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am 1. Juni 2014
Fehlendes Wissen in Literatur und Musik machen einen Kulturbanausen – aber vom Tanzen braucht heute keiner mehr Ahnung zu haben! Dabei galten Tanzkenntnisse bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein als Voraussetzung für gesellschaftlichen Aufstieg. Doch geht heute einer Gemeinde das Geld aus, fällt der Tanz als erstes Weg.

Dorion Weickmann ist überzeugt: Dem Tanz mangelt es nicht an Reichweite, aber an Reputation! Diese Tatsache nimmt sie zum Anlass, Interessierten und Unwissenden die Hintergründe der Bewegungskunst darzustellen. Dabei vertieft sie das Thema in all seinen Aspekten und liefert einen Abriss seiner Geschichte von den urzeitlichen Anfängen in kultischer Bedeutung und Tanzdarstellungen in eiszeitlichen Höhlen, bis hin zur bunten Multimediawelt, wo uns Tanz im täglichen Leben begegnet: Im Kino, in der Werbung und auf der Straße.

Der kommunikative Aspekt, den der Titel erwarten lässt, beschränkt sich auf die Erwähnung der Pantomime, die Darstellung von Charakteren und Tätigkeiten durch körperlichem Ausdruck. Der Vorhang fällt schließlich mit einem Blick auf die neuronalen Vorgänge: Den Tanz im Kopf, und die Verknüpfung von Motorik und Sprach-Arealen.

Die Befreiuung des Geistes, das nach außen Tragen des Innenlebens, wird im Rampenlicht des Buchs kontrastreich beleuchtet, doch auch die politischen und gesellschaftlichen Hintergründe der Tanzgeschichte werden in einer klaren Gliederung thematisiert. Die Epochen drücken der »Ursprache« ihren eigenen Stempel auf: Von der christlichen Leibfeindlichkeit und »Verteufelung« des Körperlichen, über die systematische Entsinnlichung und Schablonisierung der Tänze im Mittelalter, bis hin zum Ruf und Beruf des Tänzers unserer heutigen Welt.

Unter den Wegbereitern der Moderne begleitet der Leser den skandalösen »Faun« von Vaslav Nijinsky ebenso wie Gret Paluccas Lehrerin Mary Wigman, oder die Größen Pina Bausch, Merce Cunningham und William Forsythe. Die Lektüre lohnt sich für Tanzfreunde, die sich für die Hintergründe interessieren oder für historisch Begeisterte, die sich mit Kulten, Kulturen und Gesellschaften befassen.

Nach Dorion Weickmann ist der Tanz die zugänglichste aller Künste – sie spricht alle Sinne zugleich an und jedermann verfügt bereits über das Instrument und das Handwerkszeug. Tanz ist also eine Sprache, die von jedem erlernt werden kann!
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am 9. November 2012
Eigentlich interessiere ich mich gar nicht für Tanz.
Aber die ersten Sätze haben genügt, um mich davon zu überzeugen, dass das ein schweres Versäumnis ist.
Der Autorin gelingt es, mit Schwung und klugem Enthusiasmus einen Bogen zu schlagen von den ersten Höhlenzeichnungen, auf denen schon Tanzende abgebildet sind, bis hin zum "Clash of (Dance) Cultures" der Gegenwart. Was in Kopf und Körper passiert, wenn wir tanzen, aber auch, was der Tanz in früheren und außereuropäischen Gesellschaften bedeutet, erzählt Weickmann ebenso verständlich wie anschaulich.
Ein fabelhaftes und sagenhaft inspirierendes Buch, das seinem Titel alle Ehre macht.
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am 28. Juli 2013
Habe dieses Buch meinem Tanzmariechen geschenkt und sie hat es mit voller Begeisterung gelesen.
Für jeden Tänzer zu empfehlen. TOP
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am 28. November 2013
Der Titel sprach mich zum Kauf an. Die Einleitung begeisterte mich. Zwischendrin etwas langatmig, jedoch hintergründlich gesehen interessant und fesselnd. Ein historischer Streifzug des Tanzen im europäischen Raum. Von den Tänzen aus der Höhlenmalerei über Verbote des Tanzen durch die Kirche, die Wiedereinführung übers Ballett und schließlich der freie Tanz übers Tanztheater bis hin zur heutigen zeitgenössischen Tanz. Die Autorin betrachtet diese Entwiklung auch kritisch und stellt die unterdrückten und letztendlcih vergessenen Ritualtänze, welche in anderen Kulturen zum täglichen Leben gehören, in Frage.
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