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321 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass...
Vor 11 Monaten von Dino veröffentlicht

versus
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig...
Vor 10 Monaten von T. Brandt-Thiery veröffentlicht


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321 von 367 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass Robert Langdon wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Mittelalterliche Literatur, historische Intrigen, alte Symbolik (natürlich, wozu ist Langdon da), Geheimgesellschaften und Codes sind die Elemente, aus denen Inferno hauptsächlich besteht. Das Buch spielt größtenteils in Florenz, dem Geburtsort des Dichters Dante Alighieri. Langdon hat wieder eine „Assistentin“, diesmal in Form einer sehr intelligenten und tatkräftigen Ärztin. Eine sinistre Geheimorganisation will die beiden beseitigen, damit sie nicht dahinterkommen, was diese versteckten Hinweise in Gemälden und Artefakten zu bedeuten haben, die alle mit Dantes Inferno in Verbindung stehen. Also sehr klassischer Dan Brown und ein Fest für seine Fans – wenn auch für niemanden sonst.
Wenn man etwas wirklich kritisieren muss, dann dass Brown doch ein bisschen viel reingepackt hat, zuweilen hat das Buch was von einem Touristenführer. Inhaltlich ist es ähnlich: Zusätzlich zum mittelalterlichen Thema geht es um Bioterrorismus, es gibt Sci-Fi-Elemente und die Vorstellung einer neuen Weltordnung. Am Ende wird das Schicksal der Menschheit drastisch geändert. Eine Nummer kleiner hätte das das Buch auch noch Spaß gemacht, so fühlt es sich do streckenweise etwas zu abstrus an. Aber man sollte nicht so viel drüber nachdenken, dafür gibt es andere Autoren.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut, 29. Mai 2013
Von 
T. Brandt-Thiery "Fotofan" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig. Allerdings ist Inferno nicht ganz so quälend oberlehrerhaft und zäh wie Symbol. Manchmal hab ich bei Dan Brown den Eindruck, er kann sich nicht so recht entscheiden, ob er einen Thriller oder eine kunsthistorische Abhandlung schreiben will. Ich habe zwar Lust beim Lesen bekommen, Venedig und Florenz zu besuchen, war aber hin und wieder genervt von den vielen Wiederholungen von Beschreibungen oder Texten aus Dantes Werk. Das ist ein Punkt, der mir Symbol schon richtig vergällt hat. Es scheint so, dass Dan Brown seinen Lesern nicht genug Verstand zutraut und bestimmte Dinge im Buch 3 - 4 mal erklärt, fast schon mit gleichem Wortlaut. Schade, denn die Handlung ist wirklich spannend. Von der Auflösung der Handlung am Ende war ich persönlich enttäuscht. Auf einmal gab es nur noch Helden und alle hatten Recht. Kurz, es lohnt sich das Buch zu lesen, es hebt sich aber nicht mehr von anderen Werken des Genres ab.
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261 von 342 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krude Weltverschwörungstheorie trifft Reiseführer!, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Nach dem medialen Hype um Dan Browns neuestes Werk habe ich mich mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen des seitenstarken Schmökers begeben. Da ich zugegebenermaßen auch kein übermäßiger Fan der vorangegangenen "brownschen Werke" war, hält sich meine Enttäuschung nach dem Lesen des aktuellen Buches daher in Grenzen, wobei sich "Inferno" sowohl stilistisch als auch spannungstechnisch eine Klasse unter dem gewohnten, schriftstellerischen Niveau des Autors bewegt.

Robert Langdon packt sie alle in den Sack: James Bond, Ethan Hunt, Colombo, Dr. Indiana Jones, Hercule Poirot und selbst Mac Gyver, der trickreiche Serienheld der 90er Jahre sind in meinen Augen allenfalls einfallslose Spießgesellen im Vergleich mit dem smarten Professor aus den USA, der jedes Buch gelesen, jeden Bild restauriert und jede Statue des mittelalterlichen Europas studiert und kultiviert hat. Nebenbei schreibt er Bücher, hält Vorlesungen und löst, zwischen Frühstücks- und Mittagspause, atemberaubende und bedrohliche Welträtsel. Und...gut aussehen tut der Bursche auch noch!

Zurück zur Geschichte: Der stakkatohafte Erzählstil, gespickt mit unzähligen Rückblicken, die kurzen Kapitel, deren cliffhangerartige Enden es keinesfalls gelingt, den gewünschten Spannungsbogen der Story aufzubauen oder zu steigern, beginnen mit fortlaufendem Lesen schlichtweg zu nerven. Einmal mehr sind die Personenbeschreibungen telegrammstilartig misslungen und bereits nach wenigen Kapiteln fiel es mir schwer, das Buch nicht zuzuklappen und im Bücherregal der nie zu Ende gelesen Werke lebender Autoren einzumotten. Während die Protagonisten durch das altertümliche Florenz gejagt werden, wird der Leser mit Geschichten und Ausführungen zu Bauwerken, Parks, Gärten und dem Wirken der Familie Medici gelangweilt und wünscht sich dadurch bereits nach wenigen Seiten, dass entweder die smarte Killerin, die einem Buch von Stieg Larsson entliehen zu sein scheint oder aber der blonde Militär Brüder, der mit seinen eisblauen Augen direkt einem zweitklassigen Kriegsfilm entsprungen zu sein scheint, in welchem er einen bösen, deutschen Kriegssverbrecher mimen durfte, dem Treiben ein schnelles Ende machen und sowohl den Professor, als auch seine hochbegabte, undurchsichtige Begleiterin bei deren temporeichen Ableben behilflich sein können.

Die Story ist ebenfalls ein wenig dürftig und taugt maximal als Gesprächsstoff für einen Kaffee in der Betriebskantine. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere Weltverschwörungstheoretiker dennoch angesprochen.

Fazit: Geschichte und Handlung dünn, ganze Textpassagen scheinen italienischen Reiseführern der Stadt Florenz entnommen und mit Inhalten der Wissensplattform Wikipedia vermischt zu sein, Rätselraten am Stück wie bei Günther Jauch und dazu wird man den Eindruck nicht los, bereits ein halbfertigs Drehbuch zu konsumieren, da Hollywood vermutlich in den kommenden zwei Jahren mit einer entsprechenden Verfilmung aufwarten wird. Tom Hanks wird es freuen...mich nicht. Buch zugeklappt, eingemottet und im Regal der nicht fertig gelesenen Werke lebender Autoren verstaut.
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260 von 341 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllische Stärke mit bekannten Schwächen, 14. Mai 2013
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Ein neuer Roman von Dan Brown mit dem aus den drei Vorgängerbüchern berühmten Symbologen Robert Langdon ist erschienen. Unter strengster Geheimhaltung ist bis zum Erscheinungstag nicht viel über den Inhalt bekanntgegeben worden. Was man erwarten kann, sind die gewohnten Zutaten des Autors: große, die Menschheit bedrohende Geheimnisse, Verschwörungen, mächtige Organisationen und deren Leiter, eine höllisch spannende, extrem rasant erzählte Handlung nach einem bewährten und durchschaubaren Prinzip.

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhausbett und kann sich nicht erinnern, was passiert ist und wie er ins Krankenhaus gekommen ist. Ihn verfolgen Illusionen von einer Frau, die ihm etwas mitteilen möchte. Im Krankenhaus erfährt er Stück für Stück, dass er mit einer Kopfwunde eingeliefert wurde und immer nur sein Bedauern über etwas geäußert hat. Die Situation wird immer undurchschaubarer, als er feststellt, dass er 6500 km von dem Ort entfernt ist, wo er eigentlich glaubte zu sein - in seiner Heimat in den USA. Stattdessen befindet er sich in einem Krankenhaus in Florenz. Als dann kurze Zeit später eine Agentin ins Krankenhaus stürmt und versucht ihn zu töten, beginnt der rasante Mystery-Thriller und entwickelt seine Sogwirkung. Mit Hilfe einer junger, attraktiven Ärztin gelingt ihm die Flucht und ein Wettlauf um die Aufdeckung der Rätsel beginnt.

Dan Brown konzentriert sich in seinem neuen Roman wieder auf die europäische Geschichte, der große Zusammenhang wird von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" gebildet. Darauf bezieht sich schon der Titel: Inferno bezeichnet in dem Werk die Hölle, einen der drei großen Bereiche des Jenseits durch den sich der Reisende bewegt, bevor er das Fegefeuer durchquert und das Paradies erreicht. Eine ähnliche Reise erlebt auch der Leser in diesem Buch. Insofern ist das gewählte Thema hier auch ein passendes Bild für den Ablauf des Romans.
Über die Auflösung der Geschichte möchte ich nichts verraten, aber im Fokus steht auch wieder ein geheimnisvoller Gegenstand, der die Welt bedroht. Der Roman, wie auch die Vorgänger, leben von der Hetzjagd des Titelhelden hier durch Florenz und andere europäische Orte, dem Aufklären der Symbolik, den vielen Überraschungen und dem Entkommen aus bösen Fallen in letzter Minute. Das Buch wirkt wie aus dem Lehrbuch für Bestseller oder künftige Romanverfilmungen abgeschrieben. Dan Brown hat sein Erfolgsrezept gefunden und schreibt nach dem Muster anscheinend jeden neuen Roman. Wenn man bestimmte Orte oder Personen austauscht, kann man sich direkt das nächste Werk vorstellen und auch die Auflösung scheint oft voraussehbar. Es ist die Frage, wie oft dieses Vorgehen noch funktionieren wird. Trotzdem und obwohl ich mir dessen doch stets bewusst war, hat mich das Buch begeistert und mitgerissen. Das liegt zu einem großen Teil an dem interessanten und spannenden Thema. Die Verbindung von geschichtsträchtigen Städten, alten und mysteriösen Werken, die viele Rätsel beinhalten und reichhaltige Deutungen zulassen liegt dem Autor besonders. Dagegen wirkte das Thema im Vorgängerroman zu künstlich aufgebaut. Es sollte für den US-amerikanischen Markt mehr Geschichte gefunden werden als existent ist. In Infern" weiß er seine rasante Handlung mit möglicherweise Pseudo"-wissenschaftlichem Diskussionen so interessant anzureichern, dass man sich mit den betreffenden Themen intensiv beschäftigt. Die Deutung oder Erklärungen haben mich immer wieder veranlasst, im Kunst- / Literaturlexika nachzulesen, Orte im Internet anzuschauen oder dort verschiedene Theorien zu prüfen. Dan Brown schafft es, dem Leser das Gefühl zu geben, selbst ein Entdecker oder kleiner" Wissenschaftler zu sein und so macht das Weiterforschen zusätzlich Spaß. Seine Sprache selbst ist einfach, die Sätze kurz, das Fortschreiten der Handlung das primäre Ziel. Die Personen sind meistens überaus intelligent und gut aussehend, die Beschreibungen oft ein wenig kitschig.

Fazit: Äußerst gelungener und hochspannender Thriller um große Geheimnisse, eingebettet in die Themen der Göttlichen Komödie". Mitreißend zu lesen, mit vielen interessanten Erläuterungen in gewohnter Konstellation. Wer Sakrileg und Illuminati begeistert gelesen hat, erhält mit diesem Buch einen würdigen Nachfolger. Schwächen sind die Story aus dem Baukasten und die immer ähnliche Figurenkonstellation. Wegen der guten Unterhaltung und den nicht anspruchslosen Themen im Bereich der Literatur und Geschichte empfehlenswerte fünf Sterne!
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79 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Audio CD)
Offenbar reicht es Dan Brown, dass man sich bei Robert Langdon einfach Tom Hanks vorstellt, um eine Charakterbeschreibung zu erhalten. Das reicht mir jedoch nicht aus. Ich würde schon gern etwas mehr von diesem Professor wissen. In der Tat ist er farblos und - abgesehen von seinem obskuren Halbwissen über mythische Symbole - ziemlich einfach gestrickt. Erstaunlich (so nebenbei bemerkt), dass ein des Italienisch nur mäßig mächtiger Wissenschaftler ausgerechnet über italienische Kunstgeschichte lehrt. Das ist völlig unglaubwürdig.
Das zweite Problem sind die anderen unglaubwürdigen Charaktere. Stets sind sie von einem Schein des Besonderen umgeben. Entweder sind es schöne, hoch intelligente Frauen oder Bösewichte mit der "Aura der Macht". Das ist mir einfach zu stereotyp. Das KENNE ich schon.
Die Story wird irgendwann ziemlich langweilig, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Wie gut, dass der Professor sein Gedächtnis verloren hat. So lassen sich die wenigen Fakten quälend langsam erschließen, und ganz nebenbei 100 Seiten aufblähen. Der Roman strotzt nur so von Redundanz.
2. Die Ortsbeschreibungen und Geschichtslehrstunden sind überzogen oft und lang. Was die einen als gute Recherche bezeichnen, ist für mich nur solides Handwerk aber ohne Inspiration.
3. Die Action-Szenen sind ebenfalls stereotyp. So etwas habe ich tausendmal vorher schon gelesen.

Fazit: Handwerklicher Mainstream ohne Anspruch auf etwas bleibendes Wertvolles. Aber genau das ist wohl das Erfolgsrezept der meisten. Nur nicht meins. Sicherlich gibt es noch weitaus schlechtere Literatur als Dan Brown und manche mögen sich dann wundern, weshalb ich nur einen Stern gebe. Doch ich habe beim Lesen bzw. Hören von "Inferno" fast pausenlos meinen Kopf schütteln müssen wegen der dramaturgischen Schwächen, sodass ich nach der Hälfte abbrach. Und dafür kann es nun mal keinen zweiten Stern geben. Geschmäcker und Ansprüche sind eben verschieden. Um Klassen besser beurteile ich z.B. von Andreas Wilhelm "Projekt Babylon", obgleich es auch hier etwas zu kritisieren gibt.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht lesenswert, 3. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Im Gegensatz zu den anderen Dan Brown Büchern langatmig und wirr. Er übertreibt diesmal den Fremden- und Kulturführer. So sind die Figuren sehr unscharf und die ganze Geschichte stirbt in Langweile. Schade!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hörbuchrezension, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Bei all den negativen Bewertungen frage ich mich, was die Leser erwartet haben? Hochkultur? Große Literatur? Von Dan Brown, einem Amerikaner? Er liefert das, was er stets darbot: mehr oder weniger spannende Geschichten mit Verfolgungsjagden, Geschichten über Geschichte und Stadtführungen ohne großen Tiefgang mit eher flachen Charakteren. Eben Popcorn-Kino fürs Ohr. Es muss nicht immer Arthouse sein.

Mich hat die Geschichte bestens unterhalten. Die Negativ-Rezensenten meinen, man könnte auch Reiseführer und Wikipedia lesen. Klar könnte man das, aber das ist nicht so unterhaltsam. Und von mir aus hätte ich mich sicher nicht so intensiv mit Dante beschäftigt oder die im Buch genannten Gemälde angeschaut.

Ich habe mit dem Bösewicht gefiebert, dass ihm sein Plan gelingen möge. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte jetzt diesen Absatz überspringen. Auch wenn die Frage, wie man den Befall der Erde mit der Seuche Mensch auf ein erträgliches Maß reduzieren kann, nicht neu ist, finde ich die Idee von Brown sehr gelungen. Vielleicht gibt es ihn irgendwo, jenen Wissenschaftler, der die Erlösung bringt, die wesentlich galanter als ein Yellow-Stone-Ausbruch oder ein Dritter Weltkrieg ist.

Einen Wermutstropfen gab es. Brown verbindet Eugenik mit den Nazis, wie es die meisten Menschen, und er als Amerikaner erst recht, tun. Das Prinzip der Verleugnung, welches auch im Buch erwähnt wird. Erfinder der Eugenik und Mentoren für Hitler waren Amerikaner wie Madison Grant (1865–1937), Theodore Lothrop Stoddard (1883–1950) und Autobauer Henry Ford (1863–1947). Welche über die Rockefeller- und Carnegie-Stifung die "Forschungen" in Deutschland am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin-Dahlem finanzierten und nach dem Zusammenbruch Deutschlands nicht nur weiterführten, sondern sich auch des ehemaligen Personals bedienten. Mehr dazu im Krimi "Das Erbe des Bösen" vom Ilka Remes und auf der Homepage des Autors.

Zum Sprecher: Ich weiß nicht ob, jemand mit einer Waffe hinter dem Mann stand und ihm befahl, schneller zu sprechen oder ob er einfach nur das Buch rasch hinter sich bringen wollte. Mir sprach er einfach zu schnell, was auch der Betonung nicht guttat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweilig - schade ums Geld, 6. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
In der Danksagung würdigt Dan Brown Reiseführer und Museumsmitarbeiter an Den Buchschauplätzen in Italien. Damit ist eigentlich alles gesagt. Beim Lesen von Inferno kam ich mir vor wie in einem abgeschriebenen Museumsführer. Spannung kam während des Lesens nie auf - kein Vergleich zu Illuminati oder Sakrileg. Ich war froh als das Buch zu Ende ging nachdem ich mehrmals kurz vor der Aufgabe stand.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erwartungsgemäß gut, 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Wer die Vorgänger Illuminati, Sakrileg und Symbol gelesen hat, weiß ungefähr, was auf ihn zukommt. Ich mag das Buch gerne, aber noch mehr mag ich Robert Langdon, und hier spielt vermutlich auch die Verfilmung der beiden ersten Bücher eine Rolle, da ich ein großer Verehrer von Tom Hanks als Schauspieler bin und die Figur des Robert Langdon für mich dadurch positiv profiliert wurde. Ich folge seinen Abenteuern noch lieber, seit ich ein "Gesicht" dazu habe, auch wenn man faktisch diverse Dinge für arg weit hergeholt oder anderweitig kritisch betrachten könnte. Dan Brown versteht es zu erzählen (jedenfalls vermittelt das die Übersetzung), und ich habe auch nach jedem seiner Bücher das Gefühl, ein wenig dazugelernt zu haben.
Für mich ein Autor, der verdient in den Bestsellerlisten steht und sie oft sogar anführt, was man wahrlich nicht von allen dort auftauchenden Autoren und Büchern sagen kann.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe "Da Vinci Code" und "Illuminati" so richtig verschlungen bzw aufgesaugt. Das waren zwei spannendste Bücher, die ich je gelesen habe. Nach den ganzen negativen Rezensionen zu "Das Verlorene Symbol" wollte ich meine Meinung über Dan Brown nicht auf die Probe stellen und habe das Buch nicht gelesen.
Jetzt aber habe ich entschieden das neue Werk "Inferno" zu lesen um selber urteilen zu können.
Meine Menung zu dem Buch ist etwas gespalten.
Einerseits reicht das Buch in keiner Weise an die beiden ersten Robert Langdon Bücher. Andererseits ist "Inferno" schon sehr spannend und unterhaltend.
Mein grösster Kritikpunkt an das Buch: als leser, fühlt man sich fast das ganze Buch lang (fast bis zum Ende, oder bis zum letzten Viertel) etweder verarscht oder als für dumm verkauft.
Da hat man als Leser das Gefühl, dass die gesamte Logik nicht stimmt und dass die Hauptpersonagen ja nicht so blöd sein können, wie es fast das ganze Buch lang scheint.
Gegen Ende wird dann alles erklärt, und im Nachhinein stimmt alles dann komplett überein, und Logik ist auch da. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn das nicht Dan Brown gewesen wäre, sondern irgendein (für mich) unbekannter Author, hätte ich in der Mitte des Buches aufgehört zu lesen! Das wäre mir teilweise echt zu doof gewesen!
Aber ich habe es bis zum Ende gelesen und muss letztendlich sagen, dass mir das Buch doch sehr viel Spaß gemacht hat, ich wurde sehr gut unterhalten und da nach dem Durchlesen auch die gesamte Logik stimmt und sich keine Unstimmigkeiten bei mir im Kopf breitmachen, finde ich das Buch letztendlich sehr gelungen.

Deswegen mein Appel an Leute, die das Lesen zu früh aufgegeben haben (da gibt es einige Rezensionen, wo man das liest), bitte lest das Buch zu Ende! ;)
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Inferno
Inferno von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 14. Mai 2013)
EUR 26,00
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