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am 29. Mai 2014
347 Seiten nutzt der Autor der beliebten Artemis-Fowl-Reihe, um den Leser in das aktuelle und ein vergangenes London eintauchen zu lassen. Die Geschichte erzählt von Riley, der beim Auftragsmörder Garrick in die Lehre geht, und von Agent Chevron Savano, die Specialagentin werden möchte und nach einem gewissen Aussetzer nach London zwangsversetzt wurde, um sich um das WARP-Programm zu kümmern.
WARP steht dabei für Witness Anonymous Relocation Programme, also für ein anonymes Zeugenschutzprogramm. Dieses beinhaltet Zeitreisen, was natürlich weder Agent Savano noch Riley oder Garrick für möglich halten!
Durch einen Unfall befinden sich Riley und die junge Nachwuchsagentin dann auf einmal in der misslichen Lage, vor dem mächtiger gewordenen Garrick die Flucht ergreifen zu müssen...

Das Jugendbuch ist sehr unterhaltsam und die Charaktere sind glaubwürdig, wie schon in den Artemis-Fowl-Bänden. Vor allem die Reaktionen des jungen Menschen auf die völlig neue Zeitschiene sind überlegt und glaubhaft dargestellt, sodass der Leser sich gut in Riley hineinversetzen kann.
Auch der Drang der jungen Agentin, sich dringend beweisen zu wollen, wirkt sehr authentisch. Selbst Garrick bleibt kein maskenhafter Bösewicht, sondern der Leser erfährt durch Rückblenden Details zu seinem Werdegang, wodurch sein Verhalten nachvollziehbarer wird.
Der Umschlag der gebundenen Ausgabe ist besonders schön gestaltet, die Nieten des Covers sind durch Stanzungen plastisch hervorgehoben.

Ich bin wirklich gespannt, wie Colfer diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen möchte! Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte so bald wie möglich wissen, wie es weiter geht!
Durch die schöne Aufmachung und die gewohnte Erzählqualität Colfers erhält das Buch volle fünf von fünf Punkte!
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TOP 1000 REZENSENTam 20. Februar 2014
Hätte dieses Buch jemand anders als Colfer geschrieben, hätte ich mit den Schultern gezuckt und gesagt: Na ja, passt schon. So jedoch hat der Autor mit seinen Artemis-Fowl-Büchern und auch den anderen Jugend-und-Nichtjugendbüchern eine dermaßen hohe Messlatte angesetzt, dass ich jetzt direkt ernüchtert dasitze und fast ein wenig enttäuscht bin. Dabei sind die Zutaten für ein Knallerbuch alle vorhanden: eine (geradezu antik anmutende, da immerhin aus den 70iger Jahren stammende) Zeitmaschine, eine jugendliche Agentin, die Mist gebaut hat und daher strafversetzt wurde, ein mörderischer Illusionist aus dem späten 19. Jahrhundert, und ein junger Bengel, der beide Zeitalter in sich vereint.
Garrick, der Mordszauberer, will nicht mehr oder weniger als unbegrenzte Macht, und die Zukunft ist die richtige Zeit, sie ihm zu liefern. Dank des Wurmloches mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, steht ihm zur Durchführung seiner Ziele eigentlich nichts im Wege ... eigentlich. Denn da sind immer noch sein ehemaliger Assistent Riley, der Junge, der nichts lieber hätte, als ihn, Garrick, nie wiedersehen zu müssen. Und Chevie, die 17jährige Fast-Agentin mit dem frechen Mundwerk. Beide sind fest entschlossen, den Psychopathen Garrick zu stoppen und müssen dabei immer wieder feststellen, dass sie gegen den Teufel selbst antreten. Erleichtert wird ihnen ihre Aufgabe nicht gerade dadurch, dass ein König der Unterwelt mitmischt, sämtliche super ausgebildeten Elitesoldaten sich abschlachten lassen und mehr Leute aus der Zukunft ihre Finger in der Vergangenheit drin haben, als man eigentlich annehmen sollte.

Wie gesagt, das liest sich alles auch nicht schlecht. Colfers Schreibstil ist wie üblich über jede Kritik erhaben, seine Ideen ganz hervorragend. Doch dieses Mal, so muss ich leider sagen, nicht immer ausgereift. Da reiht sich eine unlogische Begebenheit an die andere, Protagonisten handeln nicht selten völlig absurd, um den Plot in der Spur zu halten, und es wurde teilweise ganz schön blutig, ohne dass das einen der jugendlichen Protagonisten in irgendeiner Form zu berühren schien. Huch, hier wimmelt es vor Leichen - na, macht ja nichts, kommt in den besten Familien vor ... Was mir auch ein wenig fehlte, war Colfers feiner Humor, der hier eher mit großmäuligen Sprüchen ersetzt wurde (nicht einmal schlecht, aber auf Dauer natürlich nicht annähernd so cool, wie man es bei dem Autor gewohnt ist).

Fazit: Tolle Idee gelegentlich schwächelnd umgesetzt. Eher etwas für Colfer-Einsteiger, die keine Vergleichsmöglichkeiten mit seinen anderen Büchern haben, als für Colfer-Veteranen.
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am 23. März 2014
Es gibt Neues vom irischen Meistererzähler Eoin Colfer! Viele Leser kennen (und lieben) diesen Bestseller-Autor durch seine Artemis Fowl-Geschichten. Wer Eoin Colfer noch nicht kennt, sollte bei seinem nächsten Besuch im Buchladen „WARP – Der Quantenzauberer“ etwas genauer anschauen und die ersten Seiten lesen. Denn neben einer hervorragenden Buchgestaltung wird man augenblicklich von einer außergewöhnlichen Atmosphäre eingehüllt und von einem spannenden Szenario mitgerissen.

Man nehme einen skrupellosen Auftragsmörder aus dem viktorianischen London, der durch einen spektakulären Zeitreise-Unfall an Wissen aus der gegenwärtigen Zeit gelangt und zu einem Super-Schurken mutiert. Füge dessen schüchternen Zögling, der sich den mörderischen Lehrmethoden seines Meisters widersetzt, hinzu und kombiniere das Ganze mit einer sehr motivierten FBI-Junior-Agentin der gegenwärtigen Zeit, die gerade einen verpatzten Auftrag ausbügeln muss. Heraus kommt eine unglaublich unterhaltsame und explosive Mischung, die nicht nur jugendliche Leser begeistern wird.

In „WARP – Der Quantenzauberer" begleiten wir Leser die drei Hauptcharaktere in diesem außergewöhnlichen Roman in zwei verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs hundertfünfzehn Jahre voneinander getrennt sind. Nach einigen Zeitsprüngen, einer Quantenverschmelzung mit ungeahnten Folgen, wird es für einen kurzen Moment etwas ruhiger. In diesem Abschnitt wird es sehr wissenschaftlich und dochbleibt die Handlung lückenlos und restlos nachvollziehbar, weil Colfer jedes Detail evident erklärt. Wer die Handschrift Colfers bis zu dieser Passage noch nicht erkennen konnte, bemerkt sie in allen weiteren. Hier zeigt der Autor seinen altbekannten Stil, in dem er schonungslos mit seinen Lesern umgeht…egal wie diese darauf reagieren. Er fügt seine vielseitigen Charaktere gekonnt in die Handlung ein und lässt sie auf verblüffende Art agieren. Und während der Leser über die Zeilen Colfers hinweg gleitet und die Luft um ihnherum durch die oft blutigen, wilden und nervenaufreibenden Verfolgungsjagden vor lauter Spannung knistert, verfliegt die Zeit.

Für ein wenig Entspannung sorgen die temporeichen und witzigen Dialoge in den etwas lockeren aber nicht minder mitreißenden Passagen. Viele witzige Details beinhalten jedoch Anspielungen auf Künstler, Musikstücke und Filme aus der Vergangenheit, die dem etwas jüngeren Publikum wohl kaum bekannt sein dürften.

Die Geschichte lebt von den außergewöhnlichen Charakteren. Auch wenn sie nicht immer sympathisch sind, verliert man nicht das Interesse an ihren Taten oder ihrem Wesen. Zugegeben, im mittleren Teil geriet mein Lesefluss durch den deutlich übermächtig wirkenden Super-Schurken etwas ins Stocken. Doch eine Protagonistin hielt mich konsequent bei Laune: die FBI-Agentin Chevron Savano mit ihrem sehr lockerem Mundwerk, ihrem vortrefflichen trockenen Humor und ihren überstürzten und draufgängerischen Handlungen.

In einer sehr ausgereiften Sprache beschreibt Colfer das dramatische und dichte Geschehen und die imposanten Kulissen. Besonders während der Beschreibungen des viktorianischen Londons kam es mir als Leser so vor, als würde ich selbst mit den Akteuren durch die gefährlichen Viertel ziehen und den Gestank, der aus den Gassen hervorkroch, einatmen und wahrnehmen konnte.

Diese besonders interessante Mischung aus Zeitreise und Magie und einer deutlichen und bildhaften Sprache, in Kombination mit nachvollziehbaren und außergewöhnlich starken Charakteren, machten „WARP – Der Quantenzauber“ von Eoin Colfer für mich zu einem richtig guten Jugendbuch. Der kleine Cliffhanger, den der Leser dank einer großen Überraschung gut verschmerzen kann, machte mich sehr neugierig auf weiter spannende Folgebände zu dieser Reihe.
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am 3. März 2015
„WARP 1 - Der Quantenzauberer“ ist der Beginn einer neuen Jugendbuchreihe des irischen Autors Eoin Colfer. Dabei handelt es sich um eine Zeitreise-Geschichte. Reisen durch die Zeit hat Eoin Coldfer ja bereits in „Das Zeitparadox“ - dem sechsten Band seiner Artemis-Fowl-Reihe - sehr virtuos aufgegriffen. Aus der Gegenwart geht es in „Der Quantenzauberer“ in das London des Jahres 1898.

Der Roman hat drei Hauptfiguren. Die 17-jährige indianisch-stämmige FBI-Agentin Chevron Savano lebt in der Gegenwart. Der 14-jährige Riley und sein Meister und Gebieter Albert Garrick hingegen entstammen dem London des Jahres 1898.

Die Zeitreise ist sehr gut umgesetzt. Nachdem Riley und Albert Garrick mit einer Zeitmaschine ungewollt aus dem Jahr 1898 in die Gegenwart versetzt werden, geraten beide gemeinsam mit Chevron Savano zurück in das viktorianischen London. Albert Garrick ist ein grausamer Auftragsmörder und nachdem sich sein Lehrling Riley auf Chevron Savonos Seite geschlagen hat, werden beide von Albert Garrick quer durch London verfolgt. Sie wissen, dass Garrick keine Gnade walten lassen und sie sofort töten wird, sobald er sie findet. Chevron ist darüber hinaus auf der Suche nach einer Möglichkeit, um wieder in die Gegenwart zurück zu finden. Der finstere Garrick hingegen möchte im Jahr 1898 bleiben und die Herrschaft über England an sich reißen. Basis hierfür bilden das Wissen, das er sich auf seinem Ausflug in das 21. Jahrhundert angeeignet hat sowie seine geradezu übersinnlichen Fähigkeiten, die er bei dieser Gelegenheit erworben hat.

Insgesamt hat mir „Der Quantenzauberer“ recht gut gefallen. Vor allem die Beschreibung der Elendsviertel im viktorianischen London fand ich sehr anschaulich. Zwei Dinge haben mich aber stark gestört, so dass ich bei meiner Bewertung jeweils einen Stern abziehe. Zum einen ist das Buch für einen Jugendroman viel zu grausam. Ich habe den Überblick verloren, wie viele Personen abgeschlachtet werden. Zum anderen fand ich es störend, dass Albert Garrick derart übermächtig ist. So wird er beispielsweise völlig spielerisch mit einer Horde der talentiertesten Ganoven fertig, die ihm nach dem Leben trachten und ist seinen Gegnern (und damit auch Chevron und Riley) stets eine Spur voraus. Garrick vereinigt einfach zu viele Fähigkeiten und übermenschlichen Eigenschaften in sich, dass er ein schier unbezwingbarer Mörder ist, vor dem seine Feinde nur erzittern können.
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am 3. Februar 2015
Ich habe mir das Buch letztes Jahr auf der Leipziger Buchmesse gekauft und warte nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Viele sind nicht mit der Protagonistin zufrieden, da sie eher frech und pubertär wirkt, aber ich kann die Figur wenigstens abkaufen. Und schließlich ist in dem nicht ganz vergleichbaren "Er ist wieder da" schließlich Hitler der Protagonist und den kann ja auch nicht jeder symphatisch finden. An sich mag ich das Mädchen, da sie nicht grundlos ein wenig arrogant und keck ist, sondern sehr gute Gründe dafür hat, die ich jetzt aber mal nicht erzähle.
Die Idee ist super und ich finde, dass es toll geschrieben ist. Ich freue mich riesig auf den nächsten Band.
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am 2. Januar 2016
Die Geschichte:
Chevie Savano ist zwar noch nicht einmal volljährig, aber bereits FBI-Agentin. Sie wurde aus dem schönen Kalifornien zwangsversetzt ins neblig-nasse London, um dort eine geheimnisvolle Metallkapsel zu bewachen. Als eines Tages fast das halbe Haus einstürzt, ist Chevie sofort klar: die seltsame Kapsel wurde aktiv. In ihrem Inneren erscheint ein toter alter Mann und ein 14-jähriger Junge, der äußerst seltsam gekleidet ist.
Es dauert nicht lange und die Kapsel entlässt eine weitere Person in die Freiheit: einen berüchtigten Auftragsmörder aus der Vergangenheit. Werden Chevie und Riley ihn stoppen können?

Meine Meinung:
Eoin Colfer hat einen wunderbaren Schreibstil, der sich flüssig und angenehm lesen lässt. Die beschriebenen Schauplätze kann man sich bestens vorstellen, vor allem das alte London 1898 fand ich sehr beeindruckend. Gruselig, dreckig und extrem gefährlich, auch wenn Jack, the Ripper in diesem Szenario kein Happy End erleben durfte.

Die Protagonisten Chevie und Riley sind zwei sehr sympathische Jugendliche, mit denen man gerne mitfiebert. Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren wirken lebendig und vielschichtig, sondern auch den Bösewichten hat der Autor eine starke Ausstrahlung verliehen.

Auch wenn ich eigentlich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe des Buches gehöre, fand ich es sehr fesselnd und spannend. Es ist eine aufregende Reise zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit, die mit allerhand Überraschungen und Action überzeugt. Das Ende bleibt dabei reihentypisch recht offen und macht mit einem Cliffhanger neugierig auf den 2. Teil der Reihe.

Fazit:
Eine spannende Zeitreise-Geschichte, die uns ins London des Jahres 1898 entführt. Bin gespannt, wie es mit Chevie und Riley weiter geht.
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am 29. Juli 2015
Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Vor längerer Zeit ist mir dieses Buch schon aufgefallen, ich hatte ihm jedoch keine Aufmerksamkeit weiter geschenkt. Durch die eher dunkle Gestaltung fällt das Buch nicht sofort auf, es ist eher unscheinbar und "verschwindet" in einem großen Bücherregal. Betrachtet man es sich jedoch genauer ist es neben seiner Unscheinbarkeit auch sehr schlicht und trotzdem passend zum Inhalt gestaltet. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander. Ich hatte bislang nichts vom Autor gehört gehabt und war demnach doch recht neugierig auf dieses Buch. Der Klappentext auf dem Rücken des Buches machte mich zwar auf der einen Seite neugierig, aber ich hatte keine Ahnung was mich in diesem Buch erwarten würde. Ebenso der Klappentext, der zwar vielversprechend klang, mich aber auch weiterhin im Dunkeln tappen ließ.

Einstieg: Der Autor beginnt sofort mit der eigentlichen Handlung und zeigte mir schon auf der ersten Seite wo es lang gehen würde. Nach dem ich so unerwartet in die Geschichte hineingeworfen wurde, musste ich zu meiner großen Überraschung hautnah erleben wie ein Mord begangen wurde. Und Riley, der Protagonist in diesem Buch, ist mit involviert. Völlig verdattert ließ mich der Autor zurück. Durch dieses sehr spannende Kapitel war ich sehr gespannt, wie die Geschichte nun weiterverlaufen würde. Nach dem das Buch im Jahr 1898 begann, sprang der Autor sofort ins Heute und mir wurde die weibliche Protagonistin Chevie vorgestellt. Beide Figuren mochte ich sofort, auch wenn ich mit Chevie anfnags meine Schwierigkeiten hatte. Dem Autor ist mit diesem doch recht kurzen Kapitel ein sehr guter Start gelungen.

Charaktere:Dieses Buch wird durchgängig aus der Sicht der dritten Person erzählt. Mal begleitete ich die FBI-Agentin Chevie und mal den jungen Agenten Riley. Dies wechselte sich kapitelweise immer wieder ab. Zunächst werden beide unabhängig von einander vorgestellt. So hatte ich genug Zeit mich in beide hineinzuversetzten, ehe beide Handlungsstränge zu einem Handlungsstrang wurden. Beide Figuren sind so unterschiedlich. Riley mochte ich sofort. Ich hab in ihn sofort das Gute gesehen und ich schloss ihn sehr schnell ins Herz. Bei Chevie dagegen ging dies nicht so leicht von der Hand wie ich gehofft hatte. Sie war mir zu Beginn sehr unsympathisch. Irgendwie wirkte sie arrogant und vor allem eingebildet auf mich. Dies führte dazu, dass ich mich erst sehr viel später mit ihr verbinden konnte. Nach und nach tauchte sie jedoch auf und ich schloss sie dann doch sehr schnell ins Herz. Ich konnte mich in beide vor allem zum Ende sehr gut hineinversetzten und verstand nach und nach, warum die beiden Figuren so sind, wie sie nun mal so sind. Neben den beiden Hauptfiguren baute der Autor Eoin Colfer auch einige Nebenfiguren, die ab und an ebenfalls durch den auktorialen Erzähler zu Wort kamen mit ein, so dass in diesem Buch eine gute Mischung an Charakteren zu finden war.

Handlung: Unabhängig von einander wurden mir die verschiedenen Leben der beiden Figuren vorgestellt. Und ich wusste durch den Klappentext, dass diese beiden Leben früher oder später zu einem Handlungsstrang werden, allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass es so schnell passierte. Der Autor baute schon zu Beginn des Buches durch den Mord sehr viel Spannung ein. Spätestens nach dem die Zeitkapsel aufwachte und einen Jungen aus dem 19. Jahrhundert ausspuckte, war mein Interesse gänzlich da. Die Handlung nahm sehr schnell an Fahrt auf und zog mich immer wieder in den Bann. Besonders zum Ende zeigte der Autor erneut alles was in ihm steckte und konnte mich mit einem guten Ende überzeugen.

Schreibstil: Der Schreibstil ist der Altersgruppe hervorragend angepasst und ich war sehr schnell von der angenehmen und lockeren Erzählweise angetan. Sie gefiel mir von der aller ersten Sekunde. Und es sollte so beibleiben. Denn der schöne Schreibstil blieb durchweg erhalten und das gefiel mir sehr gut. Immer wieder konnte deer Autor mich von seiner Erzählweise faszinieren und begeistern. Er schreibt wirklich lebhaft, so dass ich das Gefühl hatte, ich befände mich wirklich im 19. Jahrhundert.

Mein Urteil
Dieses Buch ist ein wirklich gelungener Auftakt der WARP-Reihe. Schon der Einstieg gefiel mir sehr gut, so dass ich mich wirklich freute in welche Richtung dieses Buch gehen würde. Der Autor konnte mich durchweg durch seinen sehr authentischen Schreibstil überzeugen. Auch wenn ich zunächst einen holprigen Start mit den Figuren hatte, konnten sie mich letztendlich doch von sich überzeugen. Jedoch weiß ich nun im Nachhinein nicht so genau was WARP nun genau ist. Einige Fragen blieben offen, aber das tut nichts zur Sache, denn diese können mir im zweiten Band hoffentlich alle beantwortet werden. Jetzt kann ich durchaus sagen, dass dieses Buch seiner Altersgruppe wirklich entspricht. Auch wenn ich nicht ganz dem Alter der Leser angehöre, konnte mich das Buch dennoch begeistert. Es hat nicht ganz zur vollen Punktzahl gereicht, dazu fehlte mir doch das gewisse Etwas. Aber trotzdem erhält das Buch sehr gute 4 von 5 Welten von mir.
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am 14. Mai 2014
Beschreibung

Die siebzehnjährige FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London strafversetzt und bewacht nun im Auftrag der Organisation WARP eine Metallkapsel. Viele Monate ziehen ins Land und Chevie bewacht die Kapsel ohne das sich etwas regt oder irgendjemand aus der Kapsel kommt.

Riley lebt im Jahr 1898, ist fünfzehn Jahre alt und muss um seine Prüfung zu bestehen im Auftrag seines Lehrmeisters Albert Garrick einen Mord begehen. Weder Albert noch Riley ahnen, dass das Mordopfer Felix Smart aus der Zukunft stammt und über Magie vefügt, die das Zeitreisen ermöglicht. Im letzten Moment möchte Riley den Mord verhindern, doch die Klinge sitzt schon in Felix Smarts Brust und beide landen in der Gegenwart direkt in Chevie Savanos Armen.

Meine Meinung

Eoin Colfer ist mir durch seine actionreichen Geschichten des Meisterdiebs “Artemis Fowl” im Gedächtnis geblieben. Nun startet er mit “WARP – Der Quantenzauberer” eine neue Jugendreihe die es in sich hat! Schon das Cover (und der Buchtrailer) gefällt mir besonders gut, da es hervorragen zum Inhalt passt.

In “WARP – Der Quantenzauberer” begleitet man gleich drei Protagonisten bei ihrem Abenteuer. Da ist die schlagfertige FBI-Junioar-Agentin Chevron (kurz Chevie) Savono in der Gegenwart, und im Jahr 1898 der skurpellose Auftragsmörder Albert Garrick mit seinem jungen Gehilfen Riley. Zudem stehen Quantenphysik, Wurmlöcher und Zeitreisen auf der Tagesordnung, ebenso wie eine ordentliche Portion Action die es obendrauf gibt!

Zu Beginn lernt man die einzelnen Charaktere und die Wissenschaft rund um das Zeitreisen näher kennen. Schnell ist klar, dass Eoin Colfer mal wieder einzigartige und facettenreiche Figuren erschaffen hat die sehr real wirken. Außerdem konnte ich mich sehr für den Handlungsort London begeistern! Nachdem ich dieses Jahr zum ersten Mal London einen Besuch abgestattet habe, fühlte es sich beim Lesen wie ein zweiter Aufenthalt an. Zudem beschreibt Eoin Colfer das London im Jahr 1898 bildgewaltig und äußerst lebhaft.

Da die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptprotagonisten erzählt wird ist “WARP – Der Quantenzauberer” ziemlich komplex und es benötigte etwas Anlaufzeit bis ich in die richtig eintauchen konnte. Danach geht es rasant und super spannend zur Sache. Ein Zeitreiseabenteuer vollkommen nach meinem Geschmack!

Mit “WARP – Der Quantenzauberer” ist Eoin Colfer ein abwechslungsreicher Reihenstart der Lust auf MEHR macht gelungen. Ich vergebe 5 von 5 Grinsekatzen.

Über den Autor

Eoin Colfer wurde 1965 in Wexford geboren. Schon als Kind schrieb Eoin Colfer und illustrierte diese sogar. Nachdem er sein Lehramtstudium am Carysfort College der Universität Dublins abgeschlossen hatte kehrte er in seine Heimat zurück und heiratete seine Jugendliebe. Mit ihr bereiste Eoin Colfer das Ausland und unterrichtete einige Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien. Zurück in Wexford entstanden die Bücher seiner erfolgreichen Jugendbuchreihe über den Meisterdieb Artemis Fowl.

Information zur Reihe

1. 2014 Der Quantenzauberer 2013 The Reluctant Assassin
2. 201? ? 2014 The Hangman’s Revolution (erscheint im Juni)

Fazit

Ein geniales Zeitreiseabenteuer mit gut ausgearbeiteten Charakteren.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 09.05.2014
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am 12. Mai 2014
Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon den Trailer zu WARP gezeigt und dort die Punkte aufgezählt, die mich so neugierig auf das Buch gemacht hatten. Vor allem das viktorianische und Neuzeit-London als Handlungsorte und die Aussicht auf eine Ermittlungsgeschichte in Verknüpfung mit Zeitreisen haben das Buch so interessant für mich gemacht. Dank der Blogger-Aktion durfte ich dann das Buch kurze Zeit später auch in Händen halten. Tja, was soll ich sagen - Das Buch war absolut perfekt für mich! Alle oben aufgeführten Punkte waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, wenn nicht sogar noch besser.

Zunächst einmal war ich postiv überrascht, dass unsere junge Agentin Chevie schon fast 17 Jahre alt ist. Ich hatte sie irgendwie jünger erwartet und deswegen fand ich es gut, dass sie doch näher an meinem Alter war. Sie war mir gleich sehr sympathisch, auch wenn man erst einmal nicht all zu viel von ihrer Hintergrundgeschichte erfährt. Erzählt wird aus der Er/Sie-Erzählperspektive. Manchmal finde ich diesen Stil etwas zu "entfernt" von der eigentlichen Geschichte, aber in WARP habe ich es als sehr angenehm empfunden. Man kann deutlich zwischen Chevie, Riley, dem 14 jährigen Jungen aus dem viktorianischen London, und seinem selbst ernannten Vater Albert Garrick unterscheiden. Und das obwohl auch mitten in einem Kapitel ein oder mehrere Wechsel stattfinden können. Jeder Charakter denkt, fühlt und handelt anders, was man auch aus den Worten herauslesen kann.

Chevie ist eine sehr schlagfertige junge Frau (oder eher noch Mädchen), die sich von den Männern in ihrer Umgebung nichts anhaben lässt. Sie ist selbstbewusst, intelligent und sehr ehrgeizig. Riley ist noch etwas jünger, hat durch sein bisher eher unglückliches Leben aber auch schon eine etwas reifere Einstellung. Nichtsdestotrotz merkt man ihm das Kindliche an einigen Stellen noch an, was meiner Meinung nach sehr wichtig war. Albert Garrick, der Bösewicht der Geschichte, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und das merkt man auch, wenn das Geschehen aus seiner Persepektive geschildert wird. Er ist echt ziemlich verkorkst.

Man merkt durchaus dass das Buch sich auch an ein jüngeres Publikum richten soll, da in WARP nicht so sehr in die Tiefe gegangen wird, was die Charakterzüge der Protagonisten angeht. Der Großteil ihres Gefühlslebens bleibt verborgen und ein Teil der Geschichte auch, umso überraschender ist es aber, dass ich dennoch so eine gute Verbindung zu Chevie und Riley aufbauen konnte. Es wirkt keinesfalls oberflächlich, aber ein Unterschied zu anderen Büchern ist dennoch bemerkbar.

Was die Handlung angeht, so lasst euch gesagt sein, dass es ohne Ende spannend ist. Von dem Moment an, in dem die Zeitkapsel zum Leben erwacht gibt es kaum noch Atempausen, da sich eine Art Wettlauf entwickelt, in dem jedes Zögern fatale Folgen haben kann. Man rennt durch das moderne London, wird in seinen viktorianischen Vorgänger geschickt. und lernt einige Gestalten kennen, die einerseits faszinierend, aber auch zum Lachen oder Fürchten sein können. Es war sehr abwechslungsreich und es hat Spaß gemacht viele verschiedene Facetten von London kennen zu lernen. Seien es die guten oder die schlechten.

Was mich überrascht und ein bisschen erschrockenhat ist die Tatsache, dass das Buch auch seine "ekligen" Momente hatte, die mich haben Schlucken lassen. Von blutigen Knochensäcken, über fürchterliche Lebensumstände bis hin zu einigen blutigen Opfern ist im Buch die Rede. Es war für mich schon manchmal einfach nur "bäh" und deswegen wüsste ich nicht, ob ich das Buch jetzt wirklich jüngeren Lesern empfehlen würde. Ich habe schon schlimmeres gelesen, aber dennoch hat es mich nicht kalt gelassen und das mag schon was heißen.

Ansonsten muss ich sagen: Das Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Superschurke hat mich zum Gruseln gebracht, die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und die Story fand ich aufreged und unterhaltsam zugleich. Dazu kommt dann noch ein Ende, dass mich schon hibbelig auf den zweiten Band warten lässt.

Was soll ich noch sagen? 5 Pankaces für WARP - Der Quantenzauberer :) !
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Eoin Colfers Stärke sind unter anderem ganz bestimmt seine facettenreichen und alles andere als 0815 Charaktere, so auch in seinem neusten Werk "Der Quantenzauberer". Im Mittelpunkt stehen drei Personen. Da wäre zum einen Albert Garrick, den man zu früheren Zeiten als den berühmtesten Illusionisten des West Ends, als den Grosse Lombardi gefeiert hatte. Nachdem er jedoch seine hübsche Assistentin während einem Auftritt wirklich in der Mitte durchgesägt hatte, verdiente er sein Geld als skrupelloser Auftragsmörder. An seiner Seite ist Riley, sein Gehilfe, der beim Einstieg ins Buch eine Prüfung ablegen und seinen ersten Mord verüben soll.
Zum anderen gibt es noch Chevron Savano, eine taffe FBI-Junior-Agentin mit Indianerblut, die nach einem verpatzten Auftrag nach London abkommandiert wurde.

Doch in "WARP. Der Quantenzauberer" wechseln wir nicht nur zwischen diesen drei Personen hin und her, nein wir switchen auch in der Zeit. Zu Beginn lernen wir abwechselnd Garrick und Riley im Jahr 1898 und Chevie im heutigen London kennen, später lernen die drei auch die jeweils andere Zeit kennen, was sehr interessant ist.

"Der Quantenzauberer" ist der Auftakt zu einer neuen Reihe und somit wird zu Beginn viel vorgestellt und erklärt. Zu Beginn bekundete ich etwas Mühe, in der Geschichte Fuss zu fassen und zwischenzeitlich tat ich mich mit einigen etwas trockenen Abschnitten schwer, denn der Autor erklärt recht genau von Wurmlöchern und Quantenphysik, so dass man sich doch recht konzentrieren muss, um alles zu verarbeiten. Doch der Aufwand lohnt sich, denn danach nimmt die Story schnell an Fahrt auf.

Wer Eoin Colfer kennt, weiss, dass in seinen Büchern nicht eitler Sonnenschein herrscht und keine Frühlingsgefühle aufkommen. Hier geht es rasant, knallhart und actiongeladen zur Sache. Menschen werden ausgeschaltet, eine rasante Verfolgungsjagd reiht sich an die nächste und hinter jeder Seite kann eine neue böse Überraschung lauern.

Das Setting konnte mich voll und ganz überzeugen. Colfer beschreibt das London im Jahr 1898 so umfassend und lebendig, dass ich die jeweiligen Szenen direkt vor mir sah. Auch toll fand ich, dass er einige Dinge wie zum Beispiel Lieder aus der heutigen Zeit 116 Jahre früher einpflanzte. Ich denke aber nicht, dass das Zielpublikum diese Seitenhiebe alle erkennt.

So ist Eoin Colfer ein etwas anderes Zeitreiseabenteuer gelungen, das vor allem auch beim männlichen Publikum punkten wird.

Optisch ist das neuste Werk von Eoin Colfer ein echter Hingucker. Da hat der Loewe Verlag wieder einmal ganze Arbeit geleistet.

Fazit:
Spannung, Action, Witz und aussergewöhnliche Charaktere .... in "WARP. Der Quantenzauberer" hat Eoin Colfer wichtige Grundsteine für ein rasantes Abenteuer durch die Zeit verbaut.
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