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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Winnetou Genuß!
Ich habe die Bücher von Karl May als Jugendlicher gelesen. Pierre Brice war mein Idol als Film-Winnetou. Mit Spannung habe ich mir das Hörspiel-Schätzchen aus den WDR-Archiven angehört. Uff. Großes Hörspiel-Kino!!! Faszinierende Qualität und bei der Melodie am Ende der wunderbaren 7 CDs bekam ich stets eine Gänsehaut. Das...
Veröffentlicht am 11. Januar 2006 von Frank B.

versus
18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Strotzt vor Schreibfehlern
Natürlich erhält man jede Menge Lesestoff für das bisschen Geld. Dennoch ist die Vielzahl der Schreibfehler (oder OCR-Fehler?) sehr ärgerlich. eBooks machen Spaß, sie werden sich aber (vor allem bei Eltern, die mit dem Lesen ja auch den Wunsch verbinden, ihr Nachwuchs verbessere nebenbei seine Orthographie) nur durchsetzen, wenn sie mit der...
Veröffentlicht am 4. Juni 2011 von T. Christian


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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbarer Winnetou Genuß!, 11. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Winnetou: Hörspiel (Audio CD)
Ich habe die Bücher von Karl May als Jugendlicher gelesen. Pierre Brice war mein Idol als Film-Winnetou. Mit Spannung habe ich mir das Hörspiel-Schätzchen aus den WDR-Archiven angehört. Uff. Großes Hörspiel-Kino!!! Faszinierende Qualität und bei der Melodie am Ende der wunderbaren 7 CDs bekam ich stets eine Gänsehaut. Das Hörspiel hat mir so viel Spaß gemacht, dass das Anhören im Auto jeden Stau zum Vergnügen gemacht hat. Mein Wunsch für 2006 an den WDR und Random House: Bitte alle diese Werke aus den Archiven veröffentlichen! Diese Produktionen sind der Hit und sind viel liebevoller gemacht als zahlreiche der inzwischen auf den Markt gebrachten Quick & Dirty Lesungen. Wer Karl May mag, wer Winnetou Fan war und ist wird diese Hörspiel-Edition lieben.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 12. Juni 2004
Rezension bezieht sich auf: Winnetou III, Band 9 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Winnetou III gehört bis heute zu den beeindruckendsten Büchern, die ich gelesen habe. Er bildet den Abschluss der bekannten Trilogie und Winnetou dürfte bis heute in Deutschland am meisten dazu beigetragen haben, das Schicksal der Indianer zur Kenntnis zu nehmen und Sympathie für dieses Volk, welches in vielen Jahrhunderten verfolgt und vernichtet wurde, zu wecken.
Entstanden ist dieser dritte Winnetou-Band ähnlich wie der zweite. May griff auf ältere Erzählungen zurück, die er in Zeitschriften veröffentlicht hatte und fügte ein Schlußkapitel hinzu. Der erste Teil, die Abenteuer um Sans-Ear, gehen auf die Erzählung Deadly Dust zurück, der zweite Teil, Winnetous Tod, auf die Erzählung Ave Maria. Verglichen mit Winnetou II betreffen die Veränderungen nur Kleinigkeiten. Das ursprüngliche Nachwort wurde durch ein anderes ersetzt, um die Kontinuität zum symbolischen Spätwerk zu wahren und dem gesamten Zyklus "einen Guß" zu geben.
Die ersten Kapitel schildern die Jagd nach einer Verbrecherbande, die auch in den Liano Estacado führt. Natürlich gelingt es Old Shatterhand, dem omnipotenten Helden, nicht nur sich und seinen Begleiter, den Westman Sans-Ear, vor dem Verschmachten im Liano zu retten, sondern auch, die Verbrecherbande Dingfest zu machen. Hauptschurken in diesem Teil der Erzählung sind Fred und Patrik Morgan, Vater und Sohn, die schwere Verbrechen an Sans-Ear und dem Juweilier Bernhard Marshal verübt haben. Winnetou selber ist in diesem Teil noch nicht der "Edelindianer" der späteren Romane. So erschießt er einen Verbrecher hinterrücks und nimmt auch einem seiner Feinde einen Skalp. Allerdings zeigen diese Episoden auch einen natürlichen, realistischen Winnetou und nicht so sehr die abgehobene, ja fast heilige Messias-ähnliche Indianergestalt, zu der er durch den späten May gemacht wird.
Im zweiten Teil der Ereignisse, die im Jahre 1874 spielen, verfolgt Old Shatterhand mit dem Westmann Fred Walker, einem Detektiv, eine Verbrecherbande, die einen Eisenbahnzug überfallen hat. Doch die Ereignisse enden tragisch. Zwar werden die Verbrecher zunächst überlistet und ein weiterer Überfall der Verbrecher misslingt. Doch diese überfallen eine Siedlung ausgewanderter Deutscher, Helldorf-Settlement und verschleppen deren Bewohner. Zwar gelingt es Old Shatterhand und seinen Begleitern, zu denen auch Winnetou gestoßen ist, die Bewohner zu befreien. Dabei kommt Winnetou allerdings ums Leben.
Die weiteren Ereignisse schließen unmittelbar an die Geschehnisse in Winnetou I an. Old Shatterhand reitet zum Grabmahl Intschu Tschunas, um Winnetous Testament zu suchen und dessen letzten Willen zu erfüllen. Dabei stößt er überraschend auf Santer und die Kiowas miti ihrem immer noch rachsüchtigen Häuptling Tangua. Old Shatterhand gerät in die Gefangenschaft Tanguas, Santer raubt zunächst das Testament des Apatschen. Doch Santer bringt das Testament kein Glück. Er missversteht Formulierungen dieses Testaments. Dieses soll zu Goldvorräten führen, die für die Siedler in Helldorf-Settlement bestimmt sind. Winnetou hat zum Schutz des Goldes eine Sicherung eingebaut, die Old Shatterhand nicht entgangen wäre, aber jeden Uneingeweihten den Tod bringt. Anstatt das vermutete Gold zu bergen, löst Santer eine Explosion aus und stürzt mit Felsbrocken in die Tiefe.
Im Vergleich zu Winnetou II hat Karl May bei der Zusammenstellung der Zeitschriftentexte eine glücklichere Hand gehabt, wie Helmut Schmiedt, Karl-May-Biograph, zu recht im "Karl-May-Handbuch" bemerkt hat.
Insbesondere die Todesszene Winnetous dürfte allgemein bekannt sein und die plastische Zeichnung der Charaktere ist ebenso kennzeichnend für diese Trilogie wie die Spannung, die Karl May wie kaum ein zweiter aufzubauen versteht.
Natürlich gibt es aus heutiger Sicht durchaus kritisch zu sehende Heldenbezüge; die Omnipotenz von Winnetou und Shatterhand wirkt bisweilen sehr penetrant, ist jedoch meines Erachtens durchaus autobiographisch zu verstehen. Winnetou war Karl-Mays Wunschbruder, Old-Shatterhand wohl sein "Über"-Ich, sein Wunsch- und Vorbild.
Auch die Landschaftsbeschreibungen sind eindrucksvoll. Am meisten berührt mich immer wieder die Sympathie und das Verständnis für die Indianer als untergehende Rasse. Hier steht May deutlich in Tradition etwa zu Gabriel Ferrys: "Waldläufer", den er ja selber bearbeitet hat. Gerade die erste Erzählung: "Deadly Dust" und das hier anklingende Motiv, dass Gier nach Gold und Besitz ins Verderben stürzt, ist ohne den "Waldläufer" nicht zu erklären. Es ist wohl diese Mischung aus Spannung, Abenteuer aber auch philosophischen Reflexionen, die Karl May heute noch lesenswert machen.
Fazit: Ein beeindruckendes Buch - auch heute noch.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes erhältliches Winnetou Hörspiel, 6. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Winnetou: Hörspiel (Audio CD)
Allen, denen Karl May und besonders Winnetou am Herzen liegt sei diese Hörspielfassung wärmstens empfohlen. Die Ton - Qualität ist hervorragend und im Gegensatz zu allen anderen Hörspielfassungen, die ich davon kenne, ist diese die authentischste und ausführlichste, was bei einem Umfang von 7 CDs logisch erscheint. Alle anderen Hörspiele sind, gemessen an dem Buch, sehr stark gekürzt und auf das Wesentlichste beschränkt, wenn nicht sogar vom Buchinhalt sehr abweichend (ein Manko, das auch die meiner Meinung nach idiotischen deutschen Filmfassungen "auszeichnet"). Besteht doch die Tragik der Figur "Winnetou" gerade darin, daß dieser von einem Indianer, und nicht etwa, wie in besagtem deutschen Kitschfilm, von einem weißen Banditen ("Santer"), erschossen wird. (Nichts gegen Pierre Brice oder Lex Barker usw., die Schauspieler hätten einfach einen besseren bzw. "richtigen" Karl May - Film verdient gehabt!)
Man braucht auch keine Angst zu haben, das dieses "alte" WDR - Hörspiel etwa angestaubt und allzu nostalgisch wirkt, nein, die Sprechstimmen sind ein Genuß und auch die übrigen Geräusche und Animationen wirken zeitlos und nicht etwa wie von gestern. Zusammen mit dem vergleichsweise sehr günstigen Preis ergibt sich so tatsächlich für den alten und neuen Karl May Fan nur eines : Diese CD sofort anschaffen.

Es bleibt zu hoffen, daß auch die anderen Schätze des WDR demnächst als CD erscheinen (gerade lief der 12teilige Orient - Zyklus im Radio aus). Auch die anderen drei Produktionen (Durch die Wüste, Der Schatz im Silbersee und Old Surehand), die es bereits auf CD gibt, seien an dieser Stelle allen sehr empfohlen.

Ein letzter Tipp noch : Wenn Sie die CD bei Amazon unter der Rubrik "Bücher" suchen (anstatt unter "Musik") sind sie noch ein ganzes Stück billiger! Anscheinend wird da unterschiedlich kalkuliert.

Dann also ran an den Speck bzw. die CD's und ab auf die Reise !!!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Strotzt vor Schreibfehlern, 4. Juni 2011
Von 
T. Christian (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Winnetou I - III (Kindle Edition)
Natürlich erhält man jede Menge Lesestoff für das bisschen Geld. Dennoch ist die Vielzahl der Schreibfehler (oder OCR-Fehler?) sehr ärgerlich. eBooks machen Spaß, sie werden sich aber (vor allem bei Eltern, die mit dem Lesen ja auch den Wunsch verbinden, ihr Nachwuchs verbessere nebenbei seine Orthographie) nur durchsetzen, wenn sie mit der gleichen Sorgfalt editiert werden wie Printausgaben. Hier besteht deutlicher Nachbesserungsbedarf.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 29. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Winnetou III (Audio CD)
Daß bei Low-Budget Produktionen der Maßstab nicht ganz so hoch gelegt werden darf ist klar. Aber das hier ist echt enttäuschend.
Ich habe die beiden anderen Winnetou-Bände des gleichen Verlags mit Genuß gehört, dieser 3. Band aber ist wirklich nichts besonderes.
Das schlimmste ist, daß gerade an einer der Schlüsselszenen ein anderer Sprecher liest. Und das in einer derart emotionslosen und unprofessionellen Art daß ich wirklich enttäuscht war. zudem lispelt dieser "Zweitsprecher" dermaßen, daß die Belustigung darüber schon fast von der Handlung ablenkt.

So schön es ist daß Radioropa einige der Karl May Klassiker als nahezu ungekürzte Komplettlesung zum fairen Preis anbietet, aber das hier darf selbst unter diesen Umständen eigentlich nicht sein.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu bemüht, 20. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Winnetou III (Audio CD)
Der Kauf dieses Hörbuchs hat sich tatsächlich nur gelohnt, um die Reihe der Winnetou-Hörbücher zu vervollständigen. Der Sprecher liest, als hingen die Sätze nicht zusammen: Jeder wird einzeln und ohne Beachtung des Textzusammenhangs betont, und das, wie um einem Grundschüler die Satzbetonung zu demonstrieren. Es wirkt teilweise grotest, wie die einzelnen Sätze auseinander gerissen und überbetont werden. Statt einem bescheidenen Old Shatterhand, wie in den übrigen Romanen, wirkt der Sprecher derart bemüht, dass es kaum Spaß macht, ihm zu lauschen. Schade.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Hörspiel, 8. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Winnetou: Hörspiel (Audio CD)
Endlich kommen die Schätze vom WDR wieder auf den Markt! Auf diesen sieben CD's wird der Hörer in die phantastische und spannende Welt des Wilden Westens entführt. Die Atmosphäre, die ich von dort erwarte, wird in dem Hörspiel großartig rüber gebracht, und selbst das Papp-Katon-Geklopfte zuschlagen, Old-Shatterhands Faust, passt großartig dazu.

Auch die Sprecher, besonders HansJörg Felmy (als Winnetou) und Kurt Lieck als Old-Shatterhand, verwirklichen den Traum eines jeden Western-Fans. Auch die Nebenfiguren sind Klasse, und auch die Musik, besonders die, die den Anfang und das Ende einer jeden CD schmückt, ist wunderschön und bereitete mir eine Gänsehaut.

Außerdem wurde diese Hörspielfassung zwar schon gekürzt, aber so, dass es eine geradlinige Story bildet. Also nicht so, dass jeder Roman auf eine CD zusammengedrückt wurde, und er auch noch anständig "verstümmelt" wurde, wie es bei "Der Schatz im Silbersee" von Karussell der Fall ist.

Fazit: Großartiges Karl May-Hörspiel, dass in keiner Komode eines Western-Hörspielliebhabers fehlen darf!

Kauft Leute, kauft!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch aus heutiger Sicht ist der Roman spannend und unterhalt, 21. Februar 2005
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Winnetou III, Band 9 der Gesammelten Werke (Gebundene Ausgabe)
Der letzte Teil der Trilogie führt natürlich zum Tode des edlen Häuptlings. Karl May hatte sich da in eine schwierige Lage begeben, denn was so an Nachrichten aus den USA über den Teich sickerte, deutete ja wenig auf eine geeinte "Nation" der Apatschen hin. Gerade zu seiner Zeit machte Geronimo sehr von sich reden. Folglich mußte er den Häuptlich sterben lassen, damit Fiktion und Reallife wieder in Einklang kommen konnten. Schließlich schrieb er ja "Reiseerzählungen". Nur so läßt sich auch das Nachwort erklären, in dem er dann die Kurve zu den wahren Gegebenheiten, wenn auch mit einem Konstrukt, bekommt.
Auch aus heutiger Sicht ist der Roman spannend und unterhaltsam.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Oldie but Goldie, 15. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Winnetou: Hörspiel (Audio CD)
Obwohl die Aufnahmen schon älter sind und die Sprecher den weigsten noch bekannt sein dürften handelt es sich um eine sehr gute Umsetzung des Stoffes als Hörspiel. Immer wieder mit eingestreutem Humor erzählt Old Lieck aus seinem Leben. Auch die Hintergrundgeräusche zu Hufgetrappel Schießen usw. sind vorhanden. Natürlich könnte man das heutzutage noch etwas besser machen (vgl. hierzu Billy the Kid von Ripper Records) aber so lange das nicht passiert sind die Hörspiele vom WDR ganz weit vorne. Auch wegen ihrer Geschichts Treue und Details.
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1.0 von 5 Sternen Langweiliger Wild- West- Roman!, 9. September 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Winnetou 1 (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch schon als Kind (freiwillig) gelesen, bzw. zu lesen angefangen; denn so ca. 20 Seiten vor Ende dieses "Werkes" habe ich dann aufgegeben. Denn ich fand das Buch leider unendlich langweilig. Es gibt einfach bei diesem Wälzer zu viele lange, zähe Stellen, in denen kaum etwas passiert. Dennoch habe mich immerhin tapfer bis fast zum Schluss durch das Buch gequält. Allerdings war ich sehr enttäuscht. Denn: so langweilig kann ein Buch sein, von dem man es aufgrund seines Bekanntheitsgrades nicht vermutet hätte!

Der "unglaubliche Zauber", von dem so überaus viele Menschen (darunter so berühmte, wenn auch unterschiedliche Menschen, wie Adolf Hitler und Rio Reiser), die das Buch gelesen haben, berichten, konnte mich nicht erreichen. Ich frage mich, was ich falsch gemacht habe; denn für gute oder auch nur spannende Bücher war ich immer sehr empfänglich. Vielleicht ist das Buch im modernen, heutigen Medienzeitalter auch einfach stilistisch nicht mehr zeitgemäß, und wirkt daher so langweilig?
Was an diesem Kult- Buch so "Kultig" sein sollte, hat sich mir jedenfalls nicht erschlossen.
Spannend ist es auf jeden Fall nciht. Es passiert kaum etwas. Wer Action sucht, ist hier auf jeden Fall falsch beraten!

Auch kommt trotz des Titels "Winnetou", der Apachenhäuptling erst recht spät am Buch vor.

Von den falschen Eindrücken von der Apachen- Indianer- Kultur, die das Buch gibt, erst mal ganz zu schweigen!
Nebenbei: von dem geltungssicheren und betrügerischen Autor (Karl May) habe ich ohnehin noch nie etwas gehalten (nehmen Sie sich mal eine Biografie über den Mann (und seinen fraglichen Charakter) vor oder sehen Sie eine Dokumentation über ihn!

Enttäuscht von diesem buch habe ich dann kein anderes Buch von Karl May mehr in die Hände genommen.

Immerhin spiegeln diese Romane das damalige Bild des "Indianers" hierzulande wieder, bzw. haben es geprägt. Der Roman war eines der ersten "Indianer- Romane" überhaupt; und man muss ihm eingestehen, dass es zumindest keine rassistischen Untertöne o.Ä. gehabt hat, und der Autor - so umstritten er auch ist - sich wirklich ernsthaft für die nordamerikanischen Kulturen interessiert hat (wenn hier auch immer stark mehr Wunsch als Wirklichkeit durchscheinen). Außerdem hat er erkannt, dass das Publikum diese Art von Romanen damals nachfragte.
Für mich allerdings nur eine Art besserer Kolportage- Roman, da zu vielen Klischees und romantischen (nicht immer realistischen) Vorstellungen und Sehnsüchten unterworfen. Zwar muss ein Buch, das für sich den Anspruch (zumindest heute) erhebt, nicht mehr als ein Unterhaltungsroman zu sein, zwar nicht besonders "anspruchsvoll" sein; aber auch besonders "unterhaltsam" finde ich dieses Buch nicht.
Aber wahrscheinlich liegt der "Wert" dieses Buches auch darin, dass das Buch damals den Geschmack eines großen Publikums zu treffen verstand; vielleicht sogar gar ein neues Genre geschaffen hat? Auch muss man zugeben, dass das Buch noch heute viele Fans kennt; ein wichtiger Faktor für die berechtigte "Auszeichnung" eines Buches als "Kult- Buch". Diesem Kult- Charakter sind auch die zahlreichen Winnetou- Verfilmungen zu verdanken. Auch war das Buch Vorbild für unzählige Nachahmungen diverser "Western"- Romane.
Was ist also das Geheimnis, bzw. der "Zauber", der von diesem Buch ausgeht? - Hat sich leider zumindest mir bis heute nicht erschlossen!
Empfehlen kann ich daher das Buch zumindest nicht - schon gar nicht für Kinder und Jugendliche.

Wesentlich interessanter fand ich die Winnetou- Verfilmungen, auch in technisscher Hinsicht, die mich zumindest als Kind sehr angesprochen haben.

FAZIT: Es gibt m.E. wesentlich interessantere Jugendbücher; diesem "Klassiker" konnte zumindest ich nie viel abgewinnen.
Selbst die oft so kritisierten Karl- May- Verfilmungen über den Apachenhäuptling sind m.E. wesentlich spannender und empfehlenswerter (und sparen sehr viel Zeit) als dieser zähe Roman!
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Winnetou III, Band 9 der Gesammelten Werke
Winnetou III, Band 9 der Gesammelten Werke von Karl May (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 2001)
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