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Cyberanthropology
Format: BroschiertÄndern
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2011
Dieses Buch hat meine ursprüngliche Auffassung, Cyberanthropology beträfe nur Gruppen wie Computerspieler oder Informatiker, nachhaltig korrigiert. Es verdeutlicht eindrucksvoll, wie stark unsere Lebenswelt von vor einigen Jahren noch futuristisch anmutenden Technologien bereits durchdrungen ist. Der Autor schafft es, die Wechselwirkungen zwischen unserem Ästhetikempfinden, den von verschiedenen Medien geprägten sowie in ihnen ausgedrückten Zukunftsvorstellungen und der tatsächlichen Entwicklung neuer Technologien aufzuzeigen. Das Buch ist einfach nachvollziehbar geschrieben und schafft es gleichzeitig eine Vorstellung über die komplexen Zusammenhänge der Thematik zu liefern.
Sehr informativ und auch ohne Vorwissen verständlich. Sehr empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2011
Mir wurde dieses Buch empfohlen. Obwohl ich mich mit dieser Thematik bis dato noch nicht auseinandergesetzt hatte, inspierte es mich von der ersten Seite an, da es gut und vor allem verständlich geschrieben ist!
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am 17. Juni 2015
Bei Anthropologie bzw. Ethnologie denkt man ja erstmal an gut situierte, überdurchschnittlich gebildete Herren, die mit Rucksack und Tropenhelm durch entlegene Gebiete der Erde streifen auf der Suche nach unentdeckten oder zumindest noch nicht allzu genau erforschten „Urvölkern“. Nun, natürlich gibt es da nach wie vor natürliches Unentdecktes, aber die Welt hat sich weitergedreht. Und hier kommt auch schon „Cyber“ ins Spiel. Denn auch virtuelle Welten zwingen die „Bewohner“ (wie z. B. Teilnehmer von Online-Spielen) zu einem zwischenmenschlichen Miteinander, zu alltäglichen Tätigkeiten wie Geld verdienen, Häuser bauen, usw., also miteinander zu „leben“. Klingt viel zu spacig? Mitnichten. Denn sich in virtuellen Welten aufzuhalten wird immer normaler, geradezu eine neue Realität. Schier unzählige Teilnehmern sind täglich weltweit online und somit miteinander verbunden. Und es werden immer mehr. Und eben diese Online-Spezies kann man ethnologisch betrachten. Aber es sind nicht nur Computerspiele, um die es hier geht. Die Forschung und Technik entwickelt sich immer weiter, und dies hat auch Auswirkungen auf das tägliche Leben. Die meisten Haushalte bei uns verfügen mittlerweile über einen eigenen PC, fast jeder hat schon einmal im Internet eingekauft, Roboter angeln bestellte Waren aus Regalen von Lagerhäusern, die teilweise schon von Testdrohnen ausgeliefert werden. Hochtechnisierte Prothesen ersetzen verlorene Gliedmaßen, fortschrittliche Automobile machen das Fahren immer komfortabler, die meisten von uns haben sich schon mal von einem Navi den Weg weisen lassen, und natürlich ist die Technologie auch in Film und Literatur schon lange ein großes Thema. Und das alles spielt eine Rolle in unserer Interaktion miteinander. Es scheint gebaut und entwickelt zu werden, was im Bereich des Möglichen ist. Wenn es nun der eine oder andere mit der Angst zu tun bekommt – das ist nicht nötig. Entwicklung ist nun mal der Lauf der Dinge. Vor 20 Jahren hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass wir heute fast alle mit einem Smartphone herumlaufen. Doch mittlerweile ist das völlig normal. Man muss sich nur mit dem Thema auseinandersetzen, und die neue Welt erscheint einem gleich nicht mehr so fremdartig und unwirklich. Dem Autor Alexander Knorr merkt man seine Lehrtätigkeit an – im positiven Sinne. Er ist in der Lage, den Leser zu fesseln und zu begeistern und die Thematik so zu erklären, dass auch solche folgen können, die (noch) keine Fachkundigen sind. Ein spannendes Forschungsfeld, über das man gern noch mehr erfahren möchte!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. September 2011
Ein tolles Buch, das mich sofort begeistert hat! Das aufgegriffene Thema wird unter interessanten Blickpunkten widergespiegelt und ist dabei auch dem Laien verständlich. Ich werde es auf jeden Fall weiteremfpehlen!
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