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Kundenrezensionen

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am 23. Juni 2003
Ein wunderbares Buch und eine Liebesgeschichte der besonderen Art. Nicht nur die Liebe der "Principessa" zu den beiden aufstrebenden und begnadeten Künstlern prägt dieses Buch, sondern auch die liebevoll beschriebene Stadt Rom und die Liebe zur Kunst. Wer Rom liebt, wird auch die "Principessa" lieben, und ganz nebenbei noch einiges über die Kunst lernen. Und wer Rom kennt, der wird sicherlich viele Plätze, Gebäude und Orte sowie die Entstehung der Kunstwerke im Geiste vor sich sehen. Ein wirklich fesselnder Roman.
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am 5. November 2002
Dieses Buch verknüpft geschickt, fesselnd und sehr tiefsinnig die Welten der Liebe, Architektur, Kunst und Kultur sowie des Ruhmes und der Macht im Rom des 16./ 17. Jahrhunderts. Obwohl ich sonst kein Fan historischer Romane bin, hat mich diese Geschichte tief in den Bann gezogen. Eingebettet in die Erlebnisse der Engländerin Clarissa (genannt Prinicipessa), werden in einfühlsamer Weise die nahezu gegensätzlichen Persönlichkeiten der beiden konkurrierenden Baumeister Bernini und Borromini und deren Kampf um Liebe, Vollkommenheit, Erfolg und Anerkennung gezeichnet. Auch ohne großes Geschichtsverständnis kann man den Handlungsverläufen mühelos folgen, denn der Autor versteht es, die Beschreibung von Geschehnissen, Gefühlen und Charakteren nahezu unbemerkt mit den historischen Hintergründen der Zeit zu verknüpfen. Eine äußerst empfehlenswerte Lektüre für alle, die eine wunderbar tiefsinnige, wenn auch tragische Liebesgeschichte lesen und dabei historische und kunsthistorische Einblicke in die damalige Zeit nicht missen sowie einmal mehr zum Nachdenken über den Sinn des Lebens angeregt werden möchten.
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am 16. März 2004
Francesco Borromini, der verschlossene "Steinmetz" aus dem Luganer Norden Italiens und der quecksilbrige Neapolitaner Giovanni Lorenzo Bernini, das waren zwei wie Feuer und Wasser. Rom quillt über von Anekdoten über die beiden größten Baumeister des Barock. Kaum ein Platz der nicht mit einer Legende aufwarten kann, denn die zwei haben das Antlitz Roms nach dem Dreißigjährigen Krieg und dem Sieg des Katholizismus gründlichst verändert. Eigentlich kann man sich das Rom, das einmal davor existiert hat, gar nicht mehr vorstellen.
Bernini, dem eitlen Pfau, fliegen die Herzen im Sturm zu, während er schwindelerregende künstlerische Höhen erklimmt, heftig protegiert von Papst Urban VIII aus dem Hause Barberini. Schon bald aber merkt er, dass er halt Künstler ist, und kein großer Mathematiker, und der "assistente" des Architekten/Bildhauers Carlo Maderno - Francesco Castelli (genannt Borromini) - läuft ihm da just im rechten Augenblick über den Weg. Gemeinsam errichten sie den gewaltigen, bronzenen Altaraufbau über dem Petersgrab. Was eigentlich der Start für eine grandiose Karriere werden sollte, geriet für Borromini aber mehr und mehr zum Fiasko weil der maßlos eitle Bernini es versteht, sich und nur sich selbst ins rechte Licht zu rücken, aber dabei vergisst, dass er wohl ohne die Hilfe seines "assistente" nur die Hälfte wert wäre. Zu allem Unglück verlieben sie sich auch noch in dieselbe Frau - die englische Principessa - und das Desaster ist perfekt.
Peter Prange spürt dem Leben der beiden großen Architekten so aufmerksam nach, dass jeder Kunstliebhaber hier noch was lernen kann. Er beschreibt die beiden so unterschiedlichen Charaktere so präzise, dass man recht deutlich deren Seelenlage nachvollziehen kann. Man kann Bernini nicht so richtig böse sein... und man leidet mit dem düsteren Borromini mit, bis zu seinem bitteren Ende. Trotz der fiktiven Rahmenhandlung bleibt der Autor nahe an der Wahrheit. Über den eigentlichen Grund des Zerwürfnisses der beiden Künstler ist nicht viel bekannt, was Raum für Spekulationen lässt. Ob es nun tatsächlich ein weiblicher Grund war, oder die Tatsache, dass Bernini Borrominis Ideen als eigene verkauft hat (ich tendiere zu letzterem), ist letztendlich egal.
"Die Principessa" taugt zu einer wirklich guten Künstlerbiographie, weil es erstens blendend recherchiert ist; zweitens, weil Prange einen herzerfrischenden Schreibstil hat, der keine Sekunde Langeweile aufkommen lässt. Das Buch hat mich völlig überzeugt und es wird nicht mein letztes des Autors gewesen sein.
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TOP 500 REZENSENTam 12. Januar 2016
Inhalt:
Rom, 1623. Die junge Engländerin Clarissa macht die Bekanntschaft der zwei größten Baumeister des barocken Rom, Lorenzo Bernini und Francesco Barromini. Beide begehren die schöne Principessa und werden darüber zu Feinden, was sich auch in ihren Bauwerken auswirkt.

Meine Meinung:
„Die Principessa“ ist erstmals 2002 erschienen. 2015 wurde sie nun vom Fischer Taschenbuch Verlag neu herausgegeben. Ich habe den Roman nur gelesen, weil ich ihn gewonnen habe. Ich mag Historisches nämlich überhaupt nicht gerne. Umso überraschter war ich, dass mich Peter Prange anfangs wirklich fesseln konnte. Ich fand die Charaktere interessant und die Sprache recht authentisch, also dem 17. Jahrhundert angepasst, soweit ich das beurteilen kann. Den Handlungsort Rom finde ich immer faszinierend – so konnte der Autor mich auch hiermit packen.

Gab es anfangs noch einige Überraschungen, fand ich mit zunehmender Seitenzahl die Handlung doch recht vorhersehbar und langatmig. Mir fehlte ein guter Spannungsbogen, und da es sich ja auch um eine Liebesgeschichte handelt, hätte ich auch mehr Gefühl erwartet. Die Personen blieben mir aber seltsam fremd. Ihr Verhalten ist manchmal zu sprunghaft und nicht nachvollziehbar. Leider kommt die Handlung nur langsam voran und ist künstlich aufgebläht durch lange blumige Beschreibungen, viel Beterei und detaillierte Betrachtungen alter Bau- und Kunstwerke. Dabei fand ich Letzteres doch recht interessant. Ich war noch nie in Rom und habe durch diesen Roman große Lust bekommen, das zu ändern und auf den Pfaden der Principessa die Stadt, ihre Kirchen, Plätze und Brunnen zu erkunden.

Abgerundet wird das Buch durch eine Karte von Rom auf den ersten Seiten und eine Auflistung der historischen Fakten im Anhang. Beides muss man nicht nutzen, um der Handlung folgen zu können. Aber wer will, kann hier seine Beziehung zu den Protagonisten und zu Rom noch etwas vertiefen.
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am 9. Mai 2005
Lorenzo Bernini, der wichtigste Künstler des römischen Barocks? Ich muss gestehen, dass ich im Kunstunterricht scheinbar schlecht aufgepasst hatte und das erste Mal durch Dan Brown's "Illuminati" auf dieses Genie aufmerksam geworden bin.
"Die Principessa" ist nach "Die Philosophin" mein zweites (aber bestimmt nicht letztes) Buch von Peter Prange, einem deutschen Autor, der neben historischen Romanen auch Drehbücher und Sachbücher schreibt.
Es handelt von der spannenden Rivalität zwischen den beiden Künstlern Lorenzo Bernini und Francesco Borromini im Rom des 17. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde Rom mit größtem finanziellen Einsatz architektonisch aufgewertet, auch um dem reformierten Norden Europas zu zeigen, wie mächtig die heilige katholische Kirche noch ist. So behandelt dieser Roman auch ausführlich zahlreiche Feinheiten der Baukunst, die den Leser aber niemals überfordern. Das liegt auch daran, dass das oben beschriebene Hauptthema recht geschickt in einen eher konventionellen Roman eingebettet ist, in deren Mittelpunkt "die Principessa" steht. Die Titelheldin, eine Art "Muse" für beide Künstler, versucht zeitlebens zwischen den beiden zu vemitteln. Aus der Kombination von Berninis Genius und Borrominis architektonischer Weitsicht verspricht sie sich perfekte Bauwerke - die dann aber zumeist an der Starrköpfigkeit beider scheitern.
Das Buch liest sich leicht und ist in einer schönen, dem Thema und der Epoche angemessenen Sprache geschrieben. Zugegebenerweise hat es eine gewisse Neigung zum Kitsch aber die Dosis empfand ich persönlich noch nicht als störend. Was mir dabei aber schon etwas zu kurz kam, ist die Spannung.
Neben der reinen Unterhaltung hat dieser Roman aber meine Interesse am Werk Berninins weiter geweckt - wenn ich in kürze nach Rom fahre, nehme ich ihn als eine Art Kunstreiseführer mit, um mir in Gegenwart der Objekte die fraglichen Passagen nochmal ganz genau durchzulesen.
Ich kann das Buch also nur empfehlen, speziell, wenn man sich für die barocke Baukunst interessiert!
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am 22. Februar 2016
Inhalt
Rom, 1623: Clarissa Whetenham, eine junge Katholikin, befindet sich kurz vor ihrer geplanten Hochzeit auf einer Bildungsreise durch Europa. In Rom kommt sie bei ihrer Cousine Olimpia Pamphili unter, obwohl ihr als Engländerin der Besuch der Ewigen Stadt eigentlich verboten ist.
Durch eine Begegnung mit dem englischen Botschafter ist ihr eine Rückkehr in die Heimat verwehrt, was ihr nur Recht ist, denn so hofft sie, die arrangierte Heirat doch noch abwenden zu können.
Schon bald trifft die junge Frau, die von allen nur Principessa genannt wird, auf zwei faszinierende junge Männer und begnadete Künstler, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Lorenzo Bernini und Francesco Castelli…

Meine Meinung
In diesem ersten Band der Weltenbauer-Trilogie nimmt sich Peter Prange der Architektur und Bildhauerei zur Zeit des Barocks an. Im Mittelpunkt steht hier der Streit zwischen den bekannten Künstlern Lorenzo Bernini und Francesco Castelli, der besser unter dem Namen Francesco Borromini bekannt ist. Als Bindeglied zwischen den beiden Männern dient mit Clarissa Whetenham ein fiktiver Charakter, jedoch passt sie hier sehr gut ins Bild.
Sämtliche Charaktere, ob nun fiktiv oder historisch, werden sehr gut dargestellt. Nicht wenige von ihnen machen eine Wandlung durch, die glaubwürdig beschrieben ist. Auch Stereotype findet man hier nicht.
Dabei ist Clarissa zunächst eine leicht naive junge Adelige, die künstlerisch interessiert ist und über eine ausgezeichnete Bildung verfügt. Im Lauf der Jahre reift sie heran, ihre Einstellungen ändern sich, doch bleibt sie weitestgehend sympathisch, ihre Entscheidungen nachvollziehbar, auch wenn sie mir manches Mal nicht gefallen haben.
Dagegen konnte ich mich so manches Mal über Lorenzo Bernini aufregen. Der Künstler ist extrem von sich selbst eingenommen und zögert auch nicht davor zurück, den Ruhm einzuheimsen, der eigentlich anderen gebührt. Dennoch hat er auch seine positiven, liebenswerten Seiten, die erklären, weshalb die Freundschaft zwischen ihm und Clarissa Bestand hat.
Auch Francesco Borromini ist kein einfacher Charakter, er ist aufbrausend und in sich gekehrt, seine Kunst sehr speziell, weshalb er viel Kritik einstecken muss. Von seinen Visionen lässt er sich jedoch nicht abbringen.
Die Personenkonstellation lässt vermuten, dass hier auch die Liebe eine große Rolle spielt. Dies ist jedoch eher eingeschränkt der Fall, einen romantischen Liebesroman sollte man hier nicht erwarten.
Vielmehr werden hier wohl überwiegend die Leser angesprochen, die künstlerisch und architektonisch interessiert sind und möglicherweise auch schon einige der angesprochenen Gebäude in Rom besucht haben. Wer sich dafür aber weniger begeistern kann, könnte sich hier möglicherweise langweilen, weil die Arbeit der Künstler sehr ausführlich beschrieben wird und dabei auch diverse Fachbegriffe verwendet werden.
Den Mächtigen Roms wird ebenfalls viel Aufmerksamkeit gewidmet, sind es doch die Päpste, die die Künstler fördern oder aber vernichten können. Doch nicht jeder Papst nutzt seine Macht für edle Zwecke, viel zu häufig spielt auch Eitelkeit und Einfluss eine große Rolle.
Auffallend ist, dass der Roman nahezu ausschließlich in Rom spielt. Clarissa verlässt die Stadt zwar hin und wieder, doch werden diese Zeiten, meist mehrere Monate oder sogar Jahre, dann einfach übersprungen. Wie es der jungen Frau in dieser Zeit ergangen ist und was die anderen Charaktere in der Zwischenzeit erlebt haben, wird dann nur kurz angerissen. So werden recht ereignislose Monate problemlos übersprungen, gerne hätte ich aber an mancher Stelle mehr erfahren. Dies hätte aber wohl den Rahmen des Romans gesprengt.
Der Schreibstil hat mir dagegen nicht ganz so gut gefallen, er ist sehr förmlich und gestelzt. Dies wird dadurch verstärkt, dass die Charaktere sich untereinander siezen, was mir schon ein wenig merkwürdig vorgekommen ist, denn im deutschen Sprachgebrauch war diese Anrede zu dieser Zeit noch nicht üblich. Da ich aber nicht weiß, wie es in der italienischen Sprache aussah, habe ich es einfach so hingenommen und mich nach einiger Zeit auch daran gewöhnt.
Zusätzlich ist das Buch noch mit einer Karte Roms sowie einer Erklärung über die Zeitabläufe, wie sie heute bekannt sind, ausgestattet.

Fazit
Dafür, dass ich keine allzu hohen Erwartungen an diesen Roman hatte, bin ich positiv überrascht worden. Auch wenn ich wenig von Architektur verstehe und mir so einige Beschreibungen nicht gerade bildlich vorstellen konnte, hat mich der Roman schon nach wenigen Seiten fesseln können.
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am 29. Dezember 2004
1623: Die junge Engländerin Clarissa Whetenham reist nach Rom. Bald schon macht sie die Bekanntschaft zweier außergewöhnlicher Männer: Francesco Castelli (er wird diesen Namen später ändern) und Lorenzo Bernini, beide betraut mit dem Ausbau des Petersdoms. Nachdem sich diese Beiden entzweit haben, findet sich die ‚Principessa', wie Clarissa in Rom genannt wird, zwischen ihnen wieder, fasziniert von beiden, die sich, jeder als Architekt und Künstler, nun einen ewigen Konkurrenzkampf mit ihren verschiedenen Kunst-/Bauwerken liefern...
Das Buch ist äußerst anschaulich und fesselnd geschrieben, man fühlt mit den Protagonisten, kann ihre Handlungen aber vielleicht trotzdem nicht immer gleich nachvollziehen. Gottesfurcht, Liebe, Hass, Neid, Gier, Verzweiflung..... all diese Gefühle stecken in diesem Roman, der sowohl von dem Leben der fiktiven Figur Clarissa als auch von dem der historisch belegten Künstler Francesco Borromini und Lorenzo Bernini erzählt, von ihren Leidenschaften, Ängsten, ihren vollkommen unterschiedlichen Charakteren.... ein wunderbares Buch!
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Hörbuch-Rezension: DIE PRINCIPESSA (Peter Prange), gelesen von Joachim Kerzel
5CDs im Jewel-Case | gekürzte Lesung | Laufzeit ca. 380 Minuten | erschienen bei LÜBBE Audio
(es gibt mittlerweile 2 vom Inhalt her identische Ausgaben davon; eine mit blauem Cover und eine mit schwarzem)

Hätte ich die Wahl, in welcher Zeit ich leben dürfte, wäre das Zeitalter des Barock sicher "genau meines"! Und dann noch in Rom, wo die beiden berühmten Baumeister und Künstler, Gian Lorenzo Bernini (1598-1680) und Francesco Borromini (1599-1667), der ohnehin mit Kunstschätzen nicht minderbemittelten "Ewigen Stadt" glanzvolle sowie monumentale Bauwerke, Statuen und Brunnen bescherten. - Ein Traum-Szenario! -In dieser Umgebung und Gesellschaft eine begehrte hübsche junge "Principessa" zu sein, fände ich glatt erstrebenswert.
Auch der jungen Engländerin Clarissa gefällt Rom und sicher schmeicheln ihr die vielen Bewunderer - doch ganz so einfach funktionieren Liebesgeschichten auch heute nicht- warum also vor 400 Jahren? Clarissa gerät sozusagen zwischen die beiden Baumeister - und wird Objekt der Begierde beider Künstler. Ein Macht-Spiel der beiden beginnt ...

Nettes Detail, das der Autor in den historischen Roman einbaut: Borrominis Marmor-Skulptur - "Die Verzückung der Heiligen Theresa" - sorgt für besonderes Aufsehen; sie soll die Züge von Clarissa tragen.

Da ich von Rom, aber erst nachdem ich mich in diese Stadt Hals über Kopf verknallt hatte, nicht genug bekommen kann, habe ich mich erst nach dem zweiten Anhören dieser Hörbuch-Lesung erst so richtig in Peter Pranges Geschichte verliebt. Gekauft habe ich das Hörbuch vor etlichen Jahren, weil ich "Kerzel-isiert" war. Die Stimme des sympathischen Schauspielers und Synchronsprechers höre ich sehr gerne.
Völlig auf seinen Leib geschneidert empfinde ich diese Lesung nicht, doch gegen die Klarheit und Eindrücklichkeit mit der Joachim Kerzel liest gibt es nichts einzuwenden.

Mittlerweile hat Peter Pranges "Principessa" Gestalt angenommen und darum meine große Begeisterung: Beim Besuch der Lateran-Basilika "San Giovanni in Laterano" oder beim Schlendern auf der Piazza Navona oder dem Petersplatz - überall war "Die Principessa", bzw. die beiden Künstler gegenwärtig. Wenn auch die historische Authentizität der "Liebesgeschichte" in Zweifel gestellt werden darf - die Art, wie Peter Prange die Rivalität der beiden Künstler, die Probleme in der Umsetzung ihrer Ideen als Architekten, die Intrigen und Machtspiele der Päpste und Adeligen schildert - ist überaus plastisch. So blieb von dieser Lesung, von der ich nichts als ein bisschen nette Unterhaltung erwartet habe sehr viel mehr über. - Danke Herr Prange, meine Verehrung lieber Herr Kerzel. Es hat mich sehr gefreut.

Auf meiner persönlich-subjektiven Hörbuch-Skala sind das fünf glatte Sternchen, die so viel heißen wie: HÖRRLICH!
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am 2. Mai 2008
Eine der wichtigsten Bauepoche von Rom wird hervoragend aus der Sicht einer Zugereisten, der englischen Principessa, ans Licht gebracht.

Die Principessa versucht sehr einfühlsam die beiden damaligen Rom-Architekten aus ihrer Rivalität zu lösen und für Rom hervoragende architektonische Leistungen zu vollbringen. Da die Architektur streng an die jeweilige Eitelkeit des Pastes verbunden ist, kommt es auch zu kurzen Einblicken in das päpstliche Leben.
Eine wunderbare Geschichte gepaart mit viel Wissen um die Baugeschichte Roms.
Empfehlenswert!
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am 11. Mai 2015
Sehr gut recherchiert.Spannend.Eine sehr gute Einführung für eine Romreise mit kunsthistorischen Schwerpunkten Renaissance/Barock.Piazza Navona, Piazza del popolo oder Petersplatz sind belebt mit historischen Menschen und deren Schicksalen. Spannende Story um die historischen Kontrahenten Bernini(Schöpfer des Petersplatzes) und Borromini(prägend für die barocke Architektur in Europa)
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