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5.0 von 5 Sternen Die Geschichte steht Kopf
Wenn die Geschichte einmal geschrieben ist fällt es schwer diese nachträglich
nochmals zu ändern bzw. zu korrigieren. Dies kann man immer wieder hören und lesen.
Mann sollte sich nicht zu sehr an alte Vorstellungen klammern, dies wäre zu naiv.

Das Buch war sehr interessant und ich habe es auch sehr schnell durchgelesen.
Vor 4 Monaten von Andreas Janko veröffentlicht

versus
51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen
Ein genialer Titel, der neugierig macht und vermittelt, wovon das Buch handelt: Von Kontakten zwischen Asien, Europa und Amerika, lange bevor besagter Genuese die neue Welt für Spanien entdeckte. Aber hält der Inhalt, was der Titel verspricht? Dazu gleich mehr.
Grundsätzlich ist es erfrischend, wenn engagierte Laien ein Gebiet unvoreingenommen...
Veröffentlicht am 10. Mai 2004 von Frankypistor


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51 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 10. Mai 2004
Von 
Frankypistor "frankypistor" (Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Ein genialer Titel, der neugierig macht und vermittelt, wovon das Buch handelt: Von Kontakten zwischen Asien, Europa und Amerika, lange bevor besagter Genuese die neue Welt für Spanien entdeckte. Aber hält der Inhalt, was der Titel verspricht? Dazu gleich mehr.
Grundsätzlich ist es erfrischend, wenn engagierte Laien ein Gebiet unvoreingenommen analysieren und den Mut zu Hypothesen haben, deren Kühnheit die Fachwelt in ihrem Bemühen, stets am Gesicherten zu kleben, niemals aufbringen würde. Emsige Recherche ist denn auch die Stärke des Buches. Ich wusste z.B. nicht, dass es an einer Stelle in Amerika, in Comalcalco (Mexiko) Pyramiden in einer Ziegelbauweise gibt, die an antike Bauten erinnert, und dass vor der Küste Brasiliens griechische Amphoren gefunden wurden. Dazu kommen bekanntere, wenn auch nicht weniger verblüffende Abbildungen wie die des römisch anmutenden Terrakottaköpfchens oder der Waldseemüllerkarte, die bereits 1507 den damals noch lange nicht erforschten Umriss ganz Südamerikas zeigt. Soweit die Fakten.
Doch zwischen dem Zusammentragen von Material und seiner phantasievollen Deutung sollte die wissenschaftlich-kritische Analyse stehen - zumindest kann man das von einem doppelten Ingenieur erwarten. Und da hapert es gewaltig, denn die Fabulierlust treibt den Autor dazu, immer neue Fässer aufzumachen, aus denen er absonderliche Theorien zu Tage fördert - gestützt auf so unterschiedliche Quellen wie die „Gartenlaube", Spektrum der Wissenschaft oder obskure Trierer Hausinschriften. Hier eine Essenz:
Unsere antike Geschichte gab es nicht, sie wurde im 14. Jh. von der „römischen Papstkirche" erfunden. Auch die Römer existierten nicht, ebenso wenig wie die Germanen, eigentlich waren alles Kelten. Der Limes war keine Grenzbefestigung, sondern eine mautpflichtige Straße und Rom das Trümmerfeld einer „relativ unbedeutenden antiken Stadt", in der man daher „kaum römische Bauten trifft" (sollte der Autor das Kolosseum übersehen haben?). In diesem Ort, der „erst jetzt Rom genannt wurde" (eine laut Zillmer häufige Bezeichnung, schließlich gibt es ja auch auf Gotland ein Dorf namens Roma), nistete sich besagte Papstkirche auf der Suche nach Legitimation ein. Anschließend machten sich diensteifrige Mönche daran, das Latein zu erfinden, zusammen mit den modernen Volkssprachen wie Italienisch, Deutsch, Spanisch oder Englisch, denn der gemeine Mann verständigte sich bis dahin auf Keltisch...
Was das mit Amerika zu tun hat? Verstehe ich auch nicht, aber dafür erfahren wir, dass die Mayasprache engstens mit Plattdänisch verwandt ist - illustriert an Beispielen wie „Halts Maul" oder „Ich muss mal".
Die euphorische Haltung des Autors seinen eigenen Theorien gegenüber (während er die bisherige Geschichtsschreibung äußerst kritisch abklopft), verwickelt ihn häufig in Widersprüche: So nahmen auf S. 139 die Druiden „die neuen christlichen Ideen freundlich auf", während 7 Seiten zuvor noch von „180 Büchern der Druiden" berichtet wird, die Patrick als erster Missionar verbrannt habe, „bis am Ende sämtliche Überreste des druidischen Aberglaubens völlig vernichtet waren". Dass die angebliche indianische Darstellung eines Bischofs (Umriss eines Mannes mit Stab, S. 267) deutlich einen erigierten Penis zeigt, stört Zillmer ebenso wenig wie die Notwendigkeit, zur Stützung seiner Theorien auf der Waldseemüller-Weltkarte (Foto 94) das mit „S" markierte Südamerika offensichtlich völlig falsch einzutragen. (Die oben erwähnte eigentliche Sensation der Karte würde mit dieser Deutung übrigens wieder aufgehoben).
Und jetzt mein Urteil?
Das Buch ist - samt seiner Literatursammlung - eine Fundgrube, in der sich Fakten und Fiktion unterschiedslos vermengt finden. Die präkolumbianische Entdeckung Amerikas ist durch die Wikingerfunde in Kanada seit Jahrzehnten bewiesen und die Indizien dafür, dass es schon früher Kontakte gab, sind schwerwiegend. Die dafür wirklich stichhaltigen Argumente herauszufiltern, hätte der Verheißung des Titels entsprochen und das Buch zu einem wissenschaftlichen Werk gemacht. So gehen die guten Argumente und die spannenden Aussagen zu früheren Klimawechseln in einem Wust von Mutmaßungen und Behauptungen unter. Ein zu Denkanstößen anregendes Buch, bei dem aber weniger mehr gewesen wäre.
Frankypistor
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht ernstzunehmendes Phantasie-Geschreibsel, 15. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Selten so viel Unwissenheit und Dummheit auf einmal erlebt - und das schon im ersten Kapitel. Megalithbauten wurden von Kelten errichtet und diese wiederum waren Iren ???!!! Der gute Mann hat keinerlei Ahnung von Archäologie und dabei wäre das Thema so interessant gewesen. Es geht munter dahin ohne jegliche Struktur sodass mir das Weiterlesen verging.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Ich habe eine große Bibliothek, aber dieses Buch ist das erste und einzige, das ich nach dreissig Seiten und weiterem Hineinlesen direkt in den Papierkorb befördert habe. Der sensationslüsterne Autor wühlt in fast vierhundert Büchern, die ich zum Teil selber gelesen habe, um Textstellen, die ihm interessant erscheinen, herauszufiltern und im BILD-Zeitungsstil dem staunenden Publikum zu offerieren. Er leistet absolut keine eigene wissenschaftliche Arbeit und ist sogar populärwissenschaftlich viel zu oberflächlich, wirr und ungenießbar. Ein pseudowissenschaftliches Buch, um schnelles Geld zu machen.
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3.0 von 5 Sternen Unglaublich viele neue Daten, 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Für Anfänger, die sich mit Geschichte beschäftigen wollen, ist dieses Buch mit seiner Datenfülle leicht eine Überforderung. Für den erfahrenen Altertums-Historiker dagegen ist das Buch mit seinen vielen neuen Daten wie ein Paradies. Hier sind einige der Grundaussagen:
-- der Klimawandel mit einer Kleinen Eiszeit und einer Warmzeit wiederholt sich in einem Zyklus von 1500 Jahren
-- Völkerwanderungen von Nord nach Süd wegen einer Kleinen Eiszeit kommen also alle 1500 Jahre vor
-- in der Warmzeit sind jeweils die Nordpassagen offen und die Kelten und Wikinger sind durch die offenen Nordpassagen schon bis Süd-"Amerika" und nach Asien gereist
-- in eine der Warmzeiten fällt die Epoche der Megalithkultur mit ihren Stonehenge-Bauten, Steintischen und Hinkelsteinen, die schon die ganze Erde mit Europa und "Amerika" umfasste
-- die Wasserspiegel des Mittelmeers und des Schwarzen Meers waren früher viel tiefer und nach dem Bruch der Landbrücke bei Gibraltar kam dann die grosse Flut ins Mittelmeer und schliesslich auch in Schwarze Meer, nur der Zeitpunkt ist umstritten
-- die Seevölker-Invasion aus Nordeuropa im Mittelmeerraum kann jedenfalls erst mit dem gefluteten Mittelmeer stattgefunden haben - viele Megalithbauten und auch alte, ägyptische Bauwerke liegen heute auf dem Meeresgrund des Mittelmeers
-- es liegen Hinweise für einen Asteroideneinschlag im Nordmeer vor, der nicht nur einen Mega-Tsunami bewirkte, sondern der auch die Erdkruste etwas "verbog", so dass die Erdkruste ein neues Gleichgewicht finden musste, wodurch gigantische Senkungen und Hebungen entstanden: Die Nordseesteppe mit der Doggerbank ging verloren, die Grönlandbrücke ging verloren, die Bering-Passage ging verloren etc.
-- allgemein ist eine Erhöhung des Meeresspiegels um 350m nicht nur durch das Abschmelzen der Eismassen zu erreichen, sondern da muss was "Grösseres" gewirkt haben, und ein unterirdischer Krater von 40km Durchmesser in der Barentsee erscheint mehr als nur verdächtig
-- Dürrezeiten im Mittelmeerraum liessen ganze Gegenden unfruchtbar werden und entvölkern
-- so kamen bei einer der Völkerwanderungen Nordeuropäer ins heutige Griechenland, und das Griechische ähnelt z.T. bis heute sehr dem Althochdeutschen, wie auch die griechischen Schriftzeichen den alten Runen ähnlich sind
-- die Kelten und Wikinger hatten eigene Navigationsinstrumente und segelten leicht bis nach "Amerika", eine Elite-Sprache der Maya ist heute noch wie das Angeliter Plattdeutsch (Region der Angeln bei Schleswig in Norddeutschland)
-- die Kelten waren in Peru die Viracochas, und die Inkas waren die Wikinger - es waren also schon lange vor Kolumbus weisse, bärtige Menschen in "Amerika", die in den Wandmalereien dann auch so dargestellt wurden und von den spanischen Chronisten dann auch so beschrieben werden
-- die Umweltkatastrophen in Europa zwischen 1300 und 1500 mit vielen Erdbeben vernichteten dann alle antiken Bauten, dazu kamen Heuschrecken und die Pest, und die Entvölkerung Europas nahm die Papst-Kirche zum Anlass, eine neue Geschichte Europas zu erfinden, Dokumente zu fälschen und die Zeitrechnung etwas auszudehnen, um "Ungläubige" als Barbaren und Analphabeten darzustellen
-- und mit dieser Papst-Diktatur durfte dann Kolumbus "Amerika" für die Kirche "neu entdecken", obwohl er eigentlich als Letzter kam.
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45 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt !, 7. Dezember 2005
Um es vorwegzunehmen, ich bin auch der festen Überzeugung das lange vor Kolumbus die Wikinger große Teile Nordamerikas erkundeten . Sogar das die Phönizier, Kelten und Chinesen, vielleicht auch noch Römer, Griechen und ein paar andere Amerika erreichten - warum auch nicht . Und ich denke auch, dass der Mensch schon deutlich vor 20-30.000 Jahren Amerika erreichte . Leider bedient der Autor meinen diesbezüglichen Wissensdurst nur mehr als leidlich . Gelegentlich nennt er ja mir unbekannte Fakten und neue Funde, führt diese aber kaum ausreichend aus, damit der Leser sie ausreichend bewerten kann . Andererseits disqualifiziert er sich mehrfach selbst in seiner Glaubwürdigkeit, wenn er qualifizierte Fälschungen als echt bezeichnet . Wenn man zuvor eines seiner anderen Bücher gelesen hat, hilft das auch nicht unbedingt den Autor für glaubwürdiger zu halten ... es hilft aber sein Werk einzuschätzen . Tatsächlich geht es kaum um die Entdeckungen Amerikas vor Kolumbus, sondern um des Autors eigene 'verwegenen' Theorien aus dem Spektrum der 'Intelligent Creation' . Dabei ist er in so vielen dermaßen widersprüchlich, dass man sich fragt, ob er selbst seine Bücher liest ! Erklärt er mal dass die Welt keine 10.000 Jahre alt ist, berichtet er schon ein paar Seiten weiter von archäologischen Funden mit einem Alter vielfachen Alter als diesem . Ja was denn nun ???
Eigentlich schade, man sieht der Autor hat sich hingesetzt und Faktenrecherche betrieben, er kann halbwegs gut schreiben, er hat ein gutes Thema ... die besten Vorraussetzungen für ein gutes Buch . Leider liegt ihm dann doch sein verbogenes Weltbild im Wege, ein tatsächlich gutes Buch zum Thema zu schreiben . Dazu kommt, das kaum ein Zentel des Buches wirklich mit der Entdeckung Amerikas zu tun hat . Nachdem schon die Hälfte mit seinen kreationistischen Theorien zu tun hat, handelt der Rest vor allem davon die gesamte bekannte Geschichte zu verleugnen . Nach Zillmer gab es keine Römer oder Germanen, alles waren nur Kelten oder Griechen . Nicht nur das Mittelalter fiel aus, auch Rom gab es nie - was man in Rom sieht sei ein päpstliche Fälschung, bzw. griechisch . Wer z.B. mal in der Türkei war und sich dort alte Ruinen ansah, kann schnell lernen griechische von römischen zu Unterscheiden . Dr.Zillmer kann das nicht - man fragt sich beim lesen, woher hat der Mann seinen Doktor ? Von der 'Universidat La Plata' ?? Geschichte wie wir sie heute kennen sei eine Erfindung des (bösen) Papsttums ... an keiner Stelle erklärt aber der Autor, warum islamische, jüdische oder chinesische Autoren und Historiker die 'Papsttum-Geschichte' in vielen Eckdaten unterstützen ? Es hinkt und hakt in jeder Ecke . Anderes Beispiel . Der Limes war für ihn eine mautpflichtige Straße . Natürlich, warum sollte auch mitten in Keltenland eine Mauer stehen ?! Denn wenn es nur Kelten, aber keine Germanen und Römer gibt, dann gibt es auch keine zu bewachende Grenze - so Zillmer . Klar - geradezu entwaffnende Logik, wenn sie nicht absolut faktenfrei wäre . So geht das ganze Buch . Kleingeister mag es beeindrucken, Bibeltreue und Altgläubige werden sich erleichtert bestätigt fühlen (wobei Zillmer mit einer offenkundigen Vatikanfeindlichkeit hier in sich recht widersprüchlich ist), wer aber schon viele Sachbücher zu der Thematik gelesen hat, wird sich nur eins fragen 'Warum tue ich mir dies an !'
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5.0 von 5 Sternen Die Geschichte steht Kopf, 18. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Wenn die Geschichte einmal geschrieben ist fällt es schwer diese nachträglich
nochmals zu ändern bzw. zu korrigieren. Dies kann man immer wieder hören und lesen.
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues von den "Roten Brüdern", 6. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Verwechselt Zillmer-Kritiker "Dirkiboy" möglicherweise die amerikanischen Ureinwohner mit den Indianern und die Wikinger mit den Kelten? Einem Bericht des Wissenschaftsmagazins SCIENCE zufolge wurden im arktischen Sibirien, ca. 500 km jenseits des Polarkreises, Reste menschlicher Besiedlung entdeckt, deren Alter auf mehr als 30.000 Jahre geschätzt wurde. Gefundene Waffen- und Werkzeuge wiesen eine überraschende Ähnlichkeit mit jenen der 15-17000 Jahre alten sog. Clovis-Kultur auf, deren Zeugnisse man in Alaska fand. Forschungen im Zusammenhang mit dem Sensationsfund des Kennwick-Menschen, dessen Skelett bekanntlich weniger Ähnlichkeit mit den gemeinhin angenommenen Ureinwohnern Amerikas, den Indianern, als vielmehr mit jenem "kaukasischen" Menschentypus aufwies, den man auch als "(nord)europäisch" bezeichnen könnte, ergaben gleichsam am Rande, daß eine auffallende Identität zwischen der Clovis-Kultur und jener des zur Cro-Magnon-Rasse gezählten "Solutren-Menschen" der europäischen Westküste besteht, deren Nachfahren mitunter in den sog. "Eskimos" (Innuit) und Lappen vermutet werden. 20000-17000 v. Chr. herrschte bis nach Südfrankreich hinunter Eiszeit. An der Packeisgrenze entlang war so, selbst mit Robbenhaut-Kanus, die Wanderung nach Nordamerika möglich. Von Sitting Bull und Crazy Horse ist überliefert, daß sie blauäugig und braunhaarig gewesen seien. Auf seltsam anmutende Übereinstimmungen zwischen dem Volksglauben der Indianer und Germanen machte übrigens schon in den 1930er Jahren der Frühgeschichtsforscher Hanns Fischer aufmerksam.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kreationismus trifft auf Verschwörungstheorie, 24. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Wenn der Autor das Buch nicht als wissenschaftlich verkaufen würde, sondern als Unterhaltungsliteratur, könnte man als Leser wenigstens lachen. Aber auch dann erreicht er weder den Stil noch die Tiefe der Recherchen der Werke Dan Browns. In diesem Buch trifft Kreationismus auf Verschwörungstheorie auf Ignoranz. Es ist das erste Mal, dass ich ein Buch in den Müll werfe.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geschichtsunterricht, 3. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Zillmer haut ein prall gefülltes Geschichtsbuch um die Ohren. Ich habe mich immer wieder beim Schnelllesen erwischt und auch schon mal mehrere Seiten überschlagen, ehrlich gesagt sogar ohne das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Trotzdem: Zillmer muss ja nicht in allen Punkten Recht haben. Wenn nur mehr als die Hälfte stimmt, dann wäre es schlimm genug, wie man uns an der Nase herumführt. Das, was mich eigentlich interessierte, habe ich mit großem Interesse gelesen. Ich kann vielen wesentlichen Schlussfolgerungen folgen, wo ich mich frage, ob die Fachwelt diese wohl aufgreift. Bestimmt will niemand das Gesicht verlieren. Eines steht für mich fest: Wenn ich Kinder in der Schule habe, dann werde ich denen zu der gegebenen Zeit das Buch als alternative Lektüre geben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über Funde und Geschichtsschreibung, 2. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien (Gebundene Ausgabe)
Sehr ausführliche Recherchen. Aus historischen Funden und verschiedenen Dokumenten werden allerdings Schlussfolgerungen
gezogen, die für einen normal an der Schule historisch-gebildeten Menschen sehr außergewöhnlich sind - aber im Kontext
mittelalterlicher Machtpolitik durchaus schlüssig sind. Es ist sehr schwer zu beurteilen, wieviel Macht die römische Papstkirche
tatsächlich hatte, um bestimmte Fakten in der Vergessenheit zu versenken incl. Zeitberechnung...Klimaveränderungen vor über 1000 Jahren lassen sich heute noch nachweisen. Es wird richtig nachgewiesen, dass vor Kolumbus bereits viele Europäer nach Amerika kamen, deren Spuren aber nicht so richtig in unser Welt- und Geschichtsbild hereinpassen wollen. Die Sprach- und Steinforschung ist nicht so leicht nachzuvollziehen, wenn man sich mit Sprachen nicht auskennt. Das Hauptproblem ist klar,
dass wir nur eine beherrschende Geschichtsschreibung kennen, aber nicht die der Phönizier, Kelten und Germanen/Wikinger.
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