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5.0 von 5 Sternen Grandios gelungen!
Wir lieben den Erfolg. Erfolgreiche Menschen bevölkern die Titelseiten der Magazine, sie spreizen ihre Finger zum Victoryzeichen in die Kameras und treffen andere erfolgreiche Menschen in Davos. Und dann gibt es die anderen, die Gescheiterten.

Dabei ist die Geschichte der Menschheit voller Misserfolge. Angefangen hat es mit dem Turmbau zu Babel und...
Veröffentlicht am 14. Mai 2012 von Volker M.

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autor manchmal zu vorschnell?
Die Idee des Buches ist originell, denn im Allgemeinen wird immer nur über den Erfolg statt den Misserfolg geschrieben. Doch besonders negativ fiel mir das Kapitel zur Kybernetik auf. Die Kybernetik soll gescheitert sein? Dann frage ich mich, wie heutzutage Satelliten in ihren Bahnen gehalten werden, Roboter nicht aus dem Gleichgewicht kommen oder die Forschung von...
Vor 11 Monaten von Klaas veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Autor manchmal zu vorschnell?, 9. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Die Idee des Buches ist originell, denn im Allgemeinen wird immer nur über den Erfolg statt den Misserfolg geschrieben. Doch besonders negativ fiel mir das Kapitel zur Kybernetik auf. Die Kybernetik soll gescheitert sein? Dann frage ich mich, wie heutzutage Satelliten in ihren Bahnen gehalten werden, Roboter nicht aus dem Gleichgewicht kommen oder die Forschung von selbstfahrenden Autos geschieht? Es geschieht mit Hilfe der Kybernetik, welche im technischen Bereich Regelungstechnik heißt. Der Autor strotzt vor Überheblichkeit, wenn er die Rolle dieser Wissenschaft so ins Bedeutungslose herabwürdigt. Es ist klar, dass sich die Kybernetik als allgemeine Wissenschaft des Steuerun und Regelns in den Teilbereichen der Gesellschaft wie Ökonomie und Politik nicht etablieren konnte, aber sie ist alles andere als Ganzes gescheitert. Im Gegenteil: die Technologie von heute wäre ohne sie garnicht möglich und ihre Rolle für die Zukunft - davon bin ich überzeugt - ist alles andere als gering.
Ich betone dies aus folgendem Grund: Dem Autor sollte bewusst sein, welche Wirkung seine Darstellungen haben. Wenn junge Menschen so etwas lesen, dann sind sie alles andere als offen gegenüber der Kybernetik und Regelungstechnik eingestellt. Sie vermuten eine tote, nicht funktionierende "Wissenschaft" dahinter. Dies kann weder im Interesse des Individuums noch im Interesse der Gesellschaft sein.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios gelungen!, 14. Mai 2012
Von 
Volker M. - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Wir lieben den Erfolg. Erfolgreiche Menschen bevölkern die Titelseiten der Magazine, sie spreizen ihre Finger zum Victoryzeichen in die Kameras und treffen andere erfolgreiche Menschen in Davos. Und dann gibt es die anderen, die Gescheiterten.

Dabei ist die Geschichte der Menschheit voller Misserfolge. Angefangen hat es mit dem Turmbau zu Babel und vielleicht sind wir gerade Zeuge des Zusammenbruchs der europäischen Währung. Alles großartige Projekte und alle sind grandios gescheitert.

Bernd Ingmar Gutberlet hat die Geschichtsbücher nach fast vergessenen Großprojekten durchforstet, die unsere Welt tiefgreifend verändert hätten, wenn sie nicht am eigenen Anspruch oder dem Größenwahn gescheitert wären. Wer erinnert sich heute noch an Atlantropa, einen Superkontinent, zusammengeschlossen aus Europa und Afrika, der durch die Absenkung des Mittelmeers entstehen sollte? Oder Henry Fords gigantische Kautschukplantage Fordlandia im brasilianischen Urwald? Unreflektierter Fortschrittsglaube und Überheblichkeit haben viele Projekte von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Nicht immer hat es Jahrhunderte gedauert, bis man das Scheitern eingestand, wie im Fall der unvollendet gebliebenen gotischen Kathedrale von Beauvais. Der Fall der völkerverbindenden Universalsprache Esperanto ist geradezu tragisch, denn sie wurde ein Opfer nationaler Ressentiments und versank zusammen mit dem Völkerbund in Bedeutungslosigkeit. Die Französische Revolution schuf mit der Zehntagewoche und dem 10-Stunden-Tag eine Kopfgeburt, die weder von der Bevölkerung noch von der Kirche jemals akzeptiert wurde.

Gutberlet analysiert die Gründe des Scheiterns aus der Distanz der Geschichte mit bewundernswerten Detailkenntnissen. Brillant recherchiert, journalistisch aufbereitet und oft von geradezu erschreckender Aktualität. Die Fehler der Vergangenheit sind die Fehler von heute: Politische Ignoranz, schlecht kommunizierte Reformen von oben herab, verdrängte Realitäten. Das alles ist schon da gewesen und trotzdem scheinen wir nichts daraus zu lernen. Ob alchimistische Goldmacher, eine grotesk riesenhafte Eisenbahn oder die überschätzten Möglichkeiten der Informationstechnik in der DDR, Gutberlet gelingt es in jedem Kapitel, kuriose Misserfolge aus dem Dunkel der Geschichte zu holen. Und am Ende kratzt sich der Leser am Kopf und fragt: Wie konnte das nur passieren? Das war doch ganz offensichtlich zum Scheitern verurteilt!

Und dann zahlt er seine Tasse Kaffee mit Euro und geht nachdenklich nach Hause.
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1.0 von 5 Sternen viel blabla um wenige Informationen, 2. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Der Autor weiss viel über Geschichte und Politik, zumindest glaubt er dies.
Das lässt er durch immens viel "Drumherum" um die eigentlichen Themen gerne spüren,
sodass die einzelnen Kapitel trotz der spannenden Themen unglaublichst langatmig ausfallen.
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5.0 von 5 Sternen An sich oder der Umwelt gescheitert, 19. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch wurde mir von einem guten Bekannten empfohlen, ich las es ohne Unterbrechung, es zeigt wie auch grossen Menschen Fehler unterlaufen wie Ford (falsche Denkweise) oder Einstein mit seiner Suche nach der Weltformel..
Die Biographien der anderen sind natürlich auch interressant, aber lest selber
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5.0 von 5 Sternen Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte, 15. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Gut geschrieben unterhaltsam zum lesen. Versand durch Amazon wie immer schnell und zuverlässig. Kann man auch gut verschenken, sicher interessant für viele Personen. Obwohl man das ja alles aus dem Internet ziehen könnte aber so in einem Buch verpackt schön.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Als Sprache ist Esperanto ganz sicher nicht gescheitert", 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte (Gebundene Ausgabe)
Dieser Satz, dass Esperanto als Sprache "ganz sicher nicht gescheitert" ist, findet sich auf Seite 138 des Buches. Gutberlet verweist hierfür auf ein bis zwei Millionen Sprecher des Esperanto und mehrere Tausend Muttersprachler. Da war ich doch wieder etwas versöhnt mit dem Autor. Vorher fand ich die Aufnahme von Esperanto eher verblüffend - weil es einerseits natürlich richtig ist, dass der ursprüngliche Traum, jeder solle Esperanto lernen, (bisher zumindest) nicht umgesetzt wurde. Aber andererseits hat sich Esperanto ausgehend von einer kleinen Broschüre mit etwa 40 Seiten zu einer lebendigen Sprache entwickelt, die bei Google Translate angeboten wird, in der die chinesische Regierung Tag für Tag Nachrichten veröffentlicht ([...]), in der jährlich ein paar Dutzend Bücher erscheinen und in der es Facebook, Mozilla Firefox sowie eine Wikipedia-Version mit über 170.000 Artikeln gibt. Diese Entwicklung hat nur etwa ein Jahrhundert gebraucht - und das ist für Sprachen außerordentlich schnell, vielleicht sogar schneller als bei jeder anderen Sprache. Schließlich gab es vor 125 Jahren nur eine Handvoll Esperantosprecher.

Gutberlet schreibt durchaus mit Sympathie über Esperanto und bedauert es, dass sich Esperanto nicht mehr verbreitet hat, dass "sein weiterhin begrenzter Wirkungsgrad beklagenswert" ist (S. 120). Er hat eine Fülle an interessanten Informationen über Esperanto und seine Geschichte zusammengetragen und präsentiert diese in einem gut lesbaren Stil.

Ich stimme ihm allerdings nicht zu, dass für die noch geringe Verbreitung die "Gleichgültigkeit und Ignoranz der internationalen Gremien" verantwortlich ist - insofern halte ich es eher mit Jason Zasky, der im 'failure mag' geschrieben hat, die Spracherfinder würden zu wenig über das nötige Marketing nachdenken, [...] . Das gilt vielleicht bei Esperanto weniger für den Spracherfinder Ludwig Zamenhof und für einige Pioniere, aber jedenfalls für die meisten Esperanto-Organisationen.

Auch die Vermutung auf S. 119, eine (...) "neutrale Sprache bedürfte des Konsens aller Beteiligten, mithin der ganzen Welt, um überall Verbreitung zu finden und ihren Auftrag zu erfüllen", teile ich nicht. Gerade die Tatsache, dass ein paar Millionen Menschen Esperanto gelernt haben ohne eine solche vorherige "weltumspannende Übereinkunft" (S. 120), zeigt ja, dass eine Verbreitung durchaus möglich ist (und nach meinem Verständnis auch noch viel weiter realisierbar ist, wenn man es schafft, schon den Vierzehnjährigen Esperanto und seine Praxis vorzustellen). - Ein wenig anders interpretiere ich auch die parallele Verbreitung von Esperanto in bürgerlichen und Arbeiterkreisen der 1920-er Jahre; ich sehe das nicht als Spaltung, sondern als zunehmende Verbreitung in einem neuen Feld, der Arbeiterschaft, nachdem sich vorher vor allem Intellektuelle mit Esperanto beschäftigt hatten.

Das alles aber sind geradezu Kleinigkeiten angesichts der insgesamt schönen und kenntnisreichen Darstellung von Esperanto.

Auch die Vorstellung der anderen Projekte ist Gutberelet gut gelungen. Viele dieser Vorhaben sind nicht über das Schreibtisch-Stadium hinausgekommen - etwa die Umkehrung der sibirischen Flüsse. Andere Projekte sind vor Ort gescheitert wie das Projekt von Henry Fords Gummibaum-Plantagen in Brasilien. Die sogenannte "Wasserkunst" der Bergstadt Toledo (die Förderung von Wasser in die Stadt) hat hingegen immerhin ein paar Jahrzehnte funktioniert, bis die Stadt sich nicht mehr um die Anlagen kümmerte; das ist kein Scheitern des Erfinders Turriano, aber doch des Projekts an sich. Beim Projekt der Ausrottung der Kinderlähmung weiß man noch nicht, ob es endgültig gelingen wird oder nicht.

Ich habe das Buch gerne gelesen und sehr genossen. Die einzelnen Kapitel sind schöne abgeschlossene Einheiten, die man sich vor dem Einschlafen zu Gemüte führen kann.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunliche Tatsachen, 8. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Menschheitsprojekte dargestellt in leicht lesbarer, nicht ermüdender Form. Kurioses und zum Teil auch Erschreckendes, Irrwege, Abwege aber auch Erfolge grandioser Projekte.
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Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte
Grandios gescheitert: Misslungene Projekte der Menschheitsgeschichte von Bernd Ingmar Gutberlet (Gebundene Ausgabe - 16. März 2012)
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