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364 Rezensionen
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23 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch...
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller,...
Vor 3 Monaten von Baumtochter veröffentlicht

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein anderer, aber kein grandioser Fitzek!
Ein Mann zieht durch die Straßen Berlins und kann sich an nichts erinnern: weder an seinen Namen, noch warum er in Berlin ist. Die Obdachlosen nennen ihn Noah, da dieser Name auf seinen Handballen tätowiert wurde. Ein Obdachloser namens Oscar hat Noah unter seine Fittiche genommen und ihn gepflegt, da Noah eine Schusswunde abbekommen hat. Die Suche nach seiner...
Vor 6 Monaten von Michael Krause veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Buch, spannend, aber noch mit Luft nach oben, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Für mich war es der erste Fitzek und ebenfalls fühlte ich mich an einen Dan Brown erinnert. Ohne allerdings dessen Temposteigerung zum Ende hin mitzumachen.
Am Anfang fand ich es sehr spannend zum Einstieg und auch im Verlauf des Buches musste ich mich nie langweilen.
Die Geschichte um Zaphire war doch sehr konstruiert, ebenso das mit dem Zwilling.
Will damit nicht sagen, dass die Brownsche Phantasie realistischer ist, aber hätte mir im Hauptplot etwas mehr Dramatik und Überraschung gewünscht.
Dass der Hauptkiller so früh die Seiten gewechselt hat und die anderen ihnen gar nicht mehr nachjagen, halte ich für einen Fehler. Man hätte es länger spannend halten können.
Unlogisch: Dass die anderen Killer ihn nur gefangen nehmen wollten, halte ich im Kontext der Situation im Kaufhaus für etwas fragwürdig.
Ganz seltsam fand ich dann die Aussage im Gespräch mit der US-Regierungstante, dass die Manila-Grippe (also die, die sich durch ZetFlu auslösen lässt), dann irgendwie doch per Tröpfcheninfektion zu übertragen werden kann.
Auch fand ich den Einbau der sog.Chemtrails für dermaßen schlecht, weil ich diese Art von Verschwörungstheorie einfach abstrus finde.
Es glauben ja sogar Leute daran, dass Millionen Mitarbeiter der Airlines da mitspielen. Also bitte nicht noch Romanwasser auf deren Mühlen.

Ansonsten gehört es sicher zu einem der Bücher, die zum Denken anregen. Die Thematik alleine wäre mir 5 Sterne wert, allerdings hat der Hauptstrang eben einige Schwächen.

Insgesamt 4 Sterne, lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
ich fand das buch einfach super fesseld und konnte mich telweise nicht loseisen von ihm.....aber leider rufte mich immer wieder die arbeit um weiter lesen zu können
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nicht überlegen ... kaufen ... lesen ..., 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Spannend, schockierend, nachhaltig nachdenklich.
Wenn Sie Thriller mögen und sich nicht scheuen sich selbst und die Gesellschaft in Frage zu stellen, dann kommen Sie nicht an diesem Buch vorbei!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durch und durch spannend, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Dieser Thriller behandelt für Sebastian Fitzek recht ungewöhnliche Themen. Er spricht etwas an, an dem wir alle beteiligt sind. Es geht um unsere Erde und darum, wie wir mit ihr bewusst und unbewusst umgehen. Wie wir getäuscht werden auf Kosten unserer Umwelt und den Menschen, die nicht die Möglichkeit haben, von der breiten Masse gehört zu werden. Zugunsten weniger Privilegierter werden unsere Entscheidungen manipuliert - hinsichtlich einem ökologischen Umgang beispielsweise mit Lebensmitteln und der damit verbundenen Haltung von Nutztieren; unserer Gesundheit und der Wunsch, diese bestmöglichst zu erhalten und Vorsorge zu treffen; aber auch ganz im "Geheimen", Stichwort Chemtrails.
Man muss sich in diesen Thematiken nicht besonders gut auskennen, um dem Buch und seiner "Botschaft" folgen zu können. Man kann am Ende der Lektüre auch nicht sagen, was nun richtig oder falsch ist, denn hier lässt sich kaum etwas über einen Kamm scheren, noch können wir, wie Herr Fitzek selbst im Nachwort erklärt, kaum jedes Unrecht verhindern oder stets vermeiden.
Trotzdem - gerade für Menschen, die sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt haben - ein gutes Buch, um einige Denkanstöße zu erhalten.
Die Story drumherum hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Hauptcharaktere wurden gut beschrieben und allesamt authentisch. Es gab die ein oder andere Wendung, die nicht vorherzusehen war, allerdings gab es in dieser Hinsicht schon bessere Überraschungen in Herrn Fitzeks anderen Büchern.
Insgesamt ein sehr gutes Buch, welches mich gut unterhalten hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beängstigend realistisch, 25. März 2014
Von 
Andrea Hübner "monja1995" (Fahrenzhausen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Mein Umriss:

Als er zu sich kommt, befindet er sich in einem unterirdischen Bereich der Berliner U-Bahn und kann sich an nichts erinnern. Schmerzen in seiner Schulter lassen ihn erahnen, dass irgend etwas passiert ist das nicht alltäglich ist und woraus ihn der Obdachlose, der sich um ihn kümmerte, wohl gerettet haben mußte. Erschreckend für ihn ist jedoch, dass er sich an absolut nichts erinnern kann. Sogar sein Name ist aus dem Gedächtnis gelöscht. Daher nannte ihn der Obdachlose Noah, nach der Tätowierung die er auf der Handfläche trägt und über die er auch nichts weiß.
Noah belächelt die Marotten seines Retters, zu allem die Quersummen zu errechnen und daraus zu schließen, ob etwas gut oder schlecht für ihn ist. Auch die Begründung, warum er ausgerechnet im Untergrund lebt und nicht versucht, in einem Obdachlosenasyl unter zu kommen. Gewisse Dinge stellen sich im Laufe der Zeit als gar nicht so abwegig heraus. Insbesondere als die beiden nach Noahs Anruf bei einer Zeitung, in der er ein Bild wieder erkannte, ins Hotel Adlon kommen sollte. Dort wird er von den Angestellten erkannt und mit einem ihm unbekannten Namen angesprochen. Als er dann die für ihn reservierte Suite betritt, stürzen die heftigsten Erinnerungsbrocken auf ihn ein. Er glaubt, seinen eigenen Tod zu sehen. Als dann plötzlich Leute auftauchen, die ihn töten wollen beginnt die Flucht ins Ungewisse….

Mein Eindruck:

Mit diesem Thriller zeigt Sebastian Fitzek eine andere, nicht weniger interessante Seite von sich. Nämlich den kritischen Beobachter seiner Umwelt und was mit dieser geschieht. Er ersann zu diesem Roman ein erschreckend realistisches Szenario, das für Leser die ohne Scheuklappen durchs Leben gehen, keineswegs absurd erscheint. Er weist zwar darauf hin, dass das meiste frei erfunden ist, hat aber auch viele Dinge verwendet und eingebaut, wie sie für die zivilisierten Staaten und deren Bürger normal sind. Durch den Blick nach Manila auf eine der größten Müllhalden der jetzigen Zeit, auf der Kinder wie Erwachsene im Müll leben und sich vom Müll ernähren indem sie ihn verkaufen, zeigt er immer wieder, dass es nicht selbstverständlich ist im Wohlstand zu leben. Erschreckend stellt er die Gefahr der Überbevölkerung dar, die schon jetzt ein nicht zu verleugnendes Problem in Bezug auf das ist, was die Erde noch erträgt. In wenigen Jahren werden natürliche Ressourcen aufgebraucht sein, die dem Menschen heute noch das Überleben sichern. Darüber hinaus zeigt Fitzek, dass es unter Umständen ein Leichtes für gewisse Gruppen wäre, die Überbevölkerung mithilfe einer schrecklichen, im Reagenzglas gezüchteten Krankheit zu verhindern. Fitzek hat genau diese Problematik aufgenommen und einen Thriller daraus gemacht, der einen von der ersten bis zur letzten Seite in seinem Bann hält. Zu keinem Zeitpunkt hebt er mahnend den Zeigefinger, aber trotzdem geht dieses Werk so unter die Haut, dass man es nicht einfach als gelesen abhaken kann.

Mein Fazit:

Fitzeks bestes Werk, das einen auch nicht losläßt, wenn man es längst gelesen und zur Seite gelegt hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fitzek im neuen Stil. Ich bin begeistert., 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller. (Audio CD)
Cover:

Das Cover ist sehr interessant. Auf dem ersten Blick weiß man nicht um was handelt es sich bei diesem Buch. Es ist eine Hand mit einem Namen darauf. Schlicht schwarz/weiß gehalten und nur der Autorenname ist rot und groß auf dem Cover.

Meine Kurzbeschreibung:

Als er erwacht kann er sich an nichts mehr erinnern. Er weiß nicht wer er ist und woher er kommt.
Ein Obdachloser pflegt ihn, denn er hat ihn verletzt gefunden. Der Obdachlose nennt ihn Noah, weil er eine gleichnamige Tätowierung auf seiner Handfläche hat.

Immer wieder erscheinen ihm irgendwelche Bilder, die er jedoch nicht zuordnen kann. Auf der Suche nach seiner Identität bringt er sich und seinen Freund in große Gefahr. Doch die Gefahr und die Wahrheit ist ein Alptraum.

Fazit:

Ich liebe es Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Er hat seinen ganz eigenen Schreibstil und wenn man zu lesen anfängt denkt man was ist das. Man hat das Gefühl er fängt von hinten an und doch ist es nicht so. Und wenn man ein Buch liest muss man immer wieder auf neue Situationen gefasst sein. Man glaubt schon den Täter oder das Ende zu kennen, und dann wird man eines besseren belehrt.

Dieses Buch war für mich eine große Überraschung. Ja es ist ein Fitzek. Nein es ist nicht ein üblicher Fitzek. Es ist etwas neues, Spannendes und geniales. Ich muss sagen einfach WOW. Dieses Buch geht tiefer und hat eine neue Thematik. Es geht um Politik, um Macht, um die Menschheit und um etwas
das einem Angst macht. Denn es geht nicht um einen Psychopaten als Mörder, sondern es geht um mehr.
Herr Fitzek sie haben es wieder geschafft mich zu überraschen, mich einzunehmen von ihrer Schreibart, mich einzufangen mit einem genialen aber auch beängstigten Thema und mich wieder neugierig gemacht auf weitere Bücher aus ihrer Feder.
Ich habe ja nicht das Buch sondern das Hörbuch gehört und was mir hier am Schluss besonders gut gefallen hat ist das Interview. Es ist persönlich besprochen und hat mich eingefangen. Erstens
hat Herr Fitzek eine sehr angenehme Art zu sprechen und ich finde gerade hier bei diesem Buch und bei zu diesem Thema waren die Worte sehr bewegend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nachwirkt, 8. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Völlig ohne Erinnerung erwacht Noah in Berlin. Zumindest wird er so genannt, denn dieser Name ist in seine Handfläche tätowiert. Nach einer Schussverletzung wurde er vom Obdachlosen Oskar, der im Untergrund lebt, aufopferungsvoll gesund gepflegt. Die Suche nach seiner Identität wird für beide zu einer gnadenlosen Jagd und Noah muss der Tatsache ins Auge sehen, dass er Teil einer weltweiten Verschwörung ist, die schon unzählige Leben gekostet hat und ein noch viel radikaleres Endziel anstrebt.

Meine Meinung:

Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich „Noah“ ausgelesen habe, aber selten ist es mir so schwergefallen, die richtigen Worte zu finden. Ich habe noch nicht alle Romane von Fitzek gelesen, sein letzter - „Der Nachtwandler“ hat mich sogar ein wenig enttäuscht, aber „Noah“ halte ich tatsächlich für einen Meilenstein seines Schaffens. Ja, er ist anders, aber sensationell anders. Ich weiß nicht genau, woran ich es festmachen soll, aber ich finde, mal vom Thema ganz abgesehen, ist auch sein Schreibstil enorm besser geworden. Die Worte geschliffener, teilweise wunderschöne Formulierungen, fast literarisch.

Das Buch mit seiner Geschichte, zumindest auf der Noah-Ebene, hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die einfließenden, teils erschütternden Wahrheiten verursachten oftmals ein Schlucken und Innehalten. Ist der Mensch wirklich so ignorant? Ja, er ist es und auch wenn es teilweise wehtut, den Spiegel vorgehalten zu bekommen, so ist dies doch hin und wieder nötig, um uns wieder zu erden, runterzuholen von dem ganzen Wahnsinn, den wir täglich veranstalten. Wenn jeder Leser auch nur einen ganz geringen Teil der angesprochenen Themen in seinem eigenen Leben überdenkt, so ist glaube ich schon viel getan.

Natürlich ist der Roman Unterhaltung, aber eben solche, die nachdenklich macht und das liebe ich an Büchern. Es gibt keine Langeweile, immer wieder aufwühlende Wendungen, tiefsttraurige Momente und gemeine Cliffhanger. Die Handlungsebene in Manila habe ich nicht wirklich für nötig befunden, wenn nicht dies vielleicht der Aufhänger für eine Fortsetzung von „Noah“ wäre. Warum sonst sollte man ein mathematisch überdurchschnittliches Kind einführen, wenn dieses sich nicht zum Heilsbringer der Menschheit aufbauen lassen könnte? Mich würde es freuen.

Auch wenn die Thematik sicher nicht neu ist - wer wird schon etwas schreiben, was noch nie da war? - so ist doch die Umsetzung perfekt gelungen und bietet spannende Lesestunden, wobei es eben nicht mit dem Zuklappen des Buches getan ist, sondern, zumindest in meinem Fall, ein nachhaltiges Umdenken zur Folge hatte.
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der für mich am nachdenklichsten machende Fitzek, 22. Dezember 2013
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
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Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Noah erwacht in Berlin und erinnert sich an nichts. Er weiß nicht, wie er nach Berlin gekommen ist, noch warum er auf der Straße lebt. Nur aufgrund einer Tätowierung hat er einen Namen. An seiner Seite befindet sich Oskar, der im Untergrund lebt, weil er Angst hat. Das ungleiche Paar macht sich im nächtlichen Berlin auf die Suche nach einem Schlafplatz. Und entdeckt dabei in einer Zeitung ein Bild, das ihr gesamtes Schicksal verändern wird...

Sebastian Fitzek gehört zu meinen Lieblingsautoren und so hatte ich mir auch sein neustes Werk vorbestellt. Ich wusste nicht, was mich erwartet und nach dem Lesen kann ich sagen: ich bin begeistert und erschüttert zugleich.

Der Autor nimmt sich in "Noah" einem brisanten Thema an: die Überbevölkerung der Welt. Gemeinsam mit seiner Hauptfigur begibt man sich auf die Suche und muss erkennen, dass jede Lösung neue Bedenken schafft. Durch den Gedächtnisverlust Noahs hat man als Leser keinerlei Wissensvorsprung. Man muss selbst mühsam Puzzleteil für Puzzleteil zusammensetzen um das erschreckende Bild zu erkennen.

Der Thriller wird aus der Erzählerperspektive geschildert. Dabei wechselt immer wieder der Handlungsstrang, so dass man mal Noah, mal seine Verfolger begleitet. Das hat mir sehr gut gefallen und mich so gefesselt, dass ich das Buch fast ohne Pause gelesen habe.

Der Erzählstil ist typisch Fitzek, auch wenn er sich mit Cliffhangern zurückhält. Er behandelt das doch hochbrisante Thema mit einer Mischung aus Anstand und Provokation, die seinen Leser zwingt, über die Situation nachzudenken. Grandios in meinen Augen.

Fazit: ein genialer Thriller, der sich im positiven Sinne von den anderen Werken Sebastian Fitzeks unterscheidet. Eine klare Kaufempfehlung.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn am Abend das Licht im Buchhandel ausgeht ..., 6. Januar 2014
Von 
DieBuchpiraten - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
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Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... dürfte dieser neueste Thriller des Autors Sebastian Fitzek das höchst mögliche Grusellevel erreicht haben!

Ich hatte die Erleuchtung der besonderen Art an einem frühen Morgen und muss zu meinem Bedauern gestehen, dass sich damit meine Hoffnung auf nervenkitzelnde Unterhaltung schon erschöpft hatte. Es enttäuschte mich die wenig innovative Aufbereitung der apokalyptischen Faktenlage, der Basis dieses Thrillers. Hatten wir nicht schon vergleichbare Szenarien aus den Federn Roger R. Talbots, Dan Browns, Ken Folletts, Fran Ray und zahlreicher anderer Autoren? Über einen fehlgeleiteten Kampf gegen "Überbevölkerung" und "Ausbeutung der Erde" wurden etliche Krimis und Thriller geschrieben, deren Protagonisten sich mit - ich will hier nichts vorweg nehmen - vergleichbar krimineller, psychopathologischer Energie rund um den Globus jagen.

Für meinen Geschmack war der Plot ein wenig "drüber" und somit anscheinend nicht einmal für den Autor selbst glaubhaft genug, hatte er am Schluss für seine Figuren doch noch reichlich Erklärungsbedarf. Da retteten auch die typisch kurzen Cliffhanger-Kapitel nichts, die dem Leser einen Gedankengang aufzwingen wollen, der sich zu Beginn des folgenden Kapitels ad absurdum führt. Eher ein Stilmittel für, pardon, schlichte Gemüter und den Massengeschmack. So wie auch die actionreiche, albtraumhafte Hatz nach der Erinnerung, bei der auf die Charaktere der Figuren nur oberflächlich ein Blick geworfen wurde - so richtig warm wurde ich mit keiner.

Das Betroffenheit erzeugende und zum Nachdenken anregende Nachwort zur Grundidee, ist durchaus ernst und ein glaubhaftes Anliegen des Autors. Jeder sollte im Kontext seines Daseins prüfen, wo man für sich Verhaltensänderungen vornehmen könnte. Den Fakten kann man nicht leugnen und man kann sie nicht oft genug wiederholen - auch wenn sie, wie hier, in sehr leicht verabreichbarer, bunter Dragée-Form daher kommt. Ist aber, zynisch betrachtet, nicht auch dieses Buch nur ein kommerzielles Geschäft eben dieser Ausgangssituation? Ein dickes Papierbündel (tja, wie viel Holz und Trinkwasser mussten dafür wohl aufgewendet werden und wo stammt der Coverlack her?) mit einer spannenden Feierabendstory für Menschen, die eine Schule besuchen durften, um lesen zu lernen und die einen Job haben, der ihnen den Kauf eines solchen Vergnügens erlaubt. Die Aufgabe der Gratwanderung zwischen tatsächlicher, sachlicher Datenebene und reiner Unterhaltungsliteratur war sicher schwierig und wirkte auf mich im Ergebnis eher verkrampft und überfrachtet, weshalb "Noah" leider auch auf dem Stapel meiner Weihnachtsenttäuschungen landet.
(T)
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verwirrender Öko-Thriller mit durchschaubarer Handlung und blassen Protagonisten, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Was Sebastian Fitzek bewogen haben mag, von seiner bislang so erfolgreichen und spannenden Thematik abzuweichen und sich auf das Parkett des Öko-Terrorismus zu begeben mag spekulativ sein. Aktuelle, weltpolitische Geschehnisse mögen ebenso eine Rolle gespielt haben wie der Lockruf des Geldes. Fakt für mich: Die vielen positiven Bewertungen hier sind für mich nur schwer nachzuvollziehen; wer einen "typischen" Fitzek erwartet (wie ich) wird enttäuscht sein (wie ich). Ich fasse mich daher auch kurz und gebe mein ganz persönliches Statement ab:

"Noah" ist ein inhaltlich eher blasser und verwirrender Öko-Thriller mit einer sehr vorhersehbaren Handlung, einem stets mahnenden Zeigefinger des Autors zum Thema Bevölkerungsexplosion und Umgang mit Ressourcen im Generellen und dem Fehlverhalten der Industriestaaten Deutschland und USA im Speziellen.
Die 2 unabhängigen Handlungsstränge ("Noah" und "Manila") kreuzen sich nur durch die Thematik, mehr aber nicht. Überraschungsmomente blieben (zumindest für mich) aus, alles wirkte sehr vorhersehbar; auch gab es eigentlich keinen wirklichen Showdown, kein Highlight zum Ende, keinen "Wow-Effekt".
Die Figuren agierten teilweise unlogisch und nur so, wie es der Handlung zu Gute kommt. Bsp.: (Achtung Spoiler!) Die verloren geglaubte Celine taucht unvermittelt in einem nur mit Nummerncode zugänglichen Teil eines Krankenhauses auf. Ihre Erklärung: Sie habe einfach ein paar Mal probiert, den richtigen Code zu finden und schon klappte es. Ahh ja!
Und natürlich ist der Antagonist der Vater des Protagonisten (gab's doch schonmal irgendwo??).
Der allmächtige US-Präsident darf natürlich nicht fehlen und wird zur Mitte des Buches spontan in die Handlung gepresst, verhält sich dermaßen unglaubwürdig, dass es schon ins Lächerliche geht und verschwindet dann auch wieder ohne weitere Bedeutung in der Tiefe des Plots.
Um die Hauptfiguren wurde eine so überzogene und aufgebauschte Story gestrickt, dass man wirklich ab und an den Faden verlieren kann, teilweise sogar in leichtes Kopfschütteln verfällt.

Kumuliert: Fitzek möchte, und das nicht nur subtil sondern spätestens im Epilog, ganz aktiv mit uns, den Öl-Verschwendern und Langstrecken-Urlaubsfliegern ins Gericht gehen. Dass seine Ansichten und Aussagen stimmig und richtig sind steht nicht zur Debatte - wohl aber, ob ein als Fitzek-Bestseller getarnter Thriller hierfür die richtige Basis sein sollte...
Gerade nach der großangelegten Marketing-Kampagne mit z.B. riesigen Plakatwänden (wieviel Öl und Wasser wurde hierfür wohl benötigt?!) habe ich mir wesentlich mehr erhofft.
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Noah: Thriller
Noah: Thriller von Sebastian Fitzek (Gebundene Ausgabe - 20. Dezember 2013)
EUR 19,99
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