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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen zwischen den Zeilen
Der Roman spielt in einem der schlimmsten Gefangenenlager des 20.Jahrhunderts, dem sowjetischen Gulag. Iwan Denissowitsch, der im Laufe des Buches nur Schukow genannt wird, sitzt dort seine Strafe ab. Angeklagt, dass er sich als Rotarmist von den Deutschen gefangen nehmen ließ. Für seine Regierung ist er damit ein Spion.
Für dieses Verbrechen hat...
Veröffentlicht am 1. August 2005 von Polygraph

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Am Ende weiss man, was "russisches Patent" bedeutet
Der Autor füht den Leser in die unwirtlichen Bedingungen sowjetischer Zwangslager, in das ferne Sibirien, die Kälte und beschreibt bis ins Detail, wie der Alltag dort aussah. Man weiß am Ende, was die Floskel "russisches Patent" bedeutet und hat damit schonungslos vor Augen, welche Verbrechen an der Menschlichkeit auch dort begangen wurden. Die...
Veröffentlicht am 20. September 2010 von Jörg Wolter


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Grauen zwischen den Zeilen, 1. August 2005
Der Roman spielt in einem der schlimmsten Gefangenenlager des 20.Jahrhunderts, dem sowjetischen Gulag. Iwan Denissowitsch, der im Laufe des Buches nur Schukow genannt wird, sitzt dort seine Strafe ab. Angeklagt, dass er sich als Rotarmist von den Deutschen gefangen nehmen ließ. Für seine Regierung ist er damit ein Spion.
Für dieses Verbrechen hat Schukow zehn Jahre Arbeitslager bekommen, aber schon auf den ersten Seiten wird angedeutet, dass die meisten Gefangenen das Lager nie mehr verlassen. Zweimal im Jahr darf er einen Brief nach Hause schreiben.
Schukow ist von Tod und Grauen umgeben, er weiss weder, ob er seine Familie jemals wiedersehen wird, noch ob er nicht schon morgen tot sein wird. Aber lesen wir über sein Unglück? Nein. Lesen wir über seine Angst? Auch nicht.
Es ist ein einfach wahlloser Tag im Leben des Iwan Denissowitsch Schukow, dessen Leben sich in einem Straflager abspielt; der das System nicht verflucht, nicht nach dem „warum" fragt, sondern einfach lebt.
Sein Denken dreht sich um Brot, einen dicken Mantel und feste Schuhe. Man sollte gesund bleiben, denn über die Strafen fürs Krankwerden wird nicht gesprochen.
Befriedigung findet Schukow in der harten Arbeit, und in guten Beziehungen: Am Morgen benutzt er seine kostbare Freizeit, um die Stiefel eines Kameraden zu reparieren, der ihm nun einen Gefallen schuldet, am Ende seines Arbeitstages blickt er stolz auf das stabile Stück Mauer, das er heute errichtet hat und am Abend kann er sich sogar eine Extraportion Suppe organisieren. Er hat etwas geleistet, sein Bauch ist voll und er hat einen weiteren Tag überlebt.
Dieser Roman ist keine Anklage gegen den Stalinismus, er ist auch kein Plädoyer für menschlichen Durchhaltewillen. Ohne das Grauen und die Unmenschlichkeit auch nur mit einer Zeile zu beschreiben, zeigt er deutlich, dass die strengste Routine jeden Geist brechen kann und dass ein Mensch, der hunderte von Tage in lebensfeindlichen Umständen gelebt hat, diese Umstände irgendwann als natürlich hinnehmen wird.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch, welches sich zu lesen lohnt., 9. Juni 2006
Iwan Denissowitsch Schuchow ist Gefangener der 105. Brigade des sowjetischen Arbeitslagers. Nach acht Jahren seines Lebens, die er bereits dort verbracht hat, ist er vertraut mit den Gegebenheiten und Regeln, die dieser ungemütliche Ort mit sich bringt. Er weiss wo man Essen und kleine Werkzeuge vor den täglichen Kontrollen der Aufseher verstecken kann. Er hat sich an die beißende Kälte Russlands gewöhnt, ist ein zuverlässiger und gewissenhafter Arbeiter auf der Baustelle eines naheliegenden Kraftwerks und schafft es ab und zu einem Brigadier einen Gefallen tun zu dürfen und dadurch eine Extraportion Suppe oder eine Zigarette ergattern zu können.

Aufrund der sehr guten und detaillierten Inhaltsangaben, die zu diesem Buch bereits von anderen Rezensenten verfasst wurden, werde ich an dieser Stelle mit meiner abbrechen und mich der Bewertung widmen.

Das Buch "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" war eine sowohl interessante, als auch aufrüttelnde Lektüre, wenn auch in für mich ungewohntem Genre.

An den Schreibstil Alexander Solschenizyns müssen sich "Neulinge" wahrscheinlich erst gewöhnen. Als ich das hatte, war das Buch auch schon zu Ende. Dennoch ist die geringe Seitenzahl für den Umfang dieser Erzählung vollkommen angemessen, wie ich finde. Alexander Solschenizyn hat sich weder zu kurz gefasst noch ist er in langen Sprachsalven versunken und so empfand ich das Buch keineswegs als zu langatmig.

Besonders bewegend fand ich die Gewissheit der Realität des Werkes. Diese Banalitäten, die wir täglich oft unterbewusst erledigen: unseren morgendlichen Kaffe zusammen mit unserer morgendlichen Zeitung genießen, Zeit mit unseren Freunden und unserer Familie verbringen, essen können wann und soviel wir wollen und zu Bett gehen, wenn wir es für richtig halten. All diese Dinge waren für einen Iwan Denissowitsch keine Selbstverständlichkeit.

Die Gewissheit gefangen zu sein, der Menschenrechte beraubt, muss eine bittere, frustrierende Gewissheit sein.

Ein gutes Buch von Alexander Solschenizyn, dass ich nicht bereue gelesen zu haben.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungsloses Portriat eines einfachen Menschen, 15. September 2001
Solschenizyn beschreibt im "Denissowitsch" das triste und menschenunwürdige Leben eines einfachen Zimmermanns in einem russischen Stafgefangenenlager unter Stalin. Das Werk ist eine Parallele zu seiner eigenen Lagerhaft im Gulag. Solschenizyn übernimmt hierbei jedoch nicht die Rolle eines Staatsanwaltes, der mit erhobenen Zeigefinger Anklage erhebt, sondern er schildert ohne intellektuelle Schnörkel den Überlebenskampf eines Menschen mit chronologischer Präzesion und einer streckenweise vulgären Ausdrucksweise. Diese Werk sollte schon aufgrund seines politischen Hintergrundes zu jedermanns Pflichtlektüre heranwachsen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leben und Sterben in den Berichten der Überlebenden, 18. Mai 2009
Ich will bei Bücherrezensionen selten den Inhalt in Form eines Überblicks wiedergeben. Bei Solschenyzins 'Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch' ist ein Inhaltsüberblick aber leicht. Das Buch handelt genau vom Titel. Ein Tag im Leben eines Mannes. Eines Mannes in einem Arbeitslager. Einem Arbeitslager in Russland, den berüchtigten 'Gulags'. Jenen Gulags, in dem rechtschaffene Männer ohne Anklage, Gerichtsverfahren o.ä. einfach mal 25 Jahre absitzen bzw. abarbeiten. Strafe für irgendein lumpiges Vergehen, ... Es ist (wieder einmal) nicht das erste Buch, dass Lagerleben beschreibt. Erziehungs-, Konzentrations-, Internierungs-, Besserungs- oder auch Arbeitslager, wie viele einfach NICHT wollen. Viktor Frankl, Ruth Klüger und auch Viktor Klemperer durfte ich anhand ihrer Erzählungen nacherleben, wurde betroffen Zeuge von der hauchdünnen Grenze zwischen Kultur und 'animalischem Gebärden' auf Kosten von Menschenleben. Willkür, Verachtung, aber auch Menschlichkeit und Wärme, wo man sie nie vermuten würde.

Sehr gerne würde ich mir wünschen, dass dieser Roman eine Utopie ist, eine Wunschvorstellung positiven Ausmaßes, leider schafft er es auch nicht zur Dystopie. Es ist einfach die Wahrheit. Berichte von Menschen, die es geschafft haben, zu überleben ' um davon zu berichten. Von den Misshandlungen der Aufseher, den Tricks der Mithäftlingen, der Schikane, den Anstrengungen, des Lebens und auch des Sterbens in einem Lager. Verfluchte Lager! Es ist etwas Besonderes, dass mich an diesen Berichten bewegt, dass ich mich damit auseinandersetze: Die Ungläubigkeit über das Geschehen in unserer Zeit, ja jetzt noch, heute zu Tausenden in irgendwelchen Lagern oder Gefängnissen. Nur vergleichbar mit ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen in Afrika o.ä. ' ungläubig offenbart sich mir durch diese Berichte eine Welt, die so fern nicht ist. Wo Menschen an ihr Äüßerstes gebracht werden und trotzdem überleben. Jeder ein Zeugnis wie viel oder wie wenig Kultur wir wirklich sind.

Wieder einmal ' Tipp: Lesen und dann sich des Lebens freuen ' in Freiheit!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend zartes Buch über ein grausames Kapitel der Geschichte, 31. Mai 2009
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch überrascht den Leser. Fast schon schön wirkt die Beschreibung dieses einen Tages und das, obwohl er tatsächlich härteste und grausamste Bedingungen in einem Strafgefangenlager in Sibieren beschreibt.

Woher kommt das? Der Protagonist arrangiert sich mit seinem Umfeld und schafft es immer wieder, in all dem Unglück inneres Glück zu empfinden. Solschenitzin fokussiert seine Erzählung auf diese innere Welt, die vom Aufstehen vor Tau und Tag über die nächste Mahlzeit bis zum Nachtappell in kleinsten Etappen bewußt und unverbittert erlebt wird. Vorwurfsfrei akzeptiert Iwan D. Sein Leben im Lager und eben diese Grundeinstellung ist es, was die ganze Bitterkeit der Umstände so verdeutlicht. Man fragt sich als Leser einfach nur warum ist dieser Mensch im Lager? Was ist der Sinn dieses Lebens?

Solschenitzen hat keine voyeuristische Darstellung eines grausamen, sadistischen Lagerlebens beschrieben sondern sich auf das Wunder des nicht zu zerstörenden inneren Menschen konzentriert. Das Buch ist - trotzdem es sehr einfach zu lesen ist - ergreifend, es ist mit seinen Nachrichten zwsichen den Zeilen sehr nachhaltig und ein ganz erfrischender, intelligenter, Kontrapunkt zu aufmerksamskeitheischender Katastrophenliteratur. Für mich eine echte literarische Perle.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Des Nobelpreises würdig, 10. September 1999
Von Ein Kunde
Nicht umsonst hat dieses wenig voluminöse Werk von Solschenizyn den Nobelpreis für Literatur erhalten. Auf wenigen Seiten gelingt es dem Autor, das harte Leben in einem russischen Strafgefangenen-Lager zu beschreiben.
Die Beschreibung der Geschehnisse eines einzigen Tages im Leben des Lagerinsassen Iwan reicht aus, um die ganze Facette menschlichen Charakters zu zeigen. Neben der Grausamkeit des Lagerlebens tauchen immer wieder überraschende Szenen der Menschlichkeit und Würde auf.
Wenn man daran denkt, dass Solschenizyn nicht einfach nur eine Geschichte, sondern in gewisser Weise auch einen Teil seines eigenen Lebens, erzählt, läuft einem bei den plastischen Schilderungen des Elends ein kalter Schauer über den Rücken.
Besonders positiv - und das ist ja beim heutigen Solschnizyn nicht mehr so selbstverständlich - an diesem Buch hat mir auch gefallen, dass es völlig frei von ideologischem Balast ist. Dies ist vielleicht eine Folge davon, dass der Autor die Zensur umgehen wollte; das Buch konnte davon nur ausserordentlich profitieren.
Dieses Buch ist eine Ergänzung zu dem voluminösen "Lagerbericht" Archipel Gulag - es ist jedoch in seiner Intensität beeindruckender und in seinen Schilderungen persönlicher. Man kann es immer wieder lesen (es ist ja nicht sehr dick) und wird immer wieder neue Aspekte darin entdecken - und das ist es, was wahre Weltliteratur ausmacht! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warten, 27. September 2008
Mit dieser Erzählung tauchten die russischen Gulags in den westlichen Feuilletons auf. Solschenizyns nüchterne Beschreibung eines Tages im Leben eines politischen Gefangenen, dessen Leben von einem Bissen Brot abhängt, sich wehmütig an ein Paar warme Stiefel erinnert, umringt von Lagerinsassen, die dasselbe karge Leben fristen, bewacht von Wärtern, die an ihrem Schicksal nicht interessiert sind, hallte als Aufschrei lange nach. Das Überwachungssystem funktionierte, das Überleben hing von Kleinigkeiten ab. Ein falsches Wort, ein Besitz, den jemand anderes gerne hätte, und das Leben war nichts mehr Wert. Die Zeit stand still, bis das Licht abgeschaltet wurde. Wäre da nicht der Hunger, der einen daran erinnerte, noch am Leben zu sein. Das Werk des späteren Nobelpreisträgers wird immer an eine der dunkelsten Kapitel der Sowjetunion erinnern. Die Tradition, politische Gegner, Aufmüpfige zu verurteilen und wegzusperren, bleibt jedoch auch in der Neuzeit ungebrochen. Überall auf der Welt. Das Leben hinter den Zahlen, die Amnestie International veröffentlicht, begegnet einem in dieser erschütternden Erzählung ungeschminkt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eindringliches Lagerleben, 15. Juli 1999
Von Ein Kunde
Alexander Solschenizyn nimmt sich dem Leben eines Gefangenen in einem russischen Straflager an. Auch wenn dieses Leben eigentlich nichts zu bieten hat findet der Autor doch innerhalb eines einzigen Tages viele Gelegenheiten, seiner Hauptfigur eine Freude zu machen. Der Leser kann immer tiefer in das Leben des Iwan Denissowitsch eintauchen und erhält so tiefe einblicke in das Lagerleben in Russland. Aber nicht nur das Leben und das Verhältnis der Gefangenen untereinander sind Thema des Buches, sondern auch die russische Lagerbürakratie mit allen ihren Stolpersteinen die Solschenizyn wohl aus eigener Erfahrung kennen muß. Sonst hätte er sie auf keinen Fall so wirklichkeitsnah, das selbst der unbeteiligte Leser sich mit Iwan freut, aber auch mit ihm leidet, das Lagerleben schildern können. Bald fühlt man sich auch eingesperrt und würde sich wahrscheinlcih genauso über ein kleines Stück Salami am Abend freuen, wie Iwan Denissowitsch. Durch die Lektüre des Buches wird der Blick de Lesers geschärft. Man sieht erst dann die oft überflüssige Verschwendung, die bei den Menschen in einem solchen Lager niemals vorkommen wird. Außerdem erkkent man bald, daß zum glücklichsein nur sehr wenig nötig ist. Jeder, der diese Sicht der Dinge kennenlernen möchte sollte dieses Buch unbedingt lesen! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk in seiner Schlichtheit, 6. September 2008
Erst durch den Tod des Autors bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und absolut begeistert. Man könnte die Brutalität in den Lagern (Gulag, KZ) der linken sozialistischen Systeme des 20. Jahrhunderts nicht besser beschreiben als auf die Art und Weise, in der Solschenizyn es hier tut. Der Mensch wird auf eine Nummer reduziert und ist in den Jahren des der Gefangenschaft, die hier anhand des Ablaufs eines Tages repräsentiert werden, nur danach bestrebt, die absoluten Grundbedürfnisse zu befriedigen, um überhaupt zu überleben. In dieser gefühlslosen Welt versteht es S. jedoch, durch die Hauptfigur und dessen Beziehungen so etwas wie Gefühl einzubringen.

In meinen Augen ein absoluten Muß für jeden Literaturbegeisterten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hans Korte in Hochform, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Ein Tag im Leben des Ivan Denissowitsch. 4 CDs (Audio CD)
Da zur Qualität des Hörbuchs bisher noch keine Rezension veröffentlicht wurde, ist es höchste Zeit, Hans Kortes Lesung zu empfehlen. Die Eintönigkeit des Lagerlebens vergeht wie im Fluge, die vier CD's sind (groteskerweise) ein Genuss, den man sich tatsächlich auch mehrfach antut. Gerade die Detailtreue macht den Text so lebendig und unterhaltsam, Kortes grummelige Stimme lässt jeden Gegenstand lebendig werden. Noch ein Tipp: Am besten an einem kalten Wintertag hören!
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Ein Tag im Leben des Ivan Denissowitsch. 4 CDs
Ein Tag im Leben des Ivan Denissowitsch. 4 CDs von Alexander Solschenizyn (Audio CD - 1. Oktober 2002)
EUR 19,99
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