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336 von 391 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass...
Vor 19 Monaten von Dino veröffentlicht

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschen
Inferno ist in der Tat ein Inferno der Langweile. Mit viel Spannung und Freude habe ich auf das Buch gewartet. "Illuminati" und "Sakrileg" waren erstklassige Romane, mir viel Spannung. Es war fast unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen. "Das verlorene Symbol" hat mir schon nicht mehr so gut gefallen, aber " Inferno" ist nach...
Vor 5 Monaten von Quasseltante veröffentlicht


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336 von 391 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass Robert Langdon wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Mittelalterliche Literatur, historische Intrigen, alte Symbolik (natürlich, wozu ist Langdon da), Geheimgesellschaften und Codes sind die Elemente, aus denen Inferno hauptsächlich besteht. Das Buch spielt größtenteils in Florenz, dem Geburtsort des Dichters Dante Alighieri. Langdon hat wieder eine „Assistentin“, diesmal in Form einer sehr intelligenten und tatkräftigen Ärztin. Eine sinistre Geheimorganisation will die beiden beseitigen, damit sie nicht dahinterkommen, was diese versteckten Hinweise in Gemälden und Artefakten zu bedeuten haben, die alle mit Dantes Inferno in Verbindung stehen. Also sehr klassischer Dan Brown und ein Fest für seine Fans – wenn auch für niemanden sonst.
Wenn man etwas wirklich kritisieren muss, dann dass Brown doch ein bisschen viel reingepackt hat, zuweilen hat das Buch was von einem Touristenführer. Inhaltlich ist es ähnlich: Zusätzlich zum mittelalterlichen Thema geht es um Bioterrorismus, es gibt Sci-Fi-Elemente und die Vorstellung einer neuen Weltordnung. Am Ende wird das Schicksal der Menschheit drastisch geändert. Eine Nummer kleiner hätte das das Buch auch noch Spaß gemacht, so fühlt es sich do streckenweise etwas zu abstrus an. Aber man sollte nicht so viel drüber nachdenken, dafür gibt es andere Autoren.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschen, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Inferno ist in der Tat ein Inferno der Langweile. Mit viel Spannung und Freude habe ich auf das Buch gewartet. "Illuminati" und "Sakrileg" waren erstklassige Romane, mir viel Spannung. Es war fast unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen. "Das verlorene Symbol" hat mir schon nicht mehr so gut gefallen, aber " Inferno" ist nach meinem Geschmack einfach nur Mist. Einen Reise - und Kunstführer kaufe ich mir, wenn es sein muss separat. Bei der Story hakt es an allen Ecken und Kanten und Spannung baut sich überhaupt nicht auf. Ich hoffe sehr, dass Dan Brown in sich geht und sich beim nächsten Versuch mehr Mühe gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Weltuntergangsuhr, 28. September 2014
Von 
Esther (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Robert Langdon befindet sich in einem Krankenhaus in Florenz und leidet offensichtlich an einem Kopfschuss und daraus folgender Amnesie. Welche Aufgabe hat ihn nach Florenz, die Stadt der Renaissance, die Geburtsstadt Dante Alighieri geführt? Und warum versuchen unbekannte Täter erneut auf ihn zu schießen. Diese Fragen kann ihm auch Doktor Sienna Brooks nicht beantworten, die ihm zur Flucht verhilft. Einer Flucht, die Langdon quer durch Florenz führt, immer versteckt vor seinen unbekannten Gegnern. Aber was hat die silberhaarige Frau damit zu tun und warum ist seine eigene Regierung auf der Suche nach ihm.

Das große Versteckspiel des Robert Langdon führt in diesmal quer durch Europa bis an die Scheide zwischen Orient und Okzident - von Florenz nach Venedig, von Venedig nach Istanbul zum großen Show-Down. Wenn man die Schauplätze kennt, umso besser!

Die wesentliche Frage in diesem Langdon Thriller ist, wer sind die Täter und wer die Opfer? Ist die Wirklichkeit so wie sie erscheint, oder gewinnen Täuschungsmanöver die Oberhand? Wer ist gut und wer böse? Und was hat es mit der übergroßen Biologischen Waffe dem Pathogen auf sich, das nur auf Tag 0 wartet, um die ganze Menschheit ein für alle Mal zu verändern?

In diesem Roman ist Robert Langdon einem Pathogen auf der Spur, das das Bevölkerungswachstum hemmen, das ein Überbevölkerung unserer Welt verhindern soll. Die verschlüsselten Wegweiser halten sich hier an Dantes Inferno und weisen Langdon damit den richtigen Weg.

"Vergiss nicht den heutigen Tag – er ist der Anfang der Ewigkeit" oder ähnlich tragische Ansagen schmücken das neue Werk Dan Browns.

Trivialliteratur vom feinsten, spannend, gut aufgebauter Plot, schwarz-weiß Charaktere, wobei die guten immer die guten sind und die bösen ohnehin sterben; Auch wenn dem Langdon langsam die hohe Pace ausgeht, die Handlung etwas vorhersehbar ist und die Schlagzahl mit einem "Illuminati" nicht mehr mithalten kann, ist der Roman empfehlenswert für Zwischendurch, ohne literarischen Anspruch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein thematisch überforderter Dan Brown - mit erheblichen Abnutzungserscheinungen, 27. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Robert Langdon betritt zum vierten Mal die Bühne - und obwohl der Roman doch recht kurzweilig ist, es bleibt alles wie gehabt. Robert Langdon jagt mit einer weiblichen Begleiterin durch Europa kleinen Rätseln rund um Dantes Inferno hinterher um ein Virus zu finden. Diesmal gibt es also keine Freimaurer oder Geheimorganisationen sonst hat sich Dan Brown aber nichts Neues überlegt. Vielmehr hat man das Gefühl er schreibt inzwischen seine Roman nach einer Schablone einfach runter (das erinnert stark an die monotonen Fortsetzungen von "Die Säulen der Erde"). Die Handlung ist m.E. diesmal deutlich schmaler, dafür schreibt der Autor unglaublich viel zu den Sehenswürdigkeiten in Florenz, immer wieder gibt es Rückblicke auf einen Fachvortrag Langdons - einiges davon unterstützt nicht die Handlung bzw. ist nicht sonderlich gut in den Plot integriert, es schleicht sich das Gefühl ein, dass hier auf recht einfache Weise Worte produziert werden. Der Charakter "Robert Langdon" entwickelt sich kein bisschen weiter und bleibt platt. Inzwischen ist es sein viertes Abenteuer und wie jedes Mal fragt sich der gute Robert wie er als "einfacher Professor" in solch ein Schlamassel geraten ist (dabei sollte er doch in Verfolgungsjagden geübt sein) - Dan Brown liefert keine Verbindungen zu den vorherigen Teilen, beschreibt aber auch Langdon nicht wie in Iuminati, er ist einfach nur da (Es sein denn seine Mickey Mouse Uhr zählt als Charaktereigenschaft) - das mutet inzwischen schwach an. Die Story folgt einem bei Dan Brown immer wiederkehrenden Muster. Am Ende ist der Böse der, von dem man es am aller wenigsten vermutet, alles ist ganz anders als der Leser am Anfang denkt (vgl. Illuminati, Sakrileg, Diabolus und Meteor!) und die schöne junge Begleiterin verliebt sich wie in jedem Langdon-Teil in den Helden, der aber nicht interessiert ist - beim vierten Mal reißt einen das nicht mehr vom Hocker. Thematisch steht diesmal also kein geheime Organisation im Mittelpunkt sondern die Zukunft der Menschheit, die durch Überbevölkerung bedroht ist. Und an dieser Thematik verhebt sich der Autor leider vollkommen. Zugegeben nicht jeder Roman muss eine ethische Debatte führen - es reicht manchmal auch reine Action. Wenn aber am Anfang Statistiken präsentiert werden, mit dem obligatorischen Hinweis, dass es sich hierbei um harte Fakten und nicht Fiktion handelt und ein so aktuelles Problem aufgegriffen wird dann muss der Autor auch liefern - tut er aber nicht. Die durchweg genialen Transhumanisten sind die einzigen mit Argumenten, die für (ACHTUNG SPOILER) eine zufällige Zwangssterilisation der Menschheit plädieren - ethische Einwände, Alternativen - Fehlanzeige! Alle anderen Beteiligten sind einfach strohdumm, so dass der Autor diese "Vision" allen ernstes als galante Lösung der zunehmenden Weltbevölkerung darstellt. Ob sein Apell "Die heißesten Plätze in der Hölle sind für diejenige reserviert, die in Zeiten moralischen Krisen ihre Neutralität bewahrt haben" am Ende ernst gemeinter ist? Man möchte es in diesem Kontext nicht hoffen! Bei dieser Thematik hätte es einen Autor von dem Format eines Eco bedurft- ein Brown war leider zu wenig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Abgekupferte Stadtrundfahrt, 21. August 2014
Von 
Martin Lentzsch (Teltow, Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ich hatte vorher alle Bücher von Dan Brown gelesen und war schon bei Symbol etwas enttäuscht. Kurz vor dem Urlaub dachte ich jedoch "hol dir mal das Buch, haste was zu lesen im Urlaub. Vielleicht ist es ja besser". Fehlanzeige.

Dan Brown hat hier aus diversen Thrillern seinen eigenen zusammen gestrickt.
The Game, Unknown Identity, Mission Impossible scheinen hier u.a. Pate gestanden zu haben.
Wo die ersten beiden Langdon Thriller noch weitestgehend auf geschichtliche Zusammenhänge setzen wird hier einfach nur eine von einem Multimillionär inszenierte Schnitzeljagd beschrieben die teilweise abstruse Züge annimmt. Da sind dann Personen die geschichtlich scheinbar mehrmals die Seiten wechseln, was aber am Ende als logisch erklärt wird. Erstaunlich finde ich auch solche Sachen dass an einer Stelle von den Haaren der Protagonistin geschrieben und ein paar Kapitel weiter das selbe noch einmal als neu und überraschend aufgenommen wird. Sehr seltsam.
Dazu kommt dann noch die Reiseführer-artige Beschreibung der einzelnen Stationen die aber auch so gar nicht die Story voran bringt. Teilweise habe ich diese überlesen um ein wenig Fluss im Geschehen zu haben. Dazu kamen dann noch völlig irrelevante technische Beschreibungen wie die Funktion von Scheiben die auf Knopfdruck milchig werden. Stellenweise war ich versucht das Buch nicht zu Ende zu lesen, so nervig waren diese Beschreibungen.

Einen Stern für die Idee und einen für hoffentlich eine Vorlage für Ron Howard der daraus einen wesentlich spannenderen Thriller fürs Kino macht.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, phasenweise nervig, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Über die eigentliche Story ist ja bereits genug geschrieben worden.
Ich war zu keiner Phase wirklich gespannt, immer wieder nervtötende Beschreibungen von historischen Gebäuden, Kunstwerken usw., ohne dass sich da irgendein Bezug zur Handlung ergab. Dann wieder reihenweise Dialoge auf italienisch, die dann kompliziert ins Deutsche rezitiert werden. Die Charaktere bleiben seltsam blass und ohne jedes Charisma.
Ach wie war Illuminati noch ein echter Kracher gegenüber diesem aufgewärmten Aufguss !
Es steckt sicher ein bewundernswerter Aufwand an Recherche hinter diesen ganzen kunsthistorischen Detailbeschreibungen, aber mal ehrlich: wenn mich sowas dermaßen interessiert, dann kauf ich mir lieber einen Reiseführer. Emotional und vom Spannungsbogen kein nennenswerten Unterschied.
Bin mit positiver Einstellung an das Buch herangegangen, bereit, es gegen allzu strenge Kritik zu verteidigen, denn bisher fand ich die Langdon-Geschichten immer klasse (wenn auch im chronologischen Verlauf immer ein wenig schlechter werdend....). Aber was soll ich sagen, jetzt bin ich durch, enttäuscht und eher erleichtert dass ich es hinter mich gebracht habe...
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut, 29. Mai 2013
Von 
T. Brandt-Thiery "Fotofan" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig. Allerdings ist Inferno nicht ganz so quälend oberlehrerhaft und zäh wie Symbol. Manchmal hab ich bei Dan Brown den Eindruck, er kann sich nicht so recht entscheiden, ob er einen Thriller oder eine kunsthistorische Abhandlung schreiben will. Ich habe zwar Lust beim Lesen bekommen, Venedig und Florenz zu besuchen, war aber hin und wieder genervt von den vielen Wiederholungen von Beschreibungen oder Texten aus Dantes Werk. Das ist ein Punkt, der mir Symbol schon richtig vergällt hat. Es scheint so, dass Dan Brown seinen Lesern nicht genug Verstand zutraut und bestimmte Dinge im Buch 3 - 4 mal erklärt, fast schon mit gleichem Wortlaut. Schade, denn die Handlung ist wirklich spannend. Von der Auflösung der Handlung am Ende war ich persönlich enttäuscht. Auf einmal gab es nur noch Helden und alle hatten Recht. Kurz, es lohnt sich das Buch zu lesen, es hebt sich aber nicht mehr von anderen Werken des Genres ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Inferno, 30. November 2014
Ich hab seit langen mal wieder ein Dan Brown auf Deutsch gelesen.
Normalerweise halte ich mich lieber and den original-Text und nach der Lektüre des INFERNO weiss ich auch warum. Die Übersetzung ist grotten-schlecht und auf einfachstes Deutsch (inclusive vieler Englischer Begriffe und Wörter die gar nicht erst übersetzt wurden) reduziert.

Das Buch hat 680 Seiten, aber die eigentliche Handlung wäre in 50 Seiten erzählt. Der rest ist quasi ein geschichtlicher Reiseführer der speziellen Art über Istanbul und den Städten in Italien, sowie die Lehre über Dante.

Das Buch ist unterhaltsam, wenn auch auf niedrigem Niveau und die Übersetzer Axel Merz und Rainer Schumacher sollten doch nochmals ihr Schriftdeutsch überprüfen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin und her gerissen, 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich kommt das Buch dieser Reihe von der Spannung her nicht an das erste um Robert Langdon heran. Der Autor verliert sich zeitweise in ausführlichen Schilderungen alter Architektur, geschichtlichen Hintergründen und kunsthistorischen Fakten, so das die eigentliche Geschichte in den Hintergrund zu rücken scheint. Ich muss gestehen, dass ich diese Passagen überflogen habe bis die eigentliche Handlung wieder einsetzte. Trotz einiger langweiliger Teile, hat mich die Geschichte um Langdon doch gefesselt und Brown ist doch wieder für ein überraschendes Ende gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lesbar, aber ab und zu nervig vorhersehbar, 7. Oktober 2014
Dan Browns Inferno greift alles in allem ein interessantes Thema auf und reiht sich nahtlos in den Stil der anderen Langdon-Romane ein. Es ist spannend und das Scheitern der Mission hätte weitreichende Konsequenzen.

Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied zu bisherigen Geschichten und zwar, dass der Professor diesmal fast durchgehend zum Gejagten wird. Das ist zwar eine beachtenswerte neue Idee, aber die Umsetzung ist einfach ein wenig vorhersehbar. Die Verfolgung nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein (nebenbei muss er seine typischen Rätsel lösen), doch läuft sie im Grunde dauerhaft gleich ab. Ich denke es ist nicht zu viel verraten, wenn ich hier kritisiere, dass er mit seiner Begleitung unentwegt in komplett aussichtslose Situationen gerät, aus denen er sich am Ende eh wieder durch den bald schon nervigen Zufall befreit, oder durch Fähigkeiten, bei denen man sich fragt, woher sie ein Kunsthistoriker besitzen soll (vor allem in dieser Fülle). Aber das ist wieder ein anderes Thema. Wer sich am Realismus aufregt, der ist bei dieser Buchreihe eh komplett fehl am Platz.

Was ich bei der Langdon-Reihe immer sehr schön fand, waren die vielen kulturellen Zusatzinformationen, die geschickt in die Handlung oder zumindest die Ausführungen des Professors oder seiner belesenen Freunde eingebunden waren. Diese sind diesmal selbstverständlich auch wieder vorhanden. Das Problem ist nur, dass Brown diesmal ein wenig dazu neigt, viele kleine Details von Architektur oder Ausstellungsstücken zu beschreiben, die den Verdacht der Langatmigkeit heraufbeschwören. Das war teilweise schon arg viel und zog sich an manchen Stellen sehr in die Länge. So etwas steht schon schwer im Kontrast zu der ansonsten sehr schnelllebigen Handlung.

Insgesamt finde ich, dass das Buch schon zu unterhalten weiß, doch sind viele Stellen leider einfach zu vorhersehbar, da sich das Prinzip laufend wiederholt.
Allerdings macht er es am Ende wieder ein wenig gut, da man eigentlich das ganze Buch über denkt, man weiß, wie es endet. Das ist allerdings nicht der Fall und die Überraschung ist zudem noch nicht mal so unrealistisch, wie man es von den ganzen Wendungen dieser Serie gewohnt ist.
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Inferno
Inferno von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 14. Mai 2013)
EUR 26,00
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