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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig gut durchdacht!
Die Verschworenen ist der zweite Teil der Eliria – Trilogie und konnte mich wieder voll und ganz begeistern.

Ria und ihre Freunde müssen sich nach den Ereignissen des ersten Bandes unter der Erde verstecken. Sie müssen einen Plan ausarbeiten und im richtigen Moment aufbrechen. Denn genau wie die Leser wollen sie wissen, wie sie die Sphären...
Vor 5 Monaten von Jessy Rey veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant - langweilig - interessant - langweilig ...
Man kann es unschwer an der Überschrift erkennen: Das ist wieder ein Buch, das mich den Kopf wiegend und grübelnd überlegen lässt, wie ich es am besten bewerte.
Was ist passiert (ich übernehme keine Haftung für Spoiler, wer also Teil 1 nicht gelesen hat, schleicht sich am besten!)?

Ria und der Rest ihrer überlebenden...
Vor 5 Monaten von progue veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig gut durchdacht!, 17. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Die Verschworenen ist der zweite Teil der Eliria – Trilogie und konnte mich wieder voll und ganz begeistern.

Ria und ihre Freunde müssen sich nach den Ereignissen des ersten Bandes unter der Erde verstecken. Sie müssen einen Plan ausarbeiten und im richtigen Moment aufbrechen. Denn genau wie die Leser wollen sie wissen, wie sie die Sphären angeblich verraten haben. Aureljo will dafür in die Sphäre „Vienna 2“ reisen, Ria dagegen möchte beim Clan bleiben. In dessen Bibliothek findet sie immer wieder vereinzelte Seiten von Jordans Chronik. Doch dann passiert etwas und sie müssen schneller aufbrechen als gedacht…

Zeitlich spielt „Die Verschworenen“ direkt nach „Die Verratenen“. Anfangs spielt Ursula Poznanski mit der Ungeduld der Leser. Ria und ihre Freunde fühlen sich unter der Erde richtig eingesperrt, ohne Bewegungs- und Handlungsspielräume und dieses Gefühl bringt sie durch den langsamen Einstieg wirklich rüber. Die Seiten sind zumindest bei mir ungeduldig geflogen.
Die Beziehung zwischen Ria und Sandor entwickelt sich weiter und nimmt dann eine abrupte Wendung. Die Autorin schafft es aber wie keine zweite alles wieder in verständliche Bahnen zu lenken, so dass man den jeweiligen Charakteren nicht lange böse sein konnte.

Als Ria dann wieder in einer der Sphären ist, natürlich verdeckt und unter falschen Namen, kribbelte es förmlich. Denn sie mussten Informationen beschaffen, alles anwenden was sie damals gelernt hat. Reden, analysieren, sich verstellen. Bei jeder kleinen Aktion dachte ich, jetzt ist es vorbei, jetzt fliegt sie auf oder nein tu’s nicht! So mitgefiebert habe ich.

Außerdem sieht man die Welt aus der Sicht der weniger Privilegierten, den Arbeitern, die die Sphären eigentlich sogar am laufen halten. Randcharaktere werden wichtiger, man lernt sie lieben und die unerwarteten Wendungen bringen die Geschichte immer wieder schneller in Fahrt.

In diesem zweiten Teil gibt es sogar schon eine Auflösung, warum passiert, was passiert ist. Und diese ist so unglaublich gut durchdacht, ohne Logikfehler und im Nachhinein denkt man zurück und viele Gespräche und Situationen ergeben plötzlich einen ganz anderen Sinn. Alleine kommt man im übrigen da auch nicht drauf.

Von daher kann ich nur sagen, dass das Buch wirklich super war und ich die Charakterentwicklung, die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren und die ganze Handlung unheimlich spannend fand. Die Auflösung zum Ende hin hat noch einmal alles getoppt. Für mich war „Die Verschworenen“ das perfekte Buch und ohne den üblichen Durchhänger den Trilogien im Mittelteil normalerweise haben. Schon jetzt eine meiner Lieblingsreihen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht süchtig!, 6. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Diese Rezension steht schon beim ersten Teil, aber da es sich um eine Trilogie handelt, soll man mir das nachsehen...

Über den Inhalt wurde hier schon an anderer Stelle genug geschrieben, ich will auch nicht zu viel verraten. Ich selber unterrichte Deutsch an einer Schule in Niedersachsen und wir haben im letzten Jahr "Erebos" im Unterricht gelesen. Dieses Jahr hatte ich dann blind "Die Verratenen" auf eine klasseninterne Leseliste gesetzt, weil den Schülern "Erebos" so gut gefallen hatte.

Ich selber wurde dann wahrlich umgehauen. Nachdem ich nämlich am Beginn der Herbstferien Zeit für "Die Verratenen" erübrigen konnte, habe ich keine drei Tage gebraucht, bis ich es durch hatte. Die Geschichte wird toll erzählt und hat viele ungeahnte Wendungen. Auch die Andeutungen rund um die Naturkatastrophe machen es einem quasi unerträglich, das Buch wegzulegen und etwas anderes zu machen. Man will einfach immer weiterlesen und erfahren, was es damit auf sich hat und wie es mit Ria weitergeht.

Jedenfalls war ich knapp vor dem letzten Wochenende mit "Die Verratenen" fertig und musste dann bis Dienstag warten, ehe ich "Die Verschworenen" und "Die Vernichteten" endlich zu Hause hatte. "Die Verschworenen" hatte ich dann Mittwochmorgen durch und "Die Vernichteten" habe ich soeben fertig weggelegt. Immerhin fast 1000 Seiten in drei Tagen! Man kommt wirklich kaum noch zu etwas anderem, Fernsehen oder Internet werden zur Nebensache, ich habe wirklich von morgens bis spät in die Nacht gelesen.

So ein tolles Leseerlebnis hatte ich bislang selten und dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken! Diese Trilogie ist der Wahnsinn! Und was bin ich froh, dass ich nicht schon vor einem oder zwei Jahren darauf aufmerksam geworden bin! Ich wäre verrückt geworden, wenn ich auf die jeweiligen Nachfolger hätte warten müssen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ursula Poznanski setzt die Eleria-Reihe gelungen weiter fort, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Inhaltsbeschreibung

In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als Lichtblick erweist sich in dieser Zeit, im wahrsten Sinn des Wortes, ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt und dessen Zuneigung ihr täglich mehr bedeutet. Doch dann wird Sandor Clanfürst, und mit einem Schlag ist alles anders.

Cover

Ich finde die Cover der Reihe toll! Sie sehen echt hübsch aus im Regal und machen etwas her. Sie sehen einfach besonders aus und machen neugierig. In gewisser Weise nehmen sie sogar Bezug zur Geschichte.

Handlung

Die Verschworrenen ist der zweite Teil der Eleria Reihe. Der zweite Band setzt dort an, wo wir die Truppe rund um Eleria, kurz Ria, verlassen haben: In der Stadt unter der Stadt. Nur Quirin, der Herscher der Unterstadt, Villem, der Clanfürst der Schwarzdornen und Sandor, sein Stellvertreter wissen von der Anwesenheit der Fünf. Der Rest der Schwarzdornen ist in dem Glauben, dass die Lieblinge, wie Ria, Tycho, Tomma, Aureljo und Dantorian vom Clan genannt werden, weitergezogen sind.
Ria vertreibt sich die Zeit in der Unterstadt mit dem Sortieren und Bewerten von alten Büchern, die Quirins Bibliothek beherbergt. Dabei findet sie immer mehr einzelne Seiten von dem Buch “Jordans Chronik”. Was bedeuten sie? Was hat die Chronik mit ihr und den anderen vier ehemaligen Studenten zu tun?
Ria sucht nach Antworten doch die Zeit wird immer knapper, denn Aureljo und Dantorian planen sich in die nächstgelegene Sphäre mit Namen Viennna 2 einzuschmuggeln um in Erfahrung zu bringen, warum sie für den Sphärenbund eine so große Gefahr darstellen, dass diese über Ihnen ein Todesurteil verhängt haben. Werden sie ihren Plan in die Tat umsetzen? Und was ist mit den anderen? Trennen sich hier die Wege der kleinen Gemeinschaft?

Wie auch im ersten Teil führt Frau Poznanski uns erst mal langsam und ruhig in die Geschichte ein. Die Erinnerungen von den Geschehnissen aus Band 1 kamen nach und nach zurück und ich verlor mich immer mehr in Rias Welt, auch wenn zu Beginn noch nicht viel passiert. Am Anfang wird viel Augenmerk auf die langsam anbahnende Liebe zwischen Sandor und Ria gelegt, die sich schon im ersten Band etwas herauskristallisierte. Die Chemie zwischen den beiden hat mir echt gut gefallen. Sie sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht, wissen aber was sie aneinander haben.
Ria verbringt viel Zeit mit ihm und das obwohl sie ja eigentlich mit Aureljo zusammen ist. Doch Ria gefällt es nicht, dass Aureljo zurück in die Spähren will. Sie will bei den Schwarzdornen bleiben. So auch Tycho.
Doch dann passiert etwas, womit Ria nicht gerechnet hat: Villem stirbt nach einem Clanangriff und Sandor wird sein Nachfolger. Das ändert alles und zwingt Ria zu einer folgenschweren Entscheidung. Welche das ist, müsst ihr selber lesen. Aber die Spannung steigt ab diesem Moment und lies mich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Charaktere

Ria war mir schon im ersten Band sympathisch. Sie ist ein kluges Mädchen, weiß, was sie will und setzt dies auch durch. Durch ihre Fähigkeit der Redegewandheit hat sie oft leichte Karten bei ihrem Gegenüber, manchmal zu leicht
wie ich finde, aber es ist auch ungemein faszinierend, was sie alles aus einzelnen Gesten entnimmt.
Sandor ist immer noch der kühle, wortkarge, manchmal auch etwas mürrische junge Mann. Trotzdem habe ich ihn sofort ins Herz geschlossen und finde, er passt sehr gut zu Ria, Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Mit Aureljo hingegen kann ich wenig anfangen. Ich habe keine Verbindung zu ihm aufbauen können, er wirkt sehr distanziert zum Leser, dies schreibe ich zum Teil seiner hervorstechenden Eigenschaft, Geradlinigkeit, zu.
Tycho, Tomma und Dantorian haben in dieser Geschichte nicht viel Raum bekommen, sodass ich zu Ihnen jetzt gar nicht viel sagen möchte. Auch sie tragen zum Fortlauf der Geschichte ihren eingenen Teil bei.

Schreibstil

Der Schreibstil fesselt sofort. Er ist flüssig, leicht zu lesen und die Seiten fliegen nur so dahin und alles wird aus Rias Sicht erzählt.

Fazit

Der zweite Band rund um die Lieblinge und Prims hat mir genauso gut gefallen wie der erste! Da gibt es gar nicht mehr zu sagen, der 2. Teil steht dem ersten in nichts nach. Ursula Poznanski hat wieder gute Arbeit geleistet! Der nächste Teil steht seit gestern schon bei mir in den Startlöchern, hoffentlich geht es so gut weiter! Fünf Buchbäume für diese Leistung!
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4.0 von 5 Sternen Besser als der Durchschnitt - mit kleinen Schwächen, 9. Dezember 2014
Wie anhand von Titel und Sternenzahl bereits deutlich werden sollte, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Nicht genial gut, aber definitiv besser als der Durchschnitt, zumindest von dem, was mir sonst hier als Jugendbuch-Vorschlag von Amazon angeboten wird (Natürlich Geschmackssache, aber eine Rezension soll ja auch den eigenen Geschmack wiedergeben)
Splitten wird das einfach mal schön ordentlich in Plus und Minus.

Also gefallen haben mir:

+ Schreibstil:
Der Schreibstil bleibt wie gewohnt flüssig, keine groben Schnitzer, alles gut. Wer Band 1 auch mochte, wird hier wohl wenig zu beanstanden haben.

+ Spannung/Rätselraten:
Die Spannung baute sich langsam auf (siehe Punktabzug), aber als sie dann da war, dann war sie präsent und ließ mich das Buch nicht mehr vor einer späten Uhrzeit schließen. Es werden Stückweise Hinweise gegeben und man rätselt zusammen mit Ria, was der Grund dafür war, dass sie als Verschwörer exekutiert werden sollten. Mit dem Verlauf des Buches häuften sich die Puzzle-Stücke und man konnte trotzdem nicht die Verbindung herstellen. Tatsächlich offenbarte sich des Rätsels Lösung erst als Ria sie, im letzten Kapitel, in einem Gespräch offenlegt. Ein großer Pluspunkt, denn oft passiert es, dass man schon vor dem Protagonisten die Lösung hat und erstmal warten darf, bis der-/diejenige nun endlich auch darauf stößt. Hier war das nicht der Fall. Man konnte mit Ria miträtseln und wurde sogar eher im Unklaren gelassen (Ria wusste es, bevor ich als Leser die Lösung hatte), aber da jene Auflösung schon das Kapitel darauf eintrat, war das im Gegenteil nicht ärgerlich, sondern nervenaufreibend spannend.

+ Charaktere:
Ria ist ein Charakter, der genau meinen Geschmack trifft. Mal nicht das Naivchen, das sich mehr durch Glück und männlichen Retter in der Not durchschlägt, sondern vielmehr durch eigene Stärke, die in Logik, Strategie und Verhandeln liegen. Sie ändert sich dahin gehend auch nicht im 2. Band, sondern wird lediglich vor neue Aufgaben gestellt, bei denen man sie gerne verfolgt und sich in sie hineinversetzt.
Der Rest der Truppe war genauso schön ausgewählt. Wie schon in Band 1 haben mir Aureljo, Tomma, Dantorian und Tycho super gefallen. Von allem etwas dabei, aber ohne dabei ins Klischee abzurutschen. Alle hatten einen Charakter, den man zuordnen könnte.
Sandor. Ja. Ihn mochte ich auch gern. Wenn auch nicht so gern, wie die anderen. Er hatte einen interessanten Charakter, dessen Kanten leider wie so oft in Storys mit einer Liebesgeschichte ein bisschen zu hart geschliffen wurden.

Abstriche, die zum Punktabzug führten:

- Liebesgeschichte: Wie bereits angedeutet: Mir war Sandors plötzliche Annährung an Ria zu… plötzlich. Das kam vollkommen aus dem nichts. Vielleicht hatte ich nicht mehr Band 1 im Kopf, aber als er hier ungefähr Ende des ersten Drittels auf einmal vor ihr stand und, man könnte fast sagen, sie um ein Date bat, war ich zugegebenermaßen irritiert. Auch die urplötzliche Abneigung gegen Aureljo, die damit einherging, empfand ich als einen Kritikpunkt, den ich nicht übersehen kann.

- Auflösung:
Der Punkt ist jetzt nicht so tragisch, aber ich kann nicht umhin, zu behaupten, dass ich ein klein wenig enttäuscht war. Wenn man eine ganz eigene Welt aufbaut, mit Sphären und Clans, hatte ich einfach mit etwas gerechnet, das ich nicht schon aus anderen Büchern kenne. Es ist natürlich trotzdem schön erschlossen und gut durchdacht (wie schon oben beschrieben), mich interessiert auch trotzdem, wie es weitergeht. Allerdings hat es mich als Vielleser eben betrübt, dass ich das „Problem“ in abgewandelter Form letztlich schon anderswoher kannte.

- Langatmiger Einstieg:
Durch die ersten rund 80 Seiten musste ich mich wirklich kämpfen und hatte das Buch auch tagelang auf der Kommode ungerührt liegen lassen, ohne den Drang weiterlesen zu wollen. Es zog sich, das Leben unter der Stadt, das Sortieren der Bücher, es war im Gegensatz zu Band 1 schwieriger wieder in die Geschichte zu kommen. Dann wurde es allerdings besser und spannender und wanderte zielstrebig auf das Ende hin.

Fazit:
Trotz aller Abstriche definitiv lesenswert. 80% waren super, 10% okay bis gut, 10% langatmig.
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5.0 von 5 Sternen Spannender geht's ja wohl nicht! Perfekter Lesegenuss!, 31. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Nachdem sie den Sphären entkommen sind, finden Ria und ihre Freunde Zuflucht in der Stadt unter der Stadt. Doch das Leben unter Tage zehrt an ihren Nerven und sorgt für angespannte Stimmung unter den Freunden. Während Aureljo plant, gemeinsam mit den anderen in die Sphären zurückzukehren und die Verschwörung gegen sie aufzudecken, arrangiert sich Ria mehr und mehr mit dem Leben der Außenbewohner. Ihre Tage füllt sie mit der Suche nach weiteren Seiten aus Jordans Chronik, die sie in der alten Bibliothek der Unterstadt gefunden hat. Und mit Ausflügen an die Oberfläche, zu denen Sandor sie mitnimmt und die ihre Freundschaft zu ihm stetig wachsen lassen. Doch dann wird Sandor Clanfürst und plötzlich bricht alles auseinander...

Dunkle Ringe unter den Augen, heftiges Gähnen und nur mit Mühe aufrecht am Arbeitsplatz sitzen? Keine Frage, ich habe die Nacht durchgemacht. Und Schuld daran ist dieses Buch hier! Denn Teil 2 der Eleria-Trilogie war echt so unglaublich spannend, dass ich das Buch einfach nicht wegpacken konnte, bis ich endlich wusste, was hinter dem Geheimnis rund um Ria und ihre Freunde steckt. Und so habe ich einige schlaflose Nächte erlebt und bin gemeinsam mit Ria einem unfassbaren Geheimnis auf die Schliche gekommen.

Dabei startet die Geschichte noch recht gemächlich, nimmt aber schnell Fahrt auf. Während Tycho die dunklen Gänge der Stadt unter dem Clanlager erkundet, tüfteln Aureljo und Dantorian an ihrem Plan, wie sie sich zurück in die Sphären schleichen können. Ria findet unterdessen in der alten Bibliothek einzelne Seiten aus Jordans Chronik - dem Buch, das der Grund dafür ist, weswegen man sie ermorden wollte. Doch die Seiten werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Einen weiteren Grund für Verwirrung bietet ihr Sandor; der zukünftige Clanchef holt Ria immer wieder ab, um mit ihr Zeit zu verbringen und Ausflüge an die Oberfläche zu unternehmen. Empfindet er etwa genauso für sie, wie Ria für ihn?

Meine Güte, was bin ich durch dieses Buch gehetzt. Schon im ersten Band hat mich die Frage nach dem Warum ans Buch gefesselt: Warum versuchen die Sphären, ausgerechnet ihre besten Studenten umzubringen? Was hat das alles mit Jordans mysteriöser Chronik zu tun? Hier nun erfahren wir endlich häppchenweise was in dem Buch steht, als Ria immer mehr Seiten in der staubigen Bibliothek findet. Und als am Schluss des Buches die Auflösung kam, war es für mich wirklich ein Schock! Ich habe beim Lesen ja echt einige Theorien aufgestellt, aber mit dieser Auflösung habe ich tatsächlich nicht gerechnet und war richtig geplättet. Ein genialer Einfall, Frau Poznanski!

Und wie auf die Aufklärung des Geheimnisses hingearbeitet wurde, war nicht weniger fesselnd. Teil 2 ist sehr spannend erzählt und bietet einige schockierende Entwicklungen. Spielt die erste Hälfte des Buches noch in der Außenwelt, wechselt das Setting zur Hälfte hin und wir finden uns in den Sphären wieder, wo Ria und Co. ständig Gefahr laufen, entdeckt zu werden. Besonders dieser Part hat mich beim Lesen sehr angespannt vor den Seiten sitzen lassen und ich habe richtig mitgefiebert. Aber Ria ist ja nicht umsonst einer der klügsten Köpfe ihrer Generation. Wobei sie sich in Teil 2 doch merklich verändert. Ria, die eigentlich geschult ist in Rhetorik und Überzeugungsfähigkeit, greift im zweiten Teil nämlich immer seltener auf ihre erlernten Fähigkeiten zurück und lässt sich mehr von ihren Gefühlen leiten. Dadurch wirkt sie auf mich menschlicher und zugänglicher als noch im ersten Teil und ähnelt langsam immer mehr den Prims, den Außenbewohnern. Was wohl auch durch ihre Gefühle für Sandor beeinflusst wird.

Zwischen Ria und Sandor entwickeln sich nämlich langsam mehr als nur freundschaftliche Gefühle. Wie sich die Liebesgeschichte in den Rest der Handlung einfügt, fand ich sehr gelungen, denn sie ist sehr dezent gehalten, hält sich im Hintergrund und lenkt nicht unnötig von der Haupthandlung ab. Dadurch ist sie aber nicht weniger präsent und mitreißend und ich habe sehr mit Ria mitgefühlt. Immerhin ist sie ja eigentlich mit Aureljo zusammen...

Kurzum: das Buch war wirklich ein perfekter Lesegenuss, voller Spannung, Dramatik und schockierender Wendungen! Hut ab vor Ursula Poznanski, die einen großartigen zweiten Teil geschrieben und mir schlaflose Nächte beschert hat und mich nun mit einem hoffnungsvollen, aber auch einem bangen Auge auf das Finale blicken lässt. Die Vernichteten - ich komme!
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4.0 von 5 Sternen Besser als Band 1, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Zum Erscheinen des dritten Bands dieser Reihe habe ich beschlossen, den zweiten Teil schnell noch zu lesen, damit ich die Reihe dann beenden kann.
Der erste Teil hatte mir ja im Großen und Ganzen ganz gut gefallen, hatte für mich aber noch Luft nach oben gehabt.
Für mich fing auch der zweite Teil wieder eher ruhig an. Für mich kam keine Spannung auf, oft war ich ein bisschen gelangweilt und vor allem konnte ich keine Nähe zu der Protagonistin Ria aufbauen. Obwohl das Leben in der Außenwelt sie schon etwas von der fast klinischen, emotionslosen Atmosphäre der Sphären weggebracht hat, ist sie immer noch sehr auf Logik, Vernunft und Verstand bedacht. Sie kann nur selten loslassen und bleibt kontrolliert und distanziert. Ein Beispiel dafür ist ihre Beziehung zu Aureljo. Ich finde nicht, dass man das Beziehung nennen kann… Die beiden stehen sich vielleicht nahe, aber es ist absolut keine Liebe zwischen den beiden zu erkennen.
Nach ungefähr 150 Seiten änderte sich dieser Zustand endlich; ich wurde mehr mitgerissen und nach und nach bemerkte ich auch weitere Veränderungen an Ria (zum Positiven!).
Während Aureljo gemeinsam mit Dantorian plant, in eine der Sphären zurückzukehren und dort mehr über die angebliche Verschwörung herauszufinden, lernen wir Sandor näher kennen. Eine Wendung, die mir sehr gut gefallen hat.
Meiner Meinung nach verrät der Klappentext mal wieder viel zu viel. Ich bin jedenfalls froh, dass mich der zweite Teil mehr überzeugen konnte, als der erste. Vor allem zum Ende hin war es richtig, richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Teilweise habe ich die Seiten nur überflogen, weil ich Angst hatte, dass Ria auffliegt bzw. was als nächstes passiert.
Endlich (allerdings erst ganz am Ende) erfahren wir auch, woraus diese ominöse Verschwörung denn nun besteht. Für mich war es absolut unerwartet und überraschend.
Das Ende macht gespannt auf den abschließenden Teil, den ich mir sofort als nächstes vornehmen werde.

Fazit:
Auch wenn ich mit dem Buch ein bisschen Startschwierigkeiten hatte, konnte mich Ursula Poznanski nach einer Aufwärmphase mit ihrem spannenden Schreibstil überzeugen. Insgesamt hat mir der zweite Teil besser gefallen, als der erste und endlich gab es auch mal ein bisschen Spannung. Eigentlich sogar ein bisschen viel, teilweise schon nervenzerreißend. Aber gut :D Ich bin total gespannt auf den Trilogieabschluss und empfehle die Reihe Dystopieliebhabern, die nichts gegen ruhige Phasen haben.
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5.0 von 5 Sternen Ursula Poznanski hat bewiesen, dass sie nicht nur fesselnde Einzelbände schreibt, sondern auch ein Talent für Serien besitzt., 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Der Sphärenbund sucht noch immer nach den angeblichen Verrätern Ria, Aureljo, Tycho, Tomma sowie Dantorian und wenn sie sie finden, werden sie nicht zögern sie zu töten. Vorerst haben sie Zuflucht in der Stadt unter der Stadt gefunden, was nur wenige Clanmitglieder wissen. In Sicherheit sind sie deshalb aber nicht und während es an der Oberfläche nun häufiger zu Kämpfen zwischen den verschiedenen Clans kommt, muss die Gruppe sich permanent unter der Erde versteckt halten.

Aureljo und Dantorian arbeiten weiterhin fieberhaft an ihrem Plan in eine andere Sphäre zu gelangen, die Anderen sehen ihre Zukunft dagegen eher außerhalb der schützenden Kuppeln. Ria verbringt die meiste Zeit in den Tiefen der Bibliothek und stößt dort unerwartet auf eine erste Seite aus Jordans Chronik. Zusammen mit den restlichen Fragmenten findet sie darin vielleicht endlich die ersehnten Antworten ...

Die Verschworenen ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die ihren Vorgänger zwar nicht übertrifft, doch immerhin ganz gut mit ihm mithalten kann und den Leser später noch richtig zu fesseln vermag.

Der Beginn ist eher ruhig und unspektakulär, allerdings dennoch interessant. Man lernt ein paar Gebräuche des Clans der Schwarzdornen besser kennen; erkundet die vielen, endlosen Gänge der Stadt unter der Stadt; sorgt sich um Tomma, deren Schicksal einen nicht kalt lässt, obgleich man sie nicht mehr besonders mag; sieht zu, wie Aureljo und Dantorian mit Quirins Hilfe an ihrem Entschluss nach Vienna 2 zu gelangen arbeiten; sortiert gemeinsam mit Ria die unzähligen Bücher im Tiefspeicher, wobei sie schließlich ein paar Seiten aus Jordans Chronik findet.

Ria ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist ausgesprochen intelligent und zu rein logischem Denken erzogen worden, hat aber trotzdem Herz und ist zu viel Mitgefühl fähig. Sie stand wirklich hinter den Zielen, die der Sphärenbund ihr glaubhaft vermittelt hat, nämlich den Außenbewohnern zu helfen und sie nicht zu vernichten. Daher fällt es ihr immer noch schwer zu glauben, zu welchen grauenvollen Taten er fähig ist, obwohl sie inzwischen einiges mit eigenen Augen gesehen oder am eigenen Leib erfahren hat.
Während Ria selbst nicht darüber erfreut ist und glaubt ihr Training zu vernachlässigen, empfindet man ihre Veränderungen als Leser sehr positiv. Diese ständige Emotionskontrolle muss extrem anstrengend sein und es ist viel angenehmer, wenn Ria ihre Gefühle ab und zu offen zeigt wie ein normaler Mensch. Denn selbst wenn ihr Gesicht ist unbewegt bleibt, wütet im Inneren manchmal ein Sturm, den man nicht zwangsläufig verstecken muss.

Die drei Jungs der Gruppe, insbesondere Dantorian und Aureljo, bleiben ziemlich blass und sind schwer einzuschätzen. Dass Ria sich allmählich immer mehr von Aureljo entfernt, trägt ebenfalls nicht dazu bei das zu ändern. Lediglich Tycho hat seinen ganz eigenen Charakter und macht deutlich, wenn ihm etwas nicht passt oder ihn bedrückt.

Dafür lernt man ein paar der Außenbewohner besser kennen, allen voran den zukünftigen Anführer Sandor, den man mehr und mehr ins Herz schließt, weil er Ria auf das Leben draußen vorbereitet und gelegentlich Ausflüge an die Oberfläche mit ihr unternimmt. Dabei kommen sie sich, wie nicht anders zu erwarten, langsam näher, wodurch es Ursula Poznanski gelingt ein bisschen Romantik in ihre Dystopie zu integrieren. Ihre Gefühle zu einander sind nachvollziehbar, ihre Beziehung beschränkt sich jedoch auf wenige Momente und drängt sich nie in den Vordergrund. Dadurch wirkt sie auch viel authentischer, denn die Beiden haben weitaus größere Sorgen und Probleme als ihre Herzensangelegenheiten.

Die genauen Details von Aureljos Plan bekommt man nur am Rande mit und da die Handlung wieder aus der Perspektive von Ria erzählt wird, hat man ebenso wie sie nicht viel Vertrauen in dieses Vorhaben, das Quirin nach wie vor befürwortet, unterstützt und voran treibt. Dass Aureljo und Dantorian unbedingt in eine Sphäre zurück wollen um Antworten zu finden, wohingegen Ria und Tycho das Risiko einfach zu groß ist und sie für ihr Überleben lieber die Unwissenheit in Kauf nehmen, führt zu einer Spaltung der ohnehin schon kleinen Gruppe in zwei Lager und verursacht häufig ergebnislose Diskussionen. Letztere haben mit den Sphären bereits abgeschlossen und sind bereit für ein Leben in der Außenwelt, obwohl sie bestimmte Dinge des sicheren Lebens dort natürlich vermissen und nun entbehren müssen.

Ria sucht stattdessen in der Chronik nach Antworten. Zumindest bis ein einschneidendes Ereignis die Aufdeckung der angeblichen Verschwörung für sie ebenfalls unerlässlich werden lässt.
Die wenigen Seiten, die sie gefunden hat, sind zudem leider nicht allzu aufschlussreich. Man erfährt zwar, dass Jordan auch aus einer Sphäre geflohen sein muss, es werden aber insgesamt mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, zum Beispiel welche schreckliche Entdeckung ihn zu diesem drastischen Schritt veranlasst hat.

Richtig spannend wird es zum ersten Mal als es an der Oberfläche zu heftigen Kämpfen zwischen den Schwarzdornen und Feindclans mit vielen Opfern kommt. Die Sphären haben sie möglicherweise dazu angestachelt um Ria und den anderen auf die Spur zu kommen und trotzdem können sie nichts tun um zu helfen.

Als sie sich dann letztlich auf den Weg nach Vienna 2 begeben, nimmt die Spannung sogar noch zu, insbesondere da das bloße Betreten der Sphäre noch ihre leichteste Aufgabe ist. Über ihnen schwebt die ständige Angst enttarnt zu werden und sie haben keine Ahnung, wie wahrscheinlich das ist, weil sie nicht wissen, wem und wie oft ihre Bilder gezeigt wurden. Darüber hinaus müssen sie sehr geduldig sein, was vor allem Ria ziemlich schwer fällt.
Ihr Ziel war es herauszufinden, warum sie sterben sollten, doch gerade anfangs sind sie hauptsächlich damit beschäftigt nicht aufzufallen. Die Lebensbedingungen der Arbeiter sind nicht annähernd so rosig wie die von Studenten und die geistig vielleicht nicht sonderlich anspruchsvollen Aufgaben sind dafür körperlich umso anstrengender. In ihrer niedrigen Stellung ist es darüber hinaus ausgesprochen schwierig an bedeutsame Informationen zu gelangen und all ihre diesbezüglichen Pläne sind äußerst riskant. Wenn man sie beim Spionieren erwischt oder gar erkennt, könnte das immerhin eine sofortige Exekution nach sich ziehen.

Es ist Ria, die schließlich die entscheidenden Hinweise findet. Von den Schlüssen, die sie daraus zieht, ist sie jedoch so schockiert, dass sie es zunächst nicht einmal wagt sie in ihren Gedanken zuzulassen und inständig hofft sich zu irren, sodass man als Leser noch ein wenig länger im Dunkeln tappt und bis zur finalen Aussprache nur spekulieren kann.

Was sich letztendlich hinter allem verbirgt, ist nicht nur absolut überraschend, sondern ebenso unfassbar grauenvoll. Einigen Prims hat die Gruppe bedingungslos vertraut, was sich bei einer Person als schrecklicher Fehler entpuppt, weil sie alle diese vollkommen falsch eingeschätzt haben und die Wahrheit ist nur schwer zu ertragen. Mit so einer Wendung hätte man wahrlich nie gerechnet, sodass dieser perfide Plan einen völlig aus der Bahn wirft, wodurch man Rias ähnliche Gefühle sehr gut nachvollziehen kann. Welche Ausmaße diese komplexe Verstrickung einnimmt, hätte man nie vermutet und die unglaubliche Niederträchtigkeit des Ganzen ist sowohl erstaunlich als auch erschreckend. Viele vorherige Gespräche erscheinen nun in einem völlig neuen Licht, es erweisen sich noch viel mehr Dinge als Lüge als bisher angenommen und Rias ganze Welt wird erneut auf den Kopf gestellt.

Nach diesen Enthüllungen möchte man den dritten Band am liebsten sofort im Anschluss lesen. Man ahnt, worum es im Finale geht und möchte so schnell wie möglich wissen, ob es Ria gelingen wird das Schlimmste zu verhindern. Im letzten Teil steht für etliche Menschen alles auf dem Spiel und es wird keinesfalls leicht sein, nicht nur Leben zu retten, sondern vielleicht ebenfalls die Fronten aufzuweichen um die Menschen friedlich zu vereinen. Außerdem hofft man natürlich auf die Antworten zu den zahlreichen noch ungeklärten Fragen.

*FAZIT*
it Die Verschworenen hat Ursula Poznanski bewiesen, dass sie nicht nur fesselnde Einzelbände schreibt, sondern auch ein Talent für Serien besitzt. Ihre nicht nur spannende, sondern ebenso komplexe Geschichte benötigt diesen Raum außerdem um sich zu langsam zu entfalten und könnte somit gar nicht in nur einem einzigen Buch erzählt werden.

Den Abschluss der Reihe kann man nach diesem Ende und vor allem den Enthüllungen, die einen völlig sprachlos zurücklassen, jedenfalls kaum noch erwarten!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 18. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Habe inzwischen alle drei Bände gelesen und bin total begeistert ! Wirklich total spannend geschrieben.
Schade, daß es nicht mehr weiter geht ....
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Langsamer Start, grandioser Mittelteil, Wahnsinnsschluss!, 20. Oktober 2013
Kurz zum Inhalt: Nach den rasanten Ereignissen des ersten Bandes ist erst einmal Ruhe eingekehrt. Ria und ihre Freunde haben sich versteckt und warten auf den richtigen Moment aufzubrechen. Aureljo will in die Sphären zurückkehren. Es muss eine Antwort auf den Verrat geben! Ria dagegen ist skeptisch, ihr gefällt es im Clan, ihr altes Leben kann sie sich kaum noch vorstellen. In der Bibliothek findet sie mehr und mehr Fragmente der Jordans Chronik. Allmählich fügt sich das Bild zusammen. Doch Ria bleibt nicht viel Zeit, die Verhältnisse im Clan ändern sich. Von heute auf morgen muss sie aufbrechen, zurück in ihr altes Leben...
...

"Die Verschworenen" setzt unmittelbar zeitlich an "Die Verratenen" an. Ria und ihre Freunde müssen sich zunächst verstecken, im Clan sind sie nicht mehr sicher. Im Versteck unter der Erde ist der Bewegungs- und Handlungsspielraum allerdings deutlich eingeschränkt. Ihnen bleibt nicht viel zu tun, außer auszuharren und abzuwarten. Einige Lichtblicke waren die Momente, in denen Ria Ausschnitte der Jordans Chronik findet. Sonst war mir der Abschnitt leider zu lang gezogen. War ich zu Beginn noch richtig neugierig, machte sich mit der Zeit Eintönigkeit breit. Wie Ria habe ich mir nur noch gewünscht, dass das Geschehen sich endlich wieder auf der Oberfläche abspielt.

Wenig überraschend entwickelt sich die Beziehung zwischen Ria und Sandor. Ich glaube, diese Entwicklung wird nicht jedem gefallen. Zwischendurch gab es einen absoluten "Was-zur Hölle-Moment", da hätte ich das Buch fast weggeworfen. Doch man glaubt es kaum, wie Frau Poznanski alles wieder zusammengefügt hat... Als Ria wieder an die Oberfläche zurückkehrt, war ich wieder im Sog der Geschichte gefangen. Der Leser lernt eine andere Sphäre kennen, und zwar diesmal aus einem völlig anderen Blickwinkel. In "Die Verratenen" lernte man das Schicksal der Besonderen kennen. In "Die Verschworenen" gewinnen gerade die kleinen Leute, die das Rad am laufen halten, an Bedeutung. Für mich war es beeindruckend, wie gut die Autorin den Alltag dargestellt hat, es aber gleichzeitig unheimlich spannend gemacht hat. Bei den kleinsten Aufgaben schwebt das Damoklesschwert der Entdeckung mit - der kleinste Fehler kann schlimme Folgen haben. Fast schon atemlos habe ich der Handlung gefolgt, bei jeder kleinen Errungenschaft mitgefiebert und mich vor jeder möglichen Entdeckung gefürchtet.

Spürbar macht sich dabei die gründliche Ausbildung der Charaktere bemerkbar. Besonders Ria muss sich wieder auf ihre erlernten Retorikfähigkeiten verlassen: beobachten, analysieren und sich verstellen. Für mich war es ein wahrer Genuss sie wieder bei ihren Erfolge und Rückschläge zu begleiten. Gleichzeitig gibt es eine Menge über die Sphärenwelt zu erfahren und wertvolle Antworten, auf die ich schon seit dem ersten Band gewartet habe.

Vor allem die Auflösung zum Schluss macht das gesamte Buch aus und lässt es für mich noch einmal in der Wertung hochschnellen. Zunächst finde ich es wunderbar, dass man nun schon mitten in der Reihe erfährt, was es mit der Verschörung und den Ereignissen des ersten Bandes auf sich hat. Zweitens ist diese Auflösung perfekt durchdacht, unheimlich logisch und nicht zu erraten. Jede Menge Vorfälle machen nun Sinn und lassen einen erneut über das Buch nachdenken. Das lässt mich mit dem Einstieg versöhnen und wird meinen Erwartungen wieder voll und ganz gerecht. Die Art der Auflösung hat meine Erwartungen sogar übertroffen!

Fazit: Nachdem ich "Die Verschworenen" beendet hatte, war ich einfach nur hin und weg. Der Einstieg hatte mich schon fast enttäuscht zurückgelassen, doch zum Glück hat Frau Poznanski noch einmal alle Register gezogen. Sie hat es geschafft, der Welt weiter Farbe und Leben einzuhauchen. Besonders der neue Blickwinkel gibt so einiges über das Leben innerhalb und außerhalb der Sphären Preis. Außerdem zeigt sich einmal mehr, wie wertvoll und sinnvoll die Ausbildung der Charaktere war. Die zweite Hälfte des Buches erinnert schon fast an einen Agententhriller, unheimlich spannend und fesselnd! Besonders die Auflösung zum Ende hin hat mich im wahrsten Sinne des Wortes umgehauen und ein Stück weit mit dem Einstieg versöhnt. Ich wünschte, es würde mehr solche Bücher geben!

4,5 Sterne
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Läuft nach einem zähen Beginn zu Höchstform auf!, 13. Oktober 2013
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Die Verschworenen: Band 2 (Gebundene Ausgabe)
Ria hat gemeinsam mit Aureljo, Dantorian, Tycho und Tomma Zuflucht in der unterirdischen Stadt unter dem Gebiet der Schwarzdornen Zuflucht gefunden. Aureljo und Dantorian planen, sich in die nächstgelegenste Sphäre Vienna 2 einzuschleichen, um dort mehr darüber herauszufinden, warum sie alle getötet werden sollten. Die anderen möchten hingegen in der unterirdischen Welt bleiben - zu groß erscheint ihnen das Risiko, erkannt zu werden. Verzweifelt sucht Ria nach Jordans Chronik, findet aber nur einzelne, verwirrende Seiten. Was bedeuten sie? Und werden Aureljo und Dantorian ihren Plan tatsächlich in die Tat umsetzen?

Auf ihrer Flucht vor den farblosen Sentineln konnten sich Ria und ihre Freunde am Ende des ersten Bandes in die Stadt unter der Stadt retten. Dort sind sie vorerst sicher, vermissen aber auch bald das Tageslicht. Während Aureljo und Dantorian das Einschleichen in die nächstgelegene Sphäre planen, erkundet Tycho die Tunnel und Ria sucht nach Seiten aus Jordans Chronik. Nur Tomma bleibt teilnahmslos – können die Freunde sie aus ihrer Lethargie reißen?

Insgesamt ist der erste Abschnitt des Buches, der fast ausschließlich in der Stadt unter der Stadt spielt, recht ruhig. Während die nächsten Schritte geplant werden, werden nach und nach auch die Ereignisse des ersten Teils rekapituliert und meine Erinnerungen waren bald wieder aufgefrischt. Bald bekam ich jedoch das Gefühl, dass das Buch auf der Stelle tritt. Es wird viel über Ria berichtet, die immer mehr Zeit mit dem Schwarzdorn Sandor verbringt und ihn und seinen Clan besser kennenlernt – zu dieser Zeit fragte ich mich jedoch, was mir dieses Wissen bringt. Allen, denen der Beginn ähnlich zäh erscheint, ermutige ich an dieser Stelle sehr, weiterzulesen – das Wissen aus diesem ersten Abschnitt wird später noch wichtig. Trotzdem hätte der Beginn auch gerne kürzer ausfallen können.

Nach 222 Seiten kommt endlich wieder Tempo in die Handlung. Ab diesem Punkt konnte mich die Geschichte restlos begeistern und mitreißen. Ria wird zu einer folgenschweren Entscheidung gezwungen, die Dynamik in die Handlung bringt. Sie und ihre Freunde finden sich bald in einer äußerst riskanten Situation wieder, die mich um sie hat bangen lassen. Doch damit nicht genug – zum Ende hin wird übertrifft sich das Buch in Sachen Spannung noch einmal selbst und hält schließlich eine unglaubliche, überraschende Erkenntnis bereit, die vieles – was sage ich da, alles! - in einem neuen Licht erscheinen lässt. Was bedeutet das für den finalen Teil 3? Ich erwarte ihn nun sehnsüchtig.

„Die Verschworenen“ führt den Leser zunächst in die Stadt unter der Stadt, wo die Ria und ihre Freunde Zuflucht gesucht haben. Hier erfährt man viel, was später noch wichtig wird, trotzdem war mir der Beginn zu zäh. Mit einer folgenschweren Entscheidung Rias wird das Buch ab der Hälfte dann aber wieder richtig spannend und hat mich begeistern können. Wer bereits „Die Verratenen“ gelesen hat, sollte unbedingt weiterlesen, denn es kommt Licht ins Dunkel!
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Die Verschworenen: Band 2
Die Verschworenen: Band 2 von Ursula Poznanski (Gebundene Ausgabe - 16. Oktober 2013)
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