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3,0 von 5 Sternen
Eisfieber: Roman
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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kein beschauliches Weihnachtsfest für Toni Gallo. Die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, einer kleinen pharmazeutischen Firma in der Nähe von Edingurgh, hat an allen Fronten zu kämpfen. Proben eines noch nicht ausgereiften Antivirus sind aus dem Hochsicherheitslabor verschwunden. Sobald die Presse Wind davon bekommt, setzt ihr ein aufdringlicher Reporter zu und ihre alte Mutter wartet darauf, für die Festtage aus dem Heim geholt zu werden.

Derweil braut sich über Oxenford Medical größeres Unheil zusammen. Kit, Sohn des Firmenchefs Stanley Oxenford, ist durch Spielschulden erpressbar geworden. Er hilft gedungenen Dieben in das Firmenlabor einzudringen und gefährliche Viren zu entwenden, die in den Händen der dunklen Auftraggeber zu einer tödlichen Gefahr werden können.

Der Coup gelingt, doch die Verbrecher haben nicht mit den widrigen Wetterbedingungen gerechnet. Ein Schneesturm ungeahnten Ausmaßes macht das Erreichen des kleinen Flughafens, wo die Ware übergeben werden soll, unmöglich. Einzige Zuflucht in der Wetterhölle: Das Landhaus von Stanley Oxenford, wo bereits dessen Großfamilie zur gemeinsamen Weihnachtsfeier angereist ist. Mit im Gepäck: Reichlich Gier, Mißgunst und unverarbeitete Konflikte........

Routiniert beschreibt der Autor Charaktere und Szenen. Das Szenario vor dem er dies tut, die Entwendung und drohende mißbräuchliche Verwendung gefährlicher Virenkulturen ist glaubhaft und hochaktuell.

Die Spannung dieses Buchs resultiert aus der Zusammenführung mehrerer Handlungsstränge in dem engen Zeitrahmen von 48 Stunden hin zu einem einzigen Ort, wodurch Follet ein mörderisches Tempo erzeugt. Den fünften Stern gebe ich nicht, weil die Auflösung von alledem dann für meinen Geschmack etwas zu kurz und glatt erfolgt.

Fazit: Sicherlich nicht Follets bester Roman, aber ein tempo- und spannungsreicher....tja...Bio-Thriller....Psycho-Thriller...äh...ein Familiendrama??? Von allem etwas. Bilden Sie sich ein eigenes Urteil!

Lesen lohnt sich auf jeden Fall!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2005
Ja, es stimmt, Eisfieber ist sicher nicht das beste Buch von Ken Follet, aber so schlecht wie es hier zum Teil bewertet wurde, ist es nun auch wieder nicht.
Eigentlich ist Eisfieber ein ganz typischer Ken Follet Roman, gerade weil er wieder einmal überraschend anders und untypisch ist. Und genau das zeichnet für mich Ken Follet aus: Dass er eben nicht so leicht in eine bestimmte Schublade zu stecken ist, dass er durch die gesamte Bandbreite der Belletristik schreiben kann und doch niemals langweilt. Seine Bücher, gleichgültig ob historische Romane, Agenten-, oder Weltkriegs- oder Wissenschaftsthriller, sind immer gut recherchiert, spritzig geschrieben und hochgradig unterhaltsam.
Mit Eisfieber hat er einen spannenden Thriller geschrieben, der dazu noch eine nette Love Story und eine einfühlsame Familiensaga ist. Für mich eine absolut gelungene Mischung.
Ich habe Eisfieber in Englisch gelesen und kann die Kritik am Niveau der Sprache nur als Kritik an einer schlechten Übersetzung werten. Follets Sprache ist wie immer, knapp und doch sehr präzise - aber das ist nun mal sein Stil und auch in Eisfieber ist dieser Stil zu finden, weder schlechter noch besser als in seinen anderen Büchern. Eben einfach Follet!
Zusammenfassend ist Eisfieber ein sehr gutes Ken-Follet-Buch, schnell gelesen, leicht zu verdauen, für mich rundum zufrieden stellend und bedenkenlos weiter zu empfehlen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2006
Ich habe das Buch als Hörbuch genossen und muss sagen, daß ich leider enttäuscht worden bin. Ich habe schon einige Ken Follet Bücher gelesen und "Eisfieber" war mit Abstand das Schlechteste. Leider, denn die Story schien eigentlich eine gute Ausgangsposition zu sein, Spannung schien vorprogrammiert, aber was Ken Follet daraus gemacht hat war schwach.
Das eigentlich verängstigende Element, nämlich das Killervirus, wird vollkommen zur Nebensache, da keinerlei Szenario aufgebaut wird, was da so alles passieren kann. Der kleine Vorfall des toten Mitarbeiters wird schnell abgehandelt und größtenteils wird das Problem verharmlost mit den lapidaren Worten "Da sterben tausende Menschen". Das klingt nicht spannend und sonderlich bedrohend für das tödlichste Virus der Welt ohne Gegenmittel. Erst zum Schluß wird andeutungsweise erzählt was passieren könnte. Das ist einfach zu wenig um echte Spannung aufzubauen. Die Handlung dreht sich stattdessen um die (sehr oberflächlichen und eindimensionalen) Verbrecher und die Geiselnahme im Haus.
Ebenso hatte ich einige Probleme mit der Logik einzelner Punkte, die so einfach nicht sein konnten (durften), z.B. werden bei hochsensiblen Zugangskontrollen niemals die Zugangscodes geändert, stattdessen kann der kriminelle Sohn mit den alten Codes von früher in das Labor eindringen! So macht das ganze Labor eher den Eindruck einer Bezirkssportanlage, als einer Forschungsstation für hochgefährliche Viren und wertvoller (existenzwichtiger) Medikamente. Weiterhin finde ich die Verbrecherbande als typische Reißbrett-Bösewichte, die ich allerdings, wenn ich der Auftraggeber wäre, nicht engagieren würde. Die benehmen sich nämlich so blöd, daß man es gar nicht glauben möchte. Daisy kloppt alles nieder was ihr vors Gesicht kommt, der starke Quotenschwarze ist ein tumber Kerl und der besonnene Anführer ist nicht clever genug vernünftige Entscheidungen zu treffen. Da denkt keiner nach, was einzelne Aktionen für Konsequenzen haben. Wieso werden nicht alle Leute im Haus sofort zusammen gesucht, sondern erst mal schön viel Zeit verstreichen lassen, bis die auch alle etwas anstellen können? Wieso erschießen die Gangster niemanden, obwohl sie sonst so rücksichtslos sind, aber der Enkel kann sofort jemanden töten, weil er ihn haßt?!
Lächerlich und überflüssig wirkt der Auftritt von Tonis Mutter, die wie eine demenzkranke alte Frau herumläuft. Peinlich.
Der Ex-Freund lässt vor lauter Haß auf seine Ex alle Vorschriften und logischen Vorgehensweisen außer Acht und der fiese Journalist wird als Person angerissen und dann wieder fallengelassen.
Das klingt alles sehr merkwürdig und ist auch nicht gut erzählt.
Da bin ich andere Sachen von Follet gewohnt, auch wenn "Die Kinder von Eden" schon nicht so dolle war, aber "Eisfieber" war echt schlecht.
2 Sterne gibts eigentlich nur, weil wenigstens die Hauptperson als glaubwürdig und nett rüberkam und ihr Auftritte gut waren.
Die Story war leider mies!
Schade, da war echt mehr drin!
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49 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2007
Man stelle sich folgendes vor: eine 10-köpfige Familie trifft sich zu Weihnachten im herrschaftlichen Anwesen des Großvaters mitten im Hochland von Schottland. Der Weihnachtsfrieden wird jedoch gestört, als eine Diebesbande, die auf der Flucht vor der Polizei im Schnee steckengeblieben ist, in das Haus eindringt, um sich dort zu verstecken. Die vier Gangster, die vorher seitenlang als knallharte Profis beschrieben werden, haben ihre liebe Mühe, alle Familienmitglieder zusammenzusuchen und in Schach zu halten - eigentlich sind immer mindestens drei irgendwo in Schränken, unter Betten oder auf dem Dachboden versteckt. Nun sollte man meinen, daß zumindest einer von denen doch mal eine Minute Zeit finden sollte, die Polizei zu rufen. Die Gangster sind natürlich nicht blöd und haben vorher die Telefonleitung durchgeschnitten - aber im modernen Handyzeitalter stört das ja keinen großen Geist. Trotzdem schafft es niemand, einen Hilferuf abzusetzen. Die dicke Tante wird erwischt, als sie gerade ihr Handy in der Hand hat und wählen will. Die zwei Kinder flüchten über das Dach in die Scheune, wo das Handy des Mädchens liegt. Nachdem sie drei- oder viermal fast entdeckt worden wären, finden sie das Handy dann endlich - aber der Akku ist leer. Und das kluge Mädchen hat natürlich das Ladegerät vergessen. Eine weitere Person hat zwar eigentlich ein Handy, läßt es aber auf der Flucht vor einem wild um sich schießenden Einbrecher im Hausflur liegen... Was nun? Achja, Opas Auto hat ein eingebautes Telefon. Die Kinder schleichen also in die Garage, nur um festzustellen, daß der Autoschlüssel noch im Haus ist. Mit viel Glück schaffen sie es, ins Haus zu kommen, den Autoschlüssel zu finden und zurück zur Garage zu laufen. Leider können sie das Autotelefon im Endeffekt trotzdem nicht benutzen, da der Enkel das Auto vor einen Baum setzt und dabei die komplette Elektronik zerstört. Schon blöd, wenn man erst 15 ist und Opas Ferrari auf der verschneiten Straße nicht in den Griff kriegt...

Diese Aneinanderreihung von Mißgeschicken wird irgendwann derart unrealistisch, daß es schon fast lustig ist. Außerdem wird jedes noch so peinliche Klischee plattgetreten. Wir haben einen Terminator-Bösewicht, der im Prinzip unbesiegbar ist und sogar nach zweimaligem Überfahren blutüberströmt und mit gebrochenem Bein noch problemlos in der Lage ist, gleich zwei Gegner in Schach zu halten. Wir haben Gangster, die derart von Panik befallen werden, daß sie sich am Ende gegenseitig umbringen. Wir haben ein todliches Killervirus in einer Parfümflasche. Wir haben eine leicht senile alte Dame, die unmittelbar nach einer Schießerei in der Küche alle Beteiligten fragt, ob sie Tee machen soll. Und wir haben sogar noch ganze zwei Liebesgeschichten in die Handlung eingeflochten...

Und nun zur überraschenden Abschlußbewertung: auch wenn sich meine Kritik bisher wie ein schlimmer Verriß liest, hat mir das Buch ausnehmend gut gefallen. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende, sehr interessant und gut geschrieben und an keiner Stelle langweilig. Wer Thriller mag, sollte von dem Buch problemlos sehr gut unterhalten werden - vorausgesetzt, man nimmt es nicht zu ernst...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. April 2006
Es erstaunt mich immer wieder, wie vielseitig Ken Follett als Autor ist und dass er es schafft, in jedem Genre kleine Meisterwerke zu schreiben. Eisfieber ist nun etwas ganz anderes als die großen Epen "Säulen der Erde" oder "Säulen der Macht". Eisfieber ist Spannung und Action pur, mehr will es aber auch nicht sein. Die Story hat einen sauberen Spannungsbogen, einen tollen Show Down und eine interessante Protagonistin. Franziska Pigulla liest einfach großartig und macht dieses Hörbuch zum Genuss.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Oktober 2006
Bei einem Pharmaunternehmen verschwindet ein neues antivirales Mittel. Schnell ist der Täter gefunden - tot allerdings, gestorben an einem Virus das mit dem Ebola-Erreger verwandt ist. Gleichzeitig plant der Sohn des Firmenbesitzers, seinen Vater zu zerstören und die Firma zu bestehlen. All diesen Gegnern gegenüber steht die attraktive, intelligente, topsportliche, fehlerlose und perfekte Sicherheitschefin des Unternehmens - die sich zu dem ebenfalls perfekten und integeren Besitzer hingezogen fühlt. Schließlich spitzt sich die Lage zu und der Firmeneigner wird mit seiner ganzen Familie zur Geisel - und natürlich gibt es die rettende Superfrau und das Pärchen das von Anfang zusammen gehört wird auch ein wirkliches Paar.

Sprachlich konnte man Follett noch nie etwas vorwerfen. Allerdings schafft er es hier nur sehr langsam in die Gänge zu kommen und es bleibt immer eine platte Geschichte. Viel Schlimmer erscheint mir allerdings die Tatsache, dass die Figuren sehr simpel gestrickt - untypisch für Follett klischeehaft - sind. Das hat er schon viel besser gemacht - und zwar in praktisch allen seiner Bücher.

Insgesamt bestimmt kein schlechtes Buch, aber weit von den besten Thrillern und ebenso weit von den besten Werken Ken Folletts entfernt. Dieses Werk muss man nicht unbedingt gelesen haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. April 2008
In einer schottischen Biotechnologie-Firma, Oxenford Medical, stirbt an Heiligabend ein Mitarbeiter an dem Virus Madoba-2, einem Virus, das zu 100% tötet. Der verstorbene Mitarbeiter hat es geschafft, ein Versuchskaninchen aus dem Labor zu retten, was allerdings noch schlimme Folgen für ihn und beinahe auch den Rest der Menschheit haben soll. Die Sicherheitsbeauftragte der Firma, die Hauptfigur Antonia Gallo, steht unter Druck, weil der Todesfall an die Öffentlichkeit kommt. Zum Glück kann sie die Presse und die Bevölkerung davon überzeugen, dass keine Gefahr nach außen besteht. Doch es kommt noch schlimmer: Der Sohn des Firmenleiters Stanley Oxenford, Kit Oxenford,
hat Spielschulden in Höhe von 250.000$ und sein Gläubiger macht ihm ziemlich klar, dass er sein Geld will. Als am nächsten Tag ein Angebot kommt, er soll mit einer Verbrecherbande in das Hochsicherheitslabor der Firma seines Vaters einbrechen, nimmt er das Angebot sofort an, da ihm 300.000$ geboten werden und er davon ausgeht, dass nur das neue Antivirenmittel gestohlen werden soll, das gerade entwickelt worden ist. Das er sich dabei täuscht,
könnte die Existenz der Menschheit auslöschen...
Ein unglaublich spannender Roman von Ken Follett, dem Autor von Der Dritte Zwilling" und Die Nadel", der es auf alle Fälle wert ist, gelesen zu werden, schon allein deshalb, weil aus 7 verschiedenen Perspektiven erzählt wird.

Das Buch ist genial geschrieben, spannend und mitreißend und stellenweise auch ein wenig erotisch. Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer Bibliotheksteam der Schülerlesebücherei des Traunsteiner CHG.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Januar 2012
Ich habe mir dieses Buch in einem Supermarkt als Mängelexemplar gekauft, da ich auf Grund der Aussage meines Lehrers davon ausging, dass die Bücher von Ken Follett in der Neuzeit nicht so interessant sind wie zum Beispiel "Die Säulen der Erde" oder "Die Tore der Welt".
Jedoch hat sich dies für mich nicht Bestätigt, denn ich fand das Buch sehr Spannend und habe es Buch innerhalb von 4 Tagen gelesen.
Das Buch ist meinen erachtens großteils logisch aufgebaut wobei es schon Stimmt das richtig Spannung erst am Ende des Buches entsteht.
Der einzigste Punkt der meiner Meinung nach etwas seltsam rüber kommt ist, dass die 4 nach dem Einbruch noch die Villa von Kits Vater aufsuchen in der die ganze Familie zu besuch ist. Hier ist im Prinzip von vornherein klar, dass dies nicht gut aussgehen kann...
Auch das die Gesamte Aktion nicht von Erfolg gekrönt sein kann wird spätestens ab dem Zeitpunkt klar als der erste Wärter sie beim Eintreten in das BSL-4 Labor sieht.
Jedoch sind dies keine Punkte die mich davon abhalten würden das Buch nocheinmal zu lesen.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2007
Am Anfang geht es in dem Buch um ein Virus, ein tödliches Virus, tödlicher als alles, was man kennt. Ein Mitarbeiter eines Labors nimmt ein Labortier mit, das das Virus in sich trägt. Als Leser denkt man sich: Schön, jetzt geht es los. Allerdings zeigt sich, dass der Mitarbeiter zwar elend zugrunde geht, ansonsten passiert aber nichts. Geschichte aus? Von wegen. Nachdem die Supervorkehrungen der Supersicherheitsbeauftragten Toni schon bei einem Mitarbeiter versagt haben, kommen kurz danach ein paar dahergelaufene Gangster/Terroristen mit Insider-Unterstützung und überwältigen das fantastische Sicherheitssystem (bestehend aus u.a. 2 Wachleuten). Na gut, geht es halt jetzt los... Nein, die bösen Buben + ein noch böseres Killermädchen verursachen keine weltweite Jagd oder ein gefährliches Szenario, sie bleiben im Schnee stecken und kämpfen sich zum Haus des Laborbesitzers, da der Insider (Sohn) ungefähr weiß, wie man im Schneesturm da hinkommt und erfrieren doof ist. Ende der Virus-Bedrohung (außer für eine Familie). Dann geht es nur noch um das Familiendrama innerhalb der Laborbesitzerfamilie. Der Laborbesitzer dürfte so etwa in Ken Folletts Alter sein. Kein Wunder also, dass die junge attraktive Sicherheitschefin Toni in ihn verliebt ist und an nichts anderes mehr denken kann. Heiße Liebe unter sexy Minderjährigen wird auch noch beigemischt. Als Abschluss ein Action-Showdown zwischen Gangstern, Erwachsenen und Kindern. Viele Themen also, von denen keines überzeugt.
"Wissenschaft" können wir nicht gelten lassen, sonst ist jedes Buch wissenschaftlich, das erwähnt, dass es gefährliche Viren gibt.
"Drama": Vater und Sohn haben ein Problem miteinander und noch mehr "wir haben zu viel Geld-Problematik" gemixt mit Witwer-Dasein, Frau-Betrügen, erste Liebe. Diese Themenblöcke werden leider sehr oberflächlich und mit der Moralkeule angegangen.
"Action": Jedes B-Action-Movie vermittelt glaubhaftere und spannendere Action als dieses Buch.
"Thriller" oder auch "Krimi": Spannung ist hier Fehlanzeige, man weiß eigentlich alles und auch die Akteure des Buches sind recht gut informiert. Bewegendste Frage: Kriegt Toni ihren Ken äh ich meine ihren Laborbesitzer oder liebt er seine tote Frau doch zu sehr?
Leider ist dieses Buch total schiefgegangen. Wer ein weltumspannendes Gefahrenszenario erwartet, wird entsetzt sein, dass das ganze Buch und auch die implizierten Folgen nur in einer kleinen Stadt in Schottland spielen.
Ich würde es meinen Freunden nicht als Lektüre empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Januar 2014
....nachdem ich vor Jahren schon einmal die "Nadel"von Follett gelesen habe und begeistert war,habe ich mir nun Eisfieber in der Bücherei ausgeliehen und bin ehrlich gesagt entsetzt.......Das Thema "tödliches Virus" und Hochsicherheitslabor,vereint in einem Krimi, klang für mich hochspannend,nur leider hat mich der Erzählstil Folletts so gar nicht vom Hocker gehauen.Ich war gelangweilt,und habe nun entnervt aufgegeben,ohne es zu Ende gelesen zu haben.Einfach gestrickte Sätze und Dialoge kenne ich von Follett eigentlich nicht.
Ich hatte vorher Thriller von Jo Nesbo gelesen und konnte es kaum erwarten,weiterzulesen,weil der Spannungsbogen von Nesbo gigantisch und temporeich ist.
Eisfieber hat mich auf ganzer Linie enttäuscht.Langweilig,für mich persönlich ohne Spannung und einfach nur gruselig geschrieben.
Das Thema ist gut,aber die Story drumherum.....Da hätte man definitiv mehr draus machen können.
Ich greife lieber wieder zu Autoren wie Nesbo,Hjorth und Rosenfeldt oder zu Thrillern von Charlotte Link.Ein Vorredner sprach von "Groschenroman".......und irgendwie hat er Recht damit......Schade.........
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