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am 5. Oktober 2012
Winnetou der Rote Gentleman. 2. Band. erschien 1893 (ab 1905 mit dem kürzeren Titel Winnetou. 2. Band) bei Fehsenfeld und wurde (im Gegensatz zum ersten Band und abgesehen vom Schlusskapitel) aus bereits früher veröffentlichten Erzählungen zusammengestellt. Er war der achte Band der gesammelten Reiseromane.

1909 erschien eine illustrierte Ausgabe mit Bildern von Claus Bergen unter dem Titel Winnetou II. Diese Titelkurzfassung, die zudem auch regelmäßig auf den Buchrücken Verwendung fand, hat sich umgangssprachlich durchgesetzt.

Die Erzählung Der Scout bildet in bearbeiteter Form mit den Kapiteln 1 bis 4 den ersten Teil des Bandes, die Kapitel 5 und 6 (der zweite Teil) basieren auf der 1879 in Buchform erschienenen Erzählung Im fernen Westen, die wiederum eine Neufassung von Old Firehand darstellt. Das siebente Kapitel schrieb May für die Buchausgabe neu, wobei er versuchte, mit dem erneuten Erscheinen des Mörders Santer einen unmittelbaren Handlungszusammenhang mit dem ersten Band herzustellen. [Karl-May Wiki]

GESCHICHTE

Vornehmlich geht es hier um die Abenteuer der beiden Hauptprotagonisten Shatterhand und Winnetou mit den berühmten Westmännern Old Death und Old Firehand. Die übrigen Geschichten sind eher kleinere Episoden und liegen oft viele Jahre auseinander.

KOMMENTAR

Wie ausser dem Orientzyklus steht vermutlich kaum ein anderes Werk so für Mays gesamtes Schaffen, wie die Figur des Winnetou. Ob dies gerechtfertigt ist mag jeder selbst entscheiden. Im Vergleich zu Band 1 sind sowohl Shatterhand als auch Winneout in ihrer Freundschaft deutlich gereift.

Und doch ! Der Eindruck ist ein zwiespältiger.

Einerseits wird hier stärker als zuvor die moralisch überlegene Haltung der beiden Gefährten insbesondere gegen ihre Gegner deutlich, denen sie im Sinne des christlichen Verständnisses Mays stets Pardon gewähren. Damit wird bis zu einem gewissen Grade auch die bereits voranschreitende Hinwendung Winnetous zum innerlichen Christen deutlich, die er dann in Band 3 selbst ausdrückt.

Andererseits erleben wir in einer der Erzählungen (Erinnerungen an Rhibanna und Paranoh) erstaunlicher- und ausnahmsweise auch einen anderen, den rachedurstigen und widersprüchlichen Winnetou. Dadurch entsteht ein starker Kontrast zu dem durch Klikieh Petra und Old Shatterhand geprägten Blutsbruder, der Old Shatterhand in bares Erstaunen versetzt. Überhaupt sind die Ereignisse selbst im Vergleich zu späteren Erzählungen doch stark gewaltgeprägt.

Wenn auch die Erzählungen an sich, allen voran die beiden Hauptgeschichten sehr gut geschrieben und interessant sind, so erfährt man hier einiges über die Vergangenheit Winneotus und Old Firehands, so merkt man dem Buch doch an, daß es May hier nicht so recht gelungen ist, die zahlreichen einzelnen Episoden zu einem Ganzen zu verschweissen.

Die Romane "unter Geiern" oder "Der Ölprinz" sind für Liebhaber der beiden Protagonisten sicher insgesamt interessanter zu lesen als Winnetou 2. Das mag auch daran liegen, das zumindest die Bände 1 und 2 eben vor allem Versatzstücke älterer Erzählungen sind, die Teils nicht recht zusammengefunden haben.

WISSENSWERTES

Zusammengehalten wird die Trilogie hauptsächlich durch die Figur des Santer.

Eine spätere Fortsetzung der Trilogie, Winnetou. 4. Band. (1909/10), ist stark von den idealistischen Gedanken des Spätwerks durchdrungen, knüpft aber noch einmal an die Reiseerzählungen an.
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am 13. Oktober 2002
Karl May befindet sich hier auf der Höhe seiner Reiseerzählungen. Im Gegensatz zu "Winnetou I" ist "Winnetou II" eine in Romanform gebrachte Anthologie. Sie enthält neben dem Einführungskapitel, welches die Ereignisse aus "Winnetou I" abschließt, die Erzählung: "Der Scout", welches ich in der ursprünglichen Form die beste Reiseerzählung Mays überhaupt finde (Begründung siehe unten) sowie die Erzählungen: "Old Firehand" (in der späteren bearbeiteten Fassung: "Im fernen Westen") sowie: "Der Pedlar".
Im "Scout" verdingt sich Old Shatterhand als Privatdetektiv in New York. Er soll den Bankierssohn Ohlert finden, der von einem Verbrecher entführt wurde, um an sein Vermögen zu kommen. An der Verfolgungsjagd, an der sich auch der berühmte Westmann Old Death beteiligt, werden die Verhältnisse in Texas und New Mexico um 1867 dargestellt. Der Machtkampf zwischen Juarez und Maximilian (von Karl May bereits in seinem Trivialroman: "Das Waldröschen, heute Bd. 51-55 der Gesammelten Werke beschrieben), wird dargestellt. Die Protagonisten werden in die Kämpfe zwischen Komantschen und Apatschen hineingezogen. Leider hat Karl May in der Bearbeitung, die der Erzählung zugrunde liegt, aus dem ursprünglichen Greenhorn, dem namenlosen Ich-Erzähler, Old Shatterhand gemacht. Er spielt die Rolle des Greenhorns in dieser Fassung Old Death lediglich vor. Diese Bearbeitung der Urfassung (die erforderlich wurde, weil Old Shatterhand Winnetou schon in den Ereignissen in Winnetou I kennengelernt hatte und die Erzählung: "Der Scout" ursprünglich früher entstanden war, ist daher weniger gelungen, die Urfassung literarisch, zu recht feststellt, die glaubwürdigere und besser gelungene.
Ähnlich verhält es sich mit den weiteren Ereignissen des Bandes, die zeitlich später angesiedelt sind. Old Shatterhand muß einer Brandkatastrophe entkommen, die durch gewissenlose Ölbohrungen verursacht wurde. Dabei lernt er den Jungen Harry kennen, der sich im Laufe der Erzählung als Sohn Old Firehands entpuppt, den Old Shatterhand im Laufe der Erzählung kennenlernt. Der Leser erfährt hier einiges über die Lebensgeschichte Winnetous: dieser hatte sich einst in Ribanna verliebt, eine Indianerin vom Stamm der Assiniboins, diese allerdings nicht geheiratet, sondern seinem Freund Old Firehand überlassen. Ribanna wurde dann von einem abgewiesenen weiteren Weißen, Parranoh, ermordet. Dieser taucht als Häuptling der Poncas in der vorliegenden Erzählung wieder auf. Er will das Fort Niobrarah überfallen (hier handelt es sich um eine eigenmächtige Bearbeitung durch den Karl-May-Verlag und hat mit der ursprünglichen Erzählung - dort geht es um die Verhinderung eines Eisenbahnüberfalles durch Indianer - nichts mehr zu tun. Auch der Zweikampf zwischen den noch unbekannten Westmännern Old Firehand und Old Shatterhand, die beide zum gleichen Zeitpunkt Parranoh belauschen, ist vom Karl-May-Verlag erfunden). Dies kann zwar abgewehrt werden, die Kämpfe verlaufen jedoch für Old Shatterhand, Winnetou und seine Gefährten ungewöhnlich verlustreich, Old Firehand wird schwer verwundet. Dick Stone und Will Parker, die in der Urfassung sterben, werden in der bearbeiteten Fassung am Leben gelassen (weil sie in weiteren, zeitlich später angesiedelten Reiseerzählungen eine Rolle spielen). Aufgrund der Ereignisse muß Firehand sein Leben als Jäger vorerst aufgeben und seine in einer "Festung" gelagerten Felle verkaufen. Als potentieller Käufer erscheint ein in der Nähe tätiger Händler, mit dem Winnetou und Old Shatterhand Kontakt aufnehmen sollen. Dieser Mann ist jedoch niemand anders als der Mörder von Winnetous Vater, Santer. Er nimmt Winnetou und Shatterhand gefangen.
"Trotz aller Bemühungen ist es May nicht gelungen, dem zweiten Winnetou-Band die gleiche erzählerische Geschlossenheit zu geben wie dem ersten" - urteilt Karl-May-Biograph Helmut Schmiedt im "Karl-May-Handbuch" (überarbeitete Ausgabe:2001) zu recht. Vor allem die Old-Firehand-Episode widersetze sich - so Schmiedt völlig richtig - erfolgreich der angestrebten Integration, denn sie vermittle - den Verhältnissen in Mays Frü+hwerk entsprechen, ein Wildwestbild, welches sich immer noch in relativ hohem Maße durch Bruatlität und Grausamkeit auf allen Seiten auszeichne, auch der tendenzeill positiv gezeichneten Personen, Winnetous eingeschlosen. "Der Erzähler-Held gesteht die Brüche indirekt selbst ein, indem er gelegentlich Verwunderung über das Verhalten seines Blutsbruders andeutet..., die zwar zu den frühen Gestaltungen dieser Figur, nicht aber zum Winnetou-Bild der [18]90-ger Jahre und also zum Winnetou I passen."
So ist es und dies gilt auch für die Erzählung im "Scout", da hier ein - sicherlich realistisch gezeichnetes - Indianergemetzel in der - landschaftlich wunderbar gezeichneten - Sonora dargestellt wird, welches späteren Intentionen des Autors zur Versöhnung vollkommen widerspricht. Daher insgesamt lediglich 4 Sterne für das ansonsten spannend zu lesende Buch.
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am 10. Oktober 2014
Schöne Wildwest-Geschichten mit viel Nebeninfos. der Einblick in das Indianerleben mit dem Helden Winnetou ist einfach faszinierend. Ist auch etwas für Mädchen.
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am 22. Februar 2011
Die eigentliche Leistung der Romane von Karl May besteht darin, uns fremde Kulturen und Laender naeherzubringen und dabei die Phantasie des (jungen?) Lesers anzuregen und Toleranz zu propagieren. Spannung ist ebenso garantiert, wenn Old Shatterhand und Winnetou als Freunde fuer die gute Sache einstehen und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrueckung aufnehmen. Natuerlich stehen sie dabei immer auf der Seite der Schwachen, ohne sich selbst zu bereichern. Ihre Absichten sind ueber jeden Zweifeln erhaben, ihr Handeln ist immer von einer uebergeordneten Ethik gepraegt, die dem Leser durchaus als Vorbild dienen darf. Und zu allem kommt eine Freundschaft, die sich ueber jegliche kulturellen und rassischen Grenzen erhebt und den Wert eines Menschen an dem ausmacht, was er denkt, fuehlt und tut. Aeusserlichkeiten spielen dabei keine Rolle. Das gilt zumindest fuer Winnetou und Old Shatterhand. Andere dagegen zeichnen sich durch Abgrenzung und den Willen, sich um jeden Pres bereichern zu wollen, ab. So kommt es zu Auseinandersetzungen, deren Brutalitaet an einigen Stellen kaum noch zu ueberbieten ist und die fester Bestandteil unserer Welt zu sein scheint, bis zum heutigen Tage. Leider.
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am 14. März 2012
Dieser im Jahre 1893 erschienene Band "Winnetou II" ist ein Flickenteppich aus älteren Erzählungen und Schriften: das erste Drittel etwa greift auf die Reiseerzählung "Der Scout" (1888) zurück, im zweiten Drittel um den mexikanischen Bürgerkrieg zwischen Kaiser Maximilian und Benito Juarez klingt der Roman "Das Waldröschen" (1882) an und die Erzählung "Im fernen Westen" (1879) wird verwendet. Das letzte Drittel schließlich stellt letztlich die leicht umgearbeitete Erzählung "Old Firehand" (1875) dar. Nun ist zwar alles Geschehen durchgängig auf Karl (alias Charley oder Old Shatterhand) und Winnetou bezogen und umgeschrieben, bleibt aber als Roman in sich zu unausgewogen. Alle diese wuchtigen und in gewohnter Manier spannend erzählten Erlebnisse sind ja eigentlich nur Nebenhandlungen auf der hauptsächlich geschehenden Verfolgungsjagd Santers, des Mörders Intschu-Tschunas und Nscho-Tschis, was gänzlich in den Hintergrund verdrängt wird. Auch bleibt die Frage ungestellt und unbeantwortet, wieso ein bekennender Christ die Ergreifung und Bestrafung eines "Mörders" sucht statt der Vergebung? Wer aber die Figuren Winnetou, Old Shatterhand und auch Sam Hawkens oder Old Death und Old Firehand etc. liebgewonnen hat, der verzeiht diesen literarischen Mangel gern, denn er wird ja stetig in atemloser Spannung gehalten. Und die Reise geht immer weiter! Was wird morgen zu erleben sein?
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am 30. Oktober 2009
Einmal mehr ein Klassiker!
Der Titel Winnetou II ist meiner Meinung nach falsch gewählt. Eigentlich sollte das Buch Old Shatterhand heissen. Denn der spilet hier die Hauptrolle.
Das Buch besteht aus Zwei Teilen.
Im ersten Teil arbeitet Old Shatterhand als Detektiv und jagt zudammen mit Old Death einen Verbrecher. Hier spielt Wimmetou nur eine unbedeutende Nebenrolle.
Im Zweiten Teil lernt Old Shatterhand Old Firehand kennen und sie bestehen zusammen mit Winnetou und dem "Kleeblatt" (Sam Hawkens, Dick Stone und Will Parker) etliche Abenteuer.

Leider ist der zweite Band nicht so zusammenhängend wie der erste. Die Geschichten sind jedoch voller Spannung, obwohl man den deren Ausgang jeweils voraussehen kann.
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am 6. Mai 2013
Winnetou ist halt ein Klassiker, liest man immer und immer wieder! Es hat halt wie immer gute und böse Gestalten!
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am 30. November 2012
Alte Geschichten immer interessant. Ein Buch ist einfach zeitlos, vor allem dieses.
Vater und Sohn sind begeisterte Winnetou-Fans. Wäre schön, wenn der Film auch mal
wieder laufen würde.
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am 26. Dezember 1999
Winnetou 2. Teil ist die Geschichte von Old Shatterhand, der allerlei Abenteuer erlebt. Der Film hat hier rein gar nichts mehr mit der Geschichte im Buch zu tun, denn es geht eigentlich nur um Old Shatterhand, der durch das Land reitet und jedem hilft, der seine Hilfe braucht. Er arbeitet nämlich als Privatdetektiv und verfolgt den irren Sohn eines reichen Mannes, der von einem Gauner, ohne es zu merken ausgeplündert wird. Aber auch Winnetou tritt auf , nämlich in der Absicht den Frieden zwischen Weißen und Indianern zu bewahren. Die beiden laufen sich über den Weg ohne sich zu erkennen zu geben, denn Winnetou muss ins nahe Mexico um im Amerikanischen Bürgerkrieg zu vermitteln. diese Buch ist eine Reise sowohl durch die südlichen Staaten als auch durch die Geschichte Nordamerikas. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Was heute in Hollywood absoluter Standard ist, wurde von Karl May bereits in den 1890er Jahren praktiziert: Warum nicht eine Fortsetzung zu seinem überaus erfolgreichen Winnetou schreiben? Während der erste Band der Trilogie noch eine komplett neu geschriebene Geschichte war, recycelte May für Winnetou II einige ältere Texte, die er in den Jahren zuvor in Zeitschriften veröffentlicht hatte. So erstaunt es nicht, dass der Roman im Vergleich zum ersten Teil etwas abfällt: Die Erzählung wirkt gelegentlich holprig und der Leser muss mehrmals neu ansetzen, da das Buch aus mehreren aneinandergeknüpften Handlungsfäden besteht. Mit dem Mörder von Winnetous Vater und Schwester taucht allerdings ein alter Bekannter auf, und auch der schrullige Sam Hawkens ist wieder mit von der Partie. Es wird also ein weiteres Mal gepirscht und geschossen, geritten und geprügelt, die Halunken sind hundsgemein, die Helden überaus edel. Karl-May-Freunde werden auch mit dem zweiten Band auf ihre Kosten kommen!
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