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am 17. Juli 2014
Die Verschworenen ist der zweite Teil der Eliria – Trilogie und konnte mich wieder voll und ganz begeistern.

Ria und ihre Freunde müssen sich nach den Ereignissen des ersten Bandes unter der Erde verstecken. Sie müssen einen Plan ausarbeiten und im richtigen Moment aufbrechen. Denn genau wie die Leser wollen sie wissen, wie sie die Sphären angeblich verraten haben. Aureljo will dafür in die Sphäre „Vienna 2“ reisen, Ria dagegen möchte beim Clan bleiben. In dessen Bibliothek findet sie immer wieder vereinzelte Seiten von Jordans Chronik. Doch dann passiert etwas und sie müssen schneller aufbrechen als gedacht…

Zeitlich spielt „Die Verschworenen“ direkt nach „Die Verratenen“. Anfangs spielt Ursula Poznanski mit der Ungeduld der Leser. Ria und ihre Freunde fühlen sich unter der Erde richtig eingesperrt, ohne Bewegungs- und Handlungsspielräume und dieses Gefühl bringt sie durch den langsamen Einstieg wirklich rüber. Die Seiten sind zumindest bei mir ungeduldig geflogen.
Die Beziehung zwischen Ria und Sandor entwickelt sich weiter und nimmt dann eine abrupte Wendung. Die Autorin schafft es aber wie keine zweite alles wieder in verständliche Bahnen zu lenken, so dass man den jeweiligen Charakteren nicht lange böse sein konnte.

Als Ria dann wieder in einer der Sphären ist, natürlich verdeckt und unter falschen Namen, kribbelte es förmlich. Denn sie mussten Informationen beschaffen, alles anwenden was sie damals gelernt hat. Reden, analysieren, sich verstellen. Bei jeder kleinen Aktion dachte ich, jetzt ist es vorbei, jetzt fliegt sie auf oder nein tu’s nicht! So mitgefiebert habe ich.

Außerdem sieht man die Welt aus der Sicht der weniger Privilegierten, den Arbeitern, die die Sphären eigentlich sogar am laufen halten. Randcharaktere werden wichtiger, man lernt sie lieben und die unerwarteten Wendungen bringen die Geschichte immer wieder schneller in Fahrt.

In diesem zweiten Teil gibt es sogar schon eine Auflösung, warum passiert, was passiert ist. Und diese ist so unglaublich gut durchdacht, ohne Logikfehler und im Nachhinein denkt man zurück und viele Gespräche und Situationen ergeben plötzlich einen ganz anderen Sinn. Alleine kommt man im übrigen da auch nicht drauf.

Von daher kann ich nur sagen, dass das Buch wirklich super war und ich die Charakterentwicklung, die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren und die ganze Handlung unheimlich spannend fand. Die Auflösung zum Ende hin hat noch einmal alles getoppt. Für mich war „Die Verschworenen“ das perfekte Buch und ohne den üblichen Durchhänger den Trilogien im Mittelteil normalerweise haben. Schon jetzt eine meiner Lieblingsreihen!
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am 26. September 2014
Inhaltsbeschreibung

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders.

Cover

Ich finde die Cover der Reihe toll! Sie sehen echt hübsch aus im Regal und machen etwas her. Sie sehen einfach besonders aus und machen neugierig. In gewisser Weise nehmen sie sogar Bezug zur Geschichte.

Handlung

Die Verschworrenen ist der zweite Teil der Eleria Reihe. Der zweite Band setzt dort an, wo wir die Truppe rund um Eleria, kurz Ria, verlassen haben: In der Stadt unter der Stadt. Nur Quirin, der Herscher der Unterstadt, Villem, der Clanfürst der Schwarzdornen und Sandor, sein Stellvertreter wissen von der Anwesenheit der Fünf. Der Rest der Schwarzdornen ist in dem Glauben, dass die Lieblinge, wie Ria, Tycho, Tomma, Aureljo und Dantorian vom Clan genannt werden, weitergezogen sind.
Ria vertreibt sich die Zeit in der Unterstadt mit dem Sortieren und Bewerten von alten Büchern, die Quirins Bibliothek beherbergt. Dabei findet sie immer mehr einzelne Seiten von dem Buch “Jordans Chronik”. Was bedeuten sie? Was hat die Chronik mit ihr und den anderen vier ehemaligen Studenten zu tun?
Ria sucht nach Antworten doch die Zeit wird immer knapper, denn Aureljo und Dantorian planen sich in die nächstgelegene Sphäre mit Namen Viennna 2 einzuschmuggeln um in Erfahrung zu bringen, warum sie für den Sphärenbund eine so große Gefahr darstellen, dass diese über Ihnen ein Todesurteil verhängt haben. Werden sie ihren Plan in die Tat umsetzen? Und was ist mit den anderen? Trennen sich hier die Wege der kleinen Gemeinschaft?

Wie auch im ersten Teil führt Frau Poznanski uns erst mal langsam und ruhig in die Geschichte ein. Die Erinnerungen von den Geschehnissen aus Band 1 kamen nach und nach zurück und ich verlor mich immer mehr in Rias Welt, auch wenn zu Beginn noch nicht viel passiert. Am Anfang wird viel Augenmerk auf die langsam anbahnende Liebe zwischen Sandor und Ria gelegt, die sich schon im ersten Band etwas herauskristallisierte. Die Chemie zwischen den beiden hat mir echt gut gefallen. Sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, wissen aber was sie aneinander haben.
Ria verbringt viel Zeit mit ihm und das obwohl sie ja eigentlich mit Aureljo zusammen ist. Doch Ria gefällt es nicht, dass Aureljo zurück in die Spähren will. Sie will bei den Schwarzdornen bleiben. So auch Tycho.
Doch dann passiert etwas, womit Ria nicht gerechnet hat: Villem stirbt nach einem Clanangriff und Sandor wird sein Nachfolger. Das ändert alles und zwingt Ria zu einer folgenschweren Entscheidung. Welche das ist, müsst ihr selber lesen. Aber die Spannung steigt ab diesem Moment und lies mich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Charaktere

Ria war mir schon im ersten Band sympathisch. Sie ist ein kluges Mädchen, weiß, was sie will und setzt dies auch durch. Durch ihre Fähigkeit der Redegewandheit hat sie oft leichte Karten bei ihrem Gegenüber, manchmal zu leicht
wie ich finde, aber es ist auch ungemein faszinierend, was sie alles aus einzelnen Gesten entnimmt.
Sandor ist immer noch der kühle, wortkarge, manchmal auch etwas mürrische junge Mann. Trotzdem habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen und finde, er passt sehr gut zu Ria, Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Mit Aureljo hingegen kann ich wenig anfangen. Ich habe keine Verbindung zu ihm aufbauen können, er wirkt sehr distanziert zum Leser, dies schreibe ich zum Teil seiner hervorstechenden Eigenschaft, Geradlinigkeit, zu.
Tycho, Tomma und Dantorian haben in dieser Geschichte nicht viel Raum bekommen, sodass ich zu Ihnen jetzt gar nicht viel sagen möchte. Auch sie tragen zum Fortlauf der Geschichte ihren eingenen Teil bei.

Schreibstil

Der Schreibstil fesselt sofort. Er ist flüssig, leicht zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin und alles wird aus Rias Sicht erzählt.

Fazit

Der zweite Band rund um die Lieblinge und Prims hat mir genauso gut gefallen wie der erste! Da gibt es gar nicht mehr zu sagen, der 2. Teil steht dem ersten in nichts nach. Ursula Poznanski hat wieder gute Arbeit geleistet! Der nächste Teil steht seit gestern schon bei mir in den Startlöchern, hoffentlich geht es so gut weiter! Fünf Buchbäume für diese Leistung!
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TOP 500 REZENSENTam 18. Januar 2014
Die Handlung setzt nahtlos am Ende des 1. Bandes „Die Verratenen“ an. Man sollte diesen Band auf jeden Fall zuvor gelesen haben, sonst wird man wohl nicht nachvollziehen können, worum es geht. Einige Details werden zwar nebenbei noch einmal wiederholt, doch ist das mehr eine kleine Auffrischung, um bereits Bekanntes wieder ins Gedächtnis zu holen, keine Erklärung, was bisher geschah.

Während mich der 1. Band vom ersten Satz an gepackt hatte, fiel es mir dieses Mal schwerer, mich in das Geschehen fallen zu lassen. Anfangs geschieht sehr wenig. Ria, Aureljo, Dantorian, Tomma und Tycho leben in der Stadt unter der Stadt, wo sie nicht gerade viel zu tun haben. Tomma kränkelt vor sich hin, Ria sortiert alte Bücher in Quirins Bibliothek und Tycho erkundet die unterirdischen Gänge, während Aureljo und Dantorian einen Plan ausarbeiten, um die Sphäre Vienna 2 zu infiltrieren. Dies zieht sich etwa über das erste Drittel des Buches, ohne dass etwas wirklich Großartiges passiert. Doch dann läuft Frau Poznanski wieder zur gewohnten Form auf und die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Es wird spannend und gefühlvoll. Leider läuft nicht alles nach Plan, und gegen Ende macht Ria eine unfassbare Entdeckung. Viele Menschen sind in Gefahr. Wird Ria sie retten können?

Dies werden wir erst in Band 3 erfahren, dem ich jetzt schon wieder entgegenfiebere. Doch dafür, dass das Geheimnis hinter der angeblichen Verschwörung, deretwegen die 6 Studenten getötet werden sollten, schon in diesem Band gelüftet wurde, bin ich der Autorin sehr dankbar. Dadurch wird der letzte Band sicherlich trotzdem nicht an Spannung verlieren.
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am 24. März 2016
Ria und ihre Freunde mussten offiziell den Clan der Schwarzdornen verlassen, aber statt weiterzuziehen, leben sie nun in der Stadt unter der Stadt und nur eine Handvoll Leute weiß darüber bescheid. Aber das Leben ohne Tageslicht ist deprimierend für Ria und noch mehr Verdruss kommt noch hinzu, denn Aureljo treibt seinen Plan in die Sphären zurückzukehren immer mehr voran. Das Einzige was ihr momentan etwas bedeutet sind die Ausflüge mit Sandor, den Than der Schwarzdornen, der sie mitnimmt ans Tageslicht. Auch ihre Arbeit in der Bibliothek bringt neue Erkenntnisse, denn Ria findet einzelne Seiten der Jordans Chronik, aber sie geben mehr Rätsel als Erkenntnis preis und dann passiert etwas Unvorhersehbares und Ria muss eine Entscheidung treffen. Will sie Antworten? Will sie zurück zu den Sphären? Wie wichtig ist ihr die Wahrheit? Oder kann sie sich ein Leben in der Außenwelt vorstellen?

Hier haben wir also den zweiten Teil der Eleria-Reihe und er setzt natürlich da an, wo Band eins aufhört. Wir stehen mit Ria im Dunklen und wissen nicht ein noch aus. Zuerst herrscht drückende Stimmung im Buch vor, es ist Frust, Angst, Ungeduld und einfach der Unglaube, was aus ihnen geworden ist. Diese dunkle Gefühlswelt passt sich hervorragend an die schwarzen Tunnelwände an und sorgt so für eine deprimierende Atmosphäre. Das hat die Autorin wirklich geschickt eingefädelt, denn es verstärkt alles Gesagte noch einmal. Tja, denn unsere Flüchtenden tappen im wahrsten Sinne des Wortes immer noch im Dunkeln.

Ria und Tycho sind die beiden Realisten, sie wissen das eine Rückkehr in die Sphären den sicheren Tod bedeutet. Während Aureljo und Dantorian weiter an ihren Plan festhalten in ihre Welt der Wärme zurückzukehren. Sie glauben nur dort können sie Leben und Antworten finden. Selbst ich als Leser bezweifelte das, aber wie sollen sie in der Wildnis sonst zu Antworten kommen? Hier im zweiten Band wird schön auf die Gefühlswelt der Gruppe eingegangen und wie sie sich immer mehr entzweien. Jeder, der übrig gebliebenen versucht anders mit der vorherrschenden Situation zurecht zukommen. Natürlich erleben wir Ria‘s Ansichten hautnah mit, denn wir schauen ja beim Lesen durch ihre Augen.

Obwohl das Buch im Nachhinein gar nicht so viel geschehen lässt, flogen bei mir nur so die Seiten, ich war nämlich gefesselt und gebannt. Oft habe ich mit Ria gerätselt, mitgefiebert und gelitten, denn ich finde sie entwickelt sich weiter, hier kommt öfters eine Ria mit Gefühlen durch und jemand der nicht sofort mechanisch, wie es ihre Ausbildung verlangt, handelt. Aber Ria sucht auch Antworten, vielleicht nicht die Wichtigsten, aber sie findet sich immer mehr mit ihrem Schicksal ab und möchte überleben. Also, wie überlebt man draußen im Freien. Ungeahnte Hilfe bekommt sie von Sandor und ihn habe ich ja wirklich in mein Leserherz geschlossen. Es bahnt sich was an und das ist gut so.

Ursula Poznanski spinnt hier ihre Intrige weiter, lässt uns nur kleine Häppchen schlucken, bevor sie zur Tat schreitet und einen mit herunterhängendem Kinn dasitzen lässt. Jetzt muss ich natürlich sofort Band drei lesen und wissen, wie es weiter geht. Ich glaube, diese Trilogie ist wirklich eine Statement für ihr unglaubliches Geschick Geschichten zu erzählen. Es passiert nicht so viel und trotzdem fühlen wir mit, können die Spannung kaum aushalten und genießen die besonderen Stellen ganz besonders. Ich mag die Reihe sehr, weil sie nicht typisch Dystopie ist, sondern ein Kampf um das Recht auf Leben und Freiheit.
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am 9. Dezember 2015
Mittlerweile leben Ria und ihre ehemaligen Mitstudenten gut versteckt unter der Stadt bei Quirin und sind immer noch auf der Suche nach dem Grund der Verschwörung bzw. warum sie getötet werden sollen. Doch die Gruppe ist getrennter Meinung. Während Aureljo und Dantorian weiter ihren gefährlichen Plan verfolgen, für Antworten in die Sphäre Vienna 2 zurückzukehren, glauben Ria, Tycho und Tomma, dass die Aktion viel zu riskant für sie alle ist. Besonders Ria hat sich inzwischen an das ruhige Leben in der Stadt unter der Stadt gewöhnt, auch weil die aufkeimende Freundschaft zu Sandor ihr Halt gibt. Doch als Ria zufällig beim Bücher sortieren Auszüge aus der mysteriösen Chronik von Jordan findet und sich zwei erschütternde Vorfälle ereignen, muss sich endlich Ria entscheiden, ahnungslos bleiben oder kämpfen?

"Die Verschworenen" ist der zweite Band der Eleria-Trilogie von Ursula Poznanski und noch fesselnder als der Vorgänger. Die Handlung geht nahtlos weiter und entwickelt sich zu einer vielschichtigen Story, die gerade Richtung Schluss mehrere unerwartete Wendungen aufweist. Ria und damit auch der Leser kommen nach und nach einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur, bei der es kein Gut oder Böse mehr gibt, kein Richtig oder Falsch. Freund und Feind vermischen sich immer mehr und Ria muss schließlich erkennen, dass alles, was sie bisher glaubte, keine Gültigkeit mehr hat.

Der Sprachstil der Autorin ist wie schon im Auftaktband einfach nur wundervoll und kann besonders in den traurigen Momenten tief berühren, denn Ria und ihre Freunde werden erneut von Leid nicht verschont. Außerdem fällt diesmal der romantische Anteil im Buch etwas größer aus und geht in die bereits erahnte und erhoffte Richtung.

Insgesamt ist "Die Verschworenen" eine äußerst gelungene und überzeugende Fortsetzung und gehört zu den besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe. Ich hoffe, dass auch der dritte Teil meinen hohen Erwartungen standhält und bin schon sehr gespannt auf den Abschluss.
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am 20. September 2015
Das Cover

Das Cover passt sich dem Trend einiger Reihen an, indem das eigentliche Cover gleich bleibt und nur minimal verändert wird. So zum Beispiel farblich. Titel und Akzente sind nicht mehr türkis, sondern jetzt rot. Find ich eigentlich ganz gut, weil man so ein gleichmäßiges und zusammengehörendes Bild im Regal bekommt, selbst wenn ich das Cover nach wie vor für sehr einfach halte, aber passend fürs Genre. Besonders gelungen finde ich wie schon bei Band 1 den Titel.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Im zweiten Band der Trilogie leben Ria und ihre Freunde aus den Sphären versteckt bei den Dornen. Ria fehlt vor allen das Tageslicht, die Freiheit sich frei bewegen zu können. Aureljo und Dantorian planen weiterhin fieberhaft an einem Versuch zurück in die Sphären zu gelangen und dort herauszufinden, was passiert ist und wie sie das Missverständnis klären können. Ria ist hin und hergerissen und als es soweit ist, muss Ria eine Entscheidung treffen …

Schreibstil und Storyverlauf

Der Schreibstil der Autorin hat mir in Band 1 schon sehr gut gefallen. Das war mein erstes Poznanski Buch. Allerdings habe ich kritisiert, dass ich emotional keine Verbindung zu Ria aufbauen konnte und daher emotional nicht wirklich ins Buch integriert war.
Diesmal gelang es mir auf Anhieb und das war ein großer Pluspunkt des Buchs. Die Geschichte entwickelt sich gewohnt spannend, es passiert immer wieder was und dennoch gibt es viele ruhige Momente, in denen ich viele Einblicke in Rias Gedanken erhielt und man als Leser eine neue Seite an Ria erlebt, die auch sie erst langsam entdeckt und wahrzunehmen beginnt. Die Mischung aus Charakter- und Storyentwicklung hat mir sehr gut gefallen. Gemischt mit der gut geplotteten Spannung und einiger Action ist das Buch diesmal für mich ein Volltreffer. Ganz zu schweigen von den vielen überraschenden Wendungen und Entdeckungen. Am Ende möchte man sofort zu Band 3 greifen. Wirklich großartig.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Im ersten Band war mir Ria noch sehr fremd und ich habe mich leider so gar nicht mit ihr verbunden gefühlt. Die emotionale Komponente fehlte für mich ganz. Doch diesmal nahm Ria mich mit und führte mich nicht nur durch die Geschichte, sondern zu sich und in ihr Innerstes. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn Ria hat so viel mehr als taktisches Kalkül, Intelligenz und Mut zu bieten. Sie hat neben all diesen toughen Seiten einen durchaus verletzlichen Kern. Sie ist mitfühlend, impulsiv und emotional, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Die Beziehungen zu ihr und ihren Freunden, aber auch zu den Dornen und anderen im Buch auftauchenden Figuren sind ausgesprochen gut geschrieben. Alle Figuren wirken echt und zum Angreifen und gerade die wichtigen Nebenfiguren wie Sandor haben mir richtig Spaß gemacht. Ich habe viele von ihnen ins Herz geschlossen und möchte unbedingt erfahren, wie es mit allen weitergeht.

Fazit

Für mich ein ganz starker zweiter Band, der mir noch besser gefallen hat als der Anfang. Mich konnte Ursula Poznanski endlich emotional packen und auf eine spannende, überraschende Reise schicken, bei der ich am Ende am liebsten sofort mit Band 3 weitergemacht hätte. Ganz klare Empfehlung.
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am 25. Juni 2015
Inhalt:

Ria und ihre Freunde wohnen seit geraumer Zeit in „der Stadt unter der Stadt“. Lediglich ein paar wenige der Schwarzdornen wissen von diesem Versteck, das der Bewahrer Quirin in Gemeinschaft mit dem Fürsten des Clans für sie auserkoren hat. Hier sollen die fünf Studenten solange vor Feinden sicher sein, bis sie einen neuen Plan gefasst haben. Während Aureljos und Dantorian ihre Vorbereitungen treffen, um in Sphäre Vienna 2 einzudringen, um dort eine neue Identität aufzubauen und die Bewohner, vielleicht ja sogar letztlich den Präsidenten selbst von ihrer Unschuld zu überzeugen, sortiert Ria Bücher in der unterirdischen Bibliothek. Hierbei stößt sie auf die ersten Blätter von Jordans Chronik. Immer mehr Fragen tun sich auf, während die Wahrheit nur scheibchenweise ans Licht kommt. Gefahren drohen an jeder Ecke. Der Clan wird von innen und außen heraus bedroht. Ria kämpft mit ihren Gefühlen zu Sandor und den Gedanken an Aureljo. Die Frage danach, wem man trauen kann schwebt über allem, wie ein Damoklesschwert.

Schreibstil:

Ursula Poznanski beginnt ihren zweiten Band sehr geschickt. Ohne den Fluss des Geschehens zu unterbrechen, baut sie kleine Rückblenden ein, die es dem Leser erleichtern, wieder völlig in die Geschichte einzutauchen, auch wenn er nach dem ersten Band eine längere Pause einlegen musste.

Erneut schafft es die Autorin mit einer Menge offenen Fragen dem Leser zum Miträtseln zu motivieren, ihr gelingt es mithin eine durchgängige, subtile Spannung zu erzeugen. U. Poznanski neigt nicht dazu, ihren Roman unnötig in die Länge zu ziehen, damit der Stoff auch noch für einen Folgeband reicht. Stattdessen löst sie alte Rätsel und wirft sogleich neue Fragen auf.
Das bedeutet für den Leser, dass er nie das Gefühl verspürt hingehalten zu werden. Stattdessen wird er immer mehr in die Geschichte hineingezogen und verfolgt sie mit Interesse. Zum Ende des Bandes hin, meint er etwas Großes erlebt zu haben und nicht nur umhergeirrt zu sein.

Die Autorin scheut sich nicht, ihre Charaktere in diffizile Situationen zu bringen. So geht Ria Problemen nie aus dem Weg. Ria handelt in Abwandlung des bekannten Mottos, hier stehe ich, ich kann nicht anders. Damit verleiht U. Poznanski ihrer Protagonistin die typischen Züge einer Heldin, die kämpft anstatt nur für die eigenen Interessen einzutreten.

Auch entwickeln sich in diesem Band die Gefühle zwischen Ria und Sandor weiter. Beide Charaktere sind emotional sehr gefestigt und neigen nicht dazu, sich in Gefühlsduselei zu ergehen. Sandor wie auch Ria wissen um ihre Pflicht in der Gesellschaft und können dennoch nicht aus ihrer Haut. Gerade dadurch wirkt diese Liebe so zart und zerbrechlich; gerade dadurch hofft man für die Beiden und bangt um ihre Zukunft.

Der Schreibstil der Autorin wirkt auf jeder Seite sehr gekonnt. Mit einer sachlichen Tonlage bildet sie ihre Sätze. Nüchtern fällen ihre Charaktere diejenigen Entscheidungen, die zu treffen sind. Somit wirkt der Roman sehr erwachsen und untypisch für einen klassischen Jugendroman.

Fazit:

Ich liebe Ursula Poznanskis Schreibstil. Geschickt baut die Autorin auch dieses Mal wieder ihren gut durchdachten Handlungsstrang auf. Den Leser hält sie mit ständig neuen Rätseln und gewagten Entscheidungen der Hauptcharakterin bei der Stange. Auch wenn die Liebesbeziehung nicht im Mittelpunkt steht, so erlangt sie vielleicht gerade dadurch und durch das zweckrationale Denken der beiden geborenen Führungspersönlichkeiten ihre Glaubwürdigkeit. Die Stärken dieses Romans lassen sich mit einem sehr professionellen Schreibstil, einem dichten Handlungsstrang, individuellen und gut ausgearbeiteten Charakteren und einer spannenden und dramatischen Entwicklung der Geschehnisse zusammenfassen. Dieser Roman macht von der ersten bis zur letzten Seite Spaß.

Buchzitate:

Ich tue, was ich kann, ich halte mein Wissen wie einen Schild über die Menschen und erreiche doch nur so wenig.

„Ich sagte: Üben, keine Ablenkungen. Ohne Konzentration ist Erfolg bloß Zufall.“

Ich möchte ein Buch aufschlagen und darin einen Satz finden, der einen Lichtstrahl in diesen schwarzen Tag wirft.

Ich lasse mich fallen. Keine Vernunft, kein Denken, keine Angst, keine Logik. Ich betrete fremdes Land und es ist wunderschön.

Er wollte also, dass ich ihn hasse, ist ja interessant. Das hat nicht ganz geklappt, aber immerhin koche ich vor Wut.
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Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Verratenen" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Nur knapp sind Ria und ihre Freunde einem geplanten Mordanschlag der Sphäre entkommen. In ihrem neuen Zufluchtsort unter der Stadt eines Clans überlegen sie, welches Mordmotiv die Sphären haben könnten. Da ihnen nichts einfällt, will Aureljo in die Sphären zurückkehren, um den Fall aufklären. Ria hingegen hat mit der Vergangenheit abgeschlossen und will nicht mit gehen. Stattdessen baut sie eine besondere Beziehung zu Sandor auf. Als dieser jedoch eine wichtige Position in der Hierarchie des Clans einnimmt, verändert sich alles und Ria sieht sich gezwungen in die Sphären zurückzukehren.

"Die Verschworenen" ist der zweite Band der Trilogie um Ria und ihre Freunde. Auch in der Fortsetzung ist Ria die Protagonistin der Dystopiereihe. Nach dem gelungenen Auftaktroman "Die Verratenen" war ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Poznanski baut den zweiten Band zunächst etwas ruhiger auf. Dieses hat mich jedoch nicht gestört, da stets kleine Puzzleteile ergänzt wurden und vieles davon für den späteren Verlauf der Geschichte wichtig ist.

Poznanskis Schreibstil ist sehr angenehm und Ria ist weiterhin eine tolle Heldin. Sehr gefreut hat mich, dass die Autorin immer wieder geschickt Rias damalige Ausbildung bzw. deren Resultate eingebracht hat und des Öfteren auf ihre Talente im Bereich (Körper-) Sprache - und wie sie damit Menschen manipuliert kann - zurück gekommen ist. Begeistert hat mich Poznanskis Ideenvielfalt. So steht etwas (aus Spoilergründen nicht näher definiert), das den Leser mindestens den halben Roman über begleitet, plötzlich in einem ganz anderen Licht und verkörpert etwas, auf das ich nie gekommen wäre. Das Ende ist absolut grandios, bietet so viele neue Informationen und deckt zahlreiche Geheimnisse auf. Es war einfach toll zu sehen, wie sich plötzlich verschwommene Details zu klaren Wahrheiten verändern und neues Licht auf die Sphären und die Clans werden. Je weiter man liest, umso größer wird der Sog des Buches, dem man sich irgendwann gar nicht mehr entziehen kann und möchte.

Fazit: Eine wirklich tolle Fortsetzung für alle, die Band 1 gelesen haben (was unabdingbar ist). Wer den Auftaktband noch nicht kennt, aber Dystopien mag, sollte sich unbedingt die beiden Bücher kaufen, denn Poznanski bietet eine Menge fürs Leserherz. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten!
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TOP 1000 REZENSENTam 22. Juli 2014
Man kann es unschwer an der Überschrift erkennen: Das ist wieder ein Buch, das mich den Kopf wiegend und grübelnd überlegen lässt, wie ich es am besten bewerte.
Was ist passiert (ich übernehme keine Haftung für Spoiler, wer also Teil 1 nicht gelesen hat, schleicht sich am besten!)?

Ria und der Rest ihrer überlebenden Freunde lassen die Dornen glauben, dass sie aus ihrem Revier fortgezogen sind, tatsächlich jedoch sind sie Quirin in die unterirdische Stadt gefolgt. Quirin unterstützt den Plan Aureljos, zurück in eine Sphäre zu gehen, Ria und Tycho sind strikt dagegen. Das führt zu Konflikten zwischen den Verratenen, jedoch nicht allzu sehr, immerhin sind sie ja alle sehr zivilisiert. Ganz im Gegensatz zu Quirin und Sandor und den anderen Stammesleuten. ^^
Während also Aureljo an dem Plan arbeitet, in eine Sphäre zu gelangen, sitzt Ria die meiste Zeit in einer unterirdischen Bibliothek, wo sie Bücher sortiert und dort plötzlich auf Zettel von Jordan stößt. Wir erinnern uns: Jordans Chronik wurde als Hauptgrund genannt, warum Ria und Co. überhaupt getötet werden sollten. Leider sind die wenigen Zettel, die sie findet, so dermaßen kryptisch gehalten, dass nicht einmal die beste Kommunikationsstudentin etwas damit anfangen kann. Trotzdem merkt sie sich alles.
In der Zwischenzeit verschlechtert sich der Zustand ihrer Freundin immer mehr und sie müssen sich eingestehen, dass sie hilflos sind ohne Medizin. Dass sich Ria und Sandor, der zukünftige Fürst der Dornen, immer näher kommen, hilft ihr auch nicht gerade, sich zu entspannen. Schließlich passiert etwas Ungeheuerliches, das Ria geradezu zwingt, Aureljo in die Sphäre zu folgen - und dort endlich stößt sie auf das Geheimnis des Verrats an ihnen.

Das Problem, das ich mit dieser Dystopie habe, ist die Tatsache, dass es Frau Poznanski immer so langsam angehen lässt. Es wird seitenweise - gerade unter der Erde -, immer nur über dasselbe geredet, sich im Kreis gedreht oder in einer uralten Bibliothek aufgehalten, in der Bücher sortiert werden. Das finde ich bedauerlich, denn eigentlich mag ich die Idee, und die Autorin kann definitiv schreiben, ihr Stil ist gut. Ich wünschte nur, sie würde sich dazu überwinden können, auch ab und zu Handlungen zu straffen, dann könnten sie richtig spannend werden. So jedoch kämpft man sich mehr oder weniger durch die erste Hälfte des Buches und vor allem - zumindest in meinem Fall - verdreht man die Augen, als unbedingt die dystopietypische Dreiecksbeziehung aufgenommen werden muss. Das ist so unnötig wie ein Kropf, zumal Ria beide Männer in gleicher Weise anziehend findet: Wenn sie ihr Gesicht an sie drückt, riechen sie so gut. (An dieser Stelle kann man sich natürlich fragen, inwiefern jemand noch gut riechen kann, der seit Wochen bzw. sein ganzes Leben lang in Saukälte lebt und nie eine heiße Dusche benutzen kann, aber lassen wir das mal dahingestellt.)

Sobald es in die Sphäre geht, nimmt die Spannung deutlich zu und der Schluss ist genau so, wie ich mir die ganzen Bücher wünschen würde: Und wäre dem so, wäre das eine herausragende Dystopie.

Fazit: Ich möchte gern wissen, wie es ausgeht, aber ich reiße mir deshalb kein Bein aus.
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am 24. Juni 2014
Meine Meinung:
Lange Zeit ist es her als ich den ersten Band "Die Verratenen" gelesen habe, ich war neugierig auf den Folgeband und habe ihn verschlungen. Das Buch fängt spannend an den Ria hat mit ihren Freunden einen Zufluchtsort unter der Erde gefunden, dort spielt sich auch die Geschichte größtenteils ab. Unter der Erde sind alle eingeschränkt und man merkt schnell das es nicht gerade das beste Versteckt ist, anderes bleibt ihnen aber nicht übrig. Das Buch ist wie auch im ersten Band aus der Sicht von Ria geschrieben, sehr spannend da ich finde das Ria eine unglaublich tolle Persönlichkeit hat. Das Buch war aber nicht nur spannend, es war auch emotional, den im zweiten Band durften wir viele Charaktere kennenlernen die alle ihre kleinen Fehler oder Macken hatte, und dann mussten wir uns auch schon wieder verabschieden.. Ein absoluter Pagetuner der seinen Vorgänger um einiges Voraus ist!

Fazit
Nach einigen Startschwierigkeiten konnte mich Ria wieder in ihren Bann ziehen. Ein spannender Folgeband der seinen Vorgänger das Wasser reicht.
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