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Kundenrezensionen

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Verena Kast möchte vor allem ältere Menschen dazu anregen, in ihrem Leben zurück zu schauen und daraus Kraft für ihren letzten Lebensabschnitt zu schöpfen. Sie zeigt Methoden, um diese Erinnerungsvorgänge anzuregen. So sind u.a. Lebensabschnittsmottos hilfreich. Spannend waren für mich vor allem auch die Abschnitte: "Die Bedeutung von Träumen" und "Kultur als Ressource".

Es geht ihr ein Stück weit auch um die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit, die Blickrichtung zu ändern, nicht im Ärger über das Verpasste hängen zu bleiben.
Häufig stehen dabei Schamgefühle im Wege. Frau Kast zeigt auf, wie man mit diesen umzugehen lernt und letztendlich die Dankbarkeit für das Erfahrene zu siegen vermag.

Dieses Buch hat mich dazu animiert, mit meinem Rückblick nicht erst in meinem letzten Lebensabschnitt zu beginnen. Es liegt tatsächlich neuausrichtende Kraft und mutmachende Energie in einer Bilanz, was bisher so gelaufen ist in den Lebensjahren und dahingehend seine nächsten Ziele auszurichten.

Die Autorin Verena Kast war mir bisher über ihre Bücher zum Thema Trauerarbeit bekannt. Ihr diesbezügliches Wissen fließt in der einen oder anderen Form auch in dieses Buch mit ein. Der generelle Fokus richtet sich jedoch auf eine sehr positive und lebensbejahende Blickrichtung. Das wird besonders in ihrem Kapitel über die Freudenbiografie deutlich.
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TOP 100 REZENSENTam 20. Januar 2014
Schön, dass es dieses Buch jetzt auch als Taschenbuch gibt. Meine Rezension basiert auf der von mir im Juli 2010 gekauften gebundenen Ausgabe.

Der Lebensrückblick. Für die einen mag es eine Möglichkeit darstellen, nachfolgenden Generationen ihre Geschichte zu erzählen. Für andere mag es eher eine Chance sein, sich mit der eigenen Vergangenheit zu versöhnen.

Das vorliegende Buch der Zürcher Professorin Verena Kast befasst sich mit den unterschiedlichsten Aspekten von Lebensrückblicken. Wie gelingt es vergessene Episoden wieder zu erinnern und zu einer in sich geschlossenen Geschichte zu kombinieren? Wie wirkt sich eine unterschiedliche Motivation auf die Biografie-Arbeit aus? Im Vordergrund steht dabei nicht die therapeutische Arbeit, vielmehr werden anhand von Fallbeispielen verschiedene Ansätze und auch Schwierigkeiten vorgestellt. Das letzte Kapitel ist zwar der Lebensrückblicks-Therapie gewidmet, Checklisten oder hilfreiche Anleitungen darf man aber hier nicht erwarten. Es ist sehr allgemein gehalten (trotz Beispielen) und hat auf mich eher den Eindruck erweckt, dass man professionellen Rat suchen soll. Schade!

Die Themen, die Verena Kast in ihrem Buch anspricht sind:
Was Erinnerungen anregt
Freudenbiografie
Träume
Sehnsüchte
Was uns am Erinnern hindert
Dankbarkeit

Bei einem Lebensrückblick geht es nicht darum die Wahrheit über Vergangenes zu finden. Erinnerungen sind nicht statisch. Sie verändern sich, und so kann es durchaus aus, dass zwei oder mehrere Personen von ein und demselben Ereignis unterschiedliche Erinnerungen haben. Diese in Übereinstimmung zu bringen, wird nicht immer möglich sein. Viel wichtiger ist es, das eigene Leben wohlwollend zu betrachten. Und wenn etwas nicht ganz optimal gelaufen ist, es nicht überkritisch zu sehen, sondern Verständnis für den Menschen zu entwickeln, der man damals war, und der so und nicht anders gehandelt hat. Für ältere Personen mag das Ziel eine Versöhnung mit den eigenen Taten sein. Jüngere haben vielleicht noch die Möglichkeit korrigierend einzugreifen, so dass sie mit den Folgen besser leben können.

Womit wir bei dem Punkt wären, warum ich dieses Buch auch jüngeren Menschen ans Herz lege:
Einerseits, damit sie rechtzeitig das Gespräch mit älteren Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten suchen, falls diese es nicht von sich aus tun. Vor allem aber glaube ich, dass man auch selber schon viel früher über seine eigenen vergangenen Lebensstationen nachdenken kann und sollte, um mit sich selbst im Reinen zu sein. Wie oft stand in den Fallbeispielen, dass derjenige, der damals von dieser oder jener Situation ebenso betroffen war, nicht mehr lebt. Das können zB alte Freunde sein, die man aus den Augen verloren hat, oder jemand, dem man vielleicht noch Danke sagen will. Warum also warten bis es zu spät ist? Warum nicht viel früher mit dem eigenen Rückblick beginnen?

Besonders interessant fand ich die Kapitel, wo es um die Schwierigkeiten am Erinnern ging. Scham und Schuldgefühle oder die Selektion, die unser Gedächtnis unbewusst durchführt. In den immer wieder vorgestellten Fallbeispielen findet man zwar Tipps, wie man selber in solchen Gesprächen den Erzählenden unterstützen kann, diese sind jedoch teilweise sehr oberflächlich. Ein Beispiel: das empathische Zuhören auf Seite 30ff, welches die Selbstwahrnehmung des Erzählenden verändert hat. Hilfreich hätte ich es empfunden, wenn es weitere Tipps gegeben hätte, wie sich 'empathisches Zuhören' umsetzen lässt, und nicht nur der Halbsatz, in welchem es im Dialog zum Ausdruck kommt, sowie das (überspitzt ausgedrückt) hingeworfene Schlagwort, dass dies nun empathisches Zuhören sei. Aber vielleicht verlange ich hier auch zu viel. Schließlich soll dies kein Buch über Gesprächsführung sein.

Alles in allem also empfehlenswert und interessant. Ich hätte mir jedoch mehr praktische Hilfen für denjenigen gewünscht, der sich mit dem Rückblickenden unterhält.
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TOP 100 REZENSENTam 25. August 2013
Für die einen mag es eine Möglichkeit darstellen, nachfolgenden Generationen ihre Geschichte zu erzählen. Für andere mag es eher eine Chance sein, sich mit der eigenen Vergangenheit zu versöhnen. Der Lebensrückblick.

Das vorliegende Buch der Zürcher Professorin Verena Kast befasst sich mit den unterschiedlichsten Aspekten von Lebensrückblicken. Wie gelingt es vergessene Episoden wieder zu erinnern und zu einer in sich geschlossenen Geschichte zu kombinieren? Wie wirkt sich eine unterschiedliche Motivation auf die Biografie-Arbeit aus? Im Vordergrund steht dabei nicht die therapeutische Arbeit, vielmehr werden anhand von Fallbeispielen verschiedene Ansätze und auch Schwierigkeiten vorgestellt. Das letzte Kapitel ist zwar der Lebensrückblicks-Therapie gewidmet, Checklisten oder hilfreiche Anleitungen darf man aber hier nicht erwarten. Es ist sehr allgemein gehalten (trotz Beispielen) und hat auf mich eher den Eindruck erweckt, dass man professionellen Rat suchen soll. Schade!

Die Themen, die Verena Kast in ihrem Buch anspricht sind:
Was Erinnerungen anregt
Freudenbiografie
Träume
Sehnsüchte
Was uns am Erinnern hindert
Dankbarkeit

Bei einem Lebensrückblick geht es nicht darum die Wahrheit über Vergangenes zu finden. Erinnerungen sind nicht statisch. Sie verändern sich, und so kann es durchaus aus, dass zwei oder mehrere Personen von ein und demselben Ereignis unterschiedliche Erinnerungen haben. Diese in Übereinstimmung zu bringen, wird nicht immer möglich sein. Viel wichtiger ist es, das eigene Leben wohlwollend zu betrachten. Und wenn etwas nicht ganz optimal gelaufen ist, es nicht überkritisch zu sehen, sondern Verständnis für den Menschen zu entwickeln, der man damals war, und der so und nicht anders gehandelt hat. Für ältere Personen mag das Ziel eine Versöhnung mit den eigenen Taten sein. Jüngere haben vielleicht noch die Möglichkeit korrigierend einzugreifen, so dass sie mit den Folgen besser leben können.

Womit wir bei dem Punkt wären, warum ich dieses Buch auch jüngeren Menschen ans Herz lege:
Einerseits, damit sie rechtzeitig das Gespräch mit älteren Familienmitgliedern, Freunden oder Bekannten suchen, falls diese es nicht von sich aus tun. Vor allem aber glaube ich, dass man auch selber schon viel früher über seine eigenen vergangenen Lebensstationen nachdenken kann und sollte, um mit sich selbst im Reinen zu sein. Wie oft stand in den Fallbeispielen, dass derjenige, der damals von dieser oder jener Situation ebenso betroffen war, nicht mehr lebt. Das können zB alte Freunde sein, die man aus den Augen verloren hat, oder jemand, dem man vielleicht noch Danke sagen will.Warum also warten bis es zu spät ist? Warum nicht viel früher mit dem eigenen Rückblick beginnen?

Besonders interessant fand ich die Kapitel, wo es um die Schwierigkeiten am Erinnern ging. Scham und Schuldgefühle oder die Selektion, die unser Gedächtnis unbewusst durchführt. In den immer wieder vorgestellten Fallbeispielen findet man zwar Tipps, wie man selber in solchen Gesprächen den Erzählenden unterstützen kann, diese sind jedoch teilweise sehr oberflächlich. Ein Beispiel: das empathische Zuhören auf Seite 30ff, welches die Selbstwahrnehmung des Erzählenden verändert hat. Hilfreich hätte ich es empfunden, wenn es weitere Tipps gegeben hätte, wie sich 'empathisches Zuhören' umsetzen lässt, und nicht nur der Halbsatz, in welchem es im Dialog zum Ausdruck kommt, sowie das (überspitzt ausgedrückt) hingeworfene Schlagwort, dass dies nun empathisches Zuhören sei. Aber vielleicht verlange ich hier auch zu viel. Schließlich soll dies kein Buch über Gesprächsführung sein.

Alles in allem also empfehlenswert und interessant. Ich hätte mir jedoch mehr praktische Hilfen für denjenigen gewünscht, der sich mit dem Rückblickenden unterhält.
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Die bekannte Psychotherapeutin, Autorin und Dozentin am C.G. Jung-Institut in Zürich Verena Kast hat die Kraft von Geschichten und Märchen schon früh entdeckt. Man kann ihr also nicht unterstellen, sie gehöre beim Thema Storytelling zu den Trittbrettfahrerinnen. Nur hatte ich nach der Lektüre ihres neusten Buches den Eindruck, sie habe die Erkenntnisse der Neurowissenschaftler manchmal zu fahrig in ihr bestehendes Modell eingebettet. Das ist deshalb schade, weil viele ihrer treuen Leserinnen und Leser über das menschliche Gehirn nicht allzu viel wissen. Und so würde es mich nicht überraschen, wenn sie die Thesen von Wolfgang Singer, Antonio R. Damasio, Harald Welzer und H.J. Markowitsch kaum einordnen können. Das aber wäre oft nötig, um die ausgesteckten neuen Wege ohne allzu große Schwierigkeiten gehen zu können.

Zu Beginn des Buches erfahren wir, warum ein Blick zurück Sinn macht und der Wunsch nach einem Lebensrückblick tief in uns verankert ist. Dann erläutert die Autorin, was sie unter Rückblick versteht und was Erinnerungen anregt. Im Kapitel "Freuden neu entdecken" ermuntert sie ihre Leser dazu, mit der Freudenbiografie eine ganz andere Perspektive einzunehmen. Denn wir sind allzu sehr im Muster gefangen, unsere Lebensgeschichte meist unter dem Aspekt von Schwierigkeiten zu erzählen. Als C.G. Jung-Schülerin geht Verena Kast selbstverständlich auch auf die Bedeutung von Träumen ein und kommt danach auf die Koordinaten zu sprechen, nach denen wir uns bei der Suche nach dem Schatz orientieren sollen. Im nächsten Kapitel widmet sich Verena Kast den Hindernissen, auf die wir beim Erinnern stoßen. Und sind sie überwunden, sollten wir auch Dankbarkeit zeigen, weil dies eng mit Freude verbunden ist.

Im letzten Kapitel nimmt Verena Kast wichtige Punkte nochmals auf, indem sie die Lebensrückblicktherapie in ihren Grundzügen erläutert. Obwohl diese Form von Interventionen schon 1963 vorgeschlagen wurde, fand sie erst seit den 1990er-Jahren größere Verbreitung. Das hat sicher auch mit der demografische Entwicklung und der Übernahme von Erkenntnissen aus den Neurowissenschaften zu tun. Ganz zum Schluss des Buches finden wir dann noch den Anmerkungsapparat und eine dreiseitige Literaturliste.

Mein Fazit: Schön, dass eine so prominente und erfahrene Psychotherapeutin wie Verena Kast ebenfalls Erkenntnisse der Neurowissenschaften aufnimmt und mit bestehenden Modellen verbindet. Für einige ihrer treuen Leserinnen und Leser sind diese Ausflüge in das Reich des Gehirns allerdings nicht immer nachvollziehbar, da die Autorin oft zu punktuell argumentiert und wichtige Zwischenstücke auslässt.
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am 26. Februar 2014
Die Autorin beleuchtet verschiedene Aspekte, die im Umgang mit Erinnerungen von Bedeutung sind. (Zitat von Tomas Kobi). Das Buch hat mir sehr gefallen. Es hat mich zum Nachdenken angeregt. Das Buch soll im Abstand von einigen Wochen mehrmals gelesen werden, das empfehle ich. Dann kommen die Erinnerungen an die Oberfläche. Ich, jedenfalls, werde das tun. Das ist die Arbeit, die geleistet werden muss, damit sich das Buch erschliesst. Ich bin der Autorin, Verena Kast, für dieses Buch sehr dankbar. Das Buch eignet sich für jedes Lebensalter, denn Rückblick und Ausblick sind immer lohnend; oft sogar erforderlich. Mehr erfährt der Interessierte auf YouTube in den Beiträgen des Schweizer Fernsehens.
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am 12. August 2015
Ich hätte mir zwar gewünscht,das daß ungelebte Leben auch zum gelebten Leben dazu gehört.In diesem Buch wird es nicht integriert .Trotzdem bewundere ich den Mut,den die Autorin aufbringt das gelebte Leben als eine Kraft zu sehen die uns nach Vorne bringt.Alleine für diese Motivation ist das Buch gut geeignet.
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am 6. Juli 2015
Wenn man im Leben weiterkommen möchte, sind es die richtigen Fragen die einen erreichen müssen, um über sich selbst zum Nachdenken zu kommen. Wieder einmal merkt man, das Verena Kast ein Profi ist.
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am 9. September 2010
Das vorliegende Buch ist für Laien in der Psychologie sehr lesenswert.Für Leute die sich seit Jahren z.B. in der Suchtkrankenhilfe betätigen,wird jedoch die Herangehensweise an die Thematik des Lebens mit all seinen Höhen u. Tiefen nicht tiefgehend genug behandelt. Zur allgemeine Information ist dieses Buch durchaus empfelenswert.
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