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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer und Spannung, gepaart mit Mythen und Wissenschaft
Zitat:
„Humboldt warf einen Blick auf seine drei Mitstreiter. Eliza, seine treue Begleiterin, die ihm schon auf so vielen seiner Reisen zur Seite gestanden hatte, Charlotte, in deren Adern das abenteuerlustige Blut seiner Familie strömte, und natürlich Oskar, der Junge, der ihm viel ähnlicher war, als er selbst es ahnte. Jeder Einzelne von ihnen...
Vor 21 Monaten von hisandherbooks.de veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Wer Abenteuerromane Liebt wird hier sicher seine Freude mit haben.
Cover

Bevor ich überhaupt etwas zu diesem Cover sage, muss ich einfach erwähnen, dass der Autor es selbst gestaltet hat. Ist das nicht cool? Wie oft hat man so etwas schon? Und schaut es euch doch einfach mal an. Ein Fehlschlag war das hier wirklich nicht. Ich finde es einfach unglaublich schön. Weswegen das Buch ja auch bei mir gelandet ist. :)...
Vor 7 Monaten von Zeliba veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abenteuer und Spannung, gepaart mit Mythen und Wissenschaft, 11. Mai 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Zitat:
„Humboldt warf einen Blick auf seine drei Mitstreiter. Eliza, seine treue Begleiterin, die ihm schon auf so vielen seiner Reisen zur Seite gestanden hatte, Charlotte, in deren Adern das abenteuerlustige Blut seiner Familie strömte, und natürlich Oskar, der Junge, der ihm viel ähnlicher war, als er selbst es ahnte. Jeder Einzelne von ihnen hatte es verdient, hier zu stehen.“
(S. 271)

Inhalt:
Berlin 1893
Der Kleinkriminelle Oskar wittert große Beute und bestiehlt geschickt einen vornehmen Herrn. Dieser schnappt ihn aber wenig später trotz seines ausgeklügelten Fluchtplans.
Kurz darauf wacht Oskar gefesselt im Haus des reichen Herrn auf, der ihm ein Angebot macht: Oskar solle ihn auf seiner nächsten Expedition begleiten. Denn der reiche Herr stellt sich als Carl Friedrich von Humboldt vor, Sohn des berühmten Entdeckers Alexander von Humboldt. Und er hat eine Vision: Er will alle Orte der Welt erforschen und DAS Standardwerk der Zukunft darüber schreiben. Und er hat ein neues Ziel.
So entscheidet sich Oskar, sich gemeinsam mit dem Mann auf die Spuren der legendären Regenfresser zu machen.

Doch auch andernorts hat jemand ein Auge auf dasselbe Ziel geworfen: Max, seines Zeichens Redakteur beim „Global Explorer“ erhält den Auftrag, mehr über den Verbleib des in Peru stationierten Korrespondenten Harry Boswell herauszufinden, dessen Aufnahmen auf Metallplatten den Chef des Explorers sowie von Humboldt von dieser Reise nach Südamerika überzeugen konnten. Denn sie zeigen eine Stadt am Abgrund, zwischen deren Gebäude fliegende Maschinen ihre Bahnen ziehen.

Somit ist der Startschuss für ein Abenteuer und ein Wettrennen nie da gewesener Art gefallen… Sie alle tauchen ein in eine Welt voller Wissenschaft, Wunder, Magie und einer uralten Prophezeiung.

Meinung:
Bisher genoss ich Abenteuerromane lediglich als Verfilmung, aber auf die „Chroniken der Weltensucher“ war ich nicht nur aufgrund des vom Klappentext angekündigten Abenteuers neugierig. Seit dem „Verbotenen Eden“ bin ich begeistert von Herrn Thiemeyers Stil und seiner Art, seine Gedanken auf gekonnte Weise zu vermitteln.

Auch „Die Stadt der Regenfresser“ trägt diesen besonderen Stil: Eine einfach gehaltene, nicht ausufernde Sprache, die genau im für mich richtigen Maße ausgeschmückt ist. Die kurzen Kapitel fliegen nur so dahin und ehe ich mich versah, lag der erste der 3 Teile dieses Buches schon hinter mir.

Herr Thiemeyers Werk trägt einen klassischen Aufbau. In mehreren Handlungssträngen erfährt der Leser im personalen Stil genaueres über die Beweggründe der Hauptcharakterere. Diese haben mich allesamt angesprochen, hatten Tiefe und spielen durch ihre verschiedensten Hintergründe alle eine wichtige Rolle.

Gleich nach dem Prolog lernen wir den jungen Oskar kennen. Dass er ein Waisenkind ist und von einem auf den anderen Tag lebt merkt man ihm kaum an. Er ist intelligent und macht sich viele Gedanken. Als Fan der großen Entdecker und Leser von Abenteuergeschichten ist er schnell von der Expedition überzeugt. Erstmals spürt er Anerkennung, doch mit dieser kommen auch Zweifel, welche Rolle er bei der Sache tatsächlich spielen soll. Denn die zu Beginn so arrogante Charlotte behandelt ihn so wie alle anderen feinen Herrschaften von oben herab – und Oskar steht kurz vor dem Aufgeben. Aber auch Charlotte ändert sich und gemeinsam treten sie ihr größtes Abenteuer an. Und insbesondere Oskar wächst über sich hinaus.

Der Wissenschaftler von Humboldt spricht dagegen eher das „ältere“ Publikum an. Er erinnerte mich stark an den Vater von Indiana Jones – ich hatte unauslöschlich das Bild von Sean Connery im Kopf: intelligent, stets die Lösung so gut wie parat, rettet er alle aus den ausweglosesten Situationen.
Für mich war dieser Vergleich kein bisschen abwegig, lässt sich Thomas Thiemeyers Werk durchaus mit den Abenteuern von „Indy“ vergleichen. Eine längst vergangene Zeit, in der noch große Entdeckungen zu machen waren, in der viel Unbekanntes auf der Welt lag, weiße Flecken auf der Landkarte keine Seltenheit waren, ist die beste Voraussetzung für weltverändernde Expeditionen.
Basierend auf Mythen und Legenden erschuf der Autor eine fantastische Reise voller Herausforderungen, verflocht darin viele der heutzutage allseits bekannten wissenschaftlichen Beweise und andere Tatsachen und gab ihnen so einen neuen Hintergrund, der mich – insbesondere auf den letzten Seiten – sogar zum Schmunzeln brachte.

Doch so „wissenschaftlich“ sich dies alles jetzt anhört, darf man „die Magie“ und den fantastischen Anteil des Buches nicht außen vor lassen. Diese Magie tritt hauptsächlich in Form der Voodoo-Priesterin Eliza auf, der so treuen Begleiterin von Humboldts. Mit ihren Visionen, ihrer „Telepathie“ würzt sie die Geschichte nicht nur, sondern bereitet die Basis für weiteres „abergläubisches Wissen“, das den Abenteurern ein ums andere Mal eine große Hilfe ist.

Jeder der Charaktere, auch die Gegenspielerin Valkrys, wuchsen mir während des Buches ans Herz. Jeder von ihnen war überaus wichtig für die Mission, die sich beim Zusammentreffen der Handlungsstränge herauskristallisierte.
Das Ende ist für alle Altersklassen - und vermutlich für das Genre der Abenteuerromane – zufriedenstellend, ein kleiner Ausblick auf die Zukunft macht aber absolut neugierig auf mehr.

Urteil:
„Die Chroniken der Weltensucher“ ist nicht nur eine Reihe für abenteuerlustige Jungs. „Die Stadt der Regenfresser“ ist ein fantastischer Serienauftakt und befriedigt jeden Lesegeschmack. Abenteuer und Spannung, gepaart mit Mythen und Wissenschaften, gewürzt mit einem Hauch „unwissenschaftlicher“ Magie in einem Setting, das den Abenteurer in jedem Leserherz weckt. Dazu Charaktere für Jedermann. Dafür gibt es natürlich fünf Abenteuerbücher.

Ein Must-Read für Lesefans aller Art, die sich auf Abenteuer in einer alten Welt einlassen können und von einer Prise Wissenschaft und Beweise nicht abgeschreckt sind.

Die Serie:
1. Die Stadt der Regenfresser
2. Der Palast des Poseidon
3. Der gläserne Fluch
4. Der Atem des Teufels
5. Das Gesetz des Chronos

©his-and-her-books.blogspot.de
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die spannendste Abenteuergeschichte, die ich je gelesen habe, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
"Canon del Colca", las Oskar. "Dreitausend Meter."
"Die tiefste Schlucht der Erde", sagte Humboldt. "Zumindest, wenn man den Landvermessern trauen darf. Der Canon ist das Ziel unserer Reise."
"Peru", sagte Oskar. "Was wollen Sie denn dort?"
"Es gibt eine Legende in dieser Gegend", sagte Humboldt und wandte sich seinem Arbeitstisch zu. Er öffnete eine Schublade und fing an, darin herumzuwühlen.
"Alte Schriften berichten von den so genannten Regenfressern. Es heißt, sie seien mächtige Zauberwesen, denen es gelungen sei, die Fesseln der Schwerkraft zu zerschneiden und wie Vögel den Himmel zu beherrschen."
(S.51)

Die Geschichte der Abenteurer beginnt im Berlin des 19. Jahrhunderts. Der Straßenjunge und Taschendieb Oskar Wegener hat sich für seinen nächsten Diebstahl den falschen ausgesucht: Carl Friedrich von Humboldt. Angeblich ein unehelicher Sohn von Alexander von Humboldt.
Doch anstatt Oskar der Polizei zu übergeben macht Carl Friedrich ihm ein Angebot: Oskar soll sein Diener werden. Doch das ist noch nicht alles, er soll gemeinsam mit Carl Friedrich, Eliza, einer weißen Voodoo-Priesterin, Humboldts Nichte Charlotte und dem Kiwi Wilma auf eine Expedition nach Peru gehen. Auf der Suche nach den Regenfressern...

Wahnsinn - was für ein Buch. Irgendwie bin ich immernoch ziemlich geflasht.Bis jetzt habe ich ja wirklich weniger Abenteuerromane gelesen, weil ich einfach dachte, dass mir dieses Genre überhaupt nicht liegt, aber Thomas Thiemeyer hat mich mit "Die Stadt der Regenfresser" vom Gegenteil überzeugt.

Thiemeyers Schreibstil ist angenehm und sehr flüssig zu lesen. Er beschreibt die Handlungsorte und Ereignisse detailgetreu und schafft es der Geschichte mit seinen Worten Leben einzuhauchen und Tiefe zu verleihen.
Die Beschreibungen sind wirklich gelungen, egal ob es sich um Humboldts Haus samt Forschungslabor, die Reise durch Peru oder auch die Stadt in den Wolken handelt.

Ebenfalls versteht der Autor es die Spannung konstant auf einem Level zu halten. Immer wieder treffen wir auf neue interessante Charaktere, Abenteuer und überraschende Wendungen. Zum Verschnaufen bin ich bei diesem Buch wirklich nicht gekommen und habe es in zwei Tagen verschlungen.

Faszinieren und bezaubern konnten mich auch die Charaktere. Carl Freidrich von Humboldt, Eliza, Charlotte und Oskar sind unverwechselbare Charaktere mit interessanten Hintergründen und Lebensläufen. Wobei, da kommt bestimmt noch einiges in den Folgebänden, denn Herr Thiemeyer hat sein gesamtes Pulver noch nicht verschossen.
Und ich erhoffe mir, dass die Beziehungen der Protagonisten zueinander noch etwas vertieft werden, denn sowohl Oskar und Charlotte, als auch Carl Friedrich und Eliza scheinen sich sehr gerne zu haben.
Wilma, die kleine Kiwi-Dame, darf aber auch nicht vergessen werden - ich habe sie in mein Herz geschlossen und hoffe, dass auch sie in den nächsten Abenteuern wieder dabei ist.

Jetzt heißt es für mich noch warten, denn ich habe "Die Stadt der Regenfresser" als Taschenbuchausgabe gelesen, und werde aus optischen Gründen jetzt auch noch auf die Taschenbuchausgaben von "Der Palast der Poseidon" und "Der gläserne Fluch" warten.

Wenn ihr spannende Abenteuer mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren liebt, kann ich euch die "Chroniken der Weltensucher" nur ans Herz legen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf in's Abenteuer!, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Ich bin der Typ Leser, der so gut wie nie etwas in einer Bücherei ausleiht, da ich alle Bücher gerne in meinem Regal stehen haben möchte. Keine Ahnung wieso es bei diesem hier anders war, jedenfalls hat meine Mutter das aus der Bücherei mitgebracht und ich hab aus Jucks angefangen zu lesen. Und schwubs war ich drin im Abenteuer.

Abenteuer-Romane habe ich davor noch nie gelesen, doch das wird sich nach diesem Buch höchstwahrscheinlich ändern. Denn dieses Buch hier habe ich förmlich verschlungen. Thiemeyer's Schreibstil ist flüssig zu lesen und diese Welt, die er beschreibt, einfach nur toll. Mit wundervollen Worten schafft er es, dass ich mich in diese Welt hineinvesetze und hautnah im Abenteuer dabei bin. Die vielen Ideen, die der Autor in dieses Buch packt, wurden alle wunderbar umgesetzt und er verpackte Historik zusammen mit neuartigen Geschöpfen und andere Dingen in einen einzigartigen Roman.

Alle Charaktere sind klasse skiziert, haben ihre Ecken und Kanten und sind schnell in mein Herz eingezogen. Ich bin schon furchtbar gespannt, was sie noch so erwarten wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Stadt der Regenfresser, 21. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Der 15jährige Oskar lebt um das Jahr 1900 in Berlin und schlägt sich als Taschendieb durch. Bis ihm eines Tages ein Diebstahl zum Verhängnis wird. Er hat sich das falsche Opfer ausgesucht – Carl Friedrich von Humboldt, einen der größten Abenteurer seiner Zeit – und wird prompt von diesem entführt. Doch Humboldt will dem Jungen nichts Böses, im Gegenteil! Er möchte, dass der geschickte und schlaue Oskar ihn auf einer seiner abenteuerlichen Reisen begleitet, als sein Diener. Und so kommt es, dass Oskar mit Humboldt, dessen Nichte und einer Freundin namens Eliza – einer Voodoo-Priesterin nach Südamerika aufbricht, um dort in den Anden nach einer sagenhaften Stadt zu suchen – der Stadt der Regenfresser. Dies soll ein Volk sein, dass in den Wolken lebt mit riesigen fliegenden Ungeheuern, die den Regen fressen.
Auf die Spur dieses Volkes bringt sie eine Fotoplatte, die Colca-Canyon in Peru gefunden wurde. Auf ihr sind seltsame fliegende Objekte zu erkennen und eine Stadt – hoch oben in den Wolken! Die Platte scheint einem vermissten Fotografen zu gehören, der für ein Wissenschafts-Magazin arbeitet. Auch dessen Arbeitgeber ist eine der Fotoplatten in die Hände geraten und so schickt dieser eine gefährliche Söldnerin und einen ängstlichen Journalisten nach Peru, um das geheimnisvolle Volk und eventuell auch den Vermissten zu finden.
Als Humboldt erfährt, dass und von wem er verfolgt wird, entwickelt sich die ohnehin schon abenteuerliche Reise durch Peru zu einer Flucht. Denn die Söldnerin, die ihnen auf den Fersen ist, hat neben ihrem eigentlichen Auftrag ein ganz persönliches Interesse daran, Humboldt zu töten.
Tatsächlich gelingt es der Gruppe, die verborgene Treppe zu finden, die sie in die Stadt über den Wolken führt. Was sie dort entdecken und erfahren, ist nicht nur unfassbar und magisch, sondern auch einer großen Bedrohung ausgesetzt. Oskar, Humboldt und die anderen werden plötzlich ein Teil der Geschichte des Volkes der Regenfresser und befinden sich mittendrin im Kampf gegen schreckliche todbringende Kreaturen, die die Existenz der Stadt und des ganzen Volkes bedrohen. Dazu kommt auch noch die Gefahr durch ihre Verfolger, was am Ende in einem riesigen Desaster gipfelt und sie alle möglicherweise das Leben kosten wird….

Wo soll ich nur anfangen? Etwa bei dem Flair der Zeit um das Jahr 1900, dem wunderbaren Haus von Humboldt in dem es vor Wissen, Ideen und großen Erfindungen nur so knistert, den imposanten Schauplätzen in Peru mit den über 3000 Meter hohen Gipfeln oder der rasanten Flucht vor den Gefahren durch menschliche und nicht-menschliche Verfolger?
Nein, die Geschichte des Volkes der Regenfresser ist auch ein guter Anfang. Thomas Thiemeyer hat sich an der Geschichte eines untergegangenen Volkes bedient und dazu quasi eine Fortsetzung erfunden. Was passiert wohl mit einer hochentwickelten Kultur, die sich völlig zurückzieht und sich fernab von allem selbständig weiterentwickelt? Daraus allein hat er schon etwas wirklich Spannendes gemacht und das noch mit ein paar gefährlichen unirdischen Kreaturen, sympathischen Charakteren (Humboldt ist ein Abenteurer und Wissenschaftler á la Indiana Jones – nur älter und weiser und Oskar ist der kluge Lehrling und Retter in der Not) und einer konstant rasanten Handlung „gewürzt“.
Wie man vielleicht schon merkt, ist dabei ein Buch ganz nach meinem Geschmack herausgekommen.

Fazit: Ein wunderbarer, phantastischer Abenteuerroman für Jung und Alt. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das nach Abenteuer riecht!, 19. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
“Von dem Augenblick an, als Oskar den Mann zum ersten Mal sah, wusste er, dass mit ihm etwas nicht stimmte.”

So beginnt der erste Teil der Chroniken der Weltensucher, einer spannenden Reihe um den Naturforscher Carl Friedrich von Humboldt und seinen jungen Assistenten Oskar. Der Taschendieb Oskar hätte wohl nie gedacht, auf was für ein Abenteuer er sich einlässt, als er das Portemonnaie des berühmten Forschers stiehlt. Anstatt einer Bestrafung erhält er aber das Angebot, ihn auf einer Forschungsreise nach Südamerika zu begleiten. Zusammen mit der Nichte Charlotte , der Haushälterin des Forschers, Eliza, und dem Kiwi Wilma machen sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Fotografen Harry und der sagenumwobenen Stadt der Regenfresser, einer alten Kultur, die seit mehreren Jahrtausenden irgendwo in den Anden überlebt hat.
Sie bleiben aber nicht die Einzigen, den auch Valkrys Stone, die ewige Konkurrentin Humboldts und der Journalist Max Pepper sind auf der Suche nach der Stadt und beide Gruppen wollen den Erfolg jeweils für sich verbuchen. Ein spannender Wettlauf beginnt und Oskar erlebt all die Abenteuer, die er bisher nur aus Büchern kannte.

Das Buch schafft es einen von der ersten Seit an zu fesseln und lässt einen so schnell auch nicht wieder los. Dank der anschaulichen Erzählweise Thiemeyers kämpft man mit den Abenteurern zusammen gegen die Ukhu Pacha, gefährliche Insekten, fliegt in der Hurakan und entdeckt die fremde Kultur der Regenfresser. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen unseren Freunden und den Verfolgern hin und her, man spürt wie sie einem auf den Fersen sind und kann die Gefahr förmlich riechen. Sind die Charaktere anfangs noch starr, in ihren Gewohnheiten verankert, entwickeln sie sich weiter und Freundschaften werden geschlossen. Eine interessante Persönlichkeit ist dabei auch die Haushälterin Eliza, die so einiges über Magie zu wissen scheint. Thiemeyer deckt alte Verbindungen zwischen den Charakteren auf, lässt sie an Tiefe gewinnen und der Leser versteht, warum sie so handeln. Nicht zu verachten ist auch der naturwissenschaftliche Teil denn die Regenfresser besitzen Erfindungen die im Europa des 19. Jahrhunderts noch gar nicht bekannt waren.
Besonders toll finde ich, dass Thiemeyer das Cover selbst gestaltete und zeichnete, wirklich gelungen. Auch als Illustrator ist er talentiert. Das Buch macht neugierig auf mehr, zum Glück gibt es da ja noch 3 weitere Teile der Chroniken der Weltensucher und auch seine anderen Bücher haben einen Blick verdient. Thomas Thiemeyer ist eindeutig ein deutscher Autor, von dem wir noch viel erwarten können und dem man mehr Beachtung schenken sollte.

Für Jung und für Alt, die sich gerne wieder in die Bücher Jules Verne zurückversetzen lassen möchten. Die Hommage ist Thiemeyer geglückt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller Abenteuerroman, 22. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Die Story wird sehr schön erzählt. Vor allem ist die Geschichte mal wieder eine Abwechslung zu dem ganzen Vampirhype der nach wie vor die Bücherwelt beherrscht. Die Orte und Leute werden schön beschrieben und man kann es sich gut vorstellen.
Ein eins A Abenteuerroman!
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5.0 von 5 Sternen ein toller Abenteuerroman - nicht nur für junge Leser, 18. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Ihr habt genug von leuchtenden Vampiren, schimmernden Aliens, dystopischen Gesellschaften und den ewig gleichen Dreiecksgeschichten? Ihr seid Fans von Jugendbüchern, weil euch die leichte Sprache gleich viel tiefer in die Geschichte eintauchen lässt? Ihr habt mal wieder Lust auf einen richtig klassischen Abenteuerroman mit fremden Kulturen, mystischen Erlebnissen und einem Helden, der sich hinter Indiana Jones oder Kapitän Nemo nicht verstecken muss? Dann seid ihr hier genau richtig!

Oskar ist ein mittelloser Waisenjunge im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Mit Taschendiebstählen, obwohl ein wahrer Meister seines Fachs, kommt er gerade so über die Runden... Doch sein Leben ändert sich schlagartig als er auf Carl Friedrich Donhauser, der sich für einen Sohn Alexander von Humboldts hält, trifft.
Donhauser, er bezeichnit sich selbst nur als Humboldt, ist Abenteurer, Erfinder und Visionär- Er hat schon so allerlei Gefahren durchgestanden.
Gemeinsam mit seiner Nichte Charlotte, Oskar, der geheimnisvollen Haushälterin Eliza und dem kleinen Kiwi Wilma machen sie sich auf ins größte Abenteuer ihres Lebens!
In Südamerika, versteckt in den unzugänglichen Anden Perus, soll ein geheimnissvolles Volk leben, welches das Geheimnis des Fliegens entschlüsselt hat! Doch auch andere, mächtigere und düstere Gegner sind auf dem Weg dort hin. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

Thomas Thiemeyer ist für mich vor allem ein Autor für spannende Thriller mit mystischem Einschlag, wie bspw. Valhalla.
"Die Stadt der Regenfresser" ist das erste Jugendbuch, welches ich von ihm gelesen habe und ich bin restlos überzeugt davon! Thiemeyer hat die Gabe, durch seinen rasanten und doch bildreichen Schreibstil ganze Filme im Kopf des Lesers abspielen zu lassen und so habe ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen.
Die Protagonisten sind durch und durch gelungen mit ihren jeweiligen Ecken und Kanten. Auch die Nebenfiguren haben alle ihren eigenen Charme, was selten genug vorkommt. Die Handlung nimmt von Anfang an Fahrt auf und bleibt zu jedem Zeitpunkt einfach nur spannend.

Fazit:
Dieses Buch macht einfach Spaß und ist eigentlich für fast jeden Leser von tollen Geschichten à la Jules Verne etwas. Fans von halbwissenschaftlichen, halbfantastischen Abenteuerromanen werden hier einen Schatz entdecken!
Und das Schönste daran: "Die Stadt der Regenfresser" ist der erste Band einer ganzen Reihe: "Die Chroniken der Weltensucher", die akutell fünf Bücher umfasst.
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3.0 von 5 Sternen Wer Abenteuerromane Liebt wird hier sicher seine Freude mit haben., 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Cover

Bevor ich überhaupt etwas zu diesem Cover sage, muss ich einfach erwähnen, dass der Autor es selbst gestaltet hat. Ist das nicht cool? Wie oft hat man so etwas schon? Und schaut es euch doch einfach mal an. Ein Fehlschlag war das hier wirklich nicht. Ich finde es einfach unglaublich schön. Weswegen das Buch ja auch bei mir gelandet ist. :) Ein absoluter Coverkauf. Hätte ich allerdings früher gesehen, dass es nur das erste Band als Taschenbuch gibt, hätte ich mich gleich fürs Hardcover entschieden.*seuftz*

Handlung

Als Oskar dem Forscher Humboldt das Geld stibitzt, ahnt er nicht das diese Aktion ihn in ein Abenteuer befördert, das ihn übers Meer und durch verlassenste Landschaften führen wird. Doch sie sind nicht alleine. Jemand verfolgt sie. Jemand mit einem Mantel und flammendem Haar und einer offenen Rechnung. Nun heißt es schnell zu sei. Denn niemand gönnt Humboldt einen weiteren Erfolg. Wie gut das die Seherin Eliza bei ihnen ist. Doch als eine uralte Prophezeiung ihren Tribut fordert, kann selbst die Priesterin nichts mehr tun. Es kommt zum äußersten. Die Königin fällt ...

Charaktere
Die Charakter waren, bis auf hier und da einige Kanten sehr gut und glaubhaft gelungen. Der Professor Humboldt erinnerte mich beim Lesen spontan an den Professor aus Jules Vernes 20.000 Meilen unter dem Meer. Ein sehr ruhiger und durchdachter, manchmal aber auch spontaner Charakter, der mir viel Spaß beim Lesen gemacht hat. Deine Nichte Charlotte war mir anfangs sehr unsympathisch. Sie ließ das kleine Prinzesschen heraushängen. Schrecklich. Ihre Wandlung war zwar nicht ganz für mich nachzuvollziehen, machte sie aber auf jeden Fall Sympathischer. Oskar war im Grunde mein kleiner Liebling, auch wenn der Autor auch hier nicht ganz so Akkurat war. Denn Oskar lebte zwar schon, seit er klein ist auf der Straße, kann aber lesen und sie ziemlich gebildet. Klar Bildung kann man sich auch verschaffen, wenn man lesen kann, aber wo hat er es gelernt, wenn er keine Schulbildung hatte? Val hingegen war ganz anders. Sie war mir anfangs sehr sympathisch. Eben weil sie mal nicht das schwache Frauchen ist, sondern einfach nur cool. Und dann wurde sie irgendwann nur noch fanatisch. So kam es für mich rüber. Ihre ganzen Handlungen waren einfach nur sehr fragwürdig irgendwann. . .

Schreibstil

In einem schönen Jugendlichen still entführt uns der Autor in eine Welt in der Abenteuer, Geheimnisse und die ein oder andere Erfindung Hand in Hand gehen. So gleicht dieses Buch genau jenen, welche unser Hauptcharakter Oskar so gerne mag.
Abenteuerromanen. Besonders begeistert hat mich einfach auch die Reisevorbereitungen, welche hier recht realistisch gehalten waren, ohne aber in langatmige Erklärungen oder dergleichen abzudriften. Auch die Spannung ließ nicht zu wünschen übrig, was der Autor hier sehr geschickt durch die Perspektivwechsel, von unserer Forschergruppe und ihren Verfolgern, in Szene gesetzt hat. Ein Cut wenns gerade "um die Wurst geht" verlockt halt einfach zum weiterschmöckern. ;) Fiese, böse Cliffhanger.

Meinung
Freunde von Jules Verns's Abenteurerromanen werden an diesem Buch ihre Freude haben, vorausgesetzt er bedenkt kurz das angegebene Alter. Doch entgehen sollte man sich dieses wunderschön gestaltete Buch einfach nicht. Sicherlich gibt es ein paar Kanten an den Charakteren, die man hätte, vielleicht noch ausbügeln könnte, aber nichts war so gravierend, das ich sagen muss es hat mich schrecklich gestört beim Lesen. Zum Ende hin schaffte es das Buch sogar mich noch mal zu überraschen.
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3.0 von 5 Sternen Tolle Buchidee, ganz anständige Story, aber noch Potenzial nach oben, 12. Mai 2013
Von 
FG "fg" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Berlin 1893: Carl Friedrich von Humboldt, der vermeintlich illegitime Nachkomme des legendären "Wissenschaftsfürsten" Alexander von Humboldt, rüstet zu einer Expedition nach Südamerika. Ein Fotograf und Abenteurer ist im Hochland der Anden verschollen, allerdings nicht ohne Hinweise auf eine geheimnisumwitterte Stadt in den Wolken zu hinterlassen. Der eigenwillige Carl Friedrich will Mann und Stadt aufspüren, wofür er eine illustre kleine Schar von Reisenden um sich sammelt: seine gebildete, aber noch etwas weltfremde junge Nichte Charlotte, die haitianische Heilkundige Eliza sowie den Berliner Straßenjungen Oskar. Gemeinsam gilt es, der US-amerikanischen Konkurrenz Herr zu werden und Humboldts Ruf als großem Reisenden, Entdecker und Erfinder alle Ehre zu machen.

Die Grundidee ist wirklich knackig, vor allem für ein Buch auf der Schwelle zwischen Jugend- und Erwachsenenliteratur. Abenteuer, Weltreise, versunkene Kulturen, Strapazen, Gefahr und Heldentaten, angesiedelt im 19. Jahrhundert, für das die Welt noch weit mehr Geheimnisse bot als für unser heutiges. Das Ganze nun gewürzt mit fantastischen Elementen. Da musste ich mitgehen. Fünf von fünf Sympathiepunkten vorab.

Gleichwohl, so frisch wie anfangs gehofft geht es nicht zur Sache bei der Clique aus dem kaiserlichen Deutschland. Ich finde die Anlaufphase sehr lang. Die Geschichte um Oskars erste Begegnung mit Humboldt ist nett, doch die Figuren, besonders Humboldt selbst, bleiben mir zu lange blass. Man reist natürlich auf dem Seeweg von Europa nach Peru, was Thiemeyer leider kaum eine Zeile wert ist, stattdessen wird ca. 100 Seiten in Berlin herumgehangen und erst einmal viel geredet, um die Charaktere vorzustellen. Zu ihrer Wirkung trägt das wie gesagt nicht recht bei, sieht man von Oskar ab. Eine temporeiche, fesselnde Erzählung sieht anders aus. Und weiter: Die Gegenspielerin Humboldts hat zwar ein eigenes Profil, führt sich aber aus platt konstruierten Gründen schlichtweg hysterisch auf. Eine kleine Feindschaft zum Protagonisten hätte man geschickter aufbauen können.

Aber es wird besser! Als die Entdeckung Gestalt annimmt und die Bedrohung ebenso, wird Thiemeyers Stil deutlich flüssiger. Mit einem Wort, es kommt Stimmung auf. Die Helden finden ihre Hochform, der Autor schreibt ihnen gute Ideen auf den Leib. Als nach dem Finale die Truppe wieder in Berlin aufläuft, ertappte ich mich dabei, dass ich mich durchaus auf eine Fortsetzung freute. Eine Spritztour zu den Quellen des Nils oder eine zünftige Rauferei mit orientalischen Piraten, so viele Möglichkeiten...

Fazit: Für mich ist "Die Stadt der Regenfresser" nicht der umjubelte Meilenstein unter den Abenteuerbüchern, aber dennoch ein ganz anständig gelungenes Buch mit einer Grundidee, die viel Potenzial verspricht. Dem Verfasser ist zu wünschen, dass er sich zukünftig noch richtig warm schreiben möge.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes (Lese-)Abenteuer..., 10. März 2012
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 (Broschiert)
Berlin im April 1893: Das Leben des 16jährigen Oskar Wegener verläuft eigentlich ganz passabel. Der Junge verdient sich sein Geld als Taschendieb und kommt durch besonders clevere Tricks einigermaßen über die Runden. Seine Beute investiert er gern in Bücher. Beim Lesen der Abenteuergeschichten von Edgar Allan Poe oder Karl May kann er in aufregende Welten abtauchen und alles um sich herum vergessen.
Eines Tages gelingt es ihm, einen düster wirkenden Mann zu bestehlen, doch Oskar muss feststellen, dass der Fremde ihm folgt. Gerade als er glaubt, ihn abgehängt zu haben, taucht der Mann plötzlich aus den Schatten der Häuser auf und betäubt den Jungen mit einem seltsamen weißen Pulver. Als Oskar Stunden später erwacht, ist er gefesselt. Ein Gefangener im Haus des Fremden!
Bei seinem Entführer handelt es sich um Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst von Humboldt nennt, und der Sohn des berühmten Forschers Alexander von Humboldt sein will. Schnell wird klar, dass Oskar keine harte Strafe für seinen Diebstahl erwartet. Carl Friedrich ist Forscher und möchte, dass Oskar ihn auf eine Expedition in die Anden begleitet, wo er nach dem sagenumwobenen Volk der Regenfresser suchen will.
Oskar kann sich seiner eigenen Sehnsucht nach Abenteuern nicht entziehen und sagt schließlich zu. Mit ihnen reisen Humboldts Haushälterin Eliza, eine Zauberin aus Haiti, und seine selbstbewusste Nichte Charlotte. Ebenfalls mit dabei ist Wilma, ein Kiwiweibchen, das sich für mich bald zum heimlichen Star der Geschichte entwickelte. Diese zusammengewürfelte Truppe hat jedoch Konkurrenz auf der Suche nach den mysteriösen Regenfressern, von der sie noch nichts ahnen. So erwarten sie nicht nur gefährliche Wanderungen und Wesen in den Anden, sondern auch Gegner, die nicht zu unterschätzen sind...

"Die Stadt der Regenfresser" ist der Auftakt der Abenteuerreihe "Chroniken der Weltensucher". Nun ist das erste Jugendbuch des Autors Thomas Thiemeyer endlich auch als Taschenbuchausgabe erhältlich. Wie man es bereits aus seinen Thrillern kennt, versteht er es auch hier, bereits mit dem Prolog zu fesseln.
Bildhaft beschreibt Thiemeyer die Reise seiner so unterschiedlichen Protagonisten, fast kann man die Hitze Perus spüren und den seltsamen Geruch der Ukhu Pacha, riesigen und vor allem gefährlichen Insekten, wahrnehmen. Seine Charaktere hat der Autor ebenfalls sehr komplex erschaffen. Sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und zeigen so bereits ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen. Geheimnisse, Begabungen und Emotionen kommen nach und nach ans Licht, wodurch die Geschichte an Tiefe gewinnt und eine große Nähe zum Leser entsteht. Schnell fiebert man mit den fünf Gefährten mit, immer deren Verfolger im Blick, die hier jedoch nicht die Schurken sind, sondern ein weiterer wichtiger Aspekt der Story.
Wer Thiemeyers Bücher kennt, weiß, dass er gern Fakten mit Fantastischem vermischt und auch hier ist er seinem Stil treu geblieben. Neben Abenteuer und historischem Wissen, wartet die Story mit kuriosen Erfindungen wie zum Beispiel dem Linguaphon auf. Es gibt fliegende Schiffe zu bestaunen, chemische Waffen, die zur damaligen Zeit kaum denkbar waren und die Ukhu Pacha, mörderische Insekten, erinnern an Filme wie "Alien". Eine spannende Mischung, die beste Unterhaltung bietet.

"Die Stadt der Regenfresser" ist ein Lesehighlight im weiten Genre der Jugendliteratur, das nicht nur der Zielgruppe von Jugendlichen ab 12 Jahren ein tolles Leseerlebnis bereiten wird. Auch die erwachsenen Fans des Autors werden dieses Buch lieben, begeistert in seine aufregende und bunte Welt abtauchen und sich ebenso mitreißen lassen, wie die jungen Leser. Eine Buchreihe, die man sich nicht entgehen lassen sollte, wenn man sich für echte Leseabenteuer im Stile Jules Vernes oder Arthur Conan Doyles begeistert!

Reiheninfo "Chroniken der Weltensucher"
Band 1: Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser
Band 2: Chroniken der Weltensucher - Der Palast des Poseidon
Band 3: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch
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Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1
Chroniken der Weltensucher - Die Stadt der Regenfresser: Band 1 von Thomas Thiemeyer (Broschiert - 1. März 2012)
EUR 9,95
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