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94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der...
Vor 7 Monaten von Helmut Scharner veröffentlicht

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig
Nachdem mich Sturz der Titanen schwer begeistert hatte, habe ich natürlich auch den zweiten Teil von Ken Follets Jahrhundert Trilogie "Winter der Welt" gelesen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was ich wirklich von dem Buch halten soll. Während ich im ersten Teil eine Menge über den ersten Weltkrieg und vor allem über die politischen...
Vor 8 Monaten von Peter Bauer veröffentlicht


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94 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufwühlende Geschichtsstunde, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Ken Folletts "Winter der Welt" beginnt im Jahr 1933 in Deutschland. Man erlebt hautnah mit, wie die Nazis an die Macht kommen und diese rücksichtlos einsetzen, indem sie Medien und politisch anders Gesinnte ausschalten. Auch in England wird die Angst vor dem Kommunismus geschürt und der Faschismus findet Zulauf.
Ähnlich wie schon in "Sturz der Titanen" erzählt Follett anhand von jeweils einer Familie in Deutschland, England, USA und Russland die historisch bekannten Entwicklungen in diesen Ländern. Seine Stärke ist neben einer fundierten Recherche aber vor allem die Zeichnung seiner komplexen Figuren und die daraus resultierenden Konflikte in der Handlung. Dafür ist natürlich die Zeit vor und während des zweiten Weltkriegs bestens geeignet.

Follett war sichtlich bemüht nicht zu einseitig zu schreiben, man ist als Leser sprachlos über die Gräueltaten der Nazis, aber es finden sich auch Deutsche die im Untergrund ihr Leben riskieren, indem sie gegen Hitlerdeutschland arbeiten. Die Gesellschaft in Amerika und England vor dem Krieg wird ebenso kritisch betrachtet, wie Stalins Russland und Amerikas Atombomben auf Japan.

Fazit:
Sehr aufwühlende Geschichtsstunde mit fiktiven Figuren - aber als Leser ist einem schnell klar, dass es genau solche Einzelschicksale wie die Hauptfiguren in "Winter der Welt" in großer Anzahl tatsächlich gegeben hat. Man sollte sich daher gut vorher überlegen, ob und wann man sich mit diesen über 1000 Seiten auseinandersetzen will, die eine der dunkelsten Epochen der Menschheitsgeschichte behandeln, denn die Geschichte beschäftigt einem über das Lesen hinaus.
Sehr vereinzelt hatte ich das Gefühl, dass der, sich selbst vom Autor auferlegte, hohe Anspruch über die Historie aller vier Länder und Familien im Detail zu schreiben, eine zu weitläufige Handlung ergibt, doch dann baute Follett zumeist wieder rechtzeitig die Berührungspunkte zwischen den jeweiligen Familien und Figuren ein.
Es kommen auch noch einige Begebenheiten aus "Sturz der Titanen" zur Sprache, man genießt dann diese Szenen doppelt, wenn man dieses Vorgängerbuch gelesen hat.
Wie erhofft - ein großer Historienroman.
[...]
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127 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Winter der Welt, 22. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Vorab:
Ich habe den ersten Teil der "Jahundert-Saga" verschlungen. Dementsprechend gespannt war ich auf Nummer 2.
Ich persönlich war vor bis vor 2 Jahren Geschichts LK'ler und muss sagen, dass ich immer wieder fasziniert von der geschichtlichen Genauigkeit in Follets Romanen war. So habe ich immer wieder einige Fakten, Daten und Orte in Erfahrung bringen können, welche im Unterricht nie zur Sprache kamen.
Durch die eingestreuten, und nicht geschichtsgetreuen Charaktere, schafft Follet beim Leser eine gewisse Grundspannung und den Drang das Buch weiterzulesen.
Auch beim "Winter der Welt" handelt es sich um ein typisches Buch von Ken Follet. Ich glaube man kann den Autor entweder mögen oder hassen. Seine geschichtlichen Romane informieren, sind gut recherchiert - auf der anderen Seite kann man dem Autor einen gewissen Hang zur Theatralik und zum Sexismus nicht abschreiben. Mich persönlich fesseln seine Werke derart, dass ich nicht sonderlich auf letzteren Punkt achte. Dementsprechend gehöre ich wohl zur Fraktion: Mögen.

Zum Buch:
Das Buch fasst wie zu erwarten die Handlungen der Charaktere aus dem ersten Band auf (an dieser Stelle sei jedem zu empfehlen, sich zuerst den ersten Band "Sturz der Titanen" zu Gemüte zu führen).
Leider erst ein paar Jahre nach Ende des ersten Bandes. So wird im Jahr 1933 begonnen, in dem Hitler bereits Reichskanzler, und damit die Weimarer Republik, mehr oder weniger, gescheitert ist.
Meiner Meinung nach ist gerade die Zeit nach Ende des Ersten Weltkrieges, bis hin zur Weimarer Republik, sowie deren Existenz eine Geschichtlich äußerst Spannende Zeit (insbesondere Deutschland betreffend).
Wie man im Weiteren Verlauf recht deutlich bemerkt ist Follet einfach mehr an der Entstehung, sowie dem Verlauf des 2. Weltkrieges interessiert, welchen er wieder erstaunlich detailreich - und mit einigen Fasaden, die ich durch den Abiturstoff nicht kannte - schildert.
Auch führt er seine Charaktere (und deren Nachkommen) aus dem ersten Band weiter durch die über 1000 Seiten, was von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht erhält, und einen dann am Ende in ungeduldiges Warten auf den dritten Band versetzt.

Fazit: Wieder ein typischer Follet Roman. Kann man mögen oder nicht. Ich mochte schon den ersten Teil, dementsprechend habe ich auch den zweiten verschlungen. Wieder einmal sehr gut recherchiert. Und wieder einmal (getragen durch die Charaktere) äußerst spannend. Das einzige Manko besteht für mich im späten Einsatzdatum des Romans, welches eine geschichtlich betrachtet entscheidende, sowie spannende Zeit außen vor lässt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung mit kleinen Abstrichen, 25. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach dem äußerst spannenden ersten Band "Sturz der Titanen" war für mich klar, dass ich auch die Fortsetzung "Winter der Welt" lesen musste.

Insgesamt wurde ich nicht enttäuscht: Erneut lässt Follett die Handlung sehr geschickt und spannungsfördernd zwischen den verschiedenen Schauplätzen in den USA, England, Deutschland und Russland hin und her springen, chronologisch aufgereiht über die Jahre 1933-1948.

Einzelne Rezensenten haben kritisch angemerkt, dass dabei verschiedene historische Ereignisse insbesondere in Deutschland nicht ausreichend berücksichtigt worden wären. Ich persönlich denke, dieses Buch soll in erster Linie unterhalten und nicht als historisches Lehrbuch dienen. Der historische Rahmen wurde, soweit er für die Handlung des Buches relevant ist, gut recherchiert (wofür Follett mehrere Mitarbeiter beschäftigte). Auch ist anzumerken, dass sich der Autor erneut um eine relativ ausgewogene Darstellung der Ereignisse bemüht hat- vor dem komplexen geschichtlichen Hintergrund sicher keine leichte Aufgabe.

Etwas weniger gut gefiel mir, wie sich die Charaktere aus dem ersten Band und die der nachfolgenden Generation zu Beginn des Buches prallel entwickeln. Das macht die Handlung über die ersten 100 Seiten etwas unübersichtlich- man läuft Gefahr, einzelne Protagonisten miteinander zu verwechseln. Die Einführungphase erschien mir, anders als beim ersten Band, dadurch etwas schwierig und nicht ganz so spannend. Nach einiger Zeit fiebert man dann aber auch mit der jungen Generation mit.

Fazit: "Sturz der Titanen" war nach meiner Meinung zwar das geringfügig stärkere Buch. Wem dieses gefallen hat, der kann sich trotz der kleinen Abstriche zu Beginn des Buches aber ruhig auch an die Fortsetzung "Winter der Welt" wagen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mehr als nur Geschichte, 7. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich muss zugeben, ich habe diese Buch nicht am Stück lesen können. Ken Follett beschreibt das Terror-Regime der Nazis so eindringlich, dass mir stellenweise echt schlecht geworden ist. Allerdings muss ich zugeben, dass er einer der wenigen ist, die diesen dunklen Teil der Geschichte NCHT im Kitsch versinken ließen.

Am Anfang, als es um die Wahlen der NSDAP ging, ging mir folgendes Zitat aus Star Wars durch den Kopf "Und so geht die Freiheit zugrunde: mit donnerndem Applaus.". Dieses Zitat passt perfekt zu den damaligen Begebenheiten, denn der Großteil der deutschen Bevölkerung gab sich nur zu gern in die Hände der Nazis.

Es war für mich spannend zu lesen, wie die Famile von Ulrich, bis auf den Sohn alle gegen die Nazis, die Zeit verbringt. Versucht zu überleben. Erik, der den Nazis blind folgt, bildete den perfekten Gegensatz zu Carla, die alles tat, um die Machenschaften der Nazis aufzudecken - und am Ende sogar zur Verräterin wurde. Der Werdegang Eriks - das große Erwachen, die Reue, den Anschluss an das neue Regime- waren ebenso faszinierend, wie der Leidensweg seiner Schwester.

Auch der "amerikanische" Erzählstrang hatte es in sich. Zum ersten Mal las ich etwas über Pearl Harbour, ohne mir den kitschigen Streifen anschauen zu müssen. Auch die Verbindung der amerikanischen Protagonisten mit den deutschen, den russischen und den englischen ist Follett sehr gut gelungen. Ich muss zugeben, ich war sogar etwas überrascht ;)

Während den Erzählsträngen merkt man deutlich, dass Follett ein bisschen zur schwarz-weiß-Malerei neigt ;) es gibt immer den regimetreuen Mitläufer und immer den Rebellen. Allerdings muss man ihm zugute halten, dass er es meisterlich abgestimmt hat. Es war weder zu viel weiß, noch zu viel schwarz ;)

Es ist ihm auch gelungen, die damaligen gesellschaftlichen Konventionen einzufangen und ohne z übertrieben wiederzugeben. Man hat immer wieder das Gefühl, dabei zu sein, statt nur zu lesen.

Allerdings zieht sich die Handlung manchmal etwas. Manchmal legt Follett zu viel Wert auf das Gefühlsleben seiner Protagonisten bezüglich verflossener Liebschaften. Wahrscheinlich war das als Entspannungsphase für den Leser gedacht, denn "Winter der Welt" ist stellenweise ein hartes Stück zu lesen.

Fazit:

Eindringlich, gänzlich ohne Klischee und Übertreibungen schafft es Follet, uns in die damalige Zeit und herrschende Atmosphäre zu ziehen. Man hat immer das Gefühl dabei zu sein, statt nur zu lesen. Allerdings sind die Nazi-Passagen nichts für schwache Nerven oder Mägen.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Historienroman, 27. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. RomanDer zweite Teil von Ken Folletts Jahrhundertsaga umfasst den Zeitraum von 1933 bis 1948. Anhand von dramatischen Einzelschicksalen werden die schrecklichen Ereignisse von der Machtergreifung Hitlers bis zur Teilung Deutschlands nachgezeichnet.

Follett beschert uns ein Mammutwerk; in der Kindle-Version erkennt man das an der gefühlten Ewigkeit, die vergeht, bis der Lesefortschritt von 1 auf 2% springt.

Deutschland, Großbritannien, die USA und Russland sind hauptsächlichen Schauplätze. Auf kunstvolle Weise verwebt der Autor die Schicksale der Hauptcharaktere. Freilich ist nicht jedes "zufällige" Aufeinandertreffen auch wirklich glaubhaft; etwa wenn Lloyd mitten in Frankreich ausgerechnet seinen sterbenden Halbbruder aus einer abgeschossenen Maschine zieht. Manche Szene wirkt gekünstelt, das tut der Spannung aber insgesamt keinen Abbruch.

Die stärksten Momente hat "Winter der Welt" dort, wo es um die Anwendung unmittelbarer (polizeilicher) Brutalität geht. Gerade die Szenen am Beginn des Buches, wo am Vorabend der endgültigen Machtergreifung Hitlers SA-Truppen ihr Terrorregime aufnehmen, sind in ihrer Dramatik erschütternd. Man möchte sie fast als Schullektüre empfehlen.

Bei einem Roman, der den Zweiten Weltkrieg zum Hauptgegenstand hat, kommen naturgemäß die Deutschen nicht gut weg. Follett ist aber gerecht; mit gleicher Bissigkeit kritisiert er die Standesdünkel des britischen Adels, die Rassenprobleme in den USA und vor allem das russische Unrechtsregime Stalins.

Aufgrund der Vielzahl an Charakteren muss man sich auf "Winter der Welt" schon "einlassen". Wer nicht zügig liest, verliert leicht den Überblick. Hält man durch - was durch den flotten Erzählstil durchaus erleichtert wird - wird man historisches Wissen quasi als Nebenprodukt wieder auffrischen und auch viel Neues erfahren. In jedem Fall ist die Lektüre der 1000 Buchseiten ein Gewinn.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitreißender Einblick in die Geschichte, 26. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Mitreißend, mit Einblick in die Geschichte, schafft es Ken Follett immer wieder den Leser mit seinen geschichtlich gut recherchierten Werken in eine andere Welt zu versetzen. Eine Reise in die Vergangenheit, die mir geholfen hat, auch einige Wissenslücken zu schließen. Da "Winter der Welt" die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" ist, ist es umso packender zu lesen, wie sich das Leben der mir schon aus dem ersten Band vertrauten Personen entwickelt. Dabei geht Follett auch auf Bereiche der Nazi-Vergangenheit ein, die nicht so offensichtlich wie die Judenvernichtung waren. Aus mehreren Blickwinkeln beschreibt er die Entwicklung des zweiten Weltkrieges mit all seinen Folgen. Ein empfehlenswertes Buch, dass keinerlei langatmige Stellen hat, wie es beim ersten Teil manchmal der Fall war.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältig, 17. Oktober 2012
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Nachdem mich Sturz der Titanen schwer begeistert hatte, habe ich natürlich auch den zweiten Teil von Ken Follets Jahrhundert Trilogie "Winter der Welt" gelesen. Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, was ich wirklich von dem Buch halten soll. Während ich im ersten Teil eine Menge über den ersten Weltkrieg und vor allem über die politischen Konstellationen, die ihn überhaupt erst möglich gemacht haben lernen konnte, ist Winter der Welt eher ein Liebesroman vor der historischen Kulisse des zweiten Weltkriegs. Politische Hintergründe werden nicht beleuchtet, es wird lediglich auf einige der bedeutensten Schlachten des Krieges eingegangen und auch hier wird die Neugier des historisch interessierten Lesers nicht wirklich durch Hintergrundinformationen befriedigt. Nun mag man mir vorwerfen, dass das auch nicht das Ziel eines Romans sein soll, sondern dass dieser lediglich unterhalten soll. Wenn der Autor aber mit dem Ziel antritt einen Roman über das 20. Jahrhundert zu schreiben, dann erwarte ich mehr als einen letztlich kitschigen Liebesreigen während der Zeit des 3. Reichs.

Zudem bleiben die meisten Charaktere relativ blass. Dies liegt wahrscheinlich an der großen Anzahl der handelnden Personen, jedoch hätte auf einige vollständig überfüssige Handlungsstränge verzichtet werden können und dadurch andere Charaktere deutlicher herausarbeiten können. Beispiel hier ist der Charakter von Erik, des typischen Nazi-Mitläufers, dessen Beweggründe und Motivationen kaum erkennbar sind.

FAZIT: Als Liebesroman vor historischem Hintergrund recht gelungen. Als (wirklicher) historischer Roman leider nichts besonderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich auch den zweiten Teil so spannend zu schreiben, 10. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Den ersten Teil habe ich als Hörbuch gehört und konnte nicht genug davon kriegen. Da dort der erste Weltkrieg zuende geht und somit das zweite Buch vom zweiten Weltkrieg handelt, hatte ich vorab Angst, dass das zweite Buch nicht mehr so toll sein könnte, weil es nicht mehr um die ursprünglichen Charaktere handelt. Diese Angst wurde mir bereits auf den ersten paar Seiten genommen, denn Ken Follet schaffft es auch diesmal wieder Spanung aufzubauen und die Charaktere so umfassend zu beschreiben, dass man sich mit ihnen identifieren kann bzw. so dass man denkt man sei ein guter Freund dieser Personen. Die Tatsache, dass alte Persönlichkeiten in den Hintergrund rücken und den Töchtern und Söhnen Platz machen, ist selbstverständlich und sehr gut damit gelöst, dass sie immer noch eine große Rolle spielen und selbstverständlich viel an ihre Kinder abgegeben haben.
Des zweiten Teil der Jahrhundertsaga fand ich sogar noch ein bisschen besser, da der zweiten Weltkrieg ja nun noch nicht so weit weg ist, wir aber noch einige Folgen davon selbst erfahren haben oder zumindest von Familienangehörigen erzählt bekommen haben. Mir hat es die Geschichte vor allem hier in Deutschland noch mal näher gebracht und mich wieder einmal geschockt wie es dazu gekommen ist und welche Auswirkungen es auf die deutschen Bewohner hatte.
Ich bin sehr gespannt auf das dritte Buch, denn ich bin gespannt wie sich die dritte Generation im Laufe des 20. Jahrhunderts schlägt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Fortsetzung, 25. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Tolle Fortsetzung von "Sturz der Titanen", man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Um diese Handlung zu verstehen sollte man die erste Sage gelesen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ken Follett, ein begnadeter Schriftsteller, 21. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman (Gebundene Ausgabe)
Prompte Lieferunbg. Ich habe schon "Sturz der Titanen" gelesen, deshalb wollte ich diesen Band als Fortsetzung unbedingt haben. Ken Follett ist einer meiner Liblingsschriftsteller, weil alle Bücher super recherchiert sind. Der Schreibstil ist flüssig und spannend, so dass esw schhwer fällt, ein Buch aus der Hand zu legen.
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Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman
Winter der Welt: Die Jahrhundert-Saga. Roman von Ken Follett (Gebundene Ausgabe - 18. September 2012)
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