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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super
Das Buch finde ich sehr erfreulich. Es wird haarklein erklärt, warum es Kalt-und Warmblüter gibt, und worin sie sich unterscheiden. Sehr angenehm ist, dass es nicht an bestimmten Zusammenhängen nur kratzt, sondern sie breit und ausführlich erklärt (ich hatte teilweise das Gefühl, in einer Vorlesung über Biologie zu sitzen ). Die Floskel...
Am 3. September 2004 veröffentlicht

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Als Biologe wird mir hier schlecht beim Lesen!
Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur.

Das Buch ließt sich sehr gut, auch wenn der Autor etwas zu sehr von sich überzeugt ist.
(Dafür gibt es noch einen Stern)

Aber als Biologe stellt es mir die Nackenhaare auf, da der Autor ständig auf die von Darwin wiederlegte Lamarckische...
Veröffentlicht am 18. März 2012 von Cosmo


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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 3. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Das Buch finde ich sehr erfreulich. Es wird haarklein erklärt, warum es Kalt-und Warmblüter gibt, und worin sie sich unterscheiden. Sehr angenehm ist, dass es nicht an bestimmten Zusammenhängen nur kratzt, sondern sie breit und ausführlich erklärt (ich hatte teilweise das Gefühl, in einer Vorlesung über Biologie zu sitzen ). Die Floskel "...das würde jetzt hier zu weit führen..." kennt das Buch einfach nicht. Gut so, denn damit ist man auf dem gleichen Kenntnisstand wie der Autor auch. Ich könnte jetzt noch sehr lange schreiben, aber ich empfehle jedem Interessierten am Tierreich, dieses Buch zu lesen. Er wird sich dadurch weiterbilden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vielfalt der Tierwelt erklären, 15. Februar 2010
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Wohl jeder hat sich wohl schon einmal gefragt, warum sich die Baupläne der Tiere so stark unterscheiden, woran es also beispielsweise liegt, dass manche Tierarten riesengroß werden, während andere geradezu winzig sind. Oder warum auf dem Festland (Elefanten) und im Meer (Wale) große Säugetiere existieren, während im Süßwasser Reptilien (Krokodile) vorherrschen.
Chris Lavers zeigt, dass man viele dieser Fragen auf einfache Prinzipien zurückführen kann und hilft so zu einem tieferen Verständnis für die Welt des Lebendigen.
Es handelt sich hierbei um ein sehr gutes, klar strukturiertes Buch, das fundierte Informationen verständlich aufbereitet.
Meiner Ansicht nach hätte dieses Werk mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdient!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochinteressantes Buch, das Evolutionsbiologie und Ökologie verbindet, 30. August 2013
Von 
Lulu "Lena" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Chris Lavers verbindet in seinem ausgezeichneten Buch Evolutionsbiologie mit Ökologie, indem er darstellt, unter welchen Umweltbedingungen sich bestimmte Merkmale per Evolution ausbilden können und gewissermaßen auch müssen. Im Zentrum seiner Überlegungen steht der Energiehaushalt von Tieren. So heißt es etwa auf Seite 13:

"Zwar hat das Tierreich verblüffend viele verschiedene Lösungswege zum Erwerb und Einsparen der nötigen Energie hervorgebracht, aber die darwinistische Quintessenz bleibt stets dieselbe: Entweder dein Energiehaushalt ist wirklich gut oder du musst einem Besseren weichen."

Und auf Seite 35:

"Der Energiebedarf und -haushalt verschieden großer Tiere ist der Schlüssel zu vielen Aspekten des Lebens auf unserem Planeten."

Ausgesprochen zwingend sind seine Überlegungen zur unterschiedlichen Wachstumsdynamik von Radius, Oberfläche und Volumen (17): "Wenn sich der Radius eines (...) kugelförmigen Objektes verdoppelt, vervierfacht sich seine Oberfläche; Volumen sowie Gewicht vervierfachen sich."

Das hat bemerkenswerte Konsequenzen (30):

"Säugetiere und Vögel produzieren (...) eine Menge Wärme und sind gut isoliert, um deren Verlust in Grenzen zu halten. Wenn jede Körperzelle, sagen wir, 1000 Stoffwechseleinheiten pro Minute umsetzt, dann wird ein großes Tier - absolut gesehen - sehr viel mehr Wärme produzieren als ein kleines, einfach weil das große Tier viel mehr Zellen hat. Tiere verlieren ihre Wärme über die Haut an die Umgebung, und das Maßstabsgesetz besagt, dass das Volumen eines Tieres sehr viel schneller wächst als seine Oberfläche. Wenn also ein Tier größer wird, nimmt die Masse des Wärme produzierenden Gewebes rascher zu als die Fläche der Haut, über die diese Wärme entweicht. Es liegt auf der Hand, dass große Tiere diesem Umstand Rechnung tragen müssen, um nicht im eigenen Saft zu schmoren."

Und ebenda: "Große Tiere innerhalb einer jeden taxonomischen Gruppe produzieren tendenziell mehr Wärme, als nach Maßstabsbeziehung von Fläche und Volumen angemessen wäre, und je größer das Tier, desto größer wird der Wärmeüberschuss."

Damit ist bereits ein Großteil der Frage geklärt, warum Elefanten große Ohren haben: Sie dienen nämlich speziell in heißen Steppen dazu, Wärme an die Umwelt abzugeben.

Gelegentlich wird Lavers vorgeworfen, er argumentiere in seinem Buch lamarckistisch. Lamarckismus ist die unzutreffende biologische Theorie von der Vererbung erworbener Eigenschaften. So nahm etwa Lamarck (auf den die Theorie zurückgeht) - wie Darwin zu seiner Zeit übrigens ebenso - an, dass sich das Strecken der Hälse von Elterntieren direkt an die Nachkommen vererbt.

Ein menschliches Beispiel könnte das Folgende sein: Macht ein Bodybuilder häufig Hanteltraining, dann bekommt er mit der Zeit kräftige, dicke Muskeln. Lebewesen sind in diesem Sinne also lern- und adaptionsfähig. Lamarcks Vorstellung war nun gewissermaßen: Der Bodybuilder bekommt auf diese Weise nicht nur selbst dicke und kräftige Muskeln, sondern seine Nachkommen ebenso. Das ist jedoch falsch, wie Weismann aufzeigen konnte. Es ist - bei Kenntnis der genetischen Basis (die weder Lamark noch Darwin besaßen) - aber auch aus logischen Gründen unsinnig. Denn so etwas könnte nur funktionieren, wenn die Natur einen Rückübersetzer von den Merkmalen in den genetischen Code besäße. Sie müsste also genau wissen, an welchen Stellen bei der Fortpflanzung per Mutation Veränderungen im genetischen Code vorzunehmen sind, damit so etwas möglich wird. Es mag ja sein, dass dies irgendwelchen Gen-Technologen irgendwann gelingen wird, die Natur verfügt bislang jedoch definitiv nicht über solche Mittel.

Ein gern gemachter Einwand gegenüber Lavers Buch ist: Die Elefanten haben keine großen Ohren bekommen, weil es in der Savanne so heiß ist, sondern erst durch die größeren Ohren war es den bis dahin im Wald lebenden Elefanten möglich, in heißeren Gegenden zu leben. Lavers scheint jedoch das Umgekehrte anzunehmen. Und deshalb ist er Lamarckist."

Das ist so jedoch nicht richtig. Die Evolution hat die großen Ohren nicht einfach per Mutation produziert, sondern dazu war eine lange Entwicklung über viele viele Generationen erforderlich. Wesentlich in diesem Zusammenhang ist zunächst die sogenannte Variation. Es gab Elefanten mit unterschiedlich großen Ohren. Die mit den größten Ohren und dem besten Kühleffekt waren am besten in der Lage, dem sich verändernden Klima zu trotzen oder neue heiße Gebiete als Nahrungsquelle zu erschließen. Sie konnten am besten durch die Hitze trotten, um ein anderes Stück Grün zu erreichen. Hierdurch waren sie in der Lage, mehr Nahrung aufzunehmen, besser zu überleben und sich häufiger fortzupflanzen. Das ist die sogenannte Selektion. Ihre Nachkommen hatten teils kleinere Ohren, teils aber noch größere Ohren, aber insgesamt sehr ähnliche Ohrgrößen wie die Elterntiere (das ist das Prinzip Vererbung). Die Exemplare mit noch größeren Ohren waren dann wiederum noch besser in der Lage, sich in der Savanne zurecht zu finden und Nahrung zu ergattern. Sie hatten folglich einen durchschnittlich höheren Fortpflanzungserfolg usw. Es ist denkbar, dass dieser irgendwann auch noch durch die sexuelle Selektion zusätzlich unterstützt wurde, indem die Kühe ganz gezielt Bullen bei der Paarung bevorzugten, die ganz besonders große Segelohren besaßen.

Es handelt sich also insgesamt um einen Rückkopplungsprozess, der von Lavers in vielleicht etwas anderen und vor allem knapperen Worten beschrieben wird, als man das tun würde, wenn man den Prozess im Detail darlegen wollte. Doch er beschreibt ihn korrekt, wenn man denn weiß, dass Evolution keine einfache Ursache/Wirkungsgeschichte ist, sondern eben halt ein langwieriger Rückkopplungsprozess. Man kann den Prozess stark verkürzt so zusammenfassen, wie Lavers es tut.

Man stelle sich umgekehrt vor, Elefanten hätten in einem Wald gelebt, der ringsum von einer heißen Wüste umgeben war. Sonstige Waldstücke waren nicht zu erkennen, sondern ausschließlich heiße Wüste. Dann hätte sich kein Elefant in die Wüste herausgewagt, wozu auch? In der Folge hätten größere Ohren keinen Vorteil dargestellt. Dann hätten Elefanten aber auch über die Generationen hinweg keine größeren Ohren bekommen. Stattdessen wären ihre Ohren so geblieben wie beim Asiatischen Elefanten. Das ist letztlich das, was Lavers vermitteln möchte. Eine Vererbung erworbener Eigenschaften wird an keiner Stelle seines Buches angenommen, folglich ist er auch kein Lamarckist.

Das Buch besitzt für meinen Geschmack einen irritierenden Titel. Ich hätte beinahe ein Evolutionsbuch für Kinder erwartet. Tatsächlich handelt es sich um einen ganz ausgezeichneten aber auch äußerst anspruchsvollen Text, der zum Denken anregt. Für mich ein Highlight unter den Evolutionsbüchern.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Als Biologe wird mir hier schlecht beim Lesen!, 18. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur.

Das Buch ließt sich sehr gut, auch wenn der Autor etwas zu sehr von sich überzeugt ist.
(Dafür gibt es noch einen Stern)

Aber als Biologe stellt es mir die Nackenhaare auf, da der Autor ständig auf die von Darwin wiederlegte Lamarckische Evolutionstheorie zurückgreift.
Beispiel: Die Giraffe hat nicht einen langen Hals bekommen, weil sie sich immer nach den Blättern gestreckt hat, sondern weil bei einem der Vorfahren ein zufällig entstandenes Gen längere Hälse verursachte und dies sich als evolutionärer Vorteil herausstellte.

Somit haben die Elefanten auch keine große Ohren bekommen, weil es in der Savanne so heiß ist, sondern erst durch die größeren Ohren war es, den bis dahin im Wald lebenden Elefanten, auch möglich in heißeren Gegenden zu leben.

Vielleicht denken sie, dass dies nur eine Haarspalterei von mir wäre, aber in Wahrheit verändert sich dadurch die Sichtweise völlig. Und in diesem Buch ist jeder dritte Satz auf Lamarck basierend und nicht auf Darvin!

Das wäre so, als würde man ein Buch über die Platten-Tektonik der Erde schreiben, das auf der Theorie basiert, dass die Erde eine Scheibe wäre!

Das jemand "nach Lamarck" Ökologie in der Universität von Notthingham lehrt, finde ich höchst seltsam....
-->Aha. Habe es geprüft, er lehrt nicht Ökologie, wie es im Klappentext steht, sondern Geografie! Aber dies scheint wohl dem Verlag nicht passend zu sein für ein biologisches Buch!
Link vom 18.03.2012 : (...)

Falls nun immer noch jemand das Buch haben will, soll sie/er sich bei mir melden.... ich schenke es Ihr/ihm.
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4.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsames Buch!, 13. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Das Buch zeigt auf unterhaltsame Weise die Hintergründe der Anatomie der Tiere auf.
Auf die Elefanten wurde meines Erachtens nicht ausreichend eingegangen, denn
es gibt ja nicht nur großohrige Elefanten.
Inzwischen habe ich zwischen Herkunft und Ohrengröße der Elefanten einen interessanten
Zusammenhang gefunden:
Der Elefant mit den großen Ohren stammt aus Afrika, der mit den kleinen Ohren aus Indien.
Warum das so ist? Afrika ist größer als Indien!
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen irreführender Titel, 30. Mai 2001
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Warum Elefanten große Ohren haben. Dem genialen Bauplan der Tiere auf der Spur. (Gebundene Ausgabe)
Man erwartet nach dem Lesen des Klappentextes und dem Umschlag ein eher lustiges Buch für jüngere Leser. Dabei handelt es sich m.E. aber um einen irreführenden und ärgerlichen Aufreißer, weil so das falsche Publikum angesprochen wird. Nichtsdestotrotz ist das Buch sehr informativ, geht den Dingen auf den Grund und das Schlußkapitel sollte jeder moderne Mensch gelesen haben.
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