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336 von 389 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass...
Vor 18 Monaten von Dino veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschen
Inferno ist in der Tat ein Inferno der Langweile. Mit viel Spannung und Freude habe ich auf das Buch gewartet. "Illuminati" und "Sakrileg" waren erstklassige Romane, mir viel Spannung. Es war fast unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen. "Das verlorene Symbol" hat mir schon nicht mehr so gut gefallen, aber " Inferno" ist nach...
Vor 5 Monaten von Quasseltante veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschen, 22. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Inferno ist in der Tat ein Inferno der Langweile. Mit viel Spannung und Freude habe ich auf das Buch gewartet. "Illuminati" und "Sakrileg" waren erstklassige Romane, mir viel Spannung. Es war fast unmöglich diese Bücher aus der Hand zu legen. "Das verlorene Symbol" hat mir schon nicht mehr so gut gefallen, aber " Inferno" ist nach meinem Geschmack einfach nur Mist. Einen Reise - und Kunstführer kaufe ich mir, wenn es sein muss separat. Bei der Story hakt es an allen Ecken und Kanten und Spannung baut sich überhaupt nicht auf. Ich hoffe sehr, dass Dan Brown in sich geht und sich beim nächsten Versuch mehr Mühe gibt.
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336 von 389 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass Robert Langdon wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Mittelalterliche Literatur, historische Intrigen, alte Symbolik (natürlich, wozu ist Langdon da), Geheimgesellschaften und Codes sind die Elemente, aus denen Inferno hauptsächlich besteht. Das Buch spielt größtenteils in Florenz, dem Geburtsort des Dichters Dante Alighieri. Langdon hat wieder eine „Assistentin“, diesmal in Form einer sehr intelligenten und tatkräftigen Ärztin. Eine sinistre Geheimorganisation will die beiden beseitigen, damit sie nicht dahinterkommen, was diese versteckten Hinweise in Gemälden und Artefakten zu bedeuten haben, die alle mit Dantes Inferno in Verbindung stehen. Also sehr klassischer Dan Brown und ein Fest für seine Fans – wenn auch für niemanden sonst.
Wenn man etwas wirklich kritisieren muss, dann dass Brown doch ein bisschen viel reingepackt hat, zuweilen hat das Buch was von einem Touristenführer. Inhaltlich ist es ähnlich: Zusätzlich zum mittelalterlichen Thema geht es um Bioterrorismus, es gibt Sci-Fi-Elemente und die Vorstellung einer neuen Weltordnung. Am Ende wird das Schicksal der Menschheit drastisch geändert. Eine Nummer kleiner hätte das das Buch auch noch Spaß gemacht, so fühlt es sich do streckenweise etwas zu abstrus an. Aber man sollte nicht so viel drüber nachdenken, dafür gibt es andere Autoren.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, phasenweise nervig, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Über die eigentliche Story ist ja bereits genug geschrieben worden.
Ich war zu keiner Phase wirklich gespannt, immer wieder nervtötende Beschreibungen von historischen Gebäuden, Kunstwerken usw., ohne dass sich da irgendein Bezug zur Handlung ergab. Dann wieder reihenweise Dialoge auf italienisch, die dann kompliziert ins Deutsche rezitiert werden. Die Charaktere bleiben seltsam blass und ohne jedes Charisma.
Ach wie war Illuminati noch ein echter Kracher gegenüber diesem aufgewärmten Aufguss !
Es steckt sicher ein bewundernswerter Aufwand an Recherche hinter diesen ganzen kunsthistorischen Detailbeschreibungen, aber mal ehrlich: wenn mich sowas dermaßen interessiert, dann kauf ich mir lieber einen Reiseführer. Emotional und vom Spannungsbogen kein nennenswerten Unterschied.
Bin mit positiver Einstellung an das Buch herangegangen, bereit, es gegen allzu strenge Kritik zu verteidigen, denn bisher fand ich die Langdon-Geschichten immer klasse (wenn auch im chronologischen Verlauf immer ein wenig schlechter werdend....). Aber was soll ich sagen, jetzt bin ich durch, enttäuscht und eher erleichtert dass ich es hinter mich gebracht habe...
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut, 29. Mai 2013
Von 
T. Brandt-Thiery "Fotofan" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig. Allerdings ist Inferno nicht ganz so quälend oberlehrerhaft und zäh wie Symbol. Manchmal hab ich bei Dan Brown den Eindruck, er kann sich nicht so recht entscheiden, ob er einen Thriller oder eine kunsthistorische Abhandlung schreiben will. Ich habe zwar Lust beim Lesen bekommen, Venedig und Florenz zu besuchen, war aber hin und wieder genervt von den vielen Wiederholungen von Beschreibungen oder Texten aus Dantes Werk. Das ist ein Punkt, der mir Symbol schon richtig vergällt hat. Es scheint so, dass Dan Brown seinen Lesern nicht genug Verstand zutraut und bestimmte Dinge im Buch 3 - 4 mal erklärt, fast schon mit gleichem Wortlaut. Schade, denn die Handlung ist wirklich spannend. Von der Auflösung der Handlung am Ende war ich persönlich enttäuscht. Auf einmal gab es nur noch Helden und alle hatten Recht. Kurz, es lohnt sich das Buch zu lesen, es hebt sich aber nicht mehr von anderen Werken des Genres ab.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Weltuntergangsuhr, 28. September 2014
Robert Langdon befindet sich in einem Krankenhaus in Florenz und leidet offensichtlich an einem Kopfschuss und daraus folgender Amnesie. Welche Aufgabe hat ihn nach Florenz, die Stadt der Renaissance, die Geburtsstadt Dante Alighieri geführt? Und warum versuchen unbekannte Täter erneut auf ihn zu schießen. Diese Fragen kann ihm auch Doktor Sienna Brooks nicht beantworten, die ihm zur Flucht verhilft. Einer Flucht, die Langdon quer durch Florenz führt, immer versteckt vor seinen unbekannten Gegnern. Aber was hat die silberhaarige Frau damit zu tun und warum ist seine eigene Regierung auf der Suche nach ihm.

Das große Versteckspiel des Robert Langdon führt in diesmal quer durch Europa bis an die Scheide zwischen Orient und Okzident - von Florenz nach Venedig, von Venedig nach Istanbul zum großen Show-Down. Wenn man die Schauplätze kennt, umso besser!

Die wesentliche Frage in diesem Langdon Thriller ist, wer sind die Täter und wer die Opfer? Ist die Wirklichkeit so wie sie erscheint, oder gewinnen Täuschungsmanöver die Oberhand? Wer ist gut und wer böse? Und was hat es mit der übergroßen Biologischen Waffe dem Pathogen auf sich, das nur auf Tag 0 wartet, um die ganze Menschheit ein für alle Mal zu verändern?

In diesem Roman ist Robert Langdon einem Pathogen auf der Spur, das das Bevölkerungswachstum hemmen, das ein Überbevölkerung unserer Welt verhindern soll. Die verschlüsselten Wegweiser halten sich hier an Dantes Inferno und weisen Langdon damit den richtigen Weg.

"Vergiss nicht den heutigen Tag – er ist der Anfang der Ewigkeit" oder ähnlich tragische Ansagen schmücken das neue Werk Dan Browns.

Trivialliteratur vom feinsten, spannend, gut aufgebauter Plot, schwarz-weiß Charaktere, wobei die guten immer die guten sind und die bösen ohnehin sterben; Auch wenn dem Langdon langsam die hohe Pace ausgeht, die Handlung etwas vorhersehbar ist und die Schlagzahl mit einem "Illuminati" nicht mehr mithalten kann, ist der Roman empfehlenswert für Zwischendurch, ohne literarischen Anspruch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein thematisch überforderter Dan Brown - mit erheblichen Abnutzungserscheinungen, 27. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Robert Langdon betritt zum vierten Mal die Bühne - und obwohl der Roman doch recht kurzweilig ist, es bleibt alles wie gehabt. Robert Langdon jagt mit einer weiblichen Begleiterin durch Europa kleinen Rätseln rund um Dantes Inferno hinterher um ein Virus zu finden. Diesmal gibt es also keine Freimaurer oder Geheimorganisationen sonst hat sich Dan Brown aber nichts Neues überlegt. Vielmehr hat man das Gefühl er schreibt inzwischen seine Roman nach einer Schablone einfach runter (das erinnert stark an die monotonen Fortsetzungen von "Die Säulen der Erde"). Die Handlung ist m.E. diesmal deutlich schmaler, dafür schreibt der Autor unglaublich viel zu den Sehenswürdigkeiten in Florenz, immer wieder gibt es Rückblicke auf einen Fachvortrag Langdons - einiges davon unterstützt nicht die Handlung bzw. ist nicht sonderlich gut in den Plot integriert, es schleicht sich das Gefühl ein, dass hier auf recht einfache Weise Worte produziert werden. Der Charakter "Robert Langdon" entwickelt sich kein bisschen weiter und bleibt platt. Inzwischen ist es sein viertes Abenteuer und wie jedes Mal fragt sich der gute Robert wie er als "einfacher Professor" in solch ein Schlamassel geraten ist (dabei sollte er doch in Verfolgungsjagden geübt sein) - Dan Brown liefert keine Verbindungen zu den vorherigen Teilen, beschreibt aber auch Langdon nicht wie in Iuminati, er ist einfach nur da (Es sein denn seine Mickey Mouse Uhr zählt als Charaktereigenschaft) - das mutet inzwischen schwach an. Die Story folgt einem bei Dan Brown immer wiederkehrenden Muster. Am Ende ist der Böse der, von dem man es am aller wenigsten vermutet, alles ist ganz anders als der Leser am Anfang denkt (vgl. Illuminati, Sakrileg, Diabolus und Meteor!) und die schöne junge Begleiterin verliebt sich wie in jedem Langdon-Teil in den Helden, der aber nicht interessiert ist - beim vierten Mal reißt einen das nicht mehr vom Hocker. Thematisch steht diesmal also kein geheime Organisation im Mittelpunkt sondern die Zukunft der Menschheit, die durch Überbevölkerung bedroht ist. Und an dieser Thematik verhebt sich der Autor leider vollkommen. Zugegeben nicht jeder Roman muss eine ethische Debatte führen - es reicht manchmal auch reine Action. Wenn aber am Anfang Statistiken präsentiert werden, mit dem obligatorischen Hinweis, dass es sich hierbei um harte Fakten und nicht Fiktion handelt und ein so aktuelles Problem aufgegriffen wird dann muss der Autor auch liefern - tut er aber nicht. Die durchweg genialen Transhumanisten sind die einzigen mit Argumenten, die für (ACHTUNG SPOILER) eine zufällige Zwangssterilisation der Menschheit plädieren - ethische Einwände, Alternativen - Fehlanzeige! Alle anderen Beteiligten sind einfach strohdumm, so dass der Autor diese "Vision" allen ernstes als galante Lösung der zunehmenden Weltbevölkerung darstellt. Ob sein Apell "Die heißesten Plätze in der Hölle sind für diejenige reserviert, die in Zeiten moralischen Krisen ihre Neutralität bewahrt haben" am Ende ernst gemeinter ist? Man möchte es in diesem Kontext nicht hoffen! Bei dieser Thematik hätte es einen Autor von dem Format eines Eco bedurft- ein Brown war leider zu wenig.
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272 von 356 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllische Stärke mit bekannten Schwächen, 14. Mai 2013
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Ein neuer Roman von Dan Brown mit dem aus den drei Vorgängerbüchern berühmten Symbologen Robert Langdon ist erschienen. Unter strengster Geheimhaltung ist bis zum Erscheinungstag nicht viel über den Inhalt bekanntgegeben worden. Was man erwarten kann, sind die gewohnten Zutaten des Autors: große, die Menschheit bedrohende Geheimnisse, Verschwörungen, mächtige Organisationen und deren Leiter, eine höllisch spannende, extrem rasant erzählte Handlung nach einem bewährten und durchschaubaren Prinzip.

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhausbett und kann sich nicht erinnern, was passiert ist und wie er ins Krankenhaus gekommen ist. Ihn verfolgen Illusionen von einer Frau, die ihm etwas mitteilen möchte. Im Krankenhaus erfährt er Stück für Stück, dass er mit einer Kopfwunde eingeliefert wurde und immer nur sein Bedauern über etwas geäußert hat. Die Situation wird immer undurchschaubarer, als er feststellt, dass er 6500 km von dem Ort entfernt ist, wo er eigentlich glaubte zu sein - in seiner Heimat in den USA. Stattdessen befindet er sich in einem Krankenhaus in Florenz. Als dann kurze Zeit später eine Agentin ins Krankenhaus stürmt und versucht ihn zu töten, beginnt der rasante Mystery-Thriller und entwickelt seine Sogwirkung. Mit Hilfe einer junger, attraktiven Ärztin gelingt ihm die Flucht und ein Wettlauf um die Aufdeckung der Rätsel beginnt.

Dan Brown konzentriert sich in seinem neuen Roman wieder auf die europäische Geschichte, der große Zusammenhang wird von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" gebildet. Darauf bezieht sich schon der Titel: Inferno bezeichnet in dem Werk die Hölle, einen der drei großen Bereiche des Jenseits durch den sich der Reisende bewegt, bevor er das Fegefeuer durchquert und das Paradies erreicht. Eine ähnliche Reise erlebt auch der Leser in diesem Buch. Insofern ist das gewählte Thema hier auch ein passendes Bild für den Ablauf des Romans.
Über die Auflösung der Geschichte möchte ich nichts verraten, aber im Fokus steht auch wieder ein geheimnisvoller Gegenstand, der die Welt bedroht. Der Roman, wie auch die Vorgänger, leben von der Hetzjagd des Titelhelden hier durch Florenz und andere europäische Orte, dem Aufklären der Symbolik, den vielen Überraschungen und dem Entkommen aus bösen Fallen in letzter Minute. Das Buch wirkt wie aus dem Lehrbuch für Bestseller oder künftige Romanverfilmungen abgeschrieben. Dan Brown hat sein Erfolgsrezept gefunden und schreibt nach dem Muster anscheinend jeden neuen Roman. Wenn man bestimmte Orte oder Personen austauscht, kann man sich direkt das nächste Werk vorstellen und auch die Auflösung scheint oft voraussehbar. Es ist die Frage, wie oft dieses Vorgehen noch funktionieren wird. Trotzdem und obwohl ich mir dessen doch stets bewusst war, hat mich das Buch begeistert und mitgerissen. Das liegt zu einem großen Teil an dem interessanten und spannenden Thema. Die Verbindung von geschichtsträchtigen Städten, alten und mysteriösen Werken, die viele Rätsel beinhalten und reichhaltige Deutungen zulassen liegt dem Autor besonders. Dagegen wirkte das Thema im Vorgängerroman zu künstlich aufgebaut. Es sollte für den US-amerikanischen Markt mehr Geschichte gefunden werden als existent ist. In Infern" weiß er seine rasante Handlung mit möglicherweise Pseudo"-wissenschaftlichem Diskussionen so interessant anzureichern, dass man sich mit den betreffenden Themen intensiv beschäftigt. Die Deutung oder Erklärungen haben mich immer wieder veranlasst, im Kunst- / Literaturlexika nachzulesen, Orte im Internet anzuschauen oder dort verschiedene Theorien zu prüfen. Dan Brown schafft es, dem Leser das Gefühl zu geben, selbst ein Entdecker oder kleiner" Wissenschaftler zu sein und so macht das Weiterforschen zusätzlich Spaß. Seine Sprache selbst ist einfach, die Sätze kurz, das Fortschreiten der Handlung das primäre Ziel. Die Personen sind meistens überaus intelligent und gut aussehend, die Beschreibungen oft ein wenig kitschig.

Fazit: Äußerst gelungener und hochspannender Thriller um große Geheimnisse, eingebettet in die Themen der Göttlichen Komödie". Mitreißend zu lesen, mit vielen interessanten Erläuterungen in gewohnter Konstellation. Wer Sakrileg und Illuminati begeistert gelesen hat, erhält mit diesem Buch einen würdigen Nachfolger. Schwächen sind die Story aus dem Baukasten und die immer ähnliche Figurenkonstellation. Wegen der guten Unterhaltung und den nicht anspruchslosen Themen im Bereich der Literatur und Geschichte empfehlenswerte fünf Sterne!
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284 von 374 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krude Weltverschwörungstheorie trifft Reiseführer!, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Nach dem medialen Hype um Dan Browns neuestes Werk habe ich mich mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen des seitenstarken Schmökers begeben. Da ich zugegebenermaßen auch kein übermäßiger Fan der vorangegangenen "brownschen Werke" war, hält sich meine Enttäuschung nach dem Lesen des aktuellen Buches daher in Grenzen, wobei sich "Inferno" sowohl stilistisch als auch spannungstechnisch eine Klasse unter dem gewohnten, schriftstellerischen Niveau des Autors bewegt.

Robert Langdon packt sie alle in den Sack: James Bond, Ethan Hunt, Colombo, Dr. Indiana Jones, Hercule Poirot und selbst Mac Gyver, der trickreiche Serienheld der 90er Jahre sind in meinen Augen allenfalls einfallslose Spießgesellen im Vergleich mit dem smarten Professor aus den USA, der jedes Buch gelesen, jeden Bild restauriert und jede Statue des mittelalterlichen Europas studiert und kultiviert hat. Nebenbei schreibt er Bücher, hält Vorlesungen und löst, zwischen Frühstücks- und Mittagspause, atemberaubende und bedrohliche Welträtsel. Und...gut aussehen tut der Bursche auch noch!

Zurück zur Geschichte: Der stakkatohafte Erzählstil, gespickt mit unzähligen Rückblicken, die kurzen Kapitel, deren cliffhangerartige Enden es keinesfalls gelingt, den gewünschten Spannungsbogen der Story aufzubauen oder zu steigern, beginnen mit fortlaufendem Lesen schlichtweg zu nerven. Einmal mehr sind die Personenbeschreibungen telegrammstilartig misslungen und bereits nach wenigen Kapiteln fiel es mir schwer, das Buch nicht zuzuklappen und im Bücherregal der nie zu Ende gelesen Werke lebender Autoren einzumotten. Während die Protagonisten durch das altertümliche Florenz gejagt werden, wird der Leser mit Geschichten und Ausführungen zu Bauwerken, Parks, Gärten und dem Wirken der Familie Medici gelangweilt und wünscht sich dadurch bereits nach wenigen Seiten, dass entweder die smarte Killerin, die einem Buch von Stieg Larsson entliehen zu sein scheint oder aber der blonde Militär Brüder, der mit seinen eisblauen Augen direkt einem zweitklassigen Kriegsfilm entsprungen zu sein scheint, in welchem er einen bösen, deutschen Kriegssverbrecher mimen durfte, dem Treiben ein schnelles Ende machen und sowohl den Professor, als auch seine hochbegabte, undurchsichtige Begleiterin bei deren temporeichen Ableben behilflich sein können.

Die Story ist ebenfalls ein wenig dürftig und taugt maximal als Gesprächsstoff für einen Kaffee in der Betriebskantine. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere Weltverschwörungstheoretiker dennoch angesprochen.

Fazit: Geschichte und Handlung dünn, ganze Textpassagen scheinen italienischen Reiseführern der Stadt Florenz entnommen und mit Inhalten der Wissensplattform Wikipedia vermischt zu sein, Rätselraten am Stück wie bei Günther Jauch und dazu wird man den Eindruck nicht los, bereits ein halbfertigs Drehbuch zu konsumieren, da Hollywood vermutlich in den kommenden zwei Jahren mit einer entsprechenden Verfilmung aufwarten wird. Tom Hanks wird es freuen...mich nicht. Buch zugeklappt, eingemottet und im Regal der nicht fertig gelesenen Werke lebender Autoren verstaut.
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70 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig - vorhersehbar - absolute Zeitvergeudung !, 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich mich bisher durch ca. 360 Seiten des Buches tapfer gekämpft habe, bin ich noch am Zweifeln, ob ich die restlichen Seiten überhaupt noch lesen möchte !
Klar, das Buch kann an und für sich nur noch besser werden ... schlechter geht nicht mehr !

Ich habe bisher alle Dan Brown Romane gelesen und bei den letzten schon festgestellt, dass mit Ausnahme der ersten beiden Bände, die nachfolgenden erschreckenderweise furchtbar schlecht wurden. Man hat den Eindruck, dass Dan Brown auf Biegen und Brechen seiner Erfolgsmasche treu bleiben muss - nur nichts Neues probieren, könnte schiefgehen ! Dabei vergisst er, dass die Bücher dadurch den kompletten Reiz verlieren.

Kennt man ein Dan Brown Buch kennt man alle !

Leider trifft dies auch auf "Inferno" zu. Das Buch ist vom Aufbau genau wie die Vorgänger (Illuminati, Sakrileg): Langdon trifft eine Frau, diese rettet ihn aus einer aussichtsloser Lage, Hetzjagd (dieses Mal durch Florenz).
Bei "Inferno" fand ich es allerdings zum ersten Mal FURCHTBAR ermüdend mit welcher akribischen Erläuterungen er aus "Dantes Inferno" zitiert, die Seiten damit füllt (GÄHN) sowie über diverse Schauplätze in u.a. Florenz berichtet (bis ins Detail werden architektonische Besonderheiten herausgearbeitet - auch hiermit werden Seiten gefüllt!).

Aufgrund der sehr detaillierten Schilderung der Sehenswürdigkeiten sowohl in Florenz, Venedig als auch Istanbul, mag das Buch für den ein oder anderen auch als Reiseführer ganz nützlich sein - wenn man dem Ganzen noch etwas Positives abgewinnen möchte.

Was dabei für mich allerdings komplett auf der Strecke bleibt ist die Spannung ! Diese ermüdenden Auflistungen, zerstört für mich den eigentlichen Handlungsstrang.
Für all diejenigen, die Kunstgeschichte und Literatur studiert haben ist das Buch sicherlich eine Bereicherung - für all die anderen ein mühsamer Kampf bis zur letzen Seite.

Unfassbar war für mich auch, dass in dem Buch permanent Erklärungen zu Dantes Sichtweisen sowie ein Video doppelt manchmal auch dreimal wiederholt werden (immer der gleiche Wortlaut), damit auch der "allerdümmste" Leser es irgendwann verstanden hat. Für all die cleveren Leser, die bei der Lektüre noch nicht eingeschlafen sind, wird offensichtlich: hier stimmt doch was nicht ??!!

Das geht soweit, dass in einer kurzen Rückblende (Seite 425 und Seite S. 525: "Chicago. der Blizzard....) auf den folgenden drei Seiten GENAU das gleiche (häufig auch der genau gleiche Satzaufbau!!) geschildert wird.
Das grenzt schon an einer absoluten Frechheit dem konzentrierten Leser gegenüber !
Mir fehlen dafür ehrlichgesagt die Worte ....!

Bei dem Buch habe ich den Eindruck gewonnen, dass versucht wird mit permanenten Wiederholungen, leeren bzw. mit nur ein paar Zeilen Text bedruckten Seiten ein Buch auf
685 Seiten zu füllen.

Für mich definitiv der letzte Dan Brown, den ich gekauft habe - es gibt genügend andere Schriftstellter, die es schaffen, Neues erfolgreich zu wagen und nicht Altes 1zu1 zu kopieren und den Leuten für viel Geld (26 EURO!!) zu verkaufen !

Anmerkung: Man sollte dieses Buch nicht in der Rubrik "Thriller" anbieten sondern eventuell in "historische Romane" - dann würde es sich sicherlich nicht so gut verkaufen - was es definitiv auch verdient hätte!
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3.0 von 5 Sternen Lesbar, aber ab und zu nervig vorhersehbar, 7. Oktober 2014
Dan Browns Inferno greift alles in allem ein interessantes Thema auf und reiht sich nahtlos in den Stil der anderen Langdon-Romane ein. Es ist spannend und das Scheitern der Mission hätte weitreichende Konsequenzen.

Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied zu bisherigen Geschichten und zwar, dass der Professor diesmal fast durchgehend zum Gejagten wird. Das ist zwar eine beachtenswerte neue Idee, aber die Umsetzung ist einfach ein wenig vorhersehbar. Die Verfolgung nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein (nebenbei muss er seine typischen Rätsel lösen), doch läuft sie im Grunde dauerhaft gleich ab. Ich denke es ist nicht zu viel verraten, wenn ich hier kritisiere, dass er mit seiner Begleitung unentwegt in komplett aussichtslose Situationen gerät, aus denen er sich am Ende eh wieder durch den bald schon nervigen Zufall befreit, oder durch Fähigkeiten, bei denen man sich fragt, woher sie ein Kunsthistoriker besitzen soll (vor allem in dieser Fülle). Aber das ist wieder ein anderes Thema. Wer sich am Realismus aufregt, der ist bei dieser Buchreihe eh komplett fehl am Platz.

Was ich bei der Langdon-Reihe immer sehr schön fand, waren die vielen kulturellen Zusatzinformationen, die geschickt in die Handlung oder zumindest die Ausführungen des Professors oder seiner belesenen Freunde eingebunden waren. Diese sind diesmal selbstverständlich auch wieder vorhanden. Das Problem ist nur, dass Brown diesmal ein wenig dazu neigt, viele kleine Details von Architektur oder Ausstellungsstücken zu beschreiben, die den Verdacht der Langatmigkeit heraufbeschwören. Das war teilweise schon arg viel und zog sich an manchen Stellen sehr in die Länge. So etwas steht schon schwer im Kontrast zu der ansonsten sehr schnelllebigen Handlung.

Insgesamt finde ich, dass das Buch schon zu unterhalten weiß, doch sind viele Stellen leider einfach zu vorhersehbar, da sich das Prinzip laufend wiederholt.
Allerdings macht er es am Ende wieder ein wenig gut, da man eigentlich das ganze Buch über denkt, man weiß, wie es endet. Das ist allerdings nicht der Fall und die Überraschung ist zudem noch nicht mal so unrealistisch, wie man es von den ganzen Wendungen dieser Serie gewohnt ist.
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Inferno
Inferno von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 14. Mai 2013)
EUR 26,00
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