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Kundenrezensionen

12
4,3 von 5 Sternen
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48 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein heikles Thema, zudem ein Thema über das man über 60 Jahre nach Kriegsende lange nicht gesprochen hat. Es wurde wohl totgeschwiegen aber es war nicht aus der Welt. Mittlerweile haben sich viele Deutsche Frauen aus der damaligen Zeit gemeldet und mit Ihren Berichten die Diskussion angefacht, ob solche Verbrechen ungesühnt und unbeweint sein dürfen. Das Buch WARUM WAR ICH BLOSS EIN MÄDCHEN dürfte schockieren und traumatisieren, denn was Gabi Köpp hier schreibt ist unschön und beschämend.

Ich muss zugeben, ich habe mich ein wenig gedrückt vor dem lesen dieses Buches, doch nun ist es aufgeschlagen WARUM WAR ICH BLOSS EIN MÄDCHEN thematisiert die Vergewaltigungen der Deutschen Frauen nach der Niederlage der Deutschen Armee 1945 und was damals geschah spottet jeder Beschreibung.

Wir wollen nicht aufrechnen und nicht anklagen, denn Verbrechen gab es auf allen Seiten, aber darüber sprechen und schreiben sollte man schon. Dieses Buch ist keine Aufrechnung oder Abrechnung, es ist wie ein stummer Schrei, welcher Gehör verlangt.

So manches Mal ist die Sprache des Buches kindlich und unbeholfen, hat sich Gabi Köpp doch das was ihr da widerfuhr in einem Tagebuch von der Seele schreiben wollen. Vieles deutet sie nur an und gibt nicht preis wie widerlich mit ihr tatsächlich umgegangen wurde.

Das diese ominöse Frau W. sie mehrfach an die Russen verriet und sie als williges Opfer vorschob, mutet zynisch an und lässt tief blicken. Entsetzt musste ich lesen wie Gabi Köpp mehrfach und unter Billigung der eigenen Mitgefangenen vergewaltigt wurde, alles nach dem Credo, lieber die als wir.

Das Nachwort von Dr. Birgit Beck - Heppner versucht sich in einer Analyse der Umstände, dass seit 2002 Vergewaltigung ein Kriegsverbrechen ist mutet wie ein Witz an, dies dürften wohl über 60 Jahre nach Kriegsende Männer entschieden haben. Würden Sie die betroffenen Frauen fragen, wäre es seit Jahrhunderten ein Verbrechen.

Ein schlichtes Buch mit einer großen Wahrheit.

Empfehlenswert!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Meine Meinung:
Natürlich gibt es viele Bücher zu diesem ernsten Thema und doch bin ich der Meinung, dass jedes einzelne es wert ist, gelesen zu werden.
Gabi Köpp berichtet hier ihre schreckliche und dramatische Erfahrung im Alter von 15 Jahren. Nachdem sie lange Zeit diese Erinnerung verdrängt hat, bedient sie sich der Hilfe ihres Tagebuchs und berichtet noch einmal als Zeitzeuge über ihre 14 tägige Flucht, bei der sie völlig auf sich allein gestellt war und das schlimmste das ihr wiederfahren konnte, erlebte.
Sie suchte Schutz auf einem Gehöft bei anderen Frauen und genau diese wurden ihr zum Verhängnis. Gabi wird in ihren jungen Jahren vergewaltigt, verraten von den Frauen, bei denen sie in ihrer kindlichen Angst Hilfe suchte!
Deutlich kann man Gabis Schmerz und Angst vor allem aber ihre Wut und Enttäuschung spüren, und dass macht es umso schwerer weiterzulesen.
Lange wurde über dieses Thema geschwiegen doch Gabi Köpp bricht dieses Schweigen und erzählt von den Vergewaltigungen der deutschen Frauen.
Oft habe ich den Kopf geschüttelt, weil mich das Gelesene fassungslos machte, die Berichte über die immer wieder erlebten Vergewaltigungen und der grausame Verrat der anderen Frauen!
Oder aber auch das Wissen, dass der Tag an dem Auschwitz befreit wurde, für Gabi der Tag wurde, an dem ihr Martyrium begann.
Zwischendurch findet der Leser im Buch Fotos und Aufzeichnungen, die das Buch noch interessanter machen. Die Erzählungen wechseln oft zwischen Gegenwarts- und Vergangenheitsform.
Die Erzählungen enden nach 14 Tagen recht abrupt und im Anschluss befinden sich noch ein Nachwort von Dr. Birgit Beck-Heppner.
Der Schreibstil an sich ist sehr fließend aber auch emotional. Die 157 Seiten lassen sich recht schnell lesen, allerdings brauchte ich immer wieder etwas Zeit um Gelesenes zu verarbeiten.

Fazit:
Es ist sehr schwer für mich diesem Buch gerecht zu werden da es ein sehr sensibles und ernstes Thema behandelt. Es geht auch nicht um Schuldzuweisungen oder Verurteilungen und doch klagt es auf seine Art und Weise an. Mich hat es emotional sehr beschäftigt und vieles regt noch im Nachhinein, ein paar Tage später, zum Nachdenken an.
Aufgrund der klaren und unverblümten Erzählung ist dieses Buch vielleicht nicht für jeden geeignet, vor allem aber nicht für Leser, die mit diesem Thema emotional nicht zurechtkommen.
© Michaela Gutowsky
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2013
Dieses Buch,hat mich in meine eigenen ähnlichen Erlebnisse zurückversetzt.Ich habe das Buch sehr oft aus der Hand gelegt,
um mich von meinen tränenreichen Ausbrüchen zu erholen,auch im Moment habe ich zu kämpfen.
1935 geboren,haben wir, vier Geschwister (Bruder 12,ich 10,meine Schwester 8 und mein jüngster Bruder 6 Jahre alt )1945 zig mal die Vergewaltigung unserer
geliebten Mutti ansehen müssen,ich habe ihre Schreie noch im Ohr,um dann selber meine eigenen Schreie ,aus dem gleichen
Grund hören zu müssen.Das noch dramatischere Übel ,zerbrach fast mein Herz und meine soooooo sensible Kinderseele,als meine Mutti ganz kurz danach starb. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes mutterseelenallein.Mein Vater war in russischer Gefangenschaft. Ja und wie die Autorin,bin auch ich in Schneidemühl geboren,das berührt sehr
Es tut mir leid,meine Erlebnisse haben mit Rezension nicht so viel zu tun.
Die Lieferung ging sehr schnell,alles super,immer wieder gerne.Für Leute,die an der damaligen zeit interessiert sind,ist
dieses Buch sehr empfehlenswert .Danke,sagt Helga K.,78 Jahre, aus Neustadt-Glewe. 5 Sterne.
Das Buch ,,Frau komm",habe ich noch nicht gelesen,es geht noch nicht.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. April 2010
Teilweise unglaublich schockierende Erzählung, jeder von uns sollte über diese schrecklicht Zeit bescheid wissen, war nach zwei Tagen fertig, weil ich nicht zu lesen aufhören konnte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2011
Ein Buch das einen zwingt sich mit dem was geschehen ist außeinander zusetzen. Die Geschichte dieser Frau steht stellvertretend für all die Frauen die das gleiche Schicksal der Vergewaltigung in der Nachkriegszeit erleiden mussen. Der Gesellschaftlichezwang des verschweigens der Tat und ebenso die Tatsache das die Täter ungestraft davon kommen muss schrecklich gewesen sein. Dieses Buch lässt einen emotional nicht los, man kann danach nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2014
sehr gut geschrieben, solche Bücher müsste man als Pflichtlektüre in den Schulen bearbeiten wahnsinn, was Menschen aushalten können Hätte gern, ein Anschlussbuch, wie die Familie danach wirklich weitergelebt hat
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Im Gegensatz zu Anonyma, "Eine Frau in Berlin", hat die Autorin in diesem Buch die Situationen meißt nur umschrieben oder mit einem Nebensatz abgetan. Trotzdem kommt die Tragik ihrer Erlebnisse immer klar durch. Sie verurteilt nicht, sondern beschreibt ganz sachlich. Dies ist in Anbetracht des erlittenen Leides sehr ergreifend.
Ein beeindruckendes Buch, dass gerade von der Einfachheit der Sprache sehr profitiert. Um so erstaunlicher, da das Buch ja in einigem Abstand zum Erlebten geschrieben wurde.
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2011
Bloß gut, daß das Nachwort dem Leser erklärt, was er zu denken hat. Nämlich sinngemäß: Deutsche waren damals nie unschuldig. Weitere Stichworte sind Holocaust, Überfall, 6 Millionen und als Krönung die Nürnberger Prozesse als Musterbeispiel für Gerechtigkeit: Die Sieger sitzen über die Besiegten zu Gericht, sie sind Ankläger und Richter zugleich, sprechen selbst das Urteil (die Besiegten sind an allem Schuld) und vollstrecken es anschließend auch gleich noch selbst, ganz demokratisch natürlich. Die Zahlen der Vergewaltigungen wird bezweifelt, ganz nach dem Muster der Opferzahlen von Dresden. Aus 250000 Toten sind heute 25000 geworden. In ein paar Jahren werden es wohl nur noch 2500 sein. Für diese latente unterschwellige Verharmlosung der Verbrechen der Roten Armee (die russischen Soldaten waren traumatisiert und konnten gar nichts dafür) würde ich mich gerade als Frau schämen. Dieses Nachwort hätte meiner Meinung nach auch die SED nicht besser geschrieben. In der DDR wurde gelehrt, die ruhmreichen Sowjetsoldaten haben Ostpreußen befreit und gulaschkanonenweise Essen an die deutschen Kinder verteilt. Allerdings war die DDR ja auch russisch besetzt und die Sieger haben ihre Geschichte in die Lehrbücher diktiert. Aber wer diktiert heute noch, oder besser: Wer läßt sich heute noch diktieren und warum?
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am 13. August 2015
Hab das Buch einer Freundin geschenkt. Sie meint, es ist krass beschrieben, was damals passierte. Aber es liest sich nicht sehr gut.
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am 16. Mai 2015
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen !!! Man fühlt und leidet mit der 13 Jährigen Gabi Köpp mit !
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