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5.0 von 5 Sternen Die Weltensucher sind wieder unterwegs...
Lange musste man auf die Fortsetzung der Chroniken der Weltensucher warten, doch das Warten hat sich gelohnt. Optisch ist das Buch wie seine Vorgänger ein Knaller und nebeneinander im Regal sehen die Bücher einfach klasse aus. Dass der Autor bei der Gestaltung so intensiv mitwirken kann, ist großartig, denn so passen die Covers wirklich zum Inhalt. Die...
Veröffentlicht am 10. Juni 2011 von S. Kapper

versus
3.0 von 5 Sternen Gute 3,5 Sterne für einen spannenden Abenteuerroman mit kleinen Abzügen
Inhalt:
Im Jahr 1893 kehrt der Völkerkundler Richard Bellheim sehr verändert von seiner Reise nach Afrika zurück. Er ist vergesslich, erkennt alte Bekannte nicht mehr und wirkt auch sonst völlig wesensverändert. Auf der Silvesterfeier der Bellheims spitzen sich die Ereignisse immer mehr zu, bis die Lage eskaliert. Daraufhin macht sich der...
Vor 20 Monaten von steffis-und-heikes-lesezauber ... veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Weltensucher sind wieder unterwegs..., 10. Juni 2011
Von 
S. Kapper (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Lange musste man auf die Fortsetzung der Chroniken der Weltensucher warten, doch das Warten hat sich gelohnt. Optisch ist das Buch wie seine Vorgänger ein Knaller und nebeneinander im Regal sehen die Bücher einfach klasse aus. Dass der Autor bei der Gestaltung so intensiv mitwirken kann, ist großartig, denn so passen die Covers wirklich zum Inhalt. Die Ausstattung mit Karte, Lesebändchen und der Encyclopedia Humboldtica machen die Schmöker zusätzlich zu etwas Besonderem. Sobald die Schutzfolie aufgerissen war, gab es dann auch kein Halten mehr. Wieder hat Thomas Thiemeyer ein Abenteuer zu Papier gebracht, das ich regelrecht inhaliert habe.

Dieses Mal nimmt er seine Leser mit nach Westafrika, zu den Hombori-Bergen und dem dort ansässigen Volk der Dogon, um das sich einige Legenden ranken. Der Völkerkundler Richard Bellheim hat dort nach dem sagenumwobenen gläsernen Fluch geforscht und kommt seltsam verändert von seiner Reise zurück. Als seine Frau sich nicht mehr anders zu helfen weiß, bittet sie Carl Friedrich von Humboldt um Hilfe, denn dieser ist ein alter Freund Bellheims. Auf der Silvesterfeier der Bellheims versucht er, dem Geheimnis seines Freundes auf die Spur zu kommen, doch das neue Jahr 1893 endet auf furchtbare Weise. Nach der tragischen Silvesternacht will von Humboldt erst recht herauszufinden, was Bellheim so verändert hat. Zusammen mit Oskar, Charlotte, Eliza und Kiwidame Wilma macht er sich auf den Weg nach Französisch-Sudan, mit dabei die Tagebuchaufzeichnungen Bellheims, die ihnen vor Ort den Weg weisen sollen.
In Afrika erwarten sie dramatische, aufregende, teilweise wirklich beängstigende Ereignisse, die einem beim Lesen so manches Mal den Atem stocken lassen. Insgesamt betrachtet, muss ich sagen, dass ich diesen Band tatsächlich noch einen Zacken spannender fand, als die Vorgänger. Es herrscht eine sehr unheimliche Stimmung und an manchen Stellen habe ich mich richtig gegruselt.

Wie gewohnt schildert Thiemeyer sein Abenteuer aus verschiedenen Blickwinkeln. Zum einen begleitet man natürlich die Weltensucher Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und Wilma. Mit ihnen fiebert man am meisten mit und erlebt aufreibende, heitere, aber auch herzbewegende Momente. Parallel hat sich Sir Wilson, ebenfalls Forscher, mit einer Söldnergruppe und zwei alten Bekannten auf den Weg in die verbotene Stadt gemacht. Max Pepper und Harry Boswell, denen man schon in "Die Stadt der Regenfresser" begegnete, sind als Berichterstatter mit dabei und über das Wiederlesen mit ihnen habe ich mich richtig gefreut! Schnell merkt man, dass Wilson ein sehr gewissenloser Mann ist, stets auf seinen Vorteil bedacht. Dabei geht er über Leichen und präsentiert so den Bösewicht dieser Geschichte. In Gestalt der jungen Yatimè kann man die Ereignisse aus Sicht der Dogon verfolgen, ein toller Kontrast zu den anderen beiden Blickwinkeln.
Neben dem Abenteuer stehen auch die Entwicklungen in der kleinen Gemeinschaft der Weltensucher eine Rolle. Gerade in diesem Band war spürbar, dass sich einiges getan hat. Die Vater-Sohn-Geschichte und ihre Auswirkungen finde ich toll dargestellt, ebenso wie die kleine Romanze zwischen Oskar und Charlotte. Es ist schön, mitzuerleben, wie die einzelnen Charaktere sich verändern und zusammenwachsen.

Bisher habe ich alle Bücher von Thomas Thiemeyer gelesen und keines hat mich je enttäuscht. Irgendwie schafft er es immer wieder, noch einen draufzusetzen und mich zu fesseln und zu begeistern. Neben Spannung, einer interessanten Handlung und liebenswerten Charakteren ist auch immer einiges an Wissen und Fakten eingebaut, sodass ich jedes Mal etwas Neues lerne. Wenn es nach mir ginge, müssten diese Bücher ja mindestens noch 200 Seiten mehr haben und ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die leider wieder viel zu lange auf sich warten lässt.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Schokolade!, 12. Juni 2011
Von 
Anette1809 "katzemitbuch" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Nach den vorangegangenen Abenteuern in Südamerika und in den Tiefen des Meeres, verschlägt es die Weltensucher rund um Carl Friedrich von Humboldt nun auf den schwarzen Kontinent Afrika.
Der Grund dafür ist die mysteriöse Veränderung im Wesen Richard Bellheims, einem alten Studienkollegen Humboldts, der nach seiner Forschungsreise auf den Spuren des untergegangenen Volks der Tellem nicht mehr wiederzuerkennen ist. Er verhält sich äußerst seltsam, isst scheinbar Glas und erkennt seine alten Freunde nicht mehr. Als es am Silvesterabend im Hause Bellheims zu einem unheimlichen Schicksalsschlag kommt, weiß Humboldt, dass seine Reise unabdingbar ist und Bellheims Schicksal möglicherweise eine Bedrohung für die gesamte Menschheit darstellt.
Nur kurze Zeit später befinden sich die Weltensucher an Bord ihres Luftschiffs Pachacútec und steuern neuen Abenteuern entgegen, immer auf der Spur von ungelösten Rätseln und großen Herausforderungen. Auf ihrer Reise treffen sie auf alte Freunde, neue Feinde und so manches Mal stehen sich die Forscher bei der Lösung ihrer Probleme auch selbst im Weg...

Eigene Meinung:
Mit Thiemeyers Büchern rund um die Weltensucher geht es mir wie mit einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Chips: irgendwann blättere ich die letzte Seite um und denke ganz perplex, wie schon vorbei? Die Abenteuer von Carl Friedrich von Humboldt und seinen Gefährten üben einen erhöhten Suchtfaktor aus. Die Mischung aus Abenteuer, Spannung, historischen Hintergründen und einer kleinen Prise Fantastik lässt jedes Leserherz höher schlagen, dass früher als Kind Opas Karl May Sammlung verschlungen oder zum x-ten Mal die Verfilmungen von Jules Verne im Fernsehen verfolgt hat. Die Altersempfehlung des Verlages kann man getrost vergessen. Thomas Thiemeyer schafft mit seinem Einfallsreichtum und seiner hervorragenden Recherche abenteuerliche Weltreisen auf dem Papier, die man auch noch voller Faszination liest, wenn man wie ich ganz knapp dem Teenageralter entwachsen ist ;)
Im Gegensatz zum Abenteuer "Der Palast des Poseidon" standen für mich dieses Mal nicht Überraschungsmomente und unterschwelliges Grauen im Vordergrund, sondern insbesondere die Charakterentwicklung der liebgewonnenen Helden. So hielten die Entwicklung und die Auflösung des "gläsernen Fluches" zwar keine allzu großen Überraschungen für mich bereit, aber ich war gefesselt von dem Verhalten der Protagonisten untereinander. Von Humboldt ist nicht mehr der unnahbare Wissenschaftler und Denker aus den beiden ersten Abenteuern, sondern zeigt viel mehr Gefühl wie früher. Allerdings führen zwischenmenschliche Gefühle dazu, dass es schon bald mit der Gesundheit eines Teammitglieds nicht mehr zum Besten steht. Kommen neben Kopfentscheidungen Gefühle, Missverständnisse und persönlicher Ärger ins Spiel, werden Entscheidungen eben nicht mehr nur aus Vernunftgründen getroffen und einiges was zwischen den Weltensuchern ungesagt oder unverstanden bleibt, treiben die Entwicklungen in eine negative und gefährliche Richtung.
Neben dem Wiederlesen mit den fünf Abenteurern Carl Friedrich von Humboldt, Eliza, Oskar, Charlotte und der süßen Kiwidame Wilma, hat es mich besonders gefreut, dass Thomas Thiemeyer mit dem Reporter Max Pepper und dem Fotografen Harry Boswell zwei weitere alte Bekannte an dem neuen Abenteuer teilhaben lässt. Dazu kommt ein neuer Bösewicht, der sich dieses Mal allerdings mehr durch Brutalität und Gier als durch Raffinesse auszeichnet, neue faszinierende Nebencharaktere und für die weiblichen Leser auch etwas fürs Herz, inklusive einer Entwicklung die einen den Folgebänden entgegenfiebern lassen ;)
Mein heimlicher Star war wieder einmal Wilma, die mit ihrer neugierigen und manchmal dickköpfigen Art zeitweise an ein kleines Kind erinnert und parallel zu einem "großen" Paar in dieser Geschichte eine kleine Liebesgeschichte erleben darf.

Aufmachung des Buches:
Wie bereits aus den beiden vorangegangenen Abenteuern bekannt, wird auch "Der gläserne Fluch" durch eine "Encyclopedia Humboldtica" ergänzt, mit Erklärungen der historischen Ereignisse und wissenschaftlichen Fakten, die in der Geschichte eine Rolle spielen. In den beiden Vorsatzseiten ist eine Karte der Tafelberge von Bandiagara abgedruckt, die genau wie das Umschlagmotiv aus der Feder des Autors selbst stammt. Unter dem Umschlag verbirgt sich ein dunkelblauer Leineneinband mit edlen silberfarbigen Prägungen. Ich lasse also keine Ausrede von Erwachsenen gelten, die dieses Buch nicht lesen wollen, um mit einem Jugendbuch unterwegs nicht aufzufallen ;)

Fazit:
Durch den erhöhten Suchtfaktor ein ebenso kurzer - aber intensiver - Genuss wie eine Tafel Schokolade. Zu bemängeln wäre nur, dass Thomas Thiemeyers Bücher gerne doppelt so dick sein dürften und die Folgebände schneller erscheinen sollten ;D

Reihen-Info:
Die Stadt der Regenfresser
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Band 4: erscheint voraussichtlich im Juni 2012
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Muss für alle Jules-Verne-Fans!, 12. August 2011
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Auf dem Gipfel eines Berges in Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Zurück in Berlin hält Bellheim einen Vortrag an der Universität zudem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Bellheims Ehefrau bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika passiert ist. Diese Herausforderung kommt Humboldt wie gerufen. Und so macht er sich mit seinem Sohn Oskar, seiner Nichte Charlotte und seiner haitianischen Haushälterin Eliza auf den Weg nach Afrika.

Mit DER GLÄSERNE FLUCH legt Thomas Thiemeyer den dritten Band seiner Weltensucherchroniken vor. Und wie Band 1 und 2 überzeugt auch dieser Roman auf ganzer Linie. Wie kaum ein anderer deutscher Autor hat der Stuttgarter ein Gespür für packende Storys. Vorkenntnisse über die bisherigen Ereignisse sind nicht erforderlich. In kurzen Rückblenden erfährt der Leser alles wichtige wie Oskars Adoption durch Humboldt und seine Gefühle für Charlotte, die mehr sind, als normale Gefühle zwischen Cousin und Cousine. Aber auch für diesen Konflikt hat Thomas Thiemeyer eine tolle Lösung gefunden. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird sich über ein Wiedersehen mit dem Reporter Max Pepper freuen, dessen Freundschaft zu seinem Kollegen Harry im Verlauf der Geschichte auf eine harte Probe gestellt wird. Aber auch die neuen Figuren überzeugen. Mit Sir Wilson hat Thiemeyer einen Gegenspieler geschaffen, der Humboldt bis aufs Äußerste fordert. Ein dickes Kompliment muss man auch für den Plot aussprechen, der sowohl junge Leser, als auch ältere Leser von Beginn an fordert und überzeugt. Überaus glaubhaft schafft es Thomas Thiemeyer, die Zeit von Jules Verne in diesen Romanen lebendig werden zu lassen. Die Weltensucher sind klassische Abenteuerromane im besten Sinne des Wortes. Diese Tradition setzt auch DER GLÄSERNE FLUCH fort.

Ein Kompliment kann auch dem Loewe-Verlag für die liebevolle Ausstattung des Buches ausgesprochen werden. Das Hardcover kommt mit Lesebändchen und Prägeschrift daher und wirkt überaus wertvoll. Der Innenteil ist mit einer Landkarte verziert, der das Gesamtbild perfekt abrundet. Wie seine Vorgänger ist auch DER GLÄSERNE FLUCH ein Anwärter für den Titel 'Buch des Jahres'. Ein spannender Abenteuerromane, der Jules Verne und Indiana Jones vermischt und alle Altersklassen uneingeschränkt begeistern wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht spannend weiter!, 10. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Auch der dritte Band der Chroniken der Weltensucher vermag zu fesseln, genau wie seine beiden Vorgänger. Damit ist klar, welch eine starke Reihe Thomas Thiemeyer mit seinen Geschichten rund um seinen Helden Carl Friedrich von Humboldt und seine Gefährten erschaffen hat. Nicht selten verliert eine solche Serie schon früh ihre Reize, doch Thiemeyers Abenteuergeschichten waren bisher immer gute und spannende Unterhaltung.
In diesem dritten Teil der Chroniken geht die Reise der Gefährten nach Afrika, wo sie sich auf die Suche nach einem Fluch machen, der einen alten Freund Humboldts befallen hat. Bedauerlicherweise sind sie nicht die einzigen, die dieses Ziel verfolgen: ein Söldnertrupp unter der Führung eines skrupellosen Engländers ist ebenfalls unterwegs nach Afrika. Und leider führen diese Widersacher Humboldts nichts Gutes im Sinne...
Ich finde es toll, dass es solche Bücher im Bereich der Jugendliteratur noch gibt! Ich selber hätte diese Reihe als Kind regelrecht verschlungen, was vielleicht auch erklärt, warum ich auch jetzt noch meine helle Freude an den Geschichten rund um Thiemeyers Helden habe. Auch die beiden kleinen Unlogiken am Ende des Buches tun meiner Begeisterung kaum Abbruch und so habe ich wieder einige schöne Lesestunden verbringen können. Nur weiter so, Herr Thiemeyer!
Diese Rezension halte ich aber nun bewusst ein bisschen kürzer, denn beim dritten Band einer Reihe steigt auch leider die Gefahr, zu viel zu verraten. Zwar sind die Abenteuergeschichten in sich abgeschlossen, aber die Entwicklung der Figuren zieht sich natürlich durch die Serie und da will ich mich nicht verplappern. Nur so viel: bleibt dran! Carl Friedrich von Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza sind noch nicht am Ende ihrer gemeinsamen Geschichte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach empfehlenswert!!!!!!!!!!!!, 13. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Also ich bin von dem Buch begeistert. Es hat unheimlichen Spass gemacht es zu lesen. Ich kann es wirklich weiter empfehlen. Für Jugendliche aber auch für Erwachsene. Es ist ein unheimliches spannendes Abenteuer, welches man praktisch einfach miterlebt, weil es einen so sehr in den Bann zieht. Auch eine kleine süße Liebesgeschichte durfte auch nicht fehlen. Obwohl ich die beiden Teile vorher nicht gelesen habe, konnt ich mich trotzdem sehr gut reinfinden. Also auch für Quereinsteiger zu empfehlen. Ich freu mich schon unheimlich auf den 4 Teil, den ich auf jeden Fall mitlesen werde. Beide Daumen hoch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Fortsetzung!, 8. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Inhalt:
Der Völkerkundler Richard Bellheim kehrt nach seiner Reise in Westafrika seltsam verändert nach Hause zurück. Immer wieder lässt ihn sein Gedächtnis im Stich oder er erkennt Verwandte/Bekannte nicht wieder. Deshalb bittet seine Ehefrau seinen alten Bekannten Carl Friedrich von Humboldt um Hilfe. Auf einer Silvesterfeier der Bellheims versucht von Humboldt hinter dessen Geheimnis zu kommen, bis schließlich ein schreckliches Ereignis das neue Jahr 1894 einläutet. Nach diesen Ereignissen will Humboldt erst recht herausfinden, was Belleim während seiner Reise so verändert hat und macht sich zusammen mit Oskar, Charlotte, Eliza und der Kiwidame Wilma auf den Weg zu jenem geheimen Ort nach Afrika, zu dem Bellheims Tagebuchsaufzeichnungen verweisen. In Afrika angekommen überschlagen sich die Ereignisse und die Mission wäre fast gescheitert. Doch das Glück meint es gut mit ihnen und so gelangen sie schließlich in die verbotene Stadt und entdecken das mysteriöse Geheimnis des außerweltlichen gläsernen Fluchs. Bei diesem Unterfangen werden sie von dem Volk der Dogon beobachtet, die schon länger um die Gefahr des gläsernen Fluchs wissen und deren alte Prophezeiung voraussagt, dass die Ankunft der Fremden auf einem fliegenden Gefährt das Ende der Welt bedeutet'

Meine Rezension:
'Der gläserne Fluch' ist der dritte Roman von Thomas Thiemeyers 'Chroniken der Weltensucher' 'Reihe. Und dass die Reihe Potential besitzt zeigt sich daran, dass sie nicht wie andere Reihen mit der Zeit ihren Reiz verliert, sondern dass die Abenteuergeschichte eine gute und spannende Unterhaltung bietet und es, wie in seinen Vorgängern, sehr dramatisch und actionreich zugeht. Dabei sind Vorkenntnisse über die bisherigen Ereignisse der beiden Vorgängerbücher nicht erforderlich. In kurzen Rückblenden erfährt der Leser alles Wichtige über die Hauptprotagonisten.

In 'Der gläserne Fluch' verschlägt es die Abenteurer nun nach Afrika ' und man merkt Thomas Thiemeyers spezielles Verhältnis zu dem schwarzen Kontinent an, den er in seinen Urlauben bereist hat und seine Eindrücke in seinen Büchern verarbeitet und einfließen lässt. Er vermittelt neben dem eigentlichen Abenteurerroman auch historisches Hintergrundwissen über die Völkergruppen der Tellem und den Dogon, die tatsächlich einmal gelebt haben. Er nimmt das besagte Volk der Dogon, um das sich einige Legenden ranken, sowie das astronomischem Wissen über die Existenz des leuchtschwachen Sterns Sirius B und vermischt so Historie, Fantasy und Fiktion und bringt eine wunderbare Geschichte zu Papier, die nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene Leser in ihren Bann zieht.

Sein leichter Schreibstil sowie seine Fantasie in Schilderung der Geschichte verleihen den eigenen Gedanken Flügel und macht den Leser selbst zum Weggefährten seiner Protagonisten.
In 2 Handlungssträngen verfolgt der Leser die Suche nach dem gläsernen Fluch. So begleitet man einerseits die Weltensucher Humboldt, Charlotte, Eliza, Oskar und die Kiwidame Wilma und auf der anderen Seite einen Trupp von Forschern, die ebenfalls versuchen in die verbotene Stadt zu gelangen. Hierbei trifft der Leser auf Altbekannte Personen wie Max Pepper und Harry Boswell, die bereits im ersten Roman 'Die Stadt der Regenfresser' ihren Auftritt haben. Begleitet werden die beiden von Jabez Wilson, der sich sehr schnell als skrupelloser Mensch herausstellt, und der über Leichen geht um an den gläsernen Fluch zu bekommen.

Was es aber mit dem gläsernen Fluch genauer auf sich hat, werde ich aus dramaturgischen Gründen nicht erörtern, sondern sind im Buch nachzulesen ;-)

Desweiteren hat Thomas Thiemeyer, wie bei allen seinen Büchern, die Coverillustration selbst gezeichnet, ebenso wie die Karte der Tafelbergen Bandiagaras. Am Ende des Buchs gibt es wie immer die Encyclopedia Humboldtica, sowie ein schickes Lesebändchen und die Silberprägungen auf dem Buchdeckel und dem Buchrücken.

Mein Fazit:
Mit 'Der gläserne Fluch' hat Thomas Thiemeyer erneut ein fesselndes Jugendbuch geschrieben, das einfach nur begeistert. Wissensvermittlung trifft auf Action und Phantastik ' Spannung auf interessante Handlung und vermischt sich zu einer packenden Geschichte mit liebenswerten Charakteren. Ein wahrer Pageturner!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Weltensucher sind wieder unterwegs!, 21. Juni 2011
Von 
Kerstin Junglen (Flörsheim/Main, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:
Auf dem Gipfel des Bandiagara-Massivs in Französisch-Sudan, dem heutigen Mali, entdeckt der Völkerkundler Richard Bellheim im Oktober des Jahres 1893 die seit Jahrhunderten verlassene Stadt der Tellem. Die Hauptstadt eines Volkes, das einst aus der Sahara in diese Gegend gekommen war und das - so sagt man - über erstaunliche astronomische Kenntnisse verfügte. Zurück in Berlin hält Bellheim wenige Wochen später einen Vortrag an der Universität, zu dem auch Carl Friedrich von Humboldt geladen ist. Doch Richard Bellheim erkennt seinen alten Studienfreund nicht mehr. Seit er aus Afrika zurückgekehrt ist, ist er vergesslich und völlig wesensverändert - und er scheint Glas zu essen. Bellheims Ehefrau Gertrud bittet Humboldt nachzuforschen, was ihrem Mann in Afrika widerfahren sein kann. Und so machen Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza aufs Neue die Pachacútec, ihr Luftschiff, klar, um dem Geheimnis des gläsernen Fluches auf die Spur zu kommen.

Zum Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und arbeitete mehrere Jahre als selbstständiger Illustrator und Künstler. 2004 erschien sein Debütroman Medusa, der erste einer Reihe von sehr erfolgreichen Wissenschaftsthrillern für Erwachsene. Alle seine Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Thomas Thiemeyer lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Stuttgart. Chroniken der Weltensucher ist seine erste Reihe für Jugendliche.

Rezension:
Nachdem Carl Friedrich von Humboldt und seine Freunde Abenteuer in Südamerika und den Weiten des Meeres bestanden haben, führt sie ihre neue Mission nach Afrika, genauer gesagt nach Französisch-Sudan, dem heutigen Mali. Von dort ist Humboldts alter Studienkollege, Richard Bellheim, von einer Expedition zurückgekehrt, aber er hat sich sehr verändert. Er erkennt seine alten Freunde nicht mehr, wirkt rastlos und scheint Glas zu essen. Seine Frau Gertrud bittet von Humboldt, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen und als ein sehr merkwürdiger Vorfall am Silvesterabend im Hause Bellheims geschieht, steht für Humboldt fest, dass er dies seinem alten Freund schuldig ist.

Somit macht er sich zusammen mit Oskar, den er mittlerweile adoptiert hat, Charlotte, Eliza und Wilma, der kleinen Kiwidame, mit der Pachacútec, ihrem Luftschiff, auf die Reise in das ferne Land. Aber auch ein Bösewicht ist auf dem Weg dorthin, der es auf den gläsernen Fluch abgesehen hat, aber in weitaus anderen Interessen. Somit läuft alles auf eine Konfrontation hinaus, in der aber auch alte Bekannte des Forscherteams ihren Auftritt haben und neue Freunde gewonnen werden können.

Mit dem dritten Band der "Chroniken der Weltensucher"-Reihe erging es mir wie mit seinen Vorgängern auch: In zwei Tagen war das Buch ausgelesen und das Abenteuer leider wieder viel zu schnell vorbei. Auch dieser Teil steht seinen Vorgängern in nichts nach: Eine sehr gut dosierte Mischung aus Abenteuer, etwas Fantasy und Spannung weiß nach wie vor zu fesseln.

Die bereits bekannten Charaktere entwickeln sich stetig weiter: von Humboldt sorgt sich mittlerweile nicht nur um Erfindungen oder seinen Ruf, sondern entwickelt sich immer mehr zum Familienersatz für Oskar und auch Charlotte. Oskar ist mittlerweile ein junger Mann, der kaum noch etwas mit seiner Vergangenheit als Taschendieb auf den Berliner Straßen gemein hat und Charlotte (mittlerweile mein Lieblingscharakter) beginnt, sich gegen ihre Mutter aufzulehnen. Auch die zwischenmenschlichen Gefühle kommen in diesem Buch mehr zum Tragen.

Die Geschichte um den gläsernen Fluch ist zwar das klassische Gut gegen Böse, doch konnten mich die Charaktere und auch der Schreibstil von Thomas Thiemeyer wieder für sich einnehmen. Denn eins versteht der Autor: Er beherrscht die Kunst, die Schauplätze klar und deutlich vor dem Auge des Lesers entstehen zu lassen. Und genau so sollte es meiner Meinung nach bei einem guten Abenteuerbuch auch sein! Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf ein Wiedersehen mit von Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und Wilma, denn ich fühle mich nach drei Bänden, die ich mit ihnen verbringen durfte, mittlerweile bei ihnen wie zu Hause.

Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover reiht sich wunderbar zu seinen Vorgängern ein. Eine wirklich tolle Gestaltung mit einem Innenmotiv, das Oskar am Steuer der Pachacútec zeigt, und das Thomas Thiemeyer selbst gestaltet hat, wie übrigens auch die auf den Vorsatzseiten abgedruckte doppelseitige Karte von den Tafelbergen von Bandiagara, die sich nochmals am Ende des Buchs wiederfindet. Anhängend findet sich wiederum eine "Encyclopedia Humboldtica", in der interessante Schauplätze, Personen und Begriffe aus dem Buch ausführlicher beschrieben werden, was man schon aus den ersten beiden Bänden kennt. Ein Lesebändchen in einem dunklen Lila rundet die schöne Gestaltung ab.

Fazit: Mit "Der gläserne Fluch" gelingt es Thomas Thiemeyer, nahtlos an "Die Stadt der Regenfresser" und "Der Palast des Poseidon" anzuknüpfen. Genauso spannend und abenteuerlich - mit Protagonisten, die einem als Leser bereits wie alte Bekannte vorkommen und man auf ein baldiges Wiedersehen/-lesen hofft!
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5.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Abenteuerroman und mystischem Jugendbuch. Einfach großartig!, 7. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Das Cover

Zum Cover muss ich hier ja nicht mehr viel sagen, oder?
Die Gestaltung der Cover beeindruckt mich bei jedem einzelnen Teil der Reihe. Die Details auf dem Bild, die Stimmung die erzeugt wird, wie der Kern des Plots in einem Bild gefasst wird…
Ich könnte noch weiter schwärmen. Auf jeden Fall großartig und tolle Schätze in jedem Bücherregal.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Es ist das dritte Abenteuer für Oskar, Humboldt und Crew. Es führt die Abenteurer nach Afrika. Ein ehemaliger Studienfreund verhält sich merkwürdig und scheint vollkommen verändert. Seine Ehefrau sucht Hilfe bei Humboldt. Doch bei einem Fest kommt es zu einer Auseinandersetzung bei der sich zeigt, dass mit dem Forscher mehr nicht in Ordnung ist, als nur sein Gedächtnis. Irgendeine Macht hat von ihm Besitz ergriffen.
Humboldt, Oskar, Charlotte und Eliza begeben sich nach Afrika auf die Suche nach der Wahrheit, die hinter der Legende des ‚gläsernen Fluch’ steckt.

Schreibstil und Storyverlauf

Das ich den Schreibstil des Autors mag, ist wohl jedem Leser meines Blogs mittlerweile bekannt und verwundert niemanden mehr. Thomas Thiemeyer gelingt es immer wieder mich spielend schnell und einfach in seine Geschichte zu ziehen. Der Schreibstil hat genau die richtige und ausgewogene Mischung zwischen Ernst, Witz und Spannung. Ich mag diese Mischung aus Abentersuche, mystischer Legenden, historischen Elementen und persönlicher Charakterentwicklung, die der Autor hier meisterlich miteinander verknüpft hat.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Oskar ist nach wie vor die im Vordergrund stehende Hauptfigur. Man spürt, wie er sich im Vergleich zum allerersten Band weiterentwickelt hat. Oskar ist erwachsener geworden, reifer und ein vollwertiges Mitglied des Teams. Zudem beginnt er immer mehr selbst zu Lösungen beizutragen und geht dabei immer noch von einer ganz eigenen, für ihn typischen Sichtweise, an die Dinge heran. Das gefällt mir wahnsinnig gut.

Mein Lieblingsfigurenpaar ist und bleibt – neben der super süßen Wilma – aber Humboldt und Eliza. Die beiden sind einfach in den seltenen Momenten so niedlich miteinander. Ich möchte so gerne noch mehr über die beiden lesen und hoffe, dass ihre Beziehung zueinander in den beiden letzten Bänden noch einmal intensiver beleuchtet wird.

Besonders gut gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Humboldt und Oskar. Die beiden nähern sich an und sind doch nicht plötzlich miteinander aufs Intimste vertraut, nur weil sie nun verwandt sind und Oskar von Humboldt adoptiert wurde. Trotzdem gibt es die klassischen Eltern-Kind Konflikte zwischen den beiden und das war sehr unterhaltsam zu lesen und auch berührend, weil es zeigt, wie viel die beiden – auch ohne viele Worte – einander bedeuten.

Fazit
Der dritte Band in der Chroniken der Weltensucher Reihe kann die hohen Erwartungen durch die ersten beiden Teile erfüllen und mich begeistern. Eine gelungene Mischung aus historischem Abenteuerroman und mystischem Jugendbuch. Die Entwicklung der liebgewonnenen Figuren ist toll und macht mit spannenden und gleichsam emotionalen Entwicklungen Lust auf mehr.
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5.0 von 5 Sternen Kino? Nein danke, lieber die Chroniken der Weltensucher!, 4. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Tief in der Wüste Afrikas liegt ein Geheimnis verborgen. Es wird seit Jahrhunderten von den Einheimischen bewacht und gefürchtet...

Nachdem Richard Bellheim, ein alter Freund Humboldts und bekannter Völkerkundler, von einer Forschungsreise aus Afrika heimkehrt, verhält er sich äußert merkwürdig. Er ist verwirrt, vergesslich, erkennt alte Freunde nicht mehr und scheint wie eine Kopie seiner selbst. Um herauszufinden was mit Bellheim nicht stimmt, machen sich Humboldt, Oskar, Charlotte, Eliza und die Kiwidame Wilma auf die Reise nach Afrika. Sie ahnen noch nicht, was es mit dem 'Gläsernen Fluch' für eine schreckliche Bewandtnis hat.

Auch im dritten Abenteuer der Weltensucher Chroniken 'Der gläserne Fluch' ist Thomas Thiemeyer wieder eine außergewöhnliche und fantastisch abenteuerliche Geschichte gelungen.

Von Anfang an fesselt einen das Buch, denn man befindet sich sofort im Geschehen. Schon auf den ersten drei Seiten ist die Geschichte spannend und dramatisch, ein Vorgeschmack auf das restliche Buch.

Nachdem Einstieg geht es dann erst einmal ruhiger weiter, was ich auf der einen Seite sehr schön finde, denn man lernt das ungewöhnliche Familienleben im Hause Humboldt kennen: Oskar der sich beim Lateinunterricht langweilt, seine Freunde die jetzt auch im Haus wohnen und Charlotte, die ihre ganz eigenen Probleme hat. Auf der anderen Seite möchte man natürlich wissen, was es mit dem geheimnisvollen Anfang auf sich hat, so dass man immer weiter und weiter liest um das Rätsel zu lösen.

Es tauchen immer neue Ungereimtheiten, seltsame Vorfälle, Verbrechen und überraschende Wendungen auf, so dass die Geschichte die ganze Zeit über spannend bleibt. Außerdem begegnet man alten Bekannten aus den ersten beiden Bänden, dem Fotografen Harry Boswell und dem Reporter Max Pepper, die mir sehr sympathisch waren.

Bis zum Ende bleibt es geheimnisvoll und spannend, vor allem für Oskar, für den dieses Abenteuer besonders schwer ist. Im Vergleich zu den anderen Bänden ist er etwas reifer geworden. Es ist interessant zu sehen, wie sich die Charaktere entwickeln.

Thomas Thiemeyers Schreibstil ist wie immer wunderbar flüssig. Einmal begonnen, möchte man am liebsten nur noch weiterlesen, denn die Mischung aus Abenteuerroman, Mystik, Reiseroman, ein bisschen Romantik, ganz viel Spannung und vielen interessanten Informationen macht dieses Buch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Man kann wunderbar im späten 19. Jahrhundert versinken und alles um sich herum vergessen. Das ist besser als Kino, denn man erlebt dieses fantastische Abenteuer quasi live mit, fühlt beinahe Oskars Schmerzen, die Trockenheit und die sengende Sonne der Wüste.

Obwohl ich das Buch schon vor über zwei Wochen gelesen habe, muss ich oft daran zurück denken, wie toll das Abenteuer doch war und frage mich, wie es wohl weitergeht mit unseren fünf Abenteurern. Besonders das Ende war gelungen und lässt uns gespannt warten, wie es weitergeht, in vielerlei Hinsichten...
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5.0 von 5 Sternen Die Chroniken der Weltensucher - fantastisch wie eh und je!, 14. Juli 2011
Von 
Clees Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 (Gebundene Ausgabe)
Dank Thomas Thiemeyers Chroniken der Weltensucher kann auch endlich unserer Generation von sich sagen, eine spannende Abenteuerreihe zum Verschlingen zu haben, wie es die damaligen Kinder von den Karl May Büchern getan haben.
Thiemeyers Reihe ist zeit- und alterslos. Verschiedene Genreeinschläge, unter anderem aus dem hisorischen und phantastischem Bereich, machen aus diesem neuen Abenteuerroman wieder mal einen wahren Lesegenuss, und dass definitiv auch für jemanden wie mich, der die vom Verlag vorgeschlagene Altersgrenze überboten hat .
Oft bauen viele Bücher in einer Reihe mit jedem Buch ab ' kann ich von diesem Schätzchen hier alles andere als behaupten.

Besonders gut gefallen hat mir, dass unsere fünf Helden erstmals nicht nur auf ihr Vernunftsorgan hören, sondern auch den Einwänden des Herzens gefolgt sind. Humboldt z.B. präsentiert sich hier einem nicht mehr als der unnahbare Wissenschaftler, der lieber etwas auf dem Siziertisch hat, als jemanden ständig in seiner Nähe, um den er sich sorgen muss.
Natürlich hat das zur Folge, dass eben nicht immer rational, sondern auch eher emotional gehandelt und entschieden wird ' und an dieser Stelle kommt es gerne einmal zu Missverständnissen, Ärger, Unverstandenheit, die ' ganz dem Ego eines Menschen entsprechend ' auch nicht sofort aufgelöst werden und die Gruppendynamik hier und da ins Wanken bringen.
Ich kann aufgrund dieser Entwicklung (auch wenn manch einer sie für negativ erachten mag) wirklich behaupten, dass die Figuren einen gewaltigen Sprung auf der Skala zur Menschlichkeit gemacht haben. Endlich sind die fünf nicht nur die perfekten Denker, sie sind teilweise falsch handelnde Menschen.
Das ist auch genau das, was diesen Roman für mich aus- und mehr als lesenswert gemacht hat, denn die restliche Handlung war für mich dieses Mal ein wenig vorhersehbar.
Versteht mich nicht falsch, ich habe das nicht als schlimm empfunden, denn mein Fokus lag ganz klar auf den Charakteren, doch absolut überraschen konnte mich der Geschichtsverlauf nicht.

Dafür hat Thiemeyer es sich nicht nehmen lassen, unsere alten Bekannten Harry Boswell (der Fotograf) und Max Pepper (der Journalist) aus dem ersten Band wieder auf der Bildfläche erscheinen zu lassen und das kann ich nur als fantastisch bezeichnen, denn dadurch wirkt die ganze Welt der Weltensucher realistischer ' immerhin verschwinden solche von Abenteuern gezeichnete Menschen nicht einfach im Erdboden, nur weil sie ihrer Rolle in einem Teil einer Reihe gedient haben.
Die restlichen, neu kennengelerten Nebencharaktere wussten ebenfalls zu überzeugen, denn jeder steht für sich selbst und rutscht nicht in dieses Stereotypenkostüm ab.
Und auch unser Bösewicht weicht charakterlich von dem raffinierten 'Denkologen' ab, da dieser mehr auf Gewalt und Raffgier zurückgreift.

Wer auch nicht unerwähnt bleiben darf, ist natürlich die allseits beliebte Wilma. Die kleine Kiwidame ist manchmal wirklich so unbedarft und weist eine dickköpfige Neugier auf wie es ein Kind tun würde. Außerdem wurde diesem kleinen Spatz eine Liebesgeschichte gegönnt ' alle Fans von ihr dürfen gespannt sein!
Apropos Liebesgeschichte ' eine bestimmte Entwicklung unter den 'Großen' dürfte den Leser mehr als gespannt auf die noch folgenden Teile warten lassen. Mehr wird nicht verraten!

Ein ausgesprochen würdiger dritte Band einer Reihe, die sich ihrem Platz in meinem Bücherregal (und ja, auch meinem Herzen) sicher sein darf!
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Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3
Chroniken der Weltensucher - Der gläserne Fluch: Band 3 von Thomas Thiemeyer (Gebundene Ausgabe - 6. Juni 2011)
EUR 17,90
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