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5.0 von 5 Sternen In bester Lark-Manier! (4,5*)
Sarah Lark entführt uns dieses Mal zur (für mich sehr willkommenen) Abwechslung in die Karibik und zwar nach Jamaika. Im Mittelpunkt des Geschehens zu Anfang des 18. Jahrhunderts steht die junge Nora, die schon lange den Wunsch gehegt hat, ein Leben in der Karibik zu führen und diesen Traum am liebsten mit ihrer ersten grossen Liebe verwirklichen...
Veröffentlicht am 28. November 2011 von Wombatsbooks

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen falscher Einstieg?
Da Sarah Lark ja unzählige Fans hat und auch einige meiner Freundinnen (belesen und gebildet) sie mit Begeisterung gelesen haben (was sich aber vielleicht eher auf die Neuseeland-Romane bezog), war ich natürlich auch neugierig auf diese Autorin - obwohl ich ihre historischen Romane unter dem Pseudonym Ricarda Jordan wirklich NUR schlecht finde.

Nun...
Vor 2 Monaten von Ricarda Raab veröffentlicht


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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In bester Lark-Manier! (4,5*), 28. November 2011
Von 
Wombatsbooks - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Sarah Lark entführt uns dieses Mal zur (für mich sehr willkommenen) Abwechslung in die Karibik und zwar nach Jamaika. Im Mittelpunkt des Geschehens zu Anfang des 18. Jahrhunderts steht die junge Nora, die schon lange den Wunsch gehegt hat, ein Leben in der Karibik zu führen und diesen Traum am liebsten mit ihrer ersten grossen Liebe verwirklichen würde. Wer die bisherigen Romane von Sarah Lark kennt, weiss allerdings, dass sich dieser Traum nur zum Teil erfüllen wird. Schliesslich auf Jamaika angekommen, verliebt sich Nora zwar gleich in die Insel, kann dort aber längst nicht so leben, wie sie es sich erhofft hatte. Sie wird mit der Sklaverei & Naturkastastrophen konfrontiert und muss selbst um ihr Überleben kämpfen...

Dieser wunderbare Schmöker lebt nicht so sehr von seinen Charakteren, sondern vielmehr von den faszinierend bildhaften Beschreibungen der Schönheit Jamaikas. Gleichzeitig fesselt & erschreckt "Die Insel der tausend Quellen" mit den Darstellungen über das tägliche Leben der Sklaven, deren Rituale und den Teil ihres Daseins, den sie vor ihren "Backras", also den Herren, geheim halten. In diesem Zusammenhang gibt es noch eine Menge Interessantes über den Freiheitskampf der Schwarzen unter der Führung von Granny Nanny, der einzigen Frau unter den Nationalhelden Jamaikas.

Auch wenn die Handlung sich in einigen Teilen am Rande der Authentizität bewegt, wie die Autorin im Nachwort selbst zugibt, und in anderen Teilen ein wenig vorhersehbar ist, hat das meiner Lesefreude nur minimal Abbruch getan (daher auch der halbe Stern Abzug), weil man förmlich spüren konnte, wie viel Spaß Frau Lark beim Schreiben hatte. Auf mich sind die Funken karibischer Exotik & Mitgefühls für die Sklaven übergesprungen und haben ein wahres Lesefeuer entzündet!

Das Ende ist abschliessend genug, um mehr als zufriedenstellend zu sein und gleichzeitig offen genug für einen Nachfolgeband, auf den ich schon *wahnsinnig* gespannt bin! Empfehle diese spannende und interessante Prise karibischer Exotik und Wärme für die kürzer und kälter werdenden Tage sehr gern weiter!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann die Fortsetzung kaum erwarten! Nur zu empfehlen!, 5. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Sarah Larks neuestes Buch hab ich innerhalb von 2 Tagen ausgelesen gehabt!
Super spannend und fesselnd, vor allem durch die neue Kulisse (Jamaika) und die interessanten und schockierenden Hintergrundinfos zur Sklaverei und zu den Zuständen auf den Zuckerrohrplantagen. Erschreckend realistisch beschreibt Lark die Gegebenheiten ohne dass es zu viele Infos werden (wie es oft bei den Neuseelandbüchern meiner Meinung nach so war).
Einziges Manko: Buch ist gebunden und dementsprechend teuer, aber als echter Lark Fan sollte das einen nicht davon abhalten es zu kaufen!
Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung!
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es gibt Gut und Böse. Nicht Schwarz und Weiß.", 25. November 2011
Von 
Regina Berger "Gina" (Rottach-Egern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Während die Vorgänger-Bücher der Autorin in Neuseeland spielen, entführt Sarah Lark mit >Die Insel der tausend Quellen< nach Jamaika auf eine Zuckerrohrplantage.
Die fast 700 Seiten dicke Saga umspannt einen Zeitraum von zehn Jahren; beginnt 1729 in London und endet 1739 auf Jamaika. Die Kapitelüberschriften (jeweils mit einem Kolibri verziert) lassen bereits erahnen, was den Leser erwartet: Schwärmerei, Die Insel, Zauber, Verrat, Liebe, Rache. So sind in dem Roman all jene Themen enthalten, die für kurzweilige Unterhaltung sorgen.

Nora, eine Kaufmannstochter aus gutem Londoner Hause, verliert ihre erste schwärmerische Liebe Simon viel zu früh. Mit ihm hatte sie Pläne vom Auswandern geschmiedet. Im Andenken an ihn folgt sie Jahre später dem deutlich älteren Plantagenbesitzer Elias als Ehefrau auf die Zuckerrohrplantage Cascarilla Gardens nach Jamaika. Der Alltag auf der Plantage, die Behandlung der Sklaven wie z.B. den Feldneger Akwasi (dem im Laufe der Geschichte noch eine gewichtige Rolle zukommt), sowie der Umgang mit den Schwarzen wie der Zofe Màanu binden den Leser ein in ein exotisch angehauchtes Leben in der Ferne. Zudem sorgt die Rückkehr des Stiefsohnes Doug auf die Plantage für die zweite Liebesgeschichte um Nora.

Man weiss genau, was einen erwartet, wenn man Sarah Lark liest. Der deutschen Autorin Christiane Gohl, die unter dem Pseudonym Sarah Lark schreibt, gelingt es stets auf`s Neue, in eine fremdartige Welt zu entführen. Sie zieht den Leser mit ihren Geschichten in einen Bann. (Dieser hat allerdings nichts mit dem im Buch beschriebenen Bann der Geisterbeschwörung, der Duppy`s, innerhalb der Obeah-Zeremonie zu tun.) Auch wenn die Handlung vorhersehbar ist, und die Hauptperson Nora zudem eindimensional wirkt (weil sie nur gut ist und alles hinnimmt), freut man sich regelrecht auf das Weiterlesen. Und das, obwohl das Happy-End vorprogrammiert ist - oder wahrscheinlich eben gerade deshalb.

Jamaika kommt von Chaymaka, das heisst so viel wie "Insel der tausend Quellen" und bietet einen gelungenen Hintergrund für den Stoff, aus dem die Träume sind: einen rührseeligen Unterhaltungsroman für gemütliche Stunden auf dem Sofa.
(Einen Stern Abzug gebe ich deswegen, weil die Erzählung beim Lesen zwar Spass gemacht hat, mich aber nicht berührt oder mir in Erinnerung bleiben wird.)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sarah Lark wieder in Bestform;-), 8. Januar 2012
Von 
J. Holborn "Joho" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Nach dem Noras große Liebe an Schwindsucht starb und sie sich lange in ihrer Trauer verkrochen hatte, nimmt sie den Antrag eines Zuckerrohrfarmers an und folgt ihm nach Jamaika. Sie arrangiert sich mit der Ehe und versucht, auf ihre Art etwas für die Sklaven auf der Plantage zu bewirken, was ihr jedoch nur schwer gelingt. Einer der Sklaven verliebt sich Nora, die seine Liebe jedoch nicht erwidert. Dafür liebt ihn aber Noras Zofe um so mehr. Als sich auch noch Doug, Noras Stiefsohn, in Nora verliebt, nimmt das Unglück seinen Lauf...
Nach anfänglichen Längen nimmt die Handlung doch an Fahrt auf und entwickelt sich erfreulich unterhaltsam. Nachdem mir das letzte Buch "Im Schatten des Kauribaums" so gar nicht mehr gefallen hatte, ist Sarah Lark hier wieder ein spannender Roman gelungen, den ich doch tatsächlich an einem Tag "verschlungen" habe! Auch gut gefallen hat mir, dass das Buch mal in anderer Kulisse als immer Neuseeland spielte. Auch hier wurde ein wenig Politik eingewoben, aber auch nicht so vordergründig wie im letzten Buch und vor allem überhaupt nicht langweilig! Ich glaube, es wird hier Fortsetzungen geben, auf die eine prophetische Bemerkung einer alten Negerin schließen läßt, diese "Weissagung" erfüllte sich in diesem Buch nämlich nicht mehr. Darauf freue ich mich schon.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach wunderbar, 8. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Mich hat das neue Buch von Sarah Lark völlig in den Bann gezogen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Handlung dieses Mal nicht in Neusseeland spielte, sondern in der Karibik. Es wird die Geschichte von Nora erzählt, die nach dem Verlust ihrer ersten großen Liebe einen anderen Mann heiratet und mit ihm in die Karabik geht.
Sie ist geschockt von der dortigen Sklavenhaltung. Die Sklaven Maanu und Akwasi spielen auch eine wichtige Rolle in diesem Roman. Schön, dass die Geschichte der Sklaven nicht so langatmig war, wie die der Maori in S.Ls. letztem Buch.
Mit Doug, dem Sohn ihres Ehemannes erlebt sie ihre zweite große Liebe.
Nora muss einige Jahre auf ein Happy End warten. Ich musste das nicht, das Buch war so fesselnd, dass ich es innerhalb weniger Tage ausgelesen habe.

Liebe Sarah Lark, bitte schreiben Sie hier eine Fortsetzung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder nicht aus der Hand zu legen....., 20. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Nach dem doch etwas langweiligeren "Im Schatten des Kauribaums" wieder ein "Echter Lark Roman".
Es ist Sarah Lark gelungen, mit uns Lesern weg von Neuseeland in eine andere Ecke der Welt zu reisen, und die Natur Jamaikas so lebendig zu beschreiben, das man meint, die Flora und Fauna vor sich zu sehen. Die Handlung ist zwar nicht so sehr überraschend, doch sehr spannend geschrieben, teilweise war man vor Spannung schon fast ein wenig atemlos und wie auch schon andere vor mir schrieben, die Zeit egal. Man musste einfach weiterlesen...Auch ich würde mir hier eine Fortsetzung, aber in dieser Qualität, wünschen. Vergebe somit gerne die vollen 5 Sterne und vielen Dank für so einen richtig guten Schmöker, einfach zum Abschalten und Genießen ;)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... von Schwarzen, von Weißen und von Federvieh!, 19. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Zwei Dinge bewegten mich zum Kauf dieses Buches:
1. Das Cover ... ich finde es soooo toll (allerdings schauen die Cover von Sarah Larks Büchern immer annähernd gleich aus).
2. Das Buch ist von Sarah Lark! Muss man dazu noch mehr sagen?

Trotzdem hatte ich ein klein wenig Bauchweh, als ich das Buch dann vor mir hatte. Auf der einen Seite riesig große Vorfreude, immerhin ist Sarah Lark meine Lieblingsautorin. Auf der anderen Seite die Erinnerung an ihr letztes Buch ("Im Schatten des Kauribaums"), das verhältnismäßig schlecht war.
Kaum hatte ich aber angefangen zu lesen, stellten sich alle Befürchtungen als unbegründet heraus.
Gleich vorweg: Das Buch ist so, so, so toll! Ich glaube, es ist das beste, das Sarah Lark je geschrieben hat!

Toll fand ich den erfrischenden Schauplatzwechel. Endlich weg von Neuseeland, von den Maori. Das Augenmerk liegt dieses Mal auf den Sklaven. Wichtige historische Geschehnisse wurden geschickt in die Geschichte hineingezogen (so der Vertrag zwischen den Maroons und den Weißen), und hat die Handlung nicht gestört, sie nicht "beschwert", langweilig werden lassen.
Vielmehr rennt die Handlung nur so dahin, dass man mit dem Lesen kaum nachkommt. Das Buch ist so spannend, dass ich teilweise um Atem gerungen habe, die fortschreitende Zeit auf meiner Uhr mit besorgtem Blick zur Kenntnis genommen habe und trotzdem noch weiter gelesen habe. Wer braucht schon Schlaf?

Die Figuren sind sehr glaubwürdig dargestellt, Sympathieträger sind allerhand dabei.
Stellenweise ist das Buch vorhersehbar, was der Lesefreude aber keinen Abbruch getan hat. Happy End gibt es natürlich auch. Bleibt zu hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt.

Alle möglichen Punkte und darüber hinaus!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abtauchen in eine andere Welt, 10. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich bereits die Neuseeland-Bücher von Sarah Lark gelesen habe, hatte ich befürchtet, dass man im aktuellen Werk die meisten Geschehnisse voraussehen könnte. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Die Handlung war spannend und immer wieder auch unerwartet ohne die Gesamthandlung unglaubwürdig zu machen. Sobald man das Buch in die Hand nimmt, taucht man automatisch in einer andere Welt ein und vergisst alles um sich herum. Genau das, was ich von einem historischen Roman erwarte. Die perfekte Lektüre zum abschalten und genießen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufbruch in eine neue Welt!, 5. Februar 2012
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Insel der tausend Quellen (Gebundene Ausgabe)
Die Kaufmannstochter Nora Reed geht eine Vernunftsehe mit dem verwitweten Zuckerrohrpflanzer Elias Fortman aus Jamaika ein. Aber das Leben in der Karibik gestaltet sich nicht so, wie Nora es sich erträumt hat. Der Umgang der Plantagenbesitzer schockiert sie zutiefst und schnell wird Nora zu einer Art Engel der Sklaven. Gegen viele Wiederstände versucht sie, auf ihrer Farm einiges zu Besseren zu ändern. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Stiefsohn Doug, der aus Europa zurückkommt. Seine Heimkehr ist vor allem seinem Vater ein Dorn im Auge. Auch Noras Gefühle geraten durcheinander. Doch dann verliert Nora alles, bis auf ihr Leben.

Nach ihren erfolgreichen Neuseelandromanen wendet sich die deutsche Bestsellerautorin Sarah Lark mit DIE INSEL DER TAUSEND QUELLEN einem neuen Thema zu. Jamaika zur Zeit der Sklaven. Wie in ihren anderen Romanen steht neben dem Schicksal der Hauptfigur vor allem auch der geschichtliche Hintergrund im Zentrum. Und diesen hat Sarah Lark ausgezeichnet recherchiert. Es gelingt ihr, die Zeit der Sklaven und der Zuckerrohrpflanzung vor dem Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Gerade in diesen Passagen hat der Roman seine starken Momente. Abstriche muss man ein wenig bei der Story machen, die sehr klischeehaft daherkommt. Schon der Einstieg liest sich etwas zähflüssig, da man durch den Klappentext erfährt, was zu Beginn passiert. Dadurch werden die ersten gut 100 Seiten etwas langatmig. Mit Noras Ankunft auf Jamaika wird der Roman dann besser. Natürlich sind die Gefühle, die Nora für ihren Stiefsohn hegt, keine große Überraschung. Trotzdem schafft es Sarah Lark, den Leser auch hier bei der Stange zu halten. Dennoch sind es vor allem die geschichtlichen Hintergründe, die den Roman lesenswert machen. Das Ende ist überzeugend und durchaus auf ein Wiedersehen mit Nora angelegt.

Einhundertfünfzig Seiten weniger hätten dem Roman sicher nicht geschadet. Trotzdem ist DIE INSEL DER TAUSEND QUELLEN ein lesenswerter Roman, der den Leser in die Welt der Sklaverei führt und in seiner Darstellung nichts beschönt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen falscher Einstieg?, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da Sarah Lark ja unzählige Fans hat und auch einige meiner Freundinnen (belesen und gebildet) sie mit Begeisterung gelesen haben (was sich aber vielleicht eher auf die Neuseeland-Romane bezog), war ich natürlich auch neugierig auf diese Autorin - obwohl ich ihre historischen Romane unter dem Pseudonym Ricarda Jordan wirklich NUR schlecht finde.

Nun habe ich mit "Die Insel der tausend Quellen" wohl einen falschen Einstieg gewählt. 2 Sterne für einen "netten Schmöker", den ich aber nur als Trivialliteratur bezeichnen kann. Schwarzweißmalerei, wenig Spannung, viel Kitsch, die Handlung stets vorhersehbar, 2 finden sich, werden durch Schicksal getrennt, kriegen sich wieder, drumherum eine Geschichte auf recht anspruchslosem sprachlichen Niveau - die letzten 100 (von immerhin 600 geschafften) Seiten konnte ich nur noch "querlesen". Mir persönlich ist das Buch zu seicht.
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Die Insel der tausend Quellen
Die Insel der tausend Quellen von Sarah Lark (Gebundene Ausgabe - 25. November 2011)
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