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5.0 von 5 Sternen Hoffnungsvolle Brückenbauer
In einem gemeinsamen Gespräch bewegen sich Anselm Grün und Jörg Zink aufeinander zu. Sie schauen auf das Verbindende zwischen den Konfessionen ebenso wie auf das Trennende. Bei genauer Betrachtung und mit gegenseitigem Respekt sind die Unterschiede oft gar nicht so groß, wie vielfach angenommen wird.
Mit einer gegenseitigen Standortbestimmung...
Veröffentlicht am 22. August 2009 von Sobota

versus
3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit macht uns zu Freunden
Anselm Grün - Jörg Zink !! Gemeinsam nicht ganz glaubwürdig, etwas flach, im täglichen Leben leider, leider nicht umsetzbar, jedoch schade! Einzeln sind beide für die eigene Sache super Menschen, sehr zu empfehlen.

Adelheid
Vor 5 Monaten von Adelheid Povoden veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffnungsvolle Brückenbauer, 22. August 2009
Von 
Sobota (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
In einem gemeinsamen Gespräch bewegen sich Anselm Grün und Jörg Zink aufeinander zu. Sie schauen auf das Verbindende zwischen den Konfessionen ebenso wie auf das Trennende. Bei genauer Betrachtung und mit gegenseitigem Respekt sind die Unterschiede oft gar nicht so groß, wie vielfach angenommen wird.
Mit einer gegenseitigen Standortbestimmung besinnen sich die beiden Autoren zunächst auf das, was sie in ihrer Kirche lieben. In gleichem Atemzug heben sie hervor, was sie an der jeweils anderen Glaubensausrichtung schätzen. Daran schließt sich eine Bestandsaufnahme des ökumenischen Prozesses über die letzten 100 Jahre und eingegrenzt in den vergangenen 20 Jahren an. Das bisher Erreichte in den gemeinsamen Vereinbarungen von Lima (Taufe, Eucharistie, Amt), der Einigung über die Rechtfertigungslehre von Augsburg sowie die unterschätzte Bedeutung der Enzyklika "Ut unum sint" von Papst Johannes Paul II. kommen zur Sprache.
Was uns noch immer trennt sind Standpunkte zum
- Amt und der Sukzession (ununterbrochene Amtsnachfolge durch Handauflegung)
- dem Primat des Papstes im Auftrag der katholischen Kirche
- der Unfehlbarkeit des Papstes als Bestandteil des Primates
Hier werden Möglichkeiten und Grenzen eines gemeinsamen Verständnisses aufgezeigt.
Anselm Grün und Jörg Zink berichten anschließend, wie sie mit dem Abendmahl bzw. der Eucharistie umgehen.
Mit Betrachtungen über Zielbilder der Kirchen und der Frage, was wir gemeinsam tun können, werden die Betrachtungen abgerundet. Den Schlusspunkt bilden Erklärungen über eine verbindende Hoffnung, die vom Glauben an Jesus Christus getragen wird.
Bewertung: Das Gespräch von Anselm Grün und Jörg Zink ist ein offenes Bekenntnis zu allem, was uns schon jetzt verbindet. Das Trennende möchte sie als Chance verstehen, Missverständnisse aufzuklären. Das kann nur gelingen, wenn Christen einander in Liebe begegnen und auf das hören, was der Andersgläubige wirklich denkt. Jörg Zink und Anselm Grün sind bodenständige Brückenbauer, die den Dialog zwischen den Konfessionen seit Jahrzehnten fruchtbar pflegen. Sie gehen achtsam mit den gewachsenen Wahrheiten ihres Gegenübers um. Schließen in Demut niemals aus, voneinander lernen zu können. Ihren partnerschaftlich geführten Dialog halte ich für vorbildlich. Mit Blick auf den zweiten Ökumenischen Kirchentag in München 2010 könnte ihr gemeinsames Werk zu einer Art Handbuch der Ökumene werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ökumenische Freundschaft, 10. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
Vor Jahren schickte ein Pfarrer an konfessionsverschiedene Eheleute eine Einladung zum Gespräch über die Ökumene. Nur wenige kamen, die meisten ignorierten die Einladung und einige verwahrten sich dagegen, auf ihre religiöse Identität angesprochen zu werden. Einer schrieb erbost, dass er genug Ärger in seinem Leben deswegen gehabt habe und von solchen Einladungen verschont bleiben möchte.
In der Tat: Die Kirchen haben es ihren Mitgliedern eher erschwert konfesssionsverbindende Beziehungen aufzubauen. Das Klima änderte sich erst, als der gesellschaftliche Einfluss der Kirchen rapide abnahm.

Die beiden Autoren dieses Buches, bekannt für Bestseller "wie am Fließband", blicken auf eine langjährige Arbeit an der Ökumene zurück, die durch den Ökumenischen Kirchentag 2003 neuen Schwung bekommen hatte. Die Gespräche beginnen mit einer Liebeserklärung an die jeweilige Kirche. Das ist für Protestanten sehr ungewöhnlich, die doch eher ein distanziertes Verhältnis zu ihrer Kirche haben. Zink: Ich liebe meine Kirche in der Schlichtheit ihrer Erscheinung, ihrer Offenheit, ihrer Freiheit und Suche nach der genauen Wahrheit, die für unsere Zeit gilt." S.16 Beide finden sich, vielleicht nicht so überraschend, in der Liebe zur Kirchenmusik, aber auch zur Bibel.
Auf dieser Basis reflektieren sie ihre Suche nach Wahrheit in den christlichen Traditionen, klammern die dunklen Kapitel der Kirchengeschichte nicht aus und benennen gewissermaßen amtlich festgestellte Gemeinsamkeiten und kircheamtliche Trennungen.
Ein wenig harmlos jedoch erscheint in diesem Zusammenhang die Debatte um das Papstamt, das ja nicht gesehen werden sollte hinsichtlich der Fähigkeiten des jeweiligen Amtsinhabers. Entscheidend ist doch, dass das römische System quasi diktatorisch bis in die einzelne Gemeinde hineinregieren kann, von gewissen des Einzelnen ganz abgesehen. Die hanebüchenen, aber konsequenten Fehlleistungen des Papstes wie die Gängelung der Befreiungstheologen oder die Verurteilung der künstlichen Geburtenkontrolle" werden milde übergangen.
Abendmahl und Eucharistie werden nach wie vor unterschiedlich verstanden. Das mag hingehen. Warum man aber daraus einen Zankapfel macht, versteht kein jüngerer Mensch mehr. Die auch in diesem Buch ausgeführten Erklärungen interessieren sie wohl wenig. Tatsächlich breitet sich in Deutschland pastorale Großzügigkeit aus. Ein anderer weise, nämlich Fulbert Steffensky wird zitiert, um endlich weiterzukommen: Sollten wir uns wirklich von kirchlichen Behörden eine Wahrheit diktieren lassen, an die wir nicht mehr glauben, und ich sage dazu: an die die meisten Vertreter dieser Behörden nicht mehr glauben?" S.142
Leider kann man sich darauf aber nicht verlassen. Eine mir bekannte Protestantin ging seit Jahren zur Kommunion. Als sie einem neuen Priester ihre evangelische Konfession offenbarte, wurde sie nicht zugelassen!
Zink weiß schon lange, dass sich die klassischen kontroverstheologischen Fragen erledigt haben. Er zitiert nicht umsonst immer wieder Hans Küng, der vom interkonfessionellen Dialog zum interreligiösen fortgeschritten ist. Das wiederum geht vielen konservativen Protestanten zu weit: Das Ziel ist in unserer gefährdeten Welt eine ökumenische Theologie für den Frieden, eine frei und schöpferisch sich entfaltende Theologie im Dienst der Verständigung zwischen den Kulturen, den Völkern und den Religionen." S.155.
Insbesondere Zink bringt immer wieder die großen ökumenischen Versammlungen mit ihren gesellschaftlichen Konsequenzen ins Gespräch. Er wird radikal, wenn es um den Frieden geht. Grün zitiert sogar die Konferenz der Europäischen Kirchen in Soesterberg 2002 mit der totalen Kritik des Neoliberalismus. Man spürt den Cellerar seiner Abtei, wenn er über die aktuelle Finanzkrise der Banken schreibt. Hier erreichen die beiden alten Herren prophetisches Format, entfernen sich aber auch weit vom Durchschnittsbewußtsein der meisten gutbürgerlichen Christen.

Wer heute allerdings Ökumene als weltweite Kirche versteht, bemängelt in dem Buch doch eine gewisse Provinzialität. Die bedrängenden Zukunftsfragen werden wahrscheinlich anderswo konkreter diskutiert, sie kommen hier nur am Rande vor. Gleichwohl gibt es hierzulande genügend Menschen, denen die Lektüre dieses Buches gut tun würde.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einheit der Kirchen heute schon möglich, 8. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
Genau rechtzeitig vor dem 2. Ökumenischen Kirchentag haben die zwei prominentesten deutschen Theologen, Anselm Grün und Jörg Zink in einem bewegenden Gespräch aufgezeigt, was sie von ihren Konfessionen her verbindet, aber auch unterscheidet.
"Lieber Jörg, du und ich, wir haben es nicht nötig, uns von antirömischen oder antireformatorischen Affekten leiten zu lassen. Wir sind erfüllt von der Sehnsucht nach Einheit. Und wir sind betroffen von dem skandalösen Tatbestand, dass ein halbes Jahrtausend nach der Reformation evangelische und katholische Christen noch immer in getrennten Kirchen leben" schreibt Anselm Grün in seinem Vorwort.
Als erfahrene Publizisten verstehen es beide Autoren, in verständlicher und mitreißender Art zu vermitteln, was sie im Herzen bewegt. Auf diesem Weg gelingt es ihnen, das Herz des Lesers zu erreichen und ihn nicht mit hochtheologischen Erklärungen ratlos zurückzulassen. So beginnt dieses Buch mit drei Liebeserklärungen, zunächst an ihre beiden Kirchen und dann an das, "was uns verbindet, aber auch vieles, was uns unterscheidet".
Beim Lesen dieses Buches, in dem keine der wesentlichen Fragen, die die Ökumene betreffen, ausgeklammert bleibt, wird dem Leser die Hoffnung der beiden Theologen glaubhaft, "dass die Einheit der Kirchen heute schon möglich ist und nicht erst in ferner Zukunft." Dies gelingt ihnen vor allem in der Würdigung der Gemeinsamkeiten unseres Glaubens und in der Suche danach, "worin die Differenzen in der Sache bestehen". Der Leser kann nachempfinden, wie die Annäherung der Kirchen in den letzten Jahrzehnten gelingen konnte und warum der Weg, "in Liebe aufeinander zuzugehen" der einzig erfolgversprechende ist. Ein Buch, das allen, die das zeitgemäße Verständnis ihres Glaubens vertiefen wollen und auch denen, die an der Trennung der Kirchen leiden, in der Seele wohl tun wird.
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5.0 von 5 Sternen Ein hervorragendes Buch!!!, 19. Mai 2014
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Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
Ich lese es jetzt zum zweiten Mal und bin begeistert. Als bekennende Ökumenin spricht es mir aus der Seele.
Außerdem fasziniert mich der reiche Wortschatz und die tiefen Gedankengänge der beiden.
Ein sehr lesenswertes Buch.
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3.0 von 5 Sternen Die Wahrheit macht uns zu Freunden, 2. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
Anselm Grün - Jörg Zink !! Gemeinsam nicht ganz glaubwürdig, etwas flach, im täglichen Leben leider, leider nicht umsetzbar, jedoch schade! Einzeln sind beide für die eigene Sache super Menschen, sehr zu empfehlen.

Adelheid
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ÖKUMENE aus den Führungsetagen blockiert!, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit macht uns zu Freunden: Wie Christen morgen miteinander leben wollen (Gebundene Ausgabe)
Ein durchaus begrüßenswerter Dialog von zwei Christen, die sich ständig durch Vorträge, Seminare und auflagenstarke Publikationen in der Öffentlichkeit einen Namen gemacht haben. Jedoch fehlt der entscheidende Schritt zum praktischen Vollzug. Die Buchautoren werden erst dann glaubwürdig, wenn sie gemeinsam am Altar in versöhnlicher Weise das Abendmahl im Sinne Jesu Christi zelebrieren, wie es beim 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin der katholische Priester und Theologe Professor Dr.Dr. Gotthold Hasenhüttl gemacht hat und für diesen urchristlichen Liebesakt von Rom wie ein Schwerstverbrecher bestraft wurde. Im Kreuz-Verlag erschien im Herbst 2006 aus seiner Feder das viel zu wenig gewürdigte Buch "ÖKUMENISCHE GASTFREUNDSCHAFT". Der 2. Ökumenische Kirchentag im Mai 2010 mit ca. 3.000 Veranstaltungen wird voraussichtlich keinen Fortschritt bringen, da Papst Benedikt XVI. ein theologischer Querkopf ist, der die Botschaft Jesu Christi im Hinblick auf eine versöhnliche Gemeinschaft nicht ernst nimmt. Das Gleiche gilt für den Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Mit Heuchlertum aus den Führungsetagen der Glaubensdiktatur kann der gutgläubige Christ in Zukunft nicht mehr leben.
Anstatt zahlloser, sich thematisch wiederholender Publikationen sollten der Protestant Jörg Zink und der Katholik Anselm Grün Mut beweisen. Es geht um Orthopraxis und weniger um Orthodoxie.

Roland R. Ropers
Religionsphilosoph & Publizist
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