Kundenrezensionen


169 Rezensionen
5 Sterne:
 (66)
4 Sterne:
 (25)
3 Sterne:
 (17)
2 Sterne:
 (21)
1 Sterne:
 (40)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend
Ich habe mir das Buch gekauft, ohne die Rezensionen hier gelesen zu haben. Zum Glück muss ich sagen, denn sonst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht viel schreiben, das haben die Bewerter vor mir bereits hinlänglich getan. Ich kann jedenfalls nur sagen, ich fand das Buch spannend, die verschiedenen...
Veröffentlicht am 21. Februar 2011 von N.P.

versus
64 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Zur Story des Buches muss nichts mehr gesagt werden. Auch dass es sich um ein Autorenteam handelt, ist bekannt. Muss auch nichts Schlechtes sein, wenn denn sonst alles passt. Aber der gesamte Handlungsstrang ist dermaßen unlogisch und abwegig, dass ich zwar, das Ende der Geschichte wissen wollend, bis zur letzten Seite durchgehalten habe, aber, wie sonst selten, das...
Veröffentlicht am 16. Februar 2011 von siebenjahre


‹ Zurück | 1 217 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, 21. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch gekauft, ohne die Rezensionen hier gelesen zu haben. Zum Glück muss ich sagen, denn sonst hätte ich es mir wahrscheinlich nicht gekauft. Zur Handlung selbst möchte ich gar nicht viel schreiben, das haben die Bewerter vor mir bereits hinlänglich getan. Ich kann jedenfalls nur sagen, ich fand das Buch spannend, die verschiedenen Erzählstränge haben mich nicht gestört. Die Handlung wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, hauptsächlich aus der Sicht von Erik, dem Hypnotiseur und Joona Linna dem Kommissar, dann auch noch aus Simones (Eriks Frau) Sicht und der ihres Vaters Kenneth. Für mich war die Handlung trotzdem gut verfolgbar, nicht verworren, dank der Datumsangaben zum jeweiligen Kapitel weiß man genau, wann was passiert. Das eizige, was ich als etwas langatmig empfunden habe, war der Rückblick in die Zeit vor zehn Jahren, als Erik noch seine Hypnosegruppe leitete. Dieser Teil erstreckt sich ziemlich lange (wenn ich mich recht erinnere ca. über 100 Seiten), das hätte um einiges kürzer sein können. Jedoch empfand ich die Erzählung zu keiner Zeit als langweilig und habe die über 600 Seiten in einer Woche ausgelesen. Ich habe diesen Roman eher als Thriller gelesen, damit will ich sagen, es stört mich nicht, wenn manches vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen oder übertrieben wirkt. Mich hat schon das Cover irgendwie in seinen Bann gezogen und das Buch hat mich nicht enttäuscht, ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


64 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 16. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
Zur Story des Buches muss nichts mehr gesagt werden. Auch dass es sich um ein Autorenteam handelt, ist bekannt. Muss auch nichts Schlechtes sein, wenn denn sonst alles passt. Aber der gesamte Handlungsstrang ist dermaßen unlogisch und abwegig, dass ich zwar, das Ende der Geschichte wissen wollend, bis zur letzten Seite durchgehalten habe, aber, wie sonst selten, das Buch enttäuscht abgelegt habe.
Beispiel: Simones Liebhaber liegt im Koma im Krankenhaus, künstlich beatmet mit Luftröhrenschnitt. Der Arzt spritzt ihm ein Medikament, mit dessen Hilfe dieser kurzzeitig aus seinem Koma (bedingt durch Sauerstoffmangel im Gehirn) aufwacht und wichtige Erkenntnisse verbal (und das mit Luftröhrenschnitt und künstlich beatmet!!!) mitteilt. Dümmer und unrealistischer gehts nicht. Auch andere Szenen sind einfach unglaubwürdig und nehmen den Spass an diesem Buch. Die Charaktere sind oberflächlich und blass und zeigen wenig Emotionen, die ihr Handeln erklären würden. Bluttaten werden übermäßig und unnötig detailreich geschildert um des bloßen Gruseleffekts willen. Auch der Handlungsstrang mit der Geliebten des Dr. Bark ist reine Show und trägt zum übergeordneten Sinn der Handlung nicht bei. Mein Fazit: Nicht empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enorm viel unwahrscheinliches, 29. Oktober 2013
Können schwerstverletzte Jugendliche aus einem Krankenhaus ausbrechen und danach Wettläufe mit der Polizei gewinnen ? Können Ex-Polizisten mit Gehirnerschütterung munter drauf los ermitteln und Gefahrensituationen locker meistern ? Können 13jährige Bluter ohne Medikamentenversorgung, dehydriert und ausgehungert zur Rettung ihres Vaters mit einem Kraftakt am Seil beitragen ? Können traumatisierte 13jährige überhaupt einen großen Bus aus einer Schneeverwehung heraus lenken ? Können Psychologen Patientinnen, die offenbar Probleme mit ihrem Sohn haben, therapieren, ohne sich vorher kundig zu machen, ob diese überhaupt Kinder hatte ? Können Menschen einschneidende Erlebnisse (Stichwort Eva Blau) in ihrem Leben derart vergessen ? Beim Autorenduo Lars Kepler geht all das und noch viel mehr.
An unwahrscheinlichen und völlig konstruierten Situationen fehlt es in diesem Roman also nicht. Zudem bleiben die Personen blass, insbesondere der ermittelnde Kommissar, der ja noch über weitere acht Folgen die Handlung tragen soll.
Viel Negatives also, aber an Spannung fehlte es dennoch nicht (außer bei dem weitschweifenden Rückblick in die Vergangenheit), und ich werde dem Kommissar noch eine Chance und dem Buch 2 Sterne geben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung aus dem hohen Norden, 9. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
In einem Vorort Stockholms wird in der Umkleide eines Sportplatzes eine übel zugerichtete männliche Leiche gefunden. Als die Beamten die Familie aufsuchen wollen um sie über den Tod des Mannes zu unterrichten, finden sie dort ein schreckliches Bild vor. Auch dort hat ein Blutbad stattgefunden. Nur der jugendliche Sohn überlebt. Joona Linna, der den Fall bearbeitet, zieht den Arzt Erik Maria Bark hinzu, da er früher ein bekannter Hypnotiseur war. Nun soll er das überlebende Opfer hypnotisieren, um die Tat rekonstruieren und die erwachsene Tochter der Familie schützen zu können. Erik lässt sich nur widerwillig überreden, denn zehn Jahre zuvor hat er geschworen, nie wieder jemanden zu hypnotisieren. Doch was sie nun gemeinsam aufdecken, lässt sowohl Erik als auch Joona das Blut in den Adern gefrieren und Erik beschwört Ereignisse herauf, die er nicht mehr abwenden kann. Und plötzlich befindet sich seine eigene Familie im Visier des Täters ...

Die durchwachsenen Rezensionen im Internet haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Die Leseprobe auf der Verlagsseite war jedenfalls sehr vielversprechend und das Cover ließ mich im Buchladen einfach nicht los.
Das Buch legt ein hohes Tempo vor und ist eigentlich durchweg spannend. Allerdings dachte ich bereits auf Seite 200 oder so, dass der Fall gelöst sei, da der Mörder der Familie Ek (oben genannte Opfer) schon früh feststeht. Auch Erik spielt zunächst nur eine marginale Rolle, sodass sich die Frage stellte, warum ausgerechnet dieser Titel gewählt wurde. Ich bekam ein beklemmendes Gefühl, was Stockholm doch für ein gefährliches Pflaster sein muss: Kriminelle an jeder Ecke. Doch all das erschließt sich nach und nach, während man durch die Seiten rast. Zudem hat mich besonders der Charakter des Joona Linna gefesselt. Er scheint unergründlich und geheimnisvoll, gleichzeitig aber engagiert und ein klein wenig neurotisch ("Ja, Joona, du hattest Recht!", diesen Satz braucht er immer zur Bestätigung). Auch Erik erschien glaubhaft. Doch Joona gefiel mir besser.
Stilistisch scheint das Autorenehepaar jedoch noch etwas unsicher zu sein. Zunächst dachte ich, dass das Buch immer wieder durchzogen sein wird von fachlichen Hintergrundinformationen, denn auf den ersten Seiten findet sich eine erläuternde Seite in kursiver Schrift, in der die Herkunft des Begriffs Hypnose und deren Geschichte kurz erläutert wird. Doch später gehen die Autoren dazu über, Informatives in die Dialoge einzustreuen. Auch gibt es mitten im Buch einen Bruch, denn zur Erklärung der Begebenheiten muss Erik in seiner Vergangenheit zehn Jahre zurückschauen. Derartige detaillierte Rückblicke gibt es weder davor noch danach einmal. Ich denke, für die Spannung wäre es günstiger gewesen, sich Gegenwart und Vergangenheit kapitelweise abwechseln zu lassen. Auch lässt Lars Kepler die Charaktere manchmal merkwürdig agieren oder beschreibt jede kleinste Reaktion zu genau, sodass man als Leser andere nachfolgende Verhaltensweisen erwartet. Das war ein wenig befremdlich. Interessant war jedoch die kurze Zeitspanne, in der die gegenwärtige Handlung stattfand und die Zeitangaben zu Beginn der Kapitel, denn so war es möglich, zeitgleiche Ereignisse aus unterschiedlicher Sicht zu schildern.

Mir hat dieses Buch gut gefallen und teilweise den Atem geraubt, weil es eigentlich durchgängig spannend und informativ war. Lars Kepler scheint einiges an Hintergrundwissen über Hypnose recherchiert zu haben. Hier wäre ein Schlusswort vielleicht noch gut gewesen, inwiefern beispielsweise belegt ist, dass sich Bewusstseinsblockaden durch Hypnose aufheben lassen. Einen Punkt Abzug gibt es für die stilistischen Unsicherheiten und das doch recht konstruierte Ende des Buches, das meiner Meinung nach die Grenzen des Realismus doch arg überschritt. Doch alles in allem kann ich nachvollziehen, dass dieses Buch auf dem Thriller/Krimi-Markt eingeschlagen hat und es war das Spannendste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stückwerk, 21. März 2011
Von 
PK (Schwalbach am Taunus, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
Es wäre besser gewesen, wenn die Autoren zwei Romane geschrieben hätten. Einen über den jugendlichen Psychopathen, einen über die Gruppenhypnose. Vielleicht sogar einen dritten, der sich mit der Kinderbande befasst hätte. Leider wurde versucht diese drei Themen in einem Roman zu vereinen. Dies ist nicht gelungen.
Die Personen sind flach, die Handlung verzichtet oft auf Logik. Die Sprache hat mir nicht gefallen. Ich hatte vorher "Sterbenskalt" gelesen, vielleicht daher meine Enttäuschung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Rätsel..., 4. Januar 2013
Ehrlich gesagt ist es mir ein absolutes Rätsel, warum dieses Buch so viele schlechte Bewertungen bekommen hat. Ich lese wahnsinnig viele Krimis, auch aus den nordischen Ländern und dieser ist definitiv einer der Besten. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite - ja sogar so spannend, dass ich das Buch nachts weggelegt habe um überhaupt noch einschlafen zu können.
Gerade dass es so viele Handlungsstränge gibt, macht es für mich absoulut lesenswert, denn diese sind nicht nur lose verbunden. Das ganze Ausmaß der Verwobenheit wird einem aber erst im letzten Drittel klar - bis dahin steht man genauso vor einem Rätsel wie die Hauptpersonen. Die Geschichte ist in sich absolut stimmig und steht im Gegensatz zu vielen anderen (schlechteren) Krimis, wo zum Schluss noch auf 20 Seiten die Handlung durch den Protagonisten erklärt werden muss, weil der Autor es vorher nicht geschafft hat die Stränge zu verbinden.
Meine Vermutung: viele verstehen das Buch nicht und bewerten es deshalb so schlecht.

Für mich einer der besten Krimis, die ich je gelesen habe! Absolut empfehlenswert für jeden, der die Handlung nicht auf einem Silbertablett fein vorgekaut bekommen möchte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


62 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur enttäuschend, 17. Dezember 2010
Von 
book.seller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
Wie vielversprechend klingt der Klappentext, wie sensationell kündigte der Bastei Lübbe Verlag dieses Buch an. Nach 640 Seiten kommt dann die Ernüchterung.

Kurz zur Geschichte: Eine ganze Familie wird brutal dahin gemetzelt. Nur der fünfzehnjährige Sohn überlebt schwer verletzt. Der Kommissar Joona Linna will ihn schnell verhören. Nicht nur um zu erfahren, wer der Täter ist, sondern auch, um die älteste Schwester, die nicht mehr bei der Familie wohnt, zu warnen und zu schützen. Er bittet den Arzt und Hypnotiseur Erik Maria Bark um Hilfe. Der willigt schließlich ein, den Jungen zu hypnotisieren. Was beide dabei erfahren, könnte schrecklicher nicht sein. Und dann verschwindet auch noch Barks Sohn.

Aus dieser Grundidee könnte man einen guten Thriller machen. Man könnte. Schlecht geschrieben ist das Buch von Anfang an. Und auch nach der schockierenden Hypnose-Szene kommt keine Spannung auf. Und so blättert man von Seite zu Seite mit der Hoffnung, gleich muss der Roman doch Tempo aufnehmen. Und wieder wird daraus nichts. So simpel der Roman schon ist, das Ende ist eine wahre Zumutung. Unlogisch und unwahrscheinlich reiht sich Zufall an Zufall, der zutiefst verzweifelte Vater und der alleswissende Kommissar lösen den Fall fast im Alleingang. Zu allem Überfluss merkt man auch noch, dass sich hinter dem Pseudonym Lars Kepler zwei Personen stecken. Ganz klar kann man qualitativ unterschiedliche Kapitel erkennen.

Zum Abschluss muss man sagen, bei diesem Buch hilft auch keine Hypnose. Es ist und bleibt eine riesen Enttäuschung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Der erste Roman mit Joona Linna !!!, 2. Mai 2014
Von 
Frank Uwe (Nordrhein-Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 (Gebundene Ausgabe)
Lars Kepler ist ein Pseudonym. Unter diesem Namen schreibt das schwedische Autorenpaar Alexandra und Alexander Ahndoril Kriminalromane. Bisher sind vier Romane erschienen. Alle vier Bücher handeln von Fällen, die der sympathische Kommissar Joona Linna lösen soll. Die Bücher haben in Schweden Literaturpreise gewonnen.

"Der Hypnotiseur" ist der erste Roman in dieser Serie und spielt in Stockholm. Der Roman ist in sich abgeschlossen. Es geschieht ein brutaler Mord an einer schwedischen Familie. Die Opfer werden teilweise zerstückelt. Kommissar Joona Linna nimmt die Ermittlungen auf. Er hofft auf die Hilfe des Hypnotiseurs Erik Maria Bark. Dieser hat jedoch geschworen, nie mehr jemanden zu hypnotisieren. Als er es doch tut, wird seine Familie in den Strudel der Geschehnisse gezogen.

Es handelt sich um einen fesselnden, spannenden Thriller. Der Schreibstil ist rasant. Die Kapitel sind kurz gehalten, die Schauplätze wechseln oft. Die Autoren arbeiten viel mit wörtlicher Rede. Einige Passagen der Story erscheinen mir jedoch ein wenig unglaubwürdig. Beispiel: Jemand liegt im Koma und wird als Folge von Sauerstoffmangel schwere Hirnschäden davontragen. Mit einer Spritze wird er kurzzeitig und ohne Wissen der Ärzte aus dem Koma geholt, kann sich sofort an sein letztes Telefonat erinnern und den Namen des unbekannten Anrufers nennen. Einige Handlungsstränge verlaufen ins Leere, z.B. die Affäre des Hypnotiseurs mit einer Kollegin. Am Ende des Romans ist mir persönlich ein wenig zu viel Hollywood. Das ist aber auch schon das Einzige, was ich auszusetzen habe.

Insgesamt handelt es sich um einen spannenden Schweden-Krimi. Für alle Leserinnen und Leser, die kurzweilige Spannung suchen, kann ich den Roman empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schwedisches Debüt, 8. Februar 2013
„Der Hypnotiseur“ von dem schwedischen Autorenduo Alexandra und Alexander Ahndoril, die dieses Buch unter dem Pseudonym Lars Kepler geschrieben haben, ist grandios spannend, hat aber leider einige Schwächen, auf die ich im weiteren Verlauf dieser Rezension noch eingehen werde.

Der Hypnotiseur, das ist Erik Maria Bark, der sich vor vielen Jahren geschworen hat, niemals wieder jemanden zu hypnotisieren. Als er jedoch nach einem Verbrechen die einzige Möglichkeit ist, Menschenleben zu schützen, bricht er den Schwur und hypnotisiert wieder. Das führt jedoch zu furchtbaren Szenen.

Kepler schreibt insgesamt sehr spannend und leicht zu lesen, auch die Übersetzung scheint bei diesem Thriller gelungen. Zumindest ist das Deutsch gut, ob es richtig übersetzt wurde, kann ich nicht beurteilen – ich kann kein Schwedisch. Der Stil ist sehr direkt – wenn eine Szene brutal ist, dann wird sie auch nicht durch den Stil verharmlost. Finde ich gut.

Nun zu den kleinen Schwächen, die ich schon angesprochen habe: Kepler scheint in diesem Buch alle möglichen Krankheiten unterbringen zu wollen, Lungenemphysem, Bluterkrankheit und alle möglichen Psychosen, um nur mal einige aufzuzählen. Das wirkt zu sehr konstruiert. Zu den medizinischen Punkten gibt es noch etwas: Kann man wirklich jemanden, der im Koma liegt und dessen Gehirn infolge von Sauerstoffmangel so schwer geschädigt ist, dass er nie wieder aus dem Koma erwachen wird, mithilfe von Medikamenten aufwecken, sodass er sogar relativ klar sprechen kann? Das kam mir doch sehr merkwürdig vor.
Und natürlich darf auch die obligatorische Liebesgeschichte bzw. fehlendes Vertrauen nicht fehlen. Auch das ist mir zu viel.
Die Szenen, die den Rückblick beschreiben, finde ich ein wenig zu lang – aber das ist nicht weiter schlimm, auch weil diese Szenen ebenfalls spannend sind. Man hätte sie nur vielleicht besser abtrennen sollen, vielleicht mit einer anderen Schriftart.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kepler mit diesem Thriller ein durchweg solider Thriller gelungen ist, der sehr spannend ist, leider aber auch einige Schwächen hat. Daher nur 4 von 5 Sternen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Psychologische Abgründe, 11. März 2012
Lars Keplers Haupthandlung ist die Lebensgeschichte des Hypnotiseurs Erik Maria Bark, sowohl auf beruflicher als auch auf privater Ebene. Als er seinen Schwur, nie wieder einen Menschen zu hypnotisieren, bricht, löst er ungeahnte Schwierigkeiten aus, die zu tödlichen Unfällen und Morden führen. Er bringt dem Leser Barks Familie, seine Frau Simone und den Sohn Benjamin, nahe und veranschaulicht durch viele Rückblenden den Werdegang dieser Familie. Eine Auflösung einiger Ungereimtheiten gibt es erst gegen Ende des Buches, was den Spannungsbogen nachdrücklich erhöht. Die Umsetzung seines Plots ist ihm meines Erachtens sehr gut gelungen, der Schreibstil des Autors war das einzige Element, das mich bei der Lektüre dieses Buches befremdet und gestört hat.

Der Schreibstil ist zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig. Lars Kepler erzählte seine Geschichte mal in der Gegenwart, mal durch Rückblenden - aber stets in Verwendung der Zeitform Präsens, was mich von der ersten bis zur letzten Seite stark irritierte. Weiters baut er auf beinahe jeder Seite vier Punkte mitten im Text ein .... wobei er nach diesen Punkten oft ein Wort davor wiederholt. Diese sich hartnäckig bis zum Ende wiederholende Eigenart hat mich so sehr gestört, dass ich dem Buch trotz des spannenden Inhalts zwei ganze Sterne in der Bewertung abziehe. Der Spannungsaufbau ist Kepler jedoch sehr gut gelungen. Die Neugier des Lesers wird schon früh geweckt und der Spannungsfaden zieht sich durch das gesamte Buch. Es kommt immer wieder zu kleinen Höhepunkten und das Finale wartet mit überraschenden Enthüllungen auf.

Keplers Protagonisten sind sehr überzeugend und lebendig ausgearbeitet. Sie erscheinen authentisch und vielschichtig, breiten ihr Innenleben erst nach und nach mit dem Fortschreiten der Geschichte vor dem Leser aus. Auch den Nebenfiguren wird viel Aufmerksamkeit zuteil und der Autor vermeidet radikales Schwarz-Weiß-Denken. Er beleuchtet die Handlungen seiner Personen im Buch von allen Seiten. So taucht man rasch ins Buch ein, erwärmt sich für die Darsteller und bekommt auch Einblick in psychologische Abgründe.

Fazit: Für Leser, die sich an Krimis in der Zeitform Präsens nicht stören, ist dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 217 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1
Der Hypnotiseur: Kriminalroman. Joona Linna, Bd. 1 von Lars Kepler (Gebundene Ausgabe - 17. Dezember 2010)
EUR 19,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen