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4.0 von 5 Sternen Ein unerwartetes aber gelungenes Ende dieser beflügelnden Reihe
4,5 Sterne

Für mich ist das letzte Buch einer Reihe immer etwas ganz besonderes, denn mit ihm wird ein Urteil über alle Teile gefällt.
Nachdem das Ende von „Firelight – Flammende Träne“ meine Nerven fast ein Jahr lang strapaziert hat und meine Erwartungen mit jedem verstrichenen Monat nur noch größer...
Vor 9 Monaten von Katrin veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Kein schöner Abschluss
Beim Cover wurde der Kopf von Band 1 und 2 wieder nur farblich abgewandelt und anders platziert. Ich hätte es schöner und passender gefunden, wenn man die Originalcover genommen hätte, denn die haben etwas besser gepasst (wie zum Beispiel Tamra mit ihren weißsilbrigen Haaren und ihrer eisigblauen Ausstrahlung auf dem zweiten Band).

Es ist...
Vor 1 Monat von Bookaholics For Life veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein unerwartetes aber gelungenes Ende dieser beflügelnden Reihe, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
4,5 Sterne

Für mich ist das letzte Buch einer Reihe immer etwas ganz besonderes, denn mit ihm wird ein Urteil über alle Teile gefällt.
Nachdem das Ende von „Firelight – Flammende Träne“ meine Nerven fast ein Jahr lang strapaziert hat und meine Erwartungen mit jedem verstrichenen Monat nur noch größer geworden sind, durfte ich nun wieder in die Welt der Drakis eintauchen.
Die dramatischen Ereignisse aus dem letzten Band waren mir noch sehr präsent und das erleichterte mir den Einstieg. Sophie Jordan erzählt genau dort weiter, wo sie den Leser im letzten Band zurückgelassen hat.

Jacinda gibt sich ganz allein die Schuld an Miriams Gefangennahme. Sie kann es kaum ertragen, mit diesen Schuldgefühlen zu Leben und schmiedet einen Plan, um Miriam mit einer halsbrecherischen Aktion zu befreien. Diesen Plan zu schmieden war sehr leicht, doch die Umsetzung sehr heikel, denn die Drachenjäger sind ihnen dicht auf der Spur.
Mit dieser sehr düsteren Aussicht beginnt der finale Band und umhüllt den Leser mit einer düsteren Stimmung. Er versinkt aber nicht in dieser Stimmung und wird von der rasanten Handlung, die stetig an Spannung zunimmt, mitgerissen. Zwischen den kurzen Kapiteln, über die der Leser durch den bekannten bildgewaltigen Stil der Autorin buchstäblich hinweg gleitet, gibt es immer wieder Zeit zum Durchatmen. Diese Momente gaben mir die Zeit, viele Dinge zu verinnerlichen, die ich an dieser Reihe so mag: Die wunderschönen Draki mit ihrer Affinität zur Natur, aus der sie ihre Energie schöpfen und ihre unterschiedlichen Fähigkeiten, die sie alle zu etwas Besonderem machen. Sophie Jordan hat ihre Figuren sehr wandelbar gestaltet und verlangt ihnen besonders in diesem Finale einiges ab. Sie treibt sie an ihre körperlichen und emotionalen Grenzen und lässt sie über sich hinauswachsen. Auch Jacinda musste ihre Wankelmütigkeit ablegen und sich trotz großem Gefühlschaos entscheiden.

„Will gehört nirgendwo dazu… Aber er gehört zu mir. Diese Überzeugung ist immer noch da, so sinnlos und gefährlich wie eh und je, und sickert in meine Knochen und mein Herz. Eine Tatsache, an der ich nicht einmal etwas ändern könnte, wenn ich das wollte.“ Seite 105

Doch immer wenn Jacinda glaubt, eine richtige Entscheidung oder den richtigen Weg gefunden zu haben, baut Sophie Jordan eine völlig unerwartete Wendung ein. Und nicht nur Jacinda wird gezwungen, neue und unerwartete Hürden zu überwinden. Überrascht wurde ich auch von einem neuen und sehr aufregenden Charakter, der mehr verbirgt, als man anfänglich denkt. Obwohl ich mir eigentlich viel Zeit nehmen wollte, um mich von allen liebgewonnenen Figuren zu verabschieden, kam das Ende viel schneller als erhofft. Viele Fragen, die während des Lesens aufkamen, wurden beantwortet und einige Figuren wurden auf einen unerwarteten Weg geschickt. Trotzdem konnte ich die Trilogie mit einem glücklichen Gefühl beenden.

„Firelight –Leuchtendes Herz“ von Sophie Jordan ist ein rundum gelungener Abschluss zu einer traumhaft schönen und beflügelnden Reihe von der
jeder einzelne Band empfehlenswert ist. Die „Firelight“ – Trilogie ist kein Rohdiamant, der beim Lesen geschliffen wird, denn ihr prachtvolles Funkeln bleibt vom ersten bis zum letzten Band erhalten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vielleicht kein perfekter, aber doch immerhin ein sehr gelungener Abschluss, 15. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Da sie sich selbst die Schuld an ihrer Gefangennahme gibt, kann Jacinda erst dann ein neues Leben mit Will beginnen, wenn sie Miram wieder aus den Fängen der Enkros befreit hat. Allerdings ist das kein leichtes Unterfangen und bisher ist keinem Draki je die Flucht gelungen.

Um Miram zu finden und auf den Ausbruch vorzubereiten, lässt Jacinda sich selbst ebenfalls als Gefangene in die Einrichtung bringen, aus der Will, Cassian und Tamra sie danach gemeinsam befreien sollen. Doch die Zustände dort sind noch schlimmer als erwartet und Jacinda muss schon innerhalb der ersten Stunden um ihr Überleben kämpfen - und zwar nicht nur gegen die Enkros, denn Miram und sie sind nicht die einzigen Drakis dort.

Abgesehen davon besteht die Schwierigkeit auch für die anderen nicht darin die Höhle des Löwen zu betreten, sondern sie wieder lebendig zu verlassen ...

Firelight - Leuchtendes Herz ist der würdige Abschluss einer Trilogie, die das Herz von Romantic Fantasy Fans höher schlagen ließ, was den endgültigen Abschied umso schwerer macht, weil man ihn während des Lesens gern noch etwas hinausgezögert hätte. Man beendet das Buch deshalb sowohl mit einem lachenden als auch mit einem weinenden Auge, da Sophie Jordan den Leser mit diesem packenden Finale zwar durchaus zufrieden stellt, man aber dennoch ein wenig traurig darüber ist, dass diese tolle Reihe damit nun zu Ende ist.

Der letzte Band schließt beinahe nahtlos an seinen Vorgänger an, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen ist und weiß, wie der zweite Teil endete, selbst wenn man ihn nicht erst vor Kurzem gelesen hat. Es dreht sich, zumindest zu Beginn, weiterhin alles um die Rettung von Miram aus den Klauen der Enkros, wodurch die Handlung von Anfang an spannend ist, schließlich ist bisher noch kein Draki nach einer solchen Gefangennahme jemals wieder aufgetaucht. Außerdem hofft Jacinda dort endlich zu erfahren, was damals mit ihrem Vater geschehen und ob er vielleicht noch am Leben ist.
Da Jacindas riskanter Plan vorsieht, dass sie Miram ausfindig macht indem sie selbst vorgibt gefangen worden zu sein, erlebt man hautnah, was die Enkros mit den Drakis anstellen, wie sie sie behandeln und welches Leid diese dabei empfinden. Natürlich konnte man sich schon denken, dass sie mit ihnen experimentieren und sie sezieren um sie zu erforschen, trotzdem ist man schockiert von der gnadenlosen Kaltherzigkeit einiger Forscher und Wächter. Dass sie in diesen faszinierenden Wesen nur Tiere sehen, ist, zumal sie es nicht besser wissen, ja noch verständlich, immerhin hüten die Drakis dieses Geheimnis mit allen Mitteln, doch dass sie sie sogar misshandeln, ist keineswegs mehr nachvollziehbar und einfach barbarisch.
Man lernt zwar ein paar neue interessante Drakis kennen, von denen der eine oder andere im späteren Verlauf eine größere Rolle spielt, erfährt aber nur sehr wenig über die Enkros selbst, ihre Motive oder ihre Verbreitung, sodass diverse Fragen offen bleiben. Wie viele solche Einrichtungen gibt es wohl? Wie haben sie von der Existenz der Drakis erfahren? Kennen manche von ihnen ihr Geheimnis?
Außerdem wird die spektakuläre Flucht die Enkros garantiert nicht allzu lange von ihren Machenschaften abhalten, sodass die Drakis weder vor ihnen noch vor den Jägern fortwährend sicher sind. Dieser Umstand ist jedoch auch ziemlich realistisch, denn solange es Menschen gibt, die von den Drakis wissen, wird es unter ihnen leider immer solche geben, die Jagd auf sie machen.

Dieser Handlungsabschnitt umfasst allerdings nur etwa ein Drittel des Buches. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Liebe zwischen Jacinda und Will sowie die Auswirkungen, die diese auf Jacindas Leben hat. Sie ist hin und her gerissen und zwar in vielerlei Hinsicht: zwischen ihrer menschlichen Hälfte und ihrem inneren Draki, zwischen dem Pflichtgefühl gegenüber dem Rudel und ihrer Sehnsucht nach Freiheit, zwischen dem Wunsch zu helfen und dem sich von ihrem alten Leben zu lösen, und ein wenig ebenso zwischen Will und Cassian.
Obwohl sie Cassian durch die Zwangsheirat wesentlich näher gekommen ist und dadurch nun ein tieferes Verständnis für ihn sowie eine engere Bindung zu ihm hat, hat sie sich für Will entschieden und will ein neues Leben mit ihm beginnen. Diese Entscheidung in die Tat umzusetzen, fällt ihr jedoch, verständlicherweise, zunehmend schwerer und es scheint immer wieder einen neuen Grund zu geben, der ihr Zusammensein verhindert bzw. hinauszögert, was ihre Beziehung auf eine harte Probe stellt. Zuerst ist es Miram und danach sorgt eine schockierende Enthüllung nach der nächsten dafür, dass sie noch nicht bereit ist zu gehen.
Des Weiteren ist das Rudel nun einmal trotz aller Differenzen, wobei sie diese ja hauptsächlich mit dem Oberhaupt Severin hatte, ihre Familie, für die sie sich verantwortlich fühlt. Sie kann sich nicht von ihnen abwenden, solange sie sich in Gefahr befinden. Hinzu kommt, dass ein Leben mit Will inzwischen eine Trennung von einer anderen Person nach sich zieht, die nie ein Teil des Plans war.

Will ist trotz allem fast die ganze Zeit über an ihrer Seite und war bislang äußerst geduldig, doch selbst ihm kommen langsam Zweifel. Nicht an ihren Gefühlen, er weiß, dass Jacinda ihn liebt, aber er stellt sich mit der Zeit eine entscheidende Frage: Wird Jacinda sich jemals wirklich vom Rudel lösen können? Diese Unsicherheit kann man ihm auch nicht vorwerfen, denn jene Frage kann sie ja selbst erst zum Schluss beantworten.

Im Gegensatz zu der Problematik mit den Enkros lässt die Auflösung in Bezug auf die Konflikte mit dem Rudel sowie Jacindas innere Zerrissenheit kaum noch Wünsche offen. Es wird endlich gravierende Änderungen im Rudel geben, durch die man nun hoffnungsvoll in die Zukunft schauen kann. Eine Person, der man eher den Tod wünscht, kommt zwar mit dem Leben davon und Jacinda muss erkennen, das nicht immer die Gerechtigkeit siegt, was ein wenig ernüchternd, dafür allerdings sehr authentisch ist. Abgesehen von ein paar wenigen Verlusten - manche mehr, manche weniger schmerzhaft - bekommt aber ansonsten jeder das, was er verdient, was einen insbesondere für Tamra freut, oder kann sich nun zumindest auf die Suche danach begeben.

Auf Grund der romantischen Liebesgeschichte sowie der insgesamt äußerst fesselnden sowie temporeichen Handlung, die auch im späteren Verlauf nicht an Spannung verliert, weil sich die Ereignisse stets beinahe überschlagen, verzeiht man Sophie Jordan die kleinen Aufklärungsdefizite im Hinblick auf die Enkros daher gern.

*FAZIT*
Firelight - Leuchtendes Herz ist vielleicht kein perfekter, aber doch immerhin ein sehr gelungener Abschluss der Liebesgeschichte zwischen dem feuerspeienden Draki Jacinda und dem Jägerssohn Will. Sophie Jordan hat mit den Drakis nicht nur faszinierende, einzigartige Kreaturen erschaffen und mit der gesamten Reihe ihr erzählerisches Talent bewiesen, sie zeigt dem Leser darüber hinaus, dass Liebe die Macht hat alle Widrigkeiten zu überwinden und es sich lohnt dafür zu kämpfen.

Das nächste Werk dieser begabten Autorin wird man sich nach dieser fantastischen Reihe somit definitiv genauer ansehen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großes Tempo und dennoch Raum für Emotionen - ein gelungener Abschluss, 11. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Zitat:
„Diese Worte, dieser tiefe Blick… mir bleibt die Luft weg.
Aber dann habe ich das Gefühl, dass ich so etwas wie Sauerstoff gar nicht brauche, wenn ich Will habe. Er nährt mich… haucht mir Leben ein. Bringt alles in Ordnung. Er hat alles mit mir durchgestanden: mein Verschwinden, meine Zwangsheirat mit Cassian… er hat mich immer über sich gestellt. Es ist ein Wunder, dass er nicht die Beine in die Hand genommen hat und in die entgegengesetzte Richtung davongelaufen ist.“
(S. 192)

Inhalt:
Der Plan ist riskant. Jacinda lässt sich als gefangene Draki von Will und Cassian zu den Enkros bringen. Hinter Plexiglas-Scheiben, in den Händen des Feindes, bekommt sie nicht nur einen Geschmack von der grausam kühlen Behandlung durch die Enkros. Nein, sie erhascht auch schnell einen Blick auf die gesuchte Miram, auch wenn sie insgeheim noch nach ihrem Vater Ausschau hält.

Schon bald trifft sie auf den „Grauen“, vor dem sie bereits von den anderen Drakis in den Zellen gewarnt wurde. Bei einem Freigang in einer Wald-Attrappe liefert sich Jacinda einen Kampf mit ihm, diesem uralten Draki, der mehr Drache als Mensch ist, sich seit Jahren der Gefangenschaft von seiner wilden Seite beherrschen lässt.

Nach nur wenigen Stunden Haft wird Jacinda geholt und zum OP gebracht. In letzter Minute kommt die Rettung. Doch die Enkros sind sehr gut auf einen Ausbruch vorbereitet – nun sitzen sie alle in der Falle und irgendwo im Gebäude befindet sich auch der Graue…

Meinung:
Nach dem fiesen und spannenden Ende von Band 2 musste ich natürlich sofort zu dieser Fortsetzung greifen.

Der Einstieg gelang mir richtig leicht. Sofort war ich mitten in den letzten Vorbereitungen für den riskanten Plan zur Rettung Mirams. Ich fieberte und zitterte mit Jacinda, fühlte mit ihr die Enge der freiwillig gewählten Gefangenschaft, um zu Miram zu können und sie so für Cassian durch das Band der Draki auffindbar zu machen.

Hier stieß ich auch auf den Grauen, dieses ganz besondere und sehr gefährliche Exemplar eines Drakis, mit dem Sophie Jordan ihrer Idee rund um die Nachfahren der Drachen eine neue Facette gegeben hat.

Jacinda war mir in diesem Band wieder sympathischer. Dieses Gefühlshin und –her hat sie größtenteils abgelegt. Sie weiß was und wen sie will. Doch es gibt neue Probleme. Das durch die Heirat geschaffene Band zu Cassian lässt sie seine Emotionen eins zu eins spüren. Sie kann ihn jedoch nicht trösten, ihm nicht helfen, ohne dabei wieder einmal Wills Gefühle zu verletzen. Und dann ist da ihre immer noch vorhandene Loyalität zum Rudel, oder besser gesagt zu ein paar Mitgliedern. Oftmals hätte ich Jacinda am liebsten eine gehörige Portion Egoismus zugeschoben, damit sie die Kraft hat, endlich damit aufzuhören, Will zu quälen. Aber genau diese Treue zu ihren Freunden macht Jacinda aus, macht sie zu der Person, die wir doch alle lieben.

Will geht in diesem Band wieder einmal an seine Geduldsgrenzen. Mir tut er schon so lange leid, dass er an Jacinda geraten musste. Aber wo die Liebe hinfällt… Will zeigt in „Leuchtendes Herz“ nicht nur wieder einmal außergewöhnliche Toleranz sondern auch seine besondere Stärke.

Cassian ist mir seit den ersten negativen Begegnungen in Band 1 doch richtig ans Herz gewachsen. Er tat mir genauso leid. Dass er an die Draki gebunden ist, deren Liebe einem anderen gehört. Aber man kann nicht immer gewinnen… Und so muss Cassian nicht nur mit diesem Schicksalsschlag klarkommen.

Der interessanteste Charakter war „der Graue“. Wild, voller neuer Eigenschaften, einer grollenden Sprache und der Unfähigkeit, sich als Mensch zu tarnen. Und mit diesem besonderen Blick auf Tamra, die genau das nicht zu stören scheint…

Was die Spannung angeht, hat Sophie Jordan wieder unendlich viel in dieses dünne Buch gepackt. Sie geht weder zimperlich mit ihren Charakteren um, noch lässt sie dem Leser Zeit, aufzuatmen. Eine Hürde folgt auf die andere, unser Liebespaar Jacinda und Will kommt nicht einmal in die Verlegenheit, allein zu sein. Von Stolperstein zu Stolperstein verspricht Jacinda, dass die baldige Zweisamkeit nahe ist – und dann rückt sie wieder in so weite Ferne, weil Jacindas To-Do-Liste wächst und wächst.
Immer wieder neue Erkenntnisse lassen ihr auch keine andere Möglichkeit und ich hoffte mit jeder Seite, dass Will weiterhin an ihrer Seite bleibt – denn irgendwann reißt auch der dickste Geduldsfaden.

Zum Schreibstil bleibt nicht mehr viel zu sagen: Die leichte und lockere Art, ohne aufplusternde Beschreibungen und allzu ausschmückende Details verleitet dazu, durch die Seiten zu rasen. Die Spannung tat ihr übriges und ließ mich das Buch in kürzester Zeit abschließen.

Das Ende ist Frau Jordan rundum gelungen, sie hat alle meine Fragen beantwortet und all ihren Charakteren eine Richtung gewiesen. Selbst Handlungsstränge, die im ersten Band gestrickt wurden, knüpfte sie mit ein oder löste sie auf. Somit konnte ich die Trilogie mit einem rundum zufriedenen Gefühl im Bücherregal platzieren und dort genieße ich nun immer die Sicht auf meinen ganz persönlichen Drachenschatz.

Urteil:
Seit ich Jacinda, die junge Draki, kennengelernt habe, bin ich in sie verliebt. Daran konnte auch ihr „seltsames“ Verhalten nichts ändern. Umso gespannter war ich, wie Frau Jordan alles zu Ende bringen würde. Heraus kam eine absolut spannende, atemlose Geschichte, die mit großem Tempo von einer zur nächsten Herausforderung jagt und doch Raum für Emotionen aller Art lässt. Die liebgewonnen Charaktere gaben noch einmal ihr bestes und so konnte ich die Trilogie für mich mit ganz ganz knappen 5 Büchern abschließen.

Die Reihe ist eine absolute Empfehlung für alle Fantasy-Fans, die ihren Charakteren viel zumuten können und verbotene Gefühle lieben. Rückblickend lässt mich die Entwicklung der Charaktere erstaunen, denn mit so ziemlich keiner von diesen zahlreichen Veränderungen hätte ich gerechnet – genau so muss es sein!

Die Serie:
1. Firelight - Brennender Kuss
2. Firelight – Flammende Träne
3. Firelight – Leuchtendes Herz

©his-and-her-books.blogspot.de
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2.0 von 5 Sternen Kein schöner Abschluss, 9. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Beim Cover wurde der Kopf von Band 1 und 2 wieder nur farblich abgewandelt und anders platziert. Ich hätte es schöner und passender gefunden, wenn man die Originalcover genommen hätte, denn die haben etwas besser gepasst (wie zum Beispiel Tamra mit ihren weißsilbrigen Haaren und ihrer eisigblauen Ausstrahlung auf dem zweiten Band).

Es ist etwas länger her seitdem ich den zweiten Band gelesen habe und da eine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse komplett fehlt, kam ich nur schleppend wieder rein. Die Autorin erwartet, dass sich der Leser an jegliche Details der ersten Bände erinnert, denn hier und dort werden scheinbar wichtige Dinge erwähnt, doch leider konnte ich mich persönlich einfach nicht gut genug zurückerinnern.

Das Buch beginnt direkt spannend und diese Spannung konnte ich auch ohne richtigen Kontext spüren und genießen. Jacinda fühlt sich für Mirams Gefangenschaft verantwortlich (nicht wie im Klappentext beschrieben, dass "allein Jacinda Schuld daran trägt". Miram hat schließlich von sich aus Jacinda nachspioniert...) und beschließt, dass sie vor ihrer Flucht Miram aus den Händen der Enkros befreien muss. Jacinda will mit Tamra und Will ihre Mutter suchen und danach einfach nur noch frei sein und ein neues Leben beginnen. Auch Tamra, die nun nach ihrer Verwandlung zu einer wichtigen Wächterin geworden ist, fühlt sich dort einfach nicht wohl. Cassian fängt die drei aber vor ihrem Aufbruch ab und natürlich will er bei der Rettungsaktion für seine Schwester dabei sein. Um an Miram ranzukommen, liefert sich Jacinda den Enkros aus und die zwei Tage der Gefangenschaft treiben sie bereits an ihre Grenzen...

Direkt zu Anfang wird deutlich, dass Jacinda sich endlich endgültig für Will entschieden hat. Jacindas emotionale Bindung mit Cassian stellt die zwei jedoch auf die Probe, doch ihre Liebe bleibt stark. Leider sind mir jedoch diese ständigen und vollkommen überdramatisierten Küsse zwischen Jacinda und Will negativ aufgefallen, denn irgendwann wurde es nur noch langweilig und es nervte einfach. Die vermeintliche Leidenschaft und die Bedeutung von solchen Küssen ging damit für mich irgendwie verloren. Weniger ist manchmal einfach mehr! Weiterhin fand ich die Beziehung zwischen Will und Jacinda immer weniger überzeugend und obwohl jetzt klar ist, wen Jacinda liebt, hat sie immer noch diese ewigen Gewissensbisse. Will bleibt leider sehr flach und manchmal hätte ich mir gewünscht, dass er mehr aus sich herausgehen würde. In diesem Liebesdreieck konnte mich eigentlich nur Cassian richtig überzeugen, denn seine Gefühle unter der ausdruckslosen Maske werden über die emotionale Bindung deutlich und klar.

Sophie Jordans Schreibstil ist so flüssig und gut lesbar wie eh und je. Die Autorin konzentriert sich auf die Gefühle und die Gedankenwelt der Protagonistin Jacinda und behandelt dafür Dinge wie Umgebung und Charakteraussehen eher oberflächlich. Die gesamte Story wird wieder aus Jacindas Sicht in Ich-Form und in Gegenwart erzählt, sodass man das Gefühl hat "live" und in unmittelbarer Nähe alles mitzuerleben. Irgendwie konnte ich mich in diesem Band aber kein bisschen mit Jacinda identifizieren und es war, als gäbe es immer eine gewissen Distanz zwischen dem Leser und Jacinda. Die Autorin konnte mich dafür allerdings ein paar Mal durch interessante Wendungen überraschen.

Diese Wendungen haben natürlich neue Fragen aufgeworfen, welche aber letztendlich nicht beantwortet werden, womit wir auch zu einem meiner größeren negativen Kritikpunkte kommen: es gibt viel zu viele offene Fragen! Als ich ca. 3/4 des Buches gelesen hatte, habe ich mich schon fieberhaft gefragt, wie die Autorin all meine Fragen in dem letzten Viertel dieses Abschlussbands (!) dieser Trilogie beantworten will und das Ergebnis war äußerst frustrierend. Vieles lässt die Autorin entweder komplett unbeantwortet oder lässt die Dinge anders ablaufen, als man erwartet hat - auf eine negative Art und Weise.

Das Ende bietet eine Enttäuschung nach der anderen. Die Autorin stellt bspw. neue Charaktere vor, nur um sie bald wieder verschwinden zu lassen, bzw. arbeitet sie kaum aus. Charaktere werden ermordet und die Rache oder Gerechtigkeit danach bleibt einfach weg. Die Enkros und die Jäger bleiben genauso flach und oberflächlich beschrieben wie vorher, ihre Ziele oder Motive werden gar nicht erst angesprochen, selbst während Jacindas Gefangenschaft. Ich habe immer geglaubt, dass dieser Krieg zwischen den Drakis und den Enkros/Jägern zu einem Ende kommen würde - ob friedlich oder mit Gewalt wäre egal gewesen. Aber alles bleibt wie gehabt und so stellt sich mir die Frage, was das alles eigentlich sollte... Generell ist das Weltkonzept sehr spärlich geblieben, denn man erfährt einfach nichts über das weltweite Rudelnetz der Drakis oder ob es so etwas überhaupt gibt. Die Drakispezies wird allgemein viel zu wenig beleuchtet, viel ungenutztes Potenzial und immer geht es nur um Jacinda und Will und dass sie sich lieben und endlich frei sein wollen... An sich habe ich nichts daran auszusetzen, dass sie das wollen, doch es gibt einfach zu viele andere Baustellen in dieser Geschichte, die einfach ignoriert werden. Das Ende kam insgesamt einfach sehr übereilt und zusammengeschustert rüber, so als wolle die Autorin diese Reihe endlich hinter sich haben. Für mich sehr enttäuschend und unzufriedenstellend, besonders wenn mir die ersten beiden Bände gut gefallen haben.

Fazit:
2 von 5 Punkten! :(
Ein enttäuschendes Ende und kein schöner Abschluss dieser vielversprechenden Trilogie.

Zusatz:
[SPOILER!!!]
Meine Erwartungen, die nicht erfüllt wurden:
- Jacindas Vater Magnus ist noch am Leben und Jacinda und Tamra würden ihn kennenlernen
- Will verwandelt sich in einen Halbdraki (oder so ähnlich) ODER die Autorin erklärt dem Leser seine Fähigkeiten auf eine sinnvolle und detaillierte Art und Weise!
- Miram schafft es sich mit Jacinda anzufreunden und wird reifer
- Cassian stirbt einen Ehrentod bei dem Versuch jemanden zu retten ODER findet jemand Neues und wird am Ende glücklich!!!
- Deghan und Tamra gehen Deghans Wurzeln nach und verlassen das Rudel
- Jabel wird für ihre Morde bestraft und zur Rechenschaft gezogen
- Der Krieg zwischen den Enkros/Jägern und den Drakis findet endlich ein Ende!!!
[SPOILER ENDE]
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2.0 von 5 Sternen Leuchtendes Herz, 25. Juni 2014
Meinung: Endlich ist die Trilogie beendet. Mit jedem Buch wurde es schlechter und ich bin so froh, endlich das Ende zu wissen.

Jacinda macht sich mit Will, Cassian und ihrer Schwester Tamra auf den Weg um Miram zu retten. Als sie entfliehen können, werden sie weiterhin verfolgt und Jacinda muss sich entscheiden, ob sie sich für ein Leben mit Will oder das Leben im Rudel entscheidet.

Oh man, die Handlung war ja wirklich nur doof. An dieser Stelle muss ich ein wenig spoilern. Jacinda begibt sich in die Hände der Enkros und nach ein paar Stunden untersucht man sie und möchte ihr etwas in den Kopf einsetzen. Ahja, Jacinda denkt dabei an einen Messer für Gehirnströme oder den Puls. Normaldenkende Menschen denken natürlich auch gleich an einen Peilsender. Den tollen Drakis kommt diese Idee erst nach fast 50% des Buchs und man fragt sich einfach nur, wie doof man eigentlich sein kann.

Außerdem möchte Jacinda einfach nur mit Will zusammen sein und dem Rudel entfliehen und dann ist sie wieder so "sozial" und muss ihrem Rudel natürlich helfen, denn die bösen Enkros kommen und dann sind alle in Gefahr und dann ist da noch ihr Vater, den sie rächen möchte. Hachja, alles was eine gute Geschichte ausmacht. NICHT !

Das Ende ist natürlich Kitsch put. Spoiler! Sie und Will sind am Strand und suchen ihre Mutter. An die anderen Stämme der gefangenen Drachen wird nicht gedacht, denn das könnte ja den Lesern die Stimmug vermiesen.

Jacinda war so nervtötend. Will und aber das Rudel und ach das Rudel ist ihr doch egal. Sie will nur mit Will zusammen sein, doch moment, ihr Vater und Tamra und was werden sie nur alle ohne sie machen, aber Will...... WAAAAHHH. Kotz Würg Bääh.

Fazit: Miese Handlung, nervige Charactere. Die Trilogie war ein Reinfall.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sophie Jordan - Firelight. Leuchtendes Herz, 7. Januar 2014
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Meinung:
Leuchtendes Herz ist der 3. und letzte Band der Firelight-Reihe, daher besteht beim Weiterlesen Spoilergefahr!

Um Miram, Cassians Schwester, die von den Enkros entführt wurde, zu retten, lässt sich Jacinda in das Hauptquartier einschleusen. Dort trifft sie nicht nur auf Miram, sondern lernt auch andere dort gefangene Drakis kennen. Schon bald macht sie die Bekanntschaft mit dem "Grauen", einem Draki, der mehr Drache als Mensch ist und sich schon lange in Gefangenschaft befindet. Mit ihm liefert sie sich einen unerbittlichen Kampf.

Doch Jacinda kann mithilfe von Cassian, Will und Tamra aus dem Quartier der Enkros flüchten und somit Miram und andere Drakis retten. Der Graue schließt sich ihnen an und zwischen ihm und Tamra spinnt sich eine zarte Bande. Von ihm erfahren die beiden Schwestern auch vom Schicksal ihres Vaters und dass er von einem Clanmitglied verraten wurde. Daraufhin macht sich die Gruppe auf zum Draki-Clan, obwohl Jacinda und Will diesen meiden und woanders ein neues Leben beginnen wollten. Doch daraus wird erst einmal nichts, denn auch die Draki-Jäger sind ihnen mittlerweile wieder auf der Spur und bedrohen den ganzen Clan...

Da Band 2 mit einem argen Cliffhanger endete, war ich froh, sofort zum letzten Band der Reihe greifen zu können. Dieser schließt unmittelbar an die Ereignisse aus dem 2. Teil an und beschäftigt sich anfangs mit der Rettung Mirams, die sich in den Händen der Enkros befindet. Jacinda konnte mich in diesem letzten Band wieder begeistern, ihre Durststrecke aus Teil 2 ist vergessen und sie findet zu ihrem alten Wagemut und Selbstbewusstsein zurück.

Spannung ist durchweg gegeben, denn es passieren sehr viele actionreiche Momente, die den Leser in Atem halten. Sei es die Rettung Mirams und die Flucht vor den Enkros, die vermeintliche Bedrohung durch den "Grauen", die Verfolgung durch die Jäger oder auch die Rückkehr zum Draki-Clan. Gerade der "Graue" war ein sehr interessanter Charakter, der nochmals einen Tick mehr Spannung in die Handlung miteinbringen konnte, da er anfangs sehr mysteriös und gefährlich daherkommt.

Das Ende ließ mich rundum zufrieden zurück, hier hat Sophie Jordan einen runden Abschluss geschrieben, der keine Fragen offenlässt. Die Charaktere finden ihre einzelnen Berufungen, mit denen der Leser diese Trilogie glücklich beenden dürfte. Ich kann die komplette Reihe nur weiterempfehlen, hier empfand ich keinen Teil als Durchhänger, wie es oft bei Mehrteilern der Fall ist, sondern hier war für mich jeder Band ein schönes Leseerlebnis!

Fazit:
Leuchtendes Herz bildet einen wunderbaren Abschluss der Firelight-Trilogie, der wiederum sehr viel Spannung, Action und ein wenig Romantik mitbringt. Allen jungen und junggebliebenen Fantasy-Lesern kann ich diese Reihe nur empfehlen!

Reihenfolge:
1. Firelight. Brennender Kuss
2. Firelight. Flammende Träne
3. Firelight. Leuchtendes Herz
3.5 ??? (Breathless)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Abschluss für eine wunderbare und absolut gelungene Reihe!, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:

!! Spoiler-Gefahr!!

Tut mir leid, aber lässt sich leider nicht so gut vermeiden, aber meine eigene Meinung ist Spoiler-frei ;)

Bei der Flucht ist Miram zurückgeblieben und Jacinda hat deswegen unheimliche Schuldgefühle. Sie hat allerdings einen Plan entworfen, von dem sie sich erhofft, sie retten zu können.
Mit Hilfe von Will, Tamra und Cassian lässt sie sich in die Labore der gefürchteten Enkros einschleusen, um mit Miram zu fliehen. Dies gestaltet sich allerdings schwieriger als gedacht und sie entkommen haarscharf. Damit ist die Flucht aber noch nicht vorbei..
Die Gefühle von Cassian, welche Jacinda immer wahrnehmen kann, machen es auch nicht leichter für Jacinda und Will, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich frei zu sein.

Wie wird sich Jacinda entscheiden?

Werden sie die Flucht überstehen und kann sich Jacinda vom Rudel trennen?

(Verfasst von Nadine Stumm)

Was ich darüber denke...

Ich war mal wieder von der 1. Seite an begeistert und habe das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Seite gelegt, als ich diese wundervolle Reihe beendet habe.
Die Autorin konnte mir mal wieder mit ihrem wunderbar angenehmen Schreibstil und den tollen Beschreibungen ein sensationelles Leseerlebnis schenken.

Der 3. Teil schließt soweit ich das richtig in Erinnerung habe, direkt an den 2. an und fängt auch wie immer rasant an. Es werden endlich auch viele Fragen beantwortet und in meinem Kopf, gab es ganz viele "Ahh, so ist das also" ;) Leider erfährt man über die berüchtigten Enkros allerdings so gut wie gar nichts, was mich dann doch ein bisschen gestört hat. Da hätte Frau Jordan ruhig mal mehr drauf eingehen können.
Da aber, das Augenmerk zu 90% auf der Liebesgeschicte zwischen Jacinda und Will liegt, vergisst man das irgendwann wieder und ist wieder voll dabei. Will ist mir in diesem Band nochmal sympathischer geworden, da er dieses mal irgendwie ein kleines bisschen "echter" wirkt. Ich finde ja immer noch, dass Will zu perfekt ist, weil er so liebevoll und immer verständnisvoll ist. Nie irgendwie meckert oder sonst was, nein er ist immer der perfekte Freund und das passt mit meiner realistischen Ansicht nicht so zusammen. Nichtsdestotrotz, liebe ich die Geschichte der beiden. Jacinda ist meiner Meinung nach nur ein kleines bisschen gewachsen. Sie ist eben immer noch total verunsichert, was sie mit Cassian und dem Rudel anfangen soll, da diese ja trotz allem ihre Familie sind und dies stellt die Beziehung auf eine extrem harte Probe.
Ich fand es toll, dass Tamra dieses Mal auch ein bisschen in den Vordergrund rückt und man sie ein bisschen besser von ihrer netten und liebevollen schwesterlichen Seite kennenlernen durfte.
Es passiert wieder einiges und man hat eigtl. auch nie die Zeit dazu, um mal durch zu atmen, denn das Geschehen reißt einen durch die ununterbrochen Spannung, einfach mit.
Wehren ist also nicht ;)
Am Anfang hatte ich zwar ein bisschen das Gefühl, dass die Geschichte leicht oberflächlich abgeschlossen wird, aber das Gefühl verschwand nach kürzester Zeit auch wieder ;)

Fazit:

Ein absolut mitreißendes Buch, das einen kaum durchatmen lässt. Abgesehn von ein paar kleinen offenen Fragen, ein gelungener Abschluss für eine wunderbare Reihe!
Ich habe das Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge zugeklappt :)

Ich hoffe euch hat diese Rezi gefallen und falls ihr das Buch oder die Reihe noch nicht gelesen habt, dann holt das besser schleunigst nach, denn sonst entgeht euch was! :)

Ganz liebe Grüße
eure Nadine <3
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine Liebe zu dir ist wie eine Reise ..., 1. Februar 2014
Kurzbeschreibung

Miram wurde gefangen genommen, und das ist ganz allein Jacindas Schuld. Zwar gelingt es ihr in einer wahnwitzigen Aktion, Miram zu befreien, doch damit sind die Draki längst nicht sicher. Denn die Drachenjäger sind ihnen dicht auf der Spur. Zugleich drohen die Gefühle des Drakiprinzen Cassian zur Gefahr für die Liebe zwischen Jacinda und Will zu werden. Wenn er nicht bereit ist, Jacinda gehen zu lassen, wird sie für immer an das Rudel gefesselt sein. Und das Leben mit Will, nach dem sie sich schon so lange sehnt, wird niemals möglich sein. Die Flucht vor den Drachenjägern entwickelt sich so zu einer Zerreißprobe für Jacindas Liebe zu Will und schließlich zu einem dramatischen Kampf um Leben und Tod.

Inhalt

Jacinda, Tamra, Will und Cassian wollen Miriam aus den Fängen der Enkros befreien. Mit Entschlossenheit ist schnell ein Plan geschmiedet bei dessen Umsetzung aber auch viel schiefgehen kann. Enkros, Drachenjäger, das Rudel und andere Draki sind Gefahren die lauern. Die Liebe zu Will und die Verbindung mit Cassian sind eine weitere Herausforderungen.

Meinung

"Firelight - Leuchtendes Herz" ist der Abschlussband der Firelight-Trilogie und entführt uns ein letztes Mal in die Welt der Drakis.

Mit den Drakis hat Sophie Jorden ein noch nicht zu tode geschriebenes Thema aufgegriffen. Wesen die von Drachen abstammen und sowohl Drachenform als auch Menschenform annehmen können und die fernab der Zivilisation verborgen in einem Rudel leben.

Über zwei Bände durften wir Jacinda auf ihrem Weg begleiten. Dieser Weg war nicht immer einfach. Nicht für sie. Nicht für uns. Den Jacinda war sehr oft wankelmütig, unentschlossen und zerrissen. Sie hat ihren Weg bestritten, Fehler gemacht und sich weiterentwickelt.

Die Handlung des dritten Bandes schließt unmittelbar an Band zwei an. Den Leser erwartet zwar ein spannendes, actionsreiches Finale mit kleinen Wendungen, dem aber meiner Meinung nach das gewisse Etwas fehlt.

Die Geschichte wird von Jacinda in der Ich Perspektive erzählt, so fällt es uns leichter ihren Zwiespalt und ihre Gefühle zu verstehen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht, klar und angenehm rasch zu lesen. Die Sprache ist der jugendlichen Zielgruppe angepasst.

Fazit: Mit "Firelight - Leuchtendes Herz" von Sophie Jordan nehmen wir Abschied von den Drakis. Ein zufriedenstellendes Ende das viel für die Fantasy des Lesers offenläßt und nicht alle ausstehenden Fragen klärt.

Zitat

"Will gehört nirgendwo dazu. Nicht zu den Menschen. Nicht zu den Drakis. Aber er gehört zu mir."
(Seite 105)

Trilogie

Band 1: Firelight - Brennender Kuss
Band 2: Firelight - Flammende Träne
Band 3: Firelight - Leuchtendes Herz
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Abschluss, 18. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Es handelt es sich um den dritten Band der Buchreihe "Firelight".Das Buch ist im Loewe Verlag erschienen und hat 319 Seiten.

Zu dem Inhalt kann ich ja kaum was sagen, da es ein riesiger Spoiler an die Leute wäre, die die anderen Bände noch nicht gelesen haben. Ich kann nur sagen, dass eine riesige Herausforderung für Jacinda und Will bevorsteht. Viele neue Drakis kommen in dem Buch vor und eine Menge Abenteuer auch!

Insgesamt möchte ich sagen, dass die Trilogie, also alle Firelight Bände zusammen, ein echtes Meisterwerk sind. Wirklich, alle Protagonisten sind so lebhaft und fantastisch dargestellt, dass das Lesen eine echte Freude ist! Auch die ganzen Ideen, die verschiedenen Draki-Arten und die Drakijäger (Enkros) sind alle mit viel Fantasie und Liebe gestaltet. Wenn man liest, fühlt es sich unglaublich real an.
Zu dem letzten Band selber, muss ich allerdings sagen, dass er mir nicht so sehr gefallen hat wie die anderen zwei. Er war auch gut, aber es gab einige Stellen, die mir etwas langweilig erschienen. Für mich kommt es so rüber, also würden drei Viertel des Buches aus einer Autofahrt bestehen. Aber dennoch eine ziemlich interessante Autofahrt! ;)

Alles in allem lohnt es sich hundertprozentig, sich die Buchreihe durchzulesen. Eine echt hervorragende Trilogie von Sophie Jordan. 4,5 Sterne für diesen 3.Band.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein toller Abschluss, einer außergewöhnlichen und packenden Trilogie!, 9. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Leuchtendes Herz (Gebundene Ausgabe)
Um Miriam zu retten, müssen sie das tun, was bisher noch kein Draki zuvor gewagt hat. Sich in Gefangenschaft der Enkros begeben – und wieder fliehen. Wird es ihnen wirklich gelingen, das Unmögliche zu schaffen? Und was, wenn die Bedrohung nicht nur von Enkros herkommt, sondern aus den eigenen Reihen? Wird es jemals wirklich aufhören und können Jacinda und Will es schaffen, aller Widrigkeiten zum Trotz, zusammen zu sein?

Ich habe sehnsüchtig dem finalen Band von Sophie Jordan „Firelight – Leuchtendes Herz“ entgegen gefiebert. Zum einen voller Vorfreude, wie denn die Geschichte um Jacinda und Will ausgehen mag und zum anderen auch ein wenig ängstlich, ob die Erwartung nicht vielleicht zu groß geworden sind mit Verlauf der Zeit. Und nach dem ich nun die letzte Seite gelesen habe, bleiben bei mir gemischte Gefühle zurück.

Sophie Jordan hat einen wirklich unglaublichen Schreibstil. Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches genossen. Sie schreibt so lebhaft, sodass der Leser das Gefühl hat, dass man direkt daneben steht und alles hautnah miterlebt. Bildgewaltig und unglaublich packend! Auch die Emotionen sind fast Greifbar. Ich habe mitgefiebert, mitgelitten, gebeten und gehofft. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, auch wenn im Hinterkopf stets der Gedanken war, dass dies der letzte Band sein wird.

Die Charaktere machen alle eine Entwicklung durch. Bei manchen fällt dies stärker auf, als bei anderen. Und doch entwickeln sie sich alle weiter. Auch hier hat die Autorin wiedermal so manche Überraschung für uns Leser! Ich hatte viel Spaß beim Lesen von „Firelight – Leuchtendes Herz“. Wie im Rausch sind die Seiten nur so verflogen, sodass ich die Geschichte innerhalb von wenigen Stunden inhaliert hatte.

Und ich weiß nicht genau, woran es gelegen hat. Vielleicht waren die Erwartungen, nach dem „Firelight– Brennender Kuss“ und „Firelight – Flammende Träne“ mich so dermaßen umgehauen haben und ich wirklich absolut hin und weg war, einfach zu groß. Es ist ein guter Abschluss einer mehr als tollen Reihe, die es unbedingt verdient, gelesen zu werden.

Aber, es hat dann doch einen Hauch gefehlt, um die Fünfe voll zu machen. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern ist „Firelight – Leichtendes Herz“ einen Hauch schwächer. Es ist eine außergewöhnliche Geschichte, die wirklich viel zu bieten hat und wahrscheinlich waren die Erwartungen meinerseits einfach zu groß.

Fazit:
Mit „Firelight – Leuchtendes Herz“ präsentiert Sophie Jordan einen tollen Abschluss, einer außergewöhnlichen und packenden Trilogie. Voller Spannung und Emotionen bietet dieses Buch so manche Überraschung für den Leser. Die „Firelight“-Reihe ist für mich definitiv ein Highlight auf dem Buchmarkt und sollte unbedingt gelesen werden!
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Leuchtendes Herz
Leuchtendes Herz von Sophie Jordan (Gebundene Ausgabe - 15. November 2013)
EUR 17,95
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