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am 5. April 2012
Dieses Paarungsbuch ähnelt dem vorigen Kritikersockenbuch oder etwa dem früheren Karpfenbuch mit übersichtlichen Kurzgeschichten auf übersichtlichen Seiten, nah dran an der Spalte, so um die 6 bis 8 Wörter pro Zeile, die richtige Form also von satzbetonten, von stilbetonten Autoren, die man langsam und genüsslich lesen kann, ohne in eine Zone der Geschwätzigkeit zu geraten.

Unter uns: Ich lese und genieße Werner Schneyder primär wegen seines Stils, der unter Hunderten identifizierbar ist, und der mich seit den "Unternehmungen des Herrn Hans" amüsiert. Es ist die Art der Wahrnehmung, die fein beurteilten Vorgänge, mitunter das zeitweilige liebevolle Beschreiben von Dingen, die ihm etwas bedeuten, und etwas, was man allgemein nicht unbedingt von einem Berufs-Ironiker erwarten darf: Geschmack.

Paart sich nun dieser Stil mit einer originellen Geschichte ist der Genuss perfekt wie etwa in der Erzählung "Fischessen", in der ein Mann sich herausgefordert fühlt, mit sensibler Intuition und demütiger Vorsicht eine Frau, die im Gegesatz zu ihm keinen Fisch mag, für sich zu gewinnen. Ein köstlich verfasstes Meisterstück über einen vergleichsweise manövrierfähigen Elefanten im Porzellanladen. Das hat Charme.

Als nächstes würde ich "Die Nacht der Erkenntnis" empfehlen, vor allem jedoch die Geschichte vom "Mädchen im Regen", welche aber schon in anderen Büchern zu lesen war, was aber kein Grund ist, moralisch empört Luft einzupumpen, falls sie Ihnen schon bekannt sein sollte, denn, da bin ich wohl mit dem Autor eins, die ist so was von fabelhaft erzählt, dass man sie gerne wieder liest.

In allem scheint der Aphoristiker Schneyder durch, bei dem sich Denkprozesse zu lapidaren Sätzen ballen, wobei der Sinndichter in ihm auch mal etwas längere formuliert. Nehmen wir einfach mal zehn dieses Typs aus dem Kontext:

Er war, wie gesagt, Kitschist ... Möglicherweise dachte er sich: "Dieser Schmierist!" ... Er hatte Gewichte abzuwägen und entschied sich für Kampf ... Derartige Äußerungen verraten Melancholie und die wiederum schreit nach einem Glas Wein ... Der Mond war fast voll ... Ihr Schrei war so geschrien, dass er echt erschrak ... "Pass auf, dass du nicht auch so ein Trottel wirst". Der Neffe erwiderte, sich da sicher zu sein ... Wenn er schon im Bett lag und sie nackt vor ihm stand, wollte er sie rahmen und immer vor sich hängen haben ... "Geh, spiel noch einmal diese Hochstabler-Eröffnung. Es ist ausgeschlossen, dass die korrekt ist". "Gerne", war die Antwort (seines Schachgegners) ... Das Sichabfinden mit dem Alter war nicht seine Stärke, obwohl er im Laufe der Zeit sich steigernde Ansätze von Vernunft an sich bemerkte.
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am 21. April 2014
Hat alles einwandfrei geklappt. Schnelle Zusendung.
Hat alles einwandfrei geklappt. Schnelle Zusendung.
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sonst alles klar
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