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am 19. November 2001
Von Franz von Assisi geht eine eigentümliche Faszination aus: wir alle spüren, dass da, jenseits von Kirchen- und Bibelfrömmigkeit, von Heiligenschein und betulichen Bildchen, noch etwas "dahinterstecken" muss.
Und Holl macht sich auf die Suche - und selbst, wenn der Leser ihm nicht in jedem Gedankengang folgen will; sie oder er entdecken Seiten, die die Gedanken des Franz mitten in unsere heutige Zeit bringen!
Nur ein Beispiel, von dessen Aktualität heute selbst Holl noch nicht wissen konnte: die Frage des rechten Umgangs mit dem Islam - Franz war bei den Kreuzzügen dabei und hat sich mit ihnen auseinandergesetzt!
Dieses Buch ist ein "Muss" für Christen und Nichtchristen, weil in ihm durchschimmert, was Franz gelebt hat: lebendiger, liebevoller Glaube, gleichzeitig Kritik und Ermutigung für die Menschheit. Dies ist kein frömmelndes "Erbauungsbuch", sondern ein Buch, das sich faszinierend liest und zum Selberdenken und -leben anregt!
Als Geschenk absolut geeignet.
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am 28. Oktober 2009
Franziskus? Der mit den Vöglein redete? Der Erfinder der Weihnachtskrippe, über den zahlreiche süßliche Legenden und Bildchen im Umlauf sind, und der ebensolche Lieder gedichtet haben soll?

So etwa sah mein Franz-Bild aus, bevor ich Holls Buch gelesen hatte. Das schlug dann, wie schon bei manch anderem amazon-Rezensenten, ein wie eine Bombe. Fernab jeder Lehrbuch-Attitüde versucht Holl, Franziskus sowohl als Mensch im Rahmen seiner Zeit darzustellen, als auch als Persönlickeit, welche sich von uns, die wir in die Mechanismen der Moderne bis über beide Ohren verwickelt sind, grundsätzlich unterscheidet - als den letzten Christen.
Dazu führt er eine kritische Quellensichtung durch, die er seinen Lesern nicht vorenthält. Sie erfahren, wie früh schon ein erbitterter ideologischer Streit um das Franziskus-Bild ausgetragen wurde, wobei sich Holl ganz konsequent und einseitig in die Tradition der Spiritualen einreiht. Das so gewonnene Quellenmaterial nutzt er, um ein sehr menschliches, nachvollziehbares Portrait von Franziskus zu zeichnen, dass seine Persönlichkeitsstruktur erkennen und seine außergewöhnlichen Handlungen verstehen lässt. Heraus kommt - dies war das für mich Überraschende - nicht etwa ein entmythologisierter Rest von Mensch, sondern ein zutiefst spirituell geprägter, radikal und gradlinig handelnder "Darsteller" Jesu, voller Liebe, auch zu den Feinden: Ein Heiliger im besten Sinne des Wortes.

Holls Buch regte mich zum Studium weiterer Schriften über die religiösen Ereignisse des Spätmittelalters an. Dabei bewährte sich Holls "Brille", die ich mir zueigen gemacht hatte, und half mir, viele für Außenstehende bizarr anmutende Ereignisse besser zu verstehen.

Kurzum: Klare Kaufempfehlung für diesen Franz!
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am 5. März 2001
Dieses Buch ist ein absolutes Muß für jeden, der etwas über Franz von Assisi verstehen will, der mehr will als 'Gutes aus Klöstern'-Romantik und fromme Andacht. Holl verfolgt den Lebensweg Franzens mit einfühlsamer Akribie. Er erhellt in sehr verständlicher Weise die Sprünge in der Biographie des Francesco und gibt - nicht nur gläubigen Menschen - eine einleuchtende Erklärung für die wundersamen und auch tragischen Ereignisse am Ende seines Lebens. In diesem sehr unterhaltsamen Buch lernt man viel über Franziskus und die Minoriten, über das Mittelalter, über Christentum und Kirche, vor allem aber über uns selbst, und warum die Weichen in unserem Oberstübchen nun mal so und nicht anders eingestellt sind.
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am 9. Oktober 2007
Holls Ansatz finde ich am Anfang sympathisch. Kein esoterisch-theologischer Mainstream, sondern eher eine Annäherung von historisch-soziologioscher und psychoanalytischer Warte aus. Eher im Trend moderner literarischer Biografien, die Quellen sammeln und ihren Gegenstand respektvoll einkreisen. Und da beginnt mein Problem mit dem Buch. Man muss Franz von Assisi vielleicht nicht glorifizieren, aber ihn zu einem Ausbund an Psychosen zu machen..ich weiß nicht. Als ließe sich das Un-normale so einfach erklären, indem man pathologisiert. Unbefriedigend blieb für mich v.a. die (nicht unwesentliche) Komponente im Leben Assisis, die sich vielleicht eben nicht mit wissenschaftlichem Formelwerk sezieren lässt. Eben die geistliche Komponente. Man könnte auch sagen: Gott. Oder: Liebe. Und deswegen bleibt dieses Buch für mich irgendwie hohl. Wie ein Störtebeker Buch ohne Schiff, oder ein Film über Pele, der auf dem gut vermessenen Rasen drollige Sprünge vollführt. Mit vielen Linienrichtern. Nur eben ohne Ball.
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am 1. September 2003
Ein sehr schönes Buch. Gut lesbar. Schöne Sprache. Klare Aussagen. Für mich persönlich war das ein wichtiges Thema.
Ein neue Perspektive zu Gott, der Kirche, der Welt und unserer Gegenwart kann gewonnen werden. Zum Beispiel: Geld stinkt.
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