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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 25. April 2010
1647. Der 30-Jährige Krieg neigt sich seinem Ende zu. Mitteleuropa liegt in Trümmern, Hungersnöte und Seuchen haben das beendet, was die Kriegsmächte begonnen haben, haben den Menschen die Grundlagen ihrer Existenz genommen und die Hoffnungslosigkeit zurückgelassen. Hoffnung ist auch das, was Alexandra, der Tochter von Cyprial Khlesel fehlt, die sich von einem persönlichen Schicksalsschlag nicht erholen kann. Vermeintliche Schuld und ein Gefühl der Ausweglosigkeit drohen sie zu zerstören. In dieser Situation folgt gemeinsam mit ihrer Mutter dem Ruf ihres älteren Bruders nach Würzburg, der ihrer Dienste als Heilerin bedarf, da seine Tochter schwer erkrankt ist. Mutter und Tochter machen sich gemeinsam auf eine Reise, an deren Ende nichts mehr so ist wie es war.

Wenn man sich als Leser auf ein Trilogie einlässt, deren erstes Buch wirklich gut und das zweite brillant war, dann stellt man sich vor dem Lesen des dritten Buches die bange Frage: Werde ich enttäuscht oder gelingt dem Autor noch eine Steigerung in diesem dritten Buch. Ich für meinen Teil kann gleich vorweg nehmen, dass mich der Abschluss um die Geschichte der Teufelsbibel nicht enttäuscht hat, ganz im Gegenteil. Dieses dritte Buch hat einen ganz eigenen Rhythmus, ja fast schon einen ganz eigenen Herzschlag und es gibt von Beginn an ein anderes Tempo vor als die beiden ersten Bücher. Nach einem furchtbaren Prolog, der an die Abenteuer des Simplicissimus angelehnt ist und dem Leser die Schrecken des Krieges gleich mit voller Wucht spüren lässt, baut sich die eigentliche Geschichte langsam auf und es ist gut, dass der Autor diesen langsamen Weg gewählt hat. Er gibt so der Schlüsselfigur dieses Buches, Alexandra, die Zeit, dem Leser nahe zu kommen, sie zu verstehen, sich ganz in sie hinein versetzen zu können. Zugleich werden die historischen Hintergründe der Geschichte beleuchtet, die man als Leser wissen muss, um später die Zusammenhänge verstehen zu können. Ich hab das als Ruhe vor dem Sturm empfunden, denn ohne übertreiben zu wollen - der Sturm kommt und er droht die lieb gewonnenen Protagonisten hinwegzufegen. Auch Agnes, Andreij, Cyprian und Wenzel sind in diesem Teil wieder mit dabei. Alt geworden aber nicht senil, schlagfertig wie immer und einfach nur liebenswert. Es war schön, auf keines der Familienmitglieder in diesem Buch verzichten zu müssen. Alexandra aber ist hier in dieser Geschichte das Zentrum, in dem alle Fäden zusammenlaufen. Auf ihr, die selber keine Hoffnung hat, ruht die Hoffnung der Familie.

Die Teufelsbibel selber ist zwar immer präsent aber weniger im Mittelpunkt als in den ersten beiden Büchern. Was sie bewirkt, bewirkt sie hier nicht durch ihre Anwesenheit sondern durch die Gedanken, die sie in den Menschen auslöst. Fehlgeleiteter Glaube, fehlende Informationen, falsche Wege, die beschritten werden, Wahnsinn, durch den Krieg verursacht. All das führt am Ende zu einer Katastrophe, die hätte verhindert werden können. Dennoch wächst aus dieser Katastrophe der Glaube an die Liebe, an das Vergeben und an die Hoffnung auf eine bessere Zeit.

Richard Dübell verlangt seinen Lesern in diesem Buch viel ab, denn er schildert die Gräuel des Krieges in all ihrer Grausamkeit. Schändungen, Ermordungen, Hinrichtungen bis hin zu ganzen Kriegshandlungen, in die unsere Protagonisten und damit auch die Leser verwickelt werden. Man geht als Leser durch viele dunkle Täler in Richard Dübells Buch, aber man sieht auch immer wieder den Sonnenaufgang auf den Bergkuppen, der in Form von spritzigen Dialogen, Situationskomik, der Liebe und einem unbändigen Lebenswillen daher kommen, wenn man glaubt, all die Schrecken kaum noch ertragen zu können. Denn immer, wirklich immer spürt man in dieser Geschichte die Liebe, Freundschaft und Hingabe, die die Familien Khlesl und von Langenfels ein ganzes Leben lang zusammenhalten, ein Zusammenhalt, der bedingungslos ist und der auch den Leser nicht unberührt lässt. Richard Dübell spielt in diesem abschließenden Band virtuos auf der Gefühlsklaviatur seiner Leser, vom Adagio über Adantino bis hin zum Prestissimo. Wenn die letzte Seite umgeschlagen ist, bleibt man völlig erschöpft, ausgelaugt, traurig aber auch glücklich zurück und weiß, dass man gerade an einem ganz besonderen Buch teilhaben durfte.

Ich werde die Khlesls und die von Langenfels, die mich die letzten drei Jahre begleitet haben, ganz furchtbar vermissen. Sie sind mir unter den vielen, die mir meinem Leseleben bislang begegnet sind, mit die liebsten Protagonisten gewesen.
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am 14. Januar 2015
Wer dieses Genre liebt, wird begeister sein von dieser historischen Roman-Trilogie (Die Teufelsbibel, Die Wächter der Teufelsbibel, Die Erbin der Teufelsbibel). So wie die Bücher gewschrieben sind, lässt dich die handlung nicht mehr los. Endlich wieder mal ein Autor, der es schafft mit seinem Text auch Bilder im Kopf zu malen. Ich erspare mir hier mehr, weil dazu siehe die anderen Rezensionen.
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am 15. Juli 2013
Es ist das 3. Buch einer Trilogie über den echten Codex Gigas, worüber Forscher noch eine Menge herausfinden müssen. Der Autor hat jedenfalls eine faszinierende Geschichte gesponnen, die man als glaubwürdig bezeichnen kann. Die entsprechenden Charaktere sind sehr lebhaft dargestellt und die Atmosphäre des Buches lässt die vergangenen Zeiten aufleben. Für Leser von historischen Büchern ist das ein Leckerbissen.
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Auch der krönende Abschluss hat mich von Beginn an sofort gefesselt und in seinen Bann gezogen.
Es ist nicht immer leicht, all die Gräueltaten zu lesen, aber wie der Autor in seinem Nachwort erwähnt, wurde nichts dazugedichtet oder beschönigt.
Alles, was über den 30-jährigen Krieg hier geschrieben wird, hat sich tatsächlich so abgespielt.
Aber dazwischen blitzte immer vereinzelt des Autors Schalk auf :o)
Das ist genau das, was ich an Richard Dübells Teufelsbibel Trilogie so liebe - zwischen all den geschriebenen Gräueltaten immer mal wieder befreit (auf)lachen zu können.
Auch ich kann mich der Meinung des 2 Sterne-Lesers nicht anschließen, dass die ersten 100-200 Seiten langweilig geschrieben sind. Wären sie kürzer, hätte man moniert, dass den Personen die Tiefe fehlt. Ich habe mich auf keiner Seite gelangweilt - im Gegenteil, ich konnte von der Story nie genug kriegen!

Man muss sich auf die Geschichte einlassen (können) und sich beim Lesen nichts anderes vornehmen, sie verlangt dem Leser schon einige Konzentration ab.
Dann wird man mit einer komplexen Handlung belohnt, die einen nicht mehr los läßt. Hier hat jede Person seine Ecken und Kanten, werden liebevoll beschrieben, und man gewinnt sogar die Bösewichter lieb.
Der Autor hat einen eindringlichen Schreibstil, der berührt und fesselt.
Meine Lieblingsfiguren waren Samuel Brahe (genial wie er seine Ehre zurückholt) und natürlich Alexandra und Ebba Sparre, letztere eine historische Persönlichkeit.
Da es hier um die Erben der Teufelsbibel ging, wurden Andrej und Cyprian nur am Rande erwähnt. Die eigentlichen Hauptpersonen waren diesmal die Sucher der Teufelsbibel und der 30-jährige Krieg.

Ich finde es sehr schade, dass ich nun von den Khlesls und den Langenfels Abschied nehmen muss. Ich habe diese Familien in den 3 Jahren sehr lieb gewonnen und sehr gerne auf ihrer Reise begleitet. Ihr werdet mir fehlen ......

Die Erbin der Teufelsbibel ist jedenfalls mein April Monatshighlight.
Von mir gibt es 5 verdiente Amazonsterne.

Ich freue mich schon auf Richard Dübells nächsten Roman.
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am 27. November 2015
Die Qualität des Produktes und die Verpackung waren zur vollsten Zufriedenheit. Die Lieferung erfolgte schnell und sicher innerhalb des angegebenen Termins.
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am 13. August 2013
Habe alle Teile der Teufelsbibel verschlungen-eine wirklich schaurigschöne Triologie,die mich in die grobe und grausame Welt des
frühen Mittelalters mitgenommen und gefesselt hat!!!Absolut empfehlenswert!!!
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am 12. Mai 2011
Wer die vorherigen Bücher gelesen hat, kann auf dieses Buch nicht verzichten.
Schade ist, das die Bände 1 + 2 in Taschenbuchausgabe sind und der 3.Band nur
in gebundener Ausgabe erhältlich ist. Es macht sich nicht schön im Regal. Über
sowas müsste man vorher informiert werden.
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am 30. März 2010
Auch der dritte Teil der Teufelsbibel ist spannend und detailreich geschrieben. Die Geschichte um die Familien Khlesl und Langenfels fesselt ein weiters mal. Sollte dies wirklich der letzte Teil sein, wäre das sehr schade.
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am 10. Juli 2012
Ich denke, ich hatte mich nun an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch flüssiger lesen als den 1. Teil der Trilogie. Die Handlung ist wieder spannend, wenngleich mir Teil2 besser gefallen hat. Da stieg die Spannung ins schier Unermessliche! Trotzdem gebe ich 4 Sterne, weil man dem Buch die gute Recherche anmerkt und ich viel Neues über den 30-jährigen Krieg lernen konnte, obwohl ich schon einiges zu dem Thema gelesen habe.
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am 1. Dezember 2010
Auch im Dritten Teil: Spannend bis zum Ende. Hervorragend geschrieben und umgesetzt.Ich habe bis zum Ende mitgelitten und mitgezittert.
Hervorragender Schriftsteller. Fesselnd bis zum Ende.
Muß man einfach gelesen haben.
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