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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... NOAH ...
NOAH

Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur...
Vor 4 Monaten von Levenyas Buchzeit veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht soooo meins
Leider nicht so gut wie die anderen fitzek Bücher. ... Das Thema ist aktuell und wichtig, aber für meinen Geschmack zu sehr mit erhobenem Zeigefinger in einen Thriller gequetscht. Da fand ich die vorigen Bücher fesselnder, die ich in 1-2 Tagen verschlungen habe, dies war anstrengend. Zum Glück liebe ich fitzeks schreibstil, weswegen ich am Ball...
Vor 1 Monat von Ramona Bargel veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen spannend ..., 3. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
spannend bis zum Ende, eine Thriller mit tollen Charakteren, überraschenden Wendungen und spannendem Schreibstil. Also ich were mir von Sebastian Fitzek noch weitere Bücher holen. Wer spannende Thriller mag, ein MUSS.
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34 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein 'frischer' Fitzek!?, 27. Dezember 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
[Spoiler-freie Rezension] Stell dir vor, du wachst an einem stillgelegten U-Bahn-Gleis irgendwo in Berlins Untergrund im Verschlupf eines Obdachlosen auf und kannst dich an nichts mehr erinnern. Weder an deinen Namen, noch was passiert ist. Denn deine notdürftig versorgte Schulter weist eine Schusswunde auf. Und in deiner Handfläche ist ein eher miserabel gestochenes Tattoo 'NOAH' zu lesen. Einer der kältesten Nächte des Winters bricht heran und du suchst gemeinsam mit deinem obdachlosen 'Freund' Oskar einen Unterschlupf in einem Wohnheim. Du beobachtest während des Wartens Situationen und analysierst sie treffsicher, ohne aber zu verstehen, warum dein Gefühl und deine Erfahrung zwischen 'Freund' und 'Feind' unterscheiden kann. Kurz darauf entdeckst du etwas in einer Zeitung, von dem du dir sicher bist, dass du der Urheber bist - du nimmst Kontakt zur Redaktion auf und es dauert nur Stunden, bis sich deine ausweglose Situation vollständig ändert: Raus aus dem dreckigen Loch des Obdachlosen, zurück in ein Leben mit (d)einer echten Identität. Doch dass die nächsten Stunden und deine nächsten Entscheidungen über das Schicksal dieses Planeten entscheiden werden, davon ahnst du nicht einmal in deinen schlimmsten Träumen etwas....

Was wie ein 'klassischer Fitzek' mit einer Frage nach der eigenen Identität beginnt, setzt sich in einem fulminanten Action-Thriller fort: Fitzek's Newsletter, die kleine App und auch der Klappentext deuten bereits an, dass Fitzek hier für ihn neues Terrain betritt - und das funktioniert hervorragend! Statt der so klassisch psychologischen 'Kriegsführung' gegen den Leser aufgrund überraschender Wendungen und kaum vorhersehbarer Auflösungen steht hier eine Verschwörungstheorie im Fokus der Handlung, begleitet von flotten Action-Szenen und - Brown lässt grüßen - eine atemlosen Reise quer über den Globus. Fitzek setzt geschickt zahlreiche, falsche Fährten und was anfänglich etwas zu zufällig wirkt, wird schlußendlich schlüssig erklärt. Die vielen Cliffhanger sind clever, die Figuren schillernd gezeichnet und manche Szenen wie auch tatsächliche Fakten wirken - wohl bewusst - brutal.

Wenngleich man nach dem zufriedenen Zuklappen der letzten Seite auch weiss, dass die im Roman skizzierten Themen durchaus auch von anderen, renommierten Thriller- und Krimi-Autoren bereits in gar nicht so unähnlicher Form schon behandelt wurden und auch noch weitere Romane mit diesen Themen folgen werden, so hat sich das Lesen gelohnt: Sehr spannend, kriminell kurzweilig, clever konstruiert und ... lässt vielleicht sogar noch auf eine Fortsetzung hoffen. Die 'international' ausgerichteten Hanldungsstränge des Romans deuten vielleicht sogar darauf hin, dass Fitzek mit diesem Roman auch im Ausland einen 'Blockbuster' landen möchte - oder sogar könnte: Das Zeug dazu hat dieser Thriller auf jeden Fall. Man spürt nicht erst nach dem Lesen des Nachworts, dass Fitzek dieser Roman am Herzen liegt - dass dennoch manchmal der Eindruck des 'erhobenen Zeigefingers' entsteht, mag vielleicht einfach in der Natur der beschrieben Dinge liegen und soll darum keinen Einfluss auf die Wertung nehmen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Lieblos zusammengeschustert, 29. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ich habe bereits mehrere Bücher von Sebastian Fitzek gelesen, wobei mir seine früheren Werke ("Die Therapie", "Der Augenjäger" ...) extrem gut gefallen haben; "Der Nachtwandler" war mir dann beispielsweise schon viel zu hektisch und zu wirr. Als ich "Noah" zu Weihnachten bekommen habe, dachte ich mir: Okay, gib ihm noch eine Chance.
Jetzt, beinahe am Ende des Buches angekommen (mir fehlen noch ca. 20 Seiten), muss ich sagen: Das war definitiv die letzte Chance! Wie schon andere hier geschrieben haben, handelt es sich bei "Noah" um ein Sammelsurium an Verschwörungstheorien, verschiedenen Schauplätzen, Menschheitsproblemen und nebenbei noch tragischen Elementen wie Schwangerschaftsproblemen und einer verzweifelten Slum-Familie.

Normalerweise bin ich ein Fan von Büchern über Verschwörungstheorien, aber diesmal geht mir das Ganze etwas zu weit, da die Story derart an den Haaren herbeigezogen ist, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Noch dazu ist sie schlecht recherchiert und von vorne bis hinten voller Logikfehler. Allein die Panik, die USA- und europaweit angesichts der Manila-Grippe ausbricht, scheint mir sehr übertrieben zu sein (wenn man bedenkt, dass auch der Ebola-Virus vor einiger Zeit für Schlagzeilen gesorgt hat, wo aber keineswegs (auch nicht in den betroffenen Ländern!) ein derartiges Chaos zustande kam).

Außerdem ist das Ende auch ziemlich verwirrend – wie wird nun die Manila-Grippe genau ausgelöst (ACHTUNG SPOILER)? Eine ausgewählte Gruppe ist immun, können die Grippe aber trotzdem bekommen, wenn sie sich falsch verhalten (s. Altmann), weil sie nicht wissen, dass sie immun sind, die anderen können sich durch die Atemluft anstecken (anscheinend?), die dritten bekommen es vom Medikament, das an sich aber harmlos wäre, wenn nicht irgendwie ist das Virus über Jahre hinweg im Erbgut aller Menschen verankert worden wäre (nachdem es das Erbgut ALLER Menschen betrifft, fragt man sich, für wen das Medikament dann HARMLOS sein soll?), jeder, der es bekommt, hat eine Überlebenswahrscheinlichkeit von 50% außer denen, die die Schweinegrippe-Impfung erhalten haben ... also echt jetzt.
Einen zweiten Stern hat sich Fitzek meiner Meinung nach nur deswegen verdient, weil man als Leser tatsächlich zum Nachdenken gebracht wird, ob gewisse Verschwendungen wirklich nötig wären. Ansonsten wäre das Buch komplett umsonst. Das war mit Sicherheit das letzte Buch von Fitzek, das ich gelesen habe. Es sei denn, auf den letzten 20 Seiten, die mir noch fehlen, kommt noch das große Aha-Erlebnis. Aber nach diesem Schwachsinn der vorangegangenen 500 Seiten glaub ich irgendwie nicht richtig dran.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein anderer, aber kein grandioser Fitzek!, 9. Januar 2014
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein Mann zieht durch die Straßen Berlins und kann sich an nichts erinnern: weder an seinen Namen, noch warum er in Berlin ist. Die Obdachlosen nennen ihn Noah, da dieser Name auf seinen Handballen tätowiert wurde. Ein Obdachloser namens Oscar hat Noah unter seine Fittiche genommen und ihn gepflegt, da Noah eine Schusswunde abbekommen hat. Die Suche nach seiner Identität wird für Noah zu einem Alptraum, zumal die Erde gerade im Chaos versinkt. Eine Grippeepidemie hält die Welt in Atem und Noah muss erkennen, dass er ein Puzzleteil dieser Krankheit ist. Stück für Stück kommt er seiner Identität näher, zu der auch die Tatsache gehört, dass er den amerikanischen Präsidenten persönlich kennt. Es beginnt eine globale Hetzjagd, denn es gibt Kräfte, die es nicht gut finden, dass Noah noch am Leben ist.

Für seinen neuen Roman begeht der Berliner Bestsellerautor Sebastian Fitzek neue Wege. An erster Stelle steht natürlich die Tatsache, dass er mit NOAH erstmals keinen Psychothriller vorgelegt hat. Daher ist auch der Verlagswechsel für dieses Werk durchaus nachvollziehbar. Ich finde es gut, dass sich Sebastian Fitzek an einer anderen Spielart der Spannungsliteratur versucht, zumal sich nach meinem Geschmack in seinen letzten Psychothrillern schon ein wenig Routine eingeschlichen hat.

Leider konnte mich NOAH nicht ganz überzeugen. Sicher, der Plot ist recht spannend und das Thema interessant. Und, das sagt Sebastian Fitzek auch in seinem überaus lesenswerten Nachwort, das Werk ist kein Sachbuch sondern ein Roman. Und der soll in erster Linie immer noch unterhalten (und vielleicht zum Nachdenken anregen). Das alles ist auch völlig okay, doch ich hatte bei „Noah“ immer wieder das Gefühl, dass Sebastian Fitzek diesen Roman schon vor längerer Zeit geschrieben hat. Und zwar in der Zeit vor seinem großen Erfolg. Die Handlung ist an vielen Stellen ein Konstrukt aus Elementen von Dan Brown, Robert Ludlum oder Tom Clancy. Die Figuren fand ich recht klischeehaft. Allen voran die Hauptfigur Noah, mit der ich über die gesamte Romanlänge nicht wirklich warm geworden bin und mit der ich auch nicht mitfiebern konnte.

Auch der Spannungsbogen des Romans konnte mich nicht so fesseln, wie Sebastian Fitzek es seinerzeit mit DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER vermocht hat. Das Werk schielt für meinen Geschmack viel zu sehr auf die Bauweise typisch amerikanischer Thriller, was auch ein Indiz für die ältere Bauweise des Romans sein kann.

Vielleicht sollte der Autor seinen kreativen Output überdenken. Nahezu im Jahrestakt veröffentlicht er einen (manchmal auch zwei) Thriller. Auch bei anderen Autoren dieses Genres hat sich leider gezeigt, dass bei diesem Pensum oft die Qualität der Romane darunter leidet.

Ein gutes Thema und eine interessante globale Verschwörung ergeben noch nicht zwangsläufig einen guten Thriller. Der Ansatz von NOAH ist sicherlich gut und löblich, allein die Umsetzung konnte mich nicht komplett überzeugen. Ich lese Herrn Fitzkes Romane seit ersten Therapie-Zeiten, werde auch weiterhin dabei bleiben, hoffe aber trotzdem mal wieder auf einen Roman, der für mich wieder ein echter Fitzek ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein "echter Fitzek", 26. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Auf dem Titel steht wohl bewusst nicht "Psychothriller".
Die meisten Fitzek Romane sind ja überzeichnet und mit psychologisch irgendwie überfrachtet.
Aber wer das mag (und da zähle ich mich definitv dazu) ist mit seinen übrigen Romanen auf jeden Fall gut bedient.

Aber den Bereich des 08/15 Thrillers sollte er besser anderen überlassen. Die Idee eine Weltverschwörung, die der Übervölkerung entgegenwirken soll wurde von Dan Brown in seinem letzten Buch teilweise besser umgesetzt.

So hat man bei "Noah" das Gefühl, alles irgendwie schonmal woanders gelesen zu haben.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verwirrender Öko-Thriller mit durchschaubarer Handlung und blassen Protagonisten, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Was Sebastian Fitzek bewogen haben mag, von seiner bislang so erfolgreichen und spannenden Thematik abzuweichen und sich auf das Parkett des Öko-Terrorismus zu begeben mag spekulativ sein. Aktuelle, weltpolitische Geschehnisse mögen ebenso eine Rolle gespielt haben wie der Lockruf des Geldes. Fakt für mich: Die vielen positiven Bewertungen hier sind für mich nur schwer nachzuvollziehen; wer einen "typischen" Fitzek erwartet (wie ich) wird enttäuscht sein (wie ich). Ich fasse mich daher auch kurz und gebe mein ganz persönliches Statement ab:

"Noah" ist ein inhaltlich eher blasser und verwirrender Öko-Thriller mit einer sehr vorhersehbaren Handlung, einem stets mahnenden Zeigefinger des Autors zum Thema Bevölkerungsexplosion und Umgang mit Ressourcen im Generellen und dem Fehlverhalten der Industriestaaten Deutschland und USA im Speziellen.
Die 2 unabhängigen Handlungsstränge ("Noah" und "Manila") kreuzen sich nur durch die Thematik, mehr aber nicht. Überraschungsmomente blieben (zumindest für mich) aus, alles wirkte sehr vorhersehbar; auch gab es eigentlich keinen wirklichen Showdown, kein Highlight zum Ende, keinen "Wow-Effekt".
Die Figuren agierten teilweise unlogisch und nur so, wie es der Handlung zu Gute kommt. Bsp.: (Achtung Spoiler!) Die verloren geglaubte Celine taucht unvermittelt in einem nur mit Nummerncode zugänglichen Teil eines Krankenhauses auf. Ihre Erklärung: Sie habe einfach ein paar Mal probiert, den richtigen Code zu finden und schon klappte es. Ahh ja!
Und natürlich ist der Antagonist der Vater des Protagonisten (gab's doch schonmal irgendwo??).
Der allmächtige US-Präsident darf natürlich nicht fehlen und wird zur Mitte des Buches spontan in die Handlung gepresst, verhält sich dermaßen unglaubwürdig, dass es schon ins Lächerliche geht und verschwindet dann auch wieder ohne weitere Bedeutung in der Tiefe des Plots.
Um die Hauptfiguren wurde eine so überzogene und aufgebauschte Story gestrickt, dass man wirklich ab und an den Faden verlieren kann, teilweise sogar in leichtes Kopfschütteln verfällt.

Kumuliert: Fitzek möchte, und das nicht nur subtil sondern spätestens im Epilog, ganz aktiv mit uns, den Öl-Verschwendern und Langstrecken-Urlaubsfliegern ins Gericht gehen. Dass seine Ansichten und Aussagen stimmig und richtig sind steht nicht zur Debatte - wohl aber, ob ein als Fitzek-Bestseller getarnter Thriller hierfür die richtige Basis sein sollte...
Gerade nach der großangelegten Marketing-Kampagne mit z.B. riesigen Plakatwänden (wieviel Öl und Wasser wurde hierfür wohl benötigt?!) habe ich mir wesentlich mehr erhofft.
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23 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider das Schlechteste von Fitzek., 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich kann ich es nicht fassen, aber ich tue es wirklich. Ich gebe meinem Lieblingsautor für dieses Werk nur 2 Sterne. So habe ich doch alle seine Bücher bisher gelesen, quasi in ein paar Tagen verschlungen und fast alle Bücher als superspannend und genial bewertet. Doch dieses Buch gefällt mir einfach nicht wirklich. Die letzten 100 Seiten haben mich jetzt seit Wochen gequält. Hatte einfach keine Lust mehr weiter zu lesen. Und DAS passiert mir bei einem Fitzek sonst NIE. Schade, denn das einzig fesselnde an diesem Buch sind die schockierenden Fakten über unsere dahinsiechende Umwelt. Das regt zum Nachdenken an. Der eigentliche Roman ist mir nicht spannend genug und zu wirr. Die ganzen Zufälle und Enthüllungen im Buch finde ich total übertrieben. Mein Tipp an Herrn Fitzek: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Bücher wie Splitter, Amokspiel, Das Kind, Der Seelenbrecher oder Der Augensammler haben mich einfach 1000 mal besser unterhalten. Ja selbst der total wirre und etwas in die Länge gezogene Nachtwandler hatte mehr Unterhaltungswert als dieses Buch hier. Sorry, aber ich kann nicht anders bewerten. Das Buch ist ja Ansicht gut geschrieben, auch wenn mich diese IMMER WIEDER nachgeschobenen Gedankensätze teilweise tierisch aufgeregt haben. Man denkt sich immer "Mensch, warum hast du DAS denn nicht laut ausgesprochen?"
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29 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Fitzek und diesmal noch so viel mehr, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Im Ernst jetzt?

Das war, nein ist die Frage die ich seit ich eben die letzte Seite gelesen habe nicht mehr aus dem Kopf bekomme.
Ich fand schon immer dass Fitzeks Bücher nie leichte Kost waren, allerdings bezog ich diesen Umstand bis dato auf die filigranen Konstrukte und Spinnennetze mit denen er Personen und Handlungen seiner Bücher miteinander verwoben hatte.
Noah hingegen ist auch thematisch verdammt schwere Kost.

Vom Grundkonstrukt ist es ein hervorragender Thriller. In 5 Stunden Lesezeit bin ich durch die Zeiten gezogen. Fitzek schafft es den Leser immer mit genau so viel Information zu füttern wie nötig ist um das Interesse zu halten, verrät aber nie zu viel. Und so baut sich ganz langsam, fast unbemerkt ein Spannungsbogen auf der am Ende explodiert wenn sich alles irgendwie erklärt.
Der Stil ist sicher nicht jedermanns Sache. Die Kapitel handeln teilweise an unterschiedlichen Orten, wechseln wiederholt die Perspektive. Mich persönlich hat das kein Stück im Lesefluss behindert.
Zudem muss man als Leser wissen, dass man bei Fitzek nicht zu jeder Information gleich einen Beipackzettel bekommt weshalb sie wichtig ist. Viele Abschnitte scheinen wirr oder als habe der Autor sich verstrickt, wer jedoch weiß woran er bei Fitzeks Büchern ist der weiß auch, dass sich am Ende immer alles irgendwie erklärt.
Ich mag dieses Rätsel raten beim lesen (und irgendwann Herr Fitzek, irgendwann werd ich vor dem Ende wissen wie alles zusammen hängt!!!) und ich liebe seinen Stil.

In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon entpuppen sich später zu Handlangern der falschen Seite, andere kommen scheinbar von dieser und holen über die Seiten hinweg auf... Ich habe mein Herz mehrfach verschenkt, es wieder zurückgefordert und auch mit jemandem verloren. Selten gelingt es mir in Thrillern jedoch so mit dem Figuren zu fühlen wie hier. Ein weiterer Pluspunkt auf der "Sollte man lesen"-Liste.

Warum dieses Buch wirklich schwer im Magen liegt... Hier ins Detail zu gehen würde vielleicht zu viel vorwegnehmen und das will ich nicht. Aber gesagt sein sollte, dass dieses Buch Augen öffnen kann und sollte. Es beschäftigt sich mit einem Thema vor dem wir alle (mich eingeschlossen) gern die Augen verschließen. Konkret gesagt ist es ein Plädoyer für die Welt und eine Kritik an unserem Verhalten ihr Gegenüber. Es stimmt, verdrängen ist einfacher als ertragen. Dazu braucht es keinen Sprühregen (<- den wollen sie verstehen? Noah lesen ;) ).
Noah befasst sich mit den Problemen unserer Welt und mit den komplexen Folgen. Es lenkt den Blick in die richtige Richtung. Es säht Angst, Furcht und Beklemmung. Es lässt innehalten. Es lässt im Einkaufstrubel der Vorweihnachtszeit sagen "Danke, ich brauche keine Tüte.". Es bringt Bewegung in einen einzelnen und es setzt eine Welle des Nachdenkens in Bewegung die hoffentlich!!! von Dauer sein wird.

Ich finde es schwierig mich morgen an einen Tisch zu setzen und Weihnachten zu feiern, während in meinem Hinterkopf all die Fakten herumschwirren die ich jetzt erstmal schlucken muss... Und ich bin froh in meiner Familie dieses Weihnachten auf Konsum verzichtet zu haben :)

Von mir bekommt "Noah" eine absolute Leseempfehlung! Für Thriller-Fan's und die die es noch werden wollen und für Umwelt-Interessierte und die die es noch werden müssen!

Und ich danke Herrn Fitzek für ein (zwar nicht beruhigendes aber) positives Nachwort, eines das hoffen lässt. Ich werde versuchen in Zukunft weniger Welten zu verbrauchen ;).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig und sehr intelligent!, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wirklich ein gutes, anspruchsvolles Buch. Am Anfang denkt man: Waah, Klischeekeule, Kerl ohne Gedächtnis hat eben ein Trauma hinter sich und deshalb alles vergessen. Gibt dann sehr viele Twists und epische Situationen. Hab ich total verschlungen, obwohl ich eigentlich Fantasy total mag.

Aber vorsicht, es könnte dein Weltbild auf den Kopf stellen! Lesen gefährdet die Dummheit und das hier ist eins von der Sorte, wo man gleichzeitig unterhalten und informiert wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als erwartet, 12. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Fitzeks Noah ist nicht mit seinen anderen Romanen zu vergleichen. Ich war etwas enttäuscht, da fitzek für mich bedeutet “Nervenkitzel von der ersten Seite bis zur letzten ohne erbarmen“. Dieses Werk ist auch weniger ein Psychothriller. Dennoch ist Noah nicht langweilig, sehr kritisch gegenüber der Gesellschaft und regt auch politisch weniger interessierte Menschen wie mich zum Nachdenken an, indem er Konflikte anspricht, die über kurz oder lang und alle betreffen.
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Noah: Thriller
Noah: Thriller von Sebastian Fitzek (Gebundene Ausgabe - 20. Dezember 2013)
EUR 19,99
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