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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise nunmehr ohne Gewehre
In den Erzählungen dieses Buches, das Karl May anno 1901 nach seiner großen, fünfzehnmonatigen Orientreise 1899/1900 unter dem ursprünglichen Titel "...et in terra pax" schrieb (erst die Zweitfassung von 1904 trug die deutsche Übersetzung als Titel), bereist er zwar wiederum den Orient, jedoch nicht mehr unter seinem Pseudonym ,Kara Ben Nemsi',...
Veröffentlicht am 13. Juni 2012 von Basileus Bibliophilos

versus
0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gesammelte Werke, Bd.30, Und Friede auf Erden
Gesammelte Werke, Bd.30, Und Friede auf Erden, gehört in die Sammlung von meinem Mann, ein muss wenn man Karl May sammelt
Vor 15 Monaten von Kreta veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reise nunmehr ohne Gewehre, 13. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
In den Erzählungen dieses Buches, das Karl May anno 1901 nach seiner großen, fünfzehnmonatigen Orientreise 1899/1900 unter dem ursprünglichen Titel "...et in terra pax" schrieb (erst die Zweitfassung von 1904 trug die deutsche Übersetzung als Titel), bereist er zwar wiederum den Orient, jedoch nicht mehr unter seinem Pseudonym ,Kara Ben Nemsi', sondern, um Anonymität zu bewahren, trägt er sich als 'Mister Karl' in die Gästebücher der Hotels ein. Auch reist er dies Mal ohne seine Gewehre, und auch sein erfundener Freund Halef Omar ist nicht dabei. Die Erzählung lässt die Reise in Kairo beginnen, wo ihm durch herzliche Freigiebigkeit gegenüber Blinden ein dem Leser noch unbekannter Diener mit Namen Seijid Omar zu Teil wird, welcher der Sohn eines der Blinden sei.
Bemerkenswert ist, dass May nun auf die grobe Prahlerei verzichtet, mittels derer er sonst immer zu beweisen versuchte, dass er ein Mensch höchsten Wertes sei. Nun unternimmt May diese Beweisführung etwas subtiler, indem er diesen Diener ihn in den höchsten Liebestönen anhimmeln lässt und er diesen dafür mit in sein Hotel nimmt, allerdings ihn nur in die dritte Klasse, derweil May erster Klasse rangiert, natürlich! Das muss denn doch immer noch deutlichst betont werden.
Dabei wäre diese Beteuerung des eigenen Wertes nicht nötig gewesen, denn May schrieb mitteler Weile so rund und menschlich schön, dass jedem feinsinnigen Leser dies schon genügt hätte. Beispielsweise beschreibt May wie ein Dichter die See aus Sicht von seinem Dampfer: "Blau und wonnig, wie das aus dem Herzen gestiegene Glück in einem selig lächelnden Menschenauge, so sah uns jede, die Wangen unseres Dampfers küssende Woge an, um nach diesem Kusse an die Brust der See zurückzusinken." Oder, sein Verhältnis zu Seijid Omar erklärend: "Seine eigene Wahrheitsliebe hatte mich verpflichtet, gegen ihn (...) auch nur wahr zu sein."
Ohne körperliche Gewalt kommt May aber noch immer nicht aus, denn auf Sri Lanka alias Ceylon prügeln er und sein neuer Diener sechs geldreiche britische Rowdies die Treppe des Hotels hinunter, weil jene lärmend die Nachtruhe gestört hatten. Der Name "Und Friede auf Erden" ist denn auch nicht als ein absoluter Friede, sondern eher als ein Religionsfriede auf Erden zu verstehen, denn dieser ist das Hauptanliegen Mays in diesem Buche: Er richtet sich gegen dünkelhafte, missionarische Buchstabenchristen, die sich berufen wähnen, Angehörige anderer Religionen oder Kulturen (in diesem Falle Chinesen) ohne deren Aufforderung zu bekehren und zudem noch deren vormalige Heiligtümer zu verbrennen.
Diese religionsfriedliche Absicht Mays ist eine gute; deren Umsetzung hingegen wirkt ein wenig altbacken und umständlich. Das Buch enthält letztlich eine idealisierte Darstellung der echten Reise Mays auf europäischen Dampfern auf Kurs innerhalb des Roten Meeres und des Indischen Ozeans über Sri Lanka und Sumatra bis in den Pazifik. Inhaltlich war diese Reise dem Reisenden gewiss erlebenswert, jedoch schwerlich für jeden Leser so darzustellen, wie er sie erlebte. Also wurde eine Zusatzhandlung mit einem gemütskranken amerikanischen Missionar und dessen milder Tochter hineingedichtet, die kaum recht überzeugt, wenn auch der Inhalt, so weit er Ortsbeschreibungen und den Religionsfrieden betrifft, durchaus vorteilhaft ist. Spannung im Sinne früherer Abenteuer ist nunmehr kaum zu erleben. Statt deren werden nun zumeist schöngeistige Gespräche und Ansichten dargereicht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überleitung zw. "Den Schatten des Ahriman" und "Ardistan", 2. März 2005
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Dieser Band ist als Überleitung zwischen "Den Schatten des Ahriman" und dem Band "Ardistan" zu verstehen. Unter dem Druck seiner Probleme wünscht er sich nur noch Frieden. Aber es ist auch eine Hinleitung zu seinen noch tiefer reichenden Gedanken in den Folgebänden.
Die Reise führt diesmal von Ägypten bis in den indisch-chinesischen Raum. Auch dieses Buch ist keine Lektüre für nur Abenteuer suchende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Symbolträchtiges Werk am Übergang zum Spätwerk, 16. Oktober 2012
Von 
Sven Harlfinger "sharlfinger" (bonn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Der erste und zweite Teil des Textes wurde 1901 unter dem Titel Et in terra pax im Sammelband China des Verlegers und Redakteurs Joseph Kürschner veröffentlicht, mit dem May schon früher zusammengearbeit hatte. 1903/04 überarbeitete und ergänzte Karl May den Text für die Fehsenfeld-Ausgabe, in der er 1904 als Band 30 erschien. Dieser Band war der erste mit einem Deckelbild von Sascha Schneider (siehe dazu: Friede auf Erden (Schneider)). 1912 erschien eine illustrierte Ausgabe mit Bildern von Claus Bergen.[Karl-May Wiki]

GESCHICHTE

Das Buch entstand unter dem Eindruck von Karl Mays Orientreise in den Jahren 1899 und 1900. Es ist die überarbeitete und erweiterte Fassung von Et in terra pax (1901), wurde von May erweitert und als Band 30 in die Gesammelte Reiseerzählungen aufgenommen. Vom Karl-May-Verlag wurde das Buch mehrfach bearbeitet.

Von Kairo bis nach China reist der Ich-Erzähler, der nur noch wenig mit Kara Ben Nemsi gemeinsam hat. Sein Diener Sejjid Omar bekennt sich zu christlichen Tugenden. Er trifft auch Sir John Raffley wieder, den einstmals spleenigen Engländer, der zu menschlichen Tugenden gefunden hat. Immer wieder begegnet die Reisegruppe dem eifernden Missionar Waller, der mit seinen Bekehrungsversuchen scheitert. Nach einer schweren Krankheit kann Waller schließlich zur Nächstenliebe bekehrt werden. [Karl-May Wiki]

KOMMENTAR

Insgesamt sehr lesenswerte Episoden, die bereits den späteren symbolischen orientierten Erzählstil wiederspiegeln und darauf hinweisen wie sehr May von den Erlebnissen seiner Orientreise beeindruckt war.

WISSENSWERTES

Für den 1904 mit nunmehr deutschem Titel erscheinenden Band 30 der Gesammelten Reiseerzählungen schrieb er zu seinem Text einen dritten Abschnitt dazu. Damit erreichte er den von Friedrich Ernst Fehsenfeld vorgegebenen Buchumfang von rund 600 Seiten. Dieses Werk Mays ist das erste in der "symbolischen" Periode seines Schaffens. Beeinflusst durch seine große Orientreise 1899/1900 verwendete er Personen und Orte, die er dabei kennengelernt hatte. So lässt sich in seinem Reisebegleiter Sejjid Omar unschwer sein tatsächlicher Diener Sejd Hassan erkennen.

Für den Karl-May-Verlag war dieses Buch eine Herausforderung, die mit vorsichtigen Eingriffen entschärft werden sollte => siehe "Und Friede auf Erden!" im KMV.

Dr. Paul Rentschka (1922) und Otto Eicke (1938) übernahmen diese Arbeit und trotz Rentschkas katholischem und Eickes nationalem Hintergrund verfuhren beide relativ behutsam. Im Jahre 1958 führte Hans Wollschläger den Text wieder an die Urfassung bei Fehsenfeld heran.[2]

[Karl-May Wiki]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "... hat einen etwas anderen Inhalt erfahren...", 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Boxeraufstand, 1900 in China. Deutsche Truppen werden losgeschickt, um ihn nieder zu schlagen. Der Verleger Josef Kürschner will zur Verherrlichung des Sieges ein Sammelwerk mit dem Titel "China" heraus bringen. Einen Teilbeitrag soll der ihm bekannte Karl May liefern.
Erwartet wurde von Kürschner - wie von den May-Lesern wohl auch - ein spannendes Abenteuer im Stile der Reiseerzählungen "Der blaurote Methusalem" oder anderern China-Abenteuern, die May ja durchaus verfasst hatte. (Und in denen die Chinesen oft genug tölpelhaft und rückständig geschildert wurden.)
Doch "Und Friede auf Erden" wurde ganz anders. Der Ich-Erzähler hält sich gänzlich im Hintergrund und verfolgt einen amerikanischen Missionar, der die Absicht hat "alle Chinesen" bekehren zu wollen. Von Ägypten geht es mit dem stolzen Araber Sejjid Omar über verschiedene Stationen bis nach China. Dort hat Sir John Rafley, ein alter Bekannter aus früheren May-Erählungen, eine Chinesin geheiratet. Beide gehören dem Geheimbund der "Shen" an, der sich der Menschenliebe verschrieben hat.
Lange (und zugegeben öfters auch ermüdende) Darstellungen von Religion, Liebe, Friede sowie die Entwicklung der Mayschen Mystik vom Edelmenschen und einer übergreifenden Menschenliebe befremdeten damals die Leser.
Dazu kommt eine symbolische Handlung, die sich bei den realen Orten an die von May kürzlich selbst absolvierte Orientreise hält. Dort hatte er einen Zusammenbruch erfahren müssen, als die Wirklichkeit mit seiner Traumwelt kollidierte. Die in "Und Friede auf Erden" beschriebenen Zusammenhänge, auch die der Politik, entspringen daher Mays eigenem Verständnis und wurzeln in der ihm ureigenen Gedankenwelt des Alterswerkes.

Ich persönlich finde "Und Friede auf Erden" sehr schwer zu lesen. Und noch schwerer zu rezensieren.
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4.0 von 5 Sternen Und Friede auf Erden, 6. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Das Buch kam pünktlich und war in gutem Zustand. Da ich es verschenkt habe, kann ich leider nichts über den Inhalt der Erzählung sagen.
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4.0 von 5 Sternen war in gutem Zustand, 12. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Dieser Band ist in viel besserem Zustand als der zuvor bewertete. Ich habe ihn schon länger gesucht und bin froh, das ich ihn jetzt in so guter Erhaltung bekommen konnte.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gesammelte Werke, Bd.30, Und Friede auf Erden, 12. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Gesammelte Werke, Bd.30, Und Friede auf Erden, gehört in die Sammlung von meinem Mann, ein muss wenn man Karl May sammelt
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Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke
Und Friede auf Erden, Band 30 der Gesammelten Werke von Karl May (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 1958)
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