Kundenrezensionen


3 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4.0 von 5 Sternen Gut, aber mit etwas irreführendem Titel
‚Social Work goes ethics’ könnte ein Slogan der jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit lauten. Die Beschäftigung mit der Ethik und der politischen Philosophie vollzieht sich auf zwei unterschiedlichen Wegen: Zum einen sucht die Soziale Arbeit nach ihrer disziplinären und professionellen Identität, indem sie nach den...
Vor 18 Monaten von Estragon veröffentlicht

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Theorie-Praxis-Bezug ist zu wenig
Das Buch ist meiner Meinung nach nicht so leicht verständlich. Es fehlen Beispiele und der Bezug zur Praxis. Außerdem gibt es nur ein Kapitel zu Ethik, die anderen beziehen sich größtenteils auf die Menschenrechte.
Veröffentlicht am 10. November 2011 von T. K.


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4.0 von 5 Sternen Gut, aber mit etwas irreführendem Titel, 7. Februar 2013
Von 
Estragon - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lehrbuch Ethik: Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven (Studienmodule Soziale Arbeit) (Taschenbuch)
‚Social Work goes ethics’ könnte ein Slogan der jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit lauten. Die Beschäftigung mit der Ethik und der politischen Philosophie vollzieht sich auf zwei unterschiedlichen Wegen: Zum einen sucht die Soziale Arbeit nach ihrer disziplinären und professionellen Identität, indem sie nach den moralischen Quellen Sozialer Arbeit fragt, und zum anderen sieht sie sich zunehmend mit Problemen konfrontiert, die die Entwicklung einer Angewandten Ethik Sozialer Arbeit erforderlich machen.

Der Moraltheologe Wolfgang Maaser will hier Abhilfe schaffen, und das gelingt ihm auch sehr gut, allerdings nicht ganz ohne Einschränkungen. Für einen Moraltheologen geht Maaser seine Aufgabe bemerkenswert undogmatisch an. Zwar bezieht er sich des Öfteren auf den Theologen und ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Wolfgang Huber, der in der philosophischen Ethik gewiss nicht einschlägig ist, doch führt ihn dies nicht auf dogmatische Bahnen.

Maaser argumentiert vom Boden einer Ethik der Menschenrechte aus, die ausdrücklich nicht von einem theologischen Würdebegriff abhängig gemacht wird. Es folgt ein Brückenschlag zur Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls, die wiederum durch den Capabilities Approach von Amartya Sen und Martha Nussbaum präzisiert und korrigiert wird. Bei der Darstellung des Capabilities Approach gerät der Autor allerdings aufs Glatteis, indem er – entgegen den Intentionen von Sen und Nussbaum – Capabilities allein als individuelle Kompetenzen (als ‚internal capabilities’) zu begreifen scheint.
Eine scharfe Grenzlinie zieht Maaser zu utilitaristischen und libertaristischen Ansätzen. Auf die persontheoretischen Reduktionen (‚homo oeconomicus’), die sich aus einer allzu engen Orientierung an Dienstleistungskonzepten und Marktmodellen ergeben können, wird eindringlich hingewiesen. Die Prominenz, die Maaser dem Verantwortungsbegriff zuerkennt, und die Breite seiner Erörterung dürften ihre Wurzeln im moraltheologischen Denken haben. Einleuchtend sind die Ausführungen über den Sozialstaat sowie die Rollen der Wohlfahrtsverbände und der Sozialen Arbeit.

Das Buch ist als Lehrbuch konzipiert. Die dreizehn Kapitel decken eine kurrikulare Einheit ab. Für diesen Zweck ist das Buch sehr gut geeignet. Allerdings ist als Vorbehalt geltend zu machen: Maaser konzentriert sich ausschließlich auf Fragen, die in die Zuständigkeit der politischen Philosophie bzw. – in theologischer Terminologie – der Sozialethik fallen. Moralische Probleme, die vorrangig in Face-to-face-Situationen auftreten, bleiben weitgehend unthematisiert. Diese thematische Beschränkung klammert wesentliche Bereiche aus, die vom Begriff der Ethik normalerweise abgedeckt werden und die in der Sozialen Arbeit auch von enormer Relevanz sind. Insofern wäre der Verlag gut beraten, das Buch bei einer eventuellen Neuauflage mit ‚Lehrbuch Sozialethik’ zu betiteln.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Gutes Grundbuch, 8. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lehrbuch Ethik: Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven (Studienmodule Soziale Arbeit) (Taschenbuch)
Dieses Grundbuch vermittelt wichtige Grundlagen der Ethik im Bereich Soziale Arbeit. Auch werden wichtige Grundbegriffe in einer verständlichen Art und Weise erklärt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Theorie-Praxis-Bezug ist zu wenig, 10. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Lehrbuch Ethik: Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven (Studienmodule Soziale Arbeit) (Taschenbuch)
Das Buch ist meiner Meinung nach nicht so leicht verständlich. Es fehlen Beispiele und der Bezug zur Praxis. Außerdem gibt es nur ein Kapitel zu Ethik, die anderen beziehen sich größtenteils auf die Menschenrechte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Lehrbuch Ethik: Grundlagen, Problemfelder und Perspektiven (Studienmodule Soziale Arbeit)
EUR 16,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen