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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Nichts, kein Lied, klingt so schön wie deine Stille"
Diese fiktive Lebensgeschichte von Walther von der Vogelweide ist wirklich ein aussergewöhnliches Leseerlebnis.

Viola Alvarez zeigt Walther als einen ein wenig autistischen Antihelden, der in sich selbst gefangen ist und doch so viele Leute in seinem Leben bewegt.

Die Autorin schreibt wunderbar bildhaft, nicht zu modern aber auch nicht...
Veröffentlicht am 8. August 2006 von Lavender

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte
Die Idee ist eigentlich ganz gut und das Buch als Ganzes gesehen auch. Grösstenteils schön zu lesen, aber leider ist mir an einigen Stellen störend aufgefallen, dass der Sprachstil so überhaupt gar nicht in diese Zeit passt.
Also auf keinen Fall ist der Sprachstil zu mittelalterlich! Eher im Gegenteil!
Veröffentlicht am 13. September 2011 von Amazon Customer


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Nichts, kein Lied, klingt so schön wie deine Stille", 8. August 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wer gab dir, Liebe, die Gewalt: Der große Roman um Walther von der Vogelweide (Gebundene Ausgabe)
Diese fiktive Lebensgeschichte von Walther von der Vogelweide ist wirklich ein aussergewöhnliches Leseerlebnis.

Viola Alvarez zeigt Walther als einen ein wenig autistischen Antihelden, der in sich selbst gefangen ist und doch so viele Leute in seinem Leben bewegt.

Die Autorin schreibt wunderbar bildhaft, nicht zu modern aber auch nicht bemüht antiquiert. Es ist einfach wunderbar zu lesen. Manche Sätze möchte man sich herausschreiben und immer wieder lesen, einfach, weil sie so schön sind.

Die Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie so wunderbar und tragisch zugleich ist. Ich bin wegen ihrer großen emotionalen Wucht nachhaltig beeindruckt, und das passiert mir unromantischen Menschen wirklich selten. Ich kann es wirklich nur jedem Leser ans Herz legen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wundervoll bewegende und eindrucksvolle Geschichte, 4. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer gab dir, Liebe, die Gewalt: Der große Roman um Walther von der Vogelweide (Gebundene Ausgabe)
Viola Alvarez hat mit ihrem Roman über das Leben Walther von der Vogelweides eine spannende, eindrucksvolle und bewegende Geschichte geschrieben. Die lebendigen und vielschichtigen Charakter, sowie die Art der bilderreichen Beschreibung der mittelalterlichen Welt, lassen den Leser ganz in die Geschichte mit eintauchen.
Bei einer sehnsuchtserfüllten Melancholie, die der sehr poetische Charakter Walthers ausstrahlt und die sich wie ein Faden durch den Roman zieht, hat der Leser dennoch öfter die Gelegenheit von Herzen zu lachen. Etwa wenn die Autorin ihre Charaktere in deutschen Dialekten sprechen lässt, wie z.B. den schwäbelnden König Phillip.
Der Protagonist Walther von der Vogelweide trägt die besagte Melancholie und Zerrissenheit durch sein gesamtes Leben mit sich. Sie kommt schon in seiner frühen Kindheit zum Vorschein, als er sensibel und begabt in einer rauen mittelalterlichen Bauernwelt aufwächst. Er grenzt sich früh von seiner Umwelt und seinen Mitmenschen ab, ein Los, dass ihn zeitlebens in sich selbst gefangen hält. Er ist nicht fähig anderen Menschen zu begegnen, noch sie wirklich wahrzunehmen oder an sich heranzulassen. Viele Jahre seines Erwachsenendaseins begleitet ihn ein Schwur den er in jungen Jahren der einzigen Frau leistete, die er je wirklich zu lieben vermochte- Anna. Einerseits leidet er unter dieser inneren Verbindung, andererseits erhält dieses Band und die Hoffnung ihn am Leben. In seinem Herzen verbirgt er die ihm unstillbar erscheinende Sehnsucht nach Liebe, die sich durch wilden Zorn ihren Weg an die Oberfläche bahnt. Erst in seinen letzten Jahren, als sein Geist und seine innere Unrast sich beruhigen findet er Frieden und Ruhe.
Viola Alvarez hat eine Fähigkeit Geschichten und Charaktere so darzustellen, dass sie berühren und bewegen. Möge sie noch viele erfolgreiche Werke schaffen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walther v. d. Vogelweide, wie er hätte sein können, 8. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wer gab dir, Liebe, die Gewalt: Der große Roman um Walther von der Vogelweide (Gebundene Ausgabe)
Wie schon im ersten Roman "Das Herz des Königs" schafft es Viola Alvarez auch in ihrem neuen Buch, das Mittelalter bis ins Alltägliche hinein absolut glaubhaft vor dem Leser auf zu bauen. Auch ein nicht gerade Geschichtsversessener, wie ich, ist geneigt, mehr über die Zeit erfahren zu wollen.
Die Sprache mag manchem bisweilen altmodisch erscheinen - ich finde sie wirklich stilvoll, nicht aufgesetzt "mittelalterlich", wo es sein muss kraftvoll oder auch schon mal derb, jedoch immer geschmackvoll und, wie ich finde, eine weitere Steigerung gegenüber dem schon hervorragenden Erstlingswerk.
Die weitgehend fiktive Geschichte des Walther von der Vogelweide ist überraschend und doch glaubhaft, anrührend und außerordentlich spannend geschrieben. Sie handelt von Walthers nicht gelebter Liebe, die ihn doch durch sein ganzes Leben trägt, von Raffgier, Selbstsucht, Heuchelei, dem allzu Menschlichen eben, von Genie, von Freundschaft über die Stände hinweg, von Einem, der die Wahrheit im Außen sieht und sich selbst doch nicht zu helfen weiß. Aber man muß kein Genie wie Walther sein, um sich selbst oder Bekannte in dem Buch wieder zu finden und vielleicht neu auf manches zu schauen.
Allein kurz vor Schluß(ich will nichts verraten) schien mir die Handlung nicht so schlüssig, wie gewohnt. Das mag an Erwartungen liegen, die mir die Autorin nicht den Gefallen tat, mir zu erfüllen. Das machen Autor(inn)en manchmal...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Fiktion, 8. November 2009
In über 600 Seiten wird man hier an das Leben des Walther von der Vogelweide herangeführt. Um genauer zu sein, an das Leben, wie es sich die Autorin vorstellt. Der Roman ist nicht immer historisch präzise. Das liegt in der Natur der Sache, denn man weiß einfach zu wenig über das Leben Walthers, als dass man hier aus dem Vollen schöpfen könnte. Darüberhinaus stimmen aber auch ein paar der geschichtlichen Bezugspunkte nicht ganz. Das alles ist aber wahrscheinlich nur für ein paar Historiker bedeutsam. Insgesamt war die Autorin nämlich sehr wohl bemüht, das wenige Bekannte über sein Leben zu berücksichtigen und ein möglichst realistisches Bild von den Lebensbedingungen innerhalb und außerhalb der Burgen zu schildern.

Was sie aber aus den wenigen Puzzlestücken gemacht hat, ist absolut fesselnd, spannend und manchmal geradezu poetisch.
Man kann das Buch einfach nicht auf die Seite legen. Dem sensiblen Leser wird es immer wieder passieren, dass er sich - ganz wie die Zuhörer des fiktiven Walthers - in dessen Ausführungen wiedererkennt und angesprochen fühlt. Sehr behutsam, werden dabei wiederholt einige der Gedichte Walthers, in den Roman eingeflochten.

Walther wird dabei ganz und gar nicht als strahlender Held beschrieben. Doch es sind gerade die inneren und äußeren Makel, die den Walther dieser Geschichte so faszinierend machen.

Danke für dieses wunderbare Lesevergnügen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte von Sand in den Schuhen...., 7. November 2011
Von 
Jürgen Zeller (Kanton Bern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die meisten haben schon mal etwas von Walther von der Vogelweide gehört und können mit ihm vielleicht noch die Dichtkunst im Mittelalter in Verbindung bringen aber leider endet dann in der Regel das Wissen um diesen bedeutenden Lyriker. Dies ist kein Wunder, denn ausser seinen vorhanden Werken ist kaum etwas über ihn überliefert. Man weiss in etwa wann er sich bei welchem Adligen oder Königs- / Kaiserhof aufgehalten hat aber ansonsten gibt es sehr wenige gesicherte Erkenntnisse über seine Herkunft und sein Leben. Dies ist die ideale Voraussetzung für eine(n) Schriftsteller(in) sich diesem nebulösen Minnesänger anzunehmen und eine inspirierende Geschichte zu spinnen und niederzuschreiben, ganz so wie sie sich denn Anno dazumal abgespielt haben könnte.

Menschen die mit einer Begabung und einer guten Portion Genie gesegnet sind, sind in ihrer Art meistens ungewöhnlich und auf ihre Weise verhaltensauffällig, zumindest aus der Sicht der "normalen" Menschen. Die Autorin Viola Alvarez lässt Walther als eigenbrötlerischen Bauernjungen in bitterarmen Verhältnissen aufwachsen der hie und da gewisse exotische Worte aufschnappt und sich mit diesen in seine eigene Gedankenwelt zurückzieht. Seine Berufung ist jedoch nicht den kargen heimischen Vogelweidhof seines Vaters zu übernehmen sondern sein Schicksal hat ihm Sand in die Schuhe gestreut, die gebräuchliche Redewendung ein Fahrender zu sein, ein Reisender der rastlos von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt zieht, stets von einer inneren Stimme getrieben Handel zu treiben oder mit einer aussergewöhnlichen Gabe die Menschen zu unterhalten. Und so kommt es, dass Walther nach dem Tod seines geliebten Vaters auf die verschiedensten Höfe Adliger gelangt und dort sein Talent verfeinert , seine geistigen Fertigkeiten schärft aber sich auch viel in Wirtshäusern rumtreibt, sich gerne an Raufereien beteiligt und dem weiblichen Geschlecht alles andere als abgeneigt ist.

Bei diesem Roman ist es mir ganz wichtig die stimmungsvolle Sprache der Autorin zu erwähnen. Ihre behutsame, der Zeit sowie dem Thema angepasste Erzählart ist auf ihre Art und Weise ebenso einzigartig wie Walther von der Vogelweide es war. Mich hat diese gefühlvolle Sprache von der ersten Seite an gefangen genommen und es fiel mir leicht am Leben von Walther teilzunehmen, ganz so wie ihn Viola Alvarez geschaffen und liebevoll gezeichnet hat. Einen aussergewöhnlichen und beseelten Menschen, auf seine Weise ein Denker, gerade weil er sensibel, zerstreut und zwischendurch in sich selbst verloren wirkt. Er hat Adligen und gekrönten Häuptern mit Gedichten geschmeichelt aber sich auch, was für die damalige Zeit ungewöhnlich war, erlaubt sich mal deutlich, mal pointiert zu gewissen politischen oder religiösen Vorgängen zu äussern, was ihm denn auch einige Probleme eingebrockt hat.

Dann gibt es eine Person, die Anna, zu der er eine lebenslange Verbundenheit und tiefe Sehnsucht spürt und die auf Gegenseitigkeit beruht. Da sind zwei Seelenverwandte die über grosse Distanzen und über eine lange Zeit hinweg spüren das sie eigentlich zueinander gehören und füreinander bestimmt sind... wenn da bloss nicht der Sand in den Schuhen wäre...

Diese Geschichte ging mir, so wie sie Viola Alvarez erzählt, unter die Haut und hat meinen Nerv punktgenau getroffen und darum kann ich nicht anderes als sie über den Klee hinweg zu loben und ich bin auch gerne bereits über die kleinen Mängel hinwegzusehen. (kleine Längen im Mittelteil, nicht ausgeschöpftes Potential bei gewissen Figuren). Der Roman wird nicht jedem gefallen da er doch speziell geschrieben ist, aber wer sich dafür begeistern kann wird ebenso hingerissen sein wie ich es bin. Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen und verlangt die ungeteilte Aufmerksamkeit des Lesers, man sollte sich Zeit nehmen ihn zu geniessen und wenn man dann am Schluss eine kleine Träne aus den Augen gewischt hat folgt ein grosses Tirili und Juchheisassa zu einem famos erzählten Roman!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein schönes, unvergessliches Buch, 30. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Walter von der Vogelweide ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter des Mittelalters und doch ein fast vollkommen Unbekannter, da über ihn selbst kaum etwas überliefert ist. Auf dieser Basis entwickelt die Autorin die zwar "nur" fiktive, aber dennoch glaubhafte Lebensgeschichte eines Einsamen, Zweifelnden und ewig Suchenden. Dabei werden die wenigen bekannten historischen Aspekte und seine Dichtungen in einer einfühlsamen, berührenden Geschichte erzählt.
Ein schönes, unvergessliches Buch, das dem Leser zutiefst melancholische, aber auch heitere Augenblicke beschert.
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5.0 von 5 Sternen eine gelungene Idee zum Leben Walthers, 21. Dezember 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Viola Alvarez hat mit diesem Buch eine gelungene Idee zum Leben Walthers von der Vogelweide geliefert. Walther, über dessen Leben ja bis auf das, was er in seinen Liedern und Sprüchen kundgetan hatte, fast nichts bekannt ist, inspiriert geradezu zu einer Romanidee.
In diesem Roman ist Walther kein Ritter oder Ministeriale, sondern der Sohn eines melancholischen Südtiroler Bauern und einer Mutter, die diesen Namen eigentlich nicht so richtig verdient. Und er ist ein Wunderkind, dass schon früh mit bildhaften Worten spricht und deshalb von seinen Mitmenschen verspottet wird. Nach dem plötzlichen Tod des Vaters, den Walther nicht so recht verarbeiten kann, verschlägt es ihn an den Hof des unmittelbaren Lehnsherrn. (Diese Geschichte um den Pseudo-"Herzog" ist auch mein einziger Kritikpunkt am Werk bezüglich realistischer mittelalterlicher Lebenswelt. Ein Graf hätte es auch getan. Vielleicht ist es aber auch absichtliche Verfremdung...)
Dann lernt er durch Zufall seine große Liebe Anna kennen, und muss (?) sie gleich wieder verlassen.
Jetzt beginnt die große Lebensreise Walthers: Wien - Stauferhof - Thüringen - Welfen - Passauer Bischof - wieder Wien... rastlos und ruhelos. Sein erster Freund, sein Ross Enzo wird vom brutalen Gerhart Atze erschossen. Das kann er fast nicht verwinden. Darüber hilft ihn schließlich sein neuer Freund, sein Knappe Dietrich - ein entlaufener Leibeigner - etwas hinweg. Bis sie dorthin zurückkehren, wo Dietrich niemals wieder - und das zu recht - hin wollte: nach Würzburg in Franken. Von allen Anderen bisher hintergangen und ausgenutzt, das hatte Walther nicht anders erwartet, aber dass sogar der "Stupor Mundi" ihn mit dem Lehen betrügt...
Walther wird so gezeigt, wie wir ihn nicht kennen und auch nicht erwarten: kein Frauenschwarm, sein "Under der linden" spielt fast und "Herzliebez frowelin" gar keine Rolle, auch nicht das in der heutigen "Mittelalterszene" dauernd abgedudelte "Palästinalied" nicht. Sein bestes Lied ist ein Spruch: "Ich saz uf eime steine".
Es ist ein anrührender Roman, gegen Ende fast schon zu Tränen rührend: Das tragische Schicksal von Dietrichs Familie und das eigene fast einsame Sterben, nur umsorgt von den Klosterbrüdern. Einmal noch - fast zu spät - reist er in die alte Heimat und trifft Anna. Doch es bleibt eine rein ideele Liebe und ein tragisches Ende.

Wer eine weitere interessante Version Waltherscher Existenz kennenlernen möchte, dem empfehle ich den Roman "Der Morgenstern oder die vier Verwandlungen eines Mannes, Walther von der Vogelweide genannt" von Eberhard Hilscher.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Walthers absolut würdig, 3. Juli 2008
Ein tolles Buch. Ich glaube, man hätte Walthers Lebensgeschichte nicht besser erfinden und an wenigen Fakten nachzeichnen können. Die Autorin hat viel Sachkenntnis, aber auch ein gutes Gespür für den Dichter und sein Werk. Zudem ist das Buch wirklich gut geschrieben: unaufdringlich, feinfühlig und doch ganz leicht roh und mittelalterlich. Das Einzige, was man bemängeln könnte, ist die etwas freie Übersetzung der Gedichte. Aber dazu hat ja jeder Autor das gute Recht. Danke, Frau Alvarez!
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4.0 von 5 Sternen Literarisches Denkmal, 15. Dezember 2013
In ihrem Roman “Wer gab dir, Liebe, die Gewalt” behandelt Alvarez keinen Mythos, sondern erzählt die Lebensgeschichte des Dichters Walther von der Vogelweide. Zumindest seine Lebensgeschichte, wie sie hätte sein können. Denn bis auf seine Werke gibt es kaum ein Zeugnis über den Minnesänger und auch sonst ist über sein Leben relativ wenig bekannt. Alles, was man über den Dichter weiß, weiß man aus seinen Werken. Jedoch gelingt es Alvarez auch hier, dem Leser ein äußerst glaubwürdiges Bild von Walther von der Vogelweide und der Zeit, in der er lebte, zu vermitteln. Alvarez erzählt mit einer zum Teil sehr poetischen, zum Teil sehr bildhaften Sprache und hat es geschafft, dem Dichter ein literarisches Denkmal zu setzen.
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5.0 von 5 Sternen Walther von der Vogelweide, 12. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
Unfassbar gewaltig ist der Schreibstil der Autorin.
An jeder Stelle fühlt, lebt und leidet man mit Walther von der Vogelweide.
Natürlich ist vieles Fiktion, wird aber von der Autorin jederzeit schlüssig eingebunden.
Toll! Einfach ein klasse Buch.
Wer die Chance hat, an dieses Buch zu kommen, sollte sie unbedingt nutzen.
Besonders gut gefällt mir die authentische Anlehnung an die wahre Geschichte des jungen Reiches Deutschland.

Ich mag auch die anderen Bücher der Autorin, allerdings sind mir die letzten zwei Bücher aufgestossen, weil sie nicht in sich selbst abgeschlossen sind. So muss man auf die Erscheinung der nächsten Bände warten.
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