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333 von 384 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass...
Vor 15 Monaten von Dino veröffentlicht

versus
25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig...
Vor 15 Monaten von T. Brandt-Thiery veröffentlicht


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333 von 384 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schnitzeljagd mit Robert Langdon, die vierte, 18. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Es geht doch nichts über eine gute Schnitzeljagd, und Mr. Brown ist der gekrönte König dieses Genres. Nur ein kleiner Geheimtip am Rande: Ein Koffer voll Blut (Berlin Noir) ist auch ein Schatzsuche-Thriller, sehr spannend und außerdem echt witzig.
Aber nun zu Inferno. Nachdem Das Verlorene Symbol ja nicht so ganz das Gelbe war, bin ich froh, dass Robert Langdon wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Mittelalterliche Literatur, historische Intrigen, alte Symbolik (natürlich, wozu ist Langdon da), Geheimgesellschaften und Codes sind die Elemente, aus denen Inferno hauptsächlich besteht. Das Buch spielt größtenteils in Florenz, dem Geburtsort des Dichters Dante Alighieri. Langdon hat wieder eine „Assistentin“, diesmal in Form einer sehr intelligenten und tatkräftigen Ärztin. Eine sinistre Geheimorganisation will die beiden beseitigen, damit sie nicht dahinterkommen, was diese versteckten Hinweise in Gemälden und Artefakten zu bedeuten haben, die alle mit Dantes Inferno in Verbindung stehen. Also sehr klassischer Dan Brown und ein Fest für seine Fans – wenn auch für niemanden sonst.
Wenn man etwas wirklich kritisieren muss, dann dass Brown doch ein bisschen viel reingepackt hat, zuweilen hat das Buch was von einem Touristenführer. Inhaltlich ist es ähnlich: Zusätzlich zum mittelalterlichen Thema geht es um Bioterrorismus, es gibt Sci-Fi-Elemente und die Vorstellung einer neuen Weltordnung. Am Ende wird das Schicksal der Menschheit drastisch geändert. Eine Nummer kleiner hätte das das Buch auch noch Spaß gemacht, so fühlt es sich do streckenweise etwas zu abstrus an. Aber man sollte nicht so viel drüber nachdenken, dafür gibt es andere Autoren.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Thriller oder kunsthistorische Abhandlung ..... und am Ende sind alle gut, 29. Mai 2013
Von 
T. Brandt-Thiery "Fotofan" (Ludwigshafen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Inferno ist spannend und das Theama brisant. Es hält überraschende Wendungen parat, eigentlich ein typischer Dan Brown Roman. Allerdings kommt das Buch nicht an die Spannung und an das Tempo von Illuminati heran, auch die Brisanz des Themas kann Sakrileg nicht das Wasser reichen. Inferno wirkt hier eher etwas aufgesetzt und teilweise nicht so glaubwürdig. Allerdings ist Inferno nicht ganz so quälend oberlehrerhaft und zäh wie Symbol. Manchmal hab ich bei Dan Brown den Eindruck, er kann sich nicht so recht entscheiden, ob er einen Thriller oder eine kunsthistorische Abhandlung schreiben will. Ich habe zwar Lust beim Lesen bekommen, Venedig und Florenz zu besuchen, war aber hin und wieder genervt von den vielen Wiederholungen von Beschreibungen oder Texten aus Dantes Werk. Das ist ein Punkt, der mir Symbol schon richtig vergällt hat. Es scheint so, dass Dan Brown seinen Lesern nicht genug Verstand zutraut und bestimmte Dinge im Buch 3 - 4 mal erklärt, fast schon mit gleichem Wortlaut. Schade, denn die Handlung ist wirklich spannend. Von der Auflösung der Handlung am Ende war ich persönlich enttäuscht. Auf einmal gab es nur noch Helden und alle hatten Recht. Kurz, es lohnt sich das Buch zu lesen, es hebt sich aber nicht mehr von anderen Werken des Genres ab.
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, phasenweise nervig, 12. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Über die eigentliche Story ist ja bereits genug geschrieben worden.
Ich war zu keiner Phase wirklich gespannt, immer wieder nervtötende Beschreibungen von historischen Gebäuden, Kunstwerken usw., ohne dass sich da irgendein Bezug zur Handlung ergab. Dann wieder reihenweise Dialoge auf italienisch, die dann kompliziert ins Deutsche rezitiert werden. Die Charaktere bleiben seltsam blass und ohne jedes Charisma.
Ach wie war Illuminati noch ein echter Kracher gegenüber diesem aufgewärmten Aufguss !
Es steckt sicher ein bewundernswerter Aufwand an Recherche hinter diesen ganzen kunsthistorischen Detailbeschreibungen, aber mal ehrlich: wenn mich sowas dermaßen interessiert, dann kauf ich mir lieber einen Reiseführer. Emotional und vom Spannungsbogen kein nennenswerten Unterschied.
Bin mit positiver Einstellung an das Buch herangegangen, bereit, es gegen allzu strenge Kritik zu verteidigen, denn bisher fand ich die Langdon-Geschichten immer klasse (wenn auch im chronologischen Verlauf immer ein wenig schlechter werdend....). Aber was soll ich sagen, jetzt bin ich durch, enttäuscht und eher erleichtert dass ich es hinter mich gebracht habe...
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Lektüre, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno: Thriller (Kindle Edition)
Ich habe "Da Vinci Code" und "Illuminati" so richtig verschlungen bzw aufgesaugt. Das waren zwei spannendste Bücher, die ich je gelesen habe. Nach den ganzen negativen Rezensionen zu "Das Verlorene Symbol" wollte ich meine Meinung über Dan Brown nicht auf die Probe stellen und habe das Buch nicht gelesen.
Jetzt aber habe ich entschieden das neue Werk "Inferno" zu lesen um selber urteilen zu können.
Meine Menung zu dem Buch ist etwas gespalten.
Einerseits reicht das Buch in keiner Weise an die beiden ersten Robert Langdon Bücher. Andererseits ist "Inferno" schon sehr spannend und unterhaltend.
Mein grösster Kritikpunkt an das Buch: als leser, fühlt man sich fast das ganze Buch lang (fast bis zum Ende, oder bis zum letzten Viertel) etweder verarscht oder als für dumm verkauft.
Da hat man als Leser das Gefühl, dass die gesamte Logik nicht stimmt und dass die Hauptpersonagen ja nicht so blöd sein können, wie es fast das ganze Buch lang scheint.
Gegen Ende wird dann alles erklärt, und im Nachhinein stimmt alles dann komplett überein, und Logik ist auch da. Aber ich muss ehrlich sagen, wenn das nicht Dan Brown gewesen wäre, sondern irgendein (für mich) unbekannter Author, hätte ich in der Mitte des Buches aufgehört zu lesen! Das wäre mir teilweise echt zu doof gewesen!
Aber ich habe es bis zum Ende gelesen und muss letztendlich sagen, dass mir das Buch doch sehr viel Spaß gemacht hat, ich wurde sehr gut unterhalten und da nach dem Durchlesen auch die gesamte Logik stimmt und sich keine Unstimmigkeiten bei mir im Kopf breitmachen, finde ich das Buch letztendlich sehr gelungen.

Deswegen mein Appel an Leute, die das Lesen zu früh aufgegeben haben (da gibt es einige Rezensionen, wo man das liest), bitte lest das Buch zu Ende! ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hin und her gerissen, 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Natürlich kommt das Buch dieser Reihe von der Spannung her nicht an das erste um Robert Langdon heran. Der Autor verliert sich zeitweise in ausführlichen Schilderungen alter Architektur, geschichtlichen Hintergründen und kunsthistorischen Fakten, so das die eigentliche Geschichte in den Hintergrund zu rücken scheint. Ich muss gestehen, dass ich diese Passagen überflogen habe bis die eigentliche Handlung wieder einsetzte. Trotz einiger langweiliger Teile, hat mich die Geschichte um Langdon doch gefesselt und Brown ist doch wieder für ein überraschendes Ende gut.
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266 von 350 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllische Stärke mit bekannten Schwächen, 14. Mai 2013
Von 
Andreas Camino (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Ein neuer Roman von Dan Brown mit dem aus den drei Vorgängerbüchern berühmten Symbologen Robert Langdon ist erschienen. Unter strengster Geheimhaltung ist bis zum Erscheinungstag nicht viel über den Inhalt bekanntgegeben worden. Was man erwarten kann, sind die gewohnten Zutaten des Autors: große, die Menschheit bedrohende Geheimnisse, Verschwörungen, mächtige Organisationen und deren Leiter, eine höllisch spannende, extrem rasant erzählte Handlung nach einem bewährten und durchschaubaren Prinzip.

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhausbett und kann sich nicht erinnern, was passiert ist und wie er ins Krankenhaus gekommen ist. Ihn verfolgen Illusionen von einer Frau, die ihm etwas mitteilen möchte. Im Krankenhaus erfährt er Stück für Stück, dass er mit einer Kopfwunde eingeliefert wurde und immer nur sein Bedauern über etwas geäußert hat. Die Situation wird immer undurchschaubarer, als er feststellt, dass er 6500 km von dem Ort entfernt ist, wo er eigentlich glaubte zu sein - in seiner Heimat in den USA. Stattdessen befindet er sich in einem Krankenhaus in Florenz. Als dann kurze Zeit später eine Agentin ins Krankenhaus stürmt und versucht ihn zu töten, beginnt der rasante Mystery-Thriller und entwickelt seine Sogwirkung. Mit Hilfe einer junger, attraktiven Ärztin gelingt ihm die Flucht und ein Wettlauf um die Aufdeckung der Rätsel beginnt.

Dan Brown konzentriert sich in seinem neuen Roman wieder auf die europäische Geschichte, der große Zusammenhang wird von Dante Alighieris "Göttlicher Komödie" gebildet. Darauf bezieht sich schon der Titel: Inferno bezeichnet in dem Werk die Hölle, einen der drei großen Bereiche des Jenseits durch den sich der Reisende bewegt, bevor er das Fegefeuer durchquert und das Paradies erreicht. Eine ähnliche Reise erlebt auch der Leser in diesem Buch. Insofern ist das gewählte Thema hier auch ein passendes Bild für den Ablauf des Romans.
Über die Auflösung der Geschichte möchte ich nichts verraten, aber im Fokus steht auch wieder ein geheimnisvoller Gegenstand, der die Welt bedroht. Der Roman, wie auch die Vorgänger, leben von der Hetzjagd des Titelhelden hier durch Florenz und andere europäische Orte, dem Aufklären der Symbolik, den vielen Überraschungen und dem Entkommen aus bösen Fallen in letzter Minute. Das Buch wirkt wie aus dem Lehrbuch für Bestseller oder künftige Romanverfilmungen abgeschrieben. Dan Brown hat sein Erfolgsrezept gefunden und schreibt nach dem Muster anscheinend jeden neuen Roman. Wenn man bestimmte Orte oder Personen austauscht, kann man sich direkt das nächste Werk vorstellen und auch die Auflösung scheint oft voraussehbar. Es ist die Frage, wie oft dieses Vorgehen noch funktionieren wird. Trotzdem und obwohl ich mir dessen doch stets bewusst war, hat mich das Buch begeistert und mitgerissen. Das liegt zu einem großen Teil an dem interessanten und spannenden Thema. Die Verbindung von geschichtsträchtigen Städten, alten und mysteriösen Werken, die viele Rätsel beinhalten und reichhaltige Deutungen zulassen liegt dem Autor besonders. Dagegen wirkte das Thema im Vorgängerroman zu künstlich aufgebaut. Es sollte für den US-amerikanischen Markt mehr Geschichte gefunden werden als existent ist. In Infern" weiß er seine rasante Handlung mit möglicherweise Pseudo"-wissenschaftlichem Diskussionen so interessant anzureichern, dass man sich mit den betreffenden Themen intensiv beschäftigt. Die Deutung oder Erklärungen haben mich immer wieder veranlasst, im Kunst- / Literaturlexika nachzulesen, Orte im Internet anzuschauen oder dort verschiedene Theorien zu prüfen. Dan Brown schafft es, dem Leser das Gefühl zu geben, selbst ein Entdecker oder kleiner" Wissenschaftler zu sein und so macht das Weiterforschen zusätzlich Spaß. Seine Sprache selbst ist einfach, die Sätze kurz, das Fortschreiten der Handlung das primäre Ziel. Die Personen sind meistens überaus intelligent und gut aussehend, die Beschreibungen oft ein wenig kitschig.

Fazit: Äußerst gelungener und hochspannender Thriller um große Geheimnisse, eingebettet in die Themen der Göttlichen Komödie". Mitreißend zu lesen, mit vielen interessanten Erläuterungen in gewohnter Konstellation. Wer Sakrileg und Illuminati begeistert gelesen hat, erhält mit diesem Buch einen würdigen Nachfolger. Schwächen sind die Story aus dem Baukasten und die immer ähnliche Figurenkonstellation. Wegen der guten Unterhaltung und den nicht anspruchslosen Themen im Bereich der Literatur und Geschichte empfehlenswerte fünf Sterne!
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87 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM MAINSTREAM, 13. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Audio CD)
Offenbar reicht es Dan Brown, dass man sich bei Robert Langdon einfach Tom Hanks vorstellt, um eine Charakterbeschreibung zu erhalten. Das reicht mir jedoch nicht aus. Ich würde schon gern etwas mehr von diesem Professor wissen. In der Tat ist er farblos und - abgesehen von seinem obskuren Halbwissen über mythische Symbole - ziemlich einfach gestrickt. Erstaunlich (so nebenbei bemerkt), dass ein des Italienisch nur mäßig mächtiger Wissenschaftler ausgerechnet über italienische Kunstgeschichte lehrt. Das ist völlig unglaubwürdig.
Das zweite Problem sind die anderen unglaubwürdigen Charaktere. Stets sind sie von einem Schein des Besonderen umgeben. Entweder sind es schöne, hoch intelligente Frauen oder Bösewichte mit der "Aura der Macht". Das ist mir einfach zu stereotyp. Das KENNE ich schon.
Die Story wird irgendwann ziemlich langweilig, und zwar aus folgenden Gründen:
1. Wie gut, dass der Professor sein Gedächtnis verloren hat. So lassen sich die wenigen Fakten quälend langsam erschließen, und ganz nebenbei 100 Seiten aufblähen. Der Roman strotzt nur so von Redundanz.
2. Die Ortsbeschreibungen und Geschichtslehrstunden sind überzogen oft und lang. Was die einen als gute Recherche bezeichnen, ist für mich nur solides Handwerk aber ohne Inspiration.
3. Die Action-Szenen sind ebenfalls stereotyp. So etwas habe ich tausendmal vorher schon gelesen.

Fazit: Handwerklicher Mainstream ohne Anspruch auf etwas bleibendes Wertvolles. Aber genau das ist wohl das Erfolgsrezept der meisten. Nur nicht meins. Sicherlich gibt es noch weitaus schlechtere Literatur als Dan Brown und manche mögen sich dann wundern, weshalb ich nur einen Stern gebe. Doch ich habe beim Lesen bzw. Hören von "Inferno" fast pausenlos meinen Kopf schütteln müssen wegen der dramaturgischen Schwächen, sodass ich nach der Hälfte abbrach. Und dafür kann es nun mal keinen zweiten Stern geben. Geschmäcker und Ansprüche sind eben verschieden. Um Klassen besser beurteile ich z.B. von Andreas Wilhelm "Projekt Babylon", obgleich es auch hier etwas zu kritisieren gibt.
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278 von 368 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Krude Weltverschwörungstheorie trifft Reiseführer!, 21. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Nach dem medialen Hype um Dan Browns neuestes Werk habe ich mich mit einer gewissen Erwartungshaltung ans Lesen des seitenstarken Schmökers begeben. Da ich zugegebenermaßen auch kein übermäßiger Fan der vorangegangenen "brownschen Werke" war, hält sich meine Enttäuschung nach dem Lesen des aktuellen Buches daher in Grenzen, wobei sich "Inferno" sowohl stilistisch als auch spannungstechnisch eine Klasse unter dem gewohnten, schriftstellerischen Niveau des Autors bewegt.

Robert Langdon packt sie alle in den Sack: James Bond, Ethan Hunt, Colombo, Dr. Indiana Jones, Hercule Poirot und selbst Mac Gyver, der trickreiche Serienheld der 90er Jahre sind in meinen Augen allenfalls einfallslose Spießgesellen im Vergleich mit dem smarten Professor aus den USA, der jedes Buch gelesen, jeden Bild restauriert und jede Statue des mittelalterlichen Europas studiert und kultiviert hat. Nebenbei schreibt er Bücher, hält Vorlesungen und löst, zwischen Frühstücks- und Mittagspause, atemberaubende und bedrohliche Welträtsel. Und...gut aussehen tut der Bursche auch noch!

Zurück zur Geschichte: Der stakkatohafte Erzählstil, gespickt mit unzähligen Rückblicken, die kurzen Kapitel, deren cliffhangerartige Enden es keinesfalls gelingt, den gewünschten Spannungsbogen der Story aufzubauen oder zu steigern, beginnen mit fortlaufendem Lesen schlichtweg zu nerven. Einmal mehr sind die Personenbeschreibungen telegrammstilartig misslungen und bereits nach wenigen Kapiteln fiel es mir schwer, das Buch nicht zuzuklappen und im Bücherregal der nie zu Ende gelesen Werke lebender Autoren einzumotten. Während die Protagonisten durch das altertümliche Florenz gejagt werden, wird der Leser mit Geschichten und Ausführungen zu Bauwerken, Parks, Gärten und dem Wirken der Familie Medici gelangweilt und wünscht sich dadurch bereits nach wenigen Seiten, dass entweder die smarte Killerin, die einem Buch von Stieg Larsson entliehen zu sein scheint oder aber der blonde Militär Brüder, der mit seinen eisblauen Augen direkt einem zweitklassigen Kriegsfilm entsprungen zu sein scheint, in welchem er einen bösen, deutschen Kriegssverbrecher mimen durfte, dem Treiben ein schnelles Ende machen und sowohl den Professor, als auch seine hochbegabte, undurchsichtige Begleiterin bei deren temporeichen Ableben behilflich sein können.

Die Story ist ebenfalls ein wenig dürftig und taugt maximal als Gesprächsstoff für einen Kaffee in der Betriebskantine. Vielleicht fühlt sich der ein oder andere Weltverschwörungstheoretiker dennoch angesprochen.

Fazit: Geschichte und Handlung dünn, ganze Textpassagen scheinen italienischen Reiseführern der Stadt Florenz entnommen und mit Inhalten der Wissensplattform Wikipedia vermischt zu sein, Rätselraten am Stück wie bei Günther Jauch und dazu wird man den Eindruck nicht los, bereits ein halbfertigs Drehbuch zu konsumieren, da Hollywood vermutlich in den kommenden zwei Jahren mit einer entsprechenden Verfilmung aufwarten wird. Tom Hanks wird es freuen...mich nicht. Buch zugeklappt, eingemottet und im Regal der nicht fertig gelesenen Werke lebender Autoren verstaut.
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2.0 von 5 Sternen Ein thematisch überforderter Dan Brown - mit erheblichen Abnutzungserscheinungen, 27. Juli 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Robert Langdon betritt zum vierten Mal die Bühne - und obwohl der Roman doch recht kurzweilig ist, es bleibt alles wie gehabt. Robert Langdon jagt mit einer weiblichen Begleiterin durch Europa kleinen Rätseln rund um Dantes Inferno hinterher um ein Virus zu finden. Diesmal gibt es also keine Freimaurer oder Geheimorganisationen sonst hat sich Dan Brown aber nichts Neues überlegt. Vielmehr hat man das Gefühl er schreibt inzwischen seine Roman nach einer Schablone einfach runter (das erinnert stark an die monotonen Fortsetzungen von "Die Säulen der Erde"). Die Handlung ist m.E. diesmal deutlich schmaler, dafür schreibt der Autor unglaublich viel zu den Sehenswürdigkeiten in Florenz, immer wieder gibt es Rückblicke auf einen Fachvortrag Langdons - einiges davon unterstützt nicht die Handlung bzw. ist nicht sonderlich gut in den Plot integriert, es schleicht sich das Gefühl ein, dass hier auf recht einfache Weise Worte produziert werden. Der Charakter "Robert Langdon" entwickelt sich kein bisschen weiter und bleibt platt. Inzwischen ist es sein viertes Abenteuer und wie jedes Mal fragt sich der gute Robert wie er als "einfacher Professor" in solch ein Schlamassel geraten ist (dabei sollte er doch in Verfolgungsjagden geübt sein) - Dan Brown liefert keine Verbindungen zu den vorherigen Teilen, beschreibt aber auch Langdon nicht wie in Iuminati, er ist einfach nur da (Es sein denn seine Mickey Mouse Uhr zählt als Charaktereigenschaft) - das mutet inzwischen schwach an. Die Story folgt einem bei Dan Brown immer wiederkehrenden Muster. Am Ende ist der Böse der, von dem man es am aller wenigsten vermutet, alles ist ganz anders als der Leser am Anfang denkt (vgl. Illuminati, Sakrileg, Diabolus und Meteor!) und die schöne junge Begleiterin verliebt sich wie in jedem Langdon-Teil in den Helden, der aber nicht interessiert ist - beim vierten Mal reißt einen das nicht mehr vom Hocker. Thematisch steht diesmal also kein geheime Organisation im Mittelpunkt sondern die Zukunft der Menschheit, die durch Überbevölkerung bedroht ist. Und an dieser Thematik verhebt sich der Autor leider vollkommen. Zugegeben nicht jeder Roman muss eine ethische Debatte führen - es reicht manchmal auch reine Action. Wenn aber am Anfang Statistiken präsentiert werden, mit dem obligatorischen Hinweis, dass es sich hierbei um harte Fakten und nicht Fiktion handelt und ein so aktuelles Problem aufgegriffen wird dann muss der Autor auch liefern - tut er aber nicht. Die durchweg genialen Transhumanisten sind die einzigen mit Argumenten, die für (ACHTUNG SPOILER) eine zufällige Zwangssterilisation der Menschheit plädieren - ethische Einwände, Alternativen - Fehlanzeige! Alle anderen Beteiligten sind einfach strohdumm, so dass der Autor diese "Vision" allen ernstes als galante Lösung der zunehmenden Weltbevölkerung darstellt. Ob sein Apell "Die heißesten Plätze in der Hölle sind für diejenige reserviert, die in Zeiten moralischen Krisen ihre Neutralität bewahrt haben" am Ende ernst gemeinter ist? Man möchte es in diesem Kontext nicht hoffen! Bei dieser Thematik hätte es einen Autor von dem Format eines Eco bedurft- ein Brown war leider zu wenig.
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5.0 von 5 Sternen Spannend! Überraschend! Interessantes Thema! Und das Ende erst..., 27. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Inferno (Gebundene Ausgabe)
Ich muss zugeben, dass ich die anderen Bücher von Dan Brown über die Abenteuer des Symbologen Robert Langdon nicht gelesen habe, aber mir wurde das Buch so sehr empfohlen, dass ich es gekauft habe und auch nicht enttäuscht wurde. Die Bücher lassen sich offensichtlich auch gut als Einzelwerke lesen und bauen nicht wirklich aufeinander auf. Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken ist zwar nicht besonders informativ, aber gibt einen Hinweis darauf, dass es diesmal um die Geheimnisse des Werkes "Inferno" von Dante geht und somit auch in Florenz spielt. Ich kannte Inferno nicht besonders, zumindest hatte ich aber davon gehört. Beim Lesen fand ich mich dann aber immer öfters im Internet, um mehr über Dante, seine "Göttlichen Komödie" und das alte und neue Florenz zu erfahren, denn ich wollte unbedingt wissen, ob diese ganzen Fakten, die Geheimnisse und Kunstwerke Wirklichkeit sind. Alles in allem hat es mich wirklich gepackt und ich bin zusammen mit Robert Langdon und Sienna Brooks von einem entschlüsselten Rätsel zum nächsten Geheimnis gerannt. Was ich wirklich toll fand, war der Realitätsbezug! Das Buch ist unglaublich gut recherchiert. Nun aber mal zur Geschichte: Das Buch beginnt damit, dass Robert Langdon in einem florentinischen Krankenhaus aufwacht, ohne zu wissen, was die letzten beiden Tage passiert ist. Als eine Frau mit Waffe ins Krankenhaus einbricht, um Langdon zu töten, flieht er mit der Ärztin Sienna Brooks. Diese hatte in der Geheimtasche seines Jacketts ein Bio Tube gefunden, welches sich nur mit Langdons Fingerabdruck öffnet und einen Projektor enthält, der Boticellis Mappa dell'Inferno darstellt. Jedoch wurde das Bild etwas verändert und die beiden Rätseljäger werden schnell zu gejagten und Langdon weiß nicht, wem er trauen kann...

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Inferno
Inferno von Dan Brown (Gebundene Ausgabe - 14. Mai 2013)
EUR 26,00
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