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am 6. November 2014
Über den Inhalt wurde hier schon an anderer Stelle genug geschrieben, ich will auch nicht zu viel verraten. Ich selber unterrichte Deutsch an einer Schule in Niedersachsen und wir haben im letzten Jahr "Erebos" im Unterricht gelesen. Dieses Jahr hatte ich dann blind "Die Verratenen" auf eine klasseninterne Leseliste gesetzt, weil den Schülern "Erebos" so gut gefallen hatte.

Ich selber wurde dann wahrlich umgehauen. Nachdem ich nämlich am Beginn der Herbstferien Zeit für "Die Verratenen" erübrigen konnte, habe ich keine drei Tage gebraucht, bis ich es durch hatte. Die Geschichte wird toll erzählt und hat viele ungeahnte Wendungen. Auch die Andeutungen rund um die Naturkatastrophe machen es einem quasi unerträglich, das Buch wegzulegen und etwas anderes zu machen. Man will einfach immer weiterlesen und erfahren, was es damit auf sich hat und wie es mit Ria weitergeht.

Jedenfalls war ich knapp vor dem letzten Wochenende mit "Die Verratenen" fertig und musste dann bis Dienstag warten, ehe ich "Die Verschworenen" und "Die Vernichteten" endlich zu Hause hatte. "Die Verschworenen" hatte ich dann Mittwochmorgen durch und "Die Vernichteten" habe ich soeben fertig weggelegt. Immerhin fast 1000 Seiten in drei Tagen! Man kommt wirklich kaum noch zu etwas anderem, Fernsehen oder Internet werden zur Nebensache, ich habe wirklich von morgens bis spät in die Nacht gelesen.

So ein tolles Leseerlebnis hatte ich bislang selten und dafür möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich bedanken! Diese Trilogie ist der Wahnsinn! Und was bin ich froh, dass ich nicht schon vor einem oder zwei Jahren darauf aufmerksam geworden bin! Ich wäre verrückt geworden, wenn ich auf die jeweiligen Nachfolger hätte warten müssen...
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am 29. Dezember 2014
So sehr mich die Krimis der Autorin nicht überzeugen konnten, so sehr gefiel mir im Gegensatz dazu dieser Auftakt zu einer interessanten dystopischen Trilogie!

VORSICHT, ENTHÄLT INHALTLICHE SPOILER!

Die Idee, dass nach einer langen Nacht, nach Ausbruch eines Vulkans, die Erde aus dem Gleichgewicht geriet und zweigeteilt wurde, gefällt mir sehr. Es gab für dieses Ereignis bereits Anzeichen, weshalb der eine Teil der Menschen, die daran geglaubt haben, weltweit Kuppeln erbaut haben, die den Menschen ein Leben in Sicherheit, Wärme, Vollversorgung, moderner Technologie und ausreichend medizinischer Versorgung, trotz der Umweltkatastrophe, gewährleisten sollten.
Der andere Teil der Menschen, der keine Sicherheit in den Kuppeln der jeweiligen Sphären gesucht hat, lebt heute in der Außenwelt, abgeschottet von der Moderne, zusammengerottet in Clans und kämpft ums Überleben. Die Umweltkatastrophe führte zu Jahrzehnten mit Schnee, Eis und Kälte. Die Außenbewohner, Prims genannt, kämpfen täglich ums Überleben. Bis auf die Freiheit in der Natur zu sein ist ihr Leben primitiv und schwer, da sie nur die einfachsten Mittel zur Verfügung haben.

In diesem Szenario wird eine Gruppe von Sphärenbewohnern des Verrats bezichtigt. Durch Zufall erfährt Ria, dass sie und weitere 5 aus ihrer Sphäre, wegen Verrats getötet werden sollen. Der ursprüngliche Unglaube, dass das wahr sein könnte verflüchtigt sich, als genau diese sechs Personen gemeinsam auf eine Reise geschickt werden. Wieso sollen sie getötet werden, denn sie sind sich keiner Schuld bewusst. Wer hat das angezettelt? Hat der Sphärenbund etwas damit zu tun? Ist es eine Intrige? Was ist der Plan des großen Ganzen?

Die Autorin konnte mich mit diesem ersten Teil überzeugen. Die Idee finde ich besonders, die Charaktere gut ausgearbeitet, die Welt, in der die Geschichte spielt ist gut ausgedacht und erscheint mir schlüssig. Ich war die ganze Zeit gespannt, was die "Verräter" erleben mussten und welche Geheimnisse sich langsam offenbarten. Ich habe die Protagonisten auf ihrer Flucht durch ihre Hochs und Tiefs sehr gerne begleitet.

Das Ende ist sehr interessant und macht große Lust auf den nächsten Teil! Dieses Buch war mir volle 5 Sterne wert!
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am 17. Mai 2013
Erster Satz:
Ich weiß, dass etwas Furchbares passiert sein muss, als Tomma den Raum betritt.
Zum Inhalt:

Zum Buch:

Cover & Titel:
Das Cover von „Die Verratenen“ ist auf eine sehr einfache Weise wirklich gut gestaltet wurden. Auf der oberen Hälfte ist der Querschnitt eines Blattes zu sehen, auf der unteren sieht man den Autorennamen mitsamt Titel des Buches. Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob das Cover etwas mit der Geschichte gemeinsam hat - vielleicht die Anspielung auf Natur und Freiheit? -, aber der Titel passt auf jeden Fall und wird auch von einem der Charaktere ab und an verwendet.

Meine Meinung:
„Die Verratenen“ ist das erste Buch von Ursula Poznanski, an das ich mich getraut habe. Warum? Ich bin nicht unbedingt ein Thriller-Fan und die Leser unter euch, die diese Autorin kennen, wissen, dass „Erebos“ und „Saeculum“ Einzelbänder sind, die sich genau in diesem Genre herumtreiben. Bei diesem Buch hier ist es allerdings anders: „Die Verratenen“ ist eine mehrteilige Dystopie, deren Klappentext mich von Anfang an unheimlich neugierig gemacht hat. Es stand auch länger auf meiner Wunschliste, bis ich mich dann endlich gewagt habe und es mir in der Buchhandlung habe einpacken lassen.

Zugegeben, mit den vielen begeisterten Rezensionen waren meine Ansprüche ziemlich hoch und ich bin mir auch nach Beenden des Buches noch nicht ganz sicher, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits gibt es an Idee und Umsetzung der Geschichte nichts zu meckern. Die Charaktere sind alle auf ihre Weise einzigartig und auch tiefgründig, der Schreibstil ist weder zu niveaulos, noch zu hoch angesetzt und die allgemeine Stimmung stimmt auch. Aber - und hier kommt das Andererseits - ich muss sagen, dass mir etwas gefehlt hat. Ria, die Protagonistin, war mir an einigen Stellen einfach zu unsympathisch. Kann sein, dass es nur mir so ging, aber durch einzelne Gedanken machte sie auf mich manchmal einen naiven oder egoistischen Eindruck.

Schneewittchen hieß die Geschichte, und so vertraut mir Schnee von klein auf war, so merkwürdig, erschien mir das Wort Wittchen. Jahrelang habe ich mich gefragt, was es wohl bedeuten mochte. Als ich begann, Fremdsprachen zu lernen, fiel mir die Ähnlichkeit zum englischen witch, also Hexe, auf. Eine Schneehexe, vergiftet von denen, die es aufzog. [S. 106]

Um bei den Gedanken zu bleiben: Die sind auch so ein Thema für sich. In „Die Verratenen“ werden die Gedanken der Protagonistin nämlich bis aufs Kleinste durchgekaut und irgendwie findet sich trotzdem keine schlüssige Antwort. Ohne genauere Informationen ist das natürlich logisch, aber man hätte hier statt häufigen Wiederholungen meiner Meinung nach zum Beispiel mehr Spannung einbauen können. Manchmal hat genau die mir nämlich wirklich gefehlt.

Ab dem Punkt, an dem die Verratenen dann zu den Prims - also den Menschen außerhalb der Glaskuppeln - stoßen, stieg bei mir das Interesse an dem Buch mit einem Ruck an. Ihre Lebensweise unterscheidet sich drastisch von den Glaskuppelbewohnern: Sie müssen jeden Tag aufs Neue jagen, sammeln und in gewisser Weise auch immer um ihr Leben kämpfen. Jeder arbeitet und wird mit gleichen Anteilen wertgeschätzt.

Jeder Muskel schmerzt, als ich den rutschigen Hang nach oben gehe. Schnee liegt dünn hier und er muss frisch sein. Da, wo unsere Füße ihn niedertreten, zeigen sich die harten, dunklen Halme einer zähen Pflanze. [S. 229]

Das Ende ist mehr oder weniger vorhersehbar und lässt einen doch auf den zweiten Band wartend zurück. Viele Fragen sind noch offen. Manchen Charakteren fehlen bisher noch die passenden Motive für ihre Taten. Die Neugier wird somit bis zum letzten Satz auf einem hohen Level gehalten.

Fazit:
„Die Verratenen“ ist nicht unbedingt ein Lese-Highlight - dafür hat es mich nicht genügend überzeugen können. Trotzdem kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen, weil Potenzial dahinter steckt, das hoffentlich im zweiten Teil ausgeschöpft werden kann.

6,5 / 10 Punkten
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am 29. November 2012
Ria ist Teil des durchorganisierten und behüteten Leben innerhalb der Sphären, Glaskuppeln, die zu Beginn einer Klimakatastrophe (die „Lange Nacht“) errichtet wurden. Sie besucht die Akademie, wo die Elite ausgebildet wird und ist Spezialistin für das Lesen von Körpersignalen und die Überzeugung des Gesprächspartners von ihrem Standpunkt. Eines Tages belauscht sie zufällig ein Gespräch, das alles für sie verändert; sie selbst, ihr fester Freund und einige andere Studenten sollen wegen eines angeblich begangenen Verrats ermordet werden. Niemand glaubt ihr und zudem ist es extrem schwierig in der überwachten Welt der Sphären, in der man ständig überwacht wird, über die drohende Gefahr überhaupt zu sprechen. Sie beginnt am System zu zweifeln. Und dann werden genau die 6 Studenten, die „auf der Abschussliste“ stehen, ausgewählt, um den Präsidenten in einer entfernten Sphäre zu treffen.

Der Auftakt zu einer Trilogie wird spannend und schnell erzählt, Rias skeptische Art hat mir gut gefallen. Auch wenn es permanent spannend bleibt, fehlt mir ein wenig ein Spannungsbogen, vielleicht wird er deutlicher, wenn alle 3 Bände vorliegen. Das Ende bildet zwar einen gewissen Schnitt und ein paar Fragen werden aufgeklärt, aber es ist der typische Auftaktband einer Trilogie, ohne Abschluss. Mir hat auch die Spannung in Rias Liebesleben gefehlt. Zwischen ihr und ihrem Freund fehlte jedes Knistern und ein „potentieller neuer Kandidat“ bleibt doch sehr im Hintergrund in diesem Band.
Sehr gut hat mir gefallen, wie die dystopische Welt dargestellt wurde, interessante Fragen werden aufgeworfen und dass die Geschichte in Deutschland bzw. Österreich spielt emfand ich als zusätzlichen Pluspunkt.
Die erste Hälfte fand ich vom Spannungsaufbau interessanter, weniger „konstant spannend“ als den zweiten Teil, sondern alternierend, mit stetig ansteigender Spannungskurve (sozusagen ;-) ).
Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Bände.
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am 17. November 2012
Ria gehört zu der Elite des Sphärenbundes. Zusammen mit anderen Jugedlichen besucht die beste Akademie im Bund. Sie ist auf der Rangliste auf Platz sieben, ihre Zukunftsaussichten sind also glänzend. Alles scheint perfekt.
Doch was ist wenn der Schein trügt?
Durch Zufall belauscht Ria ein Gespräch der obersten Mentoren. Jemand will den Sphärenbund verraten. Eine Verschwörung in den eigenen Reihen. Und die Anstifter sollen nun so schnell es geht leise und heimlich verschwinden. Aber wer würde einen solchen Verrat wagen?
Plötzlich ist nichts mehr so wie es Mal war, denn die Zahlen die genannt werden sind ihr nicht unbekannt, schlimmer noch, die Nummer sieben ist eine von ihnen!
Jemand will ihren Tod, aber wer?
Ria weiß, dass sie und die anderen Studenten unschuldig sind, aber warum sollte ihnen dann jemand so etwas anhängen? Sie kann niemandem mehr vertrauen und ist ganz auf sich alleine gestellt.
Die Lage spitzt sich zu als augerechnet sie und die anderen genannten Studenten auf eine Reise geschickt werden. Eine Reise in den Tod, davon ist Ria mittlerweile fest überzeugt! Und fast endet es wirklich so, doch in lezter Sekunde gelingt ihr und den anderen die Flucht.
Doch wohin sollen sie, in einer verweisten und von Eis und Schnee überzogenen Landschaft?
Ausgerechnet die verhassten Prims, scheinen nun die einzig mögliche Hilfe für die ehemals so priviligierten Sphärenbewohner. Doch Ria muss schnell erkennen, dass sie nirgendswo mehr sicher sind.
Denn einer aus der Gruppe ist wirklich ein Verräter, nur wer?

Meine Meinung:

"Die Verratenen" war das erste Buch, dass ich von Ursula Poznanski gelesen habe, denn hierbei handelt es sich nicht ausschließlich um einen Thriller, sondern vielmehr um eine Dystopie mit einem wirklich spannenden Plot, der durchaus auch Thrillerelemente beinhaltet.

Die Welt der Zukunft, die von der Autorin geschaffen worden ist, habe ich als sehr gelungen und stimmig empfunden und selbst nach dem Lesen so einiger anderer Dystopien, findet man als Leser hier noch neue und spannende Ansätze. Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass man auch durchaus einen Bezug zu Heute erkennen kann und bestimmte Entwicklungen so nachvollziehbarer sind.
Auch der Schreibstil ist super. Hat man erst einmal angefangen, mag man gar nicht mehr aufhören.

Aber der größte Pluspunkt ist für mich Ria als Hauptprotagonisten. Ich konnte mich von Anfang super mit ihr indentifizieren und das ganze Buch über fiebert man mit ihr mit. Rias große Stärke ist ihr Umgang mit Wörtern. Sie hat gelernt andere Menschen zu durchschauen und weiß umgekehrt genau, wie sie andere auf ihre Seite ziehen kann. Ich finde es unheimlich toll, das die Autorin ihrer Hauptprotagonisten gerade dieses „Talent“ hat zukommen lassen. Denn zum Einen bin ich selbst sehr an diesen Dingen interessiert und zum anderen ist Ria dadurch eine sehr starke und intelligente junge Frau mit einer scharfen Beobachtungsgabe. Dieser Umstand macht sie zu einer tollen Ich-Erzählerin.

Aber auch die anderen Charaktäre sind gut ausgearbeitet und entsprechen nicht einfach irgendwelchen Stereotypen. Besonders gelungen fand ich da z.B. noch Sandor, der stellvertretende Anführer der Prims.

Der Roman ist unglaublich fesselnd und entwickelt schnell eine Art Sogwirkung. Als Leser fragt man sich die ganze Zeit genau wie Ria auch, wer sie als Verräter ausgesucht hat und warum. Und wer von den Studenten weiß vielleicht mehr, als er zugibt? Bis zu den lezten Seiten bleibt es spannend und immer wieder wartet das Buch mit unvorhersehbaren Überraschungen auf.

Liebe spielt insofern eine Rolle, als das Ria mit einem der verratenen Studenten von Anfang an zusammen ist, das spielt aber nur eine sehr untergeordnete Rolle und mich persönlich konnte diese Liebe auch nicht wirklich überzeugen. Da allerdings Hoffnung besteht, das sich da in der Fortsetzung eventuell noch etwas tut(der ein oder andere bereits fertige Leser, wird vielleicht wissen in welche Richtung ich da denke^^), ist das für mich aber kein Minuspunkt.
Lobend erwähnen möchte ich auch noch das gelungene Cover, welches sich in seiner Schlichtheit von der Masse abhebt.

Fazit:
"Die Verratenen" hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Ein sehr, sehr spannender Plot, viele tolle Ideen und eine intelligente und wortgewandte Hauptprotagonistin. Was will man mehr?
Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung und ich warte nun schon ganz sehnsüchtig auf die Fortsetzung die im Oktober 2013 erscheinen wird! :)
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am 3. Mai 2016
Inhalt:

Die Welt in der Zukunft ist verschneit, kalt - so wie eine Eiszeit. Dort leben die Menschen in Sphären, jedoch gibt es auch sogenannte Prims, die in der Wildnis leben und sehr gefährlich sind. Ria lebt in eine der Sphären und geht dort auf eine Akademie. Sie ist in der Rangfolge der besten Schüler auf Platz 7 und hat einen tollen Freund, Aureljo, die Nummer eins der Akademie. Doch dann werden sie und 3 andere dem Verrat angeklagt und müssen fliehen, wenn sie nicht sterben wollen.

Meine Meinung:

Charaktere:

Sehr gut gelungen bei diesem Buch finde ich die Charaktere. Sie waren lebensnah und authentisch. Besonders gerne mochte ich Ria und Tycho, eil beide nicht naiv waren und der Wahrheit ins Auge blicken. Aureljo war der einzige, den ich nicht gern mochte. Ich finde er ist sehr naiv und verwöhnt. Er nimmt die Sphären weiterhin in Schutz, was auch verständlich ist, weil sie sein Zuhause sind, das hat mich aber trotzdem genervt.

Story:

Die Story ist sehr interessant, genauso wie die Idee. Das ganze Buch ist sehr spannend, aber nicht so wie die anderen Bücher von Ursula Poznanski, sondern mehr in Richtung Science-Fiction. Obwohl ich von Anfang an gewusst habe, wie es ausgehen wird, hat mich die Autorin immer wieder verwirrt und ich hatte irgentwann gar keine Ahnung, was ich glauben sollte und was nicht.

Schreibstil:

Der Schreibstil war auch gut, jedoch nicht so herausragend wie alles andere. Manchmal war die Geschichte einfach zu langatmig.

Cover:

Das Cover fand ich am Anfang gar nicht schön, nachdem ich das Buch gelesen habe jedoch, finde ich, dass das Cover nicht passender sein könnte. Es erinnert mich an den Moment, an dem Ria das erste Mal in der Sonne steht.
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am 30. April 2016
.... ein Buch nicht mehr so gefesselt wie Ursula Poznanskis "Die Verratenen" Am liebsten
hätte ich es in einem Rutsch gelesen, was aber aufgrund der knapp 500 Seiten nicht möglich war.

Geschrieben für Jugendliche spiegelt es eine heile Welt wieder für die 18 jährige Ria und fünf
ihrer Studentenkollegen. Eine Welt, in der alles in Ordnung ist, alles gerecht ist und diese sechs
Teenager bald ihre Studien abgeschlossen haben, um dank ihrer ausgezeichneten Leistungen
in die hohe Riege der Sphärenbewohner aufzusteigen.

Doch Ria belauscht unbeabsichtigt ein Gespräch, in dem sie und genau diese anderen Fünf des
Verrats bezichtigt werden. Als sie dann zu einem Besuch beim Präsidenten aufbrechen, werden
sie überfallen und können fliehen.

Sie werden von Außenbewohnern der Sphären aufgegriffen und lernen dort unter anderem, wie
hart das Leben außerhalb der Kuppeln ist.

Es war mein erstes Buch von dieser Autorin, von der ich allerdings schon viel gehört hatte und wie
oben schon geschrieben, bin ich jetzt total angefixt, mehr von ihr zu lesen, als erstes natürlich die
beiden folgenden Bände der Trilogie.

Ursula schreibt gut verständlich, flüssig und einnehmend. Sie beschreibt eine Welt, die durchaus auf
uns zukommen könnte, die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch dargestellt und die
Kapitel angemessen aufgeteilt, so dass der Leser immer wieder gespannt ist, wie es weitergeht.

Ich kann nicht anders, als aus meiner großen Box fünf Sterne zu holen.
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Da ich bisher noch nie von Frau Poznanski enttäuscht wurde, haben es auch „Die Verratenen“ letztendlich in meine Hände geschafft. Der packende Auftakt einer neuen Dystopie-Trilogie mit starken Charakteren und einem unglaublichen Setting.

Wir bekommen diese spannende Geschichte aus Sicht der Protagonistin Eleria (Ria) erzählt. Ihre Perspektive ist besonders lesenswert, da sie die Dinge meist nüchtern betrachtet, im richtigen Moment aber dennoch Gefühle zeigt. Gerade das Überdenken der Situation ist daher interessant für den Leser, weil Ria ein vorsichtiger und in sich gekehrter Mensch ist.

Der Schreibstil von Frau Poznanski ist wie immer fesselnd und flüssig. Besonders die Beschreibungen der Umgebung sind super gelungen. Auf der einen Seite sind sie sehr detailliert, aber lassen trotzdem Platz für die eigene Fantasie.

Ria hat mir als Protagonistin unglaublich gut gefallen, weil sie äußerst robust und anpassungsfähig ist. Egal, wie schlimm die Situation auch sein mag, Ria gibt sich weder geschlagen, noch zeigt sie Schwäche. Im Gegenteil, sie macht sogar noch eine stetige Entwicklung durch und ist für mich die geborene Anführererin. Ich konnte ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehen und habe sie als authentisch empfunden. Auch Aureljo hat einen soliden Job geleistet. Er war überzeugend, aber trotzdem geheimnisvoll. Obwohl er der männliche Prota ist, haben wir wenig über ihn erfahren, was eventuell an der Perpektive lag.

Die Nebencharaktere sind vielzählig, aber toll und liebevoll ausgearbeitet. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir mit den besonderen Namen zu Beginn etwas schwer getan habe. Die Idee dahinter ist, dass die Personen aus den Sphären nach bekannten Persönlichkeiten benannt sind, die ähnliche Fähigkeiten hatten.

Da ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe, kann man wohl von einer packenden Story sprechen. Natürlich darf der Cliffhanger am Ende nicht fehlen, aber zum Glück sind ja bereits Teil 2 und 3 erschienen, sodass dem weiteren Lesevergnügen nichts im Wege steht. Die Geschichte hält während ihres Verlaufs mehr als eine Wendung parat und sorgt immer wieder für Überraschungen.

Gerade die erschaffene dystopische Welt hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mich dort von Anfang an zurechtgefunden. Die Beschreibungen der technischen Einrichtungen, der neuen Welt an sich und auch der „alten Dinge“ (Dinge, die gerade modern sind, aber in der erfundenen Zukunft von Frau Poznanski nicht mehr vorkommen) waren mehr als gelungen. Ich konnte aus den Augen von Ria zum Beispiel einen Topf ganz neu entdecken, weil er für sie gänzlich unbekannt war. Das Hintergrundszenario, wie die Welt so wurde, wie sie nun ist, wird zwar nur angedeutet, aber ich bin mir sicher, dass wir hier noch genauere Informationen erhalten werden. Ein paar Geheimnisse müssen ja auch für die Folgebände aufgespart werden.

Für mich hatte dieser Roman alles, was ein packendes Abenteuer braucht: eine Flucht, Liebe und Freundschaft, Verrat und Musstrauen sowie eine realistisch dagestellte dystopische Welt, die mir mehr als einmal eine Gänsehaut bereitet hat.
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am 28. Februar 2016
Ria ist eine vorbildliche Studentin, steht ganz oben auf der Liste und glaubt an das System ihrer Welt. Diese Welt befindet sich nämlich hinter dickem Glas und von der Außenwelt abgeschnitten, seit der langen Nacht hat sich nämlich alles verändert. Es gibt zwei Lebensweisen, die Privilegierten, die in den Sphären leben, oder die Clans, die sich in der rauen Wildnis ums Überleben kämpfen. Ria wird als spätere Rednerin ausgebildet, sie lernt Gestiken zu interpretieren und glaubt daran, dass ihre Regierung alles dafür tut, das den Leuten außerhalb der Sphären in naher Zukunft geholfen werden soll. Sie hofft und arbeitet auf ihr Ziel hin, bis sie ein Gespräch belauscht und alles ins Wanken bringt. Warum will sie jemand töten? Warum betrifft es sie nicht allein? Was steckt hinter den Komplott? Wird es wirklich eintreten? Und wen kann Ria überhaupt noch vertrauen? Ihr Kampf beginnt ...

Ursula Poznanski macht bei ihrem Buchanfang kein großes Federlesen und wirft einen direkt ins Geschehen. Wir leben unter Glaskuppeln, werden für erfolgreiche Arbeit mit besseren Nominierungen auf der List honoriert, tragen immer einen Salvator, der unseren medizinischen Zustand überwacht und sind Kinder künstlicher Befruchtung, richtige Familien gibt es eher weniger und werden in dieser Struktur eher benachteiligt behandelt. Eine Welt, die künstlich und unpersönlich wirkt, eine Welt, die gerade nach Überwachung schreit und ein Gefühl, das nicht alles so ist, wie einem weisgemacht wird. Bei mir kamen gleich zu Anfang viele Fragen auf, so ein System schreit doch nach Machtmissbrauch und purer Kontrolle und was ist, mit den wirklichen Klimaverhältnissen draußen? Gibt es dort wirklich eine Bevölkerung und will man denen wirklich helfen? Zuerst fand ich es schwer damit umzugehen und musste mich erst mal einfinden, aber dann wollte ich mehr wissen. Die Autorin spielt hier mit unseren Gedanken, strickt ganz gradlinig ihre Geschichte weiter und lässt uns so tiefer in diese Welt hinabsinken mit der Hoffnung auf Antworten.

Wir erleben alles durch die Augen von Ria, wie sie alles am eigenen Leibe erfährt, erlebt, und versucht aus ihrem Schicksal schlau zu werden. Ich mag Ria und solche Figuren schleichen sich immer schneller in mein Herz, als andere, denn Ria ist ein kühler Kopf und eine Kämpferin und das mag ich sehr. Sie ist von ihrer Welt in den Spähren überzeugt und fällt in ein großes Loch nach dem belauschten Gespräch. Aber sie ist nicht dumm, sie versucht die Wahrheit mit ihren begrenzten Mitteln heraus zubekommen und merkt immer mehr, wie sich in ihren Inneren Zweifel sähen und die heile Welt unter den Glaskuppeln Risse bekommt. Auch ist Ria mit der sogenannten Nr. 1 der Liste, Aurelio liiert, aber so richtig ein Liebespaar scheinen sie nicht zu sein, ich hatte irgendwie den Eindruck, dass es mehr arrangiert ist, zumindest kommen mir die beiden immer sehr unterkühlt vor. Ich war ziemlich erstaunt, dass es wohl doch Gefühle bei diesem Paar gibt.

So richtig Dynamik nimmt die ganze Entwicklung erst bei dem versuchten Attentat auf. Wir brechen also aus dem Sphären aus und es geht ans nackte überleben, die Gruppe der Sechs muss sich vielen Problemen stellen und sich in einer Außenwelt zurecht finden, für die sie gar nicht ausgebildet wurden. Das war spannend und so folgte man jeden Schritt aufs Genauste und rauschte dann durch die Seiten. Die Situation spitzt sich für alle immer mehr zu und man rätselte noch mehr nach dem, warum und wem kann man überhaupt vertrauen. Besonders gelungen fand ich den Clan, der sie aufnimmt und dort gibt es einen ganz besonders tollen männlichen Charakter, auf ihn freue ich mich schon sehr, denn da muss noch mehr kommen.

Ursula Poznanski kann einfach tolle spannende Geschichten erzählen und sorgt durch die rätselhafte Ausgangslage für viele Gedanken und einen regelrechten Lesesog. Was ich ein bisschen bemängele, ist der zu schnelle Einstieg in die Geschichte, das hatte mich am Anfang etwas verwirrt und ein bisschen die kühle Gefühlswelt von Ria, auch wenn ich sie sonst ganz toll gelungen fand. Auch die anderen Charaktere müssen sich nicht verstecken und haben in der Geschichte für reichliche Abwechslung gesorgt. Nun ist im ersten Band noch nicht allzu viel passiert und viele Fragen sind noch mehr als offen. Ganz ehrlich, ich bin genauso weit wie davor und so freue ich mich auf Band zwei und auf die weitere Entwicklung.
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am 15. Januar 2014
Es ist eine Zeit in einer fernen Zukunft. Die Menschen leben gut geschützt und geborgen unter Kuppeln, in den sogenannten Spähren. Ria, Aureljo und ihre Freunde sind an der Elite-Akademie die besten Studenten. Jeder bekommt die ihm individuell angepasste, ideale Ausbildung. Im Reagenzglas gezeugt, ohne die "überflüssige" Verhätschelung echter Familien, nach bedeutenden Forschern und Persönlichkeiten benannt ist ihr Weg fast von Anfang an geschrieben.
In der Akademie gibt es ein Ranking, je höher die Stellung des Studenten ist, desto höher seine Karrierechancen. Aureljo, auf Charisma und Überzeugung geschult ist die Nummer 1 der Akademie, ein angehender Präsident.
Die Spähren bieten Schutz, sie sorgen sich um alle Bewohner innerhalb und außerhalb. Außerhalb, das sind die Prims - die Primitiven. Die Spähren versorgen sie und versuchen ihnen, das Leben so erträglich wie möglich zu machen.
So viel erstmal zu dieser Welt.
Doch was ist die Story? Ria, die 7 und eine begnadete Rhetorikerin belauscht zufällig ein Gespräch. In dem hört sie den Präsidenten der Akademie mit mysteriösen Personen sprechen, die dem Präsidenten anvertrauen, dass sich Verräter unter ihnen befinden. Der Verrat und die damit verbundende Gefahr sind so enorm groß, dass es gilt die Verräter sofort und ohne viel Aufheben zu töten. Die Verräter seien die Nummer 1, die 7 sowie vier andere.
Ria ist schockiert und versucht Aureljo und die anderen vorzuwarnen. So recht will ihr keiner glauben, keiner will das perfekt funktionierende System der Sphären anzweifeln.
Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse, Ria und ihre Freunde werden zu Gejagten. Und auch ihr Weltbild fängt an Risse zu bekommen. Waren die Sphären ihnen immer gute Eltern? Ist wirklich alles so friedlich wie es scheint?

Die Figuren erschließen sich einem erst nach und nach, vor allem die anderen Gejagten. Doch schon bald versteht man, warum jeder von ihnen in seiner Diszplin unersetzbar und gut ist. Man fängt sogar an, die Beweggründe der Figuren zu verstehen.

Ja, es ist schon wieder eine Dystopie. Und so wahnsinnig neu erfindet Ursula Poznanski das Rad auch nicht neu. Dennoch, sobald die Geschichte in Fahrt gekommen ist (und das dauert leider ein paar Seiten zu lange für meinen Geschmack), kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ergeben sich Wendungen, Abenteuer und auch Charaktereigenschaften, die das Buch ab dem 2. Drittel richtig rasant und spannend werden lassen.

Der Schreibstil ist überragend gut. Dies ist nun mein drittes Poznanski Buch in kurzer Zeit und ich bin nach wie vor angetan. Poznanski versteht es, mit ihren Worten den Leser zu Packen und bis zur letzten Seite nicht mehr los zu lassen. Deshalb verzeihe ich ihr auch den etwas faden Anfang. Schließlich habe ich noch nie etwas eher Unspektakuläres mit so viel Begeisterung gelesen. Ich behaupte, Poznanski hat hier eine Gabe, die man nicht lernen kann.

Die wenigen angesprochenen Kritikpunkte kosten das Buch leider den 5. Stern, was aber keinesfalls eine Abwertung ist.

Den zweiten Teil der Trilogie werde ich sicherlich auch sehr bald lesen.
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