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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt einen nicht mehr los
Der erste Satz

"Alicia wurde von der Stille geweckt."

Meine Meinung

Noah hat keine Ahnung wer er ist und ob er überhaupt wirklich Noah heißt. Einzig sein Tattoo am Handgelenk mit diesem Namen lässt darauf schließen, das er so heißt. Er ist obdachlos und verbringt seine Zeit mit Oscar, der sein Schicksal teilt...
Vor 7 Monaten von Kitty veröffentlicht

versus
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider das Schlechteste von Fitzek.
Eigentlich kann ich es nicht fassen, aber ich tue es wirklich. Ich gebe meinem Lieblingsautor für dieses Werk nur 2 Sterne. So habe ich doch alle seine Bücher bisher gelesen, quasi in ein paar Tagen verschlungen und fast alle Bücher als superspannend und genial bewertet. Doch dieses Buch gefällt mir einfach nicht wirklich. Die letzten 100 Seiten haben...
Vor 4 Monaten von A. Koch veröffentlicht


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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lässt einen nicht mehr los, 23. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Der erste Satz

"Alicia wurde von der Stille geweckt."

Meine Meinung

Noah hat keine Ahnung wer er ist und ob er überhaupt wirklich Noah heißt. Einzig sein Tattoo am Handgelenk mit diesem Namen lässt darauf schließen, das er so heißt. Er ist obdachlos und verbringt seine Zeit mit Oscar, der sein Schicksal teilt ohne festen Wohnsitz zu sein.
Noah möchte wissen, wer er ist, doch der Weg dies herauszufinden ist lang und steinig...

Wir lernen Sebastian Fitzek in diesem Roman von einer anderen Seite kennen. Doch nicht allein die Tatsache, das "Noah" diesmal länger als die vorherigen Werke des Autors ist und auch die Schauplätze diesmal in der ganzen Welt verstreut sind, machen diesen Roman zu etwas Speziellem. Die gesamte Thematik ist diesmal eine völlig andere. Daran musste ich mich zugegebener Maßen erst mal gewöhnen.
Zum aller ersten Mal ist es mir am Anfang nicht gelungen gleich in die Geschichte zu finden. Bei jedem anderem Fitzek Roman war ich von der ersten Seite an gleich so geflasht, das ich die Lektüre nicht mehr aus der Hand legen konnte. Hier hat es zwar eine Weile gedauert, aber der von Fitzek bekannte, spannende Schreibstil und die ganzen unverhofften Wendungen hatten mich schließlich doch wieder am Haken. Hat man sich zu Anfang mit den Protagonisten angefreundet und sie richtig kennengelernt, gibt es nach etwa 100 Seiten einen Knall und man erlebt die übliche, Nerven strapazierende Erzählweise des Autors. Durchatmen geht nicht mehr und das Buch zur Seite legen zu müssen artet in einer Qual aus.
Nachdem ich mich mit dem "neuen Stil" angefreundet hatte, gab es auch für mich kein Halten mehr. "Noah" ist spannend, "Noah" ist anders, "Noah" ist brilliant, "Noah" ist eben von Fitzek.
Vor allem der Hintergrund hat mich absolut umgehauen. Die Botschaft, die übermittelt wird, hat mich nach dem Beenden des Buches nachdenklich zurückgelassen. Es macht mir ein bisschen Angst, wenn ich so drüber nachdenke, was der Grund von allem ist und wer was ausgelöst hat.
Die Idee diesen Roman diesmal auf verschieden Schauplätzen stattfinden zu lassen ist überaus gut gelungen. Jeder Protagonist, der neben Noah eine Rolle spielt, hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wirkt von Beginn an sympathisch.
Den erwarteten großen Knall am Ende gab es auch hier. Mal wieder habe ich mit vielem absolut nicht gerechnet und war erschüttert, wie sich alles auflöst.

Übrigens: Das was mir dem Cover passiert finde ich auch eine großartige Idee. ☺

Fazit:

Nach Anlaufschwierigkeiten war ich gefangen in "Noah". Es ist ein unglaublich spannender Roman, der wirklich jeden nachdenklich zurück lässt, sobald man ihn durchgelesen hat.
Ich habe viele Emotionen gespürt, die auch Noah gefühlt hat. An einer Stelle musste ich sogar ein paar Tränen zurück halten, weil ich es so unglaublich traurig und ungerecht fand. *seufz*
Die Botschaft, die Sebastian Fitzek vermitteln will ist absolut bei mir angekommen. Ich habe noch lange nachdem ich den Roman beendet habe drüber nachgedacht. Und auch jetzt, während ich diese Rezension schreibe, gehen mir diese Dinge durch den Kopf. Es könnte passieren und das macht mir schon ein bisschen Angst.
Aber lest selbst. Es lohnt sich wirklich! Und lasst euch nicht davon abschrecken, dass "Noah" anders ist, als die anderen Romane des Autors: Anders heißt nicht immer schlecht. Und bei diesem Exemplar sowieso nicht!

© cannot-live-without-books.blogspot.de
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hände weg von diesem Buch..., 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
... wenn Sie nicht mit der unschönen Wahrheit unserer Gesellschaft konfrontiert werden möchten!
Denn in diesem Buch geht es um Themen wie Massentierhaltung, Überbevölkerung, Chemtrails, Umweltzerstörung, unbedachtem Leben und dessen Folgen sowie einer Seuche, die uns alle vernichten könnte!

Gewöhnlich meide ich Thriller, "Noah" ist der erste seit vielen Jahren. Meiner Meinung nach herrscht auf der Welt genug Chaos, Tod, Schrecken und Gewalt. All das muss ich mir also nicht auch noch in meinen Lesealltag holen. Doch die bereits oben genannten kontroversen Themen haben mein Interesse erregt.

Dies ist mein erster Fitzek, und er wird aus eben genannten Gründen auch mein letzter bleiben. Trotzdem verdient der Autor meine Hochachtung. Eben weil er mit "Noah" völlig unbekannte Wege beschritten und gemeistert hat.

Weder auf die Handlung des Buches, noch auf die Protagonisten möchte ich eingehen.

Jeder, der lesen kann, sollte dieses Buch lesen! Es ist nicht nur spannend, geschickt konstruiert, es rüttelt wach, beschönigt keine unserer traurigen Wahrheiten. Dies ist kein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen sollte. Zuviel Wahrheit steckt zwischen diesen beiden Buchdeckeln. Zuviel, um sie in kürzester Zeit verarbeiten zu können.

"Noah" ist ein Thriller mit viel Wahrheitsgehalt, mit viel Information, die noch lange nach lesen des Buches nachhallen wird.
Unzählige Zitate habe ich gefunden, die ich mir herausschreiben werde.

Uneingeschränkt empfehlenswert!

Anmerkung:
Falls Sie das Buch mit Schutzumschlag abends im Bett lesen sollten, erschrecken Sie bitte nicht so wie ich, wenn Sie das Licht ausmachen! Die Hand auf dem Cover des Buches leuchtet, und das stundenlang! :-)
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein 'frischer' Fitzek!?, 27. Dezember 2013
Von 
Christian Mayr "einmeier" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
[Spoiler-freie Rezension] Stell dir vor, du wachst an einem stillgelegten U-Bahn-Gleis irgendwo in Berlins Untergrund im Verschlupf eines Obdachlosen auf und kannst dich an nichts mehr erinnern. Weder an deinen Namen, noch was passiert ist. Denn deine notdürftig versorgte Schulter weist eine Schusswunde auf. Und in deiner Handfläche ist ein eher miserabel gestochenes Tattoo 'NOAH' zu lesen. Einer der kältesten Nächte des Winters bricht heran und du suchst gemeinsam mit deinem obdachlosen 'Freund' Oskar einen Unterschlupf in einem Wohnheim. Du beobachtest während des Wartens Situationen und analysierst sie treffsicher, ohne aber zu verstehen, warum dein Gefühl und deine Erfahrung zwischen 'Freund' und 'Feind' unterscheiden kann. Kurz darauf entdeckst du etwas in einer Zeitung, von dem du dir sicher bist, dass du der Urheber bist - du nimmst Kontakt zur Redaktion auf und es dauert nur Stunden, bis sich deine ausweglose Situation vollständig ändert: Raus aus dem dreckigen Loch des Obdachlosen, zurück in ein Leben mit (d)einer echten Identität. Doch dass die nächsten Stunden und deine nächsten Entscheidungen über das Schicksal dieses Planeten entscheiden werden, davon ahnst du nicht einmal in deinen schlimmsten Träumen etwas....

Was wie ein 'klassischer Fitzek' mit einer Frage nach der eigenen Identität beginnt, setzt sich in einem fulminanten Action-Thriller fort: Fitzek's Newsletter, die kleine App und auch der Klappentext deuten bereits an, dass Fitzek hier für ihn neues Terrain betritt - und das funktioniert hervorragend! Statt der so klassisch psychologischen 'Kriegsführung' gegen den Leser aufgrund überraschender Wendungen und kaum vorhersehbarer Auflösungen steht hier eine Verschwörungstheorie im Fokus der Handlung, begleitet von flotten Action-Szenen und - Brown lässt grüßen - eine atemlosen Reise quer über den Globus. Fitzek setzt geschickt zahlreiche, falsche Fährten und was anfänglich etwas zu zufällig wirkt, wird schlußendlich schlüssig erklärt. Die vielen Cliffhanger sind clever, die Figuren schillernd gezeichnet und manche Szenen wie auch tatsächliche Fakten wirken - wohl bewusst - brutal.

Wenngleich man nach dem zufriedenen Zuklappen der letzten Seite auch weiss, dass die im Roman skizzierten Themen durchaus auch von anderen, renommierten Thriller- und Krimi-Autoren bereits in gar nicht so unähnlicher Form schon behandelt wurden und auch noch weitere Romane mit diesen Themen folgen werden, so hat sich das Lesen gelohnt: Sehr spannend, kriminell kurzweilig, clever konstruiert und ... lässt vielleicht sogar noch auf eine Fortsetzung hoffen. Die 'international' ausgerichteten Hanldungsstränge des Romans deuten vielleicht sogar darauf hin, dass Fitzek mit diesem Roman auch im Ausland einen 'Blockbuster' landen möchte - oder sogar könnte: Das Zeug dazu hat dieser Thriller auf jeden Fall. Man spürt nicht erst nach dem Lesen des Nachworts, dass Fitzek dieser Roman am Herzen liegt - dass dennoch manchmal der Eindruck des 'erhobenen Zeigefingers' entsteht, mag vielleicht einfach in der Natur der beschrieben Dinge liegen und soll darum keinen Einfluss auf die Wertung nehmen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider das Schlechteste von Fitzek., 16. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich kann ich es nicht fassen, aber ich tue es wirklich. Ich gebe meinem Lieblingsautor für dieses Werk nur 2 Sterne. So habe ich doch alle seine Bücher bisher gelesen, quasi in ein paar Tagen verschlungen und fast alle Bücher als superspannend und genial bewertet. Doch dieses Buch gefällt mir einfach nicht wirklich. Die letzten 100 Seiten haben mich jetzt seit Wochen gequält. Hatte einfach keine Lust mehr weiter zu lesen. Und DAS passiert mir bei einem Fitzek sonst NIE. Schade, denn das einzig fesselnde an diesem Buch sind die schockierenden Fakten über unsere dahinsiechende Umwelt. Das regt zum Nachdenken an. Der eigentliche Roman ist mir nicht spannend genug und zu wirr. Die ganzen Zufälle und Enthüllungen im Buch finde ich total übertrieben. Mein Tipp an Herrn Fitzek: Schuster bleib bei deinen Leisten.
Bücher wie Splitter, Amokspiel, Das Kind, Der Seelenbrecher oder Der Augensammler haben mich einfach 1000 mal besser unterhalten. Ja selbst der total wirre und etwas in die Länge gezogene Nachtwandler hatte mehr Unterhaltungswert als dieses Buch hier. Sorry, aber ich kann nicht anders bewerten. Das Buch ist ja Ansicht gut geschrieben, auch wenn mich diese IMMER WIEDER nachgeschobenen Gedankensätze teilweise tierisch aufgeregt haben. Man denkt sich immer "Mensch, warum hast du DAS denn nicht laut ausgesprochen?"
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein typischer Fitzek und diesmal noch so viel mehr, 23. Dezember 2013
Von 
Ste - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Im Ernst jetzt?

Das war, nein ist die Frage die ich seit ich eben die letzte Seite gelesen habe nicht mehr aus dem Kopf bekomme.
Ich fand schon immer dass Fitzeks Bücher nie leichte Kost waren, allerdings bezog ich diesen Umstand bis dato auf die filigranen Konstrukte und Spinnennetze mit denen er Personen und Handlungen seiner Bücher miteinander verwoben hatte.
Noah hingegen ist auch thematisch verdammt schwere Kost.

Vom Grundkonstrukt ist es ein hervorragender Thriller. In 5 Stunden Lesezeit bin ich durch die Zeiten gezogen. Fitzek schafft es den Leser immer mit genau so viel Information zu füttern wie nötig ist um das Interesse zu halten, verrät aber nie zu viel. Und so baut sich ganz langsam, fast unbemerkt ein Spannungsbogen auf der am Ende explodiert wenn sich alles irgendwie erklärt.
Der Stil ist sicher nicht jedermanns Sache. Die Kapitel handeln teilweise an unterschiedlichen Orten, wechseln wiederholt die Perspektive. Mich persönlich hat das kein Stück im Lesefluss behindert.
Zudem muss man als Leser wissen, dass man bei Fitzek nicht zu jeder Information gleich einen Beipackzettel bekommt weshalb sie wichtig ist. Viele Abschnitte scheinen wirr oder als habe der Autor sich verstrickt, wer jedoch weiß woran er bei Fitzeks Büchern ist der weiß auch, dass sich am Ende immer alles irgendwie erklärt.
Ich mag dieses Rätsel raten beim lesen (und irgendwann Herr Fitzek, irgendwann werd ich vor dem Ende wissen wie alles zusammen hängt!!!) und ich liebe seinen Stil.

In diesem Buch gibt es eine Menge Sympathieträger. Manche davon entpuppen sich später zu Handlangern der falschen Seite, andere kommen scheinbar von dieser und holen über die Seiten hinweg auf... Ich habe mein Herz mehrfach verschenkt, es wieder zurückgefordert und auch mit jemandem verloren. Selten gelingt es mir in Thrillern jedoch so mit dem Figuren zu fühlen wie hier. Ein weiterer Pluspunkt auf der "Sollte man lesen"-Liste.

Warum dieses Buch wirklich schwer im Magen liegt... Hier ins Detail zu gehen würde vielleicht zu viel vorwegnehmen und das will ich nicht. Aber gesagt sein sollte, dass dieses Buch Augen öffnen kann und sollte. Es beschäftigt sich mit einem Thema vor dem wir alle (mich eingeschlossen) gern die Augen verschließen. Konkret gesagt ist es ein Plädoyer für die Welt und eine Kritik an unserem Verhalten ihr Gegenüber. Es stimmt, verdrängen ist einfacher als ertragen. Dazu braucht es keinen Sprühregen (<- den wollen sie verstehen? Noah lesen ;) ).
Noah befasst sich mit den Problemen unserer Welt und mit den komplexen Folgen. Es lenkt den Blick in die richtige Richtung. Es säht Angst, Furcht und Beklemmung. Es lässt innehalten. Es lässt im Einkaufstrubel der Vorweihnachtszeit sagen "Danke, ich brauche keine Tüte.". Es bringt Bewegung in einen einzelnen und es setzt eine Welle des Nachdenkens in Bewegung die hoffentlich!!! von Dauer sein wird.

Ich finde es schwierig mich morgen an einen Tisch zu setzen und Weihnachten zu feiern, während in meinem Hinterkopf all die Fakten herumschwirren die ich jetzt erstmal schlucken muss... Und ich bin froh in meiner Familie dieses Weihnachten auf Konsum verzichtet zu haben :)

Von mir bekommt "Noah" eine absolute Leseempfehlung! Für Thriller-Fan's und die die es noch werden wollen und für Umwelt-Interessierte und die die es noch werden müssen!

Und ich danke Herrn Fitzek für ein (zwar nicht beruhigendes aber) positives Nachwort, eines das hoffen lässt. Ich werde versuchen in Zukunft weniger Welten zu verbrauchen ;).
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5.0 von 5 Sternen Fitzek in Höchstform!, 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Auf der Leipziger Buchmesse habe ich Sebastian Fitzek bei einem Interview gesehen. Der sympathische Autor hat auch ein paar Zeilen aus seinem neuesten Werk Noah vorgelesen. Da ich das Buch schon seit dem Erscheinungsdatum besitze, habe ich mir fest vorgenommen es bald zu lesen. Das habe ich nun gemacht und bin schwer begeistert. Für alle Fitzek-Fans, (ich bin auch einer), das Beste kommt immer zuletzt!!! Meine Vorfreude hat etwas länger gedauert. ;-)

Zum Inhalt

Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, doch im Schlummer wendet sich jeder von dieser ab an seine eigene.

Heraklit

Noah hat eine Schusswunde an der Schulter und sein Gedächtnis verloren. Der Penner Lucas hat ihn in einem stillgelegten Tunnel gefunden und gerettet. Beide hausen in einem Verschlag am Ende eines blinden U-Bahn-Tunnels,den Lucas einigermaßen gemütlich hergerichtet hat. Noah fühlt sich aber in dem fensterlosen und überheizten Raum nicht wohl. Dass er zehn Meter unter der Erde Berlins ist, macht es auch nicht besser.

Noah kümmert sich um den Hund der drogensüchtigen Pattrix. Für sie verzichtet er auf ein warmes Bett im Obdachlosenasyl. Lucas kann es nicht fassen. Trotzdem verzichtet auch er und begleitet Noah.Dass Noah den Hund mitgenommen hat, gefällt Lucas auch nicht. Aber er ist erstaunt, dass die Pennerin Pattrix Noah Hund und Rucksack anvertraut hat. Kein Penner fasst normalerweise zu Anderen Vertrauen.In einem Bahnhof, bei einem Seitenarm des Fußgängerübergangs, ergattern sie einen Platz zum schlafen. Lucas schläft und Noah blättert in einer Zeitung. Da sieht er ein Gemälde. Es kommt ihm bekannt vor und er fühlt, dass dieses Bild ihm gehört. Die Redaktion der Zeitung bittet den Eigentümer des Bildes sich zu melden. Eine hohe Summe Geld wartet auf den Eigentümer. Noah sieht darin auch eine Chance endlich zu erfahren wer er ist. Warum er in Berlin als Penner rumläuft. Er ruft dort an und ein rasantes Abenteuer beginnt,,,,,,,

Meine Meinung

Noah war mir von Anfang an sehr sympathisch. Man merkt dass er ein gutes Herz hat. Liebevoll kümmert er sich um den Welpen Toto. Die Freundschaft zu Lucas gibt ihm Kraft. Doch...warum weiß er wie man mit Waffen umgeht und einen Menschen killt?
Warum ist der Name Noah in seine Handfläche tätowiert? Ist das sein richtiger Name? Gibt es diesen Grippevirus, der sämtliche Menschen dahinrafft, wirklich?
Fragen über Fragen!

Es geht in dieser Geschichte um unsere Umwelt. Diese Story ist total anders als die anderen Bücher von Fitzek. Und doch war es für mich das Gruseligste bisher. Vieles entspricht leider der Wahrheit. Einiges könnte noch wahr werden! Oder...ist es das schon?

Zitat aus dem Buch : >>Die Welt geht vor die Hunde, wir alle wissen es, wir sehen es, aber es kümmert uns nicht.<<
Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich meinen heißgeliebten Bic Mac und Interneteinkäufe mit anderen Augen. Vieles wusste ich, vieles wurde mir nach dem lesen bewusst.

Eine Szene im Buch hat mich sehr traurig gemacht. Kann sie natürlich nicht verraten. Aber ein schönes Zitat aus dem Buch: >>In dem Moment größter Freude sind wir dem Tode am nächsten.<<

Der Schreibstil und die Thematik haben mich nur so über die Seiten fliegen lassen. Unvorhersehbare Wendungen waren in dieser Geschichte wahrlich keine Seltenheit. Spannung von der ersten bist zur letzten Silbe. Zitate die den Kern der Wahrheit treffen und mir sehr gefallen haben. Dass wir uns zurück in's Mittelalter bewegen, ist schon seit Jahren mein eigene Meinung.

Die Geschichte spielt abwechselnd in Deutschland, Amerika und den Philippinen. In Manila kämpft Alicia um das Leben ihres Babys......
In Berlin wacht Noah ohne Gedächtnis auf.....
In New York befindet sich das geheimnisvolle Gemälde. Noah setzt sich mit der Reporterin Celine in Verbindung......

Fazit

Das war wieder mal eine Geschichte die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Teilweise hatte ich ein schlechtes Gewissen. Uns wird ein Spiegel vorgehalten! Der Autor nimmt sich selber nicht aus.
Ich habe mir fest vorgenommen einiges zu ändern. Ich weiß jetzt schon...alles wird mir nicht gelingen. Aber ein bisschen was geht immer! Passendes Zitat aus dem Buch: >>Jede Lüge wird zu einer Wahrheit, mit der wir irgendwann leben müssen.<<
Was die Umwelt betrifft habe ich mich schon viel zu lange belogen.
Danke Sebastian Fitzek für dieses tolle Buch. Die besten Thriller sind die, die das Leben schreibt!

Eine absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein anderer, aber kein grandioser Fitzek!, 9. Januar 2014
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Ein Mann zieht durch die Straßen Berlins und kann sich an nichts erinnern: weder an seinen Namen, noch warum er in Berlin ist. Die Obdachlosen nennen ihn Noah, da dieser Name auf seinen Handballen tätowiert wurde. Ein Obdachloser namens Oscar hat Noah unter seine Fittiche genommen und ihn gepflegt, da Noah eine Schusswunde abbekommen hat. Die Suche nach seiner Identität wird für Noah zu einem Alptraum, zumal die Erde gerade im Chaos versinkt. Eine Grippeepidemie hält die Welt in Atem und Noah muss erkennen, dass er ein Puzzleteil dieser Krankheit ist. Stück für Stück kommt er seiner Identität näher, zu der auch die Tatsache gehört, dass er den amerikanischen Präsidenten persönlich kennt. Es beginnt eine globale Hetzjagd, denn es gibt Kräfte, die es nicht gut finden, dass Noah noch am Leben ist.

Für seinen neuen Roman begeht der Berliner Bestsellerautor Sebastian Fitzek neue Wege. An erster Stelle steht natürlich die Tatsache, dass er mit NOAH erstmals keinen Psychothriller vorgelegt hat. Daher ist auch der Verlagswechsel für dieses Werk durchaus nachvollziehbar. Ich finde es gut, dass sich Sebastian Fitzek an einer anderen Spielart der Spannungsliteratur versucht, zumal sich nach meinem Geschmack in seinen letzten Psychothrillern schon ein wenig Routine eingeschlichen hat.

Leider konnte mich NOAH nicht ganz überzeugen. Sicher, der Plot ist recht spannend und das Thema interessant. Und, das sagt Sebastian Fitzek auch in seinem überaus lesenswerten Nachwort, das Werk ist kein Sachbuch sondern ein Roman. Und der soll in erster Linie immer noch unterhalten (und vielleicht zum Nachdenken anregen). Das alles ist auch völlig okay, doch ich hatte bei „Noah“ immer wieder das Gefühl, dass Sebastian Fitzek diesen Roman schon vor längerer Zeit geschrieben hat. Und zwar in der Zeit vor seinem großen Erfolg. Die Handlung ist an vielen Stellen ein Konstrukt aus Elementen von Dan Brown, Robert Ludlum oder Tom Clancy. Die Figuren fand ich recht klischeehaft. Allen voran die Hauptfigur Noah, mit der ich über die gesamte Romanlänge nicht wirklich warm geworden bin und mit der ich auch nicht mitfiebern konnte.

Auch der Spannungsbogen des Romans konnte mich nicht so fesseln, wie Sebastian Fitzek es seinerzeit mit DIE THERAPIE oder DER SEELENBRECHER vermocht hat. Das Werk schielt für meinen Geschmack viel zu sehr auf die Bauweise typisch amerikanischer Thriller, was auch ein Indiz für die ältere Bauweise des Romans sein kann.

Vielleicht sollte der Autor seinen kreativen Output überdenken. Nahezu im Jahrestakt veröffentlicht er einen (manchmal auch zwei) Thriller. Auch bei anderen Autoren dieses Genres hat sich leider gezeigt, dass bei diesem Pensum oft die Qualität der Romane darunter leidet.

Ein gutes Thema und eine interessante globale Verschwörung ergeben noch nicht zwangsläufig einen guten Thriller. Der Ansatz von NOAH ist sicherlich gut und löblich, allein die Umsetzung konnte mich nicht komplett überzeugen. Ich lese Herrn Fitzkes Romane seit ersten Therapie-Zeiten, werde auch weiterhin dabei bleiben, hoffe aber trotzdem mal wieder auf einen Roman, der für mich wieder ein echter Fitzek ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die größte Verschwörung der Geschichte, 2. Februar 2014
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller. (Audio CD)
Er weiß nicht, wer er ist. Er weiß nicht, wo er sich befindet. Alles um ihn herum ist fremd und erst der Obdachlose Oskar gibt ihm einen Namen: Noah, so wie die Tätowierung auf seiner Hand. Und ganz langsam kehren auch Erinnerungen zurück, obwohl einige von Noahs Fähigkeiten ziemlich unerklärlich bleiben. Wer hat es nur auf ihn abgesehen? Wo immer Noah auftaucht, gerät er ins Visier von Attentätern und die Angriffe kommen von mehreren Seiten, während die Welt um ihn im Chaos versinkt. Eine tödliche Pandemie breitet sich unaufhaltsam auf allen Kontinenten aus und fordert täglich mehr Opfer. Gibt es vielleicht einen Zusammenhang zwischen der Manilagrippe und Noahs verlorenem Gedächtnis?

"Noah" ist ein klassischer Verschwörungsthriller, der mit vielen Elementen einer spannenden Story spielt: Skrupellose Regierungen, hochintelligente Verbrecher, eine Geschichte von Macht und Ohnmacht, vom ewigen Kampf Gut gegen Böse und der Frage, was eigentlich das Böse ist. Sebastian Fitzek gelingt es wie immer meisterlich, seine Story auf das Wesentliche zu kondensieren. Niemand kann wie er in wenigen Sätzen eine vollkommen stimmige Atmosphäre aufbauen oder eine ganze Person charakterisieren. Selbst komplizierte Kampfszenen macht er mit wenigen Andeutungen so transparent, dass es vor dem inneren Auge des Lesers wie im Film abläuft. Das ist zwar routiniert, aber brillant. Ich kenne keinen, der dieses Kunststück so perfekt beherrscht, wie Fitzek.

Dass die Logik der Story manchmal ein wenig auf der Strecke bleibt, fällt meist erst auf den zweiten Blick auf, aber da jagt die Geschichte schon auf den nächsten Höhepunkt zu. Dieses atemlose Vorwärtspreschen, dieses permanente Aufrechterhalten der Spannung, auch das ist ein Markenzeichen von Fitzeks Thrillern. Und selbst, wenn man die kleinen logischen Brüche im Detail erkennt, so bleiben doch die Beweggründe der Täter vollkommen logisch und vor allem realistisch. Ich muss hier natürlich aufpassen, dass ich nicht ungewollt einen Spoiler fabriziere, aber der Oberschurke handelt letztlich im Interesse der ganzen Menschheit. Die eigentliche Frage lautet: Was ist Ethik? Es ist wirklich schade, dass ich das Thema hier nicht vertiefen kann, denn das gäbe wahrscheinlich eine sehr interessante Diskussion.

Simon Jäger, den ich für seine unerreichte Ausdruckskraft sehr bewundere, liest den Text mit der gleichen Intensität, wie er auch die anderen Fitzek Thriller schon zelebriert hat. Er schlüpft in zahlreiche Rollen, die er stimmlich und psychologisch für den Hörer wunderbar transparent macht. Ein großer Teil der Sogwirkung dieses Hörbuches geht auf sein Konto. Das Duo Fitzek/Jäger ist und bleibt eben das Traumpaar des deutschen Thrillers...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig und sehr intelligent!, 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Gebundene Ausgabe)
Wirklich ein gutes, anspruchsvolles Buch. Am Anfang denkt man: Waah, Klischeekeule, Kerl ohne Gedächtnis hat eben ein Trauma hinter sich und deshalb alles vergessen. Gibt dann sehr viele Twists und epische Situationen. Hab ich total verschlungen, obwohl ich eigentlich Fantasy total mag.

Aber vorsicht, es könnte dein Weltbild auf den Kopf stellen! Lesen gefährdet die Dummheit und das hier ist eins von der Sorte, wo man gleichzeitig unterhalten und informiert wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noah, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noah: Thriller (Kindle Edition)
Dieses Buch ist nicht nur spannend und unterhaltsam,wie ich es vom Autor gewohnt bin,sondern regt zudem zum nachdenken an und hält uns einen gedanklichen Spiegel vor.
Mir persönlich gefällt S. FITZEKs Schreibstil von der ersten Leseminute in “Die Therapie“ bis zum heutigen Tag und hoffe auf noch viele weitere Bücher von ihm.
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Noah: Thriller
Noah: Thriller von Sebastian Fitzek (Gebundene Ausgabe - 20. Dezember 2013)
EUR 19,99
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