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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Finstere Schurken, edle Indianer, 29. Mai 2002
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Hier gibts jede menge zu lachen. Sam Hawkens mit dem Kleeblatt, Hobble Frank und Tante Droll sorgen dafür im übermaß. Es gilt den ,,Umweltsünder'' Mr.Grinley den Ölprinzen aufzuspüren, welcher zwecks Betrugs einfach mal mit einigen Liter Erdöl ein idyllisches Bächlein verseucht hat ;-) Das ganze spielt sich auch noch in einer Gegend ab wo sich 2 Indianerstämme grade einen Krieg bis aufs Messer liefern, welcher schließlichs durch Winnetous diplomatische Fähigkeiten gelöst wird, denn er findet das Apatschen sich nicht gegenseitig bekämpfen sollten.
Nebenher müßen sich unsere Helden auch noch mit, wieder mal deutschen, Siedlern abplagen, welche ihr Glück in den Bloody Grounds zu suchen scheinen, den sie Goldenen Westen nennen würden ;-)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker!, 3. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Der Ölprinz gehört zu den Klassikern der May`schen Wild-West-Romane. Das Werk ist in einem Atemzug mit den Winnetou-Bänden oder auch dem Schatz im Silbersee zu nennen. Flüssig und sehr spannend geschrieben entführt es den Leser in den wilden Westen. Karl May bietet dabei eine Vielzahl seiner Helden auf, um einen Zug deutscher Auswanderer zunächst vor einer Räuberbande und später vor feindlichen Indianern zu schützen. Sam Hawkens, Will Parker, Dick Stone, die Tante Droll und der Hobble Frank bieten dabei die Gewähr, dass es nicht nur spannend sondern auch lustig zugeht. Zudem gehören mit der resoluten Rosalie Ebersbach und dem kauzigen Kantor Hampel zwei Persönlichkeiten zu der Auswanderergruppe, die wirklich köstliche Dialoge und Einfälle zum Besten geben.
Der Ölprinz ist eines der wenigen Bücher mit Old Shatterhand in denen die Geschichte nicht in der Ich-Perspektive erzählt wird. Deshalb gelingt es dem Mayster Winnetou und Old Shatterhand erst nach der Hälfte des Romans in die Geschichte eingreifen zu lassen. Sie kommen dabei gerade zur rechten Zeit um die Auswanderer aus einer vertrackten Lage in einem Indianer-Pueblo zu befreien. Zudem gilt es dem Bankier Duncan zur Hilfe zu kommen. Dieser wurde vom Ölprinzen in die Wildnis gelockt und soll dort um sein Geld betrogen werden.
Der Ölprinz - ein Klassiker und für jeden Karl May Freund ein absolutes Muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung garantiert, 5. März 2005
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Der Roman ist im Grunde sogar sehr modern. Ein gerissener Betrüber will einen abgebrühten Bankier übers Ohr hauen mit einem geradezu simplen Trick. Nur gut, daß damals noch niemand etwas von Umweltschutz hörte. Karl May verarbeitet dieses Thema wieder in seiner grandiosen Art. Spannung ist garantiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weitere Abenteuer mit zahlreichen der grössten Freunde von Winnetou und Old Shatterhand, 12. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Karl May schrieb die Erzählung Der Ölprinz in der Zeit von August 1892 bis Anfang 1893 für die Zeitschrift "Der Gute Kamerad", in der sie vom Oktober 1893 bis zum September 1894 erstmals veröffentlicht wurde.

DIE GESCHICHTE

Es gibt drei Handlungsstränge, die sich im Laufe der Handlung vereinigen. Zunächst erleben wir die Abenteuer des Kleeblattes mit Sam Hawkins, bei der Verteidigung deutscher Aussiedler gegen eine Bande von Verbrechern, den Finders. Deren Anführer kann sich aus dem Untergang seiner Bande durch die Hilfe des ehemaligen Führers der Aussiedler Poller befreien.

Die beiden Flüchtigen vereinigen sich mit Grinley, der einen gutgläubigen Bankier mit einer vorgetäuschten Ölquelle betrügen will. Der Hobble-Frank und Tante Droll und später auch das Kleeblatt stellen sich ihnen erneut in den Weg.

Eine weitere Erschwerniss ist der Kampf zwischen den verfeindeten Indianerstämmen der Nijoras und Navajos, der just in dem Gebiet stattfindet, durch das die Geährten reisen. WIe üblich gelingt es Winnetou und Old Shatterhand jedoch rechtzeitig, alles zum Guten zu bringen.

Auch wenn die Geschcihten etwas versatzhaft wirken, ist der Band insgesamt doch gelungen.

KOMMENTAR

Dies ist wiederum eine der klassischen und bekanntesten Reiseerzählungen Mays. Obgleich ausdrücklich für die Jugend geschrieben, ist die Handlung teils doch von bemerkenswerter Brutalität bestimmt. Eine Vielzahl der bekannten Helden aus anderen Erzählungen Mays treten hier gemeinsam auf, was eher ungewöhnlich ist aber gerade für die jugendlichen Leser sicherlich besonders atraktiv.

May greift hier fast prophetisch das Thema "Umweltverschmutzung durch Erdölbohrungen" auf. Auch hier versteht er es in seiner kaum nachzuahmenden Weise dem Leser jene damals in Deutschland noch weitgehend unbekannte Welt in prächtigen Farben, spannend und detailiert zu erschliessen. Man stelle sich den Menschen des Jahres 1893 vor !
Der Erfolg von Mays vermeintlich ineinandergreifenden Geschichten mit den immer wiederkehrenden Helden ist zumal zu jener Zeit leicht verständlich.

Das er hier immer wieder grosszügig übertrieben oder fabuliert hat, mag man verzeihen.

Auch wenn man die Romane nach vielen Jahren erneut liest werden sie keinesfalls langweilig oder unzeitgemäss. Im Gegenteil, man entdeckt immer wieder neue Facetten im kleinen einzelner Bände wie auch im Zusammenhang des Mayschen Gesamtwerkes, die zeigen, das May an aktualität nichts eingebüsst hat.

Sympatisch ist vor allen Dingen, daß anders als in heutigen Romanen, die meisten Herausforderungen auch ohne die Anwendung von Brachialgewalt gelöst werden können. Menchlichkeit und Achtung vor den Mitmenschen sind immer oberstes Gebot. Zumindest in diesem Roman kommt auch der Humor zu vollem Recht.

WISSENSWERTES

Klara May erwarb im März 1913 bei der Union Deutsche Verlagsgesellschaft, bei der insgesamt fünf Auflagen erschienen waren, die Rechte an diesem Text und brachte sie in den Verlag der Karl-May-Stiftung mit ein. Die erste Auflage erschien dort 1915. Der Text wurde gekürzt und erhielt insgesamt 16 Kapitel (statt der 12). Das Ende der beiden Schurken Grinley und Buttler wurde grausamer gestaltet: Grinley wird skalpiert und danach erschossen, Buttler begeht Selbstmord. [Karl-May-Wiki]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Jugend 3, 11. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Heutzutage ist es ein ungeprüfter und nicht zutreffender Gemeinplatz, dass alle Karl-May-Bücher zu der Jugendliteratur zu zählen seien, aber das stimmt nicht mit des Autoren eigener Einschätzung überein. Er seiner Zeit schrieb lediglich sieben Bücher für die Jugend, nämlich die Bände 35 - 41 der gesammelten Werke. Dieser dritte der Sieben enthält nicht nur die verbrecherischen Unternehmungen des schurkischen "Ölprinzen", der durch das falsche Gerücht, ein unermessliches Petroleumvorkommen gefunden und gekauft zu haben, ahnungslose Geldmänner zu betrügen versucht, sondern auch die Geschichte eines deutschen Aussiedlertrecks, der in den Westen Nordamerikas zieht, um dort das Land urbar zu machen und so ein neues Heimatland zu finden. Die Wege des Trecks und des Ölprinzen und noch der verschiedener, verfeindeter Indianerstämme kreuzen sich und drohen zum Verderben der Siedler zu führen. Zum Glück greifen das Kleeblatt" um Sam Hawkens, Old Shatterhand, Winnetou und der Hobble-Frank ein...
Mit viel Witz und großer Spannung erzählt Karl May dies große Westernabenteuer, das von jugendlichen Lesern gemeinhin mit hellem Entzücken gelesen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Ölprinz spielt mit falschen Karten, 13. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Der "Ölprinz" ist einer der besten Karl May-Romane, wie ich finde. Spannend, unterhaltsam, lustig- ein Buch zum immer wieder lesen.
Der Ölprinz ist ein Betrüger namens Grinley, der versucht dem Bankier Duncan das Geld abzuknöpfen, mittels einer Ölquelle, die es gar nicht gibt. Aber Tante Droll, Hobble Frank, Sam Hawkins und natürlich Winnetou und Old Shatterhand machen dem Gauner 'nen Strich durch seine Rechnung.
Ich mag das Buch sehr, hab's zum ersten Mal mit elf gelesen und find's heute noch interessant und spannend. Ein Buch, das nie altmodisch werden wird, eine schöne Abwechselung zu den oberflächlichen Geschichten heutzutage mit ihren Witzen, die oft sehr frivol sind. Absolute Kaufempfehlung!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungekürzte Originalausgabe wichtig, 9. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Karl May (1842 - 1912) kam aus 'kleinen Verhältnissen', war sehr arm, saß wegen Diebstahl im Gefängnis und hat sich zu einem echten Volksschriftsteller entwickelt. Seine Kenntnisse über ferne Länder hat er sich durch das Lesen von Reisebeschreibungen erworben. Auch seine Kenntnisse über Wissenschaften, Religionen, Kunst und Musik sind angelesen, aber erstaunlich genau. So ist im 'Ölprinz' der nach Amerika ausgewanderte deutsche Kantor eine Parodie auf Richard Wagner. Die Idee einer 'Winnetou-Oper' mit einem sich an die Feinde anschleichenden Winnetou, der dabei singt, erschließt sich wahrscheinlich einem jungen Leser nicht. Um so wichtiger scheint es mir, beim Kauf eines Karl-May-Buches darauf zu achten, daß es sich um die ungekürzte Original-Ausgabe handelt. Das war hier der Fall.
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5.0 von 5 Sternen Heute noch genauso spannend wie damals, 22. Februar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Schon als Kind habe ich die Bücher von Karl May mit großer Spannung gelesen, oftl wirklich noch nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Heute mit über 60 Jahren habe ich sie wieder entdeckt und stelle fest, sie schaffen es immer noch, mich nachts um den Schlaf zu bringen, weil ich sie wieder/immer noch unglaublich spannen finde. Der Ölprinz gehört für mich den besten Abenteuerromanen. Ich empfehle allen Kindle-Benutzern, lieber diese teurere Version zu kaufen als die billige Version, die ich bei anderen Karl-May -Büchern gewählt habe und die so voller Fehler waren, dass das Lesevergnügen erheblich beeinträchtigt war.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 28. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz (Gebundene Ausgabe)
Eigentlich ist es etwa 30 Jahre her, dass ich Karl May las, aber ich habe vor kurzem eines meiner alten Bücher erneut gelesen und bin der Faszination, auch wenn ich oft schmunzeln musste, erneut erlegen.
Daher habe ich mir diesen Band gekauft, das Buch ist sehr schön gebunden, macht eine wertigen Eindruck,hat ein angenehmes Format und daher bin ich ich sehr zufrieden, ziehe mich in meinen Sessel zurück, muss mich nicht über die flache TV Unterhaltung aufregen und schwelge, zumindest gedanklich, in den Erinnerungen meiner Jugendzeit!
Das war nicht der letzte Band, den ich hier erwarb.
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Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz
Gesammelte Werke, Bd.37, Der Ölprinz von Karl May (Gebundene Ausgabe - 2001)
EUR 19,90
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