähler entkommt einer gefährlich wirkenden Situation. Aber die letzte Frage, um was es sich da nun gehandelt hat bleibt offen. Nur die Ahnungen und Ängste bleiben.Der Autor H.P. Lovecraft ist ein Meister der Präzision im Erzählen von Geschichten. Dokumentarisch wie ein Tatsachenbericht stellt er Ereignisse nebeneinander, die als Summe zum einem Ziel hindeuten, dass nur phantastisch sein kann. Die feine Gratwanderung zwischen Phantastik und Science Fiktion verleiht seinen Erzählungen einen ganz besonderen eigenen Charakter. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine der genialsten Werke Lovecrafts,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Werk ist eines der besten, surrealistischsten Werke Lovecraft, der eine vorherahnende Angst keimen läßt, ohne einmal einen Tropfen Blut zu verwenden, die in einem absoluten panischen Höhepunkt endet als der Leser die Geschehnisse begreift.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein sehr gutes Buch für Einsteiger,
Von Michael E. (Abensberg, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
L.P Lovecraft hat das Buch sehr detailliert geschrieben. Man merkt richtig wie sich alles zusammenbraut erst die unscheinbaren Gerüchte über Auserirdische die sich in den Bergen versteckt halten - doch dann merkt man wie alles ganz klar und echt wird und so nimmt dieses hervorragende Buch seinen Lauf.Ein gutes Buch, wohl eher für HPL Einsteiger, Lovecraft konnte alles sehr detaillgenau beschreiben und hatte wie mir scheint Spass am Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Umkehrung der Nahrungspyramide,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Ungekürzte Lesung: Eine Geschichte aus dem klassischen Cthulhu Mythos (Audio CD)
Im November 1927 bricht über Vermont eine Flutwelle ungeahnten Ausmaßes herein, die viele Opfer unter der Bevölkerung und den Tieren fordert. Unter den angeschwemmten Kadavern befinden sich aber auch drei höchst merkwürdige, bei der einfachen bäuerlichen und abergläubischen Bevölkerung ekel- und grauenerregende Funde: ca. 1,5 m große, rosafarbene, schalentierartige, mit riesigen Membranschwingen versehene Leiber, die an Stelle des Kopfes ein elipsenartiges Gebilde mit unzähligen, sehr kurzen Fühlern aufweisen. Schnell finden die Augenzeugenberichte Eingang in die Tagespresse, in der eine hitzige Debatte darüber geführt wird, ob es sich hier um eine optische Täuschung oder eine neue Rasse handelt.Mr. Wilmarth, Professor und Hobby-Ethnologe, bemerkt in den Zeitungsartikeln Einzelheiten, die merkwürdige Übereinstimmungen mit alten Sagen und Mythen der Indianer aufweisen. Als Wissenschaftler ist er jedoch der Überzeugung, es hier mit Aberglauben zu tun zu haben. Doch eines Tages erhält er einen Brief aus New Hampshire der ihn aufhorchen lässt: Der Absender, ein gewisser Mr. Akeley, behauptet, unumstößliche Beweise für die Existenz einer außerirdischen Rasse auf der Erde zu haben. Ein Meister erzählt Nichts So beginnt die 1930 geschriebene Kurzgeschichte „Der Flüsterer im Dunkeln“ von H. P. Lovecraft, die jetzt als vollständige Lesung bei LPL-Records in schöner Aufmachung erschienen ist. Batman meets Blade Einen großen Anteil am erzeugten Horror haben, neben der gelungenen Musikuntermalung, die beiden Sprecher David Nathan und Torsten Michaelis. David Nathan, Synchronsprecher von Christian Bale, verkörpert den jugendlichen, realistischen Wissenschaftler Mr. Wilmarth, sein Gegenpart Mr. Akeley wird von Torsten Michaelis gesprochen, Synchronsprecher von Wesley Snipes. Zu Beginn klingt Wilmarth jung, enthusiastisch, sachlich aber bereits bei den ersten Sätzen schwingt ein undefinierbarer Unterton mit, glaubt man die Stimme zittern zu hören, so als ob sich der Erzähler selber beruhigen oder das, was nun folgt, als Mythos oder Alptraum abtun will. Nathan passt seine Stimme geschickt jeder Situation an und deutet mittels ungewöhnlicher Betonung an, dass er noch nicht alles erzählt hat, was wirklich passiert ist. Vier gewinnt Um die Person von Lovecraft ranken sich bis heute hartnäckig einige Gerüchte. Eines davon behauptet, er wäre ein Menschenfeind gewesen und habe sich gescheut, persönliche Kontakte zu Menschen aufzunehmen. LPL-Records unternimmt mit einer Bonus-CD den Versuch, diesem Vorurteil entgegen zu treten. Dagmar Berghoff trägt die „Persönlichen Erinnerungen von Muriel E. Eddy“, einer langjährigen Freundin Lovecrafts, mit ihrer wohlbekannten Stimme vor. Zwar ist dieser Abschnitt nur knapp 28 Minuten lang, aber er wirft ein gänzlich anderes Licht auf den Autor und es sind genau 28 Minuten mehr, als andere Verlage an Hintergrundinfo anbieten. Nebeneinander aber nicht Miteinander Lovecraft wird bis heute der Vorwurf gemacht, er sei ein Rassist und Verfechter der Rassentrennung. Hierüber soll hier kein Urteil gefällt werden. Auffällig ist jedoch, wie auch in anderen Geschichten, dass die Situation zwischen Außerirdischen und Menschen erst dann eskaliert, als es auf Grund der Ausbreitung der menschlichen Siedlungen in unwirtliche Gegenden unvermeidlich erscheint, dass beide Rassen aufeinander treffen. Eine Co-Existenz scheint nicht möglich zu sein. In Lovecrafts möglichen Welten gehen die Außerirdischen immer mit außerordentlicher Härte, Unmenschlich- und Gleichgültigkeit gegen die Menschen vor. Emotionen sind nicht sichtbar und das Motiv so alt wie einleuchtend: „Du, Mensch, hast etwas, das ich zum Überleben meiner Rasse brauche. Gib es mir freiwillig oder ich nehme mir, was ich brauche.“ Die menschlichen Protagonisten, meistens erfahrene Wissenschaftler, stehen dieser Brutalität fassungslos gegenüber und finden auch keinerlei Lösung für dieses Problem. Du weißt schon wer Zwei witzige Details sollten nicht unerwähnt bleiben. Zum einen erklärt Lovecraft endlich und abschließend, warum es nicht möglich ist, Außerirdische zu photographieren. Das versetzt uns endlich in die Lage, zu verstehen, warum auf Photos von UFOs etc. immer nur undeutliche, verwackelte, kaum zu erkennende Objekte schemenhaft abgebildet sind. Zum zweiten taucht in „Flüsterer im Dunkeln“ eine Sekte auf, geführt von der Außerirdischen Gottheit „Hastur“, die wiederum andere Ziele verfolgt als „Die Alten“ oder die Menschen. Diese Gottheit „Hastur“ trägt den Beinamen „Er, der nicht genannt werden darf“ – kommt Ihnen dieser Terminus auch wie von Ferne bekannt vor? (C) Wolfgang Haan Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
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Rezension bezieht sich auf: Der Flüsterer im Dunkeln: Eine Horrorgeschichte (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch)
Schnelle Lieferung, das Buch war so wie ich es mir erhofft hatte. HP Lovecraft kann ich im allgemeinen für Horrorfans nur weiterempfehlen.
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Der Flüsterer im Dunkeln: Ungekürzte Lesung: Eine Geschichte aus dem klassischen Cthulhu Mythos von H.P. Lovecraft (Audio CD - 15. September 2010)
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