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Kundenrezensionen

564
3,1 von 5 Sternen
Diabolus: Thriller
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Mai 2006
Noch mehr (scheinbar) ausweglose Situationen, noch mehr (scheinbar) spektakuläre Höhepunkte und natürlich das unvermeidliche Happy End.

Was Dan Brown hier auftischt, ist auf Dauer einfach nur nervend, allerdings nicht im positiven Sinne. „Diabolous“ ist Allerwelts-Thriller-Kost, die nicht einmal besonders originell ist. Hauptsache die Handlung ist von globaler Bedeutung und bringt die Welt an den Rand des informellen Super-GAU.

Konnten in anderen Thrillern wie „Illuminati“ und „Sakrileg“ noch die Jagd nach den Rätseln die Spannung aufrecht erhalten und die lehrreichen Schauplätze und Begleitinformationen dazu beitragen, um die Story interessant zu machen, gelingt dies hier absolut nicht.

Die Rätsel sind lächerlich einfach und es verwundert schon sehr, wie die Charaktäre mit angeblich so hohen IQs und blitzschnellem Denkvermögen urplötzlich ihre Fähigkeiten verlieren und auf dem Niveau von durchschnittlichen Bild-Zeitung-Rätsellösern agieren.

Dies wird dann manchmal auch noch mit „Müdigkeit“ begründet, und das, nachdem die Situation das Adrenalin der Romanfigur auf Höchstniveau getrieben hat.

Am meisten nerven jedoch solche Sätze wie „…folgte ihm geräuschlos eine stumme Gestalt.“ Hat man doch in mindestens 2 Kapiteln schon erfahren, dass einer der „Helden“ verfolgt wird, bekommt man es gerade nochmal auf’s Brot geschmiert. Mr. Brown, das nervt und liest sich wie ein Drehbuch, nicht wie ein Roman.

Abgesehen davon ist der Thriller nicht einmal gut recherchiert. Da er im Computernetzwerk-Millieu spielt und ich zufällig vom Fach bin, kann ich das für diesen Thriller zumindest deutlich erkennen.

Fazit: Diabolous ist Thriller-Massenware. Wer dies erwartet und beim Lesen nicht gross nachdenken möchte, wird nicht enttäuscht.
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132 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Februar 2005
Ich habe dieses Buch im englischen Original gelesen und war eigentlich ganz zufrieden damit. Es kommt nicht annähernd an Illuminati oder Sakrileg ran aber es ist für mich als Computer und Technikfreak nicht uninteressant.
Warum das Buch in Deutschland unter dem Titel "Diabolus" in den Handel kommen soll weiss wohl auch nur der Verlag. Ich bezeichne sowas als Irreführung da das Buch nichts mit Mystizismus oder geheimen Riten und Bruderschaften etc. zu tun hat sondern als "Hightechthriller" einzustufen ist.
Auch das Cover soll ganz klar an Dan Browns Bestseller erinnern mit denen es fast nichts gemein hat.
Wer sich nicht für Computer, Datennetze und verschlüsselte Kommunikation interessiert sollte besser die Finger von diesem Buch lassen. PS: Robert Langdon ist auch nicht dabei ;-)
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hmmm, als ich mir das Buch gekauft habe, wusste ich gar nicht, daß es das Erstlingswerk von Brown ist ... dafür ist es nicht übel. Alles in allem gibt's drei Sterne. Das Buch ist zwar spannend, kann aber seinen anderen Werken nicht das Wasser reichen. Ich habe es trotzdem an einem Wochenende durchgelesen. Die Figuren sind nett aufgebaut, die Handlung interessant und die Skrupellosigkeit einiger Geheimdienstmitarbeiter durchaus real. Das Ende kommt dann aber doch sehr plötzlich, die Lösung ist so banal, dass ich sie schon einige Seiten vor den Protagonisten rausgefunden hatte - so machte es dann doch keinen Spass. Weder bei Illuminati, noch beim Da Vinci Code hatte ich den Hauch einer Ahnung, wohin Brown steuert - bei Diabolus war das alles ein wenig zu durchschaubar...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2005
Nach den gut geschriebenen, aus spannender Fiktion und gut recherschierter Science kombinierten Büchern Da-Vinci-Code und Angels and Demons ist dieses in Deuschland zuletzt erschienene Buch eine echte Enttäuschung:
schlecht geschrieben, eindimensionale überzeichnete Charaktere, schwache unrealistische Story, trotz Verkettung unglaublicher Zufälle leicht zu durchschauende Handlungsstränge, schlecht recherschiert (IT-Aspekte geradezu lächerlich, auch vor 7 Jahren).
Nach zwei hervorragenden Büchern ein so schlechtes Erstlingswerk wie ein neues Buch zu veröffentlichen, halte ich für Geldmacherei.
Nicht kaufen - maximal ausleihen, aber nur, wenn man seine Zeit nicht anders totschlagen kann.
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Mai 2005
Nicht täuschen lassen:
Diabolus erscheint überall in der Werbung, hat aber mit Sakrileg oder Illuminati nichts zu tun und ist vor allem vor diesen beiden Werken entstanden.
Dies sollte man wissen, sonst ist man enttäuscht, da Diabolus stilistisch eher Mittelmass ist und von der Geschichte nichts bringt, was man nicht irgendwo schon mal gelesen oder gehört hat.
Es fängt noch spannend damit an, dass jemand den ultimativen nicht zu hackenden Code für Computer programmiert hat. Und schnell spielt sich das Geschehen an verschiedenen Schauplätzen ab, was enorme Spannung verspricht. Aber bald, sehr bald, spielt sich alles nur noch in einem Raum mit einem Großrechner ab, und die Spannung ist dahin, weil sich hundert Seiten lang nichts mehr ereignet.
Wie gesagt als Erstlingswerk nett, aber wer denkt, dass er die Spannung und einen solchen Umfang einer Geschichte wie bei Illuminati zu sehen bekommt, der wird enttäuscht sein.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. September 2006
...kennt man sie alle.
Ich habe, so wie die meisten, Sakrileg und Illuminati vor Diabolus gelesen, obwohl letzteres als erstes erschienen ist. War es bei Illuminati nur ein Gedanke, hat es sich mit Diabolus bestätigt: kennt man einen Brown, kennt man alle. Die Geschichte ist wieder mal extrem ähnlich aufgebaut, wie alle anderen: 2 sportliche, ästhetische, überdurchschnittlich intelligente "Normal-Bürger" (also nicht die typischen 007-Hau-drauf-Agenten) jagen einem Code hinterher. Unglaubliche Zufälle helfen ihnen immer wieder, Lösungen zu finden bzw. schier ausweglose Situationen zu überleben. Wer auch nur einen Brown gelesen hat, weiß bereits nach wenigen Seiten, wer sich am Schluss als "der Böse" herausstellt. Das Ende ist lange vor dem Schluss vorauszusehen und man wartet endlos, bis die Charaktere endlich die Lösung finden, die noch dazu nicht einmal kompliziert ist.
Unterhaltendes Buch, liest sich schnell und schafft Kurzweile. Allzu viel erwarten darf man sich aber nicht davon.
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. April 2005
Dan Browns Erstlingswerk ist durchweg vorhersehbar und wird deshalb schon nach den ersten 50 Seiten langweilig. Die Protagonisten sind eindimensional angelegt - überdurchschnittlich gutaussehend und intelligent - doch trotz ihrer Itelligenz übersehen sie geflissentlich die überdeutlich eingestreuten Hinweise (besonders ärgerlich für den lateinkundigen Leser ist die Abbildung auf dem Schutzumschlag des Hardcovers). Hinzu kommt, dass Dan Brown offenbar nicht besonders gut recherchiert hat, denn im Roman treten einige derbe computertechnische Schnitzer auf. Vielleicht hätte der Autor einen Computerspezialisten bitten sollen, das Skript dahingehend durchzusehen. Schade, das sagen zu müssen - besonders da mir das Lesen der Illuminati großen Spaß bereitet hat - aber das Geld für Diabolus sollte man sich lieber sparen.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2005
wie einige der anderen Rezensenten, habe ich das englische Original gelesen. Es handelt sich bei diesem Buch um Browns Erstlingswerk, was dem Buch auch anzumerken ist - Sprachlich ist er noch nicht auf dem Niveau, auf welchem er sich ab Angels & Demons (Illuminati) bewegt, beweist aber schon in diesem Buch seine Fähigkeit, einen starken Spannungsbogen aufzubauen, welcher sich über das ganze Buch hinwegzieht.
Neben seinen sprachlichen Qualitäten fällt in diesem Buch, noch etwas auf, was sich in Browns nachfolgenden Werken gebessert hat: Er hat bei diesem Buch den Hintergrund (Kryptographie) nicht sonderlich überzeugend recherchiert (Mark I war nicht der erste Computer, das Internet wurde nicht vom amerikanischen Militär erfunden - wobei Brown, was ihm zugute zu halten ist, dies in seinem zweiten Werk aufgreift und zur Sprache bringt - der Leiter des CERN, welcher Langdon (der in diesem Buch nicht auftritt) auf eben diese "Amerikanische Arroganz", d.h. den Glauben, das Internet erfunden zu haben, hinweist. Ein Autor, der aus seinen Fehlern lernt, das hat eine Nennung verdient.)
Alles in allem ist es ein sehr lesenwertes Buch, wenn man über manche Kleinigkeiten und Unstimmigkeiten in der Logik hinwegsehen kann - spannend ist das Buch auf jeden Fall.. von mir gibt's dafür vier Sterne.
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59 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2005
Geheimgehalten vor der Öffentlichkeit hat die NSA (National Security Agency, der "geheime" Geheimdienst der USA), einen Computer entwickelt, der sämtliche Verschlüsselungen innerhalb kürzester Zeit knacken kann. Als sie sich vor Jahren von einem Mitarbeiter trennten, begann dieser einen Algorithmus zu entwickeln, der nicht mehr geknackt werden kann. Als ihm das gelingt stellt er diesen Algorithmus dem meistbietenden zur Verfügung. Als persönliche Lebensversicherung übergibt er den Code an einen unbekannten Dritten, der ihn öffentlich bekannt machen wird, sollte ihm etwas zustoßen. Wird die NSA also einfach den höchsten Preis bezahlen müssen? Ja, wenn nicht ... wenn nicht der Programmierer bereits tot in Spanien aufgefunden worden wäre. Ein rasanter Thriller entspinnt sich, der viele unerwartete Wendungen bietet.
So gut der Roman auch ist, dennoch hatte ich mit dem Inhalt einige Schwierigkeiten. Zunächst fand ich es sehr schwierig mich mit den Zielen der NSA zu identifizieren, insbesondere wenn um das Brechen des Postgeheimnisses geht - diesbezüglich jedoch ist der Roman sehr einseitig geschrieben - es liest sich wie "NSA ist gut und Bürgerrechtsbewegungen sind böse". Weiters störte mich, dass Spanien wie ein Entwicklungsland dargestellt wird, so liest man z.B.: "Eine internationale (Telefon-)Leitung aus Spanien zu bekommen, ist mit Roulettespielen vergleichbar, eine Frage von Zeit und vor allem Glück." Unangemessen empfinde ich auch die Tatsache, dass der deutsche Verlag mit dem Titel offenbar suggerieren will, dass es sich um einen Roman in den Fußstapfen von "Illuminati" und "Sakrileg" handelt, davon ist dieses Buch allerdings weit entfernt, handelt es sich doch in Wahrheit um Dan Browns Erstling, der sich weit ab von den Themen Religion, Wissenschaft und Geheimgesellschaften bewegt.
Was man Dan Brown zu Gute halten muss, ist dass er sämtliche Handlungsstränge in sehr gelungener Art und Weise aneinanderreiht und immer im spannendsten Augenblick auf den anderen Handlungsstrang wechselt. Mit dieser Technik schafft er es permanent Spannung in dem Buch zu halten - so gut wie Brown gelingt dies nur sehr wenigen Autoren, denn diese Technik bedarf natürlich auch eines Handlungsverlaufs, der ununterbrochen neue unerwartete Wendungen bringt. Außergewöhnlich gut gelegt sind auch die falschen Spuren auf die Brown seine Leser führt. Wie in einem Krimi versucht man ständig das Rätsel zu lösen und jedes Mal werden die angedachten Lösungen durch eine Wendung zunichte gemacht. Ein lustvolles Ratespiel.
Wer einen Thriller sucht, der unheimlich spannend gemacht ist und sich kein literarisches Meisterwerk erwartet, wird hier gut bedient. Vorausgesetzt man stört sich auch nicht an Klischees, Vorurteilen und ungenauer Recherche. Für Freunde von Dan Brown eine echte Empfehlung, wenn Sie Dan Brown noch nicht kennen, so sind sie mit "Illuminati" und "Sakrileg" allerdings besser bedient.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. März 2005
Das war wohl nichts. Ich habe bisher alle in Deutschland erschienenen Bücher von Dan Brown gelesen (Sakrileg, Illuminati, Meteor) und jetzt Diabolus. Aber diese Buch ist auch den hartgesottensten Brown-Fans nicht zu empfehlen. Es hat nichts mit seinen Vorgängern zu tun. Wer hier ein zweites Illuminati erwartet, wird herbe enttäuscht. Gut, das Buch ist Browns Erstlingswerk aber gerade aufgrund seiner anderen Werke, hat er (oder sein Verlag) sich keinen Gefallen damit getan, dieses Buch jetzt noch auf den deutschen Buchmarkt zu werfen. Von nun an muss man wohl vorsichtig damit sein, allzu voreilig seine Bücher zu kaufen. Denn der Name allein bürgt nicht für Qualität, wie Diabolus ohne Zweifel beweist.
Auf die Geschichte braucht man nicht groß einzugehen. Es sei nur erwähnt, dass es um einen Supercomputer der NSA geht, der in seiner Funktion als ultimativer Codeknacker an seine Grenzen stößt, als man ihm besagten "Diabolus" - einen angeblich nicht zu knackenden Code, einspeist.
Man bedenke, dass das Buch schon 1998 geschrieben wurde. Alleine diese Tatsache verhindert es, dass das Buch noch aktuell ist. Man halte sich vor Augen, mit welcher Rasanz sich die Computer in den letzten 7 Jahren entwickelt haben.
Abgesehen davon wird wohl jeder Computernutzer, der sich nur ein wenig mit der Technik auskennt, spätestens dann vor Lachen zusammenbrechen, wenn es um die Beschreibung der Firewall geht.
Recherche und Wissen = 0.
Ich hoffe, dass die nächste Veröffentlichung von Dan Brown wieder an vergangene Erfolge anknüpfen wird.
Für Leute, die dennoch nicht auf Diabolus verzichten wollen - besser warten, bis es als Taschenbuch auf dem Markt ist. Das Geld für die gebundene Ausgabe kann man sich schenken.
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