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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiel - so soll ein historischer Roman sein!
"Wer die Weisheit sucht ist eine Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr".
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)
Im Jahre 235 n. Chr. wurden die Alemannen von Kaiser Maximinus Thrax noch zurückgeschlagen, nachdem sie erstmals den Limes durchbrochen hatten. 25 Jahre später, infolge des Abzuges der...
Veröffentlicht am 18. November 2004 von timediver®

versus
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ungewissheit des Lesers aufgrund reiselustiger Protagonisten
Die Ungewissheit des Lesers aufgrund reiselustiger Protagonisten

Fangen wir mit dem Positiven an: Der Roman von Frank S. Becker ist eingängig, bilderreich und gut zu lesen. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Die historischen Gebäude und Interieurs sind genau recherchiert, die kulturellen und politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit...
Veröffentlicht am 31. Juli 2009 von Georg Grönegress


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ungewissheit des Lesers aufgrund reiselustiger Protagonisten, 31. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Die Ungewissheit des Lesers aufgrund reiselustiger Protagonisten

Fangen wir mit dem Positiven an: Der Roman von Frank S. Becker ist eingängig, bilderreich und gut zu lesen. Der Autor weiß, wovon er schreibt. Die historischen Gebäude und Interieurs sind genau recherchiert, die kulturellen und politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit präzise formuliert.

Die Handlung jedoch verspricht zunächst sehr viel, verliert sich aber mehr und mehr im persönlichen Schicksalsweg des Protagonisten.
Der Name des Romans "Der Abend des Adlers" impliziert dem Leser die politischen Schwierigkeiten des römischen Reichs, welches aufgrund seiner enormen Ausdehnung immer weniger in der Lage ist, seine Grenzen zu verteidigen.
Als zu Beginn des Romans eine innerhalb des Limes liegende Stadt von den Germanen überfallen und verwüstet wird, gewinnt man auch den Eindruck einer bedrohlichen und spannenden Episode. Kämpfe werden beschrieben, Schicksale beleuchtet, Personen eingeführt.
Auf der Suche nach seinem Vater durch halb Europa jedoch entzieht sich der Protagonist der aufgebauten Drohkulisse und lässt seine Heimat zurück und den Leser gleichermaßen im Ungewissen.
Die neu aufgebauten Personen und Handlungsstränge sind dann leider oft kurzlebiger als die zu Anfang eingeführten.

Des weiteren könnten die handelnden Personen charakterlich etwas genauer dargestellt, sowie die Handlung gestrafft werden. Gerne verliert sich der Autor in der Beschreibung von Festen und Zeremonien, die mit der eigentlichen Handlung wenig zu tun haben.
Fazit: Hätte der Autor die zu Anfang spannenden Handlungsstränge zu Ende geführt, wäre die Beurteilung positiver, und dem Rezensenten die Beurteilung leichter gefallen.
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Paradebeispiel - so soll ein historischer Roman sein!, 18. November 2004
Von 
timediver® "Geschichte - Reisen - Rezensionen" (Oberursel/Taunus, Europe) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
"Wer die Weisheit sucht ist eine Weiser, wer glaubt sie gefunden zu haben, ist ein Narr".
(Lucius Annaeus Seneca, römischer Philosoph, 4 v. Chr. - 65 n. Chr.)
Im Jahre 235 n. Chr. wurden die Alemannen von Kaiser Maximinus Thrax noch zurückgeschlagen, nachdem sie erstmals den Limes durchbrochen hatten. 25 Jahre später, infolge des Abzuges der römischen Legionen vom Limes, gelingt es ihnen dann doch, das gesamte Gebiet zwischen Limes, Rhein, Donau und der Iller (Dekumatland) in Besitz nehmen. Zur selben Zeit erstarkt dem Imperium Romanum im Nahen Osten mit dem persischen Sassanidenreich ein mächtiger Rivale, dessen Shainsha (Schapur I.) den römischen Kaiser Valerianus in der Nähe von Edessa gefangen nehmen kann.....
Bereits der treffende Titel "Der Abend des Adlers" lässt das Zeitalter erahnen, in dem sich das Romangeschehen ereignet: Das dritte nachchristliche Jahrhundert ist geprägt durch 22 sogenannte Soldatenkaiser, die fast durchweg von ihren Legionen erhoben wurden und teilweise nur wenige Monaten herrschen. Beschleunigt wird der Zerfall des Imperiums durch Errichtung von Teilherrschaften und Sonderreichen an seiner Peripherie und einer permanenten Krise in all seinen Lebensbereichen .....
Der Roman beginnt vor dem Hintergrund eines Szenarios mit von den Germanen zerstörten und den Römern aufgegebenen Städten/Landstrichen, sowie dem damit verbundenen Ende der "Pax Romana" (Frieden, Recht, Gesetz und Sicherheit). Da er gegenüber den meisten Genreromanen nicht die glanzvolle Zeit des Imperiums zum Gegenstand hat, ist er eine Rarität. Geschildert wird die Lebensgeschichte des jungen Römers Flavius, den das Schicksal von Lopodunum, dem heutigen Ladenburg, über Rom und Syrien bis nach Persien führt. Er gerät in Gefangenschaft bei den Alemannen, bekommt als Gehilfe eines griechischen Arztes Einblick in die Heilkunde und verliebt sich in eine syrische Kaufmannstochter. Auf der Suche nach seinem, auf einem Feldzug verschollenen, Vater gewinnt er die väterliche Freundschaft des kaiserlichen Agenten Ulixes Aquila (=Adler; das Kapitel seines ersten Auftrittes trägt den selben Titel wie der Roman) und zieht sich mit ihm zusammen auch die Feindschaft des römischen Präfekten Avitus zu....
Der inhaltlich äußerst gehaltvolle und informative Roman kann eine Vielzahl von historischen Details vorweisen. U. a. erfährt der Leser etwas über die altpersischen Religionen des Parsismus mit seinen Bestattungsriten, den Mithraskult mit seinen Initiationsgraden und den Dualismus der Manichäer. Daneben gibt es Einlagen à la Medicus mit der Beschreibung einer Trepanation und einer Blasensteinsektion. Der Bau der Aurelanischen Mauer um Rom fehlt ebenso wenig, wie die Entwertung des Geldes durch Falschmünzerei und das Verschneiden von Wein etc. Darüber hinaus bekommt der Leser auch noch etliche Anregungen zu heimatkundlichen Betätigungen. Auch in Aufbau und Form ist der "Der Abend des Adlers" hervorragend gelungen. Zehn untergliederte Kapitel lassen ein "portioniertes" Lesen zu; hinsichtlich ihres Inhaltes tragen sie jeweils einen treffenden Titel mit Jahreszahl(en) und einem passenden römischen Zitat. Mit den in direkter Rede gebrauchten Begriffen "Geizhals", "Panscherei", "Tölpel" und "Spießgesellen" weisen die lebhaften Dialoge der Protagonisten zwar einige Anachronismen aus der Sprache des 16. Jahrhunderts (!) auf; ihnen kommt jedoch bei der Gesamtbewertung keinerlei Gewicht zu.
Auch die zusätzlichen Materialien sind für einen historischen Roman vorbildlich: Zwei Übersichts- und 2 Detailkarten des Imperium Romanum, Erläuterungen lateinischer Begriffe, eine Zeittafel und ein Städte-/Länderverzeichnis mit damaligen und heutigen Bezeichnungen. Von professioneller Exaktheit ist auch das Nachwort des Autors und promovierten Physikers Frank S. Becker, wo er eine klare Trennung zwischen historischen Fakten und seinen (eher kleinen) dichterischen Freiheiten vornimmt. Als "Bonbons" gibt es hier zum Abschluss noch einige Schwarzweißfotos (mit Beschreibungen) diverser historischer Objekte des Romans, der das Prädikat "historisch" mehr als verdient, uneingeschränkt empfohlen werden kann und mit der Höchstwertung von 5 Amazonsternen zu bewerten ist...
...... und außerdem auf eine Fortsetzung hoffen lässt!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut fundierter historischer Roman mit nicht ganz so guter Story, 23. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Im 3. Jhd. nach Christus beginnt der Stern des römischen Imperiums zu sinken. Anhand der wechselhaften Geschichte des in Germanien als Sohn eines Römers und einer Germanin geborenen Flavius erfährt man sehr viel über diese spannende Zeit und das ist alles ausgezeichnet und bis in echte Detail hinein sehr sorgfältig recherchiert.
Der Leser erfährt so sehr viel über die verschiedenen Lebensweisen unterschiedlichster Völker, über Kriege und Kämpfe und über unfähige und fähige aber skrupellose Herrscher. Vielleicht ein wenig zu viel.
Insgesamt sehr lesenwert wenngleich mich die Handlung der Geschichte, der es für mich ein wenig an Dramatik und Dichte fehlt, nicht ganz so überzeugt wie die Qualität der recherchierten historischen Grundlagen.
Deshalb nicht die volle Punktzahl.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Totale Enttäuschung, 16. April 2010
Nach den guten Bewertungen, dachte ich ein wirklich tolles Buch zu erhalten, stattdessen bekam ich das schlechteste Buch, was ich seit langer Zeit gelesen habe.
Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber ich verstehe beim besten Willen nicht die überragenden Bewertungen.

Die Grundgeschichte des Romans ist durchaus interessant: Flavius, Sohn eines römischen Soldaten und einer germanischen Sklavin, wächst bei "Onkel" Julius einem ehemaigen römischen Machthaber, dem Herrn seiner Mutter, auf.
Im ersten Kapitel wird geschildert wie es dazu kam und auch Flavius erfährt die vollständige Geschichte, was auch durchaus interessant ist.

Doch schon bald verlässt er seinen Onkel, um mit einem Händler/Spion des Kaisers in die Welt zu ziehen. Vorher macht er natürlich noch einer Frau schöne Augen und gewinnt ihr Herz. Vorab sei gesagt, dass das mehrmals passiert und er natürlich immer Erfolg dabei hat.

Während die Grundhandlung um Flavius durchaus nicht uninteressant ist, fand ich die Schilderung einfach furchtbar.
Egal welches Unheil passiert, Flavius wendet es in kurzer Zeit zum Guten (Zeit ist in dem Fall auf die Seitenanzahl bezogen). Außerdem gibt es diverse Zufälle, kaum sucht er etwas/jemanden, findet er es durch "Zufall" kaum 2 Seiten später.
Wenn er auf gefährliche Reisen geht, findet mein keine Reiseschilderung, sondern wenige Seiten später (meist eine) ist er nicht nur da, nein er hat seit einem halben Jahr eine neue Anstellung.
Zudem kann Flavius alles und bekommt alles, problemlos findet er eine Arztgehilfenstelle, lernt 2 Jahre, nennt sich fortan Arzt und kann alle Probleme behandeln. Natürlich ist er auch bärenstark und enorm treffsicher mit dem Bogen (im übrigen sei angemerkt, der Bogen ist keine alltägliche römische Waffe, die Römer nutzen Speere).
Einen Einblick in den Charakter gibt folgende Szene: Flavius schwimmt im Fluss, sieht draußen eine Gestalt, überrascht sie und bringt sie um. Danach stellt der Autor die Frage, ob dies überhaupt ein Angreifer war - das ist aber unwichtig und nicht weiter beachtenswert, es würde ja nicht zum perfekten Charakter passen.
Wir haben also eine perfekte, charakterlich einwandfreie Person, der alles gelingt, was ich furchtbar langweilig und einfallslos finde.

Flavius Motive sind ebenfalls fragwürdig, anfangs möchte er in die Welt herausziehen, einen Schatz finden und seine Freundin beeindrucken. Das schafft er zwar nicht, aber das ist egal, es kommt nicht mehr vor, außerdem findet er ohnehin bald eine neue Liebschaft. Auf einmal möchte er seinen Vater finden, reist aber erstmal nach Palmyra, was eigentlich für ihn sinnlos ist. Nach dieser Episode ist er nach einer Seite Reise wieder mal im nächsten Reich.

Negativ ist ebenfalls, dass auch wenn Flavius die Hauptperson ist, es manchmal Sprünge zu anderen Personen gibt, deren Namen zu Beginn des Abschnitts nicht genannt wird, was einfach nur verwirrt.

Das Ende ist dann wieder ein negativer Höhepunkt, der aber nicht mehr schockieren kann, ich will nichts verraten und sage nur es ist ein offenes Ende.

Positiv mag man vielleicht erwähnen, dass man von verschiedenen Kaisern und Städten ebenso hört, wie von Schlachtenausgängen. Nur liegt hier wieder das Problem, dass man die Information zwar erfährt, die Hauptperson jedoch gar nichts damit zu tun hat. Warum konnte man sie nicht in historische Ereignisse einbinden?
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich (vielleicht deshalb) nicht um einen historischen Roman handelt, auf dem Cover steht eindeutig nur Roman.
Das ist genau der Punkt, Flavius Geschichte hätte letztlich zu jeder Zeit staffinden können, da er sowieso nicht an der Historie teilnimmt und nur seine eigene Geschichte hat.

Der letzte Sargnagel, der dem Buch den letzten Rest Spannung raubt sind die unverständlichen Vorausdeutungen an diversen Buchstellen. Wenn der Autor etwa schreibt "es sollte eine fatale Entscheidung sein" oder "er wusste nicht, dass sein Lebensende nahte", ist nicht überraschend was passiert. Ich verstehe nicht, wieso der Autor sich selbst die Spannung raubt.

Fazit:
Ich kann nur jedem abraten dieses Buch zu lesen. Wer sich für die geschichtlichen Informationen wie Zeittafel udn Karte interessiert, kann auch direkt in einem Geschichtsbuch lesen, das ist etwa genau so interessant.
Wem Römerromane sucht, bei denen die Figuren an historischen Ereignissen teilnehmen, kann ich zu "Die Priesterin von Avalon" oder "Varus" raten, beide Werke halte ich zwar keineswegs für Topbücher, aber immerhin um Längen besser als dieses bei ähnlicher Thematik.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Geschichtsbuch, aber keine große Literatur., 23. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Der Roman nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die antike Welt. Die historischen Fakten hat der Autor gut recherchiert und lässt viele aufschlussreiche Details ins Geschehen einfließen. Bisweilen wirken diese Erläuterungen jedoch etwas aufgesetzt, wenn sie keinen Einfluss auf die Handlung haben, sondern eher bemerkenswertes Wissen des Autors über die Antike sind. Auch literarisch ist der Roman kein allzu großer Wurf, die Handlung ist vorhersehbar und birgt nicht wirklich Überraschendes. Der Spannungsbogen will nicht so recht anheben und auch die Charaktere bleiben farblos und oberflächlich. Als störend empfand ich auch die auktoriale Erzählperspektive mit häufig wechselnden Blickwinkeln.

Mein Fazit ist daher zwiespältig. Einerseits ein sehr gut recherchierter historischer Roman, dem es andererseits aber an Spannung und interessanten Charakteren fehlt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel des Guten, 8. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Ich hatte mich - nicht zu letzt auf Grund der vielen positiven Rezessionen hier - richtig auf dieses Buch gefreut.
Leider konnte dieses Buch aber meinen Erwartungen nicht gerecht werden. Der Autor hat hier zuviel reingepackt. Zu schnell reist Flavius von Ort zu Ort. Zu hastig oft die Schreibweise. War ich die ersten ca. 150 Seiten ich noch sehr beeindruckt, ließ dies leider im weiteren Verlauf stetig nach. Vielleicht hätte der Autor die einzelnen Stationen mehr ausschmücken können (ja müssen). Irgendwie fehlte mir persönlich hier das gewisse Etwas.
Aber es ist kein schlechtes Buch und wer sich für diese Zeit interessiert, der sollte es auch lesen. Man kann übrigens gut mit dem Nachwort anfangen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, 4. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich all die enthusiastischen Rezensionen zur Kenntnis genommen habe, habe ich das Buch gelesen und bin doch ein wenig enttäuscht .
Was mir an dem Roman gefällt, sind die genauen und gut recherchierten historischen Fakten .
Aber ansonsten halndelt es sich doch um einen sehr konventionell geschriebenen Abenteuerroman, mit farbigen historischen Bildern, treuen Freunden, Bösewichtern und einer Liebesgeschichte, wie es sich gehört.
Aber das Ganze ist so humorfrei erzählt, dass die ganze Geschichte vorhersagbar und ein wenig langweilig wirkt, trotz ständiger Gefahren, Seefahrten und Kämpfen .
Ein Sandalenepos unter vielen !
Wer einen wirklich witzigen und geistreichen Roman sucht, bei dem das alte Rom auch historisch genau geschildert wird, der ist meiner Ansicht nach zum Beispiel mit der SPQR-Reihe von Maddox Roberts besser bedient .
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltend und lehrreich - ein fantastischer Roman, 15. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Ich gebe zu, ich habe bisher erst etwa 10 historische Romane gelesen, also nicht wirklich viele. Von diesen, darunter das hochgelobte "Das zweite Königreich", ist Frank S. Beckers "Der Abend des Adlers" jedoch mit Abstand der beste.
Das liegt zum ersten an der Handlung, die, obwohl sicherlich nicht alltäglich (eine Reise von Trier ins Persische und von dort nach Rom) nirgends logische Brüche aufweist und über 450 Seiten hinweg auf dem gleichen, hohen Niveau bleibt, sowohl, was Spannung als auch was Stimmung angeht. A propos Stimmung: Die schönen Beschreibungen, die über den Text verteilten Informationsdialoge und einige kleine Kunstgriffe im Schreibstil des Autors (der z. B. alle Römerstädte (bis auf Rom) konsequent mit ihren lateinischen Namen bezeichnet (also Augusta Treverorum statt Trier etc.) vermitteln eine wunderbare Vorstellung vom Flair der Spätantike, und das nicht nur auf das Imperium begrenzt. Auch die Szenen, die bei den Germanen und in dem von ihnen besetzten Gebiet des Imperiums spielen, sowie die bei den Persern wirken authentisch und lassen den Leser tiefe Einblicke ins Leben der verschiedenen Kulturen der damaligen Zeit gewinnen.
Ebenfalls gut gelungen ist die Gestaltung des Protagonisten Flavius. Dieser entspricht in keinster Weise dem Klischee des Helden, sondern ist eigentlich ein Römer wie tausend andere. Gerde dies macht ihn aber zu einem alles andere als unnahbaren Sympathieträger. Die faszinierendste Persönlichkeit ist jedoch sein Begleiter, Gaius Aquila. Im Moment fällt mir kein so glaubwürdiger Protagonist, der schönerweise auch Ecken und Kanten hat, irgend eines Buches, das ich in letzter zeit las, ein, wie er.
Alles in allem also ein wunderbarer Roman, der nicht nur mit einer schönen Geschichte und gelungenen Charakteren punktet, sondern auch viel interessantes Wissen vermittelt (in diesem Zusammenahg sei auch der geniale Anhang gerühmt). Ein Beispiel: der Persergott Mithras wurde an einem 25. Dezember geboren und von Hirten entdeckt. Neugierig geworden? Schön für Sie, denn dieses buch ist wirklich ein toller Roman, den sich niemand entgehen lassen sollte.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundierter und spannender historischer Roman, 22. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Ich hätte nie gedacht, daß mich ein historischer Roman jemals so fesseln könnte, wie es der "Der Abend des Adlers" von Frank S. Becker vollbracht hat. Ich habe mich jeden Abend, wenn ich das Buch weglegen mußte, weil es Zeit war, ins Bett zu gehen, auf die Fortsetzung der Lektüre gefreut. Früher habe ich um derartige Bücher einen weiten Bogen gemacht, diesmal glücklicherweise nicht.

Die Geschichte ist nicht nur spannend, sie ist auch sehr plastisch erzählt, so daß selbst ein Mensch mit meiner weitgehenden Unkenntnis der damaligen Verhältnisse sich ein Bild vom Leben zu jener Zeit machen kann.

Natürlich kann ich nur ahnen, welch umfangreiche und zeitraubende Recherchen selbst für einen Menschen mit offenkundig umfassenden Geschichtskenntnissen notwendig waren,

um den historischen Kontext möglichst getreu wiederzugeben, ohne gleichzeitig belehrend zu wirken oder gar den Leser zu langweilen. Dieser Spagat ist gelungen; darin liegt eine besondere Stärke des Buches.

Kurzum, ich gratuliere dem Autor zu diesem Werk aus ganzem Herzen!

Am Schluß hat sich der Autor alle Optionen für eine Fortsetzung offen gehalten. Allen Liebhabern hochwertiger historischer Romane sei zu wünschen, daß es sie geben möge.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein schönes Buch!, 29. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Abend des Adlers (Gebundene Ausgabe)
Leider hat es mich nicht extrem gefesselt, wie andere historische Romane. Aber das ist meine Empfindung. In dem Buch geht es um Flavius, der im Mosel Gebiet aufwächts. Das Gebiet ist zu dem Zeitpunkt ein Teil des Römischen Reiches. Er muss viele Abenteuer bestehen. Wie immer geht es um Intriegen, Liebe und alles mögliche. Viel Spaß!
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Der Abend des Adlers
Der Abend des Adlers von Frank S Becker (Gebundene Ausgabe - August 2004)
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