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am 23. Februar 2004
So wie diese Jahrzehnt- ( wenn nicht Jahrhundert-) Ausstellung für jeden Kunstliebhaber ein Muss ist, genauso gehört zur Vor- oder Nachbereitung des Ausstellungsbesuchs dieser Katalog dazu. Wobei gleich zu Anfang erwähnt sei, dass dieses Buch den Besuch nicht ersetzen, aber doch den gewonnenen Eindruck intensivieren kann.
Weit besser editiert als übliche Ausstellungskataloge ist dieser prächtige Band dazu ausgelegt, immer wieder in die Hand genommen und durchstöbert zu werden.
Ergänzt werden die großartigen Fotographien durch Texte von Kuratoren und Kritiker, amüsant und lehrreich sind diese durchweg.
Also auf ins Museum und dannach aufs Sofa oder ins Kaffeehaus mit diesem Buch, sowohl die Eintrittskarte als auch der Preis des Buches sind gut angelegt.
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am 4. April 2005
Das ist wieder mal ein Artikel, von dessen Preis man sich nicht abschrecken lassen sollte. Nicht wenig Geld, für einen "Museums-Führer", möchte man meinen, aber in diesem Buch steckt bei weitem mehr.
Ich hatte leider nicht das Vergnügen, die Ausstellung direkt besuchen zu können (die Schlange wart einfach zu lang), deswegen war das Buch schon von vorneherein gekauft und ich muss zugeben, dass ich diese Tat nie bereut habe. Das Buch ist jeden Cent wert. Ich persönlich habe fast noch kein Buch gesehen, welcher derart liebevoll gestaltet wurde. Dazu kommen noch die tollen Bilder von den Werken und die teilweise sehr humorvollen Kommentare.
Wer die Modern Art liebt, wird dieses Buch lieben. Ich kann nur jedem Liebhaber immer und immer wieder raten: Zuschlagen!
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am 13. August 2015
Vor 11 Jahren habe ich die Ausstellung in Berlin besucht. Im letzten Jahr war ich im MOMA in New York. Das Bucht bringt die fantastischen Eindrücke zurück.
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am 23. September 2013
tolles Buch, ich war selber 2 mal in der Ausstellung und dieses Buch gibt mir sehr viel, es ist eine schöne Wiedererinnerung für mich!
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Die Zukunft des Seins, des menschlichen Seins, ausgedrückt in Kunst, hier in Bildnissen, hier im Katalog zur Ausstellung der Meisterwerke aus dem Museum of Modern Art, New York, wird uns immer wieder - Seite für Seite - vor Augen geführt.
Erst behutsam, durch die mehr oder weniger bekannten Werke wie zum Beispiel die von Cesanne, van Gogh oder Matisse, Picasso über die Meister des Kubismus, des Dada und Surrealismus, die neue amerikanische Malerei (Proto-Pop-Art, Pop-Art) bis hin zum offenen Ende.
Ausdrücklich erschütternd aber dann schon die Fotokunststücke des Gerhard Richter, wobei man sich garnicht am Objekt festmachen muß.
Diese Bilder kann ein beliebiger Mensch von heute durchaus aus seinem Gedächtnis abrufen (ich z.B. als Sechsjähriger in einem blühenden Hollunderbaum sitzend, sommers 1945 im ehemaligen Pommern, während eine schöne tote Frau mit Würgemal am Hals aus der Turnhalle herausgefahren wird, vergewaltigt, ihr kleines Kind auf ihr wie spielend sie wieder ins Leben zurückrufen wollend).
Also, aufgepasst, Künstler, es ist alles schon einmal dagewesen und wiederholt sich wahrscheinlich während ich dies schreibe irgendwo auf unserem Erdball.
Das ist vielleicht auch eine Botschaft dieser Ausstellung, daß der Mensch so ist, wie er ist und geheilt werden müßte.
Also ist Kunst vielleicht doch irgendwie heilsames Wirken anundfürsich?
Ein versöhnlicher Abschluß (allerdings platzmäßig vor Gerhard Richter) ist das Wirken von Philip Guston. Köstlich und doch voller Hintergründigkeit seine pastösen Bilder, die verdeckte Kindhaftigkeit ist das schalkafte Spielen mit dem Ernst unserer Zeit, so sehe ich das jedenfalls.
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