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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Quantenzauberer" überzeugt als Auftakt der neuen Reihe WARP!
347 Seiten nutzt der Autor der beliebten Artemis-Fowl-Reihe, um den Leser in das aktuelle und ein vergangenes London eintauchen zu lassen. Die Geschichte erzählt von Riley, der beim Auftragsmörder Garrick in die Lehre geht, und von Agent Chevron Savano, die Specialagentin werden möchte und nach einem gewissen Aussetzer nach London zwangsversetzt wurde, um...
Vor 3 Monaten von J. Hillebrandt veröffentlicht

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zurück in die Vergangenheit
Hätte dieses Buch jemand anders als Colfer geschrieben, hätte ich mit den Schultern gezuckt und gesagt: Na ja, passt schon. So jedoch hat der Autor mit seinen Artemis-Fowl-Büchern und auch den anderen Jugend-und-Nichtjugendbüchern eine dermaßen hohe Messlatte angesetzt, dass ich jetzt direkt ernüchtert dasitze und fast ein wenig...
Vor 7 Monaten von progue veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Der Quantenzauberer" überzeugt als Auftakt der neuen Reihe WARP!, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: WARP 1 - Der Quantenzauberer (Kindle Edition)
347 Seiten nutzt der Autor der beliebten Artemis-Fowl-Reihe, um den Leser in das aktuelle und ein vergangenes London eintauchen zu lassen. Die Geschichte erzählt von Riley, der beim Auftragsmörder Garrick in die Lehre geht, und von Agent Chevron Savano, die Specialagentin werden möchte und nach einem gewissen Aussetzer nach London zwangsversetzt wurde, um sich um das WARP-Programm zu kümmern.
WARP steht dabei für Witness Anonymous Relocation Programme, also für ein anonymes Zeugenschutzprogramm. Dieses beinhaltet Zeitreisen, was natürlich weder Agent Savano noch Riley oder Garrick für möglich halten!
Durch einen Unfall befinden sich Riley und die junge Nachwuchsagentin dann auf einmal in der misslichen Lage, vor dem mächtiger gewordenen Garrick die Flucht ergreifen zu müssen...

Das Jugendbuch ist sehr unterhaltsam und die Charaktere sind glaubwürdig, wie schon in den Artemis-Fowl-Bänden. Vor allem die Reaktionen des jungen Menschen auf die völlig neue Zeitschiene sind überlegt und glaubhaft dargestellt, sodass der Leser sich gut in Riley hineinversetzen kann.
Auch der Drang der jungen Agentin, sich dringend beweisen zu wollen, wirkt sehr authentisch. Selbst Garrick bleibt kein maskenhafter Bösewicht, sondern der Leser erfährt durch Rückblenden Details zu seinem Werdegang, wodurch sein Verhalten nachvollziehbarer wird.
Der Umschlag der gebundenen Ausgabe ist besonders schön gestaltet, die Nieten des Covers sind durch Stanzungen plastisch hervorgehoben.

Ich bin wirklich gespannt, wie Colfer diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen möchte! Die beiden Hauptfiguren sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich möchte so bald wie möglich wissen, wie es weiter geht!
Durch die schöne Aufmachung und die gewohnte Erzählqualität Colfers erhält das Buch volle fünf von fünf Punkte!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein aufregendes Abenteuer, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Neues vom irischen Meistererzähler Eoin Colfer! Viele Leser kennen (und lieben) diesen Bestseller-Autor durch seine Artemis Fowl-Geschichten. Wer Eoin Colfer noch nicht kennt, sollte bei seinem nächsten Besuch im Buchladen „WARP – Der Quantenzauberer“ etwas genauer anschauen und die ersten Seiten lesen. Denn neben einer hervorragenden Buchgestaltung wird man augenblicklich von einer außergewöhnlichen Atmosphäre eingehüllt und von einem spannenden Szenario mitgerissen.

Man nehme einen skrupellosen Auftragsmörder aus dem viktorianischen London, der durch einen spektakulären Zeitreise-Unfall an Wissen aus der gegenwärtigen Zeit gelangt und zu einem Super-Schurken mutiert. Füge dessen schüchternen Zögling, der sich den mörderischen Lehrmethoden seines Meisters widersetzt, hinzu und kombiniere das Ganze mit einer sehr motivierten FBI-Junior-Agentin der gegenwärtigen Zeit, die gerade einen verpatzten Auftrag ausbügeln muss. Heraus kommt eine unglaublich unterhaltsame und explosive Mischung, die nicht nur jugendliche Leser begeistern wird.

In „WARP – Der Quantenzauberer" begleiten wir Leser die drei Hauptcharaktere in diesem außergewöhnlichen Roman in zwei verschiedenen Handlungssträngen, die anfangs hundertfünfzehn Jahre voneinander getrennt sind. Nach einigen Zeitsprüngen, einer Quantenverschmelzung mit ungeahnten Folgen, wird es für einen kurzen Moment etwas ruhiger. In diesem Abschnitt wird es sehr wissenschaftlich und dochbleibt die Handlung lückenlos und restlos nachvollziehbar, weil Colfer jedes Detail evident erklärt. Wer die Handschrift Colfers bis zu dieser Passage noch nicht erkennen konnte, bemerkt sie in allen weiteren. Hier zeigt der Autor seinen altbekannten Stil, in dem er schonungslos mit seinen Lesern umgeht…egal wie diese darauf reagieren. Er fügt seine vielseitigen Charaktere gekonnt in die Handlung ein und lässt sie auf verblüffende Art agieren. Und während der Leser über die Zeilen Colfers hinweg gleitet und die Luft um ihnherum durch die oft blutigen, wilden und nervenaufreibenden Verfolgungsjagden vor lauter Spannung knistert, verfliegt die Zeit.

Für ein wenig Entspannung sorgen die temporeichen und witzigen Dialoge in den etwas lockeren aber nicht minder mitreißenden Passagen. Viele witzige Details beinhalten jedoch Anspielungen auf Künstler, Musikstücke und Filme aus der Vergangenheit, die dem etwas jüngeren Publikum wohl kaum bekannt sein dürften.

Die Geschichte lebt von den außergewöhnlichen Charakteren. Auch wenn sie nicht immer sympathisch sind, verliert man nicht das Interesse an ihren Taten oder ihrem Wesen. Zugegeben, im mittleren Teil geriet mein Lesefluss durch den deutlich übermächtig wirkenden Super-Schurken etwas ins Stocken. Doch eine Protagonistin hielt mich konsequent bei Laune: die FBI-Agentin Chevron Savano mit ihrem sehr lockerem Mundwerk, ihrem vortrefflichen trockenen Humor und ihren überstürzten und draufgängerischen Handlungen.

In einer sehr ausgereiften Sprache beschreibt Colfer das dramatische und dichte Geschehen und die imposanten Kulissen. Besonders während der Beschreibungen des viktorianischen Londons kam es mir als Leser so vor, als würde ich selbst mit den Akteuren durch die gefährlichen Viertel ziehen und den Gestank, der aus den Gassen hervorkroch, einatmen und wahrnehmen konnte.

Diese besonders interessante Mischung aus Zeitreise und Magie und einer deutlichen und bildhaften Sprache, in Kombination mit nachvollziehbaren und außergewöhnlich starken Charakteren, machten „WARP – Der Quantenzauber“ von Eoin Colfer für mich zu einem richtig guten Jugendbuch. Der kleine Cliffhanger, den der Leser dank einer großen Überraschung gut verschmerzen kann, machte mich sehr neugierig auf weiter spannende Folgebände zu dieser Reihe.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zurück in die Vergangenheit, 20. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Hätte dieses Buch jemand anders als Colfer geschrieben, hätte ich mit den Schultern gezuckt und gesagt: Na ja, passt schon. So jedoch hat der Autor mit seinen Artemis-Fowl-Büchern und auch den anderen Jugend-und-Nichtjugendbüchern eine dermaßen hohe Messlatte angesetzt, dass ich jetzt direkt ernüchtert dasitze und fast ein wenig enttäuscht bin. Dabei sind die Zutaten für ein Knallerbuch alle vorhanden: eine (geradezu antik anmutende, da immerhin aus den 70iger Jahren stammende) Zeitmaschine, eine jugendliche Agentin, die Mist gebaut hat und daher strafversetzt wurde, ein mörderischer Illusionist aus dem späten 19. Jahrhundert, und ein junger Bengel, der beide Zeitalter in sich vereint.
Garrick, der Mordszauberer, will nicht mehr oder weniger als unbegrenzte Macht, und die Zukunft ist die richtige Zeit, sie ihm zu liefern. Dank des Wurmloches mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestattet, steht ihm zur Durchführung seiner Ziele eigentlich nichts im Wege ... eigentlich. Denn da sind immer noch sein ehemaliger Assistent Riley, der Junge, der nichts lieber hätte, als ihn, Garrick, nie wiedersehen zu müssen. Und Chevie, die 17jährige Fast-Agentin mit dem frechen Mundwerk. Beide sind fest entschlossen, den Psychopathen Garrick zu stoppen und müssen dabei immer wieder feststellen, dass sie gegen den Teufel selbst antreten. Erleichtert wird ihnen ihre Aufgabe nicht gerade dadurch, dass ein König der Unterwelt mitmischt, sämtliche super ausgebildeten Elitesoldaten sich abschlachten lassen und mehr Leute aus der Zukunft ihre Finger in der Vergangenheit drin haben, als man eigentlich annehmen sollte.

Wie gesagt, das liest sich alles auch nicht schlecht. Colfers Schreibstil ist wie üblich über jede Kritik erhaben, seine Ideen ganz hervorragend. Doch dieses Mal, so muss ich leider sagen, nicht immer ausgereift. Da reiht sich eine unlogische Begebenheit an die andere, Protagonisten handeln nicht selten völlig absurd, um den Plot in der Spur zu halten, und es wurde teilweise ganz schön blutig, ohne dass das einen der jugendlichen Protagonisten in irgendeiner Form zu berühren schien. Huch, hier wimmelt es vor Leichen - na, macht ja nichts, kommt in den besten Familien vor ... Was mir auch ein wenig fehlte, war Colfers feiner Humor, der hier eher mit großmäuligen Sprüchen ersetzt wurde (nicht einmal schlecht, aber auf Dauer natürlich nicht annähernd so cool, wie man es bei dem Autor gewohnt ist).

Fazit: Tolle Idee gelegentlich schwächelnd umgesetzt. Eher etwas für Colfer-Einsteiger, die keine Vergleichsmöglichkeiten mit seinen anderen Büchern haben, als für Colfer-Veteranen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Action geladener Bcuh-Blockbuster mit kleineren Schwächen, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Schon als ich das erste Mal das Cover gesehen hatte wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Das liegt zum einen daran, dass mich das Cover einfach von vorneherein überzeugt hat. Ich mag die altertümlichen Schriften, die zur Gestaltung verwendet wurden. Zu erkennen sind die Protagonisten des Buches, im Vordergrund der Bösewicht, dahinter die beiden Retter der Geschichte und ein Haus, das in der Geschichte eine ganz entscheidende Rolle spielt. Geheimnisvoll und spannend ist das Cover wirklich sehr gut gelungen, auch wenn es vermuten lassen könnte, dass es hier um ein Jugendbuch handelt. DAS IST NICHT DER FALL!

Die Idee der Zeitreisekapsel (wenn ich das verrate, sage ich nicht zu viel, das geht ja eigentlich schon aus der Kurzbeschreibung hervor) ist ja nicht mehr ganz neu. Viele Romane haben das Thema bereits verarbeitet. Die Art und Umgebung, in der das hier allerdings stattfindet ist vollkommen neu und sehr kreativ. Die Zeitkapsel als Erfindung unter militärischer Geheimhaltung in der heutigen Zeit bringt viel Spannung mit sich, die es auszuschöpfen gilt.
In dem Buch gibt es zwei Protagonisten. Zuerst lernen wir die siebzenjährige Chevie kennen. Sie ist US-Amerikanerin indianischer Abstammung. Eine Weise. Durch eine Undercover-Aktion ist sie so jung zum FBI gekommen, doch leider ist dieser Einsatz fehgeschlagen. Strafversetzung. Rumsitzen in einem alten Londoner Haus. Chevie wirkte auf mich zuweilen ein wenig langweilig. Ich fand, dass sie einfach zu aufgesetzt wirkte, nicht natürlich. Es fiel mir schwer mich auf sie einzulassen.
Riley dagegen, der anderer Protagonist, den wir im Laufe der Geschichte kennen lernen, mochte ich von Anfang an sehr gerne. Er ist so sympathisch, natürlich, so realistisch, dass man gar nicht anders kann als ihn zu mögen.
Dann ist da noch der Bösewicht, das Covermotiv, über den ich nicht allzu viele Worte verlieren möchte, um keine Überraschung vorweg zu nehmen:
Ich hätte sehr gerne mehr über ihn gewusst, mehr über seine Beweggründe, weniger Schwarz-Weiß Malerei. Was mich aber vor allem gestört hat, ist seine plötzliche Verwandlung, die einfach in ein paar Szenen viel zu übertrieben worden ist und somit die Geschichte nicht vorangetrieben sondern einfach nur unglaubwürdig hat erscheinen lassen. Das ist Schade und hätte vermieden werden können.
Der Schreibstil ist außerordentlich gut gelungen. Sehr überzeugend, flüssig zu lesen und was mich vor allem mitreißen konnte waren die Beschreibungen der Umgebungen.
Das letzte Drittel des Buches hatte leider kleinere Längen, das Buch hat sich für mich in die Länge gezogen, als man nur noch von einer blutigen Kampfszene in die nächste zu kommen, Kürzungen oder ruhigere Szenen hätten hier sehr zur Entwicklung beigetragen und vielleicht auch ein paar kleinere logische Unklarheiten zu beseitigen.

Das Buch ist weder außerordentlich gut, noch außerordentlich schlecht. Ich habe es als eher durchschnittlich empfunden. Vor allem einer der Protagonisten ist sehr sympathisch, der Bösewicht interessant. Die Geschichte zur Idee ist sehr kreativ, doch leider scheitert das manchmal an der Umsetzung, bei der kleinere Längen und logische Fehler zu erkennen sind. Wer sich auf einen Action-Blockbuster mit viel Blut und Spannung freut, und sich nicht an kleineren Fehlern oder Wiederholungen stört, der ist hier richtig. Daher gibt es von mir eigentlich 3 1/2 von 5 Sternen bzw. drei ganze Sterne.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine fast fantastische Zeitreise ..., 23. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Buchcover
Das Buchcover finde ich ansprechend: Es handelt sich bei dem Buch um ein Jugendbuch, einen Fantasyroman und um eine Reise in die Vergangenheit. Lediglich den Bezug zur modernen Gegenwart könnte man etwas deutlicher darstellen, aber, Buchcover fließen letztendlich nicht in die Bewertung zum Inhalt ein, sie entscheiden meist nur darüber, ob man ein Buch überhaupt in die Hand nimmt oder nicht. 

Buchtrailer
Einen Trailer als Werbung für ein Buch finde ich eine gute Idee: Warum viel Worte verlieren, frei nach dem Motto, Bilder sagen mehr als tausend Worte. Und wahrscheinlich liegt das voll im Trend der Generation YouTube – zu der ich mich nicht unbedingt zählen möchte!
Es ist mein erstes Buch von Eoin Colfer, aber, der Trailer, die bisher durchweg positive Kritik an seinen bisherigen Werken und das Thema dieses Buches haben mein Interesse geweckt.

Inhalt
Worum geht es in der Geschichte? – Es geht um eine Zeitreise zwischen dem gegenwärtigen einundzwanzigsten Jahrhundert und dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts.

Die Geschichte startet zügig und ohne Vorgeplänkel Ende des neunzehnten Jahrhunderts mit einem großen Zauberer und seinem Lehrling in einem dunklen Zimmer in London, natürlich gleich mit einem Mord. – Die Zeitreise beginnt, an deren Ende der Zauberlehrling und der Ermordete heraus purzeln ...

Dem gegenüber steht eine junge, siebzehnjährige FBI-Agentin im einundzwanzigsten Jahrhundert, strafversetzt nach London. Sie hat die Aufgabe, eine sonderbare Kapsel zu bewachen. Lange Zeit, genau neun Monate passiert gar nichts. Dann erwacht die Kapsel zum Leben. Zwei sonderbare Gestalten tauchen auf. Nun sind wir mitten in der Geschichte, Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.

Und was genau hat es mit dieser Kapsel auf sich? Es ist natürlich eine Zeitmaschine. Aber es ist nicht irgendeine Zeitmaschine, es ist eine WARP, ein „Witness Anonymous Relocation Programme“, ein anonymes Zeugenschutzprogramm, mit der Zeugen sicher in die Vergangenheit geschickt werden. Fortan verweben sich Gegenwart und Vergangenheit. Mehr und mehr Personen gehen auf Zeitreise.

Fazit
An für sich ein interessantes Thema.
Zeitmaschinen haben schon immer die Gemüter bewegt, meistens eher um in eine uns unbekannte, technisch hochmoderne Zukunft zu reisen. Wir leben mittlerweile in einer technisch modernen Zeit und so steht hier eine Reise in die Vergangenheit im Vordergrund, genauer gesagt nach London Ende neunzehntes Jahrhundert. Das klingt sehr spannend und könnte sehr bildreich beschreiben werden – könnte!

Die Sprache ist einfach. Die einzelnen Szenen Action-lastig, kurz und prägnant erzählt, ohne schmückendes Beiwerk. Für meinen Geschmack zu einfach erzählt, ich hätte mir mehr Bilder, mehr Beschreibungen gewünscht, gerade die Gegensätze zwischen den zwei Welten bieten doch genug Material.

Anfangs konnte ich den Handlungen/Szenenwechseln noch sehr gut folgen, später fand ich es zum Teil etwas verwirrend, hier und da blieb eine Information auf der Strecke. Oft gab es Einstreuungen, Erwähnungen, wo man sich fragte „Hm, habe ich das was überlesen?“ worauf erst viele, viele Seiten später dann wie selbstverständlich Bezug genommen wurde. Andere Szenen wirkten unlogisch, aufgesetzt.

Ob die Einfachheit der Sprache nun daran lag, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, weiß ich nicht, vor allem da ich andere Bücher von Eoin Colfer noch nicht gelesen habe, aber für ein Jugendbuch fand ich es an der einen oder anderen Stelle doch recht brutal.

Die grobe Story hat mir eigentlich gefallen, allerdings empfand ich das ganze als nur halbfertig, wie ein Grundgerüst, welches noch ausformuliert werden muss - deswegen auch nur 3 Sterne und eine nur "fast" fantastische Zeitreise.
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5.0 von 5 Sternen Ein geniales Zeitreiseabenteuer mit gut ausgearbeiteten Charakteren., 14. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Beschreibung

Die siebzehnjährige FBI-Junior-Agentin Chevie Savano wurde nach London strafversetzt und bewacht nun im Auftrag der Organisation WARP eine Metallkapsel. Viele Monate ziehen ins Land und Chevie bewacht die Kapsel ohne das sich etwas regt oder irgendjemand aus der Kapsel kommt.

Riley lebt im Jahr 1898, ist fünfzehn Jahre alt und muss um seine Prüfung zu bestehen im Auftrag seines Lehrmeisters Albert Garrick einen Mord begehen. Weder Albert noch Riley ahnen, dass das Mordopfer Felix Smart aus der Zukunft stammt und über Magie vefügt, die das Zeitreisen ermöglicht. Im letzten Moment möchte Riley den Mord verhindern, doch die Klinge sitzt schon in Felix Smarts Brust und beide landen in der Gegenwart direkt in Chevie Savanos Armen.

Meine Meinung

Eoin Colfer ist mir durch seine actionreichen Geschichten des Meisterdiebs “Artemis Fowl” im Gedächtnis geblieben. Nun startet er mit “WARP – Der Quantenzauberer” eine neue Jugendreihe die es in sich hat! Schon das Cover (und der Buchtrailer) gefällt mir besonders gut, da es hervorragen zum Inhalt passt.

In “WARP – Der Quantenzauberer” begleitet man gleich drei Protagonisten bei ihrem Abenteuer. Da ist die schlagfertige FBI-Junioar-Agentin Chevron (kurz Chevie) Savono in der Gegenwart, und im Jahr 1898 der skurpellose Auftragsmörder Albert Garrick mit seinem jungen Gehilfen Riley. Zudem stehen Quantenphysik, Wurmlöcher und Zeitreisen auf der Tagesordnung, ebenso wie eine ordentliche Portion Action die es obendrauf gibt!

Zu Beginn lernt man die einzelnen Charaktere und die Wissenschaft rund um das Zeitreisen näher kennen. Schnell ist klar, dass Eoin Colfer mal wieder einzigartige und facettenreiche Figuren erschaffen hat die sehr real wirken. Außerdem konnte ich mich sehr für den Handlungsort London begeistern! Nachdem ich dieses Jahr zum ersten Mal London einen Besuch abgestattet habe, fühlte es sich beim Lesen wie ein zweiter Aufenthalt an. Zudem beschreibt Eoin Colfer das London im Jahr 1898 bildgewaltig und äußerst lebhaft.

Da die Geschichte aus den verschiedenen Perspektiven der Hauptprotagonisten erzählt wird ist “WARP – Der Quantenzauberer” ziemlich komplex und es benötigte etwas Anlaufzeit bis ich in die richtig eintauchen konnte. Danach geht es rasant und super spannend zur Sache. Ein Zeitreiseabenteuer vollkommen nach meinem Geschmack!

Mit “WARP – Der Quantenzauberer” ist Eoin Colfer ein abwechslungsreicher Reihenstart der Lust auf MEHR macht gelungen. Ich vergebe 5 von 5 Grinsekatzen.

Über den Autor

Eoin Colfer wurde 1965 in Wexford geboren. Schon als Kind schrieb Eoin Colfer und illustrierte diese sogar. Nachdem er sein Lehramtstudium am Carysfort College der Universität Dublins abgeschlossen hatte kehrte er in seine Heimat zurück und heiratete seine Jugendliebe. Mit ihr bereiste Eoin Colfer das Ausland und unterrichtete einige Jahre in Saudi-Arabien, Tunesien und Italien. Zurück in Wexford entstanden die Bücher seiner erfolgreichen Jugendbuchreihe über den Meisterdieb Artemis Fowl.

Information zur Reihe

1. 2014 Der Quantenzauberer 2013 The Reluctant Assassin
2. 201? ? 2014 The Hangman’s Revolution (erscheint im Juni)

Fazit

Ein geniales Zeitreiseabenteuer mit gut ausgearbeiteten Charakteren.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 09.05.2014
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5.0 von 5 Sternen Nicht nur für junge Abenteurer., 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WARP 1 - Der Quantenzauberer (Kindle Edition)
Vor einiger Zeit hatte ich euch ja schon den Trailer zu WARP gezeigt und dort die Punkte aufgezählt, die mich so neugierig auf das Buch gemacht hatten. Vor allem das viktorianische und Neuzeit-London als Handlungsorte und die Aussicht auf eine Ermittlungsgeschichte in Verknüpfung mit Zeitreisen haben das Buch so interessant für mich gemacht. Dank der Blogger-Aktion durfte ich dann das Buch kurze Zeit später auch in Händen halten. Tja, was soll ich sagen - Das Buch war absolut perfekt für mich! Alle oben aufgeführten Punkte waren so, wie ich sie mir vorgestellt hatte, wenn nicht sogar noch besser.

Zunächst einmal war ich postiv überrascht, dass unsere junge Agentin Chevie schon fast 17 Jahre alt ist. Ich hatte sie irgendwie jünger erwartet und deswegen fand ich es gut, dass sie doch näher an meinem Alter war. Sie war mir gleich sehr sympathisch, auch wenn man erst einmal nicht all zu viel von ihrer Hintergrundgeschichte erfährt. Erzählt wird aus der Er/Sie-Erzählperspektive. Manchmal finde ich diesen Stil etwas zu "entfernt" von der eigentlichen Geschichte, aber in WARP habe ich es als sehr angenehm empfunden. Man kann deutlich zwischen Chevie, Riley, dem 14 jährigen Jungen aus dem viktorianischen London, und seinem selbst ernannten Vater Albert Garrick unterscheiden. Und das obwohl auch mitten in einem Kapitel ein oder mehrere Wechsel stattfinden können. Jeder Charakter denkt, fühlt und handelt anders, was man auch aus den Worten herauslesen kann.

Chevie ist eine sehr schlagfertige junge Frau (oder eher noch Mädchen), die sich von den Männern in ihrer Umgebung nichts anhaben lässt. Sie ist selbstbewusst, intelligent und sehr ehrgeizig. Riley ist noch etwas jünger, hat durch sein bisher eher unglückliches Leben aber auch schon eine etwas reifere Einstellung. Nichtsdestotrotz merkt man ihm das Kindliche an einigen Stellen noch an, was meiner Meinung nach sehr wichtig war. Albert Garrick, der Bösewicht der Geschichte, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank und das merkt man auch, wenn das Geschehen aus seiner Persepektive geschildert wird. Er ist echt ziemlich verkorkst.

Man merkt durchaus dass das Buch sich auch an ein jüngeres Publikum richten soll, da in WARP nicht so sehr in die Tiefe gegangen wird, was die Charakterzüge der Protagonisten angeht. Der Großteil ihres Gefühlslebens bleibt verborgen und ein Teil der Geschichte auch, umso überraschender ist es aber, dass ich dennoch so eine gute Verbindung zu Chevie und Riley aufbauen konnte. Es wirkt keinesfalls oberflächlich, aber ein Unterschied zu anderen Büchern ist dennoch bemerkbar.

Was die Handlung angeht, so lasst euch gesagt sein, dass es ohne Ende spannend ist. Von dem Moment an, in dem die Zeitkapsel zum Leben erwacht gibt es kaum noch Atempausen, da sich eine Art Wettlauf entwickelt, in dem jedes Zögern fatale Folgen haben kann. Man rennt durch das moderne London, wird in seinen viktorianischen Vorgänger geschickt. und lernt einige Gestalten kennen, die einerseits faszinierend, aber auch zum Lachen oder Fürchten sein können. Es war sehr abwechslungsreich und es hat Spaß gemacht viele verschiedene Facetten von London kennen zu lernen. Seien es die guten oder die schlechten.

Was mich überrascht und ein bisschen erschrockenhat ist die Tatsache, dass das Buch auch seine "ekligen" Momente hatte, die mich haben Schlucken lassen. Von blutigen Knochensäcken, über fürchterliche Lebensumstände bis hin zu einigen blutigen Opfern ist im Buch die Rede. Es war für mich schon manchmal einfach nur "bäh" und deswegen wüsste ich nicht, ob ich das Buch jetzt wirklich jüngeren Lesern empfehlen würde. Ich habe schon schlimmeres gelesen, aber dennoch hat es mich nicht kalt gelassen und das mag schon was heißen.

Ansonsten muss ich sagen: Das Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte das Buch kaum noch zur Seite legen. Der Superschurke hat mich zum Gruseln gebracht, die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen und die Story fand ich aufreged und unterhaltsam zugleich. Dazu kommt dann noch ein Ende, dass mich schon hibbelig auf den zweiten Band warten lässt.

Was soll ich noch sagen? 5 Pankaces für WARP - Der Quantenzauberer :) !
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5.0 von 5 Sternen Ein Zeitreisekrimi für Jugendliche und junge gebliebene, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Die Agentin Chevie Savano hat die wohl langweiligste Aufgabe ihres Lebens bekommen, dachte sie zumindest, als sie nach London strafversetzt worden war. Doch als sich die Zeitkapsel aktiviert, halb London lahmlegt und eine merkwürdige Person daraus hervor kommt, ändert sich so ziemlich alles. Plötzlich wird sie zusammen mit einem Straßenjungen aus dem viktorianischen England von einem kaltblütigen Mörder gejagt. Zusammen mit dem Straßenjungen Riley landet sie dann schließlich bei ihrer Flucht in der Vergangenheit. Doch dort sind sie alles andere als sicher. Ob sie es schafft heile wieder in ihrer eigenen Zeit zurück zukehren?Ein Aktion reiches Abenteuer für Jugendliche, die auf Zeitreisen und James Bond stehen. Es ist fesselnd geschrieben, mit ruhigen Episoden, damit sich der Puls des Lesers wieder beruhigen kann. Es lädt zum Lesemaraton ein, da man am Ende eines Kapitels immer wissen möchte, wie es denn nun weiter geht. Ein sehr gutes Buch vom Erfolgsautoren, der Artemis-Fowl-Reihe. Unbedingt lesenswert.
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4.0 von 5 Sternen Spannung, Action, Witz und aussergewöhnliche Charaktere, 2. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: WARP 1 - Der Quantenzauberer (Kindle Edition)
Eoin Colfers Stärke sind unter anderem ganz bestimmt seine facettenreichen und alles andere als 0815 Charaktere, so auch in seinem neusten Werk "Der Quantenzauberer". Im Mittelpunkt stehen drei Personen. Da wäre zum einen Albert Garrick, den man zu früheren Zeiten als den berühmtesten Illusionisten des West Ends, als den Grosse Lombardi gefeiert hatte. Nachdem er jedoch seine hübsche Assistentin während einem Auftritt wirklich in der Mitte durchgesägt hatte, verdiente er sein Geld als skrupelloser Auftragsmörder. An seiner Seite ist Riley, sein Gehilfe, der beim Einstieg ins Buch eine Prüfung ablegen und seinen ersten Mord verüben soll.
Zum anderen gibt es noch Chevron Savano, eine taffe FBI-Junior-Agentin mit Indianerblut, die nach einem verpatzten Auftrag nach London abkommandiert wurde.

Doch in "WARP. Der Quantenzauberer" wechseln wir nicht nur zwischen diesen drei Personen hin und her, nein wir switchen auch in der Zeit. Zu Beginn lernen wir abwechselnd Garrick und Riley im Jahr 1898 und Chevie im heutigen London kennen, später lernen die drei auch die jeweils andere Zeit kennen, was sehr interessant ist.

"Der Quantenzauberer" ist der Auftakt zu einer neuen Reihe und somit wird zu Beginn viel vorgestellt und erklärt. Zu Beginn bekundete ich etwas Mühe, in der Geschichte Fuss zu fassen und zwischenzeitlich tat ich mich mit einigen etwas trockenen Abschnitten schwer, denn der Autor erklärt recht genau von Wurmlöchern und Quantenphysik, so dass man sich doch recht konzentrieren muss, um alles zu verarbeiten. Doch der Aufwand lohnt sich, denn danach nimmt die Story schnell an Fahrt auf.

Wer Eoin Colfer kennt, weiss, dass in seinen Büchern nicht eitler Sonnenschein herrscht und keine Frühlingsgefühle aufkommen. Hier geht es rasant, knallhart und actiongeladen zur Sache. Menschen werden ausgeschaltet, eine rasante Verfolgungsjagd reiht sich an die nächste und hinter jeder Seite kann eine neue böse Überraschung lauern.

Das Setting konnte mich voll und ganz überzeugen. Colfer beschreibt das London im Jahr 1898 so umfassend und lebendig, dass ich die jeweiligen Szenen direkt vor mir sah. Auch toll fand ich, dass er einige Dinge wie zum Beispiel Lieder aus der heutigen Zeit 116 Jahre früher einpflanzte. Ich denke aber nicht, dass das Zielpublikum diese Seitenhiebe alle erkennt.

So ist Eoin Colfer ein etwas anderes Zeitreiseabenteuer gelungen, das vor allem auch beim männlichen Publikum punkten wird.

Optisch ist das neuste Werk von Eoin Colfer ein echter Hingucker. Da hat der Loewe Verlag wieder einmal ganze Arbeit geleistet.

Fazit:
Spannung, Action, Witz und aussergewöhnliche Charaktere .... in "WARP. Der Quantenzauberer" hat Eoin Colfer wichtige Grundsteine für ein rasantes Abenteuer durch die Zeit verbaut.
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4.0 von 5 Sternen WIPP - weiterlesen ist Pflichtprogramm!, 9. März 2014
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Quantenzauberer (Gebundene Ausgabe)
Nach Eoins Colfer erfolgreicher Artemis-Fowl-Reihe, von der mir der Band "Das Zeitparadox" besonders gut gefallen hat und in Erinnerung geblieben ist, erscheint mit "Der Quantenzauberer" ein neues Zeitreiseabenteuer aus seiner Feder und gleichzeitig der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe: "W.A.R.P.".
Wie aus den Artemis Fowl Abenteuern bekannt, mischt Colfer auf gelungene Weise sarkastischen und bizarren Witz, unblutige Spannung, die genau richtig dosiert ist, um gleichermaßen junges wie auch älteres Lesepublikum begeistern zu können und eine Unzahl verrückter Ideen, die man so kaum je in einem anderen Roman gelesen hat: Colfer ist auf seine Art so genial und gleichermaßen speziell, dass man seinen Humor eigentlich mit kaum etwas vergleichen kann, bestensfalls mit seinen eigenen Werken und trotzdem wird man immer wieder neues entdecken, egal, wie viele weitere Bücher aus seiner Feder man bereits gelesen hat.
Wie bei Artemis, bei dem ich vor vielen, vielen Jahren eine Weile gebraucht habe, um mich voll auf die Ideenvielfalt und den besonderen Schreibstil des Autors einzulassen, habe ich auch hier ein paar Kapitel gebraucht, um in der neuen colferschen Welt anzukommen. Selten findet man ein Buch - gerade im Jugendbuchbereich - das ohne die fantastische Handlung beinahe auch seinen Platz in der Physikabteilung finden könnte. Von Quantensprüngen und Einstein zum viktorianischen London und einem ganz speziellen Zeugenschutzprogramm, das gibt es eben nur bei Colfer!
W.A.R.P. steht für Witness Anonymous Relocation Programme - anonymes Zeugenschutzprogramm, bei dem das FBI Zeugen beschützt, in dem sie in der Vergangenheit versteckt werden.

' "Wieso "anonym"? Na, wahrscheinlich haben sie das nur reingenommen, damit man die Abkürzung aussprechen kann. Sonst hieße es WRP, und das klingt, als hätte sich jemand verschluckt." ' (S.20)

Die junge Agentin Chevie wird nach London versetzt, wo sie Agent Orange bei der geheimen Arbeit des FBI bezüglich WARP unterstützt. Naja... was heißt unterstützen: seit Monaten sitzt sie vor einer alten Metallkugel, in der Erwartung, dass irgendetwas oder irgendjemand da herauskommt. Eines Tages erwacht die merkwürdige Kugel tatsächlich aus ihrem Dornröschenschlaf und Chevie findet im Keller des FBI einen Jungen vor, der einem Roman von Charles Dickens zu entstammen scheint. Es ist Riley, gerade noch im viktorianischen London unterwegs unter den Fittischen des brutalen, geheimnisvollen und sehr gefährlichen Zauberers und Mörderers Garrick, der auch vor einer Verfolgung des Jungen durch die Jahrhunderte nicht haltmacht. Können Chevie und Riley diesen Unholt gemeinsam aufhalten?

Wenn man das Buch auch kaum vor anhaltender Spannung kaum aus der Hand legen kann, da sich hier die Ereignisse nur so überschlagen, so ist es doch wieder in erster Linie Colfers besonderer Humor, der mich nach einem etwas verworrenen Einstieg nur so durch die Seiten fliegen ließ, und die vielen Seitenhiebe und Zitate auf Klassiker aus Film und Literatur, die man häufig nur als Erwachsener - oder älterer Jugendlicher - verstehen mag, aber auch, wenn man nicht jede Anspielung aufspüren kann, hat man sehr viel Spaß mit Colfers verrückten Ideen, wenn er den Jungen aus dem viktorianischen London auf unsere moderne Welt prallen lässt.

'Riley rülpste. "Diese Take That klingen sehr melodisch. Und dem Himmel sei dank, dass es Harry Potter gibt, sonst wäre ganz London von den dunklen Künsten verschlungen worden." ' (S.111)

Und dem Himmel sei Dank, dass es Eoin Colfer gibt, der bereits an der Fortsetzung schreibt, denn nach dem schon fies zu nennenden Epilog am Ende von "Der Quantenzauberer" bei dem Colfer dem Leser ein paar magere Brotkrumen ausstreut, wie es in seinem WARP-Universum weitergehen könnte, ist für den Leser eins kristallklar: WIPP - weiterlesen ist Pflichtprogramm!
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Der Quantenzauberer
Der Quantenzauberer von Eoin Colfer (Gebundene Ausgabe - 17. Februar 2014)
EUR 16,95
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