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15 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein Buch gegen das Vergessen !,
Rezension bezieht sich auf: Von nun an gings bergauf. Meine drei Leben (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch zur richtigen Zeit.Vera Lengsfeld zeigt uns, wie die DDR war - und leistet einen wertvollen Beitrag gegen das Vergessen. Es gibt keinen meschlichen Sozialismus und es ist eine Schande, wenn heute die DDR und ihr System verniedlicht wird; so verhöhnen wir die Opfer. Die PDS darf nicht die deutsche Geschichte fälschen !!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erschütternd & berührend,
Rezension bezieht sich auf: Von nun an gings bergauf. Meine drei Leben (Gebundene Ausgabe)
Ein erschütterndes & zugleich berührendes Dokument über das totalitäre System des Sozialismus, über Ausgrenzung & Repression und zugleich ein entschiedenes Plädoyer für ein freies, offenes & ehrliche Miteinander. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland dürfen wir es nicht weiter hinnehmen, wenn die persönliche, politische & wirtschaftliche Freiheit immer weiter eingeschränkt wird, dürfen wir nicht stumm zusehen, wenn Menschen unter Konformitätsdruck & Politischer Korrektheit ausgegrenzt, stigmatisiert & zerbrochen werden.
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7 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Überflüssig!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Von nun an gings bergauf: Mein Weg zur Freiheit (Gebundene Ausgabe)
Überflüssig? Vielleicht könnte das Buch als leicht analysierbares Exempel dafür dienen, wie selektiv manche Zeitgenossen (pardon: Genossinnen und Genossen) die Wirklichkeit wahrnehmen. Nicht alle Halbwahrheiten kommen zwangsläufig mit dem Vokabular der Bild-Zeitung daher, sondern verbergen sich auch hinter besseren Sprachfähigkeiten.Die Autorin wurde von ihrem eigenen Mann bespitzelt, das prägt seitdem ihren Lebenslauf. Es resultierte ein Trauma, für dessen Aufarbeitung sie verschiedene Parteien ausprobierte. Ich selbst war bei der Gründung der "Grünen Partei der DDR" in Halle anwesend, als sie solche Forderungen wie "über Familienpolitik dürfen künftig nur noch Frauen entscheiden" (sinngemäß) erhob. Um ein Direktmandat für die CDU bei der letzten Bundestagswahl zu erlangen, posierte sie tief dekolltiert mit dem Slogan "Wir haben mehr zu bieten" (brrr). Ihre Homepage beginnt derzeit mit dem Spruch "Freiheit und Fairness statt Gleichheit und Gerechtigkeit", offensichtlich hat ihr Begriff von Fairness also nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Ganz allgemein bietet die Homepage übrigens viel FDP-Gedankengut, möglicherweise steht bald der nächste Parteienwechsel an. In aktuellen Interwiews spricht sie recht sachlich über mögliche Beweggründe Ihres Mannes, davon ist aber im Buch noch nichts zu spüren. Das Buch bietet eine merkwürdige Vermischung ihrer Frauen- und Opferrolle mit politischer Konzeptlosigkeit, als konsequenten roten Faden kann ich vor allem die Bekämpfung ihrer persönlichen Gegner aus dem nun schon 20 Jahre zurückliegenden Realsozialismus erkennen. Dass sie selbst acht Jahre lang SED-Mitglied war, führt jedenfalls nicht zu einer differenzierte Betrachtungsweise dieser Partei. Schade finde ich immer, wenn der Stalinismus dann letztendlich in einen Topf geworfen wird mit den Theorieansätzen bei Bebel und Luxemburg. Zugegebenermaßen waren einzelne Aktionen der Autorin sehr couragiert, aber es gibt hunderte besserer Bücher von mutigen Leuten. Verständlicherweise werden ihre Pamphlete hauptsächlich von ihren Fans gekauft, das erklärt die bisherigen Bewertungen. In meinem Umfeld herrscht dagegen die Meinung, dass diese Art der Vergangenheitsbewältigung uns nicht voranbringt. Mindestens genauso wichtig wie alte Komplexe wäre die Suche nach Perspektiven, Ökologie stellt beispielsweise für die Autorin kein ernsthaftes Thema dar. Ein hungerndes Kind in Schwarzafrika wird den demokratischen (?) Globalkapitalimus vielleicht noch härter finden als die damaligen Dissidenten ihre Abschiebehaft ... Ich will die damalige Bonzen-Diktatur keinesfalls rechtfertigen, beteiligte mich selbst auf "ungenehmigten" Demos, als das noch gefährlich war. Ein vereinigtes Deutschland, das nicht mal die Chance für eine zeitgemäße Nationalhymne ergreift, sehe ich aber nicht als ultimativen "Weg bergauf" an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Von nun an gings bergauf: Mein Weg zur Freiheit von Vera Lengsfeld (Gebundene Ausgabe - Januar 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 36,98
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