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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2013
Ich habe mich aus eigenem Interesse mit einer Mitstudentin mit dem Thema der abiogenen Erdöl- / Erdgasentstehung auseinander gesetzt, da dieses Thema in unserem Studium keine Relevanz hatte und zumindest das Potenzial hatte, neue Denkanstöße zu vermitteln.
Leider waren wir entsetzt, dass die Theorie durch einige Vertreter bzw. Autoren so schlecht umgesetzt wird, da wir uns auf durchaus gut durchdachte Argumente gefreut haben.
Das Buch von Hrn. Zillmer hat leider mehrere Nachteile, um wissenschaftlich damit argumentieren zu können.

Für ein so wichtiges Thema hätte er als einer der wenigen deutschen Autoren ein weniger populärwissenschaftliches und leider auch verschwörungstheoretisch anmutendes Buch verfassen sollen. So überzeugt er Wissenschaftler zumindest nicht.

Nur wenige Beispiele:
Auf S. 29 wird im untersten Abschnitt auf den Geologen W. Rjabow verwiesen, der leider in den Quellen nicht auftaucht, weswegen man seine Werke und Arbeiten weder finden, noch nachvollziehen kann.
Auf S. 39 wird die Quelle Aculus/Delano angegeben. Auch im Quellverweis ist diese Quelle zu finden. Nur leider nicht im Internet, da der gute Herr ARCULUS heißt.
Mehrfach betont Hr. Zillmer im Buch, dass abiotisches Methan von den Vertretern der konventionellen Theorie nicht anerkannt wird. Leider ist dies falsch. Bereits am Anfang meines Studiums lernten wir Methan als abiotisches und biotisches Gas kennen. Angezweifelt wird nur die Menge und dass abiotisch ÖL (!) gebildet werden kann.
Leider zieht sich auch Methan durch das ganze Buch hindurch. Dass der Schritt zum Öl ein weitaus komplexerer ist, geht zwischendurch fast verloren. Methan ist in keiner Weise mit Öl gleichzusetzen und es ist schade, dass die Theorie, bei der es vor allem um die Entstehung von Öl und Gas geht, nur auf Methan basiert.
In einem Interview und im Buch behauptet Hr. Zillmer, dass es dem russischen Wissenschaftler Professor Vladimir Kutcherov gelungen sei, Erdöl abiotisch herzustellen. Dieser sagt selbst in einem Interview, dass dies noch nicht gelungen ist, aber ein Gemisch aus Kohlenwasserstoffen sei der erste Schritt gewesen. Es ist eine Lüge zu behaupten, es sei abiotisch gelungen Öl herzustellen und hat uns schließlich die Lust an diesem Buch genommen.

Auf S. 29-30 beschreibt Hr. Zillmer einen Verschiebungsprozess zwischen Nowaja Semlja und der Halbinsel Taimyr mit dem Hinweis, dass diese Verschiebung (westl. Teil nach Norden, östl. Teil nach Süden) nur mit der Expansionstheorie erklärt werden kann. Dies ist nicht ganz korrekt. Die konventionelle Plattentektonik nennt dies eine Blatt- oder Transversalverschiebung (Transformstörung). Diesen Prozess gibt es demnach durchaus auch in der Plattentektonik und wird von vielen als logisch angesehen.

Auf S. 26, Abb. 9 wird eine Skizze verwendet, die so nicht existiert (zumindest keine Quellenangabe zum Bild), sondern die vermutlich selber auf Grund von Berichten (die Quellen sind angegeben) entworfen wurde mit dem Untertitel: Schnappschuss.
Eine solche Skizze, die eher an eine Kinderzeichnung erinnert sollte in einem solchen Zusammenhang nicht zur Beweisgrundlage heran gezogen werden. Sie hat in keiner Form zur Glaubwürdigkeit des Themas beigetragen.

Der Grundgedanke von Hr. Zillmer, eine andere Theorie dem Westen (Deutschland) näher zu bringen, die aufgrund von hauptsächlich russischen Originaltexten nur schwer Eingang findet, wird positiv angesehen. Die Umsetzung ist jedoch nicht auf einem wissenschaftlichen Niveau verwendbar, weswegen von diesem Buch an dieser Stelle abgeraten wird.
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40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 30. August 2011
Zillmer ist zurück, und wie (leider) auch bei seinen anderen Werken startet er mal wieder im Titel mit einer möglichst provokanten These, um welche er dann konfus aber selbstverliebt herum schreibt.

Man tut sich wirklich schwer, dem Buch bei der Lektüre etwas Positives abzugewinnen - nicht, weil der Autor eine kontroverse Ansicht zur Debatte stellt (davon lebt ja letztlich der wissenschaftliche Diskurs), sondern weil dieses Buch schlichtweg schlecht und höchst unwissenschaftlich geschrieben ist.

Der Autor schreibt konfus und verheddert sich in seinen Thesen - hierbei lässt er elementarste Grundsätze wissenschaftlicher Beweisführung völlig außer Acht. Eine Darstellung anhand von These und Antithese, bei klarer Kennzeichnung von Spekulation und Fakt, ist dem Autor völlig fremd.

Vielmehr geht es fröhlich von einem Thema zum nächsten, und egal ob die Evolutionslehre, die Gravitation oder die Geschichtswissenschaft, bei diesem Autor kriegen einfach alle ihr Fett weg. Zillmer steht (mal wieder) über allem, und fröhlich voranstolpernd versucht er wieder einmal Gott und der Welt zu "beweisen" (dieses Wort muss anhand seiner Argumentation wahrhaft in Anführungszeichen gesetzt werden), das alle außer ihm unwissende Deppen sind. Hinzu kommt noch, nicht weniger ärgerlich, die etwas sehr penetranten Verweise auf eigene Bücher.

Sicherlich: es ist für den Diskurs immer wichtig, kontroverse Meinungen zu publizieren - nur beschleicht einen bei der Lektüre von "Der Energie-Irrtum" das Gefühl, dass hier vom Autor einfach nur eine bereits vor Jahrzehnten publizierte These aufgegriffen wird, um sich erneut zu profilieren und gleichzeitig die Werbetrommel für seine anderen Werke zu rühren.

Alles in allem: albern und ärgerlich.
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35 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2010
Wohlwollend könnte man sagen, dass der reißerische Titel "der Energie-Irrtum, warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind" eigentlich nur der Köder ist. Anderenfalls müßte man dem Buch eine "Thema verfehlt, 6!" geben.

Und ich war auch versucht, Null Sterne zu geben. Denn:
- das eigentliche Thema ist im wesentlichen abgeschrieben aus einem anderen Buch (Thomas Gold,"The Deep Hot Biosphere")
- die Ausführungen sind teilweise so langatmig und verworren, dass man öfters ganze Seiten überspringen möchte
- es wird alles mögliche andere untergerührt, u.a. eine neue Gravitationstheorie und "warum Darwin irrte"
Am Ende ensteht der Eindruck, dass der Autor das Buch vor allem als Bühne seiner anderen vielen Publikationen nutzen will ("wie ich im meinem anderen Buch ... zeigen konnte").

Zurück zum Leit-Thema:
Es geht um eine Theorie, die im Kern aus den 30er Jahren stammt und alle paar Jahrzehnte unter verschiedenen Aspekten erneut aufgegriffen wurde: dass nämlich die Erde expandiert. Hierfür soll eine Phasentransformation im Erdmantel verantwortlich sein, durch die auch regelmäßig große Mengen Kohlenwasserstoffe vom Erdinnern durch die Erdkruste an die Oberfläche gepresst werden. Diese manifestierten sich dann als Erdgas, Erdöl und Steinkohle. FAZIT: die sogenannten fossilen Energieträger sind nicht organischen sondern anorganischen Ursprungs und regenerieren sich von Zeit zu Zeit. Daher keine Energiekrise!

Jedoch ist die Argumentation viel zu lückenhaft (z.B. selbst wenn seine These stimmt, dann wäre die Regeneration des Erdöls nur ein paar Prozent der heutigen Entnahmerate) und unausgewogen (ein kleines Detail wird zur Theorie aufgebohrt, während etablierte Theorien einfach über Bord geworfen werden). Auf der anderen Seite fordert das Buch zum Nachdenken darüber auf, woher wir eigentlich glauben zu wissen, was sich im Erdinnern abspielt. Es ist allerdings auch anstrengend und an vielen Stellen sicher Unsinn.
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2013
Vor 15 Jahren las ich erstmals in der ZEITENSCHRIFT über das in diesem Zillmer-Buch (Der Energie-Irrtum) dargelegte Konzept, dass es in 10.000mtr. Erdöl und Gas geben soll, was angeblich den Russen schon lange bekannt sein solle. Im Zuge der Esoterikwelle hielt ich an meinen Überzeugungen fest, das Öl da nicht existieren könne und was ein Russe vor 150 Jahren erdacht hatte, was kann das schon bedeuten? Heute weiß ich von der Tiefenbohrung im Nordosten der ehem Sowjetunion.

Was als Geothermieversuch angelegt war wurde zum Labor für eine grundsätzliche Fragestellung eines echten Wissenschaftlers, der Fragen stellt und forscht, ob es so sein könnte anstatt im Geheul des Mainstream das nach zu jammern, was es schon alle kennen: sind Öl und Gas biogen (pflanzlichen Ursprunges) oder nicht? Trift es zu, dass Öl und Gas als Ursprung alte Pflanzen und Tierreste brauchen? UND WIESO KOMMT ES DANN IN SO GROßEN TIEFEN UND (!) AUCH AUF ANDEREN HIMMELSKÖRPERN NACHWEISLICH IN MASSEN VOR, WO DOCH DORT NIE PFLANZEN GEWACHSEN SIND?? Wieso gibt es auf Kometen Methan?? Wenn aber dort Gase entstehen, die infolge hoher Temperaturen sofort wieder zerstört würden, dann fragt sich doch zweierlei: 1.) woher kommt das Methan und 2.) wenn es sich dort, auf einem fernen Himmelskörper hält und von Zeit zu Zeit in das Weltall entlassen wird, wie "wächst" es dort nach oder anders gefragt, wenn es nicht "nachwächst", ist dann ein Himmelskörper irgendwann ausgegast? Anders gefragt: wenn es dort klappt, dass Gas entsteht (!), dann da darf man fragen: warum nicht auch hier auf der Erde und ist der ganze Diskurs über das Energieproblem ein Zirkus, eine Rhetorikschleife, die wem nützt?? Qui bono??

Dr. Zillmer klärt akribisch die Details und spannt die Gedankengänge weit auf. Manchmal extrem wissenschaftlich: Grundkenntnisse der Physik und Mathematik empfehlenswert! Das Buch ist 1. Sahne aber auch Brot mit harter Kruste. Wer an mediale Verwöhnung gewöhnt ist, tut sich hart den Beweisführungen zu folgen. Nur für Gerneleser geeignet meines Erachtens! Trotzdem und immer wieder: ZILLMER 10 Sterne!
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13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2012
Diese Buch, so wie nebenbei erwähnt alle Werke von Zillmer, ist absolut NICHT empfehlenswert. Der Mann versteht es nicht wissenschaftlich zu argumentieren, ist absolut nicht mit der aktuellen Fachliteratur vertraut, die er so farbenprächtig zu widerlegen versucht und verstrickt sich in seinen eigenen haarsträubenden Thesen.

Natürlich kann man denken: In der Wissenschaft geht es doch darum immer neue, zuvor unbekannte, Wege zu beschreiten und das ist völlig richtig! Jedoch geht es auch darum seine neuen Erkenntnisse so stichhaltig zu belegen wie möglich und sinnvolle (!) Alternativen zu gängigen Theorien aufzuzeigen. Die Erkenntnisse sollten zudem auf Forschung beruhen und Modelle sollten sorgfältig geprüft werden.
Zillmer hingegen mangelt es offensichtlich an Sachkenntnis und das ist auch kein Wunder, da er auf keinem der Gebiete, die er kritisiert, jemals gearbeitet oder geforscht hat, geschweige denn etwas veröffentlicht hat, dass die Fachpresse als nennenswert erachtet hätte.
Natürlich kann man das als große Wissenschaftverschwörung deuten und es ist verständlich, dass gerade beim wunden Thema Energie viele Menschen nur zu gern auf diesen Zug aufspringen möchten....aber bitte, bitte dieses Buch, wenn überhaupt, mit sehr sehr kritischen Augen lesen!

Vorher vielleicht einen kurzen Blick in Zillmers Biografie werfen, um sich seine Glaubwürdigkeit zu versichern.

[...]
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45 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Titel DER ENERGIE - IRRTUM von Hans - Joachim Zillmer mit dem Untertitel WARUM ERDGAS UND ERDÖL UNERSCHÖPFLICH SIND war so provokant, dass ich das Buch unbedingt lesen musste - sollten wir uns alle irren? Ist es so einfach? Es klingt doch toll das die Erdkruste schier unerschöpfliche Energiereserven bietet, oder ist es doch etwas schwerer? Der Autor bietet revolutionäre und provokante Thesen auf und stellt die aktuelle Diskussion in Frage. Sollte die Hysterie nun zu Ende sein, gibt es eine zukunftsweisende Perspektive?

Wer ist für den Klimawandel verantwortlich, der Mensch oder die Sonne? Warum gibt es erhebliche Ausgasungen der Erdkruste von Methan und Ethan und warum wird das nicht in die Modelle einbezogen - also Erdkruste oder Kühe - wer ist Schuld?

Seine These zur Entstehung von Kohlenwasserstoffen, abiogen statt organisch ist ein Husarenstreich und muss erstmal verdaut und geprüft werden - aber was steht denn nun in diesem Buch?

Zu aller erst einmal glaube ich dass der Titel und das Cover ein wenig provokant gemeint sind, denn der Inhalt ist bei weitem nicht so auf Konfrontation aufgemacht, wie der erste Eindruck es vermuten lässt. Dennoch sind die Thesen und Theorien des Autoren Hans - Joachim Zillmer interessant und durchaus es wert das man darüber ein wenig nachdenkt.

Es geht hier nicht um das Fahren mit Vollgas und die Verschwendung von Rohstoffen, weil sie im Überfluss vorhanden sind. Vielmehr geht es um die Energiereserven des Planeten an sich, um die Entstehung eben dieser und anderer Energiequellen wie Öl, Gas und Kohle und letztendlich um die Argumentationen, wenn es darum geht die Öffentlichkeit zu informieren.

Werden Methanhydrate wirklich zur Kenntnis genommen und wie lassen sie sich wirtschaftlich und sicher bergen? Stabilisieren sie den Untergrund und was passiert wenn wir sie von dort entfernen?

Bilden sich Ölvorräte durch abiogene Vorgänge im Untergrund immer wieder nach?

Könnte es sein das im Erdinneren noch gewaltige Energiereserven in Form von Gasen und anderen Energieträgern schlummern? Sind Vergleiche mit Planeten in unserem Sonnensystem möglich und wenn ja, was besagen diese?

Das Buch DER ENERGIE - IRRTUM von Hans - Joachim Zillmer ist provokant und regt zum nachdenken an.

Empfehlenswert!
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12 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2009
In seinem Buch greift Dr. Zillmer die immer wieder einmal (zuletzt von dem Österreicher Dr. Emanuel Tischler) aufgebrachte These vom schier unerschöpflichen Energievorrat der Erde auf. Sein neues Werk allerdings bedarf einer gewissen Vorbildung über die Haupt-/Volksschule hinaus. Man benötigt schon einen gewissen Überblick über die Aktionen und Reaktionen von Chemie und Physik. Dänikanern sei gleich gesagt, dass in diesem Buch keine Raumfahrer vorkommen.
Zillmer ist Naturwissenschaftler und er weiß, wovon er spricht. Andererseits kamen mir beim Lesen immer wieder folgende Gedanken hoch: Wenn das so ist, wie geschildert, mit all den Möglichkeiten, die sich selbst erneuernde Gase, oder besser, sich selbst erneuernde Vorräte an Gasen, bietet, warum ist davon nichts bekannt geworden? Warum werden Milliarden in Bohrinseln etc. gesteckt, nur um die schwindenden Vorräte zu strecken? Sind alle Wissenschaftler blöde? Gegen schier unerschöpfliche Vorräte ist die Fee mit den drei Wünschen ein alter, langweiliger Hut.
Trotzdem empfehle ich dieses brillant geschriebene Buch als ideales Geschenk oder natürlich als sehr fesselnde Lektüre.
Hätte ich die Möglickeit, würde ich Dr. Zillmer nach der Herkunft des ostpreußischen Bernsteins fragen. Schon die Pharaonen wussten ihn zu schätzen. Und dieser seit 6.000 Jahren abgebaute Schmuck soll von Baumharz stammen? Und wenn, warum nur von jenem ostpreußischen Urwald?
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8 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2013
Ich muss sagen, ich habe lange nicht ein Buch so verschlungen, wie dieses. Bei fast jeder Seite blieb mir der Atem stehen und ich musste schlucken. So habe ich die Welt überhaupt noch nicht betrachtet und ich bin überzeugt, dass viele neue Erkenntnisse die Wissenschaften revolutionieren werden.
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25 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2010
...die leicht zu widerlegen sind. Wenn ein Autor -der in der Fachwelt so gut wie keine Beachtung findet- eine Revolution verspricht, gilt es misstrauisch zu sein. Verspricht er aber gleich auf einer Vielzahl von Fachgebieten ebendiese Revolution, kann es sich nur um Scharlatanerie handeln. Wir mussten 2008 nicht soviel für das Füllen der Tanks unserer Autos bezahlen, weil irgendwelche Verschwörer die angeblich unendlichen Energievorkommen der Erde vor uns verborgen hätten. Im Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage auf dem Energiesektor kann es eine solche Motivation nicht geben, da durch Einsparungsmaßnahmen von Seiten der Konsumenten dauerhaft Nachfrage wegbricht. Neben diesem ökonomischen Argument gegen unendliche Energievorkommen gibt es aber auch noch naturwissenschaftliche. Die Zusammensetzung gerade beim Erdöl lässt uns dessen Alter und Entstehungsgeschichte sehr gut nachvollziehen. Der Entstehungsprozess basiert mit Sicherheit nicht auf abiotischen Faktoren und der Zeitrahmen entspricht nicht unseren Verbrauchsraten (geschweige denn den Zuwächsen). Ganz nebenbei "widerlegt" Herr Dr.(?) Zillmer auch noch den Klimawandel. Und spätestens an dieser Stelle wird das ansonsten doch recht amüsante Buch gefährlich. Wer versucht, die Wende in der Energiepolitik auf so plumpe Art und Weise zu verhindern, der Gräbt das Grab für die Zukunft dieses Planeten und der unserer Kinder.
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24 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2009
Herr Zillmer hat das niedergeschrieben, was ich ihm in etwas anderer Form bereits vor 4 Jahren mitgeteilt hatte, er leider unkommentiert ließ. Heute weiß ich warum. Aber es sei ihm gegönnt, dass er die Ideen anderer recht erfolgreich weiterentwickeln konnte.
Ich hatte damals vorgeschlagen, die Erde als Hohlkörper mit Gasfüllung zu betrachten, vorzugsweise Kohlendioxid und Kohlenmonoxid und hier auch elektrische Prozesse zwischen Sonne und Planeteninnerm anzunehmen. Er sieht die Erde als tiefgefrorenen Körper mit metallischem Wasserstoff angereichert. Zugegeben ist es die bessere Füllung, vor allem in Sachen Elektromagnetismus. Die Schwerkraft nach Newton komplett als Folge elektrischer Wechselwirkungen zu betrachten, wie von mir vorgeschlagen, traute sich Herr Zillmer in diesem Buch noch nicht konsequent, geht den moderaten Weg und betrachtet diese als viel zu geringwertig im Vergleich mit den Coulomb- Kräften, verweist auf Widersprüche, die sich aus der herkömmlichen Schwerkraft- Definition bei Betrachtung des Weltalls ergeben. Wiederum ein anderer Autor, welcher sich mit freier Energie beschäftigte, war von einer mit Methan gefüllten Hohlkugel ausgegangen, nur seine Schwerkraft- Interpretation ging von einer Expansionsrate des gesamten Weltalls aus.

Aber es scheint, als hätte sich Herr Zillmer auch bei weiteren Autoren Anreize geholt, z.B. bei Matthias Härtel, der mit Bezug auf Kaul und Schauberger von einer eiskalten und dunklen Sonne überzeugt war.

Genau diese Aussagen, werden in diesem Buch leicht abgewandelt, dafür technisch-physikalisch konkreter behandelt.

Es wird auch viel über Evolution eingewoben und das Prinzip der "Selbstorganisation" von der unbelebten zur belebten Materie erläutert.
Demnach sind alle Lebewesen letzterdings aus Graphit entstanden. Wir sind also alle miteinander "nur" Rußmännchen, die das Glück hatten, in einem dynamischen geolelelektrischen Spannungsfeld mit gerade den richtigen Elementen kombininiert worden zu sein.

Allerdings leuchtet mir noch nicht ein, wie das Problem der Enzyme gelöst wurde.
Heutzutage ist es noch immer rätselhaft, wie identische Reduplikation erstmals funktionierte, ohne dass die erforderlichen Enzyme vorhanden waren.Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? :o)
Ja, Graphit hat ähnliche Atomabstände wie die DNS, aber die DNS ist ohne das Heer von Enzymen, welchers benötigt wird, um Enzyme zu produzieren vollkommen sinnlos wie eine Schallplatte ohne Plattenspieler.

Neben diesem Problem liegt der größte Erklärungsmangel in der Molekulargenetik, dass man die Strukturinformation für das fertige Lebewesen nicht aus den Transkriptionsmechanismen herleiten kann.
Es ist quasi nur ein Bauplan für Eiweiße vorhanden, aber die Endgestaltung ist sehr fragwürdig, das Problem der Differentiation der Zellen und vieles mehr.

Der Buchtitel selbst ist m. E. nur Nebensache. Herr Zillmer weist darauf hin, dass sich permanent Kohlenwasserstoffe in der Erdkruste bilden und daher Energieerzeugung niemals problematisch werden wird. Die Klimahysterie wird als unbegründet bewiesen, denn offenbar ist allein die Sonne mit ihrer Emission an geladenen Teilchen für das Wetter verantwortlich. CO2 und Methan, die beiden Treibhausgase sind in der Mehrheit anorganischen Ursprungs, werden permanent freigesetzt, was man beim Blick in das Sonnensystem nachweisen kann. Dort bestehen die Atmosphären mehrer tiefstgefrorener Planeten zu einem erheblichen Anteil aus Methan und CO2 und es gibt dort keinerlei auf Photosynthese basierendes Leben, wie auch bei bis zu hundert Grad Celsius unter Null?

Der Mensch kann das Klima nur in einem bescheidenen Umfang manipulieren(z.B. durch Wolkenimpfung, möglicherweise auch durch Hochfrequenz- Atmosphärenaufheizung wie im Falle HAARP), doch der Löwenanteil geht auf solare und geoelektrische Prozesse zurück.

Wie geschrieben, ein absolut lesenswertes Buch!
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