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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen116
4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 25. Februar 2007
Ich habe noch nie eine online-Renzension hier abgegeben, möchte es für dieses Buch aber unbedingt tun, weil es mir sehr geholfen hat und ich möchte diese Erfahrung weitergeben. Ich habe viel Trauerliteratur gelesen um selbst meinen Trauerprozess zu verstehen und durch eine schwere Zeit zu kommen. Unter dieser Literatur waren wertvolle Bücher, die mir in meinem ersten Schmerz geholfen waren. Ich kam aber irgendwann immer an den Punkt, an dem ich mit den jeweiligen Verfassern und Verfasserinnen sowie Meinungen aus meiner Umgebung nicht konform gehen konnte, nämlich "Abschied zu nehmen". Mir kam es vor, als würde man so tun, als habe es die verstorbene Person nie gegeben und damit einen sehr großen Teil der eigenen Persönlichkeit verleugnen. Dies ist das Buch, das mir an dieser Stelle weitergeholfen hat, nämlich zu realisieren, dass man Wege beschreiten kann, durch die die geliebte Person "da ist" und eine innere Verbundenheit aufgebaut wird. Bezeichnend ist für mich die Aussage des Autors, wenn er gefragt werde, wieviele Kinder er habe, er immer antworten würde "Ich habe eine Tochter und einen Sohn, der vor zwei Jahren starb". Absolut empfehlenswert!
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am 10. Januar 2008
~ NICHT LOSLASSEN, SONDERN DIE LIEBE BEWAHREN ~

Es gibt Dinge, über die spricht man nicht. Paradebeispiel: der Tod. Da werden unangenehme Gefühle geweckt, die man nicht zulassen möchte. Die man lieber aus seinem Alltag aussperrt. Schnell das Thema wechseln - oder noch besser - die Straßenseite, sobald ein Trauernder in Sichtweite erscheint. Kein Sterbenswort ...

Von den Hinterbliebenen wird erwartet, möglichst schnell 'zur Tagesordnung' überzugehen. Selbst Ärzte agieren meist hilflos. Betäuben (medikamentös). Ausblenden. Abhaken.

So die gängige Strategie.

Jeder, der nicht betroffen ist, weiß selbstredend genau, wie man eine solche Krise meistert. Stärke beweist. Nach vorne schaut.

"Kopf hoch!", "Die Zeit heilt alle Wunden ...", "Das Leben muss weitergehen.", "Ihr dürft euch nicht hängen lassen!" ...

Die Reaktionen gehen von Ignoranz, über sinnlose und banale Phrasen bis hin zu den irrwitzigsten Kommentaren und Vergleichen mit (oder ohne) Gott und der Welt.

Alle meinen es natürlich 'nur gut'. Aber reicht das? Ist es wirklich zu viel verlangt, sich nach etwas Feingespür, Takt und Verständnis zu sehnen?

Mehr und mehr fühlt man sich als Familie isoliert. Mitsamt des Toten ausgegrenzt von der funktionierenden Gesellschaft, für die 'alles normal weiterläuft'.

Die Trauer ist ein individueller Prozess. Jeder sollte auf seine eigenen Bedürfnisse hören und dem Herzen folgen. Dazu ermutigt der Autor in seinem Werk.

Viele Jahre berief sich auch Roland Kachler beim Umgang mit Angehörigen auf allgemeine Fachliteratur. Er stellte dabei zwar immer wieder fest, dass seine Klienten nicht wirklich bereit waren, diese Empfehlungen und Ratschläge anzunehmen, bloß lösen konnte er sich davon nicht. Es war schließlich die Lehrmeinung der Experten.

Durch den Unfalltod seines 16-jährigen Sohnes änderte sich seine Haltung schlagartig. Plötzlich wurde ihm klar, dass Trauerbewältigung durch 'Loslassen' nicht mehr ist, als ein Davonlaufen von der Wirklichkeit. Wenn man versucht, Schmerz zu unterdrücken, ihn im Keim zu ersticken, dann wird er ewig unter der Oberfläche brodeln. Je intensiver die Beziehung war, desto mehr wird sich die Seele dagegen sträuben. Es wird als Bedrohung empfunden, in die Zukunft zu blicken. Was sind es schon für Aussichten ohne den 'verlorenen' Menschen?

Gerade bei Unglücksfällen 'aus heiterem Himmel', bei denen junge Menschen von uns gerissen werden ... In solchen Fällen werden zwar die Tage verstreichen, aber die Narben bleiben. Wer das nicht anerkennt, der kann kein wahres Mitgefühl entgegenbringen.

Als mein Bruder am 30. September 2007 im Alter von 23 Jahren tödlich verunglückt ist, blieb die Welt für mich stehen. Ich wollte gar nicht, dass sie sich weiterdreht. Niemals könnte ich ihn freigeben. Er wird mich für immer begleiten. Die Überbringung der Nachricht durch meine Eltern, der Anblick des Autowrackes, das Berühren seines eiskalten Gesichtes im Sarg ...

Roland Kachler plädiert dringend dafür, auch traumatisierende Bilder in der Erinnerung zu behalten und sie nicht zu verdrängen. Nicht tabuisieren oder 'loslassen' - sondern die Liebe bewahren.

Noch ist es unendlich schwer, die Beziehung (fernab des irdischen Daseins) neu zu definieren. Aber für mich gibt es keine Alternative.

Ganz bewusst haben wir folgenden Spruch in der Anzeige und für den Grabstein gewählt:

"Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.

Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein."

~ Rainer Maria Rilke ~

Ich habe mich instinktiv für diesen Umgang mit Johannes entschieden, versuche ihn einzubinden, mit ihm zu kommunizieren, über ihn zu reden. Bereits vor der Lektüre.

'Meine Trauer wird dich finden' wird diejenigen bestärken, die bislang in ihrem Schicksal allein gelassen und missverstanden wurden.
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am 30. Mai 2006
Ich habe lange gezögert, mir diese Buch zu kaufen, weil keine

Kundenrezensionen zu finden waren. Warum eigentlich nicht?

Dem Autor gelingt es, seinen neuen Weg der Trauerarbeit sehr warmherzig,authentisch und äußerst hilfreich darzustellen.

Aus eigener Erfahrung kann ich hundertprozentig zustimmen.

Mit der gängigen Methode des Loslassen habe ich schmerzvolle

Jahrzehnte verbracht, um den Tod meiner geliebten Großmutter

einigermaßen verkraften zu können. Nach dem Tod meines Bruders

vor 15 Jahren war ich dermaßen von Schmerz überwältigt, dass die üblicherweise empfohlenen Methoden der Trauerbewältigung vollkommen versagten und ich intuitiv den vom Autor beschriebenen Weg der spirituellen Liebe gegangen bin.

Das hat mir sehr gut getan:Ich fühle mich seither mit dem Verstorbenen immer wieder liebevoll verbunden.

Bemerkenswert finde ich den Mut des Autors, über dieses Thema so offen zu schreiben.

Ich kann das Buch jedem Betroffenen wärmstens empfehlen.

Schade, dass es nur 5 Sterne gibt.
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am 15. Juli 2006
Ich arbeite seit 8 Jahren ehrenamtlich mit trauernden Eltern, und habe einiges an einschlägiger Literatur dazu gesucht und gelesen,

aber war meistens enttäuscht.

Die sogenannte "Fachliteratur" war dabei das enttäuschendste, so weit entfernt von der Wirklichkeit der Trauernden.

Ich hatte schon aufgegeben, Bücher dazu zu lesen, bis ich den Tipp zu diesem Buch bekam.

Und es hat sich gelohnt !! Dieses Buch von Roland Kachler ist sehr wertvoll!! Ich habe immer geahnt, dass die Ansätze, die Roland Kachler aufzeigt, die richtigen sind, und habe intuitiv versucht sie umzusetzen.

Aber erst jetzt durch sein Buch habe ich den Mut bekommen, dies auch wirklich richtig zu tun und weiter zu geben!

Ein Buch für jeden Trauernden und für jeden, der Trauernde begleiten möchte.

Außerdem ist es sehr liebevoll und menschlich geschrieben, es liest sich gut und berührt sehr.

Ich würde gern 10 Sterne geben ;-).
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am 10. September 2009
Nachdem ich im Mai 2009 meinen Sohn in der 38. Schwangerschaftswoche tot zur Welt bringen musste, brach für mich die Welt zusammen. Noch immer kann ich nicht wirklich nach vorne schauen. Aber das Buch hat mir sehr geholfen. Auch ich bin -wie der Autor- Psychologin und habe festgestellt, dass ich mit dem, was ich meinen Patienten immer rate, bei mir nicht weiterkomme. Und ich bemerkte, wie jede Faser und Zelle meines Körpers sich gegen ein Loslassen sträubten. Lieber Herr Kachler, 1000 Dank für dieses wertvolle Buch!!!
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am 3. Dezember 2007
Um diese Rezension schreiben zu können (meine Erste), habe ich mir extra ein neues Passwort geben lassen, was ich für ein weniger beeindruckendes Buch wohl nicht getan hätte. Hier redet kein Außenstehender von oben herab über Dinge, die er selbst nicht kennt. Mit einer Reihe von Kontakt-Übungen zum Verstorbenen schafft es Roland Kachler, die trauernde Seele zu trösten. Der Hinterbliebene wird nicht als "Problemfall" behandelt, wie Therapeuten es häufig tun, sondern in seinem Verlangen nach Nähe zum Gestorbenen ernst genommen und äußerst konstruktiv begleitet.
Auch ich habe jede Menge Literatur zum Thema gelesen, nachdem meine völlig gesunde Zwillingsschwester mit 23 Jahren von einem Betrunkenen tot gefahren wurde (sie fuhr Rad und wich seinem von hinten kommenden Auto noch aus). Als ähnlich positiv wie dieses Buch habe ich nur noch "Unwiederbringlich - Vom Sinn der Trauer" von Matthias Schnegg und Monika Müller erfahren. Aber auch deren Ratgeber lädt eher ein zur "Akzeptanz der Realität", eine Realität, die der zurück gebliebene, schockierte Verwandte häufig nicht hinnehmen will und KANN. "Meine Trauer wird Dich finden" hingegen nimmt den Verstorbenen buchstäblich in den Alltag der Hinterbliebenen hinein und ermöglicht es auf diese Weise, den endgültig Verlorenen auf subtile Weise neu in das eigene Leben zu integrieren. Ein unersetzliches Buch, menschlich und warmherzig, das es unaufdringlich schafft, das Herz des Trauernden zu erreichen, ja zu heilen.
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am 21. Februar 2008
... ist das was ich will!

Endlich habe ich die für mich richtige Lektüre gefunden, mit meiner Trauer umzugehen. Roland Kachler spricht in bemerkenswert offener Weise über seine eigenen Erfahrungen und das hilft mir in meiner eigenen Trauerarbeit sehr!
Wir kann ich das Wesen, das mein Herz im Sturm erobert hat loslassen? Unvorstellbar!

Mit diesem Buch ist mein Mann (der heute vor genau 3 Wochen mit erst 40 Jahren seinen Kampf gegen den Krebs verloren hat) mir so nah, als wäre er nie von mir gegangen! Eine wirkliche Hilfe und ich kann dieses Werk von Herzem jedem empfehlen!
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am 12. Oktober 2012
Der Autor versucht, die Trauerarbeit von einer anderen emotionalen und spirituellen Sichtweise zu vermitteln. Da er selber in der klassischen Trauerarbeit tätig war und seinen 16-jährigen Sohn verloren hat, wirkt dieses Buch aber absolut authentisch. Zumal er auch auf Theorien aus gängiger Trauerliteratur eingeht. Der Inhalt wird schrittweise und verständlich durch kleine Kapitel vermittelt, was den Vorteil hat, das man das Buch auch mal ein paar Tage zur Seite legen kann ohne den Faden zu verlieren. Das ist besonders wichtig, da man als Betroffener nicht immer Zeit und Kraft zum Lesen hat.

Im Kern geht es darum, den Toten eben nicht loszulassen und zu vergessen, sondern die Liebe aufrecht zu erhalten. Die Wege dahin werden aufgezeigt und können durch einige Imaginationsübungen vertieft werden. Dieses Buch macht natürlich nur Sinn, wenn man auch bereit ist, sich auf solche Dinge einzulassen. Es besteht aber kein Zwang, unbedingt jede Übung zu machen. Der Autor betont selber, daß man sich dazu bereit fühlen muß und diese auch später nachholen kann. Darum hat dieses Buch eine äußerst angenehme und unaufdringliche Wirkung.

Aus meiner Sicht ist auch noch wichtig, dieses Buch rechtzeitig zu lesen. Ich habe damit versucht, ein jahrelang zurückliegendes Verlusttrauma aufzuarbeiten, was mir nur teilweise gelungen ist. Uneingeschränkt empfehlen kann ich dieses Buch aber für Personen, die noch frisch in der Trauer sind oder wo bspw. der Tod eines kranken Angehörigen naht. Eine Therapie kann dieses Buch sicher nicht ersetzen; diesen Anspruch erhebt es auch nicht. Aber als Prävention oder unterstützende Maßnahme ist es absolut sinnvoll!
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am 15. November 2007
Roland Kachler schreibt dieses warmherzige und hilfreiche Buch für Trauernde nach einer eigenen, einschneidenden Erfahrung: Er selbst hat seinen Sohn durch einen Unfall verloren und versteht dadurch, was es bedeutet, einen nahestehenden Menschen zu verlieren. Er will anderen Menschen helfen, mit ihrem Verlust weiterzuleben. Durch seine eigene Erfahrung und die Gespräche mit anderen Betroffenen kann er eine wichtige Hilfe geben: Man muss nicht vergessen, sondern darf und soll den Verstorbenen weiter an seinem Leben teilhaben lassen, über ihn und auch mit ihm sprechen, ihn in seine Gedanken einbeziehen. Er berichtet in kurzen Abschnitten von seinen eigenen Erlebnissen und Gefühlen. Einfühlsam berührt er mit seinen Schilderungen auch die Menschen, die nicht selber betroffen sind und macht jenen Mut, die trauern und merken, dass sie nicht alleine sind mit ihren Gefühlen.
Ich habe dieses Buch gekauft, da der Sohn einer Nachbarin gestorben ist und ich hoffte, ihr damit ein wenig helfen zu können. Das Buch habe ich zuerst gelesen, um zu wissen, ob es für diese Situation hilfreich ist.
Mit der Nachbarin konnte ich dadurch viel über das Buch und auch über ihren verstorbenen Sohn sprechen. Das Buch "Meine Trauer wird dich finden" hat nicht nur meiner Nachbarin geholfen, sondern auch mir erneut bewußt gemacht, wie wichtig es ist, mit seiner Trauer zu leben und über den Verstorbenen sprechen zu können und ihm dadurch auch wieder nah zu sein.
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am 13. Juli 2007
..nach dem Tod meines Mannes habe ich viele Bücher zum Thema "Trauer" gelesen, vorher auch zum Thema "Sterben". Was mich immer gestört hat, war das Phasendenken, als könne man Gefühle in Schubladen oder Zeitvorgänge einordnen. Gefühle mögen in der einen oder anderen Form auftauchen, lassen sich aber bestimmt nicht in festgelegte Abläufe pressen. Wenn es dann jemand nicht "geschafft" hat, "loszulassen", Trauer zu "überwinden" oder "damit fertig" zu werden, gilt er als krank.
Der Autor geht einen neuen Weg, aus eigener Erfahrung heraus, beschreibt mögliche Gefühle und Reaktionen und lässt Trauer auch nach Jahren noch als ein Festhalten in Liebe zu. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der selbst trauert oder andere begleitet, weil es ein realistischer und hilfreicher Ansatz ist, der keine Normen vorgibt, sondern Raum schafft für ein "Du-darfst" statt ein "Du-musst aber".
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