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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung dieser eindrucksvollen Reihe, 27. Juni 2012
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Tief im Inneren der Erde haust das Volk der Steinernen. Vor Jahrtausenden wurde es von dieser Welt verstoßen durch die Gier eines einzelnen Mannes. Betrogen und verraten, holt es sich jetzt zurück, was ihm einst gehörte. Zwölf Jahre nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Meerenge zwischen Java und Sumatra kommt die Erde nicht zur Ruhe. Tiefe Spalten, aus denen undurchdringlicher gelber Nebel quillt, öffnen sich quasi über Nacht. Seltsame gehörnte Kreaturen steigen heraus und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Vorfälle rufen den Generalgouverneur Niederländisch-Indiens auf den Plan. Er wendet sich an seinen Außenminister, der wiederum den Rektor der Universität zu Berlin um Hilfe bittet. Und der kennt nur einen Mann, der das Rätsel der steinernen Teufel von Java lösen könnte: Carl Friedrich von Humboldt, Spezialist für unerklärliche Phänomene und Kopf seines unerschrockenes Teams der Weltensucher.

Zum Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. 2004 erschien sein Debütroman Medusa, ein spannender Wissenschaftsthriller für Erwachsene. Sein erstes Jugendbuch Die Stadt der Regenfresser verfasste er 2009 für den Loewe Verlag. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.

Rezension:
Diesmal verschlägt es Carl Friedrich von Humboldt und sein Forscherteam auf die Insel Java, die vor 12 Jahren, im Jahre 1883, von der Explosion des Vulkans Krakatau erschüttert wurde. Dort treiben seltsam gehörnte Lebewesen, die Steinernen, ihr Unwesen und sind nur durch Menschenopfer zu besänftigen.

Humboldt, Eliza, Oskar, Charlotte, die Kiwi-Dame Wilma und Professor Lilienkron, der die Steinernen zuerst entdeckte, machen sich auf die beschwerliche Reise nach Südostasien, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie geraten bei ihren Recherchen in tödliche Gefahr und die Steinernen scheinen kein Erbarmen zu kennen. Werden sich die Freunde aus den Fängen dieser mysteriösen Kreaturen retten können?

Mit Der Atem des Teufels legt Thomas Thiemeyer nunmehr seinen 4. Band der Chroniken der Weltensucher-Reihe vor, und dieser steht seinen Vorgängern, was die Spannung und das Abenteuer betrifft, in keinster Weise nach.

Die mittlerweile liebgewonnenen Charaktere halten allesamt wieder Einzug, das Augenmerk wird diesmal auch auf Lena gerichtet, die sich als blinder Passagier auf die Pachacútec schmuggelt. Sie macht Oskar eindeutige Avancen, mit denen er nicht umzugehen weiß, da sein Herz nach wie vor Charlotte gehört. Hieran merkt man, wie sich die Charaktere weiterentwickelt haben und kurz vorm Erwachsensein stehen.

Auch der neue Charakter des Professor Lilienkron ist interessant geschildert. Bei ihm weiß der Leser lange Zeit nicht, woran er wirklich ist, und er bildet einen wunderbaren Gegenpart zu von Humboldt.

Das Abenteuer um die Steinernen kann wieder genauso punkten wie schon seine Vorgänger. Mit seinem bildhaften Schreibstil entführt Thomas Thiemeyer den Leser in eine exotische Welt, die auch ihre Tücken hat. Das Rätsel um die Steinernen erhält die Spannung bis zum Ende und auch die Lösung wirkt glaubhaft, zumal viele historische Fakten gekonnt in die Geschichte miteinbezogen werden.

Mich konnte Der Atem des Teufels wiederum sehr begeistern, denn Thomas Thiemeyer hat einfach ein Händchen für abenteuerliche Geschichten mit fantastischen Elementen, die niemals langatmig werden und öfter mal eine Überraschung bereithalten.

Die anhängende Encyclopedia Humboldica, die man bereits aus den Vorgängerbänden kennt, wartet erneut mit näheren Erläuterungen zu bestimmten Schlagwörtern auf, die im Roman vorkommen und gibt im letzten Eintrag einen kleinen Hinweis, wie es im nächsten Band weitergehen könnte, denn das Ende von Der Atem des Teufels endet mit einem Paukenschlag, der zwar historisch so nicht vonstatten ging, aber durch die Erklärung in der Encyclopedia Humboldica sehr gespannt auf das nächste Abenteuer macht!

Fazit: Thomas Thiemeyer setzt seine eindrucksvolle Reihe um Carl Friedrich von Humboldt gekonnt fort. Die neue Geschichte rund um das Forscherteam fesselt und verspricht am Ende ein neues Abenteuer, auf das man nur gespannt sein kann!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine andere Welt, 15. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Professor Konrad Lilienkron, seines Zeichens Vulkanologe, entdeckt im Jahre 1895 auf Java einen sonderbaren Graben. Nebelschwaden steigen aus diesem auf und als Lilienkron die Tiefen der Schlucht ergründen will, begegnet er einer seltsamen Kreatur.

In Berlin werden der Forscher von Humboldt und seine Freunde Oskar, Charlotte, Eliza und natürlich Wilma vom neuen Rektor der Universität zu einem Gespräch geladen. Dort erhalten sie den Auftrag gemeinsam mit Professor Lilienkron, der zwischenzeitlich von seiner Expedition zurückgekehrt ist, nach Java zu reisen. Vor Ort sollen sie ergründen, was es mit den Gerüchten über die Steinernen auf sich hat, die unter den Einheimischen kursieren seit vor einiger Zeit der Vulkan Krakatau ausgebrochen ist. Angeblich kommen die Kreaturen aus den Tiefen der Erde und überfallen Siedlungen, plündern diese und verschleppen Menschen. Mittlerweile werden gar freiwillig von den Einheimischen Menschen geopfert um die Erde und die Steinernen nicht weiter zu erzürnen.

Ein willkommenes, neues Abenteuer lockt also unsere Abenteurer und sie machen sich schon bald mit der Pachacútec auf nach Java. Auch wenn Professor Lilienkron und von Humboldt nicht die allerbesten Freunde sind, so müssen sie sich hier gemeinsam in eine Richtung bewegen, was beiden nicht immer leicht fällt.

Aber nicht nur unter den Forschern gibt es die eine oder andere Schwierigkeit zu überwinden. Oskar hat in Liebesdingen so manches Problem. War doch eigentlich klar, dass er sich zu Charlotte hingezogen fühlt, so entlockt ihm plötzlich auch Lena, seine Freundin aus früheren Zeiten, Gefühle. Oskar ist verunsichert und weiß wohl nicht mehr so genau welche nun die Richtige für ihn ist. Da Lena sich als blinder Passagier mit auf die Reise nach Java begibt, sind auch hier Probleme vorprogrammiert.

Unter den Einheimischen auf Java, allen voran König Bhamban der Dritte, erleben die Freunde erstaunliche Dinge und irgendwann müssen sie erkennen, dass der König ein falsches Spiel spielt. Doch damit ist das Abenteuer noch lange nicht zu Ende, denn auf sonderbare Weise gelangen sie in eine andere Welt, in eine Welt tief unter der Erde.

Mit diesem 4. Band der Reihe Chroniken der Weltensucher" bleibt der Autor Thomas Thiemeyer seinem Erzählstil treu. Er vermischt erneut wissenschaftliche Erkenntnisse und Fiktion und lässt seine Protagonisten eintauchen in eine fantastische Welt, die jeden Leser, auch wenn er älter sein sollte als die angesprochene Zielgruppe, faszinieren wird. Eine ausgefallene Pflanzenwelt, außergewöhnliche Tiere und ganz besondere Bauwerke machen die Faszination der neu entdeckten Welt aus.

Das Cover glänzt erneut durch eine wundervolle Illustration und auch an Informationen für den Leser mangelt es nicht. Die Encyclopedia Humboldica am Ende des Buches gibt Auskünfte zu vielen wichtigen Dingen und wer genau wissen will, wohin es die Abenteuer verschlägt, der möge sich die orographisch-physikalische Karte von Java genau ansehen, die sich vorne und hinten im Buchdeckel befindet.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder ein Highlight, 26. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Der Atem des Teufels ist der 4. Teil der Chroniken der Weltensucher - Reihe.

Diesmal verschlägt es unsere Abenteurer nach Java in die Welt der Vulkane.
Es beginnt eine spannende und gefährliche Reise um den Bewohnern von einem uralten Fluch zu befreien. Die Steinernen versetzten die Menschen in Angst und Schrecken. Es handelt sich um gehörnte Wesen, die nur auf eins aus sind - Rache.

Auch dieser Teil konnte mich wieder total fesseln und in seinen Bann ziehen. Man lernt immer etwas über die Welt, Völker, Geographie und alte Sagen und Theorien. Ich hoffe, dass noch viele weitere Teile erscheinen werden. Mindestens ein Teil ist noch geplant, aber Thomas Thiemeyer meinte, es wäre noch Stoff für mehr ...

Es ist sehr spannend geschieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Mir gefällt besonders gut, dass die Kapitel recht kurz sind. Außerdem ist auch dieses Buch wieder ein totaler Hingucker. Es sieht einfach wunderschön aus.

Ich freue mich schon sehr auf das nächste Abenteuer.
Eine echte Empfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz auf dem Vulkan, 3. Juli 2012
Von 
Andrea Koßmann "Kossis Welt" (Marl, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Okay, einen Tanz auf dem Vulkan gab es in diesem Buch nicht wirklich, aber das war meine erste Assoziation, als ich hörte, dass der vierte Teil dieser wunderbaren Abenteuerserie im Land der Vulkane spielen sollte. Schon immer faszinierte mich diese Urgewalt und ich erfreute mich an den Schilderungen des Autors, die natürlich zum großen Teil auf wahren Begebenheiten beruhen.

In diesem Teil begleiten wir nun Oskar und seine Freunde nach Java, dem Ort an dem es wahrlich nicht friedlich vonstatten geht. Denn tief unter der Erde verbergen sich wahre Monster. Sie werden 'die Steinernen' genannt und haben nur ein Ziel: sich an der Menschheit zu rächen. Um diese Rache zu verhindern bzw. einzudämmen, wird Carl Friedrich von Humboldt um Hilfe gebeten und natürlich zögert er nicht eine Sekunde und begibt sich mit Oskar und den anderen auf den Weg, der natürlich (wie bereits in den Vorgängerteilen) so abenteuerlich ist, wie es eben geht. Dass auch die zwischenmenschlichen Beziehungen in diesem Teil nicht auf der Strecke blieben (teilweise habe ich mich köstlich amüsiert), muss ich sicher nicht erwähnen. Von der Story an sich möchte ich aber nicht mehr verraten, da es bei Mehrteilern sonst gefährlich wäre, wenn man zuviel verrät.

Obwohl jedes Abenteuer in sich abgeschlossen ist, empfehle ich, die Teile in der Reihenfolge zu lesen, in der sie erschienen sind, da das Leben von Oskar und seinen Freunden natürlich chronologisch weitergeht und man die Beziehungen zwischen der einzelnen Protagonisten so besser versteht und Handlungsweisen besser nachvollziehen kann.

Die Chroniken der Weltensucher ist eine Serie, die mich jedesmal zurück in meine Kindheit führt. Ich habe diese Art Abenteuerromane damals geliebt. Damals, in der es noch (selbst mir als 'Mädchen') wichtig war, im Wald Buden zu bauen und gegen imaginäre Ritter zu kämpfen. Mit Schwertern, die aus Ästen bestanden und mit Narben an den Knien, die es bis heute gibt. Ich liebte es, Geschichten wie Huckleberry Finn oder ähnliches nachzuspielen und Bücher zu lesen, in die man einsinken konnte, als wenn man selber ein Abenteurer wäre. Und wenn ich diese Bücher von Thomas Thiemeyer lese, BIN ich wieder eine Abenteurerin, die am Ende mit zerzaustem Haar, schmutzigem Gesicht und Löcher in der Hose das Buch zuschlägt. Glaubt ihr mir nicht? Dann lest die Bücher doch selber und schaut, ob es bei euch nicht genauso ist! Dafür müsst ihr auch nicht zwingend "Jugendlich" sein. Es reicht, wenn ihr im Herzen junggeblieben seid. Wie ich! :-)

Doch nicht nur die Erzählweise des Autors ist sehr bildhaft (ich frage mich, wann die Serie verfilmt wird! Meinen eigenen Film zumindest habe ich mir bisher bei jedem einzelnen Teil in meinem eigenen Kopfkino angeschaut), sondern natürlich möchte ich auch bei diesem vierten Teil wieder auf die wundervolle Covergestaltung hinweisen. Die Cover dieser Serie laden dazu ein, sie sich immer wieder anzuschauen, selbst dann, wenn man das Buch schon längst wieder zugeschlagen hat.

Schade, dass es wohl nur noch einen fünften Teil geben wird. Aber auf den werde ich mich nun ganz besonders freuen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine super Fortsetzung..., 15. August 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Das Buch „Der Atem des Teufels“ von Thomas Thiemeyer ist eine gelungene Fortsetzung der Buchreihe „Chroniken der Weltensucher“. Das Buch hat eine spannende und abgeschlossene Haupthandlung und dennoch geht die nicht weniger spannende Nebengeschichte über die Lebensumstände der Hauptfiguren weiter. Mit jedem Buch erfährt man mehr über die Buchcharaktere und man freut sich umso mehr, wenn im nächsten Buch weitere Details beschrieben werden.
Die eigentliche Haupthandlung ist eine spannende Abenteuergeschichte, geschickt gemixt mit etwas Fiction und der Einbindung von realen, wichtigen Persönlichkeiten, die Ende des 19th Jahrhunderts gelebt haben. Alles im allen macht das Lesen dieser Buchreihe eine Menge Spaß. Es gibt keine Stelle im Buch die unnötig ist oder künstlich in die Länge gezogen wird. Alle Elemente sind so geschickt mit einander verknüpft, dass alles, auch die nicht ganz so möglichen Dinge, zusammen passen.

Mir persönlich gefällt der Umstand, dass das die Charaktere in Deutschland, respektive in Berlin beheimatet sind. An vielen Stellen konnte ich mir so noch besser die Umgebung im meinem Kopf vorstellen, da ich manche Orte selbst schon in Wirklichkeit gesehen habe.

Die eigentliche Geschichte verschlägt die Abenteurer per Luftschifft auf die Insel Java, auch hier hat Thiemeyer wieder viel Mühe in eine genaue Beschreibung der Umgebung gelegt und so wie ich es einschätzen kann, beruhen die meisten Ortsbeschreibungen auf die tatsächlich vorhandenen Orte. Weitere Details muss der Leser schon selber erlesen, sonst ist ja die Spannung dahin.

Thiemeyer kann man mit der Buchserie Chroniken der Weltensucher gerne als Jules Verne des 21th Jahrhunderts bezeichnen. Es hat lange keinen Autoren mehr geben, der Fiction so mit der realen Welt verbinden kann, ohne dass der Leser den Eindruck des Unmöglichen hat.

Ich selber freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jules Verne vom Feinsten, 15. August 2012
Von 
Ramona (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
"STEIG HINAB IN DEN KRATER SNEFFELS YOCUL; WELCHEN DER SCHATTEN DES SKARTARIS VOR DEM ERSTEN JULI LIEBKOSET; KÜHNER WANDERER; UND DU WIRST ZUM MITTELPUNKT DER ERDE GELANGEN: DAS HABE ICH VOLLBRACHT. ARNE SAKNUSSEMM"
-Jules Verne: Reise zum Mittelpunkt der Erde

Carl Friedrich von Humboldt, seines Zeichens heimlicher Sohn von Alexander von Humboldt, wird vom Direktor der Berliner Universität gebeten nach Java zu reisen, denn dort spielen sich unheimliche Szenerien ab. Die Bevölkerung spricht von 'den Steinernen', welche Nachts Dörfer überfallen und Bewohner verschleppen. Ein Kollege, Lilienkron, forschte in Java und stieß auf die Steinernen. Schwer verletzt gelangte er nach Deutschland zurück.
Humboldt reist zusammen mit seinem Sohn Oskar, Charlotte, Eliza, Lilienkron und der Kiwidame Wilma nach Java, um sich vor Ort umzusehen. Was sie entdecken übersteigt ihren Verstand und öffnet eine Welt, die dunkler und tiefer unter der Erde liegt, als je ein Mensch gewesen war...

Thomas Thiemeyer schafft es in seinem vierten Band der Chroniken der Weltensucher den Geist Jules Vernes auferstehen zu lassen. Gekonnt verknüft er historische Daten (wobei manche davon auch zu eigenen Zwecken etwas geändert wurden. ;)) mit Abenteuer und Wissenschaft. Die Charaktere, welche einem durch die vorherigen Bände schon ans Herz gewachsen sind, erleben eines ihrer gefährlichsten Abenteuer. Der Leser kann sich wunderbar in die Geschichte einfühlen, fiebert mit und bekommt auch oft genug die Gelegenheit zu Schmunzeln.
Eine sehr gute und unterhaltsame Mischung, welche Lesevergnügen der Extraklasse verspricht.

Am Ende noch ein Rat von mir: Sollte man nicht vorm Einschlafen lesen, erzeugt die seltsamsten Träume...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Band 4 "Der Atem des Teufels", 12. Juli 2012
Von 
Nicole (berga, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Im 4. Band "Der Atem des Teufels" machen sich Humboldt und sein Forscherteam auf der Insel Java auf die Suche nach den "Steinernen". Es soll sich um ein Volk handeln, das seit tausenden von Jahren tief unter der Erde lebt und seit dem Vulkanausbruch des Krakatau vor 12 Jahren wieder aus der Erde empor steigen und die Bevölkerung von Java in Angst und Schrecken versetzen.
Was erwarten Humboldt, Oskar, Eliza, Charlotte, Wilma und den Forscher Lilienkron auf Java und werden sie die "Steinernen" wirklich finden?

Für mich war "Der Atem des Teufels" das erste Buch welches ich aus der Reihe "Chroniken der Weltensucher" gelesen habe. Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich mich sehr schnell in die Geschichte und die verschiedenen Charaktere hinein finden.

Das Buch nimmt einen ab der ersten Seite auf die abenteuerliche Reise nach Java und die spannende Suche nach den Steinernen.
Thomas Thiemeyer versteht es wissenschaftliche Fakten, mit phantastischen und abenteuerlichen Aspekten zu verknüpfen. Er schafft es sehr gut seine Leser zu fesseln und dem roten Faden der Geschichte von Anfang bis Ende zu folgen, ohne dabei an Spannung zu verlieren. Dabei ist sein Schreibstil sehr flüssig trotz der tollen bildhaften Umschreibungen.

Sehr gut gefallen haben mir das Cover, die Enzyklopädie, die am Ende zu finden ist und die wichtige Begriffe erklärt und eine geografische Karte, die auf den Rückseiten der Buchdeckel dargestellt ist.

Fazit: Für mich ein gelungenes Abenteuerbuch für Jugendliche, gespickt mit Spannung, Rätseln, tollen Charakteren und unerwarteten Wendungen.
Ich werde bestimmt die ersten drei Bände noch lesen und warte gespannt auf Band 5.
Für weitere Hintergrundinfos und tolle Extras lohnt sich ein Besuch der "Chroniken der Weltensucher" Homepage.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bleibt etwas hinter den Vorgängern zurück, 15. August 2012
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Atem des Teufels (Gebundene Ausgabe)
Im vierten Band um die Weltensucher geht es nach Abenteuern in Südamerika, in den Tiefen des Meeres und Afrika auf die Insel Java, wo die Bevölkerung seit Jahren in Angst und Schrecken lebt, weil unheimliche steinerne Kreaturen aus den Tiefen steigen. Deshalb ruft die Universität Berlin Carl Friedrich von Humboldt und seine Truppe zu Hilfe. Doch die sind nicht die einzigen, die sich schon bald auf den weiten Weg machen das Geheimnis der steinernen Teufel zu lösen: der Wissenschaftler Professor Lilienkron, bereits in Vergangenheit ein ernstzunehmender Konkurrent von Carl Friedrich von Humboldt, war dem Rätsel bereits auf der Spur und will seinem Kollegen auf keinen Fall Ruhm und Ehre überlassen dieses Problem nun im Alleingang zu lösen! Widerwillig nimmt von Humboldt auch seinen Konkurrenten mit auf die gefährliche Reise und neben den beiden Wissenschaftlern und den anderen Weltensuchern ist diesesmal noch jemand anderes - im wahrsten Sinne des Wortes - mit an Bord, wenn die Reise ins neue Abenteuer steigt.

Kritik:
Insgesamt hat mich sowohl Thomas Thiemeyers Humor als auch seine genaue Recherche wieder begeistern können. Unter anderem kann man als aufmerksamer Leser in diesem Teil nicht nur eine wiederholte Hommage an Jules Verne (speziell an seine "Reise zum Mittelpunkt der Erde") entdecken, sondern auch einen kleinen Cameo zweier zeitgenössischer Autoren: woher das fiktive Berliner Kaufhaus "Wekwerth und Dorn" wohl seinen Namen erhalten hat ;) Des weiteren waren von Humboldts Dispute mit Professor Lilienkron sehr humorvoll und erheiternd und boten witzige Situationskomik, weshalb ich diese Szenen ganz besonders mochte.
Trotz aller Stärken kommt "Der Atem des Teufels" dennoch nicht an seine Vorgänger heran: ich fand die Vorgeschichte dieses Bandes vergleichsweise langatmig und für mich wollte sich auch im späteren Verlauf der Geschichte kein richtiger Spannungsbogen aufbauen. Mir haben hier die menschlichen und raffinierten oder abgrundtiefbösen Gegenspieler aus den vorangegangenen Abenteuern gefehlt. Auch das Geplänkel unter den Weltensuchern hat durch die Einflüsse der neuen Reisebegleiter nicht nur an Reizen gewonnen (Wilma verschießt sich hier nämlich ganz arg in jemanden *g*), sondern auch verloren: nach der Geschichte, die in "Der gläserne Fluch" erzählt wird, hätte ich mir etwas mehr Liebesgeschichte zwischen Oskar und Charlotte gewünscht - aber ich hoffe auf den abschließenden fünften Band ;)

Aufmachung des Buches:
Wie bereits aus den vorangegangenen Abenteuern bekannt, wird auch "Der Atem des Teufels" durch eine "Encyclopedia Humboldtica" ergänzt, mit Erklärungen der historischen Ereignisse und wissenschaftlichen Fakten, die in der Geschichte eine Rolle spielen. In den beiden Vorsatzseiten ist eine orographisch-physikalische Karte von Java abgedruckt. Das Umschlagmotiv stammt aus der Feder des Autors selbst. Unter dem Umschlag verbirgt sich ein dunkelblauer Leineneinband mit edlen silberfarbigen Prägungen.

Fazit:
Auch wenn das vierte Abenteuer der Weltensucher in manchen Punkten hinter seinen Vorgängern zurückbleibt, so war die Geschichte trotz allem wieder lehrreich, spannend und humorvoll zu lesen und sollte von Fans auf keinen Fall verschmäht werden! Zudem gibt es am Ende einen raffinierten Cliffhanger, der einem ordentlich Appetit auf den letzten Band "Das Gesetz des Chronos" macht. Neueinsteiger in die Reihe sollten die Bände chronologisch lesen, da ihnen sonst zu viel von der Entwicklung der Charaktere der Hauptfiguren verloren geht, auch wenn die Abenteuer an sich unabhängig voneinander zu verstehen sind.

Reihen-Info:
Die Stadt der Regenfresser
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels
Das Gesetz des Chronos: erscheint voraussichtlich im Juni 2013
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4.0 von 5 Sternen gute Fortsetzung der Chroniken der Weltensucher, 3. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Das Buch lässt sich gut lesen. Es ist spannend und abwechslungsreich.
Die geschichtlichen Hintergründe werden gut in dem Roman integriert.
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5.0 von 5 Sternen Der Atem des Teufels, 11. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Beeindruckend! Vor Allem, wenn man, wie ich, ein Jules Verne-Fan ist! Die gewählte Kombination von Herrn Thiemeyer ist sehr gut gelungen, und macht Lust auf mehr!
Der Atem des Teufels, d.h., eine überaus gelungene Kombination von Jules Verne, Humbold und und Jugend!
A.Schuh
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Der Atem des Teufels
Der Atem des Teufels von Thomas Thiemeyer (Gebundene Ausgabe - 1. Juni 2012)
EUR 17,90
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